Lesezeit: 2 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2020

Tools und Rechner für Minijob-Arbeitgeber

Welche Abgaben müssen Arbeitgeber für einen Minijob zahlen? Wie viele Urlaubstage hat ein Minijobber eigentlich? Wann beginnt die Schutzfrist für eine schwangere Mitarbeiterin? Bei den Antworten auf diese und viele weitere Fragen von Arbeitgebern unterstützen unsere „Tools und Rechner“.

Wo finden Minijob-Arbeitgeber die Tools und Rechner?

Alle Tools und Rechner finden Arbeitgeber auf der Website der Minijob-Zentrale. Im Servicebereich der Website können diese kostenlos genutzt werden. Außerdem haben Arbeitgeber dort die Möglichkeit, einen Kontoauszug oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bei der Minijob-Zentrale direkt online anzufordern.

Die wichtigsten Tools und Rechner für Minijob-Arbeitgeber stellen wir hier vor:

Minijob-Arbeitgeber müssen regelmäßig die Höhe der Abgaben für ihre Minijobber berechnen. Hier hilft der Minijob-Rechner der Minijob-Zentrale. Einfach die Höhe des Verdienstes in den Minijob-Rechner eintragen. Dann  noch einige Fragen beantworten und der Minijob-Rechner berechnet die einzelnen Abgaben. Es wird auch angezeigt, wie hoch der Beitrag des Minijobbers ist, wenn dieser rentenversicherungspflichtig ist. Über den Minijob-Rechner kann somit auch der Minijobber selbst erfahren, wie hoch seine Belastung ist. 

Auch Minijobber haben einen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Immer wieder stellt sich jedoch die Frage, wie viele Urlaubstage dem Minijobber zustehen. Unser Urlaubsrechner liefert Antworten und berechnet den gesetzlichen Mindestanspruch auf Urlaub. Gilt zum Beispiel aufgrund eines Tarifvertrags ein höherer Urlaubsanspruch, so profitieren auch Minijobber davon.

Arbeitgeber, die nicht wissen, ob sie unter die Umlagepflicht fallen, können den Rechner zur Umlagepflicht nutzen. Nach der Beantwortung einiger Fragen zeigt dieses Tool an, ob der Betrieb umlagepflichtig ist. Zuständig bei Minijobs ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See.

Minijobberinnen, die ein Baby erwarten, werden besonders geschützt. Mit dem Rechner „Zuschuss zum Mutterschutz“können Arbeitgeber ermitteln, wie hoch der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist. Der Mutterschutzrechner berechnet den Beginn der Mutterschutzfrist. Auch hier ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Rund um die Uhr haben Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Kontoauszug online anzufordern. Nach der Eingabe von erforderlichen Daten erstellt die Minijob-Zentrale den Kontoauszug. Die Zustellung erfolgt dann auf dem Postweg. 

Manchmal benötigen Arbeitgeber eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Auch diese kann ganz bequem und unkompliziert online angefordert werden. Die Zustellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung erfolgt innerhalb weniger Tage per Post. Weitere Informationen zum Thema Unbedenklichkeitsbescheinigungen finden Sie in unserem Beitrag “Unbedenklichkeitsbescheinigung für Minijob-Arbeitgeber”.

Benötigen Sie weitere Tools oder Rechner, um möglichst unkompliziert alle notwendigen Angelegenheiten für Ihre Minijobber zu erledigen? Schreiben Sie uns gern Ihre Wünsche und Anregungen! 

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Günther Spenner
Günther Spenner
6 Monate zuvor

Den Beitragsrechner find ich sehr hilfreich. Aber a´warum muss der Ausdruck auf zwei Seiten erfolgen? Eine Seite reicht für meine Unterlagen aus .
Gruß
Günther Spenner

Heinrich Schächtele
Heinrich Schächtele
6 Monate zuvor

Bei einem Monatseinkommen von 336,40 Euro errechnet der Minijobrechner ab Oktober 2020 117,90 Euro als Abgabe an die Minijob-Zentrale. Abgebucht wurden aber 117,91 Euro. Woher kommt die Differenz von 1 Cent?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Heinrich Schächtele
6 Monate zuvor

Hallo Heinrich,

Abweichungen zum übermittelten Beitragsnachweis und der dazugehörigen Abbuchung sind in der Regel nicht möglich.

Kann es vielleicht sein, dass in Ihrem Arbeitgeberkonto ein Dauerbeitragsnachweis hinterlegt ist? In diesem Fall würde dieser automatisch durch unser System an die neuen, ab Oktober 2020 gültigen Beitragssätze angepasst werden.

Bei diesem automatischen Verfahren kann es vorkommen, dass im Vergleich zu der Berechnung nach dem Arbeitsentgelt Rundungsdifferenzen entstehen. Ist dies der Fall, reichen Sie uns bitte einen neuen Beitragsnachweis ab Oktober ein.

Darüber hinaus bitten wir um Verständnis, dass wir in unserem öffentlichen Blog aufgrund des Datenschutzes für Sie keine umfassende Kontenklärung vornehmen können. Für weitere Detailfragen dürfen Sie sich aber gerne schriftlich an uns wenden. Unser Kontaktformular finden Sie unter minijob-zentrale.de: https://t1p.de/MJZE-Kontakt

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Henning
Henning
6 Monate zuvor

Guten Tag, könnte man nicht den Reiter “Gesamt Abgabenrechnung” an die erste Stelle setzten oder den Schreibschutz hierfür aufheben? Ich habe nur 3 Minijobber und ich muß die Tabelle immer erst seitlich scrollen um ganz nach rechts zu kommen.

Schubert
Schubert
6 Monate zuvor

Ich habe den Minijob-Rechner genutzt. Er zeigt mir leider, obwohl ich ab Oktober 2020 angebe, weder die neuen Beitragshöhen in % noch die geänderten Abgaben an. Da die Fälligkeit der Zahlung kurz bevor steht, sollte es bereits funktionieren. Da muss ich wohl selber rechnen.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Schubert
6 Monate zuvor

Hallo,

wir haben Ihre Anmerkung gerne überprüft. Sie haben recht. Unsere Verlinkung war nicht korrekt. Wir haben nun im Text den aktuellen Minijob-Rechner mit den neuen Umlagesätzen verknüpft. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

juttathurow
juttathurow
6 Monate zuvor

Es wäre toll, wenn man beim Urlaubsrechner noch angeben könnte, wenn man schwerbehindert ist…. hier bekommt man ja – je nach Grad der “Behinderung” noch ein paar Tage mehr.

Anonym
Anonym
7 Monate zuvor

Danke für den Artikel und die Hinweise. Ich fände eine genauere Umschreibung der “Unbedenklichkeitsbescheinigung” hilfreich: unbedenklich bezüglich wessen? (es gibt steuerliche U., gesundheitliche U. etc.)
Viele Grüße Julia

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
7 Monate zuvor

Hallo Julia,

Dankeschön für Ihr Interesse an unserem Blog.
Unbedenklichkeitsbescheinigungen einer Krankenkasse werden oft vom Auftraggeber im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung verlangt. Sie bescheinigt dem jeweiligen Arbeitgeber die Anzahl der gemeldeten Beschäftigten und enthält eine Aussage dazu, ob der Mitbewerber seiner Pflicht zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen regelmäßig nachgekommen ist. Auch für Arbeitgeber, welche Minijobber beschäftigen, kann eine solche Unbedenklichkeitsbescheinigung durch die Minijob-Zentrale erstellt werden.
Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Michi
Michi
7 Monate zuvor

Sehr hilfreich. Schreibt doch mal was über innerbetriebliche Bereitschaftsdienste. Ich war krank und habe die Bereitschaftsstunden nicht bezahlt bekommen nur die 3 aktiven Stunden. Außerdem wie ist das mit Urlaub, werden da Bereitschaftsstunden bezahlt. Ich arbeite als 450,- Basis in einer Demenz WG als Nachtwache/ Präsenzkraft. Danke im voraus

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Michi
7 Monate zuvor

Hallo Michi,

Dankeschön für das positive Feedback und Ihren Themenvorschlag. Freut uns sehr.
Wir schauen mal, ob wir da helfen können.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale