BAföG-Hinzuverdienstgrenze erhöht sich auf 450 Euro

Aktuell sind rund 1,06 Millionen Minijobber in Deutschland unter 25 Jahre alt. Ein Großteil davon studiert oder macht eine Ausbildung. Wer zur Finanzierung seines Studiums oder der Ausbildung BAföG erhält, profitiert jetzt von steigsparschweinenden Bedarfssätzen und Freibeträgen. Dies gilt insbesondere auch für das Einkommen aus einem Minijob, der nebenbei ausgeübt wird.

Seit dem Beginn des Schuljahres 2016 bzw. zum Start des Wintersemesters 2016/2017 bleiben jährlich 5.400 Euro anrechnungsfrei. Durchschnittlich können somit 450 Euro monatlich hinzuverdient werden. Dieses Einkommen wirkt sich nicht auf die Höhe des BAföG aus. Bislang lag diese Hinzuverdienstgrenze bei 407 Euro im Monat bzw. 4.880 Euro im Jahr.

Weiterlesen

Von der Schulbank in die Berufswelt

Kellnerin bereitet Kaffee in einer Maschine vor.

Mit dem Ausstellungstag des Abschluss-Zeugnisses ist es soweit:
Die Schulzeit hat ein Ende, es dauert aber noch einige Zeit bis die Ausbildung anfängt. Häufig überbrücken Schulabgänger diese freie Zeit mit Auhilfsjobs.

Folgende Regeln entscheiden darüber, ob für den Aushilfsjob Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden:

Weiterlesen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

5. Teil unserer Rubrik „Nachgefragt!“ Hier gibt unser Service-Center regelmäßig Antworten auf aktuelle Fragen.

Nachgefragt von Lea aus Münster:Robin

Ich bin Studentin und  habe schon lange einen Minijob. Dort arbeite ich 10 Stunden in der Woche und verdiene im Monat 410 Euro. Wenn ich jetzt gelegentlich einen weiteren kurzfristigen Job annehme und insgesamt mehr als 450 Euro im Monat verdiene, welche Auswirkungen hat das für mich?

Beantwortet von Robin aus dem Service-Center:

Neben Ihrer dauerhaften Tätigkeit (450-Euro-Minijob) können Sie zusätzlich auch eine sogenannte kurzfristige Beschäftigung  ausüben. Diese ist begrenzt auf drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr.

Die Höhe des Verdienstes aus der kurzfristigen Beschäftigung ist unerheblich. Auf Ihren 450-Euro-Minijob hat diese Beschäftigung keine Auswirkungen.

Was Sie als Studentin darüber hinaus interessieren könnte, finden Sie auf unserer Internetseite unter Besonderheiten für Studenten.

Allgemeine Informationen zu kurzfristigen Beschäftigungen haben wir dort ebenfalls zusammengefasst.

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

In unserer neuen Rubrik “Nachgefragt” beantwortet unser Service-Center regelmäßig Ihre Fragen zum Thema Minijobs. In der zweiten Ausgabe geht es um Studenten und Minijobs.

Nachgefragt von Tom aus Heidelberg:

Ich bin Student und habe die Möglichkeit in einer Kneipe nebenher zu kellnern. Ich werde monatlich 420 Euro verdienen. Bekomme ich diese voll ausbezahlt oder muss ich noch irgendwelche Abgaben leisten?

Beantwortet von Robin aus unserem Service-Center:Robin

Hallo Tom,

da Sie nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen, handelt es sich bei Ihrer Beschäftigung um einen 450-Euro Minijob.

Ein Minijob ist für Sie versicherungs- und beitragsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

In der Rentenversicherung jedoch sind Sie versicherungspflichtig. Der aktuelle Beitrag zur Rentenversicherung beträgt 18,7 Prozent. Ihr Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent. Den Differenzbetrag zahlen Sie als Minijobber selbst. Von Ihrem Verdienst behält ihr Arbeitgeber also 3,7 Prozent ein.

Von der Rentenversicherungspflicht können Sie sich jedoch auf Antrag befreien lassen. Hierzu müssen Sie sich an Ihren Arbeitgeber wenden. Nutzen Sie diese Möglichkeit, entfällt auch der Abzug Ihres Eigenanteils von 3,7 Prozent . Sie erhalten dann aber auch nicht mehr die vollen Leistungen der Rentenversicherung. Weiterlesen

Von der Schulbank in die Berufswelt

Studenten - © tomazl / istockphoto.comHinweis: Eine aktualisierte Version des Blogs finden Sie hier.

Mit dem Ausstellungstag des Abschluss-Zeugnisses ist es soweit:
Das Schulleben hat ein Ende, und es bleibt noch viel Zeit bis zur weiteren Ausbildung. Häufig überbrücken Schulabgänger diese freie Zeit mit Auhilfsjobs.

Folgende Regeln entscheiden darüber, ob für den Aushilfsjob Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden:

Weiterlesen