Was ist ein Minijob? Das Wichtigste auf einen Blick

Minijobs bieten eine gute Möglichkeit, sich etwas hinzuzuverdienen. Zudem kann ein Minijob auch für den Einstieg ins Berufsleben hilfreich sein. Aber was genau ist ein Minijob? Und was müssen Arbeitgeber und Minijobber beachten?

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung. Hier wird unterschieden zwischen 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs. Während bei der einen Beschäftigung die Höhe des Verdienstes begrenzt ist, darf die andere Beschäftigung nur für einen begrenzten Zeitraum ausgeübt werden. Den Unterschied erklären wir in unserem Beitrag.

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Kurzfristige Minijobs: Aushilfen und Arbeitgeber profitieren von flexiblerer Auslegung des 3-Monats-Zeitraums

Insbesondere in der Landwirtschaft und in der Gastronomie gibt es immer wieder befristete Jobs. Spargel oder Erdbeeren haben nur für kurze Zeit Saison. In der Gastronomie werden bei schönem Wetter oder an Wochenenden Aushilfen benötigt. Seit dem Jahreswechsel wird der 3-Monats-Zeitraum für diese sogenannten kurzfristen Minijobs großzügiger ausgelegt.

Kurzfristiger Minijob – schnell erklärt

Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn im Voraus abzusehen ist, dass die Beschäftigung maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr andauert. Im Unterschied zu den 450-Euro-Minijobs dürfen Beschäftigte in einem kurzfristigen Minijob unbegrenzt verdienen und für Arbeitgeber fallen nur geringe Abgaben an. Eine ausführliche Beschreibung des kurzfristigen Minijobs findet sich in der aktuellen Neufassung der Geringfügigkeits-Richtlinien vom 21. November 2018.

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Kurzfristige Minijobs – berufsmäßig oder nicht?

Mehr als 200.000 Beschäftigte üben aktuell einen kurzfristigen Minijob aus. Warum es für die zeitlich befristet eingestellten Minijobber wichtig ist, die Beschäftigungen nicht berufsmäßig auszuüben und wie Arbeitgeber die Berufsmäßigkeit einer Beschäftigung prüfen können, erklären wir in diesem Beitrag.

Warum Arbeitgeber die Berufsmäßigkeit prüfen müssen

Kurzfristige Minijobs müssen schon vor Beginn der Beschäftigung zeitlich begrenzt werden. Sie dürfen maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage andauern. Generell besteht bei kurzfristigen Minijobs keine Verdienstbeschränkung.

Wird jedoch mehr als 450 Euro monatlich verdient, müssen Arbeitgeber zusätzlich prüfen, ob der Minijob berufsmäßig ausgeübt wird. Wer berufsmäßig arbeitet, darf nicht im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs beschäftigt werden. Diese Beschäftigungen wären dann sozialversicherungspflichtig und bei der zuständigen Krankenkasse zu melden.

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Minijobs 2019: Das ändert sich für Arbeitgeber und Minijobber im neuen Jahr

Der Mindestlohn steigt, der kurzfristige Minijob wird attraktiver und die Termine für Beitragsfälligkeiten stehen fest. Wir informieren darüber, was sich im Jahr 2019 alles ändert.

Das sollten Arbeitgeber und Minijobber beachten:

1. Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da
2. Zeitgrenze für kurzfristige Minijobs dauerhaft erhöht
3. Der Mindestlohn steigt
4. So werden Steuerfreibeträge für Trainer und Ehrenamtliche genutzt
5. Das sind die neuen Fälligkeitstermine
6. Das muss für Minijobs in 2019 gezahlt werden

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Minijob-Wissen komplett: Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da

Alles, was man über gewerbliche Minijobs wissen muss, steht Minijobbern und ihren Arbeitgebern jetzt in aktualisierter Version zur Verfügung. In den sogenannten „Geringfügigkeits-Richtlinien“ informieren die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung rund um die gesetzlichen Regelungen.

Das sind die Geringfügigkeits-Richtlinien:

Die Geringfügigkeits-Richtlinien enthalten detaillierte Infos zum Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht. Arbeitgeber von kurzfristigen und 450-Euro-Minijobbern erfahren zudem, was in die Entgeltunterlagen gehört oder wie Minijobs steuerlich zu behandeln sind. Zahlreiche Beispiele runden das Ganze ab.

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Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? (Nachgefragt #30)

Frank aus Dortmund hat eine Hauptbeschäftigung als Bürokaufmann. Nebenbei kellnert er im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs und verdient hiermit monatlich 300 Euro. Jetzt hat er die Möglichkeit, einen weiteren Job anzunehmen, der auf eine Dauer von 2 Monaten befristet ist. Er möchte nun wissen:

Kann man neben einem Hauptjob zeitgleich einen 450-Euro-Minijob und einen kurzfristigen Minijob ausüben? Weiterlesen