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Neu: Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft

Zum Jahreswechsel sinken die Abgaben für Minijobs. Wie hoch die neuen Abgaben ab dem 1. Januar 2018 für einen gewerblichen 450-Euro-Job sind und wie man diese ganz schnell mit unserem Minijob-Rechner ermitteln kann, erfahren Sie hier.

Was zahlen Arbeitgeber für 450-Euro-Minijobber?

Für 450-Euro-Minijobber zahlen Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung, verschiedene Umlagen und die einheitliche Pauschsteuer direkt an die Minijob-Zentrale. Die Höhe der Abgaben hängt von der Höhe des Verdienstes des Minijobbers ab.

Für die Arbeitgeber fallen im Jahr 2018 folgende Abgaben an:

 

13,00 %     Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung

15,00 %     Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil)

  0,90 %     Ausgleich für Aufwendungen bei Krankheit (Umlage 1)

  0,24 %     Ausgleich für Aufwendungen bei Mutterschaft (Umlage 2)

  0,06 %     Umlage für den Fall der Insolvenz

  2,00 %     Einheitliche Pauschsteuer

Service: Wenn Sie den folgenden Link anklicken, können Sie sich die Übersicht der Rechengrößen für das neue Jahr als PDF ansehen und ausdrucken: Abgaben_Minijobs_Gewerbe_2018

Eine Übersicht über die Entwicklung der Abgaben seit dem Jahr 2003 finden Sie hier.

Gewerbliche Minijobber müssen bei der Unfallversicherung angemeldet werden

Darüber hinaus sind die gewerblichen Arbeitgeber verpflichtet, ihre Minijobber bei der Unfallversicherung anzumelden. Ausführliche Informationen dazu gibt es beim zuständigen Unfallversicherungsträger und auf unserer Website.

Wann müssen Arbeitgeber einzelne Abgaben nicht zahlen?

Nicht immer sind alle oben aufgeführten Abgaben für Minijobber zu zahlen. Der Arbeitgeber muss daher zu Beginn der Beschäftigung eines Minijobbers einige Fragen klären:

  • Ist der Minijobber gesetzlich krankenversichert?

Falls nein, dann entfällt der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung.

  • Besteht im Minijob Rentenversicherungspflicht?

Zur Rentenversicherung leisten versicherungspflichtige Minijobber bei gewerblichen Minijobs einen Eigenanteil von 3,6 %. Diesen Betrag zieht der Arbeitgeber vom Verdienst seines Minijobbers ab und zahlt ihn zusammen mit seinem Pauschalbeitrag an die Minijob-Zentrale.

Der Minijobber kann sich aber auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. In diesen Fällen ist der Eigenanteil nicht zu zahlen. Mehr Infos zu der Befreiung finden Sie auf unserer Website.

  • Nimmt der Arbeitgeber am Ausgleichsverfahren für Aufwendungen bei Krankheit teil?

Minijobber haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Dadurch können sich hohe finanzielle Belastungen für Arbeitgeber ergeben. Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft schützt Arbeitgeber kleiner bis mittlerer Betriebe und erstattet ihnen einen Großteil der damit verbundenen Ausgaben für Lohnkosten und Beiträge. Ob Arbeitgeber zur Teilnahme am U1-Verfahren verpflichtet sind, können Sie schnell und einfach mit dem Online-Rechner Umlagepflicht 2018 nachprüfen.

 

  • Wann muss die Insolvenzgeldumlage nicht gezahlt werden?

Generell müssen alle Arbeitgeber, die ihren Minijobber im Inland beschäftigen, die Insolvenzgeldumlage zahlen. Ausnahmen gibt es nur wenige. Hierzu gehören in erster Linie öffentlich rechtliche Arbeitgeber. Eine Auflistung der Arbeitgeber, die von der Zahlung der Insolvenzgeldumlage ausgenommen sind, finden Sie hier.

  • Wird für den Minijobber die einheitliche Pauschsteuer abgeführt?

In der Regel wird der 450-Euro-Minijob pauschal mit 2 Prozent versteuert. Alternativ kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer auch individuell nach den Lohnsteuerabzugsmerkmalen (Steuerklasse) des Minijobbers erheben.

Die Pauschsteuer zahlen Arbeitgeber ganz bequem gemeinsam mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale. Das alternative Verfahren ist hingegen aufwändiger, weil die individuell erhobene Lohnsteuer dem zuständigen Finanzamt zu melden und auch dorthin zu zahlen ist. Mehr zur Pauschsteuer erfahren Sie hier.

Was zahlt der Minijobber?

Ist der Minijobber versicherungspflichtig in der Rentenversicherung, trägt er einen Anteil von 3,6 Prozent seines Verdienstes. Hierbei ist ein Mindestbeitrag zu beachten.

 

Der Minijob-Rechner – wie er funktioniert und was er berechnet

Unser Minijob-Rechner ist bei der Berechnung der Beiträge für 450-Euro-Minijobber eine große Hilfe.

Minijob-Rechner für das Jahr 2018 am Beipspiel eines monatlichen Arbeitsentgelts in Höhe von 300 Euro.
Der Minijob-Rechner ab Januar 2018

 

Mit dem Minijob-Rechner werden alle zu zahlenden Beiträge nach Eingabe des monatlichen Verdienstes und weiterer Angaben Schritt für Schritt ermittelt. Zahlt der Minijobber eigene Beiträge zur Rentenversicherung, weist der Minijob-Rechner auch diesen Beitragsanteil aus.

Minijob-Rechner 2018 - Höhe der Abgaben am Beispiel eines monatlichen Arbeitsentgelts in Höhe von 300 Euro
Der Minijob-Rechner ermittelt die Abgaben für 2018 (Bsp.: 300 Euro monatliches Arbeitsentgelt)

Das könnte Sie auch interessieren: Unser Blog 6 praktische Tools für Minijob-Arbeitgeber im gewerblichen Bereich. Hier stellen wir Ihnen weitere Tools vor, die für Arbeitgeber hilfreich sein können.

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Tine_M
Tine_M
6 Monate zuvor

Ich finde keine klare Aussage zur 175€ Mindestbemessungsbetrag und Befreiung vom RV-Eigenanteil.
Wenn sich ein Arbeitnehmer entscheidet, keine eigenen Rentenbeiträge zu zahlen, dann fällt doch nur der AG-Anteil von 15% (oder 5%) zur RV vom gezahlten monatlichen Entgelt an, oder? (unser Lohnprogramm macht das zumindest so….)
wenn also ein AN nur 150€ monatlich verdient und sich von RV-Pflicht hat befreien lassen, dann fallen nur 22,50€ (7,50€ bei Privathaushalt) an. Bin ich da richtig?
Mindestbemessungsbeitrag nur bei RV-Eigenanteil AN, kein Mindestbemessungsbeitrag bei Kein-RV-Eigenanteil AN?

Gaby Borgwardt
Gaby Borgwardt
1 Jahr zuvor

Guten Tag, mein eingetragener Sportverein möchte eine Reinigungskraft auf Minijob Basis einstellen. Der Verein ist weder ein Privathaushalt und auch keine Firma. Gibt es bei der Berechnung der Sozialabgaben Sonderregelungen oder wird er mit einem normalen Arbeitgeber gleichgesetzt? MfG Borgwardt

Elke Hauff
Elke Hauff
Reply to  Gaby Borgwardt
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Borgwardt,
es gelten für gemeinnützig anerkannte Vereine dieselben Regeln wie für alle anderen Firmen auch. Ein solcher Verein kann aber einen Freibetrag wie die Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG nutzen. Dieser beträgt momentan im Jahr 720 € und kann monatlich oder am Stück ausgezahlt werden. Für diesen Anteil zahlt der Verein keinerlei Abgaben.
MFG Elke Hauff

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Gaby Borgwardt
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Borgwardt,

als Verein nehmen Sie am gewerblichen Meldeverfahren teil, eine Sonderregelung gibt es nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ukaj
Ukaj
1 Jahr zuvor

Hallo ich werde am montag einen 450€ job anfangen und weiss nicht wieviel ich verdiene weil ich 70 stunden im monat arbeiten muss. Und 10.80€ brutto verdiene! Habe steuerklasse 5 was bekomme ich im monat bleibt das bei den 450 € oder krieg ich da mehr raus?? Mir wird gesagt das es ein teilzeitjob ist. Würde mich freuen wenn mir jemand rechnen könnte was ich bekomme inklusive abzüge.es ist sozialpflichtiger job schöne gr?sse

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Ukaj
1 Jahr zuvor

Hallo Ukaj,

bei den von Ihnen beschriebenen zu leistenden Arbeitsstunden sowie Ihrem vereinbarten Stundenlohn, handelt es sich nicht um ein 450-Euro-Minijob. Da Ihr Verdienst aus dieser Beschäftigung über 450 Euro monatlich liegt, handelt es sich um eine versicherungspflichtige Beschäftigung. Diese wird durch Ihren Arbeitgeber an Ihre zuständige Krankenkasse gemeldet.

Ihr richtiger Ansprechpartner in Bezug auf die Beitragshöhe ist somit Ihre gesetzliche Krankenkasse. Wir bitten Sie daher Ihre Anfrage erneut an diese zu richten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Holger Vollersten
Holger Vollersten
1 Jahr zuvor

Ich bin in Pension bei der Postbeamten Krankenkasse A versichert. Werden von der Minijobzentrale auch dahin Beiträge abgeführt.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Holger Vollersten
1 Jahr zuvor

Hallo Herr Vollersten,

Pauschalabgaben zur Krankenversicherung entrichtet der Arbeitgeber im Minijob nur dann, wenn der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert ist. Ist der Arbeitnehmer privat krankenversichert, entfällt dieser Beitrag.

Da es sich bei der Postbeamten Krankenkasse um eine private Krankenkasse handelt, werden an diese keine Pauschalbeiträge abgeführt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
2 Jahre zuvor

Hallo, ich bin im öffentliches Dienst beschäftigt mit einer 39 std Woche. Nun möchte ich nebenbei eine geringfügige Beschäftigung ausüben.

Welche Abgaben muss der 2. AG, bei dem ich die geringfügige Beschäftigung ausüben würde für mich bezahlen??

KV usw. bezahlt doch schon mein 1. AG, bei dem ich meine Hauptbeschäftigung ausübe…

Kommen da neben den Lohnkostenvorteil noch andere Kosten auf den 2. AG zu??

Übriges für meinen 1. AG ist eine zusätzliche geringfügige Beschäftigung in Ordnung.

Lieben Dank.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anonym
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

wir gehen davon aus, dass es sich bei Ihrer Nebentätigkeit um einen 450-Euro-Minijob handelt und die Tätigkeit nicht im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs stattfindet.
In diesem Fall zahlt Ihr gewerblicher Arbeitgeber aktuell folgende Beiträge:

Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung (KV) 15 % (Ist nur zu zahlen, wenn der Minijobber gesetzlich krankenversichert ist.)
Pauschalbeitrag Arbeitgeber zur Rentenversicherung (RV) 15 %
Umlage 1 (U1) 0,9 % (Ist nur zu zahlen, wenn Umlagepflicht besteht.)
Umlage 2 (U2) 0,19 %
Insolvenzgeldumlage 0,06 %
Pauschsteuer 2 % (Pauschsteuer an die Minijob-Zentrale, wenn der Arbeitgeber auf die Besteuerung nach individuellen Lohnsteuermerkmalen verzichten.)

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heidi Dussler
Heidi Dussler
2 Jahre zuvor

Bin seit 1.1.2018 in Rente mit Abschlag. Arbeite weiterhin beim meinem Arbeitgeber auf 450-Euro-Basis. Hab meine Steuerklärung bei der Lohnsteuerhilfe machen lassen und soll nun 900 Euro nachbezahlen. Mein Arbeitgeber hat mich weiter in der Steuerklasse I geführt, anstatt pauschal versteuert. Leider hab ich nicht gewusst, dass ich immer noch auf der Steuerklasse I arbeite. Kann ich vom Arbeitgeber verlangen, rückwirkend für das Jahr 2018 die Pauschalversteuerung zu machen. Wäre dankbar wenn Sie mir einen Rat geben könnten.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Heidi Dussler
2 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Dussler,

bei einem 450-Euro-Minijob bestimmt der Arbeitgeber die Art der Besteuerung. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit 2 % versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschsteuer von 2 % meldet und zahlt der Arbeitgeber direkt an die Minijob-Zentrale. Hat er sich dagegen für die individuelle Lohnsteuer entschieden zahlt er diese direkt an das zuständige Finanzamt.

Wählt der Arbeitgeber, wie in Ihrem Fall die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse ab. So fällt bei einem 450-Euro-Minijob bei den Lohnsteuerklassen I bis IV gar keine Lohnsteuer an, sofern Sie daneben keine anderen Einkünfte haben.

