Mehr Service für Privathaushalte: Änderungen online mitteilen

Eine neue Bankverbindung, ein höherer Verdienst oder das Ende eines Minijobs – solche Änderungen können Arbeitgeber von Haushaltshilfen jetzt noch einfacher der Minijob-Zentrale mitteilen. Mit dem neuen Online-Änderungsscheck lässt sich dies in wenigen Schritten erledigen. Wir erklären, wo man ihn findet und wie er funktioniert.

Was ist der Online-Änderungsscheck und wo ist er zu finden?

Neben der Online-Anmeldung von Haushaltshilfen können jetzt auch Änderungen, die sich im Laufe eines Arbeitsverhältnisses ergeben, online der Minijob-Zentrale mitgeteilt werden. Hierfür gibt es den Online-Änderungsscheck. Der Online-Änderungsscheck ist auf der Internetseite der Minijob-Zentrale zu finden.

Was kann man mit dem Online-Änderungsscheck mitteilen?

Nach der Anmeldung einer Beschäftigung können sich verschiedene Änderungen ergeben, die der Minijob-Zentrale gemeldet werden müssen, damit keine Probleme entstehen. Hier einige Beispiele, wofür Sie den neuen Online-Änderungsscheck nutzen können:

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„Generation X unterschätzt positive Effekte einer Haushaltshilfe“ – Experteninterview mit Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste, Leiter des Kompetenzfelds
Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim
IW Köln.

Prof. Dr. Dominik Enste ist Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim IW Köln und Autor der vorliegenden Studie. Im Interview spricht er darüber, warum Haushaltshilfen die Lebenszufriedenheit nachweislich steigern – und warum die gestresste Generation X dies unterschätzt.

Wer ist die Generation X?
Zur Generation X gehören die heute 38- bis 53-Jährigen. Sie stehen in der Mitte ihres Lebens und machen 22 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland aus. Der gestiegene Wohlstand und die Sozialisation in den 80er und 90er Jahren prägen ihre Werthaltungen und ihre Wünsche. Dabei unterscheiden sie sich vielfach weniger von der Generation der Babyboomer oder der Generation Y als vermutet. Viele Studien versuchen Unterschiede in den Werthaltungen und Zielen zwischen den verschiedenen Generationen aufzuzeigen. Diese Unterschiede sind aber eher durch die jeweils andere Lebensphase und andere institutionelle Rahmenbedingungen zu erklären als durch grundsätzlich andere Werteprägungen.

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Gefahren im Haushalt – wie man Haushaltshilfen gegen Unfälle absichert

Zuhause ist es am schönsten – aber ist es auch am sichersten? Die aktuelle Recherche der Minijob-Zentrale zeigt: In deutschen Haushalten ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 9.815 tödliche Unfälle – knapp dreimal so viele wie im Straßenverkehr.

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Petra Brockhusen ist die 300.000. Minijobberin im Privathaushalt

300.000ste Minijoberin im PrivathaushaltBrandenburgerin ist die heimliche Heldin der Familie Jank

Petra Brockhusen aus Zerre bei Cottbus ist die 300.000. angemeldete Minijobberin im Privathaushalt. Für Familie Jank ist sie ein echter Glücksgriff. Sie bringt die Wohnung auf Vordermann und schenkt der Familie etwas Grundlegendes: mehr Zeit füreinander.

„Ich kümmere mich gerne um den Haushalt, das ist sozusagen mein Spezialgebiet. Hier kann ich mein eigener Chef sein und mir den Arbeitstag nach Belieben einteilen“, erklärt Petra Brockhusen die Vorteile ihres Minijobs. Die 58-Jährige ist die gute Seele im Hause Jank. Regelmäßig sorgt sie in den vier Wänden der jungen Familie für Hochglanz und hält insbesondere auch die Kinderzimmer der dreiköpfigen Rasselbande in Schach. „Dieser Job ist ideal für mich, denn durch die flexiblen Arbeitszeiten bekomme ich meinen Beruf und mein Privatleben perfekt unter einen Hut.“ Weiterlesen

Neu: Änderungsscheck bietet mehr Komfort für Arbeitgeber im Privathaushalt

Wir haben Ihre Anregungen aufgenommen und unseren Service erweitert: ab sofort stellen wir für Sie einen „Änderungsscheck“ bereit, mit dem Sie uns auch Änderungen im Beschäftigungsverhältnis einfacher anzeigen können.    IMG_7361

Als Arbeitgeber im Privathaushalt kennen Sie bislang unseren Haushalts- und Halbjahresscheck. Mit diesen können Sie Ihre Beschäftigten erstmalig anmelden oder uns bei monatlichen wechselnden Entgelten einfach die erzielten Verdienste mitteilen.

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Steuertipp: Mit angemeldeten Haushaltshilfen bares Geld sparen

Den folgenden Radiobeitrag finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Rechenbeispiel_Steuern_sparen_Minijob-Zentrale_monat

Wer noch schnell Geld vom Fiskus zurückhaben möchte, sollte bis zum 31. Mai die Einkommensteuererklärung abgeben – im Durchschnitt gibt es rund 880 Euro zurück. Mit einer angemeldeten privaten Haushaltshilfe kann noch mehr im Geldbeutel landen, denn der Arbeitgeber profitiert von zusätzlichen Steuerersparnissen. Konkret bedeutet das: Der Arbeitgeber kann 20 Prozent der Gesamtausgaben für eine Haushaltshilfe, aber maximal 510 Euro im Jahr, steuerlich absetzen. Darauf weist die Minijob-Zentrale hin. Das heißt, wer z.B. monatlich um die 180 Euro für seine Haushaltshilfe aufwendet, kann unterm Strich über die Einkommensteuererklärung mit einer jährlichen Ersparnis von ca. 175 Euro rechnen. Leicht verdientes Geld, das dem Arbeitgeber bei einer illegalen Beschäftigung entgehen würde. Wer die Abgaben und das jährliche Plus ermitteln möchte, kann online den Haushaltsscheck-Rechner unter minijob-zentrale.de nutzen.