Kurzfristige Minijobs: Aushilfen und Arbeitgeber profitieren von flexiblerer Auslegung des 3-Monats-Zeitraums

Insbesondere in der Landwirtschaft und in der Gastronomie gibt es immer wieder befristete Jobs. Spargel oder Erdbeeren haben nur für kurze Zeit Saison. In der Gastronomie werden bei schönem Wetter oder an Wochenenden Aushilfen benötigt. Seit dem Jahreswechsel wird der 3-Monats-Zeitraum für diese sogenannten kurzfristen Minijobs großzügiger ausgelegt.

Kurzfristiger Minijob – schnell erklärt

Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn im Voraus abzusehen ist, dass die Beschäftigung maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr andauert. Im Unterschied zu den 450-Euro-Minijobs dürfen Beschäftigte in einem kurzfristigen Minijob unbegrenzt verdienen und für Arbeitgeber fallen nur geringe Abgaben an. Eine ausführliche Beschreibung des kurzfristigen Minijobs findet sich in der aktuellen Neufassung der Geringfügigkeits-Richtlinien vom 21. November 2018.

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Private Pflege durch Angehörige oder Bekannte: Ist das ein Minijob?

Für die Betreuung einer pflegebedürftigen Person ist häufig die Unterstützung durch eine zuverlässige und vertrauensvolle Pflegekraft erforderlich. Oft übernehmen die Angehörigen die Pflege selbst oder diese wird durch einen Freund oder Nachbarn sichergestellt. Zahlt der Pflegebedürftige dafür eine finanzielle Anerkennung, stellt sich die Frage, ob die Pflegetätigkeit ein Beschäftigungsverhältnis ist und angemeldet werden muss.

Pflege durch Familienangehörige ist keine Beschäftigung

Unabhängig von der Höhe der finanziellen Anerkennung, die der Pflegebedürftige zahlt, liegt bei einer Pflege durch folgende Personenkreise kein Beschäftigungsverhältnis vor:

  • Ehegatten/Lebenspartner,
  • Familienangehörige,
  • Verwandte bzw. Verschwägerte oder
  • im selben Haushalt lebende Personen.

Die Pflegetätigkeit muss somit auch nicht angemeldet werden.

Pflege in häuslicher Umgebung ist in der Regel nicht erwerbsmäßig

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Tipp für Arbeitgeber: Mit einem SEPA-Basislastschriftmandat Zeit und Geld sparen!

Auch Arbeitgeber von Minijobbern müssen ihre Abgaben jeden Monat pünktlich zahlen. Wird ein Termin verpasst, entstehen unnötige Kosten. Alle Einzugsstellen sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei ausbleibenden oder verspäteten Zahlungen unter anderem Säumniszuschläge zu erheben. Das gilt auch für die Minijob-Zentrale. Mit einem SEPA-Basislastschriftmandat können zusätzliche Kosten und Zeit für aufwendige Überweisungen eingespart werden.

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Mehr Service für Privathaushalte: Änderungen online mitteilen

Eine neue Bankverbindung, ein höherer Verdienst oder das Ende eines Minijobs – solche Änderungen können Arbeitgeber von Haushaltshilfen jetzt noch einfacher der Minijob-Zentrale mitteilen. Mit dem neuen Online-Änderungsscheck lässt sich dies in wenigen Schritten erledigen. Wir erklären, wo man ihn findet und wie er funktioniert.

Was ist der Online-Änderungsscheck und wo ist er zu finden?

Neben der Online-Anmeldung von Haushaltshilfen können jetzt auch Änderungen, die sich im Laufe eines Arbeitsverhältnisses ergeben, online der Minijob-Zentrale mitgeteilt werden. Hierfür gibt es den Online-Änderungsscheck. Der Online-Änderungsscheck ist auf der Internetseite der Minijob-Zentrale zu finden.

Was kann man mit dem Online-Änderungsscheck mitteilen?

Nach der Anmeldung einer Beschäftigung können sich verschiedene Änderungen ergeben, die der Minijob-Zentrale gemeldet werden müssen, damit keine Probleme entstehen. Hier einige Beispiele, wofür Sie den neuen Online-Änderungsscheck nutzen können:

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Trainer im Sportverein und Ehrenamtliche - Was passiert, wenn der Verdienst über dem Steuerfreibetrag liegt

Trainer und Ehrenamtliche – Was passiert, wenn der Verdienst über dem Steuerfreibetrag liegt

Insbesondere Vereine und gemeinnützige Einrichtungen profitieren davon, dass Einnahmen aus bestimmten nebenberuflichen Tätigkeiten steuerfrei und damit gleichzeitig auch beitragsfrei in der Sozialversicherung sind. Hierzu zählen die Steuerfreibeträge für Übungsleiter und Ehrenamtliche. Wir erklären, wie die Steuerfreibeträge angewendet werden können und welche Neuerung zu beachten ist, wenn der Verdienst die Freibeträge übersteigt.

Steuerfreie Aufwandsentschädigungen für Übungsleiter und Ehrenamtliche zählen nicht zum Arbeitsentgelt

Die sogenannte Übungsleiterpauschale beträgt 2.400 Euro im Kalenderjahr. Dieser Steuerfreibetrag kann für nebenberufliche Tätigkeiten, beispielsweise als Trainer in Sportvereinen oder als Ausbilder, Erzieher und Betreuer in Anspruch genommen werden.

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Übermittlung der Beitragsnachweise und Fälligkeiten – Das sind die Termine 2019

Für die Zahlung von Beiträgen und die Übermittlung der Beitragsnachweise gibt es in der Sozialversicherung feste Termine. Dies gilt auch für die Arbeitgeber von gewerblichen Minijobbern. So sind zum Beispiel die gesamten Abgaben für Minijobber spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des Monats fällig, in dem der Minijobber die Beschäftigung ausübt. Damit die Beitragsnachweise noch rechtzeitig verarbeitet werden können, müssen uns diese spätestens zwei Arbeitstage vor Fälligkeit der Beiträge vorliegen.

Für das Jahr 2019 ergeben sich daraus die folgenden Fälligkeits- und Übermittlungstermine:

fälligkeiten und uebermittlungstermine 2019

Fälligkeitstermine von Beiträgen und Termine für die Übermittlung von Beiträgen im Jahr 2019

Weitere Infos zu den Beitragsfälligkeiten gibt es auch auf unserer Website.

Unser mobiler Service: So vergessen Sie keinen Termin

Beschäftigen Sie auch Minijobber und wollen keinen Termin für das Einreichen der Beitragsnachweise und die Fälligkeit von Beiträgen verpassen? Dann nutzen Sie unseren Service: Laden Sie sich die monatlichen Beitragsfälligkeiten einfach auf das Smartphone oder Tablet. Auf unserer Website haben wir eine ICS-Datei zum kostenlosen Download bereitgestellt, die sowohl für das Betriebssystem iOS als auch für Android geeignet ist.

So können Sie die Termine auf Ihr Smartphone oder Tablet importieren:

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