Ein rückwirkender Wechsel zur einheitlichen Pauschsteuer ist nur möglich, solange das Lohnsteuerabzugsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, das heißt, die Lohnsteuerbescheinigung noch nicht übermittelt oder ausgestellt wurde. Letztendlich kann jedoch ein rückwirkender Wechsel rechtsverbindlich nur durch das Finanzamt geprüft werden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Seitz Renee
Seitz Renee
2 Jahre zuvor

Hallo habe eine Frage zur Haushaltscheck Anmeldung.
Welche Art der Steuer ist für uns als Arbeitgeber günstiger und besser? Pauschalsteuer oder eine Versteuerung nach dem zuständigen Finanzamt. Gibt es da beträchtlich Unterschiede ?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Seitz Renee
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Seitz,

unter Umständen ja. Das kommt immer darauf an, welche Lohnsteuermerkmale für den betreffenden Arbeitnehmer anzuwenden sind. Wird ein Einkommen nach Lohnsteuerklasse 5 oder 6 versteuert, fallen für den Arbeitnehmer mehr Steuern an als in Lohnsteuerklasse 1 bis 4. Zusätzlich muss die individuelle Lohnsteuer direkt an das Finanzamt abgeführt werden. Eine Abwicklung über die Minijob-Zentrale ist nicht möglich.

Wählen Sie die Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent, erfolgt die Berechung im Haushaltsscheckverfahren durch die Minijob-Zentrale im Rahmen der Abrechnung und wird zusammen mit allen anderen Beiträgen im Lastschriftverfahren eingezogen. Sie muss nicht separat an das Finanzamt abgeführt werden. In der Regel zahlt der Arbeitgeber die Pauschsteuer. Er kann diese aber auch vom Verdienst des Minijobbers abziehen, sofern mit ihm ein Bruttolohn vereinbart ist.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Konrad
Konrad
2 Jahre zuvor

Hallo Ich habe eine Frage ich habe ein Job auf 450 Euro Basis Arbeite 45 Stunden in Monat ( Stundenlohn 10 E ) Meine Frage ist wie viel Tage Urlaub stehen mir zu und was kann ich machen wenn mein Arbeitgeber mir kein Urlaub geben will ? und muss mein Arbeitgeber Arbeitsvertrag mit mir abschließen ? ich kenne meine Rechte nicht mfG K,D. Baum

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Konrad
2 Jahre zuvor

Hallo Konrad,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht finden Sie auch auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht

Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt natürlich auch beim Urlaubsanspruch. Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Der jährliche Urlaubsanspruch wir abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen arbeiten. Bei der Ermittlung Ihres persönlichen Urlaubsanspruches hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner für Minijobber: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner

Zu Ihrer Frage zum Arbeitsvertrag: ein Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien. Obwohl Sie auch ohne schriftliche Vereinbarungen einen wirksamen Arbeitsvertrag abschließen können, ist es zu empfehlen, jeden Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten. Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.
Das muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses tun, es sei denn, dass der Arbeitnehmer nur zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wurde. Welche Angaben mindestens enthalten sein müssen lesen Sie hier: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsbedingungen-schriftlich-festlegen
Die Pflicht des Arbeitgebers zur Aushändigung eines schriftlichen Nachweises ändert aber nichts daran, dass Arbeitsverträge auch mündlich wirksam geschlossen werden können. Auch mündliche Arbeitsverträge sind „vollgültige“ Arbeitsverträge.

Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Im Individual-Arbeitsrecht werden Arbeitsbedingungen geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.
Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018 | Die Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

[…] 2: Unser Beitrag „Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft“ unterstützt Arbeitgeber und Entgeltabrechner dabei, schnell und unkompliziert die Beiträge zu […]

Bilal
Bilal
2 Jahre zuvor

Hallo ich habe eine Frage,

ich arbeite in einem Vollzeitjob und verdiene 4400 Euro Brutto/Monatlich im Durchschnitt,

ich wollte demnächst einen Minijob annehmen 450 Euro/Basis

wird dieser Minijob beitrag von 450 Euro Steuer/Rentenpflichtig für mich ?
wenn ja wer zahlt die Kosten und wird mir dies
am Ende des Jahres eventuell zum verhängnis da eventuell der Staat der meinung ist das ich zuviel verdiene ?

ich blick da ehrlich gesagt nicht durch ,

was zahlt mein Arbeitgeber und was muss ich hier Zahlen oder beachten
ich lese hier was mit Steuerklasse 5 und 6 und dann was mit Pausschalsteuer

bitte um eine einfache und verständnissvolle antwort danke im vorraus

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Bilal
2 Jahre zuvor

Hallo Bilal,

neben einer versicherungspflichtigen (Haupt-)Beschäftigung können Sie einen 450-Euro-Minijob ausüben.

Als 450-Euro-Minijobber müssen Sie Beiträge zur Rentenversicherung (3,6%) zahlen. Sie können sich jedoch auf Antrag von der Zahlung Ihres Beitrags zur Rentenversicherung befreien lassen.

Ihr Arbeitgeber meldet Sie bei der Minijob-Zentrale und berechnet die Abgaben. Wenn Sie rentenversicherungspflichtig sind, hält Ihr Arbeitgeber Ihren Beitragsanteil zur Rentenversicherung (in Höhe von 3,6 Prozent) von Ihrem Verdienst ein und zahlt ihn mit seinen Abgaben monatlich an die Minijob-Zentrale. Haben Sie sich von der Rentenversicherung befreien lassen fallen keine Beiträge für Sie an.

Bei 450-Euro-Minijobs entscheidet der Arbeitgeber über die Art der Besteuerung. Somit kann der Minijob pauschal mit 2% versteuert werden oder individuell nach der Lohnsteuerklasse des Minijobbers. In der Regel zahlen die Arbeitgeber die Pauschsteuer in Höhe von 2%. Jedoch besteht die Möglichkeit bei einer Bruttolohnvereinbarung, dass der Arbeitgeber die Pauschsteuer auf den Arbeitnehmer abgewälzt.

Wählen Arbeitgeber hingegen eine individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von der Lohnsteuerklasse des Minijobbers ab. Die Lohnsteuer wird vom Lohn einbehalten und vom Arbeitgeber an das zuständige Finanzamt abgeführt. Dieses Verfahren ist aufwendiger als die Zahlung der einheitlichen Pauschsteuer an die Minijob-Zentrale, weshalb die Mehrheit der Arbeitgeber sich für die Zahlung der Pauschsteuer entscheiden.

Folgender Beitrag ist vielleicht auch interessant für Sie: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/10/23/worauf-minijobber-vor-der-arbeitsaufnahme-achten-sollten/

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
3 Jahre zuvor

Guten Tag,
meine Frage betrifft die 5400Euro Grenze beim Minijob.
Mein Arbeitgeber berechnet mein Lohn über SoCura GmbH und behauptet, der Brutto Betrag darf Monatlich im Durchschnitt die 450 Euro nicht überschreiten.
Dadurch darf ich nie 450 netto auf mein Konto bekommen.
Ich bin der Meinung: für diese Grenze ist Arbeitnehmer netto Betrag relevant, also die Auszahlungssumme, die ich Monatlich auf mein Konto bekomme.
Ist es so richtig? Spielt da eventuell der 2% Pauschalbetrag eine Rolle?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

die Aussage Ihres Arbeitgebers ist richtig, dass es sich bei der genannten Entgeltgrenze von durchschnittlich 450 Euro monatlich um einen Bruttobetrag handelt.

Abzüglich der Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent und ggf. des Eigenanteils des Arbeitnehmers zur Rentenversicherung ermittelt sich der Nettobetrag.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Monikapickmann
Monikapickmann
3 Jahre zuvor

Wnn ich eine putzhilfe fuer 160 € beschaeftigen moechte ,mussich dan einzahlen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Monikapickmann
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Pickmann,

da es aus Ihrer Anfrage nicht eindeutig hervorgeht gehen wir gehen davon aus, dass die Beschäftigung im Privathaushalt stattfinden soll.

Verrichtet eine Person Tätigkeiten für einen Privathaushalt, die normalerweise Familienmitglieder erledigen, handelt es sich um ein Beschäftigungsverhältnis, wenn die Erzielung von Arbeitsentgelt im Vordergrund steht. Beträgt die Entlohnung solcher Beschäftigungen im Monat maximal 450 Euro handelt es sich um einen Minijob im Privathaushalt. Die Anmeldung einer Haushaltshilfe erfolgt mit dem sogenannten Haushaltsscheck. Hierauf werden neben den Daten des Arbeitgebers und Arbeitnehmers auch der Beschäftigungsbeginn sowie das monatliche Arbeitentgelt eingetragen.

Wie sie Ihrer Haushaltshilfe anmelden können, finden Sie hier:
https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/Haushaltsscheck_Online/00_einleitung/node.html

Arbeitgeber, die in Ihrem Privathaushalt eine Haushaltshilfe als Minijobberin beschäftigen zahlen in der Regel Abgaben in Höhe von 14,74 Prozent vom Arbeitsentgelt. Wie sich die Abgaben zusammensetzen finden Sie unter folgenden Link. https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/03_haushalt/01_grundlagen_minijobs_im_privathaushalt/02_450_euro_minijobs_imph/02_abgaben/node.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sebastian
Sebastian
3 Jahre zuvor

Liebes Mini-Jober-Team, ich habe einen 450 EUR Mini-Jober bei mir angestellt. Nun möchte ich die Auszahlung vorbereiten und mit fehelen aber die Informationen wie, wo ich die Beiträge (nicht den Lohn ;-) ) überweisen soll/darf?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sebastian
3 Jahre zuvor

Hallo Sebastian,

für die Zahlung der Beiträge stehen Ihnen drei Bankverbindungen der Minijob-Zentrale zur Verfügung:

Unter folgendem Link finden Sie unsere Bankverbindungen:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/03_infos_fuer_arbeitgeber_und_entgeltabrechner/091_arbeitgeberservice/06_bankverbindungen/node.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Alex
Alex
3 Jahre zuvor

Hello ,i have a question and i would like to thank you if you answer.
I was working full time for 2 weeks in hamburg and my employer have made me an health insurance with big direkt gesund of 800 per month,after this 2 weeks i quit this job and now i work only on mini job,my salary is 450 EUR. I have send this company a küdigung but they said that this can’t be close because i have anmeldung and i must pay for this health insurance.but i can’t afford to pay 800 because i work for 450.i can’t get an answer from them because i don’t speak german and they don’t give information about my case to nobody because i tried to call them with a friend who speak german.i have received from zoll a paper that i have to pay for 5 months almost 4000€ but in this 5 months i was working as a minijobber and i can’t pay.what can i do in this case?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Alex
3 Jahre zuvor

Hallo Alex,

wir können Ihnen als Minijob-Zentrale bei Ihrer Krankenversicherung nicht helfen. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Krankenkasse “BIG direkt gesund”.

Beim Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit und Frauen erhalten Sie auch allgemeine Informationen zur Krankenversicherung.
Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 340 606601.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Birgit Hennig
Birgit Hennig
3 Jahre zuvor

Ich bin Reinigungskraft im Kindergarten . Jedesmal wenn der Kindergarten Urlaub oder Fortbildung oder betribsausfug macht ist dieser geschossen und mir eird dafür 1 tage von meinem Urlaub angerechnet .
Ist das rechtens ?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Birgit Hennig
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Hennig,

ein Arbeitgeber kann die Zeiträume für den Erholungsurlaub vorgeben. Allerdings darf er das nicht für den kompletten Urlaubsanspruch tun. Sie müssen als Arbeitnehmerin einen gewissen Anteil frei verplanen können. Dieser Anteil ist nicht gesetzlich geregelt, aber nach der gängigen Rechtsprechung soll er etwa die Hälfte des Urlaubsanspruchs ausmachen.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Stefan Nolte
Stefan Nolte
3 Jahre zuvor

Hallo.
Ich habe ein Bruttoverdienst von 10Euro , Abgerechnet wird mit 350Euro im Monat ,Rentenversicherungsbefreit bin ich nicht . Ist es Richtig , das mir von 350Euro 109 Euro Abgezogen werden ?

Liebe Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Stefan Nolte
3 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Nolte,

im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs können Abzüge nur zum einen durch die Rentenversicherungspflicht entstehen und zum anderen durch die Besteuerung.
Nach Ihren Angaben haben Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Somit entfällt dieser Abzug in Höhe von 3,6 Prozent für Sie bereits. Bezüglich der Besteuerung eines 450-Euro-Minijobs kann der Arbeitgeber
die Art der Besteuerung bestimmen. Er entscheidet zwischen der Pauschalsteuer in Höhe von 2 Prozent oder der individuellen Versteuerung nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschalsteuer von 2 Prozent meldet und zahlt der Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale. Es ist jedoch zulässig, dass der Arbeitgeber die Pauschalsteuer auf den Minijobber umlegt. Bei der individuellen Besteuerung fallen bei den Lohnsteuerklassen I bis IV keine Lohnsteuern an. Bei Lohnsteuerklasse V und VI ergeben sich bereits bei einem geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

Abschließend kann man sagen, dass bei einem Bruttoarbeitsentgelt von 350 Euro für Sie kein Abzug in Höhe von 109 Euro rechtmäßig entstehen kann.
Es ist nicht zulässig, dass Ihr Arbeitgeber von Ihrem Bruttolohn seine zu zahlenden Pauschalbeiträge an die Minijob-Zentrale in Höhe von 31,20 Prozent abzieht.

Wir empfehlen Ihnen in Ihrem Fall nochmal mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen beziehungsweise dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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Beschäftigung von Studenten: Was Arbeitgeber bei Studentenjobs beachten müssen | impulse
3 Jahre zuvor

[…] 2 Prozent als Steuer an das Finanzamt ab. Die genaue Höhe aller Abgaben lässt sich mit einem Rechner der Minijob-Zentrale leicht selbst […]

Franceca
Franceca
3 Jahre zuvor

Ich habe, neben meinem Vollzeitjob, nun einen Nebenjob auf 400,- € angenommen. Habe mich von der Rentenversicherung befreien lassen, zahle ja in meinem “Hauptjob” schon. Was zieht mir der AG von den 400,- € ab? Er meinte, dass eine Pauschale abgezogen wird. Nur verstehe ich nicht, in welcher Höhe.

