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Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2020

Tools und Rechner für Minijob-Arbeitgeber

Welche Abgaben müssen Arbeitgeber für einen Minijob zahlen? Wie viele Urlaubstage hat ein Minijobber eigentlich? Wann beginnt die Schutzfrist für eine schwangere Mitarbeiterin? Bei den Antworten auf diese und viele weitere Fragen von Arbeitgebern unterstützen unsere „Tools und Rechner“.

Wo finden Minijob-Arbeitgeber die Tools und Rechner?

Alle Tools und Rechner finden Arbeitgeber auf der Website der Minijob-Zentrale. Im Servicebereich der Website können diese kostenlos genutzt werden. Außerdem haben Arbeitgeber dort die Möglichkeit, einen Kontoauszug oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bei der Minijob-Zentrale direkt online anzufordern.

Die wichtigsten Tools und Rechner für Minijob-Arbeitgeber stellen wir hier vor:

Minijob-Arbeitgeber müssen regelmäßig die Höhe der Abgaben für ihre Minijobber berechnen. Hier hilft der Minijob-Rechner der Minijob-Zentrale. Einfach die Höhe des Verdienstes in den Minijob-Rechner eintragen. Dann  noch einige Fragen beantworten und der Minijob-Rechner berechnet die einzelnen Abgaben. Es wird auch angezeigt, wie hoch der Beitrag des Minijobbers ist, wenn dieser rentenversicherungspflichtig ist. Über den Minijob-Rechner kann somit auch der Minijobber selbst erfahren, wie hoch seine Belastung ist. 

Auch Minijobber haben einen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Immer wieder stellt sich jedoch die Frage, wie viele Urlaubstage dem Minijobber zustehen. Unser Urlaubsrechner liefert Antworten und berechnet den gesetzlichen Mindestanspruch auf Urlaub. Gilt zum Beispiel aufgrund eines Tarifvertrags ein höherer Urlaubsanspruch, so profitieren auch Minijobber davon.

Arbeitgeber, die nicht wissen, ob sie unter die Umlagepflicht fallen, können den Rechner zur Umlagepflicht nutzen. Nach der Beantwortung einiger Fragen zeigt dieses Tool an, ob der Betrieb umlagepflichtig ist. Zuständig bei Minijobs ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See.

Minijobberinnen, die ein Baby erwarten, werden besonders geschützt. Mit dem Rechner „Zuschuss zum Mutterschutz“können Arbeitgeber ermitteln, wie hoch der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist. Der Mutterschutzrechner berechnet den Beginn der Mutterschutzfrist. Auch hier ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Rund um die Uhr haben Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Kontoauszug online anzufordern. Nach der Eingabe von erforderlichen Daten erstellt die Minijob-Zentrale den Kontoauszug. Die Zustellung erfolgt dann auf dem Postweg. 

Manchmal benötigen Arbeitgeber eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Auch diese kann ganz bequem und unkompliziert online angefordert werden. Die Zustellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung erfolgt innerhalb weniger Tage per Post. Weitere Informationen zum Thema Unbedenklichkeitsbescheinigungen finden Sie in unserem Beitrag “Unbedenklichkeitsbescheinigung für Minijob-Arbeitgeber”.

Benötigen Sie weitere Tools oder Rechner, um möglichst unkompliziert alle notwendigen Angelegenheiten für Ihre Minijobber zu erledigen? Schreiben Sie uns gern Ihre Wünsche und Anregungen! 

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7 Kommentare zu “Tools und Rechner für Minijob-Arbeitgeber”

  1. Ich habe den Minijob-Rechner genutzt. Er zeigt mir leider, obwohl ich ab Oktober 2020 angebe, weder die neuen Beitragshöhen in % noch die geänderten Abgaben an. Da die Fälligkeit der Zahlung kurz bevor steht, sollte es bereits funktionieren. Da muss ich wohl selber rechnen.

    1. Hallo,

      wir haben Ihre Anmerkung gerne überprüft. Sie haben recht. Unsere Verlinkung war nicht korrekt. Wir haben nun im Text den aktuellen Minijob-Rechner mit den neuen Umlagesätzen verknüpft. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Danke für den Artikel und die Hinweise. Ich fände eine genauere Umschreibung der “Unbedenklichkeitsbescheinigung” hilfreich: unbedenklich bezüglich wessen? (es gibt steuerliche U., gesundheitliche U. etc.)
    Viele Grüße Julia

    1. Hallo Julia,

      Dankeschön für Ihr Interesse an unserem Blog.
      Unbedenklichkeitsbescheinigungen einer Krankenkasse werden oft vom Auftraggeber im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung verlangt. Sie bescheinigt dem jeweiligen Arbeitgeber die Anzahl der gemeldeten Beschäftigten und enthält eine Aussage dazu, ob der Mitbewerber seiner Pflicht zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen regelmäßig nachgekommen ist. Auch für Arbeitgeber, welche Minijobber beschäftigen, kann eine solche Unbedenklichkeitsbescheinigung durch die Minijob-Zentrale erstellt werden.
      Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Sehr hilfreich. Schreibt doch mal was über innerbetriebliche Bereitschaftsdienste. Ich war krank und habe die Bereitschaftsstunden nicht bezahlt bekommen nur die 3 aktiven Stunden. Außerdem wie ist das mit Urlaub, werden da Bereitschaftsstunden bezahlt. Ich arbeite als 450,- Basis in einer Demenz WG als Nachtwache/ Präsenzkraft. Danke im voraus

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