Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge – wenn Minijobber aufgrund von Krankheit oder Mutterschutz ausfallen

Auch bei Minijobs kommt es vor, dass die Arbeitszeit Sonn- und Feiertage umfasst. Mitunter arbeiten Minijobber auch nachts. Hierfür erhalten sie sogenannte Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge (SFN-Zuschläge), die auf ihren regulären Verdienst hinzugerechnet werden. Doch was passiert, wenn der Minijobber aufgrund von Krankheit oder Schwangerschaft ausfällt und fortgezahltes Arbeitsentgelt und SFN-Zuschläge die 450-Euro-Grenze überschreiten? Was Arbeitgeber beachten müssen, erklären wir in diesem Beitrag.

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Wenn der Inhaber eines Betriebes wechselt: Was passiert mit Arbeitsverträgen der Minijobber?

Wenn der Inhaber eines Betriebes wechselt: Was passiert mit Arbeitsverträgen der Minijobber?

In vielen Betrieben stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Inhaber wechselt. Zahnarzt Stefan hat die Praxis seines Onkels gekauft und möchte nun wissen, ob er mit den dort angestellten Minijobbern einen neuen Vertrag schließen muss oder ob die bereits geschlossenen Verträge weiterhin bestehen.

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Eine junge Kellnerin bei der Arbeit

Schaden während der Arbeitszeit: Wann haftet der Minijobber? (Nachgefragt #35)

Die Haftung bei Schäden ist auch im Minijob immer wieder ein Thema. Arbeitgeber Manfred betreibt ein Ausflugslokal mit Biergarten. In den Sommermonaten beschäftigt er viele Minijobber im Servicebereich. Er möchte nun wissen, was passiert, wenn während der Arbeitszeit etwas zu Bruch geht und zum Beispiel ein volles Tablett mit Gläsern herunterfällt? Müssen Minijobber in solchen Fällen für den entstandenen Schaden aufkommen?

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Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

An vielen gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ruht in Deutschland in der Regel die Arbeit. Das gilt natürlich auch für Minijobs. Aber was passiert mit der ausgefallenen Arbeitszeit? Müssen Arbeitgeber diese bezahlen? Was gilt, wenn Minijobber in Branchen arbeiten, in denen die Arbeit an Feiertagen nicht stillstehen kann? Wir zeigen, welche Regelungen für Minijobber gelten.

Minijobber haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte

Für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Bedeutet: Fällt ein Arbeitstag auf einen Feiertag, müssen Minijobber wie alle anderen Beschäftigten auch, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt. Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.

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Berechnung der Rente: Wann müssen Minijob-Arbeitgeber eine „Gesonderte Meldung“ abgeben? (Nachgefragt #34)

Viele Arbeitgeber, die vom Rentenversicherungsträger eine Aufforderung zur Abgabe einer „Gesonderten Meldung“ mit dem Meldegrund 57 bekommen, wissen erstmal nicht was das ist. Sabine leitet einen kleinen Handwerksbetrieb. Auch sie wurde vom Rentenversicherungsträger aufgefordert, für ihre Minijobberin eine „Gesonderte Meldung“ zu erstellen. Sie möchte nun wissen, wofür diese Meldung wichtig ist und was sie genau tun muss.

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450-Euro-Minijobs – Was zählt alles zum Verdienst?

Bereits vor dem Beginn einer Beschäftigung muss jeder Arbeitgeber prüfen, ob ein 450-Euro-Minijob vorliegt oder nicht. Hierfür ist es wichtig, den Verdienst des Minijobbers zu ermitteln. Doch nicht immer ist auf den ersten Blick eindeutig, welche Einnahmen auch im Sinne der Sozialversicherung zum Verdienst zählen. Wir zeigen auf, welche der Einnahmen bei der Ermittlung des regelmäßigen monatlichen Verdienstes zu berücksichtigen sind.

Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?

Ein 450-Euro-Minijobber darf im Monat durchschnittlich bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, kann er also bis zu 5.400 Euro erhalten. Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

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