Vielen Dank!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Franceca
3 Jahre zuvor

Hallo Franceca,

neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ist ein 450-Euro-Minijob zulässig.

Bezüglich der Sozialversicherungsbeiträge sind Sie als Arbeitnehmerin in einem Minijob rentenversicherungspflichtig. Der Beitrag zur Rentenversicherung beläuft sich auf 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt. Da Sie bereits die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht erklärt haben, entfällt dieser Betrag für Sie.

Ein Abzug für Sie als Arbeitnehmerin kann aber auch durch die Besteuerung eines 450-Euro-Minijobs entstehen. Die Art der Besteuerung bestimmt der Arbeitgeber. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschsteuer von zwei Prozent meldet und zahlt in der Regel der Arbeitgeber zusammen mit den übrigen Beiträgen. Er kann die Pauschsteuer aber auch von Ihrem Verdienst abziehen und sie damit auf den Arbeitnehmer “abwälzen”.

Wählt der Arbeitgeber nicht die Pauschsteuer sondern die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse ab. Da dies Ihre zweite Beschäftigung neben Ihrer Hauptbeschäftigung ist, wäre das bei der individuellen Versteuerung Lohnsteuerklasse VI. Bei den Steuerklassen V und VI ergeben sich bereits bei geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lothar Stelze
Lothar Stelze
3 Jahre zuvor

Ich bin seit 1.6.18 in Rente mit Abschlägen und bin von meinem Arbeitgeber dem Land Nds. bis Jahresende auf 450 € Basis weiter beschäftigt.
Nun stelle ich fest, dass die Vergütungsstelle die vollen 18,6 % zur Rentenversicherung von meinem 450 € abzieht und an die MJZentrale überweißt .
Mein Überweisungsbetrag auf dem Konto ist damit 383 €/M?
MfG Ste

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Lothar Stelze
3 Jahre zuvor

Hallo Herr Stelze,

in Ihrem Fall beträgt der volle Beitrag zur Rentenversicherung 83,70 Euro (18,6 Prozent von 450 Euro).

Für die Pflichtbeiträge gilt folgende Beitragslastverteilung. Der Arbeitgeber hat einen Betrag in Höhe von 67,50 Euro als Beitrag zu tragen (15 Prozent von 450 Euro); den Restbeitrag, also 16,20 Euro ist von Ihnen aufzubringen (3,6 Prozent von 450 Euro). Ihren Beitragsanteil muss der Arbeitgeber vom Arbeitsentgelt einbehalten.

Unter Berücksichtigung des Eigenanteils zur Rentenversicherung beträgt Ihr Nettoverdienst 433,80 Euro (450 Euro – 16,20 Euro).

Zur abschließenden Klärung Ihrer Lohnabrechnung und Gehaltszahlung empfehlen wir Ihnen sich direkt an Ihren Arbeitgeber zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sabine Plätzchen
Sabine Plätzchen
3 Jahre zuvor

Guten Tag, leider hilft mir der Minijobrechner nicht weiter. Ich arbeite für 400 Euro im Privathaushalt und zahle freiwillig meinen Rentenbeitrag. Nun könnte ich einen zweiten Minijob auch ca. 400 Euro beginnen. Wo finde ich Angaben über Steuer und Sozialvers. Abgaben, die auf mich zukommen?
Dank im voraus

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sabine Plätzchen
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Plätzchen,

haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen.

Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr. Die Anmeldung dieser Jobs muss durch Ihre Arbeitgeber dann bei Ihrer Krankenkasse erfolgen.

Aus diesem Grund können wir Ihnen als Minijob-Zentrale keinen Rechner zur Ermittlung Ihrer Sozialversicherungsbeiträge zur Verfügung stellen. Wir gehen jedoch davon aus, dass Ihnen Ihre Krankenkasse dabei behilflich sein wird.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sabine Plätzchen
Sabine Plätzchen
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

Vielen Dank!!

Birgit Hennig
Birgit Hennig
3 Jahre zuvor

Ist es rechtens das ich die minijobzentrale bezahle ?
Ie wird mir von meinen endgeld jjeden monat abgezogen . Dachte das der Arbeitgeber diese bezahlen muss

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Birgit Hennig
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Hennig,

Arbeitgeber tragen den Großteil der Abgaben für 450-Euro-Minijobs. Dazu gehören pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, zur gesetzlichen Unfallversicherung, Umlagen und Steuern.

Als 450-Euro-Minijobberin zahlen Sie in der Regel nur Rentenversicherungsbeiträge, wenn Sie keinen Befreiungsantrag diesbezüglich gestellt haben. Der Arbeitgeber behält sie ein und führt sie zusammen mit seinen Abgaben an die Minijob-Zentrale ab.

Je nachdem welche Versteuerungsvariante der Arbeitgeber für den Minijob anwendet, kann es für Sie auch zum Abzug von Steuern kommen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Birgit Hennig
Birgit Hennig
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

Ich arbeite als Reinigungskraft.
Habe
dazu noch schwerbehinderten
Ausweis von 40%
Mein Mann ist auch Berufstätig .
Leider weiß ich nicht welche steuerklasse er hat .
Habe unterschiedliches endgeld .
Kommt drauf an ob ich noch Vertretung mache oder nicht .
Liegt mein Gehalt zwichen 370-410 EURO

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Birgit Hennig
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Hennig,

die Abgaben des Arbeitgebers und auch Ihre Abgaben im Rahmen des 450-Euro-Minijobs sind von Ihrem Arbeitgeber immer vom tatsächlichen monatlichen Verdienst zu berechnen.

Mit Hilfe unseres Minijob-Rechners (https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/02_Minijob_Rechner/2018/node.html) verschaffen Sie sich bequem einen Überblick der zu zahlenden Abgaben.

Die Art der Tätigkeit und der Grad der Schwerbehinderung spielen hierbei keine Rolle.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Andrea Gunst
Andrea Gunst
3 Jahre zuvor

Hallo
Wollte mal nachfragen wieso muss ich jeden Monat 2% Pauschalseuer Zahlen!!! Arbeite seit 4 Jahren auf 450€ Basis in einem Schulobjekt habe Steuerklasse5

MfG
Andrea Gunst

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Andrea Gunst
3 Jahre zuvor

Hallo Andrea,

im Rahmen Ihres 450-Euro-Minijobs wählt Ihr Arbeitgeber die Form der Besteuerung. Er entscheidet, ob der 450-Euro-Minijob entweder pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach der Lohnsteuerklasse.

Wählt Ihr Arbeitgeber die Pauschalsteuer, kann er diese von Ihrem Verdienst abziehen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Elke Hauff
Elke Hauff
Reply to  Andrea Gunst
3 Jahre zuvor

Hallo Frau Gunst,
sofern Ihre Tätigkeit in der Schule direkt mit der Betreuung der Kinder zu tun hat (z. B. Hausaufgaben, Projektarbeit, Aufsicht,…) kann ergänzend auch die Übungsleiterpauschale nach §3, 26 EStG bis zu 2.400,- € genutzt werden. Das erspart dem Arbeitgeber die hohen Abgaben eines Minijobbs von mehr als 30%, oder kann zusätzlich zu einem Verdienst von bis zu 650,- €/Monat beim Arbeitnehmer führen. Wir nutzen diese Ersparnis von rund 60,- € monatlich u. a. für eine Erhöhung des Stundenlohnes, also win-win.
Das Kriterium der Nebenberuflichkeit muss noch erfüllt sein. D. h., es dürfen im Jahresschnitt nicht mehr als 14 Stunden pro Woche in diesem Bereich gearbeitet werden. (~700 Stunden).
Handelt es sich nicht um erzieherische Tätigkeiten sondern um Verwaltung oder Essensausgabe, dann kommt evtl. die Ehrenamtspauschale in Betracht. Die Grenze liegt hier bei 720,- €/Jahr und Person.

MfG, Elke Hauff

Melanie Schmitz
Melanie Schmitz
3 Jahre zuvor

Hallo,
habe heute einen Minijob angenommen ab dem 01.07.2018 und würde sehr gerne einige Fragen beantwortet haben. Vielen Dank dafür. Dieser Minijob wird 3 Tage die Woche ausgeführt und zur Zeit bin ich noch in der Familienversicherung der Krankenkasse AOK bei meinem Vater versichert. Habe mich jetzt mal ein wenig durchgelesen im Netz und hier auf der Seite und wenn ich mal das Maximum an Verdienst EUR 450 zu Grunde lege, dann ergeben sich für mich ein paar Fragen:

1. Wie Hoch wird mein Anteil bei der Krankenkasse ? oder zahlt diesen allein der Arbeitgeber ?

2. Da ich den vollen Rentenanteil bevorzuge, so das die Zeit bei der späteren Rente berücksichtigt wird, wie hoch wird da mein Anteil sein ?

3. Habe ich Anrecht auf Lohnefortzahlung im Krankheitsfall, wenn ich entsprechende Krankmeldungen AU dem Arbeitgeber übergebe ? Wie wird dann das Krankengeld berechnet, dass mir der Arbeitgeber zahlt ?

4. Da ich unverheiratet bin und somit die Lohnsteuerklasse 1 haben werde und der Arbeitgeber die Steuerklasse wissen möchte, gehe ich nicht von einer Pauschal-versteuerung aus, sondern von einer Versteuerung über Lonsteuerkarte. Kann ich dann Ende des Jahres einen Lohnsteuerjahresausgleich stellen, oder bleibt das, weiter ein Bestandteil der Steuererklärung meiner Eltern ?

5. Habe ich Anrecht auf bezahlten Urlaub und wenn ja, wieviele Tage ? und wie werden diese Vergütet ?

6. Gibt es als Minijober auch eine Kündigungsfrist ? und wenn ja wie lange wäre diese bei einem Minijob ?

Wie sie sehen, habe ich viele Fragen, weil ich absolut Neu auf diesem Gebiet bin. Wenn sie so freundlich sind und mir diese Beantworten, dann haben sie mir schon sehr Weiter geholfen.

VIELEN DANK

Mit freundlichen Grüßen
Melanie Schmitz

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Melanie Schmitz
3 Jahre zuvor

Hallo Frau Schmitz,

wir unterstellen, dass es sich um einen 450-Euro-Minijob im gewerblichen Bereich handelt und antworten auf Ihre Fragen wie folgt:

Zu 1) Der Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung beträgt 13 Prozent. Bei 450 Euro im Monat entspricht das 58,50 Euro. Diesen Betrag muss Ihr Arbeitgeber komplett allein tragen.

Zu 2) Ihr Eigenanteil zur Rentenversicherung beläuft sich auf 3,6 Prozent. Der Arbeitgeber zieht Ihnen den Eigenanteil vom Verdienst ab und leitet diesen zusammen mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale weiter.

Zu 3) Wenn Sie, infolge unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn weiterzahlen. Sie haben bis zu sechs Wochen, Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Die Entgeltfortzahlung wird dabei nur für den Zeitraum geleistet, an dem Ihr Arbeitseinsatz geplant war, Sie aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren.
Zu 4) Bei 450-Euro-Minijobbern mit den Lohnsteuerklassen I – IV fällt keine Lohnsteuer an, sofern sie daneben keine anderen Einkünfte haben. In diesem Fall kann eine individuelle Besteuerung vorteilhafter sein als eine Pauschalversteuerung. Weitere Fragen zum Lohnsteuerjahresausgleich oder zur Steuererklärung richten Sie an Ihr Finanzamt.
Zu 5) Als Minijobberin genießen Sie Anspruch auf bezahlen Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen beziehungsweise 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaubsanspruch auf die entsprechend vereinbarten 3 Werktage umgerechnet werden. Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt in den letzten 13 Wochen vor Beginn Ihres Urlaubs. Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihr Gehalt erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten.
Zu 6) Die gesetzliche Grundkündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats. Diese Frist gilt sowohl für Sie als Arbeitnehmer als auch für Ihren Arbeitgeber .Für die ersten drei Monate kann bei einer vorübergehenden Aushilfe eine kürzere Frist einzelvertraglich vereinbaren. Dauert das Arbeitsverhältnis länger als zwei Jahre, müssen Arbeitgeber längere Kündigungsfristen beachten.

Da Sie nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte gelten, haben Sie grundsätzlich die gleichen Arbeitsrechte wie andere Arbeitnehmer auch.

Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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Ferienjobber einstellen: Diese Regeln gelten für Ferienjobs | impulse
3 Jahre zuvor

[…] Informationen zu den Abgaben bei Minijobs gibt es auf der Homepage der Minijob-Zentrale. Dort finden Arbeitgeber auch Informationen rund um die Anmeldung von […]

Peter
Peter
3 Jahre zuvor

Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

in den Jahren 2015 und 2016 habe ich neben meinem Masterstudium als Minijobber (450 €) gearbeitet.
Für das Masterstudium habe ich meine Studienkosten bei der Einkommensteuererklärung (Verlustvortrag) geltend machen wollen, jedoch wurde mir mein Einkommen aus der geringfügigen Beschäftigung gegen gerechnet. Soweit ich es richtig Verstanden habe kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer entweder über eine 2% Pauschale an die Bundesknappschaft oder über meine Lohnsteuerkare entrichten. Nun steht auf meiner Entgeltabrechnung jedoch sowas wie “Einzugsstelle: Bundesknappschaft”, “SV-Schlüssel: 6500” und “Personenschlüssel 109”. Wie kann ich das verstehen? Ist es richtig, dass mir das Einkommen von den entstandenen Kosten abgezogen wird?

Viele Grüße
Peter

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Peter
3 Jahre zuvor

Hallo Peter,

die Angaben auf Ihrer Entgeltabrechnung bedeuten, dass Sie für eine rentenversicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung (Minijob) bei der Minijob-Zentrale angemeldet wurden.

Es ist richtig dass 450-Euro-Minijobs pauschal mit zwei Prozent oder individuell nach der Lohnsteuerklasse versteuert werden können. Ihr Arbeitgeber kann über die Art der Besteuerung bestimmen.
Wählt er die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse ab.

Bei Lohnsteuerklasse I – IV fällt keine Lohnsteuer an, sofern Sie daneben keine anderen Einkünfte haben.
Im Rahmen Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung muss das Einkommen aus diesem Minijob jedoch berücksichtigt werden.

Bei Fragen zu den steuerlichen Auswirkungen in Ihrem persönlichen Fall kann Ihnen Ihr Finanzamt helfen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Wolfgang
Wolfgang
3 Jahre zuvor

Wie ist mein Fall zu beurteilen: Minijob mit monatlich 265.-€ (ab Januar). Ab Juni wegen besonderer Leistung für 6 Monate zusätzliche ‘Prämie’ von 200.-€. Ab Dezember regular 400.-€ (keine Prämie mehr). Damit bleibe ich ja weit unter der Grenze von 5400.-€ jährlich, habe allerdings 6 Monate lang die 450.-€ geringfügig überschritten. Ist dies noch ein valider Minijob oder bekommt mein AG Schwierigkeiten bei der Meldung?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Wolfgang
3 Jahre zuvor

Hallo Wolfgang,

bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Januar erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 31. Dezember. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren.

Anhand Ihrer Angaben, haben Sie zwar in einigen Monaten 450 Euro überschritten, ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt liegt jedoch unter 450 Euro. Es bestehen somit keine Bedenken bezüglich Ihres Minijobs.

Ob, die für die geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten wird, ist stets bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung zu beurteilen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

M. Gómez
M. Gómez
3 Jahre zuvor

Mein Sohn (16) hat neben der Schule einen Minijob, von der Rentenversicherungspflicht haben wir ihn nicht befreien lassen, da wir gelesen haben das dies nicht nur Vorteile hat und es ja nur 3,7 % vom Gehalt sind. Er hat jetzt für seinen ersten Monat 66,00€ Brutto und davon 47,69€ Netto raus bekommen. Auf der Abrechnung steht das ihm 18,31€ für die Rentenversicherung abgezogen werden. Das scheint mir so nicht ganz richtig. Können Sie dazu eine Auskunft geben.
Vielen Dank im Voraus!
M. Gómez

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  M. Gómez
3 Jahre zuvor

Hallo Frau Gómez,

der volle Rentenversicherungsbeitrag muss mindestens von 175 Euro (Mindestbeitragsbemessungsgrenze) berechnet werden. Beträgt das Brutto-Arbeitsentgelt weniger als 175 Euro im Monat, zahlt der Arbeitgeber den Pauschalbeitrag in Höhe von 5 Prozent des tatsächlichen Brutto-Arbeitsentgelts. Der Minijobber zahlt den Differenzbetrag zwischen dem Mindestbeitrag in Höhe von 32,55 Euro (18,6 Prozent von 175 Euro) und dem Arbeitgeberanteil.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Peter Ernst
Peter Ernst
3 Jahre zuvor

Moin ; Moin !
Bin seit August 2016 Arbeitsunfähig ( bislang drei Knie – OP – letzte Knie OP im März 2017 ) Die ersten sechs Wochen habe ich Krankengeld bezogen , danach nicht mehr ( auch nicht von meiner Krankenkasse ) angeblich wegen meinen geringfügigen Vertrag ( 450,00 EUR ) Danach habe ich mich immer sporadisch bei meinen Arbeitgeber ( DRK ) arbeitsunfähig gemeldet , aber keine Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung abgegeben , weil ich sowieso kein Krankengeld von meinen Arbeitgeber bekommen hätte . Am 10.01.2018 habe ich meinen Jahresurlaub eingereicht . Der wurde mir nicht bewilligt mit der Begründung : Da keine Arbeitsfähigkeit besteht .
Meine Frage : Ist diese Begründung von meinen Arbeitgeber ( DRK ) rechtens ?
Erbitte um eine Rückinfo . Vielen Dank .
Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden
Peter Ernst Hbg . den 15.02.2018

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Peter Ernst
3 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Ernst,

wenn wir Sie richtig verstanden haben, sind Sie seit August 2016 arbeitsunfähig erkrankt und können Ihren Minijob aktuell somit auch nicht ausüben. Es ist richtig, dass Sie im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

Ihren Urlaub können Sie allerdings krankheitsbedingt vorerst nicht geltend machen, da eine Erteilung von Urlaub rechtlich nicht möglich ist, solange Sie krank sind.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Bullmann, Jürgen
Bullmann, Jürgen
3 Jahre zuvor

Hallo, habe gerade Ihren Newsletter gelesen. Unter dem Thema: “Wann müssen Arbeitgeber einzelne Abgaben nicht zahlen?” komme ich jetzt ins grübeln. Eigentlich gibt es doch niemanden der NICHT krankenversichert ist. Oder sind hier die Familenversicherten gemeint? Das würde heißen für einen familienversicherten Minijober muss keine KV-Abgabe gezahlt werden?

Maxi
Maxi
Reply to  Bullmann, Jürgen
3 Jahre zuvor

Hallo Jürgen! Ich habe auch überlegt , dann aber im Internet nachgelesen… Man Zahlt keine Pauschale zur Krankenversicherung, wenn der Arbeitnehmer privat krankenversichert ist. Eine Familienversicherung ist meist bei der gesetzlichen Krankenkasse und somit muss auch die Pauschale gezahlt werden. LG

Bullmann, Jürgen
Bullmann, Jürgen
Reply to  Maxi
3 Jahre zuvor

Danke für die schnelle Antwort

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Maxi
3 Jahre zuvor

… und auch von uns ein Dankeschön an Maxi. Auch diese Antwort ist richtig.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Wilfried Ulbrich
Wilfried Ulbrich
3 Jahre zuvor

Hallo, ich erhalte eine Erwerbsunfähigkeitsrente und ab 01.06.2018 eine vorzeitige
Altersrente wegen einer unbefristeten Schwerbehinderung. Seit mehreren Jahren
arbeite ich für einen Sportverein auf 450,00 Euro-Basis.
Ich habe nun meinen Arbeitgeber wegen einer Gehaltserhöhung konsultiert und man ist dort nicht abgeneigt, hat aber trotzdem abgelehnt, weil sonst sowohl für den Verein wie für mich monatliche Steuern u.a. fällig werden. Vom Verein wurde jetzt erwogen zu prüfen, ob eine zusätzliche jährliche Einmalzahlung in Höhe von 600,00 Euro gezahlt werden könnte, die dann versteuert werden müßte, aber die monatlichen Zahlungen nicht zusätzlich mit Steuern belastet?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Wilfried Ulbrich
3 Jahre zuvor

Hallo Herr Ulbrich,

einmalige Einnahmen, die mit hinreichender Sicherheit mindestens einmal jährlich zu erwarten sind, sind bei der Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu berücksichtigen. Wird die jährliche Verdienstgrenze von 5.400 Euro durch diese Sonderzahlung überschritten, handelt es sich um keinen Minijob mehr.

Ihr Sportverein, als Arbeitgeber kann jedoch beim Finanzamt prüfen lassen, inwiefern er Ihnen zusätzlich eine Aufwandsentschädigung gewähren kann. Steuerfreie Bezüge sind grundsätzlich auch sozialversicherungsfrei. Weitere steuerrechtliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

Lesetipp: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/01_basiswissen/02_infos_kompakt_zu/08_uebungsleiter_ehremamt/node.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Elke Hauff
Elke Hauff
Reply to  Wilfried Ulbrich
3 Jahre zuvor

Hallo,
wenn die 450 € voll ausgeschöpft werden rate ich zur Überprüfung, ob eine SV-pflichtige Beschäftigung möglich ist. Wenn z. B. 600 € brutto verdient werden, ist noch gar keine Steuerzahlung erforderlich. Je nach Rentenstatus fällt auch dieser Kostenfaktor weg und der Mitarbeiter wird deutlich günstiger als bei 450 €. Beim Minijob liegen die Abgaben bei rund 156 € monatlich und ist damit die teuerste Variante für den Arbeitgeber, insbesondere für einen gemeinnützigen Verein.
Zusätzlich kann in einem gemeinnützig anerkannten Verein auf jeden Fall für die meisten Tätigkeiten die Ehrenamtspauschale von 720 € pro Jahr oder 60 € monatlich ausgezahlt werden, sofern diese nicht in einer anderen Institution zur Anwendung kommt. Sollte sich die Tätigkeit im Sportverein auf erzieherische Tätigkeiten erstrecken, dann kann die Übungsleiterpauschale mit 200 €/Monat oder 2.400 € / Jahr kombiniert werden, auch bei sv-pflichtiger Anstellung, sofern die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit im gesamten Jahr 14 Stunden (ca. 670 Std.) nicht übersteigt. Aber immer nur eine der beiden Pauschalen für dieselbe Tätigkeit im selben Verein. (§3 Nr. 26 EStG)
Sollte der Verein sich nicht zu einer dieser Lösungen durchringen können (was schade wäre…), dann kann zusätzlich auch bei einem Minijobber ein Gutschein, z. B. eine Tankkarte, bis zu einem Wert von 44 € monatlich als steuerfreier Bezug ausgegeben werden.

Freundliche Grüße in den Sonntag!

Witkowski
Witkowski
3 Jahre zuvor

Ich habe die volle Erwerbsminderrungsrente. Was muss ein Arbeitgeber für Die ab und Anmeldung eines Minijobber bezahlen. Es kann sein das ich mich über den Winter 4 bis 5 Monate abmelden muss. Es geht sich darum wenn ich abgemeldet bin kann ich Mietbeihilfe beantragen damit ich über die Runden komme. Der Arbeitgeber sagte mir er lässt mich lieber angemeldet da die Anmeldung und das abmelden für ihn zu teuer ist darum muss ich wissen was es kostet dann bezahle ich die an und Abmeldung selber an dem Arbeitgeber. Weiß aber auch wenn der Arbeitgeber mich angemeldet lässt müsste er mir monatlich Geld auszahlen kann er aber nicht. Möchte gerne meinen Job da weiter machen darf sowieso am Tag nur 3 Stunden arbeiten und das wäre natürlich für mich im Sommer auch gut dass ich wenigstens mal etwas zu tun habe danke für die Auskunft im voraus.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Witkowski
3 Jahre zuvor

Guten Tag,

wir können Ihnen nicht beantworten, welche Kosten Ihr Arbeitgeber, für eine An- und Abmeldung bei der Minijob-Zentrale, zu tragen hat. Dies ist abhängig davon, welchen Dienstleister Ihr Arbeitgeber damit beauftragt. Viele Arbeitgeber nehmen diese Meldungen auch selbstständig vor und haben dadurch keine Zusatzkosten.

Der Arbeitgeber ist jedoch verpflichtet, nach einer Arbeitsunterbrechung von länger als vier Wochen, eine Abmeldung vorzunehmen, da aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht ein Beschäftigungsverhältnis nur vorliegt, wenn Entgelt fließt. Die Abmeldung ist erforderlich, da ohne Entgeltbezug kein meldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Sozialversicherung mehr vorliegt und bei Nichtbeschäftigung keine anteiligen Rentenversicherungszeiten erworben werden dürfen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Frank Witkowski
Frank Witkowski
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

Mein Arbeitgeber sagte mir das die an und Abmeldung 250€ kostet? Hat der eine an der Klatsche .

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Minijobs 2018: Änderungen zum Jahreswechsel | Die Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

[…] Welche Unterlagen muss ein Minijob-Arbeitgeber führen? (Nachgefragt #22) Neu: Die Abgaben für Minijobber in 2018 – Unser Minijob-Rechner hilft → Dez 13 […]

Andreas Barth
Andreas Barth
3 Jahre zuvor

Wie viel Tage stehen mir zu …ein Anspruch für Feiertage zu?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Andreas Barth
3 Jahre zuvor

Guten Tag Herr Barth,

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.

Wir hoffen, dass sich Ihre Frage auf diesen Sachverhalt bezogen hat.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

R. Kappel
R. Kappel
3 Jahre zuvor

Toll, dass es jetzt so schnell ging. Wenn jetzt noch der Download von svnet-comfort 18.ff funktionieren würde, der wegen Überlastung und technischer Probleme seinen Dienst verweigert, kann ich noch die Meldungen rechtzeitig abgeben. Aber gerechterweise muss ich sagen, dass die Minijob-Zentrale dafür nichts kann.

Freundliche Grüße
R. Kappel