Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

In der Rubrik „Nachgefragt!“ geht es heute um die Zahlung von Weihnachtsgeld für einen Minijobber. Welche Auswirkung diese Sonderzahlung auf einen Minijob hat, das verrät Michaela aus unserem Service-Center.

Nachgefragt! von Udo aus Karlsruhe:

Ich habe seit dem 1. Januar 2016 einen Minijobber in meiner Firma beschäftigt und möchte ihm ein Weihnachtsgeld zahlen. Er verdient monatlich 425 Euro und soll im November zusätzlich eine Sonderzahlung  von 200 Euro erhalten. Somit überschreitet er die 450-Euro-Grenze im November. Kann er weiterhin Minijobber bleiben?

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Warum sich kurzfristige Minijobs in der Weihnachtszeit besonders lohnen

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit sind kurzfristige Minijobs so begehrt wie nie. Anders als bei einem 450-Euro-Minijob können Aushilfen bei einem kurzfristigen Minijob so viel verdienen, wie sie möchten. Auch Arbeitgeber profitieren von geringen Sozialabgaben für kurzfristige Minijobber.

Wann liegt ein kurzfristiger Minijob vor?

  • Entscheidend ist ausschließlich die zeitliche Befristung. Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn dieser von Beginn an für längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr vereinbart wird.
  • Die Höhe des monatlichen Verdienstes spielt keine Rolle und ist nach oben nicht begrenzt. Es gelten natürlich auch hier die Regelungen zum Mindestlohn.

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Der Weihnachtsmann – Minijobber oder selbständig?

Weihnachtsmann - © Milles Studio / Fotolia.com

Ist der Weihnachtsmann ein Minijobber?

Jetzt ist wieder Hochsaison für Nikoläuse und Weihnachtsmänner. In Scharen bevölkern die rotbefrackten Herren mit ihren mehr oder weniger imposanten Rauschebärten Einkaufspassagen, Kaufhäuser und Weihnachtsmärkte. Auch wenn es zu Glühweinduft und Vorfreude aufs schönste Fest des Jahres nicht so recht passen mag: Hinter (fast) jedem Weihnachtsmann steckt ein Auftraggeber, der den beliebten Kinderfreund bezahlt. Ist der Weihnachtsmann also in Wirklichkeit ein Minijobber? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, ob ein Beschäftigungsverhältnis vorliegt oder der Weihnachtsmann selbständig tätig ist.

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Ist der Weihnachtsmann ein Minijobber?

Jetzt ist wieder Hochsaison für Nikoläuse und Weihnachtsmänner.

In Scharen bevölkern die rotbefrackten Herren mit ihren mehr oder weniger imposanten Rauschebärten Einkaufspassagen, Kaufhäuser und Weihnachtsmärkte. Auch wenn es zu Glühweinduft und Vorfreude aufs schönste Fest des Jahres nicht so recht passen mag: Hinter (fast) jedem Weihnachtsmann steckt ein Auftraggeber, der den beliebten Kinderfreund bezahlt. Ist der Weihnachtsmann also in Wirklichkeit ein Minijobber? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, ob ein Beschäftigungsverhältnis vorliegt oder der Weihnachtsmann selbständig tätig ist.

Wenn der Arbeitgeber bestimmt, wo, wann und wie lange der Weihnachtsmann unterwegs ist, spricht dies für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Meistens gibt es auch einen Arbeitsvertrag, der Anwesenheitszeiten, Kündigungsfristen, Urlaubsanspruch und den Anspruch auf Entgeltfortzahlung, sowie die Höhe des Arbeitsentgelts regelt. Wenn ein solcher Weihnachtsmann bis maximal 450 Euro im Monat verdient, muss er bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden.

Da Weihnachtsmann, Nikolaus und Co. selten länger als in der Adventszeit ihrem Job nachgehen, können sie auch als sogenannte kurzfristige Minijobber angemeldet werden. Sie dürfen dann so viel verdienen, wie sie wollen bzw. ihre Arbeitgeber zu zahlen bereit sind. Arbeitgeber müssen keine Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur Umlagen an die Minijob-Zentrale abführen. Auch sollten die Weihnachtsmänner ihren Verdienst dem Finanzamt melden, da diese Beschäftigungen steuerpflichtig sind.

Nicht bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden selbständige Weihnachtsmänner. Das sind diejenigen, die über ihre Arbeit und die Arbeitszeit frei bestimmen oder den Einsatz sogar an einen anderen Weihnachtsmann delegieren. Als selbständig ist ein Weihnachtsmann auch anzusehen, wenn er für mehrere Auftraggeber tätig ist.  

Häufig sind Weihnachtsmänner bei einer Vermittlungsagentur angestellt. Sie sind in der Regel  abhängig beschäftigt und müssen also bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Arbeitet der Weihnachtsmann auf eigene Rechnung, kann eine selbständige Beschäftigung vorliegen. Wer unsicher ist, welche Art von Weihnachtsmann er vor sich  hat, kann dies bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund klären.

Auf keinen Fall angemeldet werden müssen Weihnachtsmänner, die ehrenamtlich tätig, also allein für himmlischen Lohn unterwegs sind.