Lesezeit: 2 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2020

Mutterschaftsgeld bei Minijobs

Schwangere Minijobberinnen dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Geburt nicht beschäftigt werden. Ausnahme: Die Schwangere wünscht ausdrücklich ein Beschäftigung in dieser Zeit. Die Mutterschutzfrist nach der Entbindung beträgt normalerweise acht Wochen und beginnt am Tag nach der Geburt. In dieser Zeit ist eine Beschäftigung ausgeschlossen.

Liegt der tatsächliche Entbindungstermin vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin? In diesem Fall verlängert sich das Ende der Mutterschutzfrist um die Anzahl der Tage, die wegen der vorzeitigen Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnten.

Tipp: Berechnen Sie die gesetzliche Schutzfrist der (werdenden) Mutter vor und nach der Entbindung mit dem Mutterschutzrechner.

Der Lohnausfall während dieser Zeit wird teilweise durch das Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Gruppen von Minijobberinnen.

Mutterschaftsgeld vom Bundesamt für Soziale Sicherung

Das Bundesamt für Soziale Sicherung zahlt Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen, die zu Beginn der Schutzfrist nicht selbst bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmerinnen, die privat oder familienversichert sind. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Für den gesamten Zeitraum der Schutzfristen erhält die Minijobberin maximal 210 Euro.

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Mutterschaftsgeld gibt es auch im Minijob

Der Arbeitgeber leistet nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich. Der monatliche Zuschuss beläuft sich auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Das Mutterschaftsgeld können Sie beim Bundesamt für Soziale Sicherung beantragen.

Frauen mit eigenem Krankenversicherungsschutz

Versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen, Studentinnen, Rentnerinnen und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld I, die selbst Mitglied einer Krankenkasse sind und nebenbei einen krankenversicherungsfreien Minijob ausüben, erhalten Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt, wobei die Krankenkasse maximal 13 Euro pro Tag zahlt. Um den Verdienstausfall auszugleichen, zahlt der Arbeitgeber ergänzend einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und Nettolohn.

Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber

Das Mutterschaftsgeld, das Krankenkassen an Arbeitnehmerinnen zahlen, beträgt höchstens 13 Euro pro Kalendertag. Als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leisten Arbeitgeber nur die Differenz zwischen den 13 Euro und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Mutterschutzfrist. Der Arbeitgeberzuschuss fällt also nur bei Mitarbeiterinnen an, die im Monat aus allen Beschäftigungen insgesamt mehr als 390 Euro (13 Euro x 30 Tage) netto verdienen. Er wird für die Schutzfristen vor und nach der Geburt und für den Entbindungstag gezahlt.

Tipp: Berechnen Sie den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld mit dem Online-Rechner der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See.

Die Arbeitgeberversicherung erstattet Ihnen den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu 100 Prozent. So bleiben Sie bei der U2-Erstattung auf keinen Kosten sitzen.

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Julain K.
Julain K.
8 Tage zuvor

Guten Tag,

meine Frau moechte gerne, soweit moeglich, bis zum Geburtstermin weiterarbeiten und hat einen Minjob *ca. 215 Euro Netto im Privathaushalt. Wie ich hier lese, soll der errechnete Geburtstermin und damit der Beginn des Mutterschutzes vom Arbeitgeber an die Minijobzentrale gemeldet werden.

Was passiert praktisch wenn der Geburtstermin abweicht und dann die gemeldeten Termine nicht mehr stimme, gibt es hier im Nachgang einen Austausch mit der Elterngeldstelle etc.?

Im Aenderungscheckverfahren ist für den Arbeitgeber nur Beendigung des AV wegen Mutterschaftsleistung auszuwaehlen, meine Frau und der AG wollen die Zusammenarbeit aber gerne fortzsetzen, da kommt doch eher eine Untebrechung in Frage, schlieslich gibt es ja einen Arbeitsvertrag den man nicht einfach so per Aenderungscheck beenden kann?

Jasmin Maars
Jasmin Maars
11 Tage zuvor

Hallo, ich habe folgende Frage:

Ich bin jetzt im Beschäftigungsverbot, ausgesprochen vom ARBEITGEBER. Ich habe einen Haupt und einen Nebenjob. Sowohl der eine als auch der andere ist körperlich zu schwer für die Schwangerschaft. (Nebenjob im Stall bei Pferden). Habe ich dann auch Anspruch auf Lohnfortzahlung oder muss für den Nebenjob das Beschäftigungsverbot vom Arzt kommen? Wäre kein Problem da es eine hochrisikoschwangerschaft ist. Falls der Arzt bei dem Nebenjob in Aktion treten muss: kann ich dann ein Beschäftigungsverbot von ihm nachreichen OBWOHL der AG bereits gemeldet hatte dass ich nicht mehr arbeiten kann? Ich frage weil es da gerade Schwierigkeiten gibt.

Grüße und DANKE

Lou
Lou
1 Monat zuvor

Hallo liebe Alle,

wie genau muss ich vorgehen, wenn ich bei einem Privathaushalt angestellt bin. Dort verdiene ich ziemlich genau 450€ monatlich und ich habe einen weiteren Job als Werkstudentin.

Was genau soll ich meinem Mini Job Arbeitgeber mitteilen? Habe ich einen Anspruch auf die Fortzahlung 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt meines Lohnes? Gibt es Informationen die ich meinem Arbeitgeber geben kann? Wie lautet hier die Anspruchsgrundlage auf die ich mich stützen kann für den Fall, dass es hier zu Missverständnissen kommen könnte?

Vielen lieben Dank im Voraus und beste Grüße
Lou

Su
Su
2 Monate zuvor

Hallo alle miteinander..
ich hab eine Frage..
Mein Minijob Vertrag läuft regulär im Sommer aus und im November habe ich meinen Entbindungstermin.
Habe ich irgendeinen Vorteil beim Elterngeld? Oder müsste mein Vertrag nochmal verlängert werden.

Mit besten Grüßen

Amelie
Amelie
3 Monate zuvor

Hallo zusammen ich habe eine Frage ich habe die mutterschaftgeld beantragen und habe ich erfahren das ich nur 210€ , weil ich versichert bin durch meine Mann , und normalerweise habe ich eine Lohn von 450€ da ich eine unbefristete Arbeitsverträge habe , jetzt weiß ich nicht wie ich die Monat aus komme mit 210€ , meine Frage ich werde meine Arbeitgeber mir die Reste 240€ bezahlen oder nicht weil das ist viel zu wenig .

Mit Freundlichen Grüßen

Amelie

Aryane Tabeu
Aryane Tabeu
11 Monate zuvor

Hallo zusammen,

mein Name ist Aryane Tabeu. ich habe ein großes Problem mit dem Mutterschutz und zwar ich habe ein Minijob und dort wird den Arbeitsvertrag immer wöchentlich gemacht je nach dem man arbeitet z.B.: wenn man vielleicht nächste Woche für Arbeitstage geplant ist dann kriegt man schon die Vorherige Woche per E-Mail einen Vertrag für 4 Tage.
Weiterhin habe ich wegen Corona Krise nur bis 05.04. 2020 arbeiten können, statt 24.05.2020 ( Mutterschutzfrist) das heiß diese Entscheidung war nicht abhängig von mir, sondern vom Arbeitsgeber. Er hatte alle Mitarbeiter gebetet zu hause zu bleiben, bis er uns bescheid gibt, wann wir wieder arbeiten konnten. Als der Arbeitsgeber erfahren hat, dass ich den Mutterschaftsgeld beantragt habe, hat er mich am 09.06.2020 bei der Krankenkasse abgemeldet, ohne mir mitzuteilen. Er meint, dass ich durch den Fristlauf am 05.04.2020 kein Anspruch drauf habe.
Könnte mir bitte jemand diese Situation abklären. Danke im Voraus

Mit herzlichen Grüßen!

Aryane Tabeu

Goetz
Goetz
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
11 Monate zuvor

Man sollte doch aber zumindest darauf hinweisen, dass der Arbeitgeber hier vermutlich gleich gegen mehrere Gesetze verstößt: Ist eine Befristung hier überhaupt zulässig? Oder handelt es sich um einen unzulässigen Kettenarbeitsvertrag – was bedeuten könnte, dass in Wirklichkeit die ganze Zeit ein durchgehendes Arbeitsverhältnis besteht. Und was soll das heißen: Der Arbeitgeber meldet eine Arbeitnehmerin „von der Krankenkasse ab“? Ich würde Aryane dringend raten, mal zu einer Rechtsberatung zu gehen, am besten bei ihrer Gewerkschaft.

Martin
Martin
1 Jahr zuvor

Guten Tag,

Ich habe folgende Frage, und dazu noch nirgendwo eine verständliche Antwort gelesen. Vielleicht kann mir jemand hier eine Antwort geben:

Meine Frau hat sowohl einen Minijob als auch einen Hauptjob, über den sie gesetzlich versichert ist. Sie hat die 13 Euro pro Tag von der KK erhalten. Der restliche Betrag ihres gewöhnlichen Verdienst wurde vom AG des Hauptjobs aufgestockt. Zusammen mit dem KK-Anteil erhält sie für den Hauptjob soviel Gehalt wie vor dem Mutterschutz.

Der AG des Minijob hat jedoch nur die Differenz zwischen 390 Euro und 410 Euro (ihr gewöhnlicher monatlicher Verdienst) gezahlt.

Müsste der AG des Minijob nicht auch den Betrag aufstocken, so dass meine Frau keine Verdiensteinbußen während der Mutterschutz-Zeit hat?

Vielen Dank für Ihre/ Eure Antwort bereits vorab.

VG
Martin

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Martin
1 Jahr zuvor

Hallo Martin,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten.

Nach dem Mutterschutzgesetz hat der Arbeitgeber während der Schutzfristen (6 Wochen vor, den Entbindungstag und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten, sobald eine Arbeitnehmerinnen ein regelmäßig Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Dabei sind alle Beschäftigungen zusammenzurechnen.

Alle Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Sie bekommen ihre Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ihrer Beschäftigten in vollem Umfang von der zuständigen Krankenkasse erstattet.

Gerne unterstützen wir den Minijob-Arbeitgeber Ihrer Frau bei Fragen zur Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lily Meier
Lily Meier
1 Jahr zuvor

Hallo, ich habe eine Haushaltshilfe auf Minijobbasis mit einem Lohn von 300€ monatlich; sie hat zusätzlich noch eine Hauptbeschäftigung. Muss ich den Lohn während des Mutterschutzes (abzüglich meines Anteils am Mutterschaftsgeld) weiterbezahlen?
Danke und freundliche Grüße

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Lily Meier
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Meier,

während der Schutzfrist erhält Ihre Haushaltshilfe von Ihnen den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Die Zahlung des Lohnes findet hier nicht statt. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

Eine Hilfe bietet Ihnen auch der Rechner Zuschuss Mutterschaftsgeld: https://t1p.de/AGV-Rechner-Zuschuss-Mutterschaftsgeld

Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter Sie als Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.
Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lily Meier
Lily Meier
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Muss ich da selbst aktiv werden und von meiner Haushaltshilfe Gehaltsbescheinigungen der letzten 3 Monate vor Mutterschutz einfordern und damit ich das Mutterschutzgeld berechnen kann?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Lily Meier
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Meier,

das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft unterstützt Sie bei der Berechnung des Zuschusses. Sobald Ihnen die Gehaltsbescheinigungen der letzten 3 Monate Ihrer Haushaltshilfe vorliegen, wenden Sie sich gerne an unsere Arbeitgeberversicherung.

Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sandra Glanzner
Sandra Glanzner
1 Jahr zuvor

Hallo.

Ich arbeite nur in einem Minijob auf 450Euro. Habe ich trotzdem Anspruch auf einen anteiligen Zuschuss vom Arbeitgeber obwohl ich bei meinem Mann mitversichert bin?
Mit freundlichen Grüßen

Sandra G.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Sandra Glanzner
1 Jahr zuvor

Hallo Sandra,

auch im Minijob haben Sie grundsätzlich Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Der Zuschuss entspricht dem Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeldanspruch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt der Arbeitnehmerin.

Alle bestehenden Beschäftigungsverhältnisse werden zur Berechnung herangezogen. Verdienen Sie in Ihrem Minijob mehr als 390 Euro im Monat (13 Euro x 30 Tage), zahlt auch Ihr Minijob-Arbeitgeber diesen Zuschuss.

Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld erfolgt ausschließlich durch Ihren Arbeitgeber.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sandra Glanzner
Sandra Glanzner
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Danke für die Antwort.
Da ich kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld habe ( durch die familienversicherung) bekomme ich nur eine Einmalzahlung vom Bundesversicherungsamt. Die Frage; habe ich dann trotzdem Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss. Unabhängig davon ob man Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse bekommt oder nicht.

MfG Sandra G.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Sandra Glanzner
1 Jahr zuvor

Hallo Sandra,

als Familienversicherte haben Sie Anspruch auf eine Einmalzahlung in Höhe von 210 Euro gegenüber dem Bundesversicherungsamt.

Zusätzlich haben Sie Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss, wenn Ihr durchschnittlicher monatlicher Verdienst über 390 Euro liegt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Judith
Judith
1 Jahr zuvor

Hallo!
Ich habe eine Hauptanstellung und übe nebenbei einen Minijob für ca. 200€ aus. Bekomme ich den Arbeitgeberzuschuss nur für den Hauptberuf oder auch für den Minijob? Die 13€ pro Tag von der Krankenkasse ist ja quasi so oder so „verbraucht“.
Und wird der Minijob bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt?
Vielen Dank und viele Grüße,
Judith

Judith
Judith
Reply to  Judith
1 Jahr zuvor

Nicht 200, sondern 300€

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Judith
1 Jahr zuvor

Hallo Judtih,

während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Bezüglich Ihrer Anfrage zum Elterngeld wenden Sie sich bitte direkt an Ihre zuständige Elterngeldstelle.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo!
Ich habe 2 Jobs. Einen versicherungspflichtigen Hauptberuf und einen Nebenjob auf geringfügiger Basis (ca. 200€).
Erhalte ich in der Zeit vom Mutterschutz einen Arbeitgeberzuschuss für beide Jobs oder nur für die Hauptarbeit? Die 13€ pro Tag von der Kasse sind ja dafür quasi schon „verbraucht“.
Wird bei der Elterngeldberechnung der Minijob mit berücksichtigt?
Vielen Dank und viele Grüße,
Judith

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,

während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Bezüglich Ihrer Anfrage zum Elterngeld wenden Sie sich bitte direkt an Ihre zuständige Elterngeldstelle.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Tanja Lang
Tanja Lang
1 Jahr zuvor

Hallo, ich arbeite seid 1,5 Jahren auf 450euro Basis. Habe auch immer diese 450€ von meinem Arbeitgeber erhalten. In der Muttterschutzfrist hat er mir jetzt lediglich einen Zuschuss in Höhe von 60€ gezählt. Vom bundesversicheru gsamt habe ich eine Einmalzahlung von 210€ erhalten. Demnach habe ich in der Mutterschutzfrist finanzielle Einbußen, ist das rechtens oder muss mein Arbeitgeber mir die Differenz zahlen?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!

MfG Tanja Lang

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Tanja Lang
1 Jahr zuvor

Hallo Tanja,

die Zahlung Ihres Arbeitgebers ist korrekt.

Einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber für die Zeit der Mutterschutzfristen (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung) und für den Entbindungstag. Den Zuschuss erhalten Sie, wenn Sie in den letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfristzeit einen Nettoverdienst von mehr als 390,00 Euro monatlich hatten.

Mutterschaftsgeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse für selbst versicherte werdende Mütter. Familienversicherte Beschäftigte können Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt beantragen. Dieses beträgt höchstens 210 Euro für die gesamte Schutzfristzeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ludger
Ludger
1 Jahr zuvor

Hallo,

unsere Haushaltshilfe hat eine Hauptbeschäftigung und arbeitet bei uns für 450€ im Monat als Minijoberin im Haushalt.

Sie geht ende August in den Mutterschutz.

Was muss ich als Arbeitgeber nun tun muss ich Sie im Online Änderungsverfahren abmelden mit dem Grund Mutterschaftsgeld ?

bekommt Sie von mir einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld oder nur von Ihrem Hauptarbeitgeber ?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Ludger
1 Jahr zuvor

Hallo Ludger,

zu Beginn der Mutterschutzfrist erhält die Minijob-Zentrale den Änderungsscheck mit dem Grund 04 (Bezug von Mutterschaftsgeld).

Während der Schutzfristzeit erhält Ihre Haushaltshilfe von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

Als Arbeitgeber im Privathaushalt erhalten Sie von der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ihre Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft, ihrer Beschäftigten, in vollem Umfang erstattet. Sie nehmen dafür an einem allgemeinen Umlageverfahren (U2-Verfahren) teil.

Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter Sie als Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nora Lübbert
Nora Lübbert
1 Jahr zuvor

Hallo liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,
ich möchte gerne innerhalb der Schutzfrist vor der Geburt weiter arbeiten (ich arbeite ohnehin von zuhause aus und sehe da keine Schwierigkeiten). Muss ich dem Arbeitgeber diesen Willen schriftlich mitteilen? Reicht es formlos via E-Mail oder gibt es ein Formular dafür?
sonnige Grüße
Nora L.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nora Lübbert
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Lübbert,

in der Schutzfrist gilt für die Zeit vor der Entbindung ein generelles Beschäftigungsverbot und für die Zeit nach der Entbindung ein absolutes Beschäftigungsverbot. Dies bedeutet, dass Sie in den sechs Wochen vor der Entbindung Ihre Tätigkeit weiterführen dürfen, wenn Sie diesen Wunsch gegenüber Ihrem Arbeitgeber erklären. Sie können diesen Wunsch jederzeit widerrufen.

Eine Beschäftigung in den acht Wochen nach der Entbindung hingegen ist unter keinen Umständen erlaubt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten weitet sich dieses absolute Beschäftigungsverbot sogar bis auf zwölf Wochen aus.

In welcher Form die Erklärung zur weitere Ausübung der Beschäftigung bis zum mutmaßlichen Entbindungstermin zu erfolgen hat obliegt Ihrem Arbeitgeber. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Arbeitgeber.

Alles Gute und freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nora Lübbert
Nora Lübbert
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Jahr zuvor

Danke für diese schnelle Antwort!

A. Thiedemann
A. Thiedemann
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

unsere Haushaltshilfe ist schwanger und wird voraussichtlich Ende August entbinden. Sie arbeitet noch bei 2 weiteren AG als Haushaltshilfe, hat aber insgesamt nicht mehr als 420 EUR/Monat an Einkommen.

Wenn ich alles, was ich nun zum Thema “Mutterschaftsgeld” gelesen habe, richtig verstanden habe, bekommt sie als Familienversicherte lediglich einmalig 210 EUR Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt und ansonsten von uns 3 AG einen minimalen Zuschuss in der Hoehe der Differenz von 390 zu 420 EUR.

D.h. unsere Hilfe hat einen erheblichen Einkommensverlust.

Angenommen, wir zahlen ihr freiwillig ihr durchschnittliches monatliches Geld waehrend der Mutterschutzfrist weiter. Wie sieht es dann mit den 210 EUR von der BVA aus? Ich nehme an, das faellt weg?

Und wie sieht es mit einer Erstattung des freiwillig weitergezahlten Lohnes aus der U2-Umlage, die wir entrichten, aus? Gibt es eine solche Erstattung oder ist unsere Lohnfortzahlung allein unsere Sache?

Besten Dank fuer Ihre Auskuenfte und freundlichen Gruss

A. Thiedemann

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  A. Thiedemann
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

schön, dass Sie sich so für Ihre Haushaltshilfe einsetzen.

Aber es stimmt, Ihre Haushaltshilfe hat in der Schutzfristzeit quasi einen “Einkommensverlust”.

Als Arbeitgeberversicherung sind wir an die gesetzlichen Vorgaben gebunden. Im Zeitraum der Schutzfrist können wir nur den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erstatten, freiwillige Zahlungen seitens der Arbeitgeber nicht.

Ob eine freiwillige Lohnfortzahlung Einfluss auf das Mutterschaftsgeld des Bundesversicherungsamtes hat, klären Sie bitte direkt mit der Mutterschaftsgeldstelle unter der Rufnummer 0228 619-188.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

A. Thiedemann
A. Thiedemann
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

erstmal danke fuer Ihre Rueckmeldung!

Ich habe noch folgende Frage: Was muss ich Ihnen bzw. der Minijob-Zentrale mitteilen bzgl. der Schwangerschaft? Gibt es irgendwelche Formulare, die auszufuellen sind oder Bescheinigungen, die vorgelegt werden muessen?

Freundlichen Gruss

Anke Thiedemann

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  A. Thiedemann
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

mithilfe des Änderungsschecks https://t1p.de/MJZE-Haushaltshilfe-anmelden teilen Sie uns bitte den Beginn der Mutterschutzfrist mit. Sollte die Minijob-Zentrale weitere Unterlagen benötigen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Sie möchten sich den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erstatten lassen? Dann rufen Sie einfach das Service-Team der Arbeitgeberversicherung an. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter der Rufnummer 0234 304-43990. Ihren Erstattungsanspruch klären wir telefonisch – schnell und unbürokratisch. Mehr zum Erstattungsverfahren erfahren Sie unter https://www.arbeitgeberversicherung.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gehsa
Gehsa
2 Jahre zuvor

Liebes Blog-Team,
ich arbeite insgesamt ungefähr 2,5 Monate auf 450€ Basis, bevor meine Mutterschutzfrist eintritt. Werde ich während meines Mutterschutzes überhaupt von meinem Arbeitgeber einen Zuschuss bekommen? Ich bin Studentin und über meine Mutter mitprivatversichert.
Lg Gehsa

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Gehsa
2 Jahre zuvor

Hallo Gehsa,

Sie haben Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld wenn Ihr Nettoverdienst zwischen 390 Euro und 450 Euro liegt.

Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht dem Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeldhöchstanspruch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt der Arbeitnehmerin. Alle bestehenden Beschäftigungsverhältnisse werden zur Berechnung herangezogen.

Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld erfolgt ausschließlich durch Ihren Arbeitgeber.

Wenden Sie sich bitte mit Ihren Fragen zum Thema Mutterschutzfristen/ Zuschuss zum Mutterschaftsgeld / Mutterschutzgesetz/ Elternzeit an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Rufnummer 030 20179130. Erreichbar von montags bis donnerstags zwischen 9.00 und 18.00 Uhr oder per E-Mail an info@bmfsfjservice.bund.de

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Matilda
Matilda
2 Jahre zuvor

Hallo, ich arbeite schon 4 Monate Im einem Firma , Mitarbeiterin 450 euro basis, 48 stunde im Monat. Eigentlich erhalte ich 445 euro pro monatlich, das ist meine einzige Arbeit . Ich habe Familien Versicherung . meine frage ist : wann ich schwanger werde und wollte nicht mehr arbeiten, erhalte ich Mutterschaft geld , oder Eltern geld?
Mit freundlichen Grüßen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Matilda
2 Jahre zuvor

Hallo Matilda,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.
Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihnen Ihr Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausspricht und Ihr Arbeitgeber Sie nicht weiter beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesem Fall nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn) bis zum Eintritt in die Mutterschutzfrist.

Die Mutterschutzfrist beginnt in der Regel 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin und endet 8 Wochen nach Geburt des Kindes.

Während der Mutterschutzfrist erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Diesen Zuschuss bekommen Sie, wenn Sie in den letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfristzeit ein Nettoentgelt aus allen Beschäftigungen von mehr als 390,00 Euro monatlich erhalten haben. Liegt der Verdienst darunter, zahlt der Arbeitgeber keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. In diesem Fall können Sie beim Bundesversicherungsamt für die Zeit der Mutterschutzfrist ein einmaliges Mutterschaftsgeld in Höhe von 210 Euro beantragen.

Bezüglich Ihrer Frage zum Eltengeld wenden Sie sich bitte an die Elterngeldstelle.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Popanda
Popanda
2 Jahre zuvor

Sehr geehrtes Team,

Ich habe folgende Frage:
Ich habe einen 450 Euro Job „auf Abruf“ angenommen, den ich aufgrund einer Schwangerschaft und eines Beschäftigungsverbots nicht antreten kann.
Meine im Vertrag vereinbarte wöchentliche Stundenzahl beläuft sich auf zwei Stunden pro Woche.
Für den ersten Monat waren allerdings zur Einarbeitung bereits 5 Dienste a 8 Stunden für mich eingeplant.
Müssen mir diese ausgezahlt werden, oder wird nur die im Vertrag vereinbarte wöchentliche Stundenzahl gezahlt?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Popanda
2 Jahre zuvor

Hallo Popanda,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch dann nicht, wenn Sie Ihre Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot nicht antreten können. Selbstverständlich muss Ihr Arbeitgeber sich an alle vertraglichen Vereinbarungen und Absprachen halten.

Anfragen von Arbeitnehmerinnen zum Thema „Arbeit auf Abruf“ beantwortet die Mitabeiter am Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Weitere Informationen rund um den Mutterschutz finden Sie in der Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: https://t1p.de/BMFSFJ-Leitfaden-zum-Mutterschutz

Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Popanda
Popanda
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Die Dame am Telefon der von Ihnen vorgeschlagenen Hotline konnte meine Frage leider nicht beantworten.
Eine weitere wichtige Frage :
Nachdem ich meinem Arbeitgeber über mein BV informiert habe, und gefragt habe, welche Unterlagen er benötigt, hieß es, nur eine Kopie des Mutterpasses. Bis heute habe ich kein Geld überwiesen bekommen. Auf Nachfrage wurde geantwortet, dass die Bescheinigung des BV nicht eingegangen ist (ist auch korrekt). Nun habe ich die Bescheinigung (Beginn BV vor zwei Monaten) nachgeschickt und soll trotzdem das Geld für die letzten zwei Monate nicht zurück erhalten, weil die Bescheinigung da noch nicht vorlag. Ist das rechtens?wenn nicht, wie gehe ich am besten vor? MfG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Popanda
2 Jahre zuvor

Hallo Popanda,

die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.

Auch ist den Mitarbeitern des Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Mitarbeitern der Minijob-Zentrale ist die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt.

Somit sind Ihre Fragen rechtsverbindlich nur durch einen Anwalt oder- falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft möglich.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
2 Jahre zuvor

Guten Tag. Ich bin Schwanger, bin Familienversichert und habe Beschaftigungsverbot. Ich bin bei Mini Job Zentrale angemeldet aber habe keine Vertrag zu Hause. Ich arbeite in Firma seit 2017 und bekomme jeden Monat Gehaltsabrechnung. Ich arbeite 4 Tage im Monat ich muss nicht jeden Tag kommen. Wenn ich nicht mochte, oder kann nicht kommen kann einfach zu Hause bleiben. Mein Arbeitgeber zahlt Umlage 2 nicht. Bekomme ich weiter Gehalt?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
2 Jahre zuvor

Guten Tag,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Für die Zeit des Beschäftigungsverbots zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn als Mutterschutzlohn weiter.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

J. Saul
J. Saul
2 Jahre zuvor

Guten Tag,
ich habe zwei Anstellungen, zum einen sozialversicherungspflichtig in Teilzeit, zum anderen einen Minijob, bei dem ich 450 Euro verdiene. Nun gehe ich am 14.4. in Mutterschutz, das ist auch der Zeitpunkt, zu dem ich bei dem Minijob aufhöre. Werden dann trotzdem beide Gehälter zur Berechnung des Mutterschutzgeldes als Grundlage genommen? Wenn ja, wer zahlt das dann?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, schöne Grüße
J. Saul

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  J. Saul
2 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Saul,

nur aufgrund der Schwangerschaft bzw. der Mutterschutzfrist müssen Sie Ihren Minijob nicht beendet. Auch in einem bestehenden Minijob haben Sie Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld während der gesetzlichen Mutterschutzfrist.

Während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

J. Saul
J. Saul
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Vielen Dank für Ihre Nachricht, liebes Blog-Team. Ich weiß, dass ich den Job nicht beenden muss, aber es wird aller Voraussicht trotzdem passieren. Bekomme ich dann dennoch meinen Anteil am Mutterschaftsgeld vom Minijob, auch wenn das Arbeitsverhältnis beendet wurde?
Noch einmal vielen Dank und schöne Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  J. Saul
2 Jahre zuvor

Hallo,

im Fall einer Beendigung des Minijobs sind Sie grundsätzlich schlechter gestellt. Nur wenn Sie Anspruch auf Entgelt haben zahlt Ihnen der Arbeitgeber den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Bei einem beendeten Minijob ist das nicht der Fall.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Swenja
Swenja
2 Jahre zuvor

Hallo ich habe eine dringende Frage ,Ich habe 2 Jobs einmal als krankenschwester in einem Krankenhaus mit einer 87,5%Stelle krankenversichert bin ich darüber. Zusätzlich habe ich ein Minijob 450euro Basis aus abruf in der ambulanten intensiv Pflege.da ich schwanger bin darf ich in meinem Minijob nicht mehr arbeiten und habe nur dort ein beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber automatisch. Aber im Krankenhaus arbeite ich weiterhin. Ist der arbeitgeber vom Minijob trotzdem verpflichtet mich im beschäftigungsverbot zu bezahlen?Und kann er sich das Geld von der knappschaft mit der Umlage 2 die er zahlt das Geld wieder holen auch wenn er mehr als 30 Mitarbeiter hat?bin im Zwiespalt. Habe mir einen Anwalt genommen wo ich ungern ohne Ende zahlen möchte obwohl es da ne Regelung gibt .LG swenja

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Swenja
2 Jahre zuvor

Hallo Swenja,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Für die Zeit des Beschäftigungsverbots zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn als Mutterschutzlohn weiter. Ein betriebliches Beschäftigungsverbot aus dem Minijob heraus hat keine Auswirkungen auf Ihre Hauptbeschäftigung.

Das U2-Verfahren gleicht die finanziellen Belastungen Ihres Arbeitgebers aus dem gesetzlichen Mutterschutz aus. Der Arbeitgeber erhält auch im Minijob seine Aufwendungen, welche er nach dem Mutterschutzgesetz zahlen muss, erstattet.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Popanda
Popanda
2 Jahre zuvor

Sehr geehrtes Team,
Ich habe folgende Frage:
Ich habe einen 450 Euro Job “auf Abruf” angenommen, den ich aufgrund einer Schwangerschaft und eines Beschäftigungsverbots nicht antreten kann.
Es ergibt sich somit kein “Durchschnittslohn”. Was steht mir nun in dieser Zeit monatlich zu? MfG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Popanda
2 Jahre zuvor

Hallo,

unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft!

Ihr Mutterschutzlohn hängt auch von den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen ab. Für die Arbeit auf Abruf muss die Dauer der wöchentliche Arbeitszeit vertraglich festgelegt werden.
Mehr dazu finden Sie unter unter folgendem Link: http://t1p.de/Blogbeitrag-Arbeit-auf-Abruf

In der Regel gilt:
Ist die Berechnung eines durchschnittlichen Arbeitsentgeltes nicht möglich, kann das durchschnittliche kalendertägliche Arbeitsentgelt einer vergleichbar beschäftigten Person angesetzt werden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Martina
Martina
2 Jahre zuvor

Liebes Minijob-Zentrale Team,

ich stehe vor einem großen Fragezeichen.

Ich selbst bin als Minijobberin für die Buchhaltung zuständig und komme nicht weiter;-(

Nach Ende meiner Elternzeit arbeite ich nun seit über einem Jahr 30 Stunden im Monat für 450,00 EUR in einer kleinen Kanzlei, bin über meinen Mann familienversichert und gehe am 12.01.2019 erneut in Mutterschutz.
Nun bekomme ich während der Mutterschutzfrist ja keine Leistung der Krankenkasse, sondern kann einen Antrag auf Mutterschutzgeld beim Bundesversicherungsamt stellen. Von dort erhalte ich lediglich eine Einmalzahlung i. H. v. 210,00 EUR für die gesamte Mutterschutzzeit, da mein Verdienst aber über 390,00 EUR monatlich liegt, ist mein Arbeitgeber verpflichtet die Differenz weiter zu zahlen. Nun stellt sich mir die Frage wie ich das berechne und im Lohnprogramm hinterlege. Im Forum des Anbieters (Lexware Lohn + Gehalt) wurde mir lediglich ein Link auf diese Seite als Antwort gesendet. Ich habe die Mutterschutzfrist eingetragen, aber das Programm geht – fälschlich – von der kalendertäglichen Zahlung von 13 EUR aus.
Theoretisch wäre doch im Januar die Zahlung der Bundesversicherungsanstalt zu verrechnen, d. h. 450,00 EUR Lohn – Mutterschutzgeld 210,00 EUR = 240,00 EUR Zuzahlung. Für die weiteren Monate Februar, März, dann jeweils 450,00 EUR und April anteilig?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Martina C.

Martina
Martina
Reply to  Martina
2 Jahre zuvor

Nachtrag

oder ist es so, dass mein Arbeitgeber nur die Differenz zwischen 390,00 EUR und 450,00 EUR, also 60,00 EUR im Monat zahlen muss, obwohl ich nur einmalig 210,00 EUR von der Bundesversicherungsanstalt erhalte und die restlichen Monate keine weiteren Zahlungen? Das würde für mich ja ein riesiges Minus bedeuten, obwohl doch gerade durch die Zuzahlung das Einkommen unverändert bleiben soll?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Martina
2 Jahre zuvor

Hallo Martina,

als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen der Arbeitgeber die Differenz zwischen den 13 Euro Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist. Einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhält eine Arbeitnehmerin nur, wenn sie insgesamt ein Nettoentgelt aus allen Beschäftigungen von mehr als 390 Euro monatlich erhält (13 Euro x 30 Tage).

Es ist daher korrekt, wenn der Arbeitgeber Ihnen die Differenz wischen 390 Euro und Ihrem tatsächlichen Entgelt – 450 Euro – zahlt. Dieses Verfahren gilt auch dann, wenn Sie das einmalige Mutterschaftsgeld in Höhe von 210 Euro bezogen haben.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Martina
Martina
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Danke für die Antwort. D.h. es wird von eimem fiktiven Betrag von 13€ ausgegangen, obwohl dieser tatsächlich nicht gezahlt wird. Muss der Arbeitgeber die 60€ dann nur für den ersten Monat hinzuzahlen? Wie sieht es denn mit den restlichen Wochen aus? Gibt es da auch 60€ oder gar nichts?

Kann ich den Verlust auffangen und den Mutterschutz vor der Geburt ausfallen lassen um wenigstens in der Zeit noch mein komplettes Gehalt zu bekommen und die Einmalzahlung dann nach der Geburt erst beantragen?

Warum steht man sich beim Minijob wieder schlechter, wenn Teilzeit- und Vollzeitarbeitnehmer durch die Zuzahlung so gestellt werden, dass sie keinerlei Verlust in der Zeit machen…?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Jahre zuvor

Hallo Martina,

es ist grundsätzlich möglich, dass Sie vor dem Entbindungstermin noch weiter arbeiten und Ihren vollen Lohn erhalten, wenn sie sich zu dieser Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklären. Sie können diese Erklärung jederzeit widerrufen.
In der Schutzfrist nach der Entbindung besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot. Eine Beschäftigung in dieser Zeit ist ausgeschlossen.

Für die Zeit der Mutterschutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, welche Sie in Anspruch nehmen, muss Ihr Arbeitgeber den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen. Mindestens also für die acht Wochen nach der Entbindung. Welche Möglichkeiten zur Beantragung des einmaligen Mutterschaftsgeldes in Höhe von 210 Euro bestehen bitten wir Sie, bei der zuständigen Stelle zu erfragen.

Der Anspruch auf Mutterschaftsgeld (13 Euro/täglich) besteht nur für versicherungspflichtig Beschäftigte, da diese auch selbst Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung entrichten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Barbara Schatz
Barbara Schatz
2 Jahre zuvor

Hallo,

ich beziehe seit Mitte August 2018 Arbeitslosengeld I. Zwei Monate vor Beginn des Mutterschutzes (zum 1.1.19) kann ich einen Minijob in Höhe von 165 Euro aufnehmen. Wenn ich nur ALG I beziehe zahlt die Krankenkasse das Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Aber wie verhält es sich nun, wenn noch ein Minijob dazu kommt? Kürzt die Krankenkasse oder muss der Arbeitgeber noch etwas zahlen? Danke für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße
Barbara Schatz

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Barbara Schatz
2 Jahre zuvor

Hallo Frau Schatz,

während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung) sowie den Entbindungstag zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, sobald eine Arbeitnehmerin ein regelmäßiges Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Da Ihr Monatslohn in Höhe von 165,00 Euro geringer ist, hat der Arbeitgeber im Minijob keinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten.

Inwieweit sich die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung auf die Höhe Ihres Arbeitslosengeldes auswirkt, erfragen Sie am besten bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Annika van Gerven
Annika van Gerven
2 Jahre zuvor

Hallo zusammen, ich befinde mich bereits im Mutterschutz und habe zu meinem Hauptberuf einen 450€ Minijob. Nun hat mein hauptberuflicher Arbeitgeber bereits alles mit meiner Krankenkasse geregelt und ich habe das Geld, 13€ pro Tag, von der Krankenkasse, sowie den Lohnausgleich vom Arbeitgeber, erhalten.
Mein Minijob Arbeitgeber hat dies aber noch nicht gemacht und sie haben sich auch nicht gegenseitig kontaktiert, weil ich die erste werdende Mutter in beiden Betrieben bin und keiner wusste, wie man genau damit umgeht.
Wie müssen wir nun weiter vorgehen, bzw. was muss der Minijob Arbeitgeber nun genau machen? Wir sind derzeit leider etwas ratlos und hoffen sehr auf Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Annika van Gerven

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Annika van Gerven
2 Jahre zuvor

Hallo Frau van Gerven,

während der Schutzfristzeit erhalten Sie von beiden Arbeitgebern einen anteiligen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem Ihre Nettoarbeitsentgelte der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit aus den beiden Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

Am besten teilen Sie Ihren Arbeitgebern den jeweiligen Verdienst aus der anderen Beschäftigung mit. Beide Arbeitgeber haben eine anteilige Berechnung durchzuführen. Hilfreich, für Ihre Arbeitgeber ist auch unser Mutterschaftsrechner auf unserer Homepage https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/03_Mutterschaftsrechner/node.html.

Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft unterstützt Ihre Arbeitgeber gerne bei der Berechnung. Sie erreichen das Service-Team der Arbeitgeberversicherung montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jaqueline Hammer
Jaqueline Hammer
2 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
ich befinde mich zurzeit in dem 2 Vertrage meiner 1 Jährigen Vertragslänge, und habe jetzt wieder 6 Monate Probezeit. Wie verhält sich das auf meinen Schwangerschaft? Muss ich ihm trotzdem sofort bescheid geben das ich schwanger bin? Oder kann ich warten bis ich meinen Unbefristeten Vertrag bekommen habe und dann erst sagen das ich schwanger bin ? um einen unbefristet Vertrag zu bekommen.
Oder wie verhalte ich mich da am besten ?
Mit freundlichen Grüßen
Jaqueline Hammer

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Jaqueline Hammer
2 Jahre zuvor

Hallo Jaqueline,

werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Nur so ist auch gewährleistet, dass der Arbeitgeber alle Normen zum Mutterschutz einhalten kann. Diese Mitteilungspflicht ist jedoch keine Rechtspflicht, sondern lediglich eine Empfehlung im Interesse von Mutter und Kind.

Wir bitte jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie als Minijob-Zentrale in arbeitsrechtlichen Fragen nur allgemein beraten können. Zu Ihrer speziellen Frage empfehlen wir Ihnen, sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lydia Herzog
Lydia Herzog
2 Jahre zuvor

Hallo ich habe folgende Frage. Ich bin seit dem 01.06.18 in einer Zahnarztpraxis für 4h/Woche angestellt. Jetzt bin ich schwanger. Ich habe gelesen das die 13 Wochen vor der Schwangerschaft zählen für die Berechnung des Mutterschutzgeldes. Da ich in der Praxis keine Prophylaxe mehr machen kann aufgrund der Schwangerschaft und auch nicht anders einsetzbar bin habe ich jetzt trotzdem Anspruch auf Lohnfortzahlung? Die Praxis möchte nämlich das ich einen Aufhebungsvertrag unterschreibe.
Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Lydia Herzog

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Lydia Herzog
2 Jahre zuvor

Hallo Frau Herzog,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind. Ihr Arbeitgeber muss Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes wirkungsvoll mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen schützen und dabei die gesetzlichen Mutterschutzvorgaben zum Gesundheitsschutz, Kündigungsschutz und Leistungsrecht beachten und umsetzen.
Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von betrieblichen und ärztlichen Beschäftigungsverboten nicht beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesen Fällen nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn), wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von teilweisen oder vollständigen Beschäftigungsverboten nicht mehr beschäftigen darf. Als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Ist das nicht möglich, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen. Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
Sie selbst können Ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, lassen Sie sich unbedingt vorab beraten. Fragen hierzu richten Sie bitte an die zuständige Mutterschutz-Aufsichtsbehörde.
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/mutterschaftsleistungen/aufsichtsbehoerden-fuer-den-mutterschutz-und-kuendigungsschutz/aufsichtsbehoerden-fuer-mutterschutz-und-kuendigungsschutz–informationen-der-laender/73648

Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
3 Jahre zuvor

Hallo,
ich habe eine konkrete Frage zu folgendem Fall: ich habe einen versicherungspflichtigen Job bei meinem Hauptarbeitgeber und einen Mini-Job bei einem anderen Arbeitgeben. Ist es rechtlich möglich, freiwillig auf den Anspruch auf Zahlung eines Mutterschaftsgeldzuschusses des Minijob-Arbeitgebers zu verzichten oder ist das rechtlich nicht möglich, außer mit einer Kündigung vor Antritt des Mutterschutzes?
Vielen Dank!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
3 Jahre zuvor

Hallo,

nach dem Mutterschutzgesetz hat der Arbeitgeber während der Schutzfristen (6 Wochen vor den Entbindungstag und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten, sobald eine Arbeitnehmerinnen ein regelmäßig Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Dabei sind alle Beschäftigungen zusammenzurechnen. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Die Möglichkeit eines freiwilligen Verzichts auf die Zahlung des Arbeitgeberzuschusses ist uns nicht bekannt und würde für Sie eine Einkommenseinbuße bedeuten.

Alle Arbeitgeber bekommen ihre Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ihrer Beschäftigten in vollem Umfang von der zuständigen Krankenkasse erstattet. Sie nehmen dafür an einem allgemeinen Umlageverfahren (U2-Verfahren) teil.

Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter Ihre Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Für Fragen rund ums Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen die bestehenden Informationsangebote des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter http://www.bmas.de. Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeiter des Bürgertelefons zum Arbeitsrecht unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Frau Müller
Frau Müller
3 Jahre zuvor

Eine Mitarbeiterin übt während der Elternzeit einen Minijob bei uns aus.
Nun ist sie erneut schwanger.
Wird der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auf Basis der letzten drei Monate
(Minijob) oder auf Grundlage der Vollzeitbeschäftigung vor der Elternzeit berechnet?
Die Mitarbeiterin ist während der Elternzeit beitragsfrei gesetzlich versichert.
Wer zahlt das Mutterschaftsgeld?
Die Krankenkasse oder das Bundesversicherungsamt?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Frau Müller
3 Jahre zuvor

Hallo Frau Müller,

während der Elternzeit können Arbeitnehmerinnen im Rahmen einer zulässigen Teilzeitarbeit, wie zum Beispiel in einem Minijob, weiter im Betrieb tätig sein. Bei einer erneuten Schwangerschaft besteht dann die Möglichkeit die Elternzeit vorzeitig zu beenden, um die Schutzfrist in Anspruch zu nehmen. Wird die Elternzeit vorzeitig beendet, lebt die Hauptbeschäftigung wieder auf. Das Mutterschaftsgeld wird dann von der Krankenkasse gezahlt und der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld ist aus der Hauptbeschäftigung zu berechnen. Wird die Elternzeit nicht rechtzeitig beendet, erfolgt die Berechnung aus dem Minijob.

Bei Fragen unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihre Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trackback
Kann während der Elternzeit beim gleichen Arbeitgeber ein Minijob ausgeübt werden? | Die Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

[…] Mutterschaftsgeld bei Minijobs […]

Anthea L.
Anthea L.
3 Jahre zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin im Hauptgewerbe als freiberufliche Journalistin selbstständig (und privat versichert) und arbeite nebenbei in einem Minijob – verstehe ich dies richtig, dass ich aufgrund der Selbstständigkeit und privaten Versicherung keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld habe? Die Mutterschutzfrist im Minijob muss aber dennoch eingehalten werden? Mein Arbeitgeber im Minijob möchte das Arbeitsverhältnis zum Beginn der Mutterschutzfrist aufheben und danach dann wieder neu abschließen – kann dies irgendwie umgangen werden, da ich aktuell über den Minijob noch gesetzlich rentenversichert bin und dies eigentlich nicht unterbrechen möchte?
Freundliche Grüße aus Köln

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anthea L.
3 Jahre zuvor

Hallo Anthea,

Arbeitnehmerinnen, die nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, erhalten auf Antrag Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 210 Euro durch das Bundesversicherungsamt. Weitere Informationen und Antragsformulare erhalten Sie unter http://www.mutterschaftsgeld.de.
Zu beachten ist hierbei zusätzlich, dass der Arbeitgeber auch diesen Arbeitnehmerinnen den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen hat. Er leistet nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich ist. Dabei beläuft sich der monatliche Zuschuss auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Durch den Arbeitgeber ist in jedem Fall eine Unterbrechungsmeldung zu erstellen. Die Unterbrechung beginnt mit Eintritt in die Mutterschutzfrist und endet mit Wiederaufnahme der Beschäftigung. Somit wäre eine Beendigung des Beschäftigungsverhältnis zu Beginn der Mutterschutzfrist nicht notwendig.

Inwiefern diese Zeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung Berücksichtigung finden, erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich bei arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

TinaLaser
TinaLaser
3 Jahre zuvor

Liebes Team der Minijob-Zentrale,

Ich bin etwas verwirrt was meine Mutterschaftsleistungen angeht.
Bis zum Beginn meines Mutterschutz am 26.3. arbeitete ich mit 75% in einer sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit, sowie auf 450 Euro Basis als Nebenverdienst.
Nachdem ich den voraussichtlichen Geburtstermin an die Krankenkasse geschickt hatte, wurde mir umgehend von dort mein Gesamtanspruch für die ersten sechs Wochen ausgezahlt. Von meinem Nebenverdienstarbeitgeber bekam ich ein gekürztes Gehalt (mein übliches Geld minus der sechs Arbeitstage, die ich im März aufgrund des Mutterschutz nicht gearbeitet hatte). Vom Hauptarbeitgeber wurde für April ein reduziertes Gehalt auf Basis der Mutterschutzleistungen ausbezahlt, abzüglich eines Betrages den ich meines Verständnisses für den voll bezahlten März wieder zurückzahlen musste. Eine weitere Zahlung vom Minijob blieb aus.

Meiner Krankenkasse habe ich damals beide Arbeitgeber genannt. Nach Rücksprache hieß es, dass die beiden Arbeitgeber ihre Anteile am Mutterschaftsgeld untereinander ausmachen müssen, die Krankenkasse habe damit nichts am Hut. Sie habe den Maximalbetrag ausbezahlt. Ich ging daher davon aus, dass ich alles erledigt hatte und alles von selbst laufen würde. Nun kommen aber keine MutterschaftsLeistungen vom Nebenverdienst.

Meine Fragen:
1. Hätte ich die Leistungen für den Minijob separat beantragen müssen und wenn ja wo?
2. Wäre dies auch jetzt nach Beginn des Mutterschutz noch möglich? Zumindest für die acht Wochen nach Geburt.
3. Spielt es eine Rolle, dass ich meinen Minijob auf Ende des Mutterschutz gekündigt habe (da eine Wiederaufnahme ausgeschlossen ist und dem Arbeitgeber an einer unbefristeten Neubesetzung anstelle einer reinen Elternzeitvertretung gelegen war)?

Über ein wenig Klarheit würde ich mich sehr freuen.
Mit herzlichen Grüßen,
Tina Laser

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  TinaLaser
3 Jahre zuvor

Hallo Tina,

Arbeitgeber leisten den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auch rückwirkend, wenn die Arbeitnehmerin ein Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Der Arbeitgeberzuschuss zum
Mutterschaftsgeld ist aus der Hauptbeschäftigung und der Nebenbeschäftigung zu berechnen.
Die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld obliegt Ihrem Arbeitgeber. Sprechen Sie Ihn einfach an. Hilfreich für alle Beteiligten ist unser Mutterschaftsgeld-Rechner.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/03_Mutterschaftsrechner/node.html

Die Tatsache, dass Sie Ihren Minijob zum Ende der Mutterschutzfrist gekündigt haben, ist unerheblich.

Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und
freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

W.Gerken
W.Gerken
3 Jahre zuvor

Hallo,
Ich habe eine Frage zur der An-und Abmeldung zur Sozialversicherung bzw.
der Unterbrechungsbescheinigung der Sozialversicherung. Da ich geringfügig beschäftigt und familienversichert bin muss ich diese Formulare anscheinend mit einreichen um Mutterschaftsgeld zu beantragen. Woher erhalte ich diese? Ich bekomme immer im Januar zu meiner Abrechnung eine Meldung zur Sozialversicherung. Ist dies die Anmeldung und erhalte ich beim Anfang der Schutzfrist dann die Abmeldung?
MfG W.Gerken

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  W.Gerken
3 Jahre zuvor

Hallo Frau Gerken,

die Meldungen zur Sozialversicherung erstellt immer Ihr Arbeitgeber. Die Anmeldung erkennen Sie am Abgabegrund 10. Sie wird stets zu Beginn der Beschäftigung ausgestellt. Besteht die Beschäftigung über den Jahreswechsel hinaus weiter, so erhalten Sie für das abgelaufene Kalenderjahr eine Jahresmeldung (Abgabegrund 50) von Ihrem Arbeitgeber. Mit Beginn der Schutzfrist erstellt Ihr Arbeitgeber eine Unterbrechungsmeldung (Abgabengrund 51) für den Zeitraum ab Jahresbeginn bis zum Tag vor Beginn der Schutzfrist.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nino
Nino
3 Jahre zuvor

Hallo,

Ich möchte wissen was ich alles brauche für Mutterschaftsgeld zum bekommen?
Ich habe 3 Arbeitgeber, mache Privat Haushaltshilfe. Was muss ich machen? Muss ich selbst Antrag stellen oder macht alles Arbeitgeber? ab 7 April fängt bei mir Mutterschutz an. Vielen Dank im voraus.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nino
3 Jahre zuvor

Hallo Nino,

wie Sie dem oben genannten Blog-Beitrag vom 16. Oktober 2015 entnehmen können, beantragen Sie das Mutterschaftsgeld selbst beim Bundesversicherungsamt.
Ihre Arbeitgeber melden Sie lediglich bei der Minijob-Zentrale für die Zeit des Mutterschutzes ab.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hanim Sönmez
Hanim Sönmez
3 Jahre zuvor

Hallo, ich habe mal eine Frage. Meine Nichte verdient bei einer Anstellung Minijob und bekommt zur Zeit so zwischen 200 und 300 Euro netto im Monat. Sie ist über ihren Ehemann familienversichert. Habe ich das jetzt richtig verstanden dass sie für die Zeit 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt bekommen kann und nicht von der Krankenkasse. Also soll sie den Antrag unter http://www.Mutterschaftsgeld.de ausfüllen und absenden. Bis wieviel Wochen vor dem Antritt soll dieser Antrag gestellt werden? Zusätzlich wird aber doch Erziehungsgeld beantragt, oder wird in diesen 8 Wochen nach der Entbindung kein Erziehungsgeld gezahlt? Hat man eigentlich nach der Elternzeit noch Anspruch auf die Stelle wenn meinen unbefristeten Vertrag auf 450 Euro Basis hat?

Lieben Dank im Voraus :)

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Hanim Sönmez
3 Jahre zuvor

Guten Tag,

das ist korrekt, Ihre Nichte hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt. Bei Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte direkt an das Bundesversicherungsamt. Dieses erreichen Sie von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer: 0228 / 6191888.

Ihre Fragen zum Elterngeld und zur Elternzeit beantworten die Mitarbeiter der Elterngeldstelle. Oder nutzen Sie vorab die Informationsangebote des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 20179130.

Arbeitsrechtlich besteht vom Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ein Kündigungsverbot durch den Arbeitgeber. Nimmt die Mutter nach der Geburt des Kindes Elternzeit, so verlängert sich der Kündigungsschutz bis zum Ablauf der angemeldeten Elternzeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nino
Nino
3 Jahre zuvor

Hallo,

Ich habe ganz besonderes Situation. Ich habe 3 unterschiedlichen Familien wo ich arbeite, also ich mache Privathaushalt. Eine Familie gibt mir 144€ monatlich, zweite 132€ und dritte ist immer unterschiedlich, kommt drauf an wie viele Stunden arbeiten kann, also maximal bekomme ich 176€. Jetzt wie läuft bei mir Mutterschaftsgeld? Das fängt ab 7 April, habe ich schon hier gerechnet. Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen grüßen,

Nino

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nino
3 Jahre zuvor

Hallo Nino,

in unserer E-Mail vom 6. Februar 2018 haben wir Ihnen mitgeteilt, wann ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld beziehungsweise Zuschuss zum Mutterschaftsgeld besteht.

Ihre Arbeitgeber haben die Möglichkeit, Fragen zur Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld, mit dem Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft zu klären. Arbeitgeber können montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter der Nummer 0234 304-43990 anrufen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nina
Nina
3 Jahre zuvor

Guten Tag,
ich bin bei meinem Hauptarbeitgeber versicherungspflichtig beschäftigt, habe einen Nebenjob auf 450,-Basis und gehe bald in Mutterschutz. Ist es möglich, dass Mutterschutzgeld nur vom Hauptarbeitegeber zu bekommen und den Nebenjob-Arbeitgeber außen vor zu lassen? Es scheint ja auch bei den Krankenkassen allgemein Verwirrung zu herrschen, wer hier was zahlt. Um die Komplexität aus dem Ganzen zu nehmen, würde ich gerne alles außschließlich über den Hauptarbeitgeber abwickeln. Ist das möglich oder gibt es hier Konsequenzen zu beachten? Danke!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nina
3 Jahre zuvor

Hallo Nina,

das Mutterschaftsgeld, das die Krankenkasse zahlt, beträgt höchstens 13 Euro pro Kalendertag.

Verdienen Sie durchschnittlich mehr als 13 Euro netto am Tag, ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, die Differenz als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Bei mehreren Arbeitgeber hat jeder grundsätzlich seinen Anteil am Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten. Für die Berechnung empfehlen wir allen Beteiligten unseren Mutterschaftsrechner.

Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihre Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Artur
Artur
3 Jahre zuvor

Hallo,
meine Frau war als Minijoblerin angestellt und kam monatlich nicht auf 390€.
Die Anfrage bei der Krankenkasse bezüglich Mutterschaftsgeld war erfolglos.
Antwort der KK: Wir müssen nur zahlen wenn auf Lohnsteuer gearbeitet wurde..
Aber da keine KV-Beiträge gezahlt wurden sollen wir uns bei der BVA melden und da einen Antrag auf Entbindungsgeld stellen.
Ist das so richtig? Bekommt meine Frau kein Mutterschaftsgeld?
Vielen Dank im Voraus.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Artur
3 Jahre zuvor

Hallo Artur,

wir gehen davon aus, dass Ihre Frau über Sie bei der Krankenkasse familienversichert ist.

Familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von bis 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesversicherungsamt.

Den Antrag auf Mutterschaftsgeld und alle wichtigen Informationen zum Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt finden Sie auf http://www.mutterschaftsgeld.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trackback
Urlaub, Elternzeit und Mutterschaftsgeld – Das sind die in 2017 meistgelesenen Blogbeiträge | Die Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

[…] Schwangere Minijobberinnen sollen bzw. dürfen für einen bestimmten Zeitraum vor und nach der Entbindung nicht beschäftigt werden. Der Lohnausfall während dieser Zeit wird teilweise durch das Mutterschaftsgeld und einen Zuschuss des Arbeitgebers ausgeglichen. Von wem diesen Minijobberinnen das Mutterschaftsgeld gezahlt wird und an wen sie sich wenden müssen – Alle Infos gibt es hier. […]

Julia
Julia
3 Jahre zuvor

Hallo,

meine Mitarbeiterin ist auf 450 € Basis angestellt und verdient monatlich 200 €. Der Mutterschutz beginnt am 8.2.2018. Sie möchte aber so lange wie möglich arbeiten bis zur Entbindung. Wie gehe ich mit der Unterbrechungsmeldung und der Entlohnung in der Zeit ab Beginn des Mutterschutzes vor?

Danke im Voraus

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Julia
3 Jahre zuvor

Guten Tag,

grundsätzlich dürfen Sie eine schwangere Frau in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigen. Auf eigenen Wunsch kann die Schwangere in der Schutzfrist vor der Entbindung weiterarbeiten. Sie kann Ihre Einwilligung zur Weiterbeschäftigung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Tritt der Mutterschutz mit Ende der Weiterbeschäftigung, spätestens mit der Geburt des Kindes ein, erhält sie keinen Lohn mehr. Ab diesem Zeitpunkt benötigen wir eine Unterbrechungsmeldung wegen des Bezugs von Entgeltersatzleistungen mit Meldegrund 51.

Einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld leisten Sie als Arbeitgeber, wenn der Nettoverdienst aus allen Beschäftigungen Ihrer Arbeitnehmerin insgesamt über 390 Euro liegt. Haben Sie Fragen zur Berechnung, dann rufen Sie das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft an. Es ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990 für Sie da.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Katharina Flach
Katharina Flach
3 Jahre zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich war gestern bei meiner Krankenkasse, bei der ich selbst im Studententarif versichert bin, um das Mutterschaftsgeld zu beantragen.
Ich bin Studentin mit einem Minijob, bei dem ich während des individuellen Beschäftigungsverbotes 370€ bekommen habe. Nun behauptete meine Kasse, sie sei für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes nicht zuständig und man hätte mich falsch informiert, ich soll mich doch an die Minijobzentrale wenden.
Laut der Broschüre des Bmfsfj müsste aber dennoch meine Kasse zuständig sein und ich bin auf das Geld angewiesen, da ich kein Bafög erhalte.
Was kann ich dagegen tun?
Liebe Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Katharina Flach
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Flach,

Mutterschaftsgeld ist eine Leistung Ihrer Krankenkasse.

Sind Sie als Studentin mit geringfügiger Beschäftigung in der Krankenversicherung der Studenten versichert, haben Sie während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz in der Regel Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Wir empfehlen Ihnen nochmal bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen und bestehen Sie dabei auf eine schriftlichen Mitteilung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sandra
Sandra
3 Jahre zuvor

Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

eine schwangere Minijobberin regelmäßig erhält 450,00 €. Da sie sich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen hat, beträgt der Auszahlungsbetrag 433,35 €. Die Minijobberin ist familienversichert und hat keinen weiteren Arbeitgeber. Liege ich richtig, wenn ich einen kalendertäglichen Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld in Höhe von 1,45 € errechne?

Vielen Dank und Grüße

Sandra
Sandra
Reply to  Sandra
3 Jahre zuvor

*erhält regelmäßig ;- )

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sandra
3 Jahre zuvor

Hallo Sandra,

Grundlage für die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld ist das durchschnittliche kalendertägliche Nettoarbeitsentgelt. Bei der Ermittlung des kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelts werden die Nettoarbeitsentgelte aller Beschäftigungen aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten vor Beginn der Schutzfrist berücksichtigt. Einmalzahlungen, wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, bleiben dabei unberücksichtigt.

Sie teilen mit, dass in Ihrem Fall ein regelmäßiger monatlicher (Gesamt-)Nettoverdienst in Höhe von 433,35 Euro erzielt wird. Ihre Berechnung des daraufhin zu leistenden kalendertäglichen Arbeitgeberzuschusses in Höhe von 1,45 Euro ist korrekt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dörnberg
Dörnberg
3 Jahre zuvor

Hallo wir haben eine Mitarbeiterin auf 450,00€ Basis in einem Betrieb von mir und in einem anderen hat sie einen versicherungspflichtigen Job . Nun ist die Mitarbeiterin schwanger (erlaubte Arbeitszeit bei Schwangerschaft wird nicht überschritten) Welche Zahlungen (Zuschuss Mutterschutz) müssen bezahlt werden durch welchen Arbeitgeber ? Im Minijob hat sie ja auch einen höheren Verdienst als 390,00€ Muss also jeder Arbeitgeber für das jeweilige Beschäftigungsverhältnis Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen ?
LG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Dörnberg
3 Jahre zuvor

Guten Tag,

ist die Arbeitnehmerin bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt ist Folgendes zu beachten:

Überschreitet das Gesamtnettoarbeitsentgelt aus den Beschäftigungsverhältnissen den Betrag von kalendertäglich 13,00 Euro haben sich alle Arbeitgeber an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis zu beteiligen in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen zueinander stehen. Das gilt auch dann, wenn schon das Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung höher als 13 Euro kalendertäglich sein würde.

Zur Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld können Sie gern unseren Mutterschaftsgeld-Rechner nutzen. Sie finden diesen unter folgendem Link: https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/03_Mutterschaftsrechner/node.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Claudia S.
Claudia S.
3 Jahre zuvor

Hallo,
ich habe folgende Frage:

Ich befinde mich derzeit noch in Elternzeit meines ersten Kindes (geb. am 14. Juli 2016) und bin wieder schwanger. Mein nächster Mutterschutz beginnt am 31. Oktober 2017. Im August, September und Oktober habe ich einen 450€-Job in Elternzeit ausgeübt. Wonach berechnet sich nun mein Mutterschaftsgeld bzw. der Zuschuss vom Arbeitgeber? Nach den 450 € oder nach dem Verdienst vor der Schutzfrist und Elternzeit meines ersten Kindes?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Claudia S.
3 Jahre zuvor

Hallo Claudia,

während der Elternzeit können Arbeitnehmerinnen im Rahmen einer zulässigen Teilzeitarbeit, wie zum Beispiel in einem Minijob, weiter im Betrieb tätig sein. Bei einer erneuten Schwangerschaft besteht dann die
Möglichkeit die Elternzeit vorzeitig zu beenden, um die Schutzfrist in Anspruch zu nehmen. Wird die Elternzeit vorzeitig beendet, lebt die Hauptbeschäftigung wieder auf. Der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld
ist dann aus der Hauptbeschäftigung zu berechnen. Wird die Elternzeit nicht rechtzeitig beendet, erfolgt die Berechnung aus dem Minijob.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sibel Turuskan
Sibel Turuskan
3 Jahre zuvor

Hallo ich habe im August 2016- 31.12.2017 einen mini job angefangen und bin jezt schwanger. Habe ein beschäftigungsverbot bekommen der ab dem 16.9.17 angefangen hat jezt habe ich diesen Monat nur 207 euro gehalt statt 440 bekommen woran liegt das ist das richtig so ich dachte das ich mein Gehalt weiterhin voll bekomme

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sibel Turuskan
3 Jahre zuvor

Hallo Sibel Turuskan,
setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt.
Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.
Gerne kann Ihr Arbeitgeber, wenn er Fragen hat, das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft anrufen. Dieses erreicht er montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990.

Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Yvonne Britze
Yvonne Britze
3 Jahre zuvor

Guten Tag,
wir als Arbeitgeber beschäftigen eine Arbeitnehmerin auf Basis von 450,00 / monatlich als Minijobberin. Sie bekommt regelmäßig monatlich Euro 450,00.
Sie hat keinen weiteren Arbeitgeber und ist bei ihrem Ehemann in der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert.
1. Frage: Wie hoch ist der Zuschuss des Arbeitgebers in den Schutzfristen (6 Wochen vorher, 8 Wochen nachher)?
2. Frage: Ist der Minijob vom Arbeitgeber freizuhalten, wenn die Arbeitnehmerin nach der Schutzfrist zurückkehrt in den Minijob?
3. Frage: Falls die Arbeitnehmerin sich entscheidet für die Elternzeit nach der 8 wöchigen Schutzfrist, sind dann vom Arbeitgeber noch Zahlungen zu leisten? Und wird hier der Minijob für nach der Elternzeit freigehalten?
Vielen Dank für Ihre Rückantworten. Liebe Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Yvonne Britze
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Britze,

wie in unserem Blog-Beitrag “Mutterschaftsgeld bei Minijobs” beschrieben zahlt das Bundesversicherungsamt Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen, die zu Beginn der Schutzfrist nicht selbst bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmerinnen, die privat oder familienversichert sind. Für den gesamten Zeitraum der Schutzfristen erhält die Minijobberin maximal 210 Euro vom Bundesversicherungsamt.

Sie, als Arbeitgeber leisten nur dann einen Zuschuss, wenn das Arbeitsentgelt bis zum Beginn der Mutterschutzfrist höher ist als 390 Euro monatlich. Der monatliche Zuschuss beläuft sich auf die Differenz zwischen 390 Euro und dem Nettolohn. Bei einem Arbeitsentgelt von 450 Euro ergibt sich ein monatlicher Zuschuss von 60 Euro (kalendertäglich: 2 Euro). Für die Zeit nach der Schutzfrist und einer sich anschließenden Elternzeit, sind keine weiteren Zahlungen durch den Arbeitgeber zu leisten.

Während der Elternzeit besteht für die Arbeitnehmerin ein besonderer Kündigungsschutz. Das bedeutet, für Sie als Arbeitgeber, dass Sie Ihre Mitarbeiterin grundsätzlich nicht kündigen können.
Etwas anderes gilt nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen (z.B. Betriebsstilllegung, besonders grobe Pflichtverletzung des Arbeitnehmers). Für eine Kündigung während der Elternzeit muss sich der Arbeitgeber außerdem immer die Zustimmung der zuständigen Behörde einholen. Dieser besondere Kündigungsschutz beginnt ab Anmeldung der Elternzeit und endet mit Ablauf der Elternzeit.
Freundliche Grüße
Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Yvonne Britze
Yvonne Britze
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
3 Jahre zuvor

Lieben Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ich habe eine weitere genauer Frage:

Wir als Arbeitgeber würden die Mitarbeiterin einstellen für 6,5 Monate, Beginn 1.12.2017. Mit Beginn des 1.12.2017 beginnt Sie 3 Monate ihre Tätigkeit und geht dann in die Schutzfristen. Dies ist ein Wunsch der Arbeitnehmerin, den wir gerne nachkommen, da sie einen geographischen Ortswechsel vollzieht. Eine Übergangslösung in eine feste Arbeitsstelle bei einem anderen Arbeitgeber.
Fragen:
Ist es von Seiten des Arbeitgebers möglich solch einen Vertrag als Minijob zu vereinbaren? Oder ist sie grundsätzlich unkündbar bzw. in einem besonderen Kündigungsschutz auch wenn sie keine Elternzeit nimmt.
Vielen Dank für ihre Rückmeldung. Liebe Grüße Yvonne Britze

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Yvonne Britze
3 Jahre zuvor

Guten Tag Frau Britze,

ein befristeter Arbeitsvertrag im Rahmen eines Minijobs ist möglich.
Wenn die Befristung der Beschäftigung während der Schutzfristen oder während der Elternzeit endet, endet auch die Beschäftigung.
Ein besonderer Kündigungsschutz besteht aufgrund der vorherigen Befristung nicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nicole
Nicole
3 Jahre zuvor

Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

ich befinde mich in einem festen Arbeitsverhältnis, durch welches ich auch krankenversichert bin, und führe außerdem noch einen Mini-Job in Home Office mit monatlich 450€ aus.
Bezogen auf meinen Hauptjob wurde mir nun ein Beschäftigungsverbot ausgestellt. Mein Mutterschutz beginnt in 4 Wochen.

Hier nun meine Fragen:
1. Ist es rechtlich möglich in meinem Mini-Job bis zur Geburt d.h. auch während der 6 Wochen des Mutterschutzes zu arbeiten? Wenn ja, was muss ich bei der Beantragung des Mutterschaftsgeldes beachten?

2. Kann ich gleich nach der Geburt freiwillig in meinem Mini-Job weiter arbeiten oder sind die 8 Wochen Schutzfrist verpflichtend?

3. Das Mutterschaftsgeld für meinen Hauptjob beantrage ich bei meiner Krankenkasse. Wie und wo beantrage ich das Mutterschaftsgeld für den Minijob?
Was muss mein Arbeitgeber des Minijobs wissen bzw. tun?

Vielen Dank im Voraus!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Nicole
3 Jahre zuvor

Hallo Nicole,

in der Schutzfrist gilt für die Zeit vor der Entbindung ein generelles Beschäftigungsverbot und für die Zeit nach der Entbindung ein absolutes Beschäftigungsverbot. Dies bedeutet, dass die werdende Mutter in den 6 Wochen vor der Entbindung ihre Tätigkeit weiterführen darf, wenn sie dies ausdrücklich wünscht und gegenüber ihrem Arbeitgeber erklärt. Es darf zu keiner Zeit eine Gefährdung für Mutter oder Kind bestehen. Eine Beschäftigung in den 8 Wochen nach der Entbindung hingegen ist unter keinen Umständen erlaubt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten weitet sich dieses absolute Beschäftigungsverbot sogar bis auf 12 Wochen aus.

Frauen, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, beantragen das Mutterschaftsgeld bei Ihrer zuständigen Krankenkasse. Die Berechnung erfolgt dort unter Berücksichtigung aller Beschäftigungsverhältnisse. Wenden Sie sich bei Fragen zur Berechnung bitte direkt an Ihre zuständige Krankenkasse beziehungsweise Geschäftsstelle.

Alle Arbeitgeber haben sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu beteiligen. Das setzt voraus, dass alle Arbeitgeber über die Arbeitsentgelte sowie auch über eine eventuelle freiwillige Weiterarbeit während der Schutzfrist vor der Entbindung in anderen Beschäftigungen informiert sind. Gerne unterstützen wir Ihren Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990 erreichbar.

Natürlich können alle Beteiligten auch online unseren persönlichen Mutterschaftsrechner nutzen.

Für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.”

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lisa
Lisa
3 Jahre zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich derzeit im Arbeitsverbot nach der Entbindung.
Mein Arbeitgeber zahlt mir keinen Lohn, meine Krankenkasse zahlt kein Mutterschaftsgeld.
Beide nutzen die Begründung, dass mein Verdienst unter 390,00€ zu gering sei. (Dies war er bereits vor der Geburt. Ich bin nicht privat versichert.)

Den einmaligen Zuschuss von 210,00€ für den gesamten Schutzzeitraum kann ich wohl beantragen – ist das richtig?

Desweiteren würde mich interessieren, ob ich meinen Lohn in irgendeiner Form noch erhalte? Oder bedeutet es nun, dass ich knapp 3 Monate Arbeitsentgelt einfach gar nicht bekomme?

Leider habe ich von diesen Umständen erst vor Kurzem erfahren.

Liebe Grüße
Molly

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Lisa
3 Jahre zuvor

Hallo Molly,

herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes.

Wie in unserem Blog-Beitrag beschrieben, erhalten Frauen die in der gesetzlichen Krankenversicherung selbst Mitglied sind, während der Schutzfristen Mutterschaftsgeld. Das Mutterschaftsgeld beträgt 13,00 Euro je Kalendertag und wird von der Krankenkasse der Arbeitnehmerin gezahlt. Keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld ihrer Krankenkasse haben z.B. familienversicherte Minijobberinnen.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, für die Zeit der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld entspricht der Differenz zwischen dem Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (13,00 Euro je Kalendertag) und dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoarbeitsentgelt der Arbeitnehmerin.

Sie teilen mit, dass Ihr Verdienst unter 390 Euro liegt (13 Euro x 30 Kalendertage) und somit ergibt sich kein Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Insofern ist die Begründung Ihres Arbeitgebers korrekt.

Als Minijobberinnen haben Sie jedoch den Anspruch auf das einmalige Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt in Höhe von 210 Euro. Wir empfehlen Ihnen weitere Fragen mit der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes zu klären. Diese erreichen Sie unter der Rufnummer 0228/619 1888, täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags auch von 13.00 bis 15.00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Belinda
Belinda
3 Jahre zuvor

Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

Ich bin aktuell im 5. Monat schwanger, Beginn Schutzfrist 30.11.17 und in 4 Beschäftigungsverhältnissen und noch in Elternzeit vom 1.Kind

1. AG: Haupt/Vollzeitbeschäftigung in Elternzeit bis einen Tag vor Beginn der neuen Schutzfrist.
2. AG: Teilzeitbeschäftigung 20 Std/Woche (nicht in Elternzeit)
3. AG: Minijob 450€/Monat
4. AG: Übungsleiterfreibetrag rd. 60€/Monat

Wie wird der Zuschuss der KK in Höhe von 13€ verteilt? Welcher AG zahlt was, bzw. wie sollen die AG es abrechnen?

Vielen Dank für eine Antwort.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Belinda
3 Jahre zuvor

Hallo Belinda,

alle Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen. Das setzt voraus, dass alle Arbeitgeber über die Arbeitsentgelte der anderen Beschäftigungen informiert sind.

Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter die Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Natürlich können alle Beteiligten unseren persönlichen Mutterschaftsrechner online nutzen. Diesen finden Sie unter folgenden Link: https://www.kbs.de/DE/Service/Mutterschaftsrechner/Mutterschaftsrechner_node.html.

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sauer
Sauer
3 Jahre zuvor

Sehr geehrtes Team der Minijop-Zentrale,
meine Frau befindet sich derzeit in Mutterschutz. Zu vor hat sie bei ihrem Arbeitgeber auf 450 Euro Basis mit wechselndem Gehalt gearbeitet, da sie sich noch in Elternzeit von unserem ersten Kind befand. Die Elternzeit hat sie frühzeitig bei ihrem Arbeitgeber beendet, da sie wieder in Mutterschutz ist. Nun sind wir davon ausgegangen, dass meiner Frau der Arbeitgeberanteil wie in der ersten Schwangerschaft, in der sie eine Vollzeitstelle bei ihrem aktuellen Arbeitgeber hatte, zu steht. Der Arbeitgeber sieht dies jedoch nicht so und hat bisher kein Arbeitgeberzuschuss bezahlt. Jetzt wollte ich nochmal abklären, ob wir unsicher Recht Befinden? Meine Frau ist gesetzlich versichert.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Sauer
3 Jahre zuvor

Hallo Herr Sauer,

nach Beendigung der Elternzeit lebt das Vollzeit-Beschäftigungsverhältnis bei demselben Arbeitgeber wieder auf. Dann berechnet sich der Zuschuss aus den letzten drei voll abgerechneten Monaten der Vollzeit-Beschäftigung. Sprechen Sie einfach noch mal mit dem Arbeitgeber oder klären den Fall mit der Krankenkasse Ihrer Ehefrau.

Sollte der Arbeitgeber Rückfragen haben, ist das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft von montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale