Durch Krankheitsvertretung mehr als 450 Euro verdienen – Ist es dann noch ein Minijob?

Thomas hat einen Minijob, in dem er monatlich 450 Euro verdient. Ein Kollege fällt in der nächsten Zeit aus und Thomas soll die Krankheitsvertretung übernehmen. Er verdient dann 900 Euro im Monat; dadurch überschreitet er die jährliche Höchstverdienstgrenze von 5.400 Euro. Ist Thomas jetzt kein Minijobber mehr?

Beantwortet von Michaela aus dem Service-Center:

Hallo Thomas,

ob Sie weiterhin ein Minijobber sind, hängt davon ab, ob Sie die Verdienstgrenze nur gelegentlich und nicht vorhersehbar überschreiten.

Als Minijobber dürfen Sie grundsätzlich 450 Euro durchschnittlich pro Monat verdienen. Im Jahr ergibt das eine Höchstverdienstgrenze von 5.400 Euro. Wird dieser Jahresverdienst überschritten, weil Sie in einzelnen Monaten mehr verdienen als ursprünglich mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart, kommt es auf den Grund für diese höhere Zahlung an.

Wird die Verdienstgrenze gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten, bleibt die Tätigkeit ein Minijob.

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Ferienjobs und Saisonarbeit! Bundessozialgericht kippt anteilige Verdienstgrenze

Ferienjobs und Saisonarbeit! Bundessozialgericht kippt anteilige Verdienstgrenze

Kurzfristige Minijobs sind heiß begehrt: Im Sommer nutzen beispielsweise viele Schüler die freie Zeit für einen Ferienjob. Auch in der Landwirtschaft helfen sogenannte Saisonarbeiter zum Beispiel bei der Spargelernte.

Das Bundessozialgericht (BSG) hat sich mit Aushilfsjobs, die weniger als einen Monat andauern, näher beschäftigt. Wann liegt generell ein kurzfristiger Minijob vor und was bedeutet das BSG-Urteil für die Arbeitgeber und Beschäftigten?

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Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

In der Rubrik „Nachgefragt!“ geht es heute um die Zahlung von Weihnachtsgeld für einen Minijobber. Welche Auswirkung diese Sonderzahlung auf einen Minijob hat, das verrät Michaela aus unserem Service-Center.

Nachgefragt! von Udo aus Karlsruhe:

Ich habe seit dem 1. Januar 2016 einen Minijobber in meiner Firma beschäftigt und möchte ihm ein Weihnachtsgeld zahlen. Er verdient monatlich 425 Euro und soll im November zusätzlich eine Sonderzahlung  von 200 Euro erhalten. Somit überschreitet er die 450-Euro-Grenze im November. Kann er weiterhin Minijobber bleiben?

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