Lesezeit: 1 Minute

Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2020

Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – für Beate H. ist das derzeit ein wichtiger Aspekt. Die 48-jährige Minijobberin ist am Wochenende bei einer Radtour gestürzt und kann aufgrund einer Verletzung am Knie für ca. 2 Wochen nicht arbeiten gehen. Wolfgang Büser fragt: Hat sie Anspruch auf Weiterzahlung ihres Verdienstes?

Die Minijob-Zentrale antwortet:

Entgeltfortzahlung – selbstverständlich auch für Minijobber

Minijobber stehen arbeitsrechtlich in einem Arbeitsverhältnis wie andere Arbeitnehmer auch. Das bedeutet, dass sie auch im Krankheitsfall Ansprüche auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts haben.

Gesetzliche Grundlage ist hier das Entgeltfortzahlungsgesetz. Demnach hat ein Arbeitnehmer, der aufgrund einer unverschuldeten Krankheit seiner Arbeit nicht nachgehen kann, Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Sport- oder Verkehrsunfälle in der Freizeit sind hiervon nicht ausgeschlossen.

Entgelt für bis zu sechs Wochen trotz Krankheit

Tritt ein Krankheitsfall ein, muss der Arbeitslohn für maximal sechs Wochen wegen derselben Erkrankung in voller Höhe weitergezahlt werden – genau in der Höhe wie er vor der Erkrankung gezahlt wurde. Die ausgefallene Arbeitszeit muss nicht nachgearbeitet werden!

Einen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat der Arbeitnehmer allerdings erst dann, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen lang ununterbrochen besteht. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.

Absicherung auch bei Reha-Maßnahmen

Nehmen Minijobber an einer medizinischen Reha-Maßnahme teil, haben sie ebenfalls Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber.

Beginnt die Reha während einer Arbeitsunfähigkeit, leistet der Arbeitgeber vom Beginn der Arbeitsunfähigkeit an für längstens sechs Wochen die Entgeltfortzahlung. Durch die Reha verlängert sich dieser Zeitraum nicht.

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Vanessa Gericke
Vanessa Gericke
18 Tage zuvor

Hallo Minijobzentale,
ich bin seit Mitte März stationär als Begleitperson meines Kindes im Krankenhaus mit aufgenommen. Ich habe zusätzlich zu meinem Minijob eine Teilzeitstelle.
Ich habe zwei Fragen: Habe ich Anspruch auf Lohnfortzahlung beim Minijob? Wenn ja, aber nur für 6 Wochen, richtig? Und die zweite Frage lautet: Kann ich trotz der stationären Mitaufnahme den Minijob ausüben? Ich bin auf das Geld angewiesen.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus
Vanessa Gericke

Silke Köhler
Silke Köhler
2 Monate zuvor

Hallo Minijobzentrale,
Ich bin in einem Minijob seit 10 Jahren, nun war ich Corona erkrankt und 5 Wochen krankgeschrieben und Lohnfortzahlung erhalten.
Ich habe aber eine chronische Krankheit die sich durch Corona verschlechtert hat. Ich erhielt von meinem Arzt eine Krankmeldung mit Erstbescheinigung und neuer Diagnose.
Meine Frage: bekomme ich nun noch Lohnfortzahlung oder erhalte ich generell nur 6 Wochen?

mit freundlichen Gruß
silke Köhler

Lucia Gocht-Brieger
Lucia Gocht-Brieger
3 Monate zuvor

Hallo Minijobzentrale,
meine Frau hat als Minijoberin auf dem Weg zur Arbeit einen Glatteis-Unfall erlitten: Es handelt sich um eine Olecranonfraktur am rechten Arm.. Sie wird nach Aussage der Unfallklinik mehr als ein Vierteljahr (Ausheilung und Reha) arbeitsunfähig sein. Sie ist bei bei drei Arbeitgebern beschäftigt.

  1. bei einem Arbeitgeber hat sie einen Arbeitsvertrag,
  2. bei den zwei anderen Arbeitgebern ist sie im Haushaltscheckverfahren angestellt.

Frage zu 1: Da es sich um einen normalen Arbeitsvertrag handelt, wird sie sicher eine normale Lohnfortzahlung beanspruchen können.
Frage zu 2: Wie ist das aber beim Haushaltsscheckverfahren geregelt? Gelten da andere Regelungen?
Wenn Sie zum Fall zwei keine Aukünfte erteilen können bitte ich um Mitteilung, wo ich arbeitsrechtliche Fragen beantwortet bekomme.
Auf Anforderung kann ich eine Vollmacht meiner Frau vorlegen.

Mit freundlichem Gruß
Ernst Gocht

Klaus Koßmann
Klaus Koßmann
5 Monate zuvor

Hallo Minijob-Zentrale, kann ich im Rahmen des Arbeitsvertrages (oder durch eine andere Erklärung) auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verzichten?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Klaus Koßmann
5 Monate zuvor

Hallo Klaus,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
6 Monate zuvor

Hallo,
ich bin ab dem 08.11.20 auf Reha und war bereits letztes Jahr auch vom 03.11. – 29.11.19 auf Reha. Es ist die selbe Krankheit. Wie ist es mit der Lohnfortzahlung von 6 Wochen?
Vielen Dank schonmal.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
6 Monate zuvor

Hallo,

einen erneuten Anspruch auf Lohnfortzahlung infolge derselben Krankheit haben Arbeitnehmer grundsätzlich, wenn sie mindestens sechs Monate nicht infolge derselben Krankheit arbeitsunfähig waren oder seit Beginn der ersten Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit eine Frist von zwölf Monaten abgelaufen ist.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Reply to  Anonym
5 Monate zuvor

Nabend,
Ich habe bereits seit 4 Monaten ein Arbeitsverhaltnis als Minijobber d.h Im Monat nicht mehr wie .ca. 44Std arbeiten wegen geregelten Stundenlohn Im Vertrag.

Nun habe ich ein Monat wo ich in den ersten 3 Wochen keine Arbeit bzw. Kein Einsatz Im Betrieb hatte um auf meine Arbeitsstunden zu kommen.Weil angeblich I’m Moment keine Arbeit dort ist bzw. Fast kurzarbeit oder sonst was, keine Ahnung.

Und ab der letzten Woche also die 4. Monatswoche bin ich erkrankt also krankgeschrieben. Nun habe ich mein Lohn bekommen und das ist gerade mal .ca. 1/3 was ich normalerweise hätte also meistens Knapp 450 euros.
Was hat das zu bedeuten? Also ab der Woche wo ich krank geschrieben war, waren noch 6 Arbeitstage/Werktage wo ich wahrscheinlich pro Schicht 7 Stunden bezahlt bekommen hätte. Also falls Arbeit vorhanden war bzw ich eingesetzt hätte werden kõnnen.

Ist das korrekt ? Oder stimmt da was nicht. Holle mir Morgen noch Rat woanders aber Frage auch mal grad hier nach.
Danke für hilfreiche Infos.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
5 Monate zuvor

Hallo,

auch bei einem Minijob ist im Krankheitsfall er für die regelmäßige individuelle Arbeitszeit zustehende Verdienst fortzuzahlen. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall entsteht frühestens nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses bei demselben Arbeitgeber.
Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

alge52
alge52
7 Monate zuvor

Guten Tag!
Seit dem 01.02.2019 bin ich als Rentner im Mini-Job bei einer Vergütung von 400,00 Euro beschäftigt. Im Januar 2020 bin ich in meinem Urlaub erkrankt und per Rettungsflieger von Sylt nach Bad Segeberg Herzklinik zur Not-OP geflogen worden. Der Krankenhausaufenthalt belief sich vom 01.02.2020 – 29.02.2020. Für diese Zeit habe ich kein Geld bekommen. Die Abrechnung Februar 2020 mit ausgewiesenen 400,00 Euro wurde storniert und es folgte eine neue Abrechnung mit 0,00 Betrag und mit Hinweis “Unterbrechung 01. – 29.02.2020 Unbezahlter Urlaub”. Ich habe doch auch als Rentner im Minijob Anspruch auf Lohnfortzahlung, oder liege ich da falsch. Mit Datum vom 12.03.2020 erhielt ich eine Abmeldung zur Sozialversicherung unter der Angabe 34. Erhalte aber weitere Abrechnung wo fortlaufend steht “Unterbrechung Unbezahlter Urlaub”. Habe ich nun Anspruch auf Lohnfortzahlung, oder ist es Rechtens so wie der Arbeitgeber handelt. Freundlicher Gruß alge52

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  alge52
7 Monate zuvor

Hallo,

unabhängig vom Status des Arbeitnehmers haben alle Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für längstens 6 Wochen.

