„Generation X unterschätzt positive Effekte einer Haushaltshilfe“ – Experteninterview mit Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste, Leiter des Kompetenzfelds
Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim
IW Köln.

Prof. Dr. Dominik Enste ist Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim IW Köln und Autor der vorliegenden Studie. Im Interview spricht er darüber, warum Haushaltshilfen die Lebenszufriedenheit nachweislich steigern – und warum die gestresste Generation X dies unterschätzt.

Wer ist die Generation X?
Zur Generation X gehören die heute 38- bis 53-Jährigen. Sie stehen in der Mitte ihres Lebens und machen 22 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland aus. Der gestiegene Wohlstand und die Sozialisation in den 80er und 90er Jahren prägen ihre Werthaltungen und ihre Wünsche. Dabei unterscheiden sie sich vielfach weniger von der Generation der Babyboomer oder der Generation Y als vermutet. Viele Studien versuchen Unterschiede in den Werthaltungen und Zielen zwischen den verschiedenen Generationen aufzuzeigen. Diese Unterschiede sind aber eher durch die jeweils andere Lebensphase und andere institutionelle Rahmenbedingungen zu erklären als durch grundsätzlich andere Werteprägungen.

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Auf der sicheren Seite – auch Haushaltshilfen sind unfallversichert

Auch Haushaltshilfen sind gesetzlich unfallversichert und damit bei einem Arbeitsunfall, Arbeitswegeunfall oder einer Berufskrankheit abgesichert. Dies ist beruhigend zu wissen, denn der Arbeitsplatz Haushalt birgt nicht zu unterschätzende Gefahren. Der berühmt-berüchtigte Sturz von der Leiter ist dabei nur ein Beispiel für die vielen kleinen und größeren Unfälle, die im Haushalt passieren können. Wir erklären, was die Unfallversicherung leistet und warum sie so wichtig ist. Weiterlesen

Minijobs: So können sich Bezieher von Arbeitslosengeld etwas hinzuverdienen

Minijobs: So können sich Bezieher von Arbeitslosengeld etwas hinzuverdienen

Wer Arbeitslosengeld bekommt, kann sich mit einem Minijob etwas hinzuverdienen. Was dabei zu beachten ist und welche Tätigkeiten dafür besonders in Frage kommen, erfahren Sie hier.

Arbeitslosengeld I und Minijob

Arbeitslosengeld I (ALG I) erhalten Arbeitslose von der Agentur für Arbeit. Haben sie neben dem Arbeitslosengeld noch weitere Einkünfte, sind diese der Agentur für Arbeit zu melden. Die Arbeitsagentur prüft dann, ob die zulässige Hinzuverdienstgrenze überschritten wird. Wird diese Grenze überschritten, führt dies zu einer Kürzung der Leistung.

Beim ALG I gilt ein Freibetrag in Höhe von 165 Euro. Solange Arbeitslose in ihrem Minijob nicht mehr verdienen, erhalten sie die Leistung der Arbeitsagentur weiterhin in voller Höhe. Die Freibetragsgrenze kann jedoch vereinzelt auch höher sein. Informationen erhalten Bezieher von ALG I bei der Agentur für Arbeit. Weiterlesen

Berufstätige Eltern: Haushaltshilfen greifen Familien unter die Arme

Den folgenden Radiobeitrag finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Berufstätige Eltern: Haushaltshilfen greifen Familien unter die Arme Der Anteil von Frauen, die arbeiten gehen, ist nach Angaben der OECD in den letzten 15 Jahren um knapp ein Fünftel gestiegen. Mit der Folge, dass es die klassische Rollenverteilung des allein berufstätigen Mannes und der fürsorglichen Hausfrau immer weniger gibt. Damit sind aber gleichzeitig auch die Anforderungen an die Familien, Kinder, Haushalt und zwei Jobs unter einen Hut zu bringen, gestiegen. Immer mehr Eltern greifen deshalb auf eine Haushaltshilfe zurück. Das beweisen Zahlen der Minijob-Zentrale, bei der mit steigender Tendenz zurzeit über 300.000 Haushaltshilfen registriert sind. Worauf bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe zu achten ist, dazu finden Sie mehr Infos unter minijob-zentrale.de.

Zum Tag der älteren Generation: Minijobber entlasten alleinstehende Senioren

Pflege - © Peter Maszlen / Fotolia.comDie Arbeit in Haus und Garten geht mit zunehmendem Alter nicht unbedingt leicht von der Hand. Hier sind Haushaltshilfen gefragt, welche die Senioren tatkräftig im Alltag unterstützen. Circa 1,7 Millionen* alleinstehende Menschen über 60 Jahre beschäftigen jemanden, der ihnen die Hausarbeit abnimmt.

Eine Haushaltshilfe kann den Alltag erleichtern. Sie sollte aber unbedingt bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden, wenn sie auf Minijob-Basis tätig ist und dabei nicht mehr als 450 Euro monatlich verdient. Der Arbeitgeber zahlt für die Haushaltshilfe nur geringe Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 14,74 Prozent. 20 Prozent der Ausgaben, jedoch maximal 510 Euro im Jahr, kann er dann sogar noch steuerermäßigend geltend machen.

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Die unterschätzte Gefahr: Unsere Tipps gegen Haushaltsunfälle

Jedes Jahr verunglücken hunderttausende Deutsche im eigenen Haushalt und die Statistik zählt rund drei Millionen Unfälle pro Jahr. In einer Umfrage ist die Minijob-Zentrale gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa der Frage nachgegangen, wo und bei welchen Tätigkeiten die meisten Haushaltsunfälle passieren. Alle Umfrageergebnisse finden Sie auf der Website der Minijob-Zentrale.

Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich aber viele Unfälle im Haushalt vermeiden. Unsere Tipps für ein sicheres Zuhause gibt es hier auf einen Blick: Weiterlesen