FAQ zum Coronavirus – Was Minijobber und deren Arbeitgeber jetzt wissen müssen

Das Coronavirus spielt im Alltag, in den Nachrichten und auch in den sozialen Medien im Moment eine große Rolle und stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Auch Minijobber und deren Arbeitgeber sind davon betroffen. Sie haben Zahlungsschwierigkeiten, können Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr beschäftigen oder sind sogar selbst an dem Virus erkrankt.

Auch uns erreichen täglich viele Ihrer Fragen über unsere Social-Media-Kanäle. Es liegt uns am Herzen, diese möglichst schnell und ausführlich zu beantworten. Damit Sie immer auf dem neusten Stand sind, haben wir die häufigsten Fragen in einem Fragen- und Antworten-Katalog zusammengestellt, den wir fortlaufend aktualisieren werden.

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Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden ausgeweitet

Kurzfristige Minijobs sind gerade in der Saisonarbeit beliebt, insbesondere in der Landwirtschaft. Auch hier sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren: Viele Arbeitnehmer aus angrenzenden Ländern können ihre kurzfristige Beschäftigung in Deutschland nicht aufnehmen.

Neue Regelung soll helfen

Um dem Problem der fehlenden Arbeitnehmer entgegenzuwirken, werden die Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs von 3 auf 5 Monate bzw. von 70 auf 115 Arbeitstage angehoben. Diese Regelung gilt übergangsweise für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 und ermöglicht den Arbeitgebern einen längeren Einsatz der noch zur Verfügung stehenden Saisonarbeitnehmer. Natürlich profitieren auch alle anderen Arbeitgeber von dieser Übergangsregelung. Berufsmäßige Beschäftigungen sind nach wie vor ausgenommen.

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Keine Beschäftigung von Minijobbern wegen der Corona-Krise – Gewerbliche Arbeitgeber sollten Null-Beitragsnachweis übermitteln

Die Lage rund um den Coronavirus stellt viele Arbeitgeber vor Herausforderungen. Können Arbeitgeber ihre Minijobber aktuell nicht beschäftigen und erhalten die Minijobber keinen Verdienst, sollten Arbeitgeber daran denken, der Minijob-Zentrale einen Null-Beitragsnachweis zu übermitteln. Wir erklären, wie das geht.

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Minijob neben Kurzarbeit in Zeiten von Corona

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus ordnen viele Firmen Kurzarbeit für ihre Arbeitnehmer an. Für Minijobber ist der Bezug von Kurzarbeitergeld aus dem Minijob ausgeschlossen, weil Minijobs in der Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei sind.

Arbeitnehmer, für deren Hauptbeschäftigung Kurzarbeit angemeldet wurde, können daneben einen Minijob ausüben. Allerdings kann sich der Minijob auf die Höhe des Kurzarbeitergeldes auswirken. Hier muss zwischen zwei Fallkonstellationen unterschieden werden:

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Sind Anträge auch ohne Unterschrift des Minijobbers gültig? (Nachgefragt #37)

Der neue Minijobber von Arbeitgeberin Karin möchte keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Er hat den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht von der Internetseite der Minijob-Zentrale heruntergeladen, ausgefüllt und per E-Mail an Karin versandt. In dem elektronisch ausgefüllten PDF-Dokument fehlt jedoch die Unterschrift des Minijobbers.

Karin möchte nun wissen, ob sie auf die Unterschrift des Minijobbers auf dem Befreiungsantrag bestehen muss, damit der Antrag gültig ist.

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Wie ein Minijob auf dem Weg in die Vollzeitstelle helfen kann

Arbeitslosigkeit, eine Elternzeit oder die Betreuung von Angehörigen – die Gründe für längere Zeiten ohne Beschäftigung sind vielfältig. Bei der Rückkehr ins Berufsleben stellt sich schnell die Frage nach der passenden Beschäftigungsform. Häufig wird eine bereits vorher ausgeübte Vollzeitstelle wieder aufgenommen. Aber auch Minijobs können der erste Schritt zurück in den Arbeitsmarkt sein.

Wir erklären in diesem zweiten Beitrag der Serie „Sprungbrett Minijob“, in welchen Fällen der Minijob ein Weg zur Vollzeitbeschäftigung sein kann und was zu beachten ist.

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