Das bedeutet, wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Verdienstes im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mark
Mark
Reply to  alge52
7 Monate zuvor

das ist vielleicht eine etwas verzwickte Frage: ich bekomme eine Rente, sehr niedrig, und habe seit 20 Jahren einen Minijob. Nun steht demnächst eine Krankenhausbehandlung an, die evtl. über sechs Woch dauert. Nach sechs Wochen gibt es keine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber mehr. Nun ist es so, das ich bis zum 20.10.20 bereits meine 450,00 EUR “zusammen”, sprich’ verdient habe, und den Rest des Monats nicht mehr arbeiten muß. Jetzt ist es so, das ich zum 21.10.20 ins Krankenhaus muß.
Wäre es jetzt z.B. jetzt möglich, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst zum 01.11.20 vorzulegen, um die 6 Wochen Lohnfortzahlung hinauszuzögern, denn im Monat Oktober habe ich ja schon 450,00 EUR verdient. Wäre das zulässig, oder benötigt der Arbeitgeber eine umgehende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung??

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Mark
7 Monate zuvor

Hallo Mark,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als Minijob-Zentrale Ihre Frage nicht beantworten können. Ob sich Ihre Behandlung bzw. die damit verbundene Arbeitsunfähigkeit verschieben lässt können wir nicht entscheiden. Das kann nur Ihr behandelnder Arzt beurteilen. Begeben Sie sich zu einer stationären Behandlung in ein Krankenhaus, ist eine Arbeitsunfähigkeit anzunehmen, welche Sie Ihrem Arbeitgeber auch mitteilen müssen.
Haben Sie evtl. Fragen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gabriele Neumann-Heyme
Gabriele Neumann-Heyme
7 Monate zuvor

Hallo,können Sie mir bitte die Unterschiede,falls vorhanden,von Minijob,450€Job und geringfügiger Beschäftigung erklären?in meinem Vertrag steht geringfügige Beschäftigung (Zeitungsverteilung),ca250€im Monat.Wenn ich in diesem Job nach 6Wochen Krankengeldbezug einige Zeit arbeite,dann aber erneut wegen einer anderen Diagnose krankgeschrieben werde,bekomme ich dann wieder Krankengeld?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Gabriele Neumann-Heyme
7 Monate zuvor

Hallo,

bei einem 450-Euro-Minijob oder auch geringfügig entlohnte Beschäftigung handelt es sich um die gleiche Beschäftigungsart. Unterschiede gibt es somit keine.

Minijobber haben einen Anspruch auf 6 Wochen Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit. Nehmen Sie Ihre Arbeit wieder auf und erkranken an einer neuen Diagnose, haben Sie grundsätzlich einen erneuten Anspruch auf 6 Wochen Lohnfortzahlung.

Ob alle Arbeitsunfähigkeitszeiten zusammenhängend beurteilt werden, prüft Ihre gesetzliche Krankenkasse.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Finn
Finn
9 Monate zuvor

Hallo,

mir steht im Laufe diesen Jahres eine OP bevor, die mich vermutlich für mindestens 2 Monate arbeitsunfähig machen wird.
Dass ich dann Anspruch auf 6 Wochen Entgeltfortzahlung habe, konnte ich dem Artikel entnehmen.

Allerdings kann ich mich bei meinem Job selbst für Arbeitstage und -zeiten eintragen, und verdiene dann entsprechend so viel, wie ich arbeite. Das können natürlich 450€ sein, aber ich kann auch nur an einem Tag im Monat arbeiten und kriege dann nur diese Arbeitszeit vergütet.

Wie ist die Fortzahlung hier geregelt? Schließlich habe ich keine festen fortlaufenden Arbeitszeiten, wenn ich mich nicht selbst eintrage.
Müsste ich mich mit dem Wissen, nicht arbeiten zu können, eintragen und diese Termine dann krankheitsbedingt ausfallen lassen, um mein Entgelt zu erhalten?

Lg

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Finn
9 Monate zuvor

Hallo Finn,

uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anita Goy
Anita Goy
1 Jahr zuvor

Hat eine 450€ Kraft Anspruch auf Lohnfortzahlung bei einer behördlich angeordneten Betriebsschließung?
Mit freundlichem Gruß
Anita Goy

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anita Goy
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Goy,

Fragen und Antworten zu Corona und Minijob haben wir aktuell in unserem Blog-Beitrag -Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns- zusammengefasst: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

Weitere Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie telefonisch beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Monika Goland-Herzberger
Monika Goland-Herzberger
1 Jahr zuvor

habe ich erneut einen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn zwischen den Krankmeldungen 1-2 Arbeitswochen liegen?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Monika Goland-Herzberger
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Goland-Herzberger,

nein, nicht wenn es sich um eine Fortsetzung der selben Krankheit handelt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Monika Goland-Herzberger
Monika Goland-Herzberger
1 Jahr zuvor

Frage, wenn ih nach 6 wöchiger Krankheit 1 Woche arbeite und dann erneut krank werde (gleiche Erkrankung) habe ich erneut Anspruch auf Lohnfortzahlung?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Monika Goland-Herzberger
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Goland-Herzberger,

Minijobber, die infolge unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen
Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, haben bis zu sechs Wochen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber.

Bei einer Fortsetzungserkrankung nach einer erneuten Arbeitsaufnahme entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung, sofern bereits der o.g. Zeitraum ausgeschöpft wurde. Anspruch auf Krankengeld haben Minijobber nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Max
Max
1 Jahr zuvor

Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

wenn meine Arbeitszeit (5 Stunden in der Woche) nicht an feste Tage gebunden ist,
ich mir die Tage also frei/stundenmäßig einteilen kann wie verhält es sich an Feiertagen?
Kann ich meine Arbeitszeit aktiv auf anstehende Feiertage legen, so dass ich hier trotzdem die Stunden bezahlt bekomme.

Beispiel Weihnachten:

25. und 26. Feiertage und der 27. eigentlich normaler Arbeitstag.
Kann ich meine 5 Stunden auf den 25. und 26. verteilen so dass ich in der Woche nicht arbeiten kommen muss !?

Danke für Ihre Antwort.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Max
1 Jahr zuvor

Hallo Max,

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.

Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann in diesem Fall Ihr Arbeitgeber anordnen, dass Sie Ihre Arbeitszeit an einen anderen Tagen erbringen. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Max
Max
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Jahr zuvor

Und das gleiche gilt auch bei Krankheit oder ?? Also wenn es keine festgelegte Arbeitstage gibt und ich von Montag bis Dienstag krank bin kann mein Chef dann sagen das ich zb Donnerstag arbeiten soll ???

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Max
1 Jahr zuvor

Hallo Max,

ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht grundsätzlich für jeden Arbeitnehmer – das gilt auch dann, wenn der Arbeitseinsatz des Minijobbers auf Abruf erfolgt.
Wurde der Arbeitnehmer für den Zeitraum der Krankheit vom Arbeitgeber bereits eingeplant, erhält er Lohnfortzahlung für die Zeit, in welcher er ohne die Arbeitsunfähigkeit gearbeitet hätte.

Steht bei Krankmeldung des Arbeitnehmers noch nicht fest, wieviel Arbeitszeit an den Krankheitstagen abgerufen worden wäre (weil die Einteilung erst kurzfristig erfolgt), so ist im Zweifel auf die in der Vergangenheit durchschnittlich tatsächlich geleistete Arbeitszeit abzustellen. Das Bundesarbeitsgericht legt insoweit einen Betrachtungszeitraum von 12 Monaten zugrunde.

Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Andreas Glatt
Andreas Glatt
1 Jahr zuvor

Hallo,
Ich war 7 Wochen Krankgeschrieben habe auch meine Lohnvorzahlung bekommen.
Ich Arbeite seid 6 Wochen wieder bekomme aber kein Geld die Firma wo die Abrechnungen macht möchte von meinem Arzt ein Schreiben das ich wieder Gesund bin.
Mein Arzt stellt dies nicht aus er sagt Sie haben doch keine Krankmeldung mehr abgegeben, hat er ja auch recht. Ist das normal.
Gruß Marina

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Andreas Glatt
1 Jahr zuvor

Guten Tag Herr Glatt,

ein solches Attest durch Ihren Arzt ist aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht vorgesehen.

Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mathilde
Mathilde
1 Jahr zuvor

Hallo, wenn ein Minijobber wegen Krankheit über 6 Wochen eine Unterbrechung von z.B. mehreren Wochen hat, kann dann trotzdem noch die jährliche Verdienstgrenze von 5400 Euro angewendet werden oder muss diese dann um die Unterbrechung gekürzt werden?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Mathilde
1 Jahr zuvor

Hallo Mathilde,

die Jahresverdienstgrenze für Minijobber ist anteilig zu kürzen, wenn für einen Monat die Beschäftigung nicht gegen einen Verdienst besteht beziehungsweise keine Lohnfortzahlung geleistet wird.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Silke
Silke
1 Jahr zuvor

Hallo, ich hätte da mal eine Frage. Die Lohnfortzahlung bei Krankheit funktioniert. Allerdings hatte ich keinen Einsatz, war also nicht eingeplant.Bin erkrankt und habe die zuständige Teamleitung per WhatsApp darüber informiert, weil ich ja auch nicht einspringen konnte. Jetzt erhalte ich eine Abmahnung, weil ich nicht persönlich Bescheid gesagt habe. Und weil ich mich nur bei der Teamleitung abgemeldet habe. Obwohl im Arbeitsvertrag steht, dass ich mich bei der zuständigen Führungskraft persönlich abzumelden habe erwartet man hier zweifache persönliche Abmeldung. Und muss ich das machen, wenn ich für die Tage gar nicht eingeteilt bin?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Silke
1 Jahr zuvor

Hallo Silke,

wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu Ihrer arbeitsrechtlichen Einzelanfrage nicht beraten können.

Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

RT
RT
1 Jahr zuvor

Woher weiß ich bei einem Minijober ob ich seine Krankmeldungen (über 6 Wochen lang) verbinden kann oder nicht? Also ob es immer die gleiche Krankheit war oder nicht. Die Krankenkasse hat damit ja nichts zu tun und will (und darf vielleicht auch nicht) mir keine Auskunft geben. Muss ich da einfach dem Mitarbeiter glauben, was er mir sagt? An wen muss ich mich da wenden? Ich würde gerne eine schriftl. Bestätigung haben, ob es immer die gleiche Krankheit war oder immer etwas anderes. Nur das Wort des Mitarbeiters reicht mir da nicht.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  RT
1 Jahr zuvor

Hallo,

bei geringfügig Beschäftigten ist die Klärung von anrechenbaren Vorerkrankungszeiten wirklich nicht immer ganz einfach. Die Krankenkassen haben oft keine Arbeitsunfähigkeitszeiten gespeichert.

Sprechen Sie in diesem Fall doch noch einmal mit Ihrem Arbeitnehmer, er ist zur Mitwirkung verpflichtet. War er bereits sechs Wochen arbeitsunfähig, muss er Ihnen darlegen, ob die zu beurteilende Arbeitsunfähigkeit auf eine Fortsetzungserkrankung beruht, ohne dabei Diagnosen zu nennen. Ist er sich unsicher, kann er dazu seinen behandelnden Arzt befragen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer Ihnen eine ärztliche Bescheinigung vorlegt, aus der hervor geht, ob eine Fortsetzungserkrankung besteht oder nicht.

Ob Sie alle Arbeitsunfähigkeitszeiten bis zur Klärung zusammenhängend beurteilen dürfen, ist eine arbeitsrechtliche Frage. Hierzu empfehlen wir Ihnen, sich bezüglich dieser Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ellen Nieger
Ellen Nieger
1 Jahr zuvor

guten morgen! ich arbeite seit langer Zeit als minijobber in 2 Privathaushalten als putzhilfe. habe ich auch dort Anspruch auf Urlaubstage, Urlaubsgeld und krankengeld? und wie mache ich das geltend? vielen lieben dank im voraus! ellen nieger, 20.09.19

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Ellen Nieger
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Nieger,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Sie als Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn für den Zeitraum von 6 Wochen weiterzahlen (Entgeltfortzahlung). Sie haben in der Regel Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Ein anschließender Anspruch auf Krankengeldzahlung durch Ihre Krankenkasse besteht im Minijob nicht.

Als Minijobber haben Sie sie auch Anspruch auf Feiertagsbezahlung. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. wenn Sie immer freitags arbeiten) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

Ebenso haben Sie Anspruch auf bezahlten Urlaub. Ihr Mindesturlaubsanspruch richtet sich hierbei nach Ihren Wochenarbeitstagen. Bei der individuellen Berechnung hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner für Minijobber: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner.

Beim Weihnachts- und Urlaubsgeld, als Zuschuss zum Urlaub des Arbeitnehmers, handelt es sich hingegen um sogenannte Jahressonderzahlungen. Ein gesetzlicher Anspruch auf diese Zahlungen besteht jedoch nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Stephanie Werner
Stephanie Werner
1 Jahr zuvor

Guten Tag,
mein Ex Arbeitgeber hat mich im Krankenschein gekündigt,doch das ist nicht einmal das schlimme.Schlimm ist das er mir mein Gehalt nicht zahlen möchte.Er sagt das ich als Minnijobber keinen Anspruch habe.Ich war bis zum Krankenschein 6Wochen beschäftigt.
Ist es richtig das er nicht zahlen muss?

Gruß

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Stephanie Werner
1 Jahr zuvor

Guten Tag Frau Werner,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft. Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall entsteht frühestens nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses bei demselben Arbeitgeber. Der Anspruch setzt voraus, dass die Arbeitsunfähigkeit nach dem Abschluss des Arbeitsvertrags eintritt. Die Frist von vier Wochen wird vom vereinbarten Arbeitsbeginn an berechnet.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Stephanie Werner
Stephanie Werner
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Jahr zuvor

Hallo,
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
Ich denke das diese mir weiterhelfen wird..

Gruß

trackback
Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge – wenn Minijobber aufgrund von Krankheit oder Mutterschutz ausfallen | Die Minijob-Zentrale
1 Jahr zuvor

[…] Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung? […]

Astrid Trudrung
Astrid Trudrung
1 Jahr zuvor

Hallo
ich habe Fragen zur Abrechnung meiner Krankentage. Ich bin in diesem Monat für insgesamt 13 Tage krankgeschrieben worden, erst 7 Tage, aufgrund eine Muskelfaserriss und jetzt noch mal für 6 Tage, nach einem Sturz, während der Arbeitszeit, dieser wurde auch der BG gemeldet.
Jetzt bekomme ich nur die 5 Tage bezahlt, die ich zur Arbeit geplant war und die nur anteilig mit ca, 2 Stunden, statt mit den vollen geplanten 5 Stunden. Ist das so korrekt von meinem Arbeitgeber?
Und wie verhält sich das mit einer geplanten OP für den nächsten Monat. Kann ich davon ausgehen, dass ein Plan für den Monat erstellt wird und ich dann die Tage, die ich geplant werde, wieder mit den ca. 2 Stunden pro Tag bezahlt werde?

Viele Grüße
A. Trudrung

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Astrid Trudrung
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Trudrung,

wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen für bis zu 6 Wochen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Wenn Sie für 5 Tage geplant waren mit je 5 Stunden, muss der Arbeitgeber Ihnen diesen Verdienst auch fortzahlen.

Auch bei einer geplanten OP haben Sie einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Steht noch nicht fest, wie viel Arbeitszeit an den Krankheitstagen abgerufen werden soll, so ist im Zweifel auf die in der Vergangenheit durchschnittlich tatsächlich geleistete Arbeitszeit abzustellen.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Astrid Trudrung
Astrid Trudrung
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Hat man in irgendeiner Weise eine Chance dagegen vorzugehen, wenn der Krankentag nicht komplett gezahlt wird, da das Unternehmen, weder einen Betriebsrat, noch einem Verband angeschlossen ist.
Es handelt aber um einen größeren Einzelhandelskonzern.

Gruß
A. Trudrung

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Astrid Trudrung
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Trudrung,

diese Ansprüche können dem Arbeitgeber auf dem Rechtsweg geltend gemacht werden, zuständig hierfür ist das jeweilige Arbeitsgericht.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Klagen-vor-dem-Arbeitsgericht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Monika Siemes
Monika Siemes
1 Jahr zuvor

Meine Mitarbeiterin hatte einen Unfall und wird die 6-Wochen-Frist der Lohnfortzahlung überschreiten. Sie wird mit 450,00 € entlohnt. Wenn die 6-Wochen-Frist beendet ist, gibt es dann für sie weitere Ansprüche? Ich möchte sie auf jeden Fall behalten, will aber alles richtig machen.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Monika Siemes
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Siemes,

aus dem Minijob heraus besteht für Ihre Mitarbeiterin nach dem Ende der Lohnfortzahlung leider kein weiterer gesetzlicher Leistungsanspruch. Handelte es sich um einen Arbeitsunfall, wäre jedoch der Anspruch auf Verletztengeld bei der zuständigen Unfallkasse zu prüfen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

E.L.
E.L.
Reply to  dieminijobzentrale
8 Monate zuvor

Darf man als Arbeitgeber denn freiwillig über die 6 Wochen-Frist hinaus den Lohn der/s Minijobbers/in weiter zahlen? Denn sie/er hat ja keinen Anspruch auf Krankengeld. Mit freundlichen Grüßen
E.L.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  E.L.
8 Monate zuvor

Hallo E. L.,

es gibt keine Regelung in der Sozialversicherung, welche Ihnen diese freiwillige Zahlung verbietet. Eine Erstattung durch die Arbeitgeberversicherung erfolgt jedoch nur für die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 6 Wochen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Tobi
Tobi
2 Jahre zuvor

Sehr geehrtes Support- Team der Minijob-Zentrale,

ich versuche seit einiger Zeit eine Lösung für mein Problem zu finden, habe bereits mehrere Rechtsschinken durchwälzt, doch scheitere ich leider an den sehr allgemein formulierten Paragraphen und Punkten. Daher melde ich mich bei Euch und bin voller Zuversicht, dass Ihr mir vielleicht helfen könnt! :D

Nun zu meinem Problem:
Ich arbeite seit einiger Zeit bei meinem Arbeitgeber in einem Minijob- Verhältnis. Jeden Monat bekomme ich meinen Arbeitsplan, wann, wo, wie und was in der kommenden Zeit ansteht.
Seit Beginn meines Arbeitsverhältnisses (Beginn war vor ca. 3 Monaten) habe ich leider nicht als so viele Einsätze bekommen, wie es mir Recht gewesen wäre.
Nun bin ich für einige Zeit krankgeschrieben und Sorge mich um meine Entgeltfortzahlung.

Für den Februar (2019) habe ich bereits meinen Arbeitsplan vor Beginn meiner Krankheit bekommen. Das wäre nun der erste Monat in meinem Arbeitsverhältnis, in dem ich auf meine volle Stundenanzahl und damit verbunden auf mein volles Entgelt gekommen wäre.

Nun wird jedoch meine Entgeltfortzahlung aus dem Mittelwert meiner bisherigen Gehälter berechnet. – Was leider wirklich nicht viel ist.

Meine Frage ist daher die folgende:

• Ist das rechtens?
• Oder müsste mir mein Arbeitgeber die Stunden bezahlen, wie sie bereits bestätigt im Arbeitsplan für diesen Monat stehen?

Denn würde die Entgeltfortzahlung auf Grundlage meines jetzigen Arbeitsplanes berechnet werden, würde um einiges mehr dabei raus kommen als „der Witz“, den ich in den letzten Monaten verdient habe.

Ich bedanke mich bereits im Voraus, dass Ihr hier die Leute so klasse unterstützt und hoffe, dass es noch einen anderen Weg gibt, als den Mittelwert meiner bisherigen Leistungen meines Arbeitsverhältnisses.

Liebe Grüße,
Tobi

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Tobi
2 Jahre zuvor

Hallo Tobi,

die Höhe des Anspruchs auf Arbeitsentgelt des wegen krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhinderten Arbeitnehmers richtet sich nach dem Entgeltausfallprinzip. Gemäß § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz hat der Arbeitnehmer Anspruch auf das Arbeitsentgelt, dass ihm zustehen würde, wenn er nicht wegen der Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhindert wäre.

Der Arbeitnehmer ist so zu stellen, als hätte er gearbeitet. Hierfür ist das Arbeitsentgelt zu ermitteln und fortzuzahlen, das während der Krankheit sonst an den Arbeitnehmer zu zahlen gewesen wäre.

Hat der Arbeitgeber Rückfragen zur Berechnung oder zum Erstattungsverfahren, steht das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 Uhr unter 0234 304-43990 gerne zur Verfügung.

Beachten Sie bitte, dass durch einen Tarifvertrag jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden kann.

Ergänzend empfehlen wir Ihnen unsere Ausführen auf der Homepage zur schriftlichen Festlegung der Arbeitsbedingungen: http://t1p.de/Arbeitsbedingungen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Tobi
Tobi
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Ich bedanke mich recht herzlich bei Euch! Super schnelle Antwort und auch super weitergeholfen!

Ich wünsche noch einen schönen Abend und eine entspannte Restwoche.

Liebe Grüße,
Tobi

WM
WM
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Meine Arbeitnehmer können sich die Arbeitstage und Arbeitszeiten selbst aussuchen. Ich erhalte am Monatsende eine Stundenabrechnung.

Ich weiß nie, wie ich Krankheitstage abrechnen soll, da sie untereinander tauschen, wenn sie erkranken, ohne dass ich das mit bekomme. Krankmeldungen habe ich noch nie erhalten, obwohl ich sie immer wieder einfordere.

Nun habe ich den Fall, dass eine Mitarbeiterin sich geplant einer Operation unterzieht und anschliessend als Begleitperson 5 Wochen mit ihrem Kind auf Kur geht.

Folglich müsste sie nach meiner Einschätzung eine Krankmeldung sowohl für die OP als auch für die Kur von ihrem Hausarzt erhalten.

Meine Frage nun: wie berechne ich beim U1 Antrag ihre Arbeitszeit ? In “normalen” Monaten arbeitet sie 45 Stunden…

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  WM
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht grundsätzlich für jeden Arbeitnehmer – das gilt auch dann, wenn der Arbeitseinsatz des Minijobbers auf Abruf erfolgt. Er hat Anspruch auf den Lohn, den er bekommenen hätten, wenn er nicht krank gewesen wäre. Wurde der Arbeitnehmer für den Zeitraum der Krankheit vom Arbeitgeber bereits eingeplant, erhält er grundsätzlich Lohnfortzahlung für die Zeit, in welcher er ohne die Arbeitsunfähigkeit gearbeitet hätte.

Steht bei Krankmeldung des Arbeitnehmers noch nicht fest, wieviel Arbeitszeit an den Krankheitstagen abgerufen worden wäre, so ist im Zweifel auf die in der Vergangenheit durchschnittlich tatsächlich geleistete Arbeitszeit abzustellen.

Liegt während der Kur eine Behandlungsbedürftigkeit der Arbeitnehmerin vor, besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für längstens sechs Wochen. Wie bei einer Arbeitsunfähigkeit werden auch Maßnahmen der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation auf die Entgeltfortzahlung wegen derselben Krankheit angerechnet.

Ist bei einer Kinderheilbehandlung die Mitaufnahme einer Begleitperson bewilligt, kann der Verdienstausfall der Begleitperson unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag vom zuständigen Träger der Maßnahme erstattet werden.

Haben Sie als Arbeitgeber Rückfragen zur Berechnung oder zum Erstattungsverfahren, steht das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sandra Linde
Sandra Linde
2 Jahre zuvor

Hallo, ich bin seit dem 26.11. 18 krankgeschrieben und habe für Dezember 2018 keine Lohnfortzahlung bekommen, da ich als Springer eingestellt bin.
Meine Frage ist das so richtig?
Für November 2018 habe ich 8 Tg Krankengeld bekommen, bin mir da unsicher.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sandra Linde
2 Jahre zuvor

Hallo Frau Linde,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn für 6 Wochen (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Linda
Linda
2 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
ich gehe unterschiedlich arbeiten. Eine Woche 2 Tage und die andere Woche 3 Tage. Eine Vollzeitkraft hat 25 Tage Urlaub im Jahr. Wieviel Urlaub würde mir zustehen? Wie wird auch hier der Urlaub berechnet?

Desweiteren wie wird eine Lohnfortzahlung berechnet, wenn man krank ist und bei Feiertagen. Werden da die durchnittlichen Arbeitsstunden berechnet?

Liebe Grüße,
Linda

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Linda
2 Jahre zuvor

Hallo Linda,

ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal 2 Tage oder 3 Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
Beispiel:
Ein Minijobber übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
20 Urlaubstage x 90 Arbeitstage / 260 Jahresarbeitstage = 6,92 Tage
Lösung: Der Minijobber hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.
Im Rahmen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und der Feiertagsbezahlung gilt für Minijobber der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft. Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. der Arbeitnehmer arbeitet immer Freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.
Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.
Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Marion Esch
Marion Esch
2 Jahre zuvor

Guten Morgen
Frage meine Arbeitgeber in meldet sich öfters krank . Dann erhalte ich keinen Lohn. Melde ich mich krank bekomme ich den lohn?

Ist ein privat Haushalt.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Marion Esch
2 Jahre zuvor

Hallo Marion,

als Minijobber haben Sie Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Beschäftigung in einem Privathaushalt stattfindet oder im so genannten gewerblichen Bereich.

Ist hingegen Ihr Arbeitgeber erkrankt, darf er grundsätzlich nicht ohne weiteres die Lohnzahlung an Sie einstellen. Wir bitten hier jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nicole Kigele
Nicole Kigele
2 Jahre zuvor

Ich bin über meinen Arbeitgeber angeblich bei der Minijobzentrale angemeldet. Bei ihm laufe ich nur als Springer arbeite aber jede Woche 8 Stunden. Und er behauptet als Springer bekomme ich keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und keinen bezahlten Urlaub. Ist das so rechtens? Gibt es das als Springer?

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  Nicole Kigele
2 Jahre zuvor

Hallo, vermutlich ist beides unrichtig. Es ist schon abenteuerlich, was im Niedriglohnland Deutschland alles an Vorstellungen in manchen Arbeitgeberköpfen existieren und ausgelebt werden. Wahrscheinlich kann das Team des Blogs bestätigen, dass Minijob (im gewerblichen Bereich) gleich Minijob ist, egal, wie die Arbeitszeitregelung gestaltet ist. Eine Bestätigung meiner Anmeldung habe ich wohl vom Betrieb auch nicht unbedingt bekommen, ich habe aber im Kleinbetrieb und als langjähriger Büromitarbeiter guten Kontakt und bekam die Unterlagen auch zu sehen. Die Anmeldung wurde von der Minijobzentrale an den Arbeitgeber auch schriftlich bestätigt in meinem Fall. BG von HP Fresdorf

Nicole Kigele
Nicole Kigele
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Also ist es so, wenn ich in der Minijobzentrale angemeldet bin habe ich auch Anspruch auf alles?
Kann ich als Arbeitnehmer in der Minijobzentrale nachfragen ob ich angemeldet bin?

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  Nicole Kigele
2 Jahre zuvor

Hallo, ich denke, ja. Dazu bräuchte man eventuell die Betriebsnummer des Arbeitgebers, könnte hilfreich sein. Und ansonsten könnte es reichen, die eigene gesetzliche Rentenversicherungsnummer oder auch die Kranken- und Pflegeversicherungsnummer oder auch die Steuer-ID anzugeben bei einer Anfrage. Dazu wird sich die Zentrale durch das Blog Team sicher noch äußern. Meiner Meinung nach wäre der Arbeitgeber auch in der Pflicht, die schriftliche Bestätigung zumindest auf Wunsch in Kopie herauszugeben. Ich denke, es lohnt auch, sich den Vertrag genau unter die Lupe zu nehmen. Den würde ich mir angucken, ob dort Urlaub oder Entgeltfortzahlung erwähnt werden und was dazu gesagt wird. Es gibt mit Sicherheit auch Vertragstexte, die rechtlich falsch und unwirksam sind, was man als Laie manchmal schwer beurteilen kann, zumal neben dem Gesetzestext auch Rechtsprechung (Einzelfallentscheidungen der Gerichte) eine Rolle spielen können. Diese Frage hier sollte aber nicht so schwierig sein. Problematisch finde ich die Durchsetzung des Rechts, wenn es fehlerhaft angewendet wird. Denn da muss man gut kommunizieren können mit dem Arbeitgeber und wenn es erst an einen Rechtsstreit geht, verdirbt das wohl meist das “Betriebsklima” / stört den “Betriebsfrieden” in den Augen des Chefs oder beeinträchtigt das gute Verhältnis zu ihm, falls es je gut gewesen sein sollte, bzw. verschlechtert es. Bei gesetzlichem Urlaubsanspruch könnte ein Blick ins Bundesurlaubsgesetz vielleicht auch helfen. Denn es müsste irgendwo auch geregelt sein, wie lange man schon in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt sein muss, um erstmalig Anspruch auf Urlaub (bezahlten Urlaub) zu haben. Eine weitere Frage wäre, ob im Arbeitsvertrag auf einen Tarifvertrag Bezug genommen wird, der für das Arbeitsverhältnis gelten soll, was dann verschiedene Dinge wie Höhe des Stundenlohns, Anspruch auf freie Tage usw. beinhalten kann. Bei mir ist das der Fall, weil ich schon vorher mit mehr Stunden in Teilzeit beschäftigt war. Der Vertrag wurde nur angepasst, aber nie beendet und kein neuer geschlossen. Es gilt dann Tariflohn, nicht Mindestlohn und es gelten auch viele andere Regelungen aus dem Tarifvertrag. Ob man selbst Gewerkschaftsmitglied ist, ist dafür dann egal, es gilt die vertragliche Vereinbarung, an die sich zu halten ist. BG von HP Fresdorf

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nicole Kigele
2 Jahre zuvor

Hallo Nicole,

die Auskunft Ihres Arbeitgebers ist nicht richtig. Minijobs sind arbeitsrechtlich geregelt und Minijobber sind in fast allen Bereichen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern gleichgestellt. Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie ein Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub besteht grundsätzlich für jeden Arbeitnehmer – das gilt auch dann, wenn der Arbeitseinsatz des Minijobbers auf Abruf bzw. als Springer erfolgt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nicole Kigele
2 Jahre zuvor

Hallo Nicole,

die Meldung zur Sozialversicherung ist im Rahmen einer Beschäftigung verpflichtend von Ihrem Arbeitgeber zu erstellen. Im Rahmen eines Minijobs erfolgt diese Meldung zur Minijob-Zentrale.
Als Arbeitnehmer bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber grundsätzlich einen Abdruck der erfolgten Meldung.

Benötigen Sie eine Bestätigung des Meldebestandes zu Ihrer Beschäftigung durch die Minijob-Zentrale, kann diese zum Beispiel über unser Kontaktformular angefordert werden: https://www.minijob-zentrale.de/DE/00_home/node.html
Mit diesem Kontaktformular können Sie uns ganz bequem eine Nachricht zukommen lassen. Ihre sensiblen persönlichen Daten werden damit automatisch verschlüsselt an uns gesendet.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Inka Schackert
Inka Schackert
2 Jahre zuvor

Ich bin Minijoberin im Einzelhandel. Ich bekomme trotz Krankmeldung vom Arzt keine Lohnvorzahlung. Ich bekomme auch keinen bezahlten Urlaub. In meinem Arbeitsvertrag steht, das Urlaubsgeld wäre im Stundenlohn von 8,84€ enthalten. Entspricht das der Richtigkeit? Wie die Vollzeit & Teilzeitkräfte bekomme ich meinen Arbeitsplan. Im Monat Oktober war icc 74 Stunden geplant, obwohl ich ja nur 50 bringen muss. Die Mehrstunden schiebe ich monatelang vor mir her. Was kann ich tun ohne meinen Arbeitsplatz zu gefährden? Grüße Inka

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Inka Schackert
2 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Schackert,

was Sie schildern entspricht keinesfalls der Richtigkeit.

Sie haben definitiv Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber.
Ebenso steht Ihnen bezahlter Urlaub zu. Urlaub ist in erster Linie als freie Zeit bei fortlaufender Bezahlung zu gewähren.
Der Mindestlohn allein beträgt schon 8,84 Euro. Darin kann Ihr Urlaubsanspruch nicht abgegolten sein. Das würde eine Unterschreitung des Mindestlohn bedeuten.
Solch eine Regelung im Arbeitsvertrag ist nicht gesetzeskonform.
Missachten Arbeitgeber diese Rechte, kann der Arbeitnehmer – also auch der Minijobber – diese gerichtlich einfordern.

Wir empfehlen Ihnen, sich arbeitsrechtlich beraten zu lassen.

