Neuer Minijobber? Mehr Durchblick dank Personalfragebogen!

Um einen Minijobber bei der Minijob-Zentrale anmelden zu können, muss der Arbeitgeber vor Beginn der Beschäftigung einige Dinge klären. Der Arbeitgeber prüft zum Beispiel, ob es sich tatsächlich um einen Minijob handelt und welche Abgaben zukünftig entstehen.

Um diese Prüfung für Arbeitgeber zu vereinfachen, hat die Minijob-Zentrale in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) einen Personalfragebogen erstellt. Diese Checkliste können sich Arbeitgeber kostenlos auf unserer Webseite herunterladen.

Mit dem Personalfragebogen erfassen die Arbeitgeber alle notwendigen Daten ihres Arbeitnehmers. Gleichzeitig stellt der Personalfragebogen sicher, dass nur Daten erhoben werden, die Arbeitgeber erfragen dürfen.


Tipp:

Die Arbeitgeber vervollständigen mit dem Personalfragebogen ihre Lohnunterlagen und haben damit einen wichtigen Nachweis für die Betriebsprüfungen.


Der Personalfragebogen kann sowohl für 450-Euro-Minijobber als auch für kurzfristig Beschäftigte eingesetzt werden.

Neben persönlichen Angaben des Minijobbers – wie zum Beispiel die Rentenversicherungsnummer – klärt der Personalfragebogen auch Folgendes: Weiterlesen

Der Mindestlohn steigt – 5 Punkte, die Minijobber und Arbeitgeber wissen sollten

Mindestlohn

Mindestlohn steigt im Jahr 2017 auf 8,84 €

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird um 34 Cent angehoben. Ab dem 1. Januar 2017 gilt somit eine neue einheitliche Lohnuntergrenze von 8,84 € pro Stunde. Was bedeutet diese Anhebung für Minijobber und deren Arbeitgeber?

Minijobber haben grundsätzlich Anspruch auf den Mindestlohn. Die Erhöhung des Mindestlohnes von 8,50 € auf 8,84 € pro Stunde wirkt sich somit auch auf Minijobber und Arbeitgeber aus: Weiterlesen

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Unfallversicherung bei Minijobbern

In der Rubrik „Nachgefragt!“ beantwortet unser Service-Center heute eine Frage zur Unfallversicherung bei Minijobbern.

Nachgefragt! von Carola aus Düsseldorf:

Ich putze einmal wöchentlich in einem Privathaushalt und bin als Minijobberin bei der Minijob-Zentrale angemeldet.
Leider bin ich beim Fenster putzen durch eine Unachtsamkeit von der Leiter gefallen und habe mir den Arm gebrochen. Für voraussichtlich fünf Wochen bin ich erst einmal krankgeschrieben. Ich mache mir Sorgen. Wie geht es denn jetzt für mich weiter?

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Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Weihnachtskugeln und Weihnachtsgeld in einem Umschlag

Weihnachtsgeld für Minijobber

In der Rubrik „Nachgefragt!“ geht es heute um die Zahlung von Weihnachtsgeld für einen Minijobber. Welche Auswirkung diese Sonderzahlung auf einen Minijob hat, das verrät Michaela aus unserem Service-Center.

Nachgefragt! von Udo aus Karlsruhe:

Ich habe seit dem 1. Januar 2016 einen Minijobber in meiner Firma beschäftigt und möchte ihm ein Weihnachtsgeld zahlen. Er verdient monatlich 425 Euro und soll im November zusätzlich eine Sonderzahlung  von 200 Euro erhalten. Somit überschreitet er die 450-Euro-Grenze im November. Kann er weiterhin Minijobber bleiben?

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Warum sich kurzfristige Minijobs in der Weihnachtszeit besonders lohnen

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit sind kurzfristige Minijobs so begehrt wie nie. Anders als bei einem 450-Euro-Minijob können Aushilfen bei einem kurzfristigen Minijob so viel verdienen, wie sie möchten. Auch Arbeitgeber profitieren von geringen Sozialabgaben für kurzfristige Minijobber.

Wann liegt ein kurzfristiger Minijob vor?

  • Entscheidend ist ausschließlich die zeitliche Befristung. Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn dieser von Beginn an für längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr vereinbart wird.
  • Die Höhe des monatlichen Verdienstes spielt keine Rolle und ist nach oben nicht begrenzt. Es gelten natürlich auch hier die Regelungen zum Mindestlohn.

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