Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Wegen Krankheit nicht arbeitsfähig: Haben auch Minijobber einen Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – für Beate H. ist das derzeit ein wichtiger Aspekt. Die 48-jährige Minijobberin ist am Wochenende bei einer Radtour gestürzt und kann aufgrund einer Verletzung am Knie für ca. 2 Wochen nicht arbeiten gehen. Wolfgang Büser fragt: Hat sie Anspruch auf Weiterzahlung ihres Verdienstes?

Die Minijob-Zentrale antwortet:

Entgeltfortzahlung – selbstverständlich auch für Minijobber

Minijobber stehen arbeitsrechtlich in einem Arbeitsverhältnis wie andere Arbeitnehmer auch. Das bedeutet, dass sie auch im Krankheitsfall Ansprüche auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts haben. Weiterlesen

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

In unserer Rubrik „Nachgefragt“ informiert heute Susan zur Lohnfortzahlung von Minijobbern.

Nachgefragt! von Silke aus Hamm:

Ich übe einen 450-Euro-Minijob aus. Nun wollte ich mich erkundigen, was passiert, wenn ich mal krank bin. Mein letzter Arbeitgeber hat mich während meiner Krankheit weiter Weiterlesen

Steuerermäßigung bei Aufwendungen für Minijobs im Privathaushalt

Einkommensteuererklärung - © M. Schuppich / Fotolia.comBei Minijobs in privaten Haushalten gelten für Arbeitgeber besonders günstige Bedingungen. Sie können nicht nur Steuern sparen, sondern zahlen für Minijobs in Privathaushalten auch niedrigere Pauschalbeiträge zur Sozialversicherung als bei vergleichbaren Beschäftigungen im gewerblichen Bereich.

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So funktioniert die Anmeldung: Minijob-Filme klären auf

Zwei neue animierte Kurzfilme der Minijob-Zentrale erklären, warum sich die Anmeldung von Haushaltshilfen lohnt und wie sie funktioniert.

„Mit unseren Kurzfilmen möchten wir die gängigen Klischees widerlegen. In 120 Sekunden kann sich jeder überzeugen: Die Anmeldung ist kinderleicht und lohnt sich auch finanziell“, erklärt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale in Essen.

Die zweiminütigen Videos sind ab sofort auf der Website und auf dem YouTube-Kanal der Minijob-Zentrale verfügbar.

Vorteile auf einen Blick:
Nur angemeldete Haushaltshilfen haben Anspruch auf Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Außerdem sind sie offiziell unfallversichert. Das kann die Arbeitgeber im schlimmsten Fall vor wuchernden Krankenhausrechnungen bei Arbeitsunfällen bewahren. Zusätzlich winken dem Arbeitgeber Steuervorteile: 20 Prozent der Kosten – bis zu 510 Euro im Jahr – lassen sich von der Steuer absetzen. Wer anmeldet, entgeht außerdem einem möglichen Bußgeld von bis zu 5.000 Euro.