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Vergütung beim Minijob: Stundenlohn oder Monatslohn

© Knut Wiarda / Fotolia

Auch bei einem Minijob wird die Höhe des Arbeitsentgelts zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern festgelegt und im Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten. Hat der Arbeitgeber dem Beschäftigten keinen schriftlichen Arbeitsvertrag ausgehändigt, ist er verpflichtet, ihm spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Arbeitsbedingungen auszustellen. Dieser Nachweis muss dann u.a. auch Angaben über die Höhe und Fälligkeit des Arbeitsentgelts und die Arbeitszeit enthalten.

Bei der Bestimmung des Arbeitsentgeltes unterscheidet man zwischen Stunden- und Monatslöhnern.

Für Stundenlöhner wird das Arbeitsentgelt nach den tatsächlich gearbeiteten Stunden abgerechnet. Auch die Vergütung an den Urlaubs- und Feiertagen erfolgt stundenweise.

Monatslöhner erhalten einen vereinbarten Betrag für einen ganzen Monat, unabhängig von der Länge des Monats sowie der Anzahl an Sonn- und Feiertagen. Die Auszahlung erfolgt in allen Fällen in der Regel monatlich.

Flexible Arbeitszeitregelung bei Monatslöhnern:

Um den Betrieben bei ihrer Personalplanung die Gelegenheit zu geben, flexibel auf Produktionsspitzen oder Personalengpässe eingehen zu können, wurde die sogenannte „flexible Arbeitszeitregelung“ eingeführt. Dabei wird ein Arbeitszeitkonto geführt, in dem Überstunden regelmäßig auf- und abgebaut werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer verständigen sich so auf die Zahlung eines monatlich gleichbleibenden Arbeitsentgelts („verstetigter Monatslohn“) auf Basis einer vorgegebenen Monatsstundenzahl (Regelarbeitszeit). Der Vorteil für den Arbeitnehmer besteht darin, dass er unabhängig von der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit jeden Monat das fest vereinbarte Arbeitsentgelt erhält. Konkrete Anwendungsbeispiele können Sie auf unserer Website einsehen.

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Elke Wohlschlögel
Elke Wohlschlögel
2 Monate zuvor

Wann muss das Geld von Aushilfe da sein?

kleo426
kleo426
2 Monate zuvor

Hallo, ich habe folgendes Problem: ich arbeite auf Minijobbasis. Die Firma hat einen Tarifvertrag, so dass meine Stunden ebenfalls nach Tarif bezahlt werden. Nun haben wir aber jährlich eine Tarifanpassung, so dass meine Arbeitsstunden jährlich immer weniger werden. Nun meine Frage, kann ich meinen Arbeitsvertrag auf einen Monatslohn umstellen mit immer gleichbleibender Stundenzahl?

Judith
Judith
3 Monate zuvor

Hallo liebes Minijob Zentrale Team,

ich arbeite als Minijobberin und erhalte nach Stundenbasis meinen Lohn. Alles gut soweit. Ausgezahlt wird dieser am Ende des Folgemonats. Auch ok. Die Wertstellung der geleisteten Arbeitsstunden werden allerdings auch dem Auszahlungsmonat (also Folgemonat) zugeordnet. Ist das korrekt/üblich? Ich habe schwankende Arbeitszeiten und habe beispielsweise im Februar 8 Stunden gearbeitet. Diese erhiehlt ich Ende März mit der Wertstellung März. Im März habe ich allerdings 22 Stunden gearbeitet. Es wird auch ein Stundenzettel geführt, wo im Falle einer Prüfung eine Differenz in den jeweiligen Monaten auffallen würde. Auch der Austrittsmonat birgt Probleme. Wenn ich im beispielsweise im Juli austrete, im August allerdings den letzten Lohn erhalte und dieser auch augenscheinlich für Auguststunden ist, kann ich mir nicht mal einen neuen Minijob zum 01.08. suchen, da ich vom aktuellen Arbeitgeber nicht rückwirkend zum 31.07. abgemeldet werde (ich habe eine Hauptbeschäftigung).
Die Frage lautet nun: ist das üblich und in Ordnung oder müsste auf der Abrechnung eigentlich “Rückrechnung Februar” oder “Korrektur Februar” oder dergleichen stehen?

Viele Grüße und vielen Dank
Judith

Axel
Axel
3 Monate zuvor

Hallo
Meine Frau arbeitet als Minijobberin im Einzelhandel.
45 Std für 450€ an offiziell 1.5 Tagen die Woche.
Die Anzahl der Tage variiert da sie dort Flexibel ist.
Bisher hatte sie immer genug Std, so das die 450€ gezahlt wurden.
Nun wurde sie für 2 Monate soetwas wie auf Zeit gekündigt und erhielt keinen Lohn.
In den letzten zwei Monaten wurde dann ein reduziertes Gehalt nach den geleisteten Stunden gezahlt.
Einen Arbeitsvertrag oder ein Schriftstück(mit Regelung der Bezahlung,Tage,Std etc) wie sie es beschreiben gibt es nicht.
Ist sie nun eine Stundenlöhnerin oder eine Monatslöhnerin mit flexiblen Wochentagen.
Sollte sie nicht immer die 450€ bekommen?
Und ist diese Kündigung auf Zeit rechtens.
Wie sollte bei ihr die Vergütung bei Urlaub oder Krankheit aussehen?
Freue mich über eine Antwort
Axel

Gisela
Gisela
3 Monate zuvor

Guten Tag,

ich arbeite als Minijobber und darf im Monat zurzeit die 47,36 Stunden nicht überschreiten. Dementsprechend werden meine Dienstpläne auch erstellt. Im Sommer habe ich nun Urlaub. Ich frage mich, welche Durchschnittszahl dann dort für die eine Woche Urlaub aufgeschrieben wird. Früher war das ja mal 2,4 Stunden pro Urlaubstag. Ist das auch noch so? Oder verändert sich die Zahl auch aufgrund der reduzierten Stundenzahl, die man im Monat leisten darf, weil der Mindestlohn ja erhöht wurde.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Steffi
Steffi
3 Monate zuvor

