Steuertipp: Mit angemeldeten Haushaltshilfen bares Geld sparen

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Wer noch schnell Geld vom Fiskus zurückhaben möchte, sollte bis zum 31. Mai die Einkommensteuererklärung abgeben – im Durchschnitt gibt es rund 880 Euro zurück. Mit einer angemeldeten privaten Haushaltshilfe kann noch mehr im Geldbeutel landen, denn der Arbeitgeber profitiert von zusätzlichen Steuerersparnissen. Konkret bedeutet das: Der Arbeitgeber kann 20 Prozent der Gesamtausgaben für eine Haushaltshilfe, aber maximal 510 Euro im Jahr, steuerlich absetzen. Darauf weist die Minijob-Zentrale hin. Das heißt, wer z.B. monatlich um die 180 Euro für seine Haushaltshilfe aufwendet, kann unterm Strich über die Einkommensteuererklärung mit einer jährlichen Ersparnis von ca. 175 Euro rechnen. Leicht verdientes Geld, das dem Arbeitgeber bei einer illegalen Beschäftigung entgehen würde. Wer die Abgaben und das jährliche Plus ermitteln möchte, kann online den Haushaltsscheck-Rechner unter minijob-zentrale.de nutzen.

Steuern sparen mit Haushaltsjobs

steuervorteilHaushalte, die unter anderem über die Haushaltsjob-Boerse eine Putzhilfe, einen Gärtner oder eine Betreuungsperson für Familienangehörige gefunden haben, können die Aufwendungen im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung von der Steuerschuld absetzen.

Der Steuervorteil

Der Gesetzgeber fördert Privathaushalte, die haushaltsnahe Tätigkeiten von Minijobbern durchführen lassen, steuerlich. Weiterlesen

Zum internationalen Kindertag am 1. Juni: So finden Sie wieder mehr Zeit für die Familie

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Kinder hüten - © SergiyN / Fotolia.comWer sich neben Nachwuchs und Beruf auch um den Haushalt kümmert, steht häufig unter Zeitdruck und gemeinsame Momente mit den Kindern und der Familie bleiben auf der Strecke. Warum sich dann nicht von einem Minijobber unter die Arme greifen lassen?

„Ein Minijobber, der in Privathaushalten arbeitet, kann all diejenigen Tätigkeiten übernehmen, die Familienmitglieder ansonsten verrichten würden. Dazu gehören kochen, bügeln, waschen, sich um den Garten kümmern, einkaufen oder Kinder betreuen. Man sollte daran denken, dass ein Minijobber nur 450 Euro pro Monat verdienen darf.“

erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. In Zeiten von Erzieherstreiks ist ein guter Babysitter Gold wert. Aber wo finden Eltern eine vertrauensvolle Betreuung für den Nachwuchs? Weiterlesen

Steuerermäßigung bei Aufwendungen für Minijobs im Privathaushalt

Einkommensteuererklärung - © M. Schuppich / Fotolia.comBei Minijobs in privaten Haushalten gelten für Arbeitgeber besonders günstige Bedingungen. Sie können nicht nur Steuern sparen, sondern zahlen für Minijobs in Privathaushalten auch niedrigere Pauschalbeiträge zur Sozialversicherung als bei vergleichbaren Beschäftigungen im gewerblichen Bereich.

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Bei der Kinderbetreuung können Privathaushalte Steuern sparen

Kinderbetreuung - © HannesEichinger / Fotolia

Ein Arbeitgeber, der einen Minijobber ausschließlich zur Betreuung seines Kindes im Privathaushalt beschäftigt, kann die im Zusammenhang mit dieser Dienstleistung entstehenden Aufwendungen bei der Einkommenssteuererklärung als Sonderausgabe geltend machen.

Damit die Aufwendungen als Sonderausgabe anerkannt werden, gilt jedoch eine Voraussetzung: Das  zum Haushalt gehörende Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Als Sonderausgabe sind zwei Drittel der gesamten Betreuungskosten absetzbar, höchstens jedoch 4.000 Euro pro Kind.