Existenzgründer und ihre 3 häufigsten Fragen zu Minijobs

Die 11. Aufschwung-Messe öffnete gestern Existenzgründern und Startups ihre Tore. In den Räumen der IHK in Frankfurt am Main konnte die Gründerszene wertvolles Wissen rund um ihre Selbständigkeit und Antworten auf ihre Fragen erhalten. Zu den 80 Ausstellern gehörte auch die Minijob-Zentrale.

Hier beantworten wir die 3 häufigsten  Fragen der Startups und Existenzgründer zu Minijobs, die uns auf der Messe gestellt wurden. Weiterlesen

Neues Informationsportal für Arbeitgeber zur Sozialversicherung

Mehr Durchblick dank neuer Onlineplattform

Informationsportal

Das neue Informationsportal für Arbeitgeber zur Sozialversicherung

Frau Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Yasmin Fahimi hat den Startschuss gegeben: Ab sofort steht Arbeitgebern das neue Informationsportal der Sozialversicherung zur Verfügung. Das Onlineportal ist eine Orientierungshilfe für Arbeitgeber und richtet sich insbesondere an diejenigen, die wenig Erfahrung im Umgang mit der Sozialversicherung haben. Auf dem Portal können sich Arbeitgeber auf einfache Weise u.a. über ihre Meldepflichten informieren.

Wir laden Sie ein, das im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entwickelte Informationsportal zu besuchen und zu nutzen.

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Minijobs 2017: Das ändert sich im neuen Jahr

Der gesetzliche Mindestlohn steigt, das neue Flexirentengesetz gilt und auch die Umlagen ändern sich. Zum 1. Januar 2017 treten neue Regeln für Minijobber und Arbeitgeber ein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen zum Jahreswechsel zusammen:

1) Mindestlohn steigt: Arbeitszeit für Minijobber verringert sich

2) Neuer Umlagesatz für das Insolvenzgeld

3) Umlagesatz für Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit sinkt

4) Automatische Umrechnung von Dauer-Beitragsnachweisen

5) Beitragsfälligkeiten 2017

6) Neues Flexirentengesetz

7) sv.net – Neue Software verfügbar

8) Ermittlung der Beitragshöhe: Vereinfachungsregelung gilt jetzt für alle Arbeitgeber

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Minijobs: Das ändert sich im Jahr 2017

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Der Mindestlohn steigt – 5 Punkte, die Minijobber und Arbeitgeber wissen sollten

Mindestlohn

Mindestlohn steigt im Jahr 2017 auf 8,84 €

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland wird um 34 Cent angehoben. Ab dem 1. Januar 2017 gilt somit eine neue einheitliche Lohnuntergrenze von 8,84 € pro Stunde. Was bedeutet diese Anhebung für Minijobber und deren Arbeitgeber?

Minijobber haben grundsätzlich Anspruch auf den Mindestlohn. Die Erhöhung des Mindestlohnes von 8,50 € auf 8,84 € pro Stunde wirkt sich somit auch auf Minijobber und Arbeitgeber aus: Weiterlesen

Wie Arbeitgeber für die Rente ihrer Minijobber sorgen

Unabhängig davon, ob im 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht besteht oder nicht – die Arbeitgeber sorgen mit ihren Beitragszahlungen auch immer für die spätere Rente der Minijobber. Mit Zahlung der Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung wird einerseits die spätere Rente erhöht. Außerdem wird die Dauer des Minijobs auch anteilig zur Sicherung von Mindestversicherungszeiten angerechnet.

Was zahlen die Arbeitgeber für die Rente ein?

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Anders als bei einer Vollzeitstelle – bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag jeweils zur Hälfte teilen – zahlt der Minijob-Arbeitgeber einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz als Pauschalbeitrag. Dieser ist bei Minijobs im gewerblichen Bereich und bei Minijobs in Privathaushalten unterschiedlich hoch.

  •  Im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber einen pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts.
  • Bei Minijobs in Privathaushalten liegt der pauschale Rentenversicherungsbeitrag bei 5 % des Arbeitsentgelts.

Durch eine mögliche Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht entfällt nur die Zahlung des Arbeitnehmeranteils am Rentenbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin den Pauschalbeitrag von 5 bzw. 15 %. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben.

Wie profitieren Minijobber vom vollen Schutz in der Rentenversicherung?

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Sozialversicherung im Internet

Neue Version des Ausfüllhilfe-Programms sv.net: Ab sofort mit Abfrage der Versicherungsnummer

Das Programm sv.net ist eine elektronische Ausfüllhilfe und ermöglicht es den Arbeitgebern, Beitragsnachweise und insbesondere Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen und diese an die Minijob-Zentrale oder eine andere Einzugsstelle zu übermitteln. sv_net1

Seit dem 1. Juli 2016 können Arbeitgeber mit sv.net ohne großen Aufwand Versicherungsnummern direkt bei der Rentenversicherung anfordern, wenn diese dem Arbeitnehmer nicht bekannt ist. Unter Angabe der persönlichen Daten des Arbeitnehmers wird ein Anforderungsdatensatz verschickt.

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Neu: Änderungsscheck bietet mehr Komfort für Arbeitgeber im Privathaushalt

Wir haben Ihre Anregungen aufgenommen und unseren Service erweitert: ab sofort stellen wir für Sie einen „Änderungsscheck“ bereit, mit dem Sie uns auch Änderungen im Beschäftigungsverhältnis einfacher anzeigen können.    IMG_7361

Als Arbeitgeber im Privathaushalt kennen Sie bislang unseren Haushalts- und Halbjahresscheck. Mit diesen können Sie Ihre Beschäftigten erstmalig anmelden oder uns bei monatlichen wechselnden Entgelten einfach die erzielten Verdienste mitteilen.

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Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

 

Im 6. Teil unserer Rubrik „Nachgefragt!“ informieren wir über die sogenannte Vollständigkeitskontrolle.

Nachgefragt von Rajko aus Soltau:

Ich habe von Ihnen ein Anschreiben zur Vollständigkeitskontrolle bekommen. Für das Jahr 2015 habe ich aber alle Zahlungen vorgenommen und auch alle Beitragsnachweise übermittelt. Benötigen Sie noch mehr von mir?

Beantwortet von Maik aus dem Service-Center:    Maik

Hallo Rajko,

bei der „Vollständigkeitskontrolle“ prüft die Minijob-Zentrale, ob Sie für Ihre Beschäftigten alle Meldungen zur Sozialversicherung für das Jahr 2015 gemacht haben. Das Schreiben erhalten Sie nur, wenn uns Meldungen fehlen.

Für jeden Ihrer Beschäftigten müssen Sie individuell und namensbezogen die Meldungen zur Sozialversicherung erstellen. Damit werden insbesondere alle für die Rentenberechnung wichtigen Daten über die Minijob-Zentrale an den Rentenversicherungsträger gemeldet.

Mit dem Beitragsnachweis hingegen teilen Sie uns die Höhe und Aufteilung der zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge Ihres Betriebes mit. Angaben, zu den bei Ihnen beschäftigten Arbeitnehmern, werden damit nicht übermittelt.

Weitere Informationen zur Vollständigkeitskontrolle finden Sie hier.

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers