Neu: Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft

Zum Jahreswechsel sinken die Abgaben für Minijobs. Wie hoch die neuen Abgaben ab dem 1. Januar 2018 für einen gewerblichen 450-Euro-Job sind und wie man diese ganz schnell mit unserem Minijob-Rechner ermitteln kann, erfahren Sie hier.

Was zahlen Arbeitgeber für 450-Euro-Minijobber?

Für 450-Euro-Minijobber zahlen Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung, verschiedene Umlagen und die einheitliche Pauschsteuer direkt an die Minijob-Zentrale. Die Höhe der Abgaben hängt von der Höhe des Verdienstes des Minijobbers ab. Weiterlesen

Informationen für Arbeitgeber zum Jahreswechsel 2015 / 2016

Minijobs - © Matthias BuehnerMeldedaten zur Unfallversicherung

Zum 1. Januar 2016 ergeben sich wichtige Neuerungen für die Meldedaten zur Unfallversicherung (UV), zum Beispiel die neue UV-Jahresmeldung, der elektronische Lohnnachweis und für Einmalzahlungen eine separate Meldung sowie Änderungen im Rahmen der Datenannahme.

Bitte beachten Sie: Die von einigen Trägern der Sozialversicherung bereits angekündigten Bestandsfehlerprüfungen zum 1. Juli 2016 werden vorerst nicht eingeführt!

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Keine Insolvenzgeldumlage für Wohnungseigentümergemeinschaften

In seinem Urteil vom 23. Oktober 2014 (B 11 AL 6 / 14 R) hat das Bundessozialgericht entschieden, dass Wohnungseigentümergemeinschaften nicht verpflichtet sind, die Insolvenzgeldumlage zu zahlen. Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine Insolvenz ausgeschlossen. Aus Sicht des Gerichtes kann damit auch keine Umlagepflicht bestehen.

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Zunehmende finanzielle Bedeutung der Minijobs für die Sozialversicherung

Die Bedeutung der Minijobs für die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Von 2003 bis 2013 wurden im Rahmen der gewerblichen Minijobs für die Renten- und Krankenversicherung fast 58 Milliarden Euro von der Minijob-Zentrale vereinnahmt.

Der jeweilige Jahresgesamtbetrag der aus Minijob-Arbeitsverhältnissen resultierenden Beiträge ist seit 2003 jährlich angewachsen. Mit dem Anstieg der Beitragseinnahmen nimmt auch die finanzielle Bedeutung der Minijobs für die Sozialversicherung weiter zu. Seit 2004 erhöhte sich allein die Summe der eingezogenen Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge von rund 4,0 Mrd. Euro im Jahr 2004 auf ca. 6,6 Mrd. Euro im Jahr 2013. Innerhalb von zehn Jahren erhöhte sich damit das jährliche Beitragsaufkommen um mehr als 60 Prozent.

Diese Einnahmen aus geringfügigen Beschäftigungen kommen beispielsweise den Krankenkassen zugute, ohne dass für den Minijobber durch die Zahlung der Pauschalbeiträge zusätzliche Leistungsansprüche in der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen (z.B. Krankengeld). Für Minijobber, die familienversichert sind, kommt die Zahlung der Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung zudem einer Mitfinanzierung des Krankenversicherungsschutzes gleich.

Nach Anhebung der Entgeltgrenze von Minijobs von 400 auf 450 Euro zum Jahreswechsel 2012/2013 und der gleichzeitig erfolgten Einführung der generellen Rentenversicherungspflicht von Minijobbern stieg zudem auch das Beitragsvolumen in der Rentenversicherung deutlich an. Lag die Höhe der eingezogenen Beiträge im Jahr 2012 noch bei 3,4 Mrd. Euro, so konnten im Jahr 2013 bereits fast 3,7 Mrd. Euro vereinnahmt werden.

Höhe der Beitragseinnahmen

Entwicklung der Beitragseinnahmen aus Minijobs bis 2013