Guten Tag,
ich habe folgende Vereinbarungen im Arbeitsvertrag:
-nur geleistete Arbeitsstunden werden entlohnt
-feste Stundensatz ist vereinbart
-8,5 durchschnittliche Arbeitsstunden in der Woche sind vereinbart.
-Monatliche Abrechnung nach Stundenauflistung.
-keine Regelung zur der Gehaltsfortzahlung wegen Krankheit.
Da die Bruttosumme nicht 450 € übersteigt, werde ich als Mini-jobberin abgerechnet.
Jetzt meine Frage:
bekomme ich eine Entgeltfortzahlung im Falle der Krankheit.
Ich bin seit heute krankgeschrieben und mir wurde mitgeteilt, dass ich keine Entgeltfortzahlung bekomme, da ich nur geleistete Stunden abrechnen darf.
Ist es so richtig?
Da es um einen Arbeitsvertrag handelt greift doch automatisch das Entgeltfortzahlungsgesetz, oder?
Danke im Voraus!
Freundliche Grüße
Steffi

Ivonne G.
Ivonne G.
3 Monate zuvor

Ich habe einen 450,- € Job, wo ich eigentlich jeden Monat 450,- € erhalte. Ich teile meinem AG die Tage mit, an denen ich arbeiten kann und er plant mich ein. Voriges Jahr habe ich 2 Monate wegen Corona nicht gearbeitet, habe aber die 450,- € pro Monat trotzdem erhalten und haben dann die Minusstunden nachgearbeitet, da wir ein Arbeitszeitkonto haben.
Jetzt im Jebruar hat mich mein Arbeitgeber trotz das ich ihm meine Tage, wo ich arbeiten kann mitgeteilte hatte, nicht eingeplant. Im März hat er mich nur 2 Tage eingeplant, ich müsste 4 Tage arbeiten um auf meine Stunden zukommen.
Jetzt hat er für Februar nichts an Lohn überwiesen und für März will er auch nur die 2 Tage bezahlen.
Das ist doch eigentlich nicht rechtens, da ich nichts dafür kann, das er mich nicht einplant.

Carsten Lederer
Carsten Lederer
3 Monate zuvor

Hallo, ich habe einen Nebenjob als Auslieferungsfahrer, 2 feste Tage in der Woche 2-3 Stunden.
Im Arbeitsvertrag steht, die Arbeitszeit wird nach Aufwand vergütet.
Habe ich Anspruch auf Bezahlung anteilig für Urlaub, bzw bei Krankheit und Feiertagen?

Carsten Lederer
Carsten Lederer
Reply to  Carsten Lederer
3 Monate zuvor

Hallo nochmal, mein Arbeitgeber bezieht sich darauf, das im Vertrag steht, das die Arbeitszeit nach Aufwand vergütet wird.
Besteht dennoch der Grundsatz der Gleichbehandlung?

Zedan
Zedan
3 Monate zuvor

Beim Mini Kober wird den Feiertag prozentual bezahlt

Janosch
Janosch
3 Monate zuvor

Hallo, ich habe seit Mitte Januar einen neuen 450-Euro Job. Für Januar habe ich knapp 200€ verdient, im Februar 450 und im März hatte ich mehr Stunden und bin insgesamt auf knapp 690€ gekommen. Stehen mir diese Überstunden zu, da ich ja auch im Januar nur 200 verdient habe?!

Ursula Fuchs
Ursula Fuchs
4 Monate zuvor

Hallo, ich habe einen Arbeitsvertrag über 4 Stunden wöchentlich, bei freier Zeiteinteilung. Im Februar leistete ich an einem Dienstag Wochenarbeitszeit von 4 Stunden, wurde dann am Donnerstag krank und reichte die Krankmeldung an meinem Arbeitgeber. Auf dem Stundenzettel vermerkte ich die geleisteten 4 Stunden und trug den Krankheitstag ebenso mit 4 Stunden ein. Nun akzeptiert mein Arbeitsgeber nicht, dass ich 8 Stunden für diese Woche bezahlt , bzw. Freizeitausgleich bekomme.Darf er das? Ich war doch krank!

Solina
Solina
4 Monate zuvor

Hallo Blog Team,
mein Freund hat einen Mini-Job, Monatsgehalt: 450€. Diesen Monat gab es in dem Unternehmen nicht genung Aufträge, er konnte also nicht jede Woche 9 Stunden arbeiten. Das Unternehmen will ihm jetzt nur die Stunden auszahlen, die er gearbeitet hat. Dürfen die das? Bzw. müssten Sie ihm eigentlich nicht die im Arbeitsvertrag ausgemachten 450€ auszahlen?
VG
Solina

Melanie
Melanie
4 Monate zuvor

Hallo, ich habe einen 450€ Job und habe mir letztes Jahr im Mai und im Juni ungeplante Überstunden auszahlen lassen. Diesen Monat ( März) muss ich Corona bebedingt wieder so einige Male einspringen und somit ungeplante Überstunden machen. Darf ich mir die auszahlen lassen? ( Ich weiß es gibt sie Regel :innerhalb von 12 Monaten ist es möglich sich 3 Monate auszahlen zu lassen…aber verstehe dieses „Rückwirkend gezählt“ nicht so ganz).
Mit freundlichen Grüßen
Melanie

Sandra
Sandra
4 Monate zuvor

Guten Tag,

Wir würden gern eine Putzfrau für 2 Stunden in der Woche einstellen. Das wäre dann doch ein Mini-Job? Die Person möchte einen Stundenlohn von 12€ bekommen. Wie viel müssten wir pro Stunde vereinbaren, damit Sie am Ende auch tatsächlich 12€ unterm Strich bekommt? Gibt es Formulare, um diesen Job beim Finanzamt anzumelden? Wir kennen uns da nicht aus und möchten nichts falsch machen.

Freundliche Grüße
Sandra

Moon
Moon
4 Monate zuvor

Hallo,
Ich habe seit Jahren einen und den gleichen Minijob. Jedes Jahr bekommen wir Erhohung von Stundenlohn. Seit einige Jahren wird mein Vertrag am Ende des Jahres umgeändert von 7 nach 5 Stunden weil ich anders uber die 450 Euro komme. Kann mein Arbeitgeber mir das verweigern dass dieses Jahr wieder zu machen.

Mariam A.
Mariam A.
4 Monate zuvor

Guten Tag, ich hätte eine Frage nämlich, eine gute Freundin hat mir gesagt wenn man für 450€ Basis arbeitet, dass man eine Quittung auf Hand bekommt. Stimmt das ?

Last edited 4 Monate zuvor by Mariam A.
Claudia Hoffmann
Claudia Hoffmann
6 Monate zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Minijob-Zentrale,
Mein Minijob-AG zahlt mir derzeit 9,91 Euro/Std. In einer Mail legt er sich auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 10,25 Std und einer monatlichen Arbeitszeit von max. 45,25 Std. fest.
Die Urlaubstage will er künftig mit 2,05 Std. berechnen (10,25 : 5 Arbeitstage = 2,05 Std). Je höher der Stundenlohn je niedriger die Urlaubsvergütung. Wo liegt der Fehler?

