Jobben neben dem Studium: Haben Studenten Anspruch auf den Mindestlohn?

Viele Studenten arbeiten neben ihrem Studium. Manche um praktische Erfahrungen für den späteren Job zu sammeln, andere um sich ihr Studentenleben zu finanzieren. Seit dem 1. Januar 2017 beträgt der Mindestlohn bundesweit 8,84 Euro in der Stunde. In diesem Beitrag erfahren Sie, für welche Art von Job oder Praktikum ein Anspruch auf den Mindestlohn besteht. Weiterlesen

BAföG-Hinzuverdienstgrenze erhöht sich auf 450 Euro

Aktuell sind rund 1,06 Millionen Minijobber in Deutschland unter 25 Jahre alt. Ein Großteil davon studiert oder macht eine Ausbildung. Wer zur Finanzierung seines Studiums oder der Ausbildung BAföG erhält, profitiert jetzt von steigsparschweinenden Bedarfssätzen und Freibeträgen. Dies gilt insbesondere auch für das Einkommen aus einem Minijob, der nebenbei ausgeübt wird.

Seit dem Beginn des Schuljahres 2016 bzw. zum Start des Wintersemesters 2016/2017 bleiben jährlich 5.400 Euro anrechnungsfrei. Durchschnittlich können somit 450 Euro monatlich hinzuverdient werden. Dieses Einkommen wirkt sich nicht auf die Höhe des BAföG aus. Bislang lag diese Hinzuverdienstgrenze bei 407 Euro im Monat bzw. 4.880 Euro im Jahr.

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Von der Schulbank in die Berufswelt

Kellnerin bereitet Kaffee in einer Maschine vor.

Mit dem Ausstellungstag des Abschluss-Zeugnisses ist es soweit:
Die Schulzeit hat ein Ende, es dauert aber noch einige Zeit bis die Ausbildung anfängt. Häufig überbrücken Schulabgänger diese freie Zeit mit Auhilfsjobs.

Folgende Regeln entscheiden darüber, ob für den Aushilfsjob Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden:

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Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

In unserer neuen Rubrik “Nachgefragt” beantwortet unser Service-Center regelmäßig Ihre Fragen zum Thema Minijobs. In der zweiten Ausgabe geht es um Studenten und Minijobs.

Nachgefragt von Tom aus Heidelberg:

Ich bin Student und habe die Möglichkeit in einer Kneipe nebenher zu kellnern. Ich werde monatlich 420 Euro verdienen. Bekomme ich diese voll ausbezahlt oder muss ich noch irgendwelche Abgaben leisten?

Beantwortet von Robin aus unserem Service-Center:Robin

Hallo Tom,

da Sie nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen, handelt es sich bei Ihrer Beschäftigung um einen 450-Euro Minijob.

Ein Minijob ist für Sie versicherungs- und beitragsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

In der Rentenversicherung jedoch sind Sie versicherungspflichtig. Der aktuelle Beitrag zur Rentenversicherung beträgt 18,7 Prozent. Ihr Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent. Den Differenzbetrag zahlen Sie als Minijobber selbst. Von Ihrem Verdienst behält ihr Arbeitgeber also 3,7 Prozent ein.

Von der Rentenversicherungspflicht können Sie sich jedoch auf Antrag befreien lassen. Hierzu müssen Sie sich an Ihren Arbeitgeber wenden. Nutzen Sie diese Möglichkeit, entfällt auch der Abzug Ihres Eigenanteils von 3,7 Prozent . Sie erhalten dann aber auch nicht mehr die vollen Leistungen der Rentenversicherung. Weiterlesen

Von der Schulbank in die Berufswelt

Studenten - © tomazl / istockphoto.comHinweis: Eine aktualisierte Version des Blogs finden Sie hier.

Mit dem Ausstellungstag des Abschluss-Zeugnisses ist es soweit:
Das Schulleben hat ein Ende, und es bleibt noch viel Zeit bis zur weiteren Ausbildung. Häufig überbrücken Schulabgänger diese freie Zeit mit Auhilfsjobs.

Folgende Regeln entscheiden darüber, ob für den Aushilfsjob Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden:

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