Erste Hilfe für Minijob-Arbeitgeber – Neue Erklärvideos zu sv.net

Insbesondere Existenzgründer und neue Arbeitgeber stehen vor der Aufgabe, erstmals einen Beschäftigten bei der Sozialversicherung anzumelden. Wie man mit der Software sv.net einen gewerblichen Minijob bei der Minijob-Zentrale anmeldet, zeigen wir Schritt für Schritt in unseren neuen Erklärvideos.

Was ist sv.net?

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sv.net – Kostenlose Software für Arbeitgeber

Die Software sv.net unterstützt seit vielen Jahren in Deutschland die Arbeitgeber beim Ausfüllen von Entgeltmeldungen oder Beitragsnachweisen. Sie hat sich als kostenlose Alternative zu anderen Abrechnungsprogrammen etabliert. Rund jeder vierte Minijob-Arbeitgeber nutzt diese Anwendung der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH).

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Mehr als 83 Milliarden Euro für Sozialversicherung und Fiskus

Seit ihrer Gründung 2003 hat die Minijob-Zentrale für die Kranken- und Rentenversicherung mehr als 78,5 Milliarden Euro an Beiträgen eingezogen. Und das allein für Minijobs im gewerblichen Bereich. Hinzu kommen weitere 5,1 Milliarden Euro aus dem Einzug der einheitlichen Pauschsteuer.

Milliarden für Sozialversicherung und Fiskus

Milliarden
für Sozialversicherung und Fiskus

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Hänsel und Gretel und die sieben Geißlein gegen Schwarzarbeit – neue Spots mit der Augsburger Puppenkiste

Wenn Hänsel und Gretel das Hexenhäuschen nicht mehr putzen wollen und die sieben Geißlein sich ein bei der Minijob-Zentrale angemeldetes Kindermädchen wünschen, dann stehen die Marionetten der Augsburger Puppenkiste ein weiteres Mal für Werbespots der Minijob-Zentrale vor der Kamera. Die Botschaft der Spots ist: Die Anmeldung von Minijobbern im Privathaushalt ist märchenhaft einfach und bringt Vorteile für Arbeitgeber und Minijobber mit sich wie etwa den Unfallschutz. „Wir blicken bei der Kampagne auf eine mehrjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück und freuen uns weiter über die enorme Kreativität der weltberühmten Augsburger Puppenkiste.“ erklärt Heinz-Günter Held, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund die Minijob-Zentrale gehört.

Die neuen Spots werden voraussichtlich ab April 2017 in TV-Werbeblöcken zu sehen sein – einen Blick auf die Dreharbeiten gibt es jetzt schon in unserer Bildgalerie:

Unsere Werbespots der letzten Jahre mit Schneewittchen, Aschenputtel, Frau Holle und anderen Märchenfiguren finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

Steuertipp: Mit angemeldeten Haushaltshilfen bares Geld sparen

Den folgenden Radiobeitrag finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Rechenbeispiel_Steuern_sparen_Minijob-Zentrale_monat

Wer noch schnell Geld vom Fiskus zurückhaben möchte, sollte bis zum 31. Mai die Einkommensteuererklärung abgeben – im Durchschnitt gibt es rund 880 Euro zurück. Mit einer angemeldeten privaten Haushaltshilfe kann noch mehr im Geldbeutel landen, denn der Arbeitgeber profitiert von zusätzlichen Steuerersparnissen. Konkret bedeutet das: Der Arbeitgeber kann 20 Prozent der Gesamtausgaben für eine Haushaltshilfe, aber maximal 510 Euro im Jahr, steuerlich absetzen. Darauf weist die Minijob-Zentrale hin. Das heißt, wer z.B. monatlich um die 180 Euro für seine Haushaltshilfe aufwendet, kann unterm Strich über die Einkommensteuererklärung mit einer jährlichen Ersparnis von ca. 175 Euro rechnen. Leicht verdientes Geld, das dem Arbeitgeber bei einer illegalen Beschäftigung entgehen würde. Wer die Abgaben und das jährliche Plus ermitteln möchte, kann online den Haushaltsscheck-Rechner unter minijob-zentrale.de nutzen.

Blick in unser Service-Center (Teil 2/2): Stimme ist das Arbeitswerkzeug Nummer 1

Im ersten Beitrag aus unserem Service-Center in Cottbus hat die Leiterin, Frau Daniela Reuter, Einblicke in die Aufgaben und Arbeitsabläufe gegeben. Heute erzählt Michaela Pujo wie sie ihren Arbeitsalltag im Service-Center erlebt. Sie ist eine der rund 80 Prozent weiblichen Beschäftigten. Michalea Pujo schätzt insbesondere die abwechslungsreichen Tätigkeiten im Service-Center.

Abwechslungsreiche Inhalte der Anrufe

Ich bekomme nacheinander  die unterschiedlichsten telefonischen Anfragen: angefangen von der älteren Dame, die eine Haushaltshilfe anmelden möchte, über den Studenten, der wissen möchte, welche Abzüge er bei einem Minijob hat, bis hin zum Steuerberater, der die Beitrags- und Meldeformalitäten seiner Mandanten übernimmt. Für weitere Abwechslung sorgt zudem, dass wir neben dem Telefonieren auch immer wieder andere Tätigkeiten übernehmen, die ansonsten die Kollegen im Backoffice ausüben. So kann ich bei der telefonischen Beratung auch die in der Praxis gemachten Erfahrungen einbringen. Mir persönlich hilft das sehr, um bei unseren eigenen Arbeitsabläufen auf dem Laufenden zu bleiben und so ein Verständnis für die Anrufer zu entwickeln“

 

Die Stimme ist unser Arbeitswerkzeug Nummer 1

Wir sind mit unserem Service-Center in Cottbus in der „Alten Tuchfabrik“ untergebracht. Das ist super und die Räume sind aufgrund der Raumhöhe ideal, um den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten. Besucher, die zum ersten Mal hier sind, wundern sich häufig, wie leise es hier ist. Hier muss man einfach berücksichtigen, dass unsere Stimmen unser Arbeitswerkzeug Nummer 1 sind. Wenn ich den ganzen Tag laut am Telefon spreche, bin ich am nächsten Tag heiser. Da hilft dann auch kein Kamillentee mehr. Also versuche ich meine Stimme, soweit es geht, zu schonen. Weiterlesen

Blick in unser Service-Center (Teil 1/2):

In Spitzenzeiten bis zu 10.000 Anrufe rund um Minijobs

„Service-Center der Minijob-Zentrale – Guten Tag“. Mit diesem Satz werden die Anrufer im Service-Center der Minijob-Zentrale in Cottbus begrüßt. Wenn Daniela Reuter, Leiterin des Service-Centers, um 7 Uhr ihren Arbeitstag beginnt, nehmen zeitgleich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon die ersten Anrufe des Tages entgegen. Bis 17 Uhr kümmern sie sich von Montag bis Freitag um alle Anliegen und Fragen rund um das Thema Minijob.

Was in der Telefon-Zentrale der Minijob-Zentrale so passiert und wie Aufgaben und Einsätze geplant werden, darüber berichtet hier die Leiterin des Service-Centers Daniela Reuter:

Seit Gründung im Jahr 2003 sichert das Service-Center die telefonische Erreichbarkeit der Minijob-Zentrale. In der „Alten Tuchfabrik“, dem Sitz des Service-Centers, verteilen sich die 160 Beschäftigten auf zwei Etagen. Hin und wieder haben Anrufer die Bitte, doch erneut die nette Dame sprechen zu wollen, die sie vor einigen Tagen beraten hat. Schnell mal den Telefonhörer weiterreichen, ist daher nicht ganz so einfach. Weiterlesen

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

In unserer neuen Rubrik „Nachgefragt“ beantwortet unser Service-Center ab sofort regelmäßig Ihre Fragen zum Thema Minijobs. In der ersten Ausgabe geht es um die Anmeldung eines Minijobbers.

Nachgefragt von Sven aus Chemnitz:

Ich bin Existenzgründer und habe mich mit einer kleinen Imbissbude selbständig gemacht. Jetzt möchte ich einen Minijobber bei der Minijob-Zentrale anmelden. Wie sende ich Ihnen die Anmeldung zu?

Beantwortet von Susan aus unserem Service-Center:Susan

Hallo Sven!

Die Anmeldung Ihres Minijobbers können Sie uns ganz einfach elektronisch übermitteln. Hierfür gibt es zahlreiche geprüfte Programme. Eine Aufstellung dieser Programme finden Sie im Internet unter www.gkv-ag.de.

Eine Alternative zu den kostenpflichtigen Programmen haben die Krankenkassen entwickelt. Deren Programm sv.net hilft Ihnen beim Erstellen und der Übermittlung von Meldungen. Gleiches gilt auch für die Beitragsnachweise.

Weitere Infos finden Sie auch in unserem Blogbeitrag für Existenzgründer und Arbeitgeber. Hier haben wir die vier Schritte zur erstmaligen Anmeldung eines Minijobbers zusammengefasst.

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

Aktuell im Minijob-Newsletter: Bankverbindung der SEB AG fällt zum 30. April 2016 weg

Aktuelles - © Zerbor / Fotolia.comWegen der Neuausrichtung der Infrastruktur der SEB AG fällt die Bankverbindung der Minijob-Zentrale bei der SEG AG in Essen mit der IBAN DE03 3601 0111 1828 1412 00 zum 30. April 2016 weg. Alles über die Bankverbindungen und die mögliche Alternative bei der Zahlung von Beiträgen erfahren Arbeitgeber im Minijob-Newsletter vom 23. März 2016. In der aktuellen Ausgabe informieren wir unsere Leser außerdem über den Ausschluss der Wohnungseigentümergemeinschaften vom Haushaltsscheck-Verfahren und den neusten Erklärfilm der Minijob-Zentrale. Um immer auf dem neusten Stand rund um gesetzliche Neuerungen und aktuelle Entwicklungen rund Minijobs zu bleiben, können Sie den kostenlosen Newsletter hier abonnieren: Newsletter der Minijob-Zentrale