Last edited 6 Monate zuvor by Claudia Hoffmann
Janin Ber
Janin Ber
6 Monate zuvor

Durch die Lohnerhöhung in der Gebäudereinigung wird mir zum wiederholten Mal die Zeit gekürzt, von 9 std die Woche, auf 8,25 std die Woche, damit ich nicht über die 450€ komme. Bei der letzten stundenlohnerhöhung bin ich schon von 10 std auf 9 std herunter gestuft. Aber ich muss dafür die selbe Arbeit machen, nicht weniger. Und anstatt mehr zu verdienen, ist es nun dadurch sogar weniger und zusätzlich stressiger, weil die Zeit fehlt. Ist das rechtens ??? Kann ich das verweigern??? Wenn mir deswegen wieder ein neuer Vertrag mit weniger Stunden vorgelegt wird???

Fee Gunkel
Fee Gunkel
8 Monate zuvor

Hallo liebes Blog-Team,

ist es bei einem Mini-Job möglich eine Bezahlung nach geleisteter Arbeit statt nach Stunden zu vereinbaren?
Beispiel: 10 € pro geputztem Auto, statt pro Stunde, so dass ich von meiner effizienteren / schnelleren Arbeit profitieren kann?

Viele Grüße
Fee

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Fee Gunkel
8 Monate zuvor

Hallo Fee,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lina
Lina
10 Monate zuvor

Hallo Blog-Team! Bei meinem Minijob arbeite ich 35 Stunden pro Monat. Nun würde ich gerne wissen, wie das geregelt ist, wenn ich fristgerecht zum 15. eines Monats kündige. Muss ich dann für den halben Monat die Hälfte der Monatsstunden ableisten oder dennoch alle 35? Oder kann ich in den zwei Wochen meinen Urlaub nehmen und gar nicht arbeiten? Und muss mein Arbeitgeber mir für den halben Monat Lohn zahlen (wenn ja: die ganzen 450)??
Für Infos hierzu wäre ich wirklich sehr dankbar!
Viele Grüße!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Lina
9 Monate zuvor

Hallo Lina,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

OgTa
OgTa
10 Monate zuvor

Hallo guten Tag,

ich habe zwei Fragen zur Vergütung bei einem Minijob.

1) Im Vertrag wurde eine Mindeststundenanzahl von 10 Stunden im Monat vereinbart. Leider konnte ich den vergangenen Monat keine Einsatzbereitschaft zeigen, da ich zeitlich durch private Angelegenheiten sehr eingeschränkt war. Habe ich ein Recht auf die Auszahlung der Mindeststunden im Monat oder stehen diese mir nur zu, wenn ich verfügbar war, aber durch meinen AG nicht eingesetzt wurde?

2) Ist es rechtlich erlaubt, dass ich nicht nach Stunden, sondern pauschal abgerechnet werde? D.h. ich werde pauschal für einen Preis die Aufgabe erledigen, egal wie lange ich dafür brauche.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  OgTa
10 Monate zuvor

Hallo,

die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage.

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Alberto Viceconti
Alberto Viceconti
11 Monate zuvor

Hallo Minijob-Team,
Ich vorbereite einen Minijob Vertrag für ein Reinigungskraft in meine Ferienwohnung. Der Arbeit würde pro Kundenwechseln geübt deswegen entsteht keine fest Monatslohn sondern eine Stundenlohn. Circa 4/5 Einätze im Monat (Hoffe ich ;-)). Wie funktioniert es mit Urlaubstagen und Krankheitsfälle?
– Wie viele Urlaubstage sollte ich erlauben?
– Falls die Reinigungskraft sich krank meldet für ein Tag eine Einsatz geplant ist, bin ich verpflichtet die Einsatz auch zum Zahlen?

Viele Grüsse auf dem Bodensee,
Alberto

Alberto Viceconti
Alberto Viceconti
11 Monate zuvor

Hallo Minijob-Team,
Ich vorbereite einen Minijob Vertrag für ein Reinigungskraft in meine Ferienwohnung. Der Arbeit würde pro Kundenwechseln geübt deswegen entsteht keine fest Monatslohn sondern eine Stundenlohn. Circa 4/5 Einätze im Monat (Hoffe ich mindestens;-)).

Wie funktioniert es mit Urlaubstagen und Krankheitsfälle?
– Wie viele Urlaubstage sollte ich erlauben?
– Falls die Reinigungskraft sich krank meldet für ein Tag eine Einsatz geplant ist, bin ich verpflichtet die Einsatz auch zum Zahlen?

Viele Grüsse auf dem Bodensee,
Alberto

Alberto Viceconti
Alberto Viceconti
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
11 Monate zuvor

Vielen Dank für Ihre Antwort.
P.S.: Es tut mir leid, ich die Frage noch einmal gepostet. Ich habe es zu spät gemerkt dass Sie sie schon geantwortet haben.

Jana
Jana
11 Monate zuvor

Guten Tag,

meine Frage bezieht als neue Arbeitgeberin auf den Urlaubsanspruch von Stundenlöhnern mit Minijobvertrag im Bereich Gastronomie. Ist man verpflichtet die Anzahl der Tage an denen tatsächlich gearbeitet wurde als Grundlage für den Urlaubsanspruch zunehmen oder gibt es eine Grundlage auf Stundenbasis um den jeweilgen Urlaubsanspruch zu ermittlen? Da die Anzahl an Stunden die je Tag geleistet werden stark variieren enstehen erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Arbeitnehmern, besonders im Vergleich zu den Festangestellten, was den Urlaub anbelangt. Das kommt mir nicht ganz fair vor.

Viele Grüße

Klaus
Klaus
1 Jahr zuvor

Hallo.

Ist es denn jetzt noch Möglich als Arbeitgeber Minijobber nach Anzahl ihrer geleisteten Stunden zu vergüten oder ist die “flexible Arbeitszeitregelung” bei Minijobbern ein muss?

Vielen Dank

Hablowetz Sylvia
Hablowetz Sylvia
1 Jahr zuvor

Hallo, ich werde als Putzfrau in einer Ferienwohnung beschäftigt. Hier gibt es keine festen Arbeitszeiten, sondern der AG und ich vereinbaren wann ich putzen komme. Somit bekomme ich auch nur das Entgeld für die geleisteten Stunden. Worauf muss ich im Arbeitsvertrag achten?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hablowetz Sylvia
1 Jahr zuvor

Hallo Sylvia,

ein schriftlicher Arbeitsvertrag für Minijobber ist nicht zwingend vorgeschrieben. Allerdings muss der Arbeitgeber dem Minijobber spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses einen Nachweis über die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich aushändigen. Das gilt für alle Minijobber, die nicht nur vorübergehend – höchstens einen Monat – als Aushilfe arbeiten.

