Umlage U2 für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft sinkt

Gute Nachrichten für alle Minijob-Arbeitgeber: Die Umlage U2, die für Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft erhoben wird, sinkt zum 1. Juni 2019 von 0,24% auf 0,19%. Bei zukünftig geringeren Kosten erhalten Arbeitgeber weiterhin die volle Leistung der Arbeitgeberversicherung.

Warum zahlen Arbeitgeber die Umlage U2?

Ohne die Umlage U2 würden Arbeitgeber unter Umständen vor erheblichen finanziellen Belastungen stehen, wenn ihre Minijobberinnen schwanger werden. Sie müssen beispielsweise einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für die Dauer der Schutzfristen zahlen. Darüber hinaus ist für den Fall eines Beschäftigungsverbotes der Minijobberin der Verdienst als Mutterschutzlohn weiter zu zahlen. Um diese Risiken abzusichern, hat der Gesetzgeber das Ausgleichsverfahren U2 geschaffen. Weiterlesen

Minijob und Steuern: Einfach Geld sparen!

Auch der Verdienst aus einem Minijob muss versteuert werden. Aber welche Möglichkeiten der Besteuerung gibt es und wer muss die Steuern zahlen? Und ist der Minijob in der Steuererklärung zu berücksichtigen? Wir haben Antworten auf diese Fragen und geben einen Überblick über die Besteuerung von 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs.

Die Besteuerung von 450-Euro-Minijobs

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Verdienst aus einem 450-Euro-Minijob zu versteuern. Der Arbeitgeber entscheidet, ob die Lohnsteuer pauschal oder nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen („Lohnsteuerklassen“) des Minijobbers berechnet wird: Weiterlesen

Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung – Geht das?

Deutschland ist kein Land der Multijobber: Mehr als 97 Prozent aller Minijobber üben genau einen Minijob aus. Übt der Minijobber mehrere aus, wird die Höhe der Verdienste zusammengerechnet. Wenn die Grenze von 450 Euro nicht überschritten wird, sind alle Beschäftigungen Minijobs und somit nicht sozialversicherungspflichtig. Mehrere Minijobs dürfen aber nur dann gleichzeitig ausgeübt werden, wenn keine Hauptbeschäftigung vorliegt.

Aber was gilt, wenn eine Hauptbeschäftigung vorliegt? In unserem Praxisbeispiel veranschaulichen wir, worauf zu achten ist, wenn neben einer Hauptbeschäftigung noch weitere Beschäftigungen ausgeübt werden. Wir zeigen zudem, wie Arbeitgeber diese Beschäftigungen melden müssen.

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Was ist ein Minijob? Das Wichtigste auf einen Blick

Minijobs bieten eine gute Möglichkeit, sich etwas hinzuzuverdienen. Zudem kann ein Minijob auch für den Einstieg ins Berufsleben hilfreich sein. Aber was genau ist ein Minijob? Und was müssen Arbeitgeber und Minijobber beachten?

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung. Hier wird unterschieden zwischen 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs. Während bei der einen Beschäftigung die Höhe des Verdienstes begrenzt ist, darf die andere Beschäftigung nur für einen begrenzten Zeitraum ausgeübt werden. Den Unterschied erklären wir in unserem Beitrag.

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Haushaltshilfen anmelden und Unfallschutz sichern – Neue Infokampagne der Minijob-Zentrale

Haushaltshilfen unterstützen Privathaushalte in vielfacher Hinsicht – beim Putzen, Aufräumen, Wäsche machen oder bei der Kinderbetreuung. Sie gehören mittlerweile zum Alltag dazu und sind aus vielen deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Doch was passiert, wenn sich die Haushaltshilfe bei ihrer Arbeit verletzt? Wie läuft das mit der Unfallversicherung?

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Kurzfristige Minijobs: Aushilfen und Arbeitgeber profitieren von flexiblerer Auslegung des 3-Monats-Zeitraums

Insbesondere in der Landwirtschaft und in der Gastronomie gibt es immer wieder befristete Jobs. Spargel oder Erdbeeren haben nur für kurze Zeit Saison. In der Gastronomie werden bei schönem Wetter oder an Wochenenden Aushilfen benötigt. Seit dem Jahreswechsel wird der 3-Monats-Zeitraum für diese sogenannten kurzfristen Minijobs großzügiger ausgelegt.

Kurzfristiger Minijob – schnell erklärt

Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn im Voraus abzusehen ist, dass die Beschäftigung maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr andauert. Im Unterschied zu den 450-Euro-Minijobs dürfen Beschäftigte in einem kurzfristigen Minijob unbegrenzt verdienen und für Arbeitgeber fallen nur geringe Abgaben an. Eine ausführliche Beschreibung des kurzfristigen Minijobs findet sich in der aktuellen Neufassung der Geringfügigkeits-Richtlinien vom 21. November 2018.

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