Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

An vielen gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ruht in Deutschland in der Regel die Arbeit. Das gilt natürlich auch für Minijobs. Aber was passiert mit der ausgefallenen Arbeitszeit? Müssen Arbeitgeber diese bezahlen? Was gilt, wenn Minijobber in Branchen arbeiten, in denen die Arbeit an Feiertagen nicht stillstehen kann? Wir zeigen, welche Regelungen für Minijobber gelten.

Minijobber haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte

Für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Bedeutet: Fällt ein Arbeitstag auf einen Feiertag, müssen Minijobber wie alle anderen Beschäftigten auch, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt. Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.

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Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung – Geht das?

Deutschland ist kein Land der Multijobber: Mehr als 97 Prozent aller Minijobber üben genau einen Minijob aus. Übt der Minijobber mehrere aus, wird die Höhe der Verdienste zusammengerechnet. Wenn die Grenze von 450 Euro nicht überschritten wird, sind alle Beschäftigungen Minijobs und somit nicht sozialversicherungspflichtig. Mehrere Minijobs dürfen aber nur dann gleichzeitig ausgeübt werden, wenn keine Hauptbeschäftigung vorliegt.

Aber was gilt, wenn eine Hauptbeschäftigung vorliegt? In unserem Praxisbeispiel veranschaulichen wir, worauf zu achten ist, wenn neben einer Hauptbeschäftigung noch weitere Beschäftigungen ausgeübt werden. Wir zeigen zudem, wie Arbeitgeber diese Beschäftigungen melden müssen.

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Auch bei Minijobs: Übungsleiterpauschale und Ehrenamtspauschale

In den mehr als 90.000 Turn- und Sportvereinen in Deutschland treibt rund ein Drittel der Bundesbürger regelmäßig Sport. Fast 500.000 Personen verfügen sogar über eine offizielle Lizenz als Trainer oder Übungsleiter. Viele engagieren sich auch ehrenamtlich im Rahmen des Vereinslebens.

Wie Sportvereine ihre als Minijobber beschäftigten Übungsleiter melden müssen und wie die sogenannte Übungsleiterpauschale bzw. Ehrenamtspauschale zu berücksichtigen ist, zeigen wir in unserem ersten Beitrag unserer neuen Rubrik „Praxisbeispiele“.

In dieser Rubrik gehen wir zukünftig auf Praxisfälle im Minijob-Alltag ein und erklären die Minijob-Regelungen auf einfache Weise. Weiterlesen

Unsere Broschüren: Alles, was Sie über Minijobs wissen sollten

Wie melde ich als Arbeitgeber meinen Minijobber bei der Minijob-Zentrale an? Welche Arbeitsrechte habe ich als Minijobber? Egal, welche Frage Sie zu Minijobs haben – die Broschüren der Minijob-Zentrale geben Antwort. Wir haben unser umfangreiches Informationsangebot für Sie aktualisiert. Alle Broschüren stehen auf der Website der Minijob-Zentrale kostenlos zum Download bereit.

Unsere Broschüren für gewerbliche Minijobs:

1. Minijobs im gewerblichen Bereich

Mit dieser Broschüre informieren wir Sie über die gesetzlichen Regelungen der Minijobs im gewerblichen Bereich. Wir erklären ausführlich, welche Arten von Minijobs es gibt, wieviel Abgaben gezahlt werden müssen, welche Leistungsansprüche aus Minijobs entstehen und worauf Sie beim Versicherungs-, Beitrags- und Arbeitsrecht achten müssen.
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2. Vier Schritte zur erstmaligen Meldung eines Minijobbers

In dieser Broschüre erfahren insbesondere neue Arbeitgeber und Existenzgründer, was zu tun ist, um Minijobber bei der Minijob-Zentrale anzumelden. >> Zum Download

3. Gleiches Recht für alle – Arbeitsrecht für Minijobber

Diese Broschüre informiert kompakt und praxisnah über das Arbeitsrecht für Minijobber. Sie erklärt, dass Minijobber keine Arbeitnehmer 2. Klasse sind.
>> Zum Download

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Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018

Wieviel Urlaub steht mir zu? Kann ich während der Elternzeit als Minijobber arbeiten? Wieviel darf ich neben der Rente dazuverdienen? Das sind die Fragen, die Sie im Jahr 2018 am meisten bewegt haben, wenn es um das Thema Minijobs ging. Mehr als 1,5 Millionen Besuche und fast 2,9 Millionen Aufrufe erreichte unser Blog im vergangenen Jahr. Gegenüber 2017 erhöhte sich die Zahl der Aufrufe nochmals um mehr als 1,1 Millionen. Darüber freuen wir uns und sagen herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Diese fünf Artikel waren im Jahr 2018 Ihre Favoriten:

Nr. 1:
„Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“. Auch Minijobber haben Anspruch auf Urlaub. Wie viel Urlaubstage einem Minijobber zustehen, richtet sich nach den Arbeitstagen in der Woche oder im Jahr. Hier erfahren Sie, wie Sie den Urlaubsanspruch im Minijob berechnen und was man dann verdient.

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Minijobs 2019: Das ändert sich für Arbeitgeber und Minijobber im neuen Jahr

Der Mindestlohn steigt, der kurzfristige Minijob wird attraktiver und die Termine für Beitragsfälligkeiten stehen fest. Wir informieren darüber, was sich im Jahr 2019 alles ändert.

Das sollten Arbeitgeber und Minijobber beachten:

1. Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da
2. Zeitgrenze für kurzfristige Minijobs dauerhaft erhöht
3. Der Mindestlohn steigt
4. So werden Steuerfreibeträge für Trainer und Ehrenamtliche genutzt
5. Das sind die neuen Fälligkeitstermine
6. Das muss für Minijobs in 2019 gezahlt werden

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