Der schriftliche Nachweis muss folgende Angaben enthalten:
– Name und Anschrift der Vertragsparteien
– Beginn – und bei befristeten Arbeitsverhältnissen – auch die voraussichtliche Dauer des Arbeitsverhältnisses
– Arbeitsort
– Art der Tätigkeit
– Zusammensetzung, Höhe und Fälligkeit des Verdienstes – einschließlich Zuschlägen, Zulagen, Prämien, Sonderzahlungen sowie anderen Bestandteilen des Verdienstes
– Arbeitszeit
– Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs
– Kündigungsfristen
– Hinweis auf geltende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall erbringt (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss jedoch eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wie eine rechtssichere arbeitsvertragliche Vereinbarung aussehen muss, erfahren Sie zum Beispiel bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Greggie200
Greggie200
1 Jahr zuvor

Hallo, ich arbeite als Masseur auf Teilzeitbasis mit einem festen Stundenlohn. Muß nur ich meine Stunden nachhalten oder ist auch mein Arbeitgeber dazu verpflichtet dies auf Basis eines täglichen Stundenzettels zu machen? es gab jetzt kürzlich deswegen Unstimmigkeiten. Danke!

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo Mini Job Team, ich hab mal eine Frage und zwar ich arbeite für 250 € im Monat also praktisch vier Tage, wenn mein Chef Urlaub macht und das im Jahr bis zu vier mal, kommt es vor Dass ich in der zweiten Woche eigentlich nicht arbeiten muss da alles sauber ist, muss er mir trotzdem den vollen Betrag aushändigen, ich habe gehört von einem Steuerberater dass der Lohn von 250 € immer ausbezahlt werden muss… Liebe Grüße L. Müller

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,

Ihr Arbeitgeber kann die Zeiträume für den Erholungsurlaub vorgeben. Allerdings darf er das nicht für den kompletten Urlaubsanspruch tun. Als Arbeitnehmer müssen Sie einen gewissen Anteil frei verplanen können. Dieser Anteil ist nicht gesetzlich geregelt, aber nach der Rechtsprechung soll er etwa die Hälfte des Urlaubanspruchs ausmachen.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen die Urlaubszeiten rechtzeitig ankündigen. Am besten stimmen Sie den Urlaub zu Beginn des Jahres mit Ihrem Arbeitgeber ab.

Wir empfehlen Ihnen abschließend, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Buhlert
Buhlert
1 Jahr zuvor

Hallo wertes Team der Minijob-Zentrale,

ich habe im vergangenen Jahr einen 450-Euro-Job angenommen, der neben meiner eigentlichen Tätigkeit die Arbeit als Fahrdienstleitung einschließt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich für den zusätzlichen Arbeitsaufwand eine Entlohnung von 1,91 Euro pro Tag erhalten. Daher wurde eine Pauschale von 450 Euro angesetzt.
Diese kleine Plus ist durch eine erhöhte Arbeitszeit und den neuen Mindestlohn fast gänzlich gegen Null geschrumpft. Ich möchte mich nun mit meinem Chef über einen entsprechenden Ausgleich zu meinen Gunsten unterhalten. Ich weiß, dass ich die 450 Euro nicht überschreiten darf, ohne in die sozialversicherungspflichtige Zone zu rutschen. Eine weitere Möglichkeit der stundenweisen Abrechnung bringt mir letztendlich noch weniger Netto-Einkommen.
Gibt es Alternativen wie Sonderzahlungen oder Zuwendungen, die ein Arbeitgeber in diesem Fall anbieten kann, um die Mehrarbeit entsprechend zu entlohnen?
Danke für Ihre Hilfe und herzliche Grüße

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Buhlert
1 Jahr zuvor

Hallo Buhlert,

üben Sie beide Tätigkeiten bei ein und demselben Arbeitgeber aus, werden diese als einheitliches Beschäftigungsverhältnis betrachtet. Für jede geleistete Arbeitsstunde besteht mindestens ein Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Zahlung welche sozialversicherungs- und steuerfrei diesen Mindestlohn ersetzt gibt es nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Schindler
Schindler
1 Jahr zuvor

Hallo Liebes Team,
wir als Firma würden gern für unser Café einen Mitarbeiter auf Minijob Basis anstellen. Der Mitarbeiter kann nur Freitags bei uns arbeiten, wobei ein Arbeitstag bei uns aus 2 Schichten zu je 5 h besteht.
Grundsätzlich ist geplant, dass der Mitarbeiter nur eine Schicht (5h) an jedem Freitag übernimmt. Wir würden uns es aber gern aber im Arbeitsvertrag die Option offen halten das er in manchen (nicht definierten) Wochen beide Schichten übernimmt. Demnach müsste die Arbeitszeit- und Vergütung somit stunden-, und nicht monatsbasiert vermerkt werden, richtig? Nun lese ich, dass im Falle einer solch flexiblen Festlegung jedoch ein mindestens Einsatz von 10 h pro Woche im Arbeitsvertrag vermerkt werden muss.
Ich bin etwas ratlos, wie wir nun weiter verfahren können, da immer 10h pro Woche jeden Monat definitiv nicht durch den AN realisiert werden kann.
Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.
Gruß Jenny

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Schindler
1 Jahr zuvor

Hallo Jenny,

die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

rcedrg
rcedrg
1 Jahr zuvor

Hallo,

wir haben mit einem Minijobber einen Vertrag geschlossen der ein verstetigtes Arbeitsentgelt und monatliche Sollstunden enthält.

Wie verhält es sich mit dem Entgelt und den Sollstunden im ersten Monat, wenn der Mitarbeiter erst z.B. zum 20ten mit der Arbeit beginnt?
Wird das Entgelt und die Sollstunden dann entsprechend anteilig für diesen Monat berechnet?

ich freue mich auf Ihre Antwort.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  rcedrg
1 Jahr zuvor

Hallo,

bei der Verdienstgrenze von 450 Euro handelt es sich um einen Monatswert, der auch dann gilt, wenn die Beschäftigung im Laufe eines Monats aufgenommen oder beendet wird.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ruth Schwall
Ruth Schwall
1 Jahr zuvor

Hallo,

meine Töchter hat als Schülerin vor 2 Monaten einen Minijob begonnen. Einen schriftlichen Arbeitsvertrag hat sie bisher nicht bekommen. Ausserdem nimmt es sich der AG heraus erst nach dem 25.ten des Folgemonats der geleisteten Arbeit zu zahlen.
D.h. aktuell, Ende Oktober, hat sie das Geld vom September noch nicht bekommen.
Ist das rechtens?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Ruth Schwall
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Schwall,

ein Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien.

