Steuern sparen mit Haushaltsjobs

steuervorteilHaushalte, die unter anderem über die Haushaltsjob-Boerse eine Putzhilfe, einen Gärtner oder eine Betreuungsperson für Familienangehörige gefunden haben, können die Aufwendungen im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung von der Steuerschuld absetzen.

Der Steuervorteil

Der Gesetzgeber fördert Privathaushalte, die haushaltsnahe Tätigkeiten von Minijobbern durchführen lassen, steuerlich. Weiterlesen

Neue Fälligkeiten beim Beitragseinzug für Minijobs in Privathaushalten

Für den Beitragseinzug im Haushaltsscheck-Verfahren gelten neue Termine.
Die Abgaben werden nun erst am 31. Juli des laufenden Jahres (für das in den Monaten Januar bis Juni erzielte Arbeitsentgelt) und am 31. Januar des folgenden Jahres (für die Monate Juli bis Dezember) fällig. Fällt der Termin auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich die Fälligkeit auf den folgenden Bankarbeitstag.

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Zum internationalen Kindertag am 1. Juni: So finden Sie wieder mehr Zeit für die Familie

Den folgenden Radiobeitrag finden Sie auch hier im Audio-Format:

Kinder hüten - © SergiyN / Fotolia.comWer sich neben Nachwuchs und Beruf auch um den Haushalt kümmert, steht häufig unter Zeitdruck und gemeinsame Momente mit den Kindern und der Familie bleiben auf der Strecke. Warum sich dann nicht von einem Minijobber unter die Arme greifen lassen?

„Ein Minijobber, der in Privathaushalten arbeitet, kann all diejenigen Tätigkeiten übernehmen, die Familienmitglieder ansonsten verrichten würden. Dazu gehören kochen, bügeln, waschen, sich um den Garten kümmern, einkaufen oder Kinder betreuen. Man sollte daran denken, dass ein Minijobber nur 450 Euro pro Monat verdienen darf.“

erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. In Zeiten von Erzieherstreiks ist ein guter Babysitter Gold wert. Aber wo finden Eltern eine vertrauensvolle Betreuung für den Nachwuchs? Weiterlesen

So funktioniert die Anmeldung: Minijob-Filme klären auf

Zwei neue animierte Kurzfilme der Minijob-Zentrale erklären, warum sich die Anmeldung von Haushaltshilfen lohnt und wie sie funktioniert.

„Mit unseren Kurzfilmen möchten wir die gängigen Klischees widerlegen. In 120 Sekunden kann sich jeder überzeugen: Die Anmeldung ist kinderleicht und lohnt sich auch finanziell“, erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale in Essen.

Die zweiminütigen Videos sind ab sofort auf der Website und auf dem YouTube-Kanal der Minijob-Zentrale verfügbar.

Vorteile auf einen Blick:
Nur angemeldete Haushaltshilfen haben Anspruch auf Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Außerdem sind sie offiziell unfallversichert. Das kann die Arbeitgeber im schlimmsten Fall vor wuchernden Krankenhausrechnungen bei Arbeitsunfällen bewahren. Zusätzlich winken dem Arbeitgeber Steuervorteile: 20 Prozent der Kosten – bis zu 510 Euro im Jahr – lassen sich von der Steuer absetzen. Wer anmeldet, entgeht außerdem einem möglichen Bußgeld von bis zu 5.000 Euro.

Bei der Kinderbetreuung können Privathaushalte Steuern sparen

Kinderbetreuung - © HannesEichinger / Fotolia

Ein Arbeitgeber, der einen Minijobber ausschließlich zur Betreuung seines Kindes im Privathaushalt beschäftigt, kann die im Zusammenhang mit dieser Dienstleistung entstehenden Aufwendungen bei der Einkommenssteuererklärung als Sonderausgabe geltend machen.

Damit die Aufwendungen als Sonderausgabe anerkannt werden, gilt jedoch eine Voraussetzung: Das  zum Haushalt gehörende Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Als Sonderausgabe sind zwei Drittel der gesamten Betreuungskosten absetzbar, höchstens jedoch 4.000 Euro pro Kind.