Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob - Was Arbeitgeber und Minijobber beachten sollten

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob – Infos für Arbeitgeber und Minijobber

Minijobber sind versicherungspflichtig in der Rentenversicherung und profitieren dadurch vom vollen Leistungspaket der Rentenversicherung. Falls sie darauf verzichten wollen, können sich Minijobber jedoch auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Wir erklären, was Arbeitgeber von Minijobbern in diesem Fall beachten müssen und warum es sich Minijobber gut überlegen sollten, diesen Schritt zu gehen.

Der Minijobber verzichtet mit der Befreiung auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung

Lässt sich der Minijobber von der Rentenversicherungspflicht befreien, entfällt sein Eigenanteil von 3,6 Prozent. Dadurch gehen dem Minijobber jedoch Leistungen der Rentenversicherung verloren.

Ein rentenversicherungspflichtiger Minijobber erwirbt vollwertige Pflichtbeitragszeiten, die für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten in der Rentenversicherung berücksichtigt werden. Damit kann der Minijobber von zahlreichen Leistungen der Rentenversicherung profitieren. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass die Rentenversicherung bei Erfüllung der Leistungsvoraussetzungen die Kosten für eine Kur übernimmt oder im Falle von Erwerbminderung bereits vor der gesetzlichen Altersrente mit 67 eine Rente zahlt.

Wichtig: Die Entscheidung zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht sollte gut überlegt sein, denn sie ist für die gesamte Dauer des Minijobs bindend.

Weiterlesen

Barrierefrei zum Minijob - Beratung jetzt auch in Gebärdensprache

Barrierefrei zum Minijob – Beratung jetzt auch in Gebärdensprache

Die Minijob-Zentrale hat in Zusammenarbeit mit der Bundesfachstelle für Barrierefreiheit ihr Beratungsangebot erweitert. Ab sofort bietet das Service-Center für gehörlose Menschen eine Beratung in Gebärdensprache an. Für sehbehinderte Menschen wurde zudem eine neue Vorlesefunktion auf der Homepage der Minijob-Zentrale integriert.

Gebärdensprache aus erster Hand

Gehörlose Menschen können sich häufig nicht barrierefrei informieren. Dies trifft auch auf Beschäftigte oder Arbeitgeber zu, die Fragen rund um das Thema Minijobs haben. Gehörlose haben ab sofort die Möglichkeit, sich von der Minijob-Zentrale in Gebärdensprache per Videokonferenz beraten zu lassen.

Die Besonderheit: Die Beratung in Gebärdensprache wird von einer Mitarbeiterin angeboten, die seit vielen Jahren im Service-Center der Minijob-Zentrale beschäftigt ist. Auf eine fachfremde Gebärdendolmetscherin muss daher nicht zurückgegriffen werden. Auch Gehörlose bekommen somit eine Beratung aus erster Hand.

Weiterlesen

Berufstätige Eltern: Haushaltshilfen greifen Familien unter die Arme

Den folgenden Radiobeitrag finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Berufstätige Eltern: Haushaltshilfen greifen Familien unter die Arme Der Anteil von Frauen, die arbeiten gehen, ist nach Angaben der OECD in den letzten 15 Jahren um knapp ein Fünftel gestiegen. Mit der Folge, dass es die klassische Rollenverteilung des allein berufstätigen Mannes und der fürsorglichen Hausfrau immer weniger gibt. Damit sind aber gleichzeitig auch die Anforderungen an die Familien, Kinder, Haushalt und zwei Jobs unter einen Hut zu bringen, gestiegen. Immer mehr Eltern greifen deshalb auf eine Haushaltshilfe zurück. Das beweisen Zahlen der Minijob-Zentrale, bei der mit steigender Tendenz zurzeit über 300.000 Haushaltshilfen registriert sind. Worauf bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe zu achten ist, dazu finden Sie mehr Infos unter minijob-zentrale.de.

Bestnoten von Arbeitgebern – Minijob-Zentrale im Behördencheck weit vorne

Wie zufrieden sind Arbeitgeber mit der Zusammenarbeit mit der Minijob-Zentrale? Und wie wird die Minijob-Zentrale im Vergleich mit anderen Behörden beurteilt? Als deutschlandweit größte Einzugsstelle wollten wir es ganz genau wissen. Antworten auf diese und andere Fragen waren Gegenstand einer groß angelegten Arbeitgeberstudie. Im Herbst 2017 analysierte die Start Forschungsgesellschaft in einer Online-Befragung das Stimmungsbild bei fast 4.000 gewerblichen Arbeitgebern von Minijobbern.

Weiterlesen

Zum Tag der älteren Generation: Minijobber entlasten alleinstehende Senioren

Pflege - © Peter Maszlen / Fotolia.comDie Arbeit in Haus und Garten geht mit zunehmendem Alter nicht unbedingt leicht von der Hand. Hier sind Haushaltshilfen gefragt, welche die Senioren tatkräftig im Alltag unterstützen. Circa 1,7 Millionen* alleinstehende Menschen über 60 Jahre beschäftigen jemanden, der ihnen die Hausarbeit abnimmt.

Eine Haushaltshilfe kann den Alltag erleichtern. Sie sollte aber unbedingt bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden, wenn sie auf Minijob-Basis tätig ist und dabei nicht mehr als 450 Euro monatlich verdient. Der Arbeitgeber zahlt für die Haushaltshilfe nur geringe Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 14,74 Prozent. 20 Prozent der Ausgaben, jedoch maximal 510 Euro im Jahr, kann er dann sogar noch steuerermäßigend geltend machen.

Weiterlesen

Haushaltshilfe online anmelden – jetzt noch einfacher

Mehr als 330.000 Arbeitgeber haben aktuell ihre Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale angemeldet. Ein Großteil der Anmeldungen wird bereits online über die Internetseite der Minijob-Zentrale durchgeführt. Diese Online-Anmeldung ist jetzt noch bequemer und einfacher.

Wenig Aufwand dank neuer Online-Anmeldung

Arbeitgeber im Privathaushalt melden ihre Haushaltshilfe mit dem sogenannten Haushaltsscheck bei der Minijob-Zentrale an. Ursprünglich als einseitiges Papierformular konzipiert, kann der Haushaltsscheck seit vielen Jahren auch online ausgefüllt und abgeschickt werden. Diese Online-Anmeldung wurde jetzt überarbeitet und neu gestaltet. Mit noch weniger Aufwand können Arbeitgeber nun die eigene Haushaltshilfe legal beschäftigen und sich zugleich die vielen Vorteile einer Anmeldung sichern.

Weiterlesen