Obwohl Sie auch ohne schriftliche Vereinbarungen einen wirksamen Arbeitsvertrag abschließen können, ist es zu empfehlen, jeden Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten.
Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.

Das muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses tun, es sei denn, dass der Arbeitnehmer nur zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wurde.

Die Pflicht des Arbeitgebers zur Aushändigung eines schriftlichen Nachweises ändert aber nichts daran, dass Arbeitsverträge auch mündlich wirksam geschlossen werden können. Auch mündliche Arbeitsverträge sind „vollgültige“ Arbeitsverträge.

Als Minijob-Zentrale empfehlen wir Ihnen sich für ausführliche Informationen an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

starkerplanet
starkerplanet
1 Jahr zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,
gibt es auch mindest Tageslohn?
Ich nenne die Tätigkeit “Einkaufbegleitservice” einmal pro Woche {so ist es geplant}.
Wenn ich auf 10€ Stundenlohn aufrunde, dann sind das für einen Tag 40 bis 80 Euro.
Hintergund:
Als Privatperson achte ich auf jeden Cent. Beim Einkaufen ist die einzelne Stunde nicht so entscheident bzw. nicht abschätzbar z.B. wegen Stoßzeiten, der Geschäfte, Sonderangeboten oder langsamen Kunden, die 5€ in Bronze-Münzen zahlen wollen…
Gibt es da einen fairen Mittelweg? Nachm Motto: Wenn es anr Kasse schnell geht freuen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber, dass sie mehr Freizeit haben bei gleichem Lohn.

Marc

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  starkerplanet
1 Jahr zuvor

Guten Tag Marc,

das Mindestlohngesetz schreibt keinen Mindestlohn pro Tag vor. Es stellt auf einen Bruttolohn je Zeitstunde ab. Absprachen über einen Tageslohn können zwar erfolgen, jedoch ist die Mindestlohngrenze von derzeitig 9,19 Euro je Zeitstunde auch im Privathaushalt zu beachten. Nur bei wenigen Personengruppen sind Arbeitgeber nicht an den Mindestlohn gebunden. Welche Personengruppen das betrifft, finden Sie unter folgendem Link: https://t1p.de/MJZE-Mindestlohn-Privathaushalt

Bei Fragen zum Mindestlohn steht Ihnen die Mindestlohnhotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 030/60280028 zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
1 Jahr zuvor

Hallo Gunne,

die Auszahlung des Verdienstes an Ihre Haushaltshilfe erfolgt über Sie als Arbeitgeber. Die Vereinbarung über den Auszahlungszeitraum erfolgt in Absprache mit Ihrer Haushaltshilfe. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich vorab bei Ihrem zuständigen Finanzamt zu erkundigen, ob eine Barzahlung mit Quittung ausreichend ist, um die haushaltnahe Tätigkeit bei Ihrer Einkommensteuererklärung geltend zu machen. Ggf. hat der Nachweis über einen Überweisungsbeleg zu erfolgen.

Mit dem Haushaltsscheck teilen Sie uns zu Beginn der Beschäftigung unter dem Punkt “Arbeitsentgelt” mit, ob Ihre Haushaltshilfe monatlich gleichbleibendes (Punkt 13) oder monatlich schwankendes (Punkt 16) Arbeitsentgelt erhält. Mittels dem sogenannten Halbjahresscheck https://t1p.de/MJZE-HHS-Halbjahresscheck teilen Sie uns die genaue Höhe des Verdienstes für jeweils das erste Halbjahr bzw. das zweite Halbjahr rückwirkend mit. Der Halbjahresscheck dient der Minijob-Zentrale zur Berechnung Ihrer Abgaben als Arbeitgeber.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gunne
Gunne
1 Jahr zuvor

Hallo,
ich möchte eine Putzfrau anmelden, welche ca. 2 Stunden die Woche bei uns arbeitet.
Sie ist aber flexibel und arbeitet auch mal 3 Stunden die Woche.
Bezahle ich ihr die Arbeitszeit wöchentlich bar aus und teile Ihnen die Arbeitszeit jeweils mit wegen der Nebenkosten oder erfolgt die komplette Abrechnung über Sie?
Wie ist das zu handeln?

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,
wir zahlen einem Mitarbeiter mit schwankenden Arbeitszeiten monatlich ein verstetigtes Arbeitsentgelt von 450€. Nun wird er krankheitsbedingt ausfallen. Natürlich werden ihm die 450€ für die Krankheitszeit weiter gezahlt, allerdings frage ich mich, wie viele Stunden ich in seinem Arbeitszeitkonto aufschreiben soll, da er ja jeden Monat unterschiedlich viel arbeitet. Nehme ich die Anzahl an Stunden, die er bei seinem Stundenlohn arbeiten müsste, um 450€ zu erreichen? Oder den Arbeitsdurchschnitt vorheriger Monate?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,

Ihr Arbeitnehmer hat Anspruch auf das Arbeitsentgelt, welches ihm zustehen würde, wenn er nicht wegen der Arbeitsunfähigkeit an der Arbeitsleistung verhindert wäre. Somit sind die Stunden zu berücksichtigen, die Ihr Arbeitnehmer hätte leisten müssen, wenn er zur Arbeit erschienen wäre.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Claud73
Claud73
1 Jahr zuvor

Guten Tag, meine Frage ist:

Wie hoch darf der Stundenlohn bei einem Minijob maximal sein, also gibt es da eine Begrenzung nach oben?

Danke für die Antwort.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Claud73
1 Jahr zuvor

Hallo,

der aktuell gültige Mindestlohn liegt bei 9,19 Euro. Je nach Branche kann der Mindestlohn variieren. Eine Begrenzung nach oben gibt es von der Minijob-Zentrale nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Thomas
Thomas
2 Jahre zuvor

Hallo,
einige Fragen zur Urlaubsberechnung bei 450€ Beschäftigung.

Wir haben 3 Mitarbeiter welche Flexibel bei freier Zeiteinteilung Arbeiten und über ein Zeitkonto ein festes Monatliches Gehalt von 450€ bekommen.
Urlaub nehmen diese Mitarbeiter nicht da diese ja sowieso arbeiten wann sie wollen bzw. können.
Bisher wurde der Urlaubsanspruch in Std umgerechnet und einfach dem Zeitkonto gutgeschrieben. jetzt haben wir aber gelesen das Urlaub in Tagen berechnet werden muss was unserer Meinung nach viel aufwändiger ist. Müssen wir unsere Abrechnung ändern?

