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Minijobs 2019: Das ändert sich für Arbeitgeber und Minijobber im neuen Jahr

Der Mindestlohn steigt, der kurzfristige Minijob wird attraktiver und die Termine für Beitragsfälligkeiten stehen fest. Wir informieren darüber, was sich im Jahr 2019 alles ändert.

Das sollten Arbeitgeber und Minijobber beachten:

1. Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da
2. Zeitgrenze für kurzfristige Minijobs dauerhaft erhöht
3. Der Mindestlohn steigt
4. So werden Steuerfreibeträge für Trainer und Ehrenamtliche genutzt
5. Das sind die neuen Fälligkeitstermine
6. Das muss für Minijobs in 2019 gezahlt werden

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Mindestlohn steigt auf 9,19 Euro – Worauf Arbeitgeber und Minijobber jetzt achten müssen

Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro erhöht. Auch Arbeitgeber, die Minijobber beschäftigen, müssen den Mindestlohn oder mehr zahlen.

Für Minijobber, die den Mindestlohn erhalten und deren Verdienst bei 450 Euro im Monat liegt, heißt das, dass die Anzahl der Arbeitsstunden angepasst werden muss. Nur dann bleibt der Minijob ein Minijob. Wird die monatliche Entgeltgrenze von 450 Euro überschritten, liegt kein Minijob mehr vor, sondern eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Entwicklung des Mindestlohnes seit 2015:
ab 2015 Mindestlohn = 8,50 Euro
ab 2017 Mindestlohn = 8,84 Euro

ab 2019 Mindestlohn = 9,19 Euro
ab 2020 Mindestlohn = 9,35 Euro

Hiervon abweichend gilt in bestimmten Branchen (z.B. im Baugewerbe, dem Dachdeckerhandwerk oder der Gebäudereinigung) auch ein höherer Mindestlohn (Übersicht über die Branchenmindestlöhne).

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Worauf Minijobber vor der Arbeitsaufnahme achten sollten

Worauf Minijobber vor der Arbeitsaufnahme achten sollten

Florian S. möchte sich mit einem Minijob etwas hinzuverdienen. Von einem Freund erfährt er, dass seine Lieblingspizzeria einen Fahrer für das Pizzataxi sucht. Florian fragt nach und bekommt den Job. Wolfgang Büser will wissen: Worauf sollten Minijobber generell achten, bevor sie einen Minijob antreten?

Die Minijob-Zentrale antwortet:

Minijob ist nicht gleich Minijob

Zunächst sollte mit dem Arbeitgeber besprochen werden, um welche Art von Beschäftigung es sich handelt. Denn Minijob ist nicht gleich Minijob. Unterschieden wird zwischen

  • einem 450-Euro-Minijob, bei dem der regelmäßige monatliche Verdienst 450 Euro nicht übersteigt, und
  • einem kurzfristigen Minijob, der von vorn herein auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist. Die Höhe des Arbeitsentgelts spielt bei einem kurzfristigen Minijob keine Rolle.

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So viel verdienen Minijobber in Deutschland

In einem 450-Euro-Minijob darf man regelmäßig maximal 450 Euro im Monat verdienen. Aber nicht in jedem Minijob wird diese Grenze voll ausgenutzt.

Wir haben ausgewertet, wie viel Minijobber in Deutschland verdienen und wo am meisten verdient wird. Weiterlesen

Gilt der Mindestlohn auch für Minijobber?

Hinweis: Einen zwischenzeitlich aktualisierten Blogbeitrag zum Thema Mindestlohn finden Sie hier

Seit Jahresbeginn 2015 gilt in Deutschland der Mindestlohn. Er kletterte zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde. Arbeitsrechtlich sind Minijobber in fast allen Bereichen den Vollzeitbeschäftigten gleichgestellt. Aber gilt der Mindestlohn auch für Minijobber? Und was kann getan werden, falls dieser nicht gezahlt wird? Diese Fragen stellt uns Wolfgang Büser in unserer Rubrik „Klartext mit Büser“.

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Minijobs 2018: Änderungen zum Jahreswechsel

Aktualisiert am 9. Januar 2018

Mit dem Jahreswechsel 2017/2018 stehen für Arbeitgeber, Steuerberater, Lohnbüros und Minijobber wichtige Änderungen bei den Minijob-Regelungen an. Alles, was Sie für das neue Jahr wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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