Tipp für Arbeitgeber: Mit einem SEPA-Basislastschriftmandat Zeit und Geld sparen!

Auch Arbeitgeber von Minijobbern müssen ihre Abgaben jeden Monat pünktlich zahlen. Wird ein Termin verpasst, entstehen unnötige Kosten. Alle Einzugsstellen sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei ausbleibenden oder verspäteten Zahlungen unter anderem Säumniszuschläge zu erheben. Das gilt auch für die Minijob-Zentrale. Mit einem SEPA-Basislastschriftmandat können zusätzliche Kosten und Zeit für aufwendige Überweisungen eingespart werden.

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Die SEPA Übergangsregelungen laufen zum 1. Februar 2016 aus

Ab dem 1. Februar 2016 können Überweisungen endgültig nicht mehr mit den nationalen Bankkennzeichen „Kontonummer“ und „Bankleitzahl“ in Auftrag gegeben werden.

Für Zahlungsaufträge im SEPA-Zahlungsraum ist die IBAN (International Bank Account Number) künftig ausreichend. Es findet das sogenannte IBAN-Only-Verfahren Anwendung, bei dem auch der BIC (Business Identifier Code) nicht mehr zwingend erforderlich ist. Für Länder außerhalb des SEPA-Zahlungsraumes sowie die Schweiz und Monaco muss der BIC weiter vorgegeben werden.

Weitere Infos zu SEPA stellt u.a. die Deutsche Bundesbank zur Verfügung: http://www.sepadeutschland.de/

Einheitlicher Zahlungsverkehr in Europa – SEPA ab 2014

SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“ und bedeutet übersetzt „Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum“.

SEPA - © Marco2811 / Fotolia.com

Durch die Einführung von SEPA lassen sich bargeldlose Zahlungen (Überweisungen und Lastschriften) in der Währung Euro nach einheitlichen Kriterien im Inland und in andere europäische Länder ausführen. Ziel von SEPA ist es, einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum innerhalb der EU zu schaffen, durch die Harmonisierung des  Zahlungsverkehrs im In- und Ausland.

Ab wann gilt SEPA?
Für Unternehmen, Behörden, Handel und Vereine in allen teilnehmenden Ländern ist SEPA ab dem 1. Februar 2014 verpflichtend. Die deutschen Lastschrift- und Überweisungsverfahren werden zurzeit noch parallel angeboten, zum 31. Januar 2014 jedoch eingestellt. Beim SEPA-Zahlungsverkehr ersetzen IBAN und BIC die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl.

Was ist die IBAN?
IBAN steht für die „International Bank Account Number“, die „Internationale Bankkontonummer“. Bisher waren bei Überweisungen sowohl Kontonummer als auch Bankleitzahl anzugeben. Durch SEPA werden diese Angaben zu einer Nummer (IBAN) zusammengefasst. In Deutschland setzt sich die IBAN aus 22 Stellen zusammen und zwar aus der bisherigen Kontonummer und der Bankleitzahl. Ergänzt wird sie um die Länderkennzeichnung DE für Deutschland sowie eine zweistellige Prüfziffer.

Was ist der BIC?
Der BIC (Business Identifier Code), auch SWIFT-Code genannt, dient zur eindeutigen Identifizierung der Bank. Er besteht aus einer 8- bis 11-stelligen Buchstaben- und Zahlenkombination und hat die Funktion einer international gültigen Bankleitzahl. Zusätzlich zur IBAN ist der BIC bei Überweisungen in andere an SEPA teilnehmende Länder bis zum 1. Februar 2016 verpflichtend.

Welche Länder nehmen an SEPA teil?
An dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum nehmen insgesamt die 28 EU-Staaten, teil. . Auch Staaten, die den Euro (noch) nicht als Landeswährung verwenden, wie Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco und die Schweiz sind Mitglieder in der SEPA. Eine Übersicht der teilnehmenden bzw. nicht teilnehmenden Länder finden Sie hier.

Wo ist die IBAN und der BIC für das eigene Konto zu finden?
IBAN und BIC befinden sich auf dem Kontoauszug oder in der Konteninformation im Online Banking sowie in der Regel auf der Rückseite der EC-Karte.