Weitere Frage zur Berechnung des Urlaubsentgelts:
Wir haben für unsere Vollzeit Mitarbeiter 30 Tage Urlaub bei 5 Tage Woche.
Nach Umrechnung ergibt sich für jeden 450€ Mitarbeiter ein Jahresurlaubsentgelt von 623€ auch bei unterschiedlichen Stundenlöhnen. Unserer Meinung nach bleibt das immer gleich da bei geringeren Stundenlohn auch mehr Stunden gearbeitet werden muss und daher der Urlaubsanspruch dementsprechend wieder höher ausfällt.
Ist das soweit richtig.

Für unsere 450€ Mitarbeiter bezahlen wir keinen Feiertagslohn, da die Mitarbeiter Flexibel arbeiten und daher nicht an diesen Tagen arbeiten würden.
Unsere Mitarbeiter sind damit auch einverstanden.
Ist das rechtlich so in Ordnung.

Vielen Dank

Gruß
Thomas

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Thomas
2 Jahre zuvor

Hallo Thomas,

Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Somit haben auch Minijobber ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu (bei einer 6-Tage-Arbeitswoche). Sehen Tarif- oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend auch für den Minijobber.

Ist die Zahl der Arbeitstage tarifvertraglich geregelt und besteht beispielsweise für die Vollzeitbeschäftigten ein höherer Urlaubsanspruch, so haben Minijobber ebenfalls einen höheren Anspruch auf Urlaub. Dieser berechnet sich dann so:
eigene Arbeitstage pro Woche x tarifvertraglich geregelter Urlaubsanspruch
tarifvertraglich geregelte Arbeitstage pro Woche.

Beispiel:
Petra übt an 3 Tagen in der Woche einen Minijob aus. Ihre Kollegen in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr. Sowohl die Arbeitstage pro Woche als auch die Zahl der Urlaubstage sind tarifvertraglich geregelt.
Berechnung: 3 Arbeitstage pro Woche x 30 : 5 = 18

Lösung: Petra stehen 18 Urlaubstage im Jahr zu.

Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten. Eine Verrechnung des Urlaubsanspruches mit einem Zeitkonto entspricht damit nicht dem vom Gesetzgeber vorgesehenen Zweck des Urlaubs – der Erholung des Arbeitnehmers.

Ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Feiertagsbezahlung besteht immer dann, wenn der Feiertag die alleinige Ursache für den Arbeitsausfall gewesen ist. Wäre der Minijobber also regulär an dem Wochentag, auf welchen der Feiertag fällt, zur Arbeit verpflichtet, besteht auch für ihn ein Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Werner Aupelt
Werner Aupelt
2 Jahre zuvor

Hallo Grüsse sie
Meine Töchter will 1 450job machen
Im Vertrag steht Bezahlung der 450 erfolgt erst am Ende des Folgemonats
Wegen EDV
Gibt essowas
MFG Werner Aupelt

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Werner Aupelt
2 Jahre zuvor

Sehr geehrter Herr Aupelt,

als Minijob-Zentrale informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Werner Aupelt
Werner Aupelt
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Hallo Grüsse sie
Danke für Antwort und Info
MFG Werner Aupelt

A. Ferner
A. Ferner
2 Jahre zuvor

Liebes Team Minijobzentrale,

bei einem Monatslöhner der jeden Monat fest 450 € verdient: muss dieser ebenfalls einen Stundenzettel (Nachweis über gearbeitete Stunden) führen?

Viele Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  A. Ferner
2 Jahre zuvor

Hallo,

gewerbliche Arbeitgeber müssen für Minijobber detaillierte Stundenaufzeichnungen führen. Für Minijobber in Privathaushalten und bei der Beschäftigung von engen Familienangehörigen – Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers – besteht keine Aufzeichnungspflicht.
Als Nachweis gelten die maschinelle Zeiterfassung oder entsprechende manuelle Aufzeichnungen. Sie sind verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren.
Weitere Informationen erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Mindestlohn und telefonisch unter der Mindestlohn-Hotline 030/60 28 00 28

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

irischerhund
irischerhund
2 Jahre zuvor

Hallo, folgende Frage. Ichbin Warenauffüller und werde nach geleisteten Stunden anhand meiner Stundenzettel bezahlt. Nun habe ich einen Monat Vertretung gemacht, wo die zu leistenden Stunden im vorneherein festgelegt war. Nun war ich in der letzten Woche des Monats krankgeschrieben. Meine Frage ist nun: Muss mir der AArbeitgeber die festgelegten Vertretungsstunden in diesem Krankheitsfall bezahlen oder darf er hier die Bezahlung durch die Berechnung des Durchschnittes vornehmen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  irischerhund
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.

Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Helmut Wegner
Helmut Wegner
2 Jahre zuvor

Wertes Team der Minijob Zentrale,
ich arbeite als Rentner noch einen 450€ Job.Ich habe keinen schriftlichen Arbeitsvertrag und auch kein schriftlich vereinbartes Arbeitszeitkonto. Ich kann in Fragen der Bezahlung (450€) und des Urlaubs nicht meckern, habe aber ein Problem mit geleisteten Überstunden. Ich habe im August und September Überstunden gearbeitet, also bin über die 50 Stunden im Monat gekommen und hatte nun gehofft, dass der Chef diese bezahlt. Weil das nicht geschehen ist, habe ich ihn angeschrieben. Die Antwort war, das die Stunden ja nicht verloren seien und auf einem Arbeitszeitkonto vermerkt sind. Nun habe ich aber kein Arbeitszeitkonto. Das habe ich ihm mitgeteilt. Daraufhin kam es zu einer Aussprache, in der mir der Chef mitgeteilt hat, das meine Tour, ich fahre noch Autoteile aus, Ende November endet, er den vertrag mit dem Autoteilelieferanden nicht weiterführt. Er will nun die Überstunden mit den vergangenen Monaten verrechnen, an denen in keine 50 Stunden gearbeitet habe, z.B. Juli 34,15 Std. Ich habe schon das Bürgertelefon des BMAS angerufen, die mir klar gesagt haben, dass ein Arbeitszeitkonto schriftlich vereinbart sein muss und wenn Überstunden anfallen, ohne dieses Arbeitszeitkonto, der Arbeitgeber die Überstunden bei der nächsten Lohnzahlung bezahlen muss. Damit fällt ja die nachträgliche Verrechnung aus. Wenn bezahlt, sind die Stunden vergütet und nicht mehr relevant. Mein Chef stellt sich da aber sehr stur an und ist fest der Meinung, er hat mir 450€ gezahlt und dafür muss ich auch die Arbeitsleistungen bringen. Mein Einwand, das er mir doch die Arbeit zuweist und an den Tagen, an denen ich eigentlich fahren müsste, hat er andere, Vollbeschäftigte Fahrer eigesetzt, fruchtet nicht. Wie verhällt sich da die Sache?
Beste grüße
helmut

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Helmut Wegner
2 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Wegner,

wir stimmen der Auskunft, die Sie bereits vom Bürgertelefon des BMAS zum Thema Arbeitsrecht erhalten haben zu:

Das Führen eines Arbeitszeitkontos muss schriftlich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden. Existiert eine solche Vereinbarung nicht, müssen Sie nach den monatlich geleisteten Stunden abgerechnet und bezahlt werden.

Wir können Ihnen nur empfehlen den Sachverhalt direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu besprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrags zu klären. Rechtsverbindlich ist die Klärung nur durch einen Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft möglich.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Spontaner
Spontaner
2 Jahre zuvor

hallo,
ich habe eine frage bezüglich wann ich mein Gehalt bekommen darf.Also ich arbeite auf 450€ Basis( Minijob ) und laut Arbeitsvertrag steht nicht drauf wann ich mein Gehalt bekomme.Daher dachte ich, ich bekomme es am 1 Tag des nächsten Monats also Septembergehalt am 1.Oktober. Nur leider habe ich es noch nichts bekommen und habe daher mich an der Personalabteilung erkundigt. Die sagten mir das man es erst ende des Nachfolgemonats bekommt,heißt Septembergehalt erst am 30.Oktober und es üblig für Aushilfen sei.Die sagten mir auch das es auf einem extra Zettel,was sie mir gegeben haben ,drauf stände(Betriebsverordnung?) und ich es unterschrieben habe,jedoch kann ich mich nicht daran erinnern und selbst wenn,muss es nicht im Arbeitsvertrag draufstehen das es in der Betriebsverordnung geregelt ist?
Ich bin student und daher ist das jetzt sehr blöd für mich weil ich das geld brauche,ich habe auch schon angefordert das ich mir die Verordnung wieder anschauen will.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Spontaner
2 Jahre zuvor

Hallo,

gern stellen wir Ihnen einen kurzen Überblick zur Fälligkeit der Arbeitsvergütung zur Verfügung.

Mit dem § 614 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) sieht das Gesetz eine Regelung zur Fälligkeit des Arbeitsentgelts vor. Danach ist der Arbeitnehmer vorleistungspflichtig. Er muss also zunächst arbeiten, dann folgt die Vergütung seiner Tätigkeit. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten. Dies bedeutet, wenn sie nach Monaten vereinbart ist, muss der Arbeitgeber nach Ablauf des Monats zahlen. Grundsätzlich ist das Gehalt damit am ersten Tag des folgenden Monats fällig.

In der Praxis hat jedoch der § 614 BGB eine geringe Bedeutung, da es zahlreiche Sonderregelungen gibt. In Arbeits-und Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen finden sich daher meist andere Regelungen zur Fälligkeit. Üblich sind heute Vereinbarungen über monatliche Zahlungen mit schriftlicher Abrechnung und Zahlungen zum Monatsende beziehungsweise bis zum 15. Kalendertag des folgenden Monats in bargeldloser Form.

Erfolgt die Vergütung über den 15. des Folgemonats hinaus empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon zum Arbeitsrecht vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Michael
Michael
2 Jahre zuvor

Hallo,
ich arbeite in einem Minijob mit Arbeitszeitkontoführung. Meine monatliche Arbeitszeit beträgt 37,5 Std mit kleinen saisonalen Schwankungen. Da nun ein Kollege schon länger wegen Krankheit ausgefallen ist und ein anderer Kollege gekündigt hat, habe ich ca. 90 Überstunden auf meinem Zeitkonto und ein Abbau eher utopisch. Kann mein Arbeitgeber wegen triftiger Gründe auch mehr als 450,- monatlich auszahlen? Er behauptet, dies ginge nur mit gravierenden Abzügen.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Michael
2 Jahre zuvor

Hallo Michael,

das Führen von Arbeitszeitkonten ist auch für geringfügig entlohnte Beschäftigungen (450-Euro-Minijob) möglich. Allerdings müssen Arbeitgeber hierfür bestimmte Vorgaben beachten, die für die Sozialversicherung wichtig sind. So darf das zu erwartende Einkommen in einem Zeitraum von 12 Monaten 5.400 Euro nicht überschritten werden. Zu berücksichtigen ist in dieser Grenze sowohl das verstetigte Einkommen als auch das aus dem Zeitguthaben resultierende und zu erwartende Entgelt.

Im Einzelfall darf es auch zu Überschreitungen der Arbeitszeit und damit des zulässigen Gesamtentgelts von 5.400 Euro pro Jahr kommen. Voraussetzung ist aber, dass das Überschreiten gelegentlich (maximal dreimal pro Zeitjahr) und nicht vorhersehbar ist. Nicht vorhersehbar wäre z. B. ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers. Findet die Überschreitung jedoch regelmäßig statt oder resultiert nicht aus unvorhersehbaren Gründen, so liegt ab dem Zeitpunkt kein Minijob mehr vor, ab dem zu erkennen ist, dass die geleisteten Arbeitsstunden durchschnittlich einen Anspruch von mehr als 450 Euro monatlich ergeben würden. In diesem Fall tritt grundsätzlich Versicherungspflicht für das Beschäftigungsverhältnis ein.

Ausführliche Informationen zum Thema flexible Arbeitszeitreglung finden Sie auch in unserer Broschüre “Arbeitszeitkonten für Minijobs”.
Unter folgendem Link gelangen Sie zum Dokument: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/gewerblich/07_19911_Flexi.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trackback
Was einen zuverlässigen Dienstplan so wertvoll macht
2 Jahre zuvor

[…] wichtig ist ein funktionierendes System bei der Einplanung von Arbeitskräften, die auf Stundenbasis beschäftigt werden. Oft handelt es sich dabei um Studenten, Elternteile mit Erziehungsaufgaben oder Personen mit einem […]

Angel
Angel
2 Jahre zuvor

Guten Tag

Ich habe einen Vertrag in dem eine Regelmäßige Arbeitszeit von 11 Std die Woche und ein Stundenlohn eingetragen ist. Im Privathaushalt als Kinderbetreuerin. Ich hatte meinen Arbeitgeber so verstanden das ich diese 11 Std bezahlt bekomme. Nun hatten sie nicht immer den Bedarf und haben nur die tatsächlich gearbeiteten Std berechnet. Ist das richtig? Oder müssen die wöchentlich 11 Std bezahlt werden obwohl ich diese unverschuldet nicht arbeiten konnte? In dem Vertrag steht nichts von einer Bezahlung nach tatsächlich geleisteten Stunden.