Die Stunden die Sie im Monat erarbeiten, sind auch in diesem Monat zu vergüten. Außer es wurde von vorneherein eine Vereinbarung über ein Arbeitszeitkonto vereinbart.
Dies beinhaltet ein vertraglich vereinbartes gleichbleibendes monatliches Arbeitsentgelt (verstetigtes Arbeitsentgelt), dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt.
Sie arbeiten dann je nach Bedarf unterschiedlich viele Stunden im Monat.
Werden die flexiblen Arbeitszeitregelungen angewandt, muss Ihnen neben dem Aufbau von Zeitguthaben auch der tatsächlichen Abbau ermöglicht werden vom Arbeitgeber in Form von Freistellung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

U. E.
U. E.
2 Jahre zuvor

Liebes Mini-Job-Team,
mein Mann ist (zusätzlich zu seinem Hauptjob) noch auf 450-Euro-Basis tätig. Er musste letztens stationär behandelt werden und fiel dadurch für 6 Wochen aus. Auf die ihm zustehende 6-wöchige Lohnfortzahlung angesprochen, antwortete der Arbeitgeber: „das sei ja durch den Hauptjob bereits abgegolten, das zahle er nicht. Wo käme er denn da hin, wenn er allen Minijobbern auch noch die Krankheitstage zahlen würde. Das käne gar nicht in Frage!“ Auch der Urlaubsanspruch beläuft sich lediglich auf 12 Tage, nicht auf 24Tage bei 50 Stunden Arbeitszeit im Monat.
Was kann man tun, wenn der Arbeitgeber sich einfach nicht an gesetzliche Vorgaben hält und dem Arbeitnehmer „androht“, er könne ja gegen, wenn es ihm nicht passt?
Mit freundlichen Grüßen
U. E.

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  U. E.
2 Jahre zuvor

Hallo, ich würde mal den Vertrag genau anschauen und den Arbeitgeber an seine gesetzlichen Verpflichtungen erinnern. Allerdings erscheint es mir etwas sehr merkwürdig, dass jemand zusätzlich zu seinem Hauptjob als Minijobber angestellt wird. Das ist ja eigentlich vollkommen widersinnig, denn man kann jede Veränderung der Arbeitszeit einschließlich Überstunden / Zeitkonten / Mehrarbeit etc. eigentlich normalerweise über einen bestehenden Arbeitsvertrag abwickeln. Ich sehe keinerlei Sinn darin, mit demselben Arbeitgeber zweierlei Verträge nebeneinander abzuschließen. Eher erscheint mir das als fehlerhaft, vorsichtig ausgedrückt, oder gar ungesetzlich, also strafrechtlich möglicherweise ein Umgehungstatbetand. LG von

Anonym
Anonym
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Fresdorf,
da haben Sie etwas missverstanden: mein Mann ist nicht beim gleichen Arbeitgeber mit seinem Nebenjob beschäftigt. Das ist ein anderer Arbeitgeber, den er übrigens auf seine gesetzlichen Verpflichtungen hingewiesen hat, der dann aber geantwortet hat wie beschrieben. Jetzt entsteht daraus die Frage, wie man dem beikommen kann ohne den Job zu gefährden?
Herzliche Grüße
U. E.

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  U. E.
2 Jahre zuvor

Wichtig wäre auch, zu erfahren, welcher Tarifvertrag in den beiden Arbeitsverhältnissen angewendet werden soll und welcher Studenlohn jeweils gelten soll.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  U. E.
2 Jahre zuvor

Hallo,

die Aussage des Arbeitgebers Ihres Mannes ist nicht richtig. Der Anspruch auf Lohnfortzahlung für 6 Wochen im Minijob besteht unabhängig davon, ob noch eine Hauptbeschäftigung ausgeübt wird.

Wir empfehlen Ihnen nochmals das Gespräch mit dem Arbeitgeber Ihres Mannes zu suchen. Ist keine Einigung zu erzielen kann bei der Klärung ein Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – der Rechtsbeistand der Gewerkschaft helfen. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Unbekannt
Unbekannt
2 Jahre zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie bitte die gesetzliche Grundlage erläutern für “Einen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat der Arbeitnehmer allerdings erst dann, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen lang ununterbrochen besteht.”?

Mit freundlichen Grüßen

Anonym
Anonym
Reply to  Unbekannt
2 Jahre zuvor

Die Rechtsgrundlage :

§3 Abs. 3 Entgeltfortzahlungsgesetz

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
2 Jahre zuvor

Perfekt!

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Unbekannt
2 Jahre zuvor

Wie schon beantwortet ist die Rechtsgrundlage

§3 Abs. 3 Entgeltfortzahlungsgesetz.

https://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__3.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Verband e.V.
Verband e.V.
2 Jahre zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,
Was ist von Seiten eines Arbeitgebers (gewerblich) alles zu tun, wenn ein 450 Euro Jobber für 12 Wochen wegen einer umfangreichen OP und anschließenden Reha-Maßnahmen ausfällt? Zahlungen, Meldungen, Anträge etc.
Wo kann man diesen Maßnahmenkomplex nachlesen, um die notwendigen Arbeitsschritte vollständig und fristgerecht abarbeiten zu können?
Vielen Dank.
MfG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Verband e.V.
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

zum besseren Verständnis haben wir die Beantwortung Ihrer Anfrage gegliedert in Meldungen, Beiträge und Erstattungsanträge.

1. Meldungen

Eine Unterbrechung der Beschäftigung muss grundsätzlich vom Arbeitgeber gemeldet werden.

Bei Unterbrechung einer geringfügigen Beschäftigung wegen Arbeitsunfähigkeit ohne Fortzahlung des Arbeitsentgeltes von länger als einem Monat Dauer ist eine Abmeldung zum Ende der Monatsfrist mit dem Abgabegrund “34“ zu erstellen. Hier ist die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage (im Falle der Rentenversicherungspflicht bzw. eines Verzichts auf die Rentenversicherungsfreiheit bei einer geringfügigen Beschäftigung) nicht zu berücksichtigen.

Die Abmeldung ist erforderlich, da ohne Entgeltbezug kein meldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung mehr vorliegt und bei Nichtbeschäftigung keine anteiligen Rentenversicherungszeiten erworben werden dürfen.

Die Monatsfrist beginnt mit dem ersten Tag der Arbeitsunterbrechung. Sie endet mit dem Ablauf desjenigen Tages des nächsten Monats, welcher dem Tag vorhergeht, der durch seine Zahl dem Anfangstag der Frist entspricht. Fehlt dem nächsten Monat der für den Ablauf der Frist maßgebende Tag, dann endet die Frist mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats.

Bei Wiederaufnahme der Beschäftigung nach der Abmeldung ist eine Anmeldung mit Abgabegrund “13“ zu erstellen.

Beispiel:

Arbeitnehmer B ist vom 19. September 2017 bis 2. Dezember 2017 arbeitsunfähig. Der Arbeitnehmer ist rentenversicherungspflichtig.

Berechnung der Monatsfrist:

Letzter Tag der entgeltlichen Beschäftigung: 29. Oktober 2017 (Ende der sechswöchigen Entgeltfortzahlung)
Beginn der Monatsfrist: 30. Oktober 2017
Ende der Monatsfrist: 29. November 2017

Eine Abmeldung zum 29. November 2017 ist mit Abgabegrund “34” erforderlich.

2. Beiträge

Beiträge werden in Abhängigkeit vom gezahlten Arbeitsentgelt fällig. Wird der betreffende Arbeitnehmer mit Meldegrund 34 abgemeldet, endet für den Beschäftigten auch die Beitragspflicht.

3. Erstattungsanträge

Ein Minijobber hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und auf finanzielle Absicherung bei Mutterschaft. Damit dies für Arbeitgeber keine unkalkulierbar hohe finanzielle Belastung darstellt, gibt es die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft.
Über die Umlagebeiträge als Ausgleich für die U1: Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit in Höhe von 0,9 Prozent und U2: Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft in Höhe von 0,24 Prozent erwirbt sich der Arbeitgeber einen Anspruch auf die Erstattung seiner Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung bei Krankheit, den Mutterschutzlohn bei Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz und den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz. Dabei ist die Umlage 1 nur für Betriebe bis 30 Vollzeit-Arbeitnehmer Pflicht, die Umlage 2 ist immer Pflicht – unabhängig von der Betriebsgröße.
Unabhängig davon, ob und bei welcher Krankenkasse ein Minijobber versichert ist, ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist die zuständige Ausgleichskasse.
Weitere Infos zur Arbeitgeberversicherung erhalten Sie auf der Website der Knappschaft-Bahn-See unter folgenden Link: https://www.kbs.de/DE/20_firmenkunden/04_arbeitgeberversicherung/InhaltsNav.html

Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

WiMo
WiMo
2 Jahre zuvor

Ist ja alles schön und gut… wenn die Minijobber, aber wie bei uns, völlig unterschiedliche Monatsarbeitszeiten haben… unsere Mitarbeiter können sich die Arbeitszeiten selbst aussuchen. z.B. im einen Monat 40 Std. und im anderen Monat nur 20 Std… im dritten Monat 30 Std… wie berechne ich dann die zu bezahlende LFZ bei einem Stundenlohn von 10 € plus SFN ?

Die Schichtpläne werden durch die Mitarbeiter in der letzten Woche des Vormonats erstellt.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  WiMo
2 Jahre zuvor

Hallo,

Ihr Minijobber war aufgrund des Schichtplans bereits zur Arbeit eingeteilt. So ist Ihnen bekannt, welche Arbeitszeit wegen Arbeitsunfähigkeit Ihres erkrankten Minijobbers in dem jeweiligen Monat anfällt. Für diesen Zeitraum zahlen Sie dann die Entgeltfortzahlung.

Ist das nicht der Fall, ermitteln Sie hypothetisch die Arbeitszeitlage: Wann und für wie lange würde Ihr Minijobber, vermutlich eingeteilt werden, wäre er nicht arbeitsunfähig erkrankt. Einfacher und genauso interessengerecht ist auch eine Entgeltfortzahlung auf der Basis der durchschnittlichen vertraglichen Arbeitszeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gabriele Gründling
Gabriele Gründling
2 Jahre zuvor

und wie ist es dann mit Lohnfortzahlung für den Arbeitgeber? Bekommt der eine Erstattung und wenn ja: wo wird die beantragt? Bei der Knappschaft?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Gabriele Gründling
2 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Gründling,

ein Minijobber hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und auf finanzielle Absicherung bei Mutterschaft. Damit dies für Arbeitgeber keine unkalkulierbar hohe finanzielle Belastung darstellt, gibt es die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft.

Über die Umlagebeiträge als Ausgleich für die U1: Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit in Höhe von 0,9 Prozent und U2: Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft in Höhe von 0,24 Prozent erwirbt sich der Arbeitgeber einen Anspruch auf die Erstattung seiner Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung bei Krankheit, den Mutterschutzlohn bei Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz und den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz. Dabei ist die Umlage 1 nur für Betriebe bis 30 Vollzeit-Arbeitnehmer Pflicht, die Umlage 2 ist immer Pflicht – unabhängig von der Betriebsgröße.

Unabhängig davon, ob und bei welcher Krankenkasse ein Minijobber versichert ist, ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist die zuständige Ausgleichskasse.
Weitere Infos zur Arbeitgeberversicherung erhalten Sie auf der Website der Knappschaft-Bahn-See unter folgenden Link: https://www.kbs.de/DE/20_firmenkunden/04_arbeitgeberversicherung/InhaltsNav.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Schmausenkeller
Schmausenkeller
2 Jahre zuvor

Hallo, ich habe einen Biergarten in Franken und bin eine Sasiongastronomie. Wenn ich kurzfristige anmelde für 2019 für 50 Tage und die Arbeitnehmer arbeiten bereits auf Lohnsteuerkarte in einem anderen Betrieb, wie muss ich mich verhalten. Mein Lohnprogramm macht in diesen Fall eine Pauschalversteuerung von 25 %, diese führe ich beim Finanzamt ab. Damit müssen die Arbeitnehmer keine Steuer mehr zahlen, ist das richtig?? Auf eine Antwort würde ich mich freuen.

Viele Grüße Anita Dietz

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Schmausenkeller
2 Jahre zuvor

Hallo Frau Dietz,

bei Vorliegen einer kurzfristigen Beschäftigung hat der Arbeitgeber die Möglichkeit das Einkommen des Minijobbers individuell nach den Merkmalen der Lohnsteuerkarte oder – unter bestimmten Voraussetzungen – pauschal in Höhe von 25 Prozent des Entgeltes zu versteuern.

Erfüllt der kurzfristige Minijob folgende Vorgaben, ist eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 25 Prozent möglich:
Ihr Minijobber ist gelegentlich – nicht regelmäßig wiederkehrend – bei Ihnen beschäftigt.
Die Beschäftigung dauert nicht länger als 18 zusammenhängende Arbeitstage.
Der maximale Verdienst liegt durchschnittlich bei 72 Euro pro Arbeitstag.
Oder:
Der kurzfristige Minijob wird zu einem Zeitpunkt, den Sie nicht vorhersehen können, sofort erforderlich.
Der durchschnittliche Stundenlohn beträgt maximal 12 Euro.

Führt der Arbeitgeber die pauschale Lohnsteuer für die kurzfristige Beschäftigung ab, so fällt für den Arbeitnehmer aus dieser Beschäftigung keine individuelle Steuer mehr an.
Bitte beachten Sie jedoch, dass in der pauschalen Lohnsteuer weder die Kirchensteuer noch der Solidaritätszuschlag enthalten sind. Diese sind durch den Arbeitgeber zusätzlich an das zuständige Finanzamt zu zahlen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Außerdem erscheinen Zeiten mit Arbeitsverdienst / Entgelt auf Minijob-Niveau dann gar nicht im Versicherungsverlauf / Versicherungskonto der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn kein eigener Aufstockungsbeitrag gezahlt wurde. Dabei ist es gleichgültig, aus welchem Grunde kein Aufstockungsbeitrag gezahlt wurde. Zeitweise konnte er freiwillig gezahlt werden, zeitweilig war er bzw. ist er Pflicht (so grundsätzlich jetzt seit 01.01.2017, ob man sich davon befreien lassen kann, weiß ich nicht genau, auf jeden Fall kann man als Person, die bis Ende 2016 gesetzlich keinen eigenen Beitrag zahlen konnte, dann auf den Bestandsschutz verzichten und wieder freiwillig zahlen, wenn man vor Eintritt des gesetzlichen Ausschlusses freiwillig gezahlt hatte, was dann aber auch einen bindet bis zum Ende der Beschäftigung). Zeitweilig war er für bestimmte Personengruppen (für Altersrentner bis Ende 2016 zum Beispiel) gesetzlich ausgeschlossen. Was hat man von Beiträgen (über die pauschalen Arbeitgeber-Anteile), die gar nicht im Konto erscheinen und daher nicht berücksichtigt werden?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Fresdorf,

bei der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht erwerben sich auch Minijobber durch den Pauschalbeitrag des Arbeitgebers geminderte Rentenansprüche, die sich im Versicherungsverlauf niederschlagen.
Voraussetzung ist, dass der betreffende Arbeitgeber die entsprechende Meldung zur Sozialversicherung absetzt hat.
In welchem Umfang Rentenansprüche erworben werden, möchten wir Ihnen in unserem Beispiel aufzeigen.

Ein Minijobber verdient monatlich 450 Euro. Es wird eine einjährige Beschäftigungsdauer unterstellt.

1. Rentenversicherungspflichtiger Minijobber (18,6%= 15 % Arbeitgeber + 3,6 % Arbeitnehmer)
 
Der Arbeitnehmer erwirbt sich einen Rentenanspruch in einem Jahr in Höhe von 4,42 Euro (West) monatlich / 4,76 Euro (Ost) monatlich. Die erworbene Wartezeit beträgt dabei 12 Monate.

2. Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im gewerblichen Bereich (15% Arbeitgeber)

Der Arbeitnehmer erwirbt sich einen Rentenanspruch in einem Jahr in Höhe von 3,57 Euro monatlich. Die erworbene Wartezeit beträgt dabei 4 Monate.
Abschließend möchten wir Ihnen auch die Vorteile der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung für den Arbeitnehmer nochmal darstellen.
– Arbeitsentgelt wird in voller Höhe bei der Rentenberechnung berücksichtigt.
– Beitragsmonate werden in vollem Umfang auf die Wartezeit angerechnet.
– Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung wird gesichert.
– Früherer Rentenbeginn ist möglich.
– Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation werden erworben.
– Anspruch auf Übergangsgeld bei Reha-Maßnahmen nach Lohnfortzahlung.
– Zugangsvoraussetzung für die staatliche Riester-Förderung wird erfüllt.
– Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung für eine betriebliche Altersversorgung
Damit Arbeitnehmern im Minijob keine Nachteile entstehen, empfehlen wir bei Fragen die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Dort erfolgt eine ganz individuell Beratung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Liebes Team, das stimmt einfach nicht. Ich habe den Beweis in Form einer entsprechenden schriftlichen Auskunft der DRV Bund, die mir mitteilt, dass es zu Recht so sei, wenn meine Zeiten nicht im Versicherungskonto gespeichert werden. Übrigens finde ich den Ausdruck “geringfügig entlohnte Beschäftigung” fehl am Platz, denn ich bekomme auf Minijob-Ebene genau den gleichen Stundenlohn wie auch vorher auf Maxijob-Niveau schon. Würde ich nach Mindestlohn darunter bezahlt, müsste ich im Minijob-Level mehr Stunden leisten für das gleiche Geld! Besten Gruß

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Fresdorf,

es werden alle Zeiten, welche durch den Arbeitgeber mit einer entsprechenden Entgeltmeldung übermittelt werden, auch dem Rententräger übermittelt.
Warum diese Zeiten in Ihrem speziellen Fall nicht im Verlauf des Rentenkontos erscheinen, bitten wir Sie bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger zu hinterfragen..

Der Begriff “geringfügig entlohnte Beschäftigung” ist der im Gesetz gebräuchliche Begriff für einen 450-Euro-Minijob und soll keine Wertigkeit darstellen. Natürlich haben Sie Recht mit Ihrer Aussage, dass auch im Minijob der gesetzliche Mindestlohn gilt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Liebes Team, noch eine Frage zu Ihrer Antwort: Was ist genau mit 4 Monaten Wartezeit gemeint? Tatsächlich kann nichts auf den Rentenanspruch sich erhöhend auswirken, wenn meine Zeit im konkreten Fall vom 01.08.16 bis 31.12.16 nicht im Versicherungsverlauf / Versicherungskonto erscheint, nicht gespeichert ist. Damals war gesetzlich der eigene Aufstockungsbeitrag zur RV ausgeschlossen. Vorher habe ich ihn als Rentner (wegen teilweiser EM) selbst freiwillig gezahlt und ab 01.01.17 konnte ich dann auf den Bestandsschutz für diesen gesetzlichen Ausschluss verzichten per Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber und wieder freiwillig den Aufstockungsbeitrag zahlen. Aber da ich ja keinen Krankengeldanspruch habe, fällt dieser Aufstockungsbeitrag zur Zeit wegen längerer Arbeitsunfähigkeit auch wieder weg, denn die Krankenversicherung leistet gar nichts und der Arbeitgeber auch nichts und in diesem Fall kann ich ja offenkundig auch selbst keinen Beitrag mehr zur RV leisten. Beste Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Fresdorf,

Wartezeit ist ein Begriff aus der Rentenversicherung. Leistungen aus der Rentenversicherung kann nur beanspruchen, wer ihr vorher bereits eine bestimmte Zeit angehört hat. Die Wartezeit ist somit eine Mindestversicherungszeit. Für unterschiedliche Rentenarten muss eine unterschiedliche Dauer von Wartezeiten erfüllt sein. Hierbei werden – neben anderen Zeiten – grundsätzlich auch Zeiten aus einer geringfügig entlohnten Beschäftigung berücksichtigt. Damit Zeiten aus einer Beschäftigung im Rentenversicherungskonto gespeichert werden können, muss vom Arbeitgeber eine entsprechende Entgeltmeldung erstellt werden. Diese Meldungen werden auch für einen Minijob erstellt, in welchem Sie beispielsweise als Arbeitnehmer versicherungsfrei sind.

Wir empfehlen Ihnen abschließend, sich mit Ihrer speziellen Frage an Ihren Rentenversicherungsträger zu wenden. Dort kann eine individuelle Beratung zu Ihrem Versicherungsverlauf erfolgen und weitere Möglichkeiten für Sie abgestimmt werden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Allerdings hat die Sache einen gravierenden Haken: Krankengeld ist ausgeschlossen!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Freesdorf,

Minijobber sind in Ihrer geringfügig entlohnten Beschäftigung versicherungsfrei in der Krankenversicherung. Krankengeld ist eine Leistung der Krankenkasse, welche sich an die abgeschlossene Lohnfortzahlung des Arbeitgebers (6 Wochen) anschließen würde. Da Arbeitnehmer im Minijob in dieser Tätigkeit keine eigenen Krankenversicherungsbeiträge einzahlen, entsteht für diese Beschäftigung kein Anspruch auf Krankengeld.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hans-Peter Fresdorf
Hans-Peter Fresdorf
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Liebes Team, ich zahle aber als Rentner, der im alten Arbeitsverhältnis auf Minijob-Level weiterbeschäftigt ist, den allgemeinen und nicht den ermäßigten Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung, und das ist nicht zu rechtfertigen bei solch einem gravierenden Leistungsausschluss, der von der Politik mit einer “unwissenschaftlichen”, nicht haltbaren Argumentation im Sinne einer Milchmädchenrechnung gerechtfertigt wird. Beste Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hans-Peter Fresdorf
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Fresdorf,

im Minijob zahlen Sie als Arbeitnehmer selbst keine Beiträge zur Krankenversicherung.
Um Ihren Beitrag zur Krankenversicherung als Rentner prüfen zu lassen bitten wir Sie, sich an Ihre zuständige Krankenkasse zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Fresdorf Hans-Peter
Fresdorf Hans-Peter
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale, ich habe mich an die zuständige Krankenkasse gewendet. Diese teilte mir mit, nach § 50 SGB V sei unter Anderem für Altersrentner ausgeschlossen. Das gilt also auch für Midi- und Maxijobber, nicht nur für Beschäftigte auf der Minijob-Ebene. Außerdem holte ich von den Bundesministerien für Arbeit und Soziales und vom Bundesgesundheitsministerium schriftliche Stellungnahmen hierzu ein. Die politische Begründung dieses politisch (gesetzgeberisch) gewollten Ausschlusses von Krankengeld für Rentner ist, dass die Alten (“Senioren”) statistisch mehr Kosten machen oder die meisten, den größten Kostenanteil im Gesundheitswesen zu Lasten der GKV auslösen würden. Damit wird diese Leistungskürzung, die Beschränkung des Leistungsumfangs und der Leistungsausschluss hinsichtlich des Krankengeldes trotz Zahlung des vollen allgemeinen anstelle des bei freiwillig gesetzlich Krankenversicherten üblichen ermäßigten Beitragssatzes zur Krankenversicherung gerechtfertigt. Ich halte das für a) wissensschaftlich nicht evident und erwiesen b) keine geeignete und gerechte sowie faire Maßnahme zur Kostensteuerung und Kostenbegrenzung (siehe das Marktgeschehen bei ärztlichen Vergütungen mit Indikations- und Mengenausweitungsproblemen sowie auch das Marktgeschehen im Pharmabereich speziell auf dem deutschen Markt auch im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Ferner ist es unlogisch, weil sich diverse weitere Patienten- und Versichertengruppen für vergleichbare Kürzungsmaßnahmen anböten, beispielsweise die chronisch Kranken, die todgeweihten Kranken im onkologischen Bereich, die auf Organtransplantation wartenden Patienten (2 Lebertransplantationen bei Versagen der ersten Transplantation wegen Abstoßungsreaktion des Körpers konnten eine einzelne kleine AOK vor dem Zusammenschluss zu großen regionalen AOK noch in die Insolvenz treiben, also ein einziger Krankheitsfall bei einem einzigen Versicherten) etc. Wie rechtfertigen Sie solches eindeutiges politisches Unrecht und Ungerechtigkeit und wie beurteilen Sie die Auswirkungen auf die denkende betroffene arbeitende Bevölkerung? Wie habe ich das einzuschätzen, dass mir die Wahrheit nicht von den amtlichen Stellen offen ins Gesicht gesaagt wird, sondern ich hier lang und breit nachfragen muss, bis ich überhaupt nach vielen Monaten oder Jahren erst einmal erfahre, was der Hintergrund dieser Ungleichbehandlung in meinem unverändert seit über 18 Jahren bestehenden Besschäftigungsverhältnis ist, aus der einzigen Tatsache heraus, dass ich alters- und krankheitsbedingt mehrfach meine Arbeitszeit vertraglich verändert und reduziert habe? Besten Gruß

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Fresdorf Hans-Peter
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Fresdorf,

wir verstehen Ihre persönliche Situation. Dennoch bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir als Minijob-Zentrale Ihren Konflikt in diesem Blog nicht lösen können.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale