Im Haushalt brauchen wir mehr Minijobs statt Schwarzarbeit

In einer Debatte auf Xing.com wurde diskutiert, ob der Zweitjob in Deutschland zur Regel wird. Unser Pressesprecher Dr. Wolfgang Buschfort stellte in seinem Gastbeitrag klar, dass die Diskussionen zum Thema Minijobs vielfach an der Realität vorbeigehen.

Hier ist Dr. Wolfgang Buschforts Gastbeitrag im Wortlaut:

„In den vergangenen Monaten bin ich immer wieder auf Überschriften gestoßen, die alle belegen sollen, dass sich Deutschland zu einem Land der Minijobber entwickelt: Weiterlesen

Die unterschätzte Gefahr: Unsere Tipps gegen Haushaltsunfälle

Jedes Jahr verunglücken hunderttausende Deutsche im eigenen Haushalt und die Statistik zählt rund drei Millionen Unfälle pro Jahr. In einer Umfrage ist die Minijob-Zentrale gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa der Frage nachgegangen, wo und bei welchen Tätigkeiten die meisten Haushaltsunfälle passieren. Alle Umfrageergebnisse finden Sie auf der Website der Minijob-Zentrale.

Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich aber viele Unfälle im Haushalt vermeiden. Unsere Tipps für ein sicheres Zuhause gibt es hier auf einen Blick: Weiterlesen

Die unsichtbare Wirtschaftskraft der Minijobber – Privathaushalte gewinnen an ökonomischer Bedeutung

Neun Prozent der deutschen Haushalte beschäftigen Haushaltshilfen. Davon sind rund 300.000 als Minijobber angemeldet und somit legal beschäftigt. Eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt, dass der Privathaushalt sich immer mehr zu einem regulären Arbeitsplatz entwickelt. Die Zahl der schwarz arbeitenden Haushaltshilfen ist rückläufig und die Anmeldungen bei der Minijob-Zentrale steigen.

Was Minijobber im Privathaushalt leisten: Verdopplung der Bruttowertschöpfung in den vergangenen zehn Jahren

Was Minijobber im Privathaushalt leisten: Verdopplung der Bruttowertschöpfung in den vergangenen zehn Jahren

Minijobs im Privathaushalt stärken die Wirtschaft

Die Bruttowertschöpfung der in Privathaushalten beschäftigten Minijobber ist im Jahr 2016 auf über 757 Millionen Euro angestiegen und hat sich somit in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dies hängt damit zusammen, dass Millionen an Sozialabgaben und Steuern durch die Anmeldung von Haushaltshilfen in die Staatskassen fließen. Prof. Dr. Friedrich Schneider von der Universität Linz bewertet diesen Effekt positiv. Laut dem Experten werden zwei Drittel bis drei Viertel der Summe sofort wieder ausgegeben. Dies trage letztlich zur Stärkung der deutschen Wirtschaft bei.

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Gefahren im Haushalt – wie man Haushaltshilfen gegen Unfälle absichert

Zuhause ist es am schönsten – aber ist es auch am sichersten? Die aktuelle Recherche der Minijob-Zentrale zeigt: In deutschen Haushalten ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 9.815 tödliche Unfälle – knapp dreimal so viele wie im Straßenverkehr.

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Werden Roboter bald für uns putzen, waschen und bügeln?

Das folgende Interview über Haushaltsjobs im Smart Home der Zukunft finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Saugroboter, die die Wohnung vom Staub befreien, intelligente Stromzähler und vernetzte Haushaltsgeräte, die sich über das Smartphone steuern lassen – die Digitalisierung hält ungebremst Einzug in die eigenen vier Wände. Aber welche Rolle übernehmen unsere Haushaltshilfen zukünftig? Werden selbstgesteuerte Roboter bald ihren Job übernehmen? Die Minijob-Zentrale hat zusammen mit dem Institut für Trend- und Zukunftsforschung einen Blick in die Zukunft geworfen und in ihrem neuen Trendreport das digitale Heim und die Haushaltshilfen von morgen beleuchtet. Über die Ergebnisse spreche ich jetzt mit dem renommierten Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel, der in Heidelberg das Institut leitet und bereits zwei Bestseller veröffentlicht hat.

Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforscher

Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforscher

Guten Tag, Herr Dr. Wenzel!
„Hallo, grüße Sie.“

Herr Dr. Wenzel, Sie stellen die Prognose auf, dass im Jahr 2026 Minijobber, also hochflexible Arbeitskräfte, den Löwenanteil der arbeitenden Bevölkerung ausmachen könnten. Was führt Sie zu dieser These?
„Roboter können mit Sicherheit nicht alle Arten von Aufgaben übernehmen, gerade spezialisierte Aufgaben können gut durch Minijobber ausgeführt werden. Und Minijobber sind gerade im Privathaushalt oftmals Spezialisten ihres Faches und haben Erfahrung und Routine in ihrer Tätigkeit, die nicht so einfach durch Roboter ersetzt werden kann. Roboter sind also vielmehr eine Unterstützung für Minijobber. Durch ihre Hilfe können Minijobber ihre Arbeit viel schneller erledigen, denke ich, und sind letztlich leistungsfähiger.“ Weiterlesen

Neu: Änderungsscheck bietet mehr Komfort für Arbeitgeber im Privathaushalt

Wir haben Ihre Anregungen aufgenommen und unseren Service erweitert: ab sofort stellen wir für Sie einen „Änderungsscheck“ bereit, mit dem Sie uns auch Änderungen im Beschäftigungsverhältnis einfacher anzeigen können.    IMG_7361

Als Arbeitgeber im Privathaushalt kennen Sie bislang unseren Haushalts- und Halbjahresscheck. Mit diesen können Sie Ihre Beschäftigten erstmalig anmelden oder uns bei monatlichen wechselnden Entgelten einfach die erzielten Verdienste mitteilen.

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