Umlage U2 für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft sinkt

Gute Nachrichten für alle Minijob-Arbeitgeber: Die Umlage U2, die für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft erhoben wird, sinkt zum 1. Juni 2019 von 0,24% auf 0,19%. Bei zukünftig geringeren Kosten erhalten Arbeitgeber weiterhin die volle Leistung der Arbeitgeberversicherung.

Warum zahlen Arbeitgeber die Umlage U2?

Ohne die Umlage U2 würden Arbeitgeber unter Umständen vor erheblichen finanziellen Belastungen stehen, wenn ihre Minijobberinnen schwanger werden. Sie müssen beispielsweise einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für die Dauer der Schutzfristen zahlen. Darüber hinaus ist für den Fall eines Beschäftigungsverbotes der Minijobberin der Verdienst als Mutterschutzlohn weiter zu zahlen. Um diese Risiken abzusichern, hat der Gesetzgeber das Ausgleichsverfahren U2 geschaffen. Weiterlesen

Gute Aussicht für Nachwuchskräfte!

Unsere Studierenden erkunden gerade die Minijob-Zentrale in Essen. Einige von ihnen werden nach dem baldigen Ende ihres Bachelor-Studiums bei uns ins Berufsleben starten! Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung!

Nähere Informationen über Ausbildung und Studium bei der Knappschaft-Bahn-See gibt es hier.

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Ausbildung bei der Minijob-Zentrale

Die Minijob-Zentrale gehört zum einzigartigen Verbund der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Die KBS qualifiziert als Ausbildungsbetrieb und  einer der Träger des Fachbereichs Sozialversicherung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung aktuell 500 junge Menschen für den Start ins Berufsleben in verschiedenen Verwaltungsberufen. Dazu zählen der Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten und die Studiengänge Sozialversicherungsrecht und Verwaltungsinformatik.

Die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten bei der Knappschaft-Bahn-See werden im Rahmen ihrer Ausbildung auch in der Minijob-Zentrale eingesetzt. Hier lernen sie das Meldeverfahren zur Sozialversicherung, den Einzug der Abgaben bei gewerblichen Minijobs, das Haushaltsscheck-Verfahren sowie die anderen Arbeitsgebiete der Minijob-Zentrale kennen.

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Die Haushaltsjob-Börse und die Augsburger Puppenkiste – Neue Spots auf YouTube zu sehen

Bundesarbeits- und -sozialministerin Andrea Nahles gab am 30. Oktober 2014 im Rahmen einer Pressekonferenz  in der Bochumer Hauptverwaltung der Knappschaft-Bahn-See den Startschuss zur neuen offiziellen Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale.

Dabei gab es  ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Per Live-Schaltung wurde der Geschäftsführer der Minijob-Zentrale, Peter Grothues,  „via Satellite from behind the 7 Berge“ zur Augsburger Puppenkiste verbunden. Sein Gespräch mit Kasperle und Schneewittchens Zwergen ist seit heute auf dem YouTube-Kanal der Minijob-Zentrale zu sehen.

Pressekonferenz zur Haushaltsjob-Börse - Liveschaltung in die Augsburger Puppenkiste

Auch die neuen Werbespots zur Haushaltsjob-Börse – im Rahmen der Kooperation zwischen der Minijob-Zentrale und der Augsburger Puppenkiste – finden Sie nun bei YouTube. Schon in den ersten Tagen haben wir viel Feedback und positive Resonanz erhalten und freuen uns, dass die Haushaltsjob-Börse so gut angenommen wird!

Tipp:
Wenn Sie selbst eine Haushaltshilfe suchen oder als Minijobber im Privathaushalt arbeiten möchten, dann können Sie kostenlos in der Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale eine Anzeige aufgeben.

Hier können Sie sich unsere neuen Filme anschauen:

Die Minijob-Zentrale – Standorte, Fakten und Zahlen

Die Minijob-Zentrale gehört zum Verbund der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS). (s. auch: Minijob-Zentrale – Über uns)

Verbundgrafik Knappschaft-Bahn-See

Seit der gesetzlichen Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse im Jahre 2003 ist die Minijob-Zentrale die zuständige zentrale Stelle für das Melde- und Beitragsverfahren rund um die geringfügigen Beschäftigungen, die sogenannten Minijobs. Die Mitarbeiter/innen der Minijob-Zentrale betreuen 2,1 Millionen Arbeitgeberkonten und über 7,1 Millionen Minijobber.

Standorte

Entsprechend den politischen Vorgaben und aus logistischen sowie arbeitsökonomischen Gründen ist die Minijob-Zentrale auf folgende Standorte verteilt worden: Cottbus (Brandenburg), Essen und Gelsenkirchen (Ruhrgebiet) und Hamburg.

In Cottbus befindet sich u.a. das telefonische Service-Center der Minijob-Zentrale. Dort gehen täglich bis zu 10.000 Anrufe ein, in Spitzenzeiten sogar bis zu 30.000 am Tag. Hier werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber in allen Fragen zur geringfügigen Beschäftigung kompetent beraten. 2013 erreichten das Service-Center rund 2,5 Millionen telefonische Anfragen. Die Internet-Seite der Minijob-Zentrale wurde 2013 rund 5,3 Millionen Mal aufgerufen.

In Essen befindet sich das Finanz- und Logistikzentrum, da hier die Anbindung zur Finanzabteilung und zum Rechenzentrum der Bochumer Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gegeben ist. Nach Essen führen die Arbeitgeber ihre Beiträge und Meldungen ab. Sämtliche Eingangspost wird gescannt und umgehend den Mitarbeitern an den Standorten als elektronische Akte für eine Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Dies ist schnell, sparsam und unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung im Bereich „e.government“.

An den Standorten Gelsenkirchen und Hamburg sowie auch in Cottbus erfolgt die Sachbearbeitung im Einzelfall, bei der insbesondere die termingerechte Beitragszahlung überwacht wird.

Fakten und Zahlen

Mit der Neuregelung wurde die Meldung und Beitragszahlung für Minijobs erheblich vereinfacht. Rund 2,1 Millionen Arbeitgeber müssen nur noch mit einer einzigen Stelle, der Minijob-Zentrale, abrechnen und nicht wie früher mit mehr als 350 Krankenkassen und rund 700 Finanzämtern.

Mit circa 1.700 Mitarbeitern und jährlich rund 7,2 Milliarden Euro eingezogenen Beiträgen ist die Minijob-Zentrale die größte Einzugsstelle in Deutschland – und gleichzeitig eine der effizientesten.

Entgegen der öffentlichen Diskussion hat sich die Zahl der Minijobber in den vergangenen Jahren kaum verändert. Im  gewerblichen Bereich gibt es aktuell in Deutschland etwa 6,8 Millionen Minijobber. Hier sind die Beschäftigtenzahlen in den vergangenen Jahren sogar leicht rückläufig.

Erfreulich ist die Entwicklung der Zahl der gemeldeten Minijobber in Privathaushalten. Sie hat sich seit April 2003 mehr als verachtfacht und liegt aktuell bei ca. 265.000. Dies liegt allerdings nicht an einer Ausweitung der Minijobs im Haushalt, sondern daran, dass immer weniger Haushaltshilfen schwarz arbeiten.

Aktuelle Berichte und Statistiken zur Entwicklung der Minijobs finden Sie im Download-Center auf der Website der Minijob-Zentrale.