MFG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Angel
2 Jahre zuvor

Hallo Angel,

mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitnehmer gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben. Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.
Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet – es sei denn, es wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Dann kann Leerlauf zu Minusstunden führen. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer aber kein Arbeitszeitkonto und damit das Risiko von Minusstunden “aufdrücken”. Mit einem Arbeitszeitkonto und der Möglichkeit von Minusstunden muss sich der Arbeitnehmer einverstanden erklärt haben.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Florian B.
Florian B.
3 Jahre zuvor

Guten Tag, da ich eine Ausbildung beginne muss ich meinen Minijob zum 1. September kündigen. Ich war im Juni 2 Wochen krank. In diesem Zeitraum fand auch unsere Schichtbesprechung statt (Diese wird freiwillig abgehalten und ist nicht vom Vertrag vorgeschrieben und wird auch nicht bezahlt) Ich habe dann im Juli keine Schichten bekommen und somit eine Arbeitszeit von 0. In meinem Vertrag ist nur ein maximal gehalt von 450€ und 52,5std angegeben. Im Absatz für die zu erbringende Arbeitszeit ist nichts eingetragen und nur angekreuzt das ich ein Arbeitszeitkonto habe. Ich habe im Internet gelesen dass mir bei fehlenden Angaben 10 std pro Woche vom Gesetzt zugesprochen werden. Müsste mein AG mir jetzt also trotzdem die 353.60€( 10std x 4 Wochen x 8,84€) zahlen da er mich ja quasi freigesprochen hat (flexible Arbeitszeiten/Annahmeverzicht) ?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Florian B.
3 Jahre zuvor

Hallo Florian B.,

beim Führen eines Arbeitszeitkontos erhält der Arbeitnehmer ein vertraglich vereinbartes gleichbleibendes monatliches Arbeitsentgelt (verstetigtes Arbeitsentgelt), dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt. Er arbeitet aber je nach Bedarf unterschiedlich viele Stunden im Monat. Wenn die betriebliche Situation es erfordert, kann der Arbeitnehmer für die Dauer von maximal drei Monaten unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts von der Arbeitsleistung freigestellt werden.

Warum Sie im Juli kein Entgelt erhalten haben, können wir nicht nachvollziehen. Wir empfehlen Ihnen den Sachverhalt direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu besprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.

Das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Urlaubsregelungen, Entgeltfortzahlung.
Die zuständige Stelle ist das Arbeitsgericht. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer konkreten arbeitsrechtlichen Frage zur weiteren Beratung an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Strucks Dieter
Strucks Dieter
3 Jahre zuvor

Arbeite auf 450 Euro Basis. Mein AG verlangt von mir, das ich in meiner arbeitsfreien Zeit, für ca. 1 Stunde ,an einer Besprechung der festangestellten Mitarbeiter ,teilnehmen muss. Diese Besprechung findet an einem Tag statt, wo ich nicht arbeite, ab 11 Uhr, und ich muss extra 28 KM dafür fahren Für diese Zeit erhalte ich keine Vergütung. Ist das arbeitsrechtlich möglich ???Wie kann ich mich verhalten !

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Strucks Dieter
3 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Strucks,

haben Sie keine konkrete (schriftliche) Vereinbarung zur Teilnahme an dieser Besprechung oder weicht Ihr Arbeitgeber von einer Vereinbarung ab, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Problem, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.

Wir können Ihnen daher nur empfehlen diesen Sachverhalt direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zu klären.

Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Til Böttcher
Til Böttcher
3 Jahre zuvor

Guten Tag,

ich arbeite auf 165€ Basis je 4 Stunden pro Woche. Nun wurde ich gekündigt und ich möchte mir meinen Urlaub auszahlen lassen. Ich habe laut der Regelung also 4 Tage Urlaub. Mein Stundenlohn beträgt 10€. Wieviel Geld wäre es dann abzgl. Steuern?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Til Böttcher
3 Jahre zuvor

Hallo Til,

eine Urlaubsabgeltung ist nur möglich, wenn der Urlaub durch die Kündigung ganz oder teilweise nicht mehr genommen werden kann. Ist dies nicht der Fall, kann der Urlaub nicht abgegolten werden. Der Arbeitgeber hat Ihnen diesen dann einzuräumen.

Eine tatsächliche Urlaubsabgeltung errechnet sich aufgrund des Gesamtverdienstes der letzten 13 Wochen und der Arbeitstage pro Woche.

In Ihrem Fall können Sie folgende Formel verwenden: Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen / (Arbeitstage pro Woche * 13 Wochen) * verbliebene Urlaubstage. Bei einer Vier-Tage-Woche beispielsweise: Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen / 52 Arbeitstage * verbliebene Urlaubstage.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Bayer
Bayer
3 Jahre zuvor

Hallo…ich habe einen Minijob. Erhalte ein monatl. Festgehalt, basierend auf einer wöchentlichen Stundenzahl (2.5 Std). Ich hab nun nach einem Jahr festgestellt, dass ich aber tatsächlich mehr gearbeitet habe…etwa im Schnitt 0,25 Std / Woche// ab welcher Grenze kann ich eine Erhöhung der Wochenstunden wegen des gehaltes beantragen, wenn absehbar ist, dass die Arbeitsstunden in diesem Rahmen so bleiben?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Bayer
3 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Bayer,

bei einer Teilzeitarbeit werden die Stunden im Vorfeld mit dem Arbeitgeber abgesprochen. Dabei wird im Arbeitsvertrag in der Regel festgelegt, wie viele Stunden Sie wöchentlich arbeiten sollen.
In Teilzeit können unterschiedlich hohe Wochenstunden vereinbart werden. Auch für geleistete Überstunden gilt der Arbeitsvertrag als Richtlinie. Wenn dort festgelegt ist, dass Sie wöchentlich oder monatlich eine bestimmte Anzahl an Mehrarbeit oder Überstunden ableisten müssen, dann müssen Sie sich auch daran halten.
Werden die Überstunden nicht durch den Arbeitsvertrag geregelt, müssen diese im Tarifvertrag oder im Rahmen einer sonstigen betrieblichen Vereinbarung vorgeschrieben werden.

Arbeiten Sie mehr, als vertraglich vereinbart wurde, suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber.

Zusätzlich können Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale