Was leistet die gesetzliche Unfallversicherung?

Unfall - © ufotopixl10 / Fotolia.comAktualisiert am 11.02.2016

Minijobber müssen nicht nur bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden – es besteht auch eine Melde- und Beitragspflicht zur gesetzlichen Unfallversicherung. Eine wacklige Leiter, ein rutschiger Boden, schnell ist ein Arbeitsunfall passiert. Bei einem Arbeitsunfall, einem Arbeitswegeunfall oder einer Berufskrankheit übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung unter anderem die Kosten für

  • die Behandlung beim Arzt oder Zahnarzt, im Krankenhaus oder in Rehabilitationseinrichtungen sowie die notwendigen Fahrt- und Transportkosten
  • Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel
  • die Pflege zu Hause und in Heimen
  • Leistungen zur beruflichen und sozialen Teilhabe bei einer krankheitsbedingten Berufsunfähigkeit, wie die Sicherung des Arbeitsplatzes oder berufliche Anpassung und Arbeitsplatzvermittlung, Wohnungshilfen und Hilfen zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Außerdem zahlt die Unfallversicherung zum Beispiel

  • Verletztengeld bei Verdienstausfall
  • Übergangsgeld bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Renten an Versicherte bei bleibenden Gesundheitsschäden
  • Renten an Hinterbliebene (z.B. Waisenrenten)

Weitere Informationen rund um die gesetzliche Unfallversicherung finden Sie auf der Website der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Hinweis: Bei Minijobs in Privathaushalten sind die Minijobber automatisch mit der Anmeldung bei der Minijob-Zentrale unfallversichert, da die Minijob-Zentrale den zuständigen Unfallversicherungsträger informiert, sobald der Haushaltsscheck für die Haushaltshilfe eingeht.