Minijobs 2018: Änderungen zum Jahreswechsel

Mit dem Jahreswechsel 2017/2018 stehen für Arbeitgeber, Steuerberater, Lohnbüros und Minijobber wichtige Änderungen bei den Minijob-Regelungen an. Alles, was Sie für das neue Jahr wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Weiterlesen

Nachgefragt (18) – Wie bekomme ich die Sozialversicherungsnummer meines neuen Minijobbers heraus?

Andreas aus Naumburg will einen Minijobber in seiner Reinigungsfirma einstellen. Für die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale benötigt er die Sozialversicherungsnummer. Dem Minijobber ist jedoch seine Sozialversicherungsnummer nicht bekannt. Wie kommt Andreas nun an die benötigte Nummer und warum ist sie von Bedeutung?

Weiterlesen

Neue Broschüre: Wie können Minijobber ihre Rente verbessern?

450-Euro-Minijobber sind versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Auch Minijobber haben damit einen Anspruch auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung.

Unsere neu aufgelegte Broschüre „Mit Minijobs die Rente sichern“ informiert darüber

  • welche Vorteile sich aus der Rentenversicherungspflicht für die Minijobber ergeben,
  • was Arbeitgeber beachten müssen und
  • welche Besonderheiten es für bestimmte Personengruppen gibt.

Ganz aktuell werden die Neuerungen erörtert, die sich durch das neue Flexirentengesetz für Altersrentner ergeben, die nebenbei einen Minijob ausüben.

Weiterlesen

Wie Arbeitgeber für die Rente ihrer Minijobber sorgen

Unabhängig davon, ob im 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht besteht oder nicht – die Arbeitgeber sorgen mit ihren Beitragszahlungen auch immer für die spätere Rente der Minijobber. Mit Zahlung der Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung wird einerseits die spätere Rente erhöht. Außerdem wird die Dauer des Minijobs auch anteilig zur Sicherung von Mindestversicherungszeiten angerechnet.

Was zahlen die Arbeitgeber für die Rente ein?

blogrv

Anders als bei einer Vollzeitstelle – bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag jeweils zur Hälfte teilen – zahlt der Minijob-Arbeitgeber einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz als Pauschalbeitrag. Dieser ist bei Minijobs im gewerblichen Bereich und bei Minijobs in Privathaushalten unterschiedlich hoch.

  •  Im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber einen pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts.
  • Bei Minijobs in Privathaushalten liegt der pauschale Rentenversicherungsbeitrag bei 5 % des Arbeitsentgelts.

Durch eine mögliche Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht entfällt nur die Zahlung des Arbeitnehmeranteils am Rentenbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin den Pauschalbeitrag von 5 bzw. 15 %. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben.

Wie profitieren Minijobber vom vollen Schutz in der Rentenversicherung?

Weiterlesen

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

aktualisiert am 22. November 2017

Wir erklären Ihnen, welche Ansprüche Minijobber mit einem kleinen Eigenanteil in der Rentenversicherung erzielen können. Weiterlesen

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Im dritten Teil unserer neuen Rubrik „Nachgefragt“ erklärt Maik aus unserem Service-Center den Unterschied zwischen der Hinzuverdienstgrenze für Rentner und der Verdienstgrenze von Minijobs.

Nachgefragt von Hildegard aus Emden:

Ich bekomme eine Rente und verdiene mir als Kinderbetreuerin mit einem Minijob etwas dazu. In meinem Rentenbescheid wurde ich jetzt über meine Hinzuverdienstgrenze informiert. Gibt es hier eigentlich einen Unterschied zur üblichen Verdienstgrenze bei Minijobs?

Beantwortet von Maik aus unserem Service-Center:Maik_1

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen der Verdienstgrenze bei Minijobs und der Hinzuverdienstgrenze für Rentenbezieher.

  • Verdienstgrenze für Minijobs

Ein 450-Euro-Minijob liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt durchschnittlich im Monat 450 Euro nicht überschreitet. Das entspricht einer jährlichen Verdienstgrenze von 5.400 Euro. Zu berücksichtigen sind auch einmalige Einahmen wie z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Wird diese Grenze überschritten, handelt es sich in der Regel nicht mehr um einen Minijob, sondern um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Ausführliche Informationen zur Verdienstgrenze für Minijobs finden Sie hier.

  • Hinzuverdienstgrenze für Rentenbezieher

Die Hinzuverdienstgrenze regelt dagegen, wie viel ein Rentner zu seiner gesetzlichen Rente hinzuverdienen darf. Abhängig von der Rentenart existieren unterschiedlich hohe Hinzuverdienstgrenzen, die bei Nichtbeachtung zur Kürzung bzw. zum Wegfall der Rente führen können. Ihre individuelle Hinzuverdienstgrenze wurde Ihnen in Ihrem Rentenbescheid mitgeteilt.

Allgemeine Informationen zu den Hinzuverdienstgrenzen finden Sie hier.

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers