Lesezeit: 4 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2021

Minijobber können auch mehr als 450 Euro verdienen

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise kommt es vermehrt vor, dass Arbeitgeber ihre Minijobber häufiger einsetzen als ursprünglich geplant. Führt diese Mehrarbeit zum Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze von 450 Euro, stellt sich die Frage, ob weiterhin ein Minijob vorliegt. Für eine erneute Übergangszeit kann vorübergehend ein viermaliges Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze im Minijob möglich sein. In unserem Blog erklären wir, was Arbeitgeber beachten müssen, wenn ihre Minijobber in einzelnen Monaten mehr als 450 Euro verdienen.

Das Überschreiten der Verdienstgrenze muss gelegentlich und unvorhersehbar sein

Übersteigt der Verdienst des Minijobbers in einzelnen Monaten 450 Euro und liegt der Jahresverdienst dadurch bei über 5.400 Euro, führt das nicht automatisch zur Beendigung des Minijobs. Ein Minijob bleibt auch dann bestehen, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird. Eine betragsmäßige Obergrenze für das Überschreiten gibt es hierbei nicht.

Die Mehrarbeit des Minijobbers darf also nur gelegentlich und nicht im Voraus vereinbart worden sein. Unvorhersehbare Mehrarbeit kann zum Beispiel durch erkrankte Mitarbeiter oder Mitarbeiter, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen ihrer Arbeit nicht nachgehen können, entstehen.

450-Euro-Minijobber profitieren von den Übergangsregelungen bei kurzfristigen Minijobs

Als gelegentlich war bislang – in Anlehnung an die Zeitgrenzen kurzfristiger Beschäftigungen – ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. Die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung wurden übergangsweise vom 1. Juni 2021 bis 31. Oktober 2021 von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen auf 4 Monate oder 102 Arbeitstage angehoben. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Blog „Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden erneut ausgeweitet“.

Analog zu der vorübergehenden Erhöhung der Zeitgrenzen bei der kurzfristigen Beschäftigung kann ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze bei 450-Euro-Minijobs für diese Übergangszeit bis zu 4-mal innerhalb eines Zeitjahres erfolgen.

Unvorhersehbar höherer Verdienst in der Zeit vom 1. Juni bis 31.Oktober 2021

Die Möglichkeit des viermaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze gilt allerdings nur für Beschäftigungszeiträume ab Inkrafttreten der Übergangsregelung. Also ab dem 1. Juni 2021. Für davor liegende Beschäftigungszeiträume ergibt sich keine Änderung und es bleibt bei der Möglichkeit des dreimaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze.

Verdient ein Minijobber nach dem oben genannten Datum in den Kalendermonaten Juni bis Oktober 2021 mehr als ursprünglich vorgesehen, ist zu prüfen, wie oft dies innerhalb des letzten Zeitjahres (12-Monats-Zeitraum) geschehen ist. Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Kalendermonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Wurde die Verdienstgrenze innerhalb des 12-Monats-Zeitraums in maximal 4 Kalendermonaten nicht vorhersehbar überschritten, liegt ein gelegentliches Überschreiten und damit weiterhin ein Minijob vor.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet seit dem 01.01.2020 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt in Höhe von 440 Euro. Im Juni 2021 bittet der Arbeitgeber ihn, vom 01.07. bis zum 31.08.2021 die Vertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen, die coronabedingt ausgefallen ist. Dadurch erhöht sich der Verdienst im Juli und August 2021 auf monatlich 1.500 Euro.

Der Minijobber hatte bereits im September und Dezember 2020 Krankheitsvertretungen für Vollzeitkräfte übernommen und dadurch in diesen Monaten die monatliche Verdienstgrenze von 450-Euro überschritten.

Ergebnis
Die Beschäftigung des Minijobbers bleibt auch für die Zeit vom 01.07. bis zum 31.08.2021 ein Minijob. Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums wurde maximal in 4 Kalendermonaten die Verdienstgrenze nicht vorhersehbar überschritten.

Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Entgeltabrechnungsmonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Somit verläuft die Frist für den Monat August 2021 vom 1. September 2020 bis 31. August 2021. Innerhalb dieses Zeitraums hat die Reinigungskraft in 4 Kalendermonaten unvorhersehbar mehr verdient (September und Dezember 2020 sowie Juli und August 2021). Damit liegt ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze vor und es handelt sich weiter um einen Minijob.

Überschreiten der Verdienstgrenze ab November 2021

Die Möglichkeit des viermaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze ist auf die Zeit bis 31. Oktober 2021 begrenzt. Wird die monatliche Verdienstgrenze danach (also ab dem 1. November 2021) überschritten, darf dies nicht in mehr als 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres passieren, damit ein gelegentliches Überschreiten vorliegt.

Fortsetzung des Beispiels

Der Arbeitgeber bittet den Minijobber erneut Ende Oktober 2021, vom 01.11. bis zum 30.11.2021 zusätzlich die Krankheitsvertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen. Dadurch erhöht sich der Verdienst im Monat November 2021 auf 1.500 Euro. Ab 01.12.2020 werden wieder laufend 440 Euro monatlich gezahlt.

Ergebnis
Die Beschäftigung ist für die Zeit vom 01.11. bis 30.11.2021 kein Minijob mehr, sondern eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Der regelmäßige monatliche Verdienst übersteigt unter Berücksichtigung der Krankheitsvertretung im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (01.01.2021 bis 31.12.2021) die Verdienstgrenze von 450 Euro.

Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (01.12.2020 bis 30.11.2021) hat bereits in den Monaten Dezember 2020 sowie Juli und August 2021 ein nicht vorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze vorgelegen. Im Monat November 2021 liegt somit kein gelegentliches (für die Zeit ab 1.11, maximal dreimaliges) Überschreiten der Verdienstgrenze mehr vor.

Ab 01.12.2021 liegt wieder ein Minijob vor, weil der regelmäßige monatliche Verdienst von diesem Zeitpunkt an durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigt.

Überschreiten der Verdienstgrenze vor dem 1. Juni 2021

Die Möglichkeit des gelegentlichen viermaligen Überschreitens der Entgeltgrenze wirkt erst ab dem 1. Juni 2021 (dem Tag des Inkrafttretens der Übergangsregelung). Für davor liegende Beschäftigungszeiträume gilt also noch ein maximal dreimaliges Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet seit dem 01.01.2020 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt in Höhe von 420 Euro. Im Februar 2021 bittet der Arbeitgeber ihn, vom 01.03. bis zum 31.03.2021 die Vertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Quarantäne befindet. Dadurch erhöht sich der Verdienst im März 2021 auf monatlich 2.000 Euro.

Der Minijobber hat bereits im Jahr 2020 über einen längeren Zeitraum von Juli bis September 2020 die Vertretung einer damals erkrankten Vollzeitkraft übernommen und dadurch in diesen Monaten die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten.

Ergebnis
Die Beschäftigung des Minijobbers ist für die Zeit vom 01.03. bis 31.03.2021 kein Minijob mehr, sondern eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung.

Der regelmäßige monatliche Verdienst übersteigt unter Berücksichtigung der Krankheitsvertretung im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (01.01.2021 bis 31.12.2021) die Verdienstgrenze von 450 Euro.

Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (01.04.2020 bis 31.03.2021) hat bereits in den Monaten Juli bis September 2020 ein nicht vorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze vorgelegen. Im Überschreitungsmonat März 2021 galt noch ein maximal dreimaliges Überschreiten der Entgeltgrenze als gelegentlich. Im Monat März 2021 liegt somit kein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze mehr vor.

Ab 01.04.2021 liegt wieder ein Minijob vor, weil der regelmäßige monatliche Verdienst von diesem Zeitpunkt an durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigt.

Weitere Informationen zur Verdienstgrenze im Minijob finden Sie in unserem Blogbeitrag „Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!“.

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Mali
Mali
10 Tage zuvor

Hallo liebes Team,
Ich habe folgenden Absatz im Netz gefunden:
Ein Minijobber arbeitet bei Arbeitgeber A bis 10.4. als Minijobber für 450 Euro. Ab 15.4. nimmt er einen neuen Minijob bei Arbeitgeber B zu ebenfalls 450 Euro (ab April) auf.
Obwohl das Entgelt insgesamt mehr als 450 Euro im April beträgt, werden die Entgelte der verschiedenen Arbeitgeber (A und B) in diesem Fall nicht addiert. Es handelt sich daher sowohl bei Arbeitgeber A als auch bei Arbeitgeber B um einen Minijob.

Ist das so korrekt?
Liebe Grüße

H.doe
H.doe
13 Tage zuvor

Hallo, ich arbeite schon seit längerem neben meinem Studium auf 450 Euro Basis. Jetzt hat eine Freundin mich gefragt, ob ich im kommenden Monat helfen kann, bei so einer Veranstaltung ein paar Tage einen Info-Point mitzubetreiben. Ich muss den Veranstaltern dann wohl sozusagen eine Rechnung schreiben, aber ich nehme ja mal an, dass die mein Arbeitsverhältnis mit denen ja schon irgendwie melden müssen. Aber dann würde ich ja zumindest in einem Monat mehr verdienen als ich darf, als 450 Euro Jobber. Muss ich dann in meinem anderen Job irgendwann weniger arbeiten um die Gesamtsumme im Jahr auf Minijobber Basis zu halten, oder darf ich einmalig in so einem Rahmen auch etwas drüber liegen?

Bergmann Stefanie
Bergmann Stefanie
18 Tage zuvor

Hallo,
Wenn ich erst im Juli bei einem 450 € Job anfange, gilt dann auch die Höchstgrenze des Jahresverdienst , oder dann nur die Hälfte. Sprich 3x 450 € und 3x 520 €?

Uli
Uli
19 Tage zuvor

Hallo, wir haben jetzt einenFall, dass eine Mitarbeiterin eine überschwemmung im Haus hatte und deshalb freinehmen musste und andere Mitarbeiter sind dann eingesprungen.
Sowas ist ja auch unvorhersehbar und einmalig. Ist dieser Fall auch offiziell als unvorhersehbar und einmalig anzusehen und zu rechnen?

Jonas Rieder
Jonas Rieder
20 Tage zuvor

Hallo,

Ich habe seit Anfang einen Minijob auf 450 Euro Basis. Ich arbeite von Anfang Juli bis Ende September in diesem.
Im Juli verdiene ich in diesem Minijob auch 450 Euro. In den Monaten August und September verdiene ich aber nur um die 50 Euro jeweils.
Darum habe ich im Monat August eine Beschäftigung als Trainer aufgenommen.
Diese Beschäftigung dauert 5 Tage an.
Wie viel dürfte ich in den 5 Tagen maximal verdienen wenn ich nicht aus der Familienversicherung rausfallen darf.
LG

C.Ennaamani
C.Ennaamani
21 Tage zuvor

Hallo,ich habe einen Minijob auf 450 Euro,also darf ich im Jahr 2022 5400 Euro verdienen und darf bei Notfall auch noch 2xim Jahr 450 Euro dazu verdienen,woraus sich eine Jahressumme von 6200 ergibt.Wie hoch ist die Jahressumme nun wirklich im Jahr 2022,denn ab Oktober ist ja das Gehalt auf 520 Euro für Minijobs hoch genommen?Darf ich also höchstens 6510 Euro im gesamten Jahr 2022 dazu verdienen um steuerfrei zu bleiben?

William
William
26 Tage zuvor

Guten Tag,

ich hätte eine Frage wegen der Krankenversicherung, falls sie das beantworten können.
Also ich arbeite als Minijobber und hab von Januar bis Mai diesen Jahres nur knapp 600 Euro verdient und konnte halt im Juni viel arbeiten, da ich ja noch ordentlich Puffer von ca. 2000 Euro habe. Ich hab im Juni also knapp 1200 Euro verdient, was ja auch meines Wissens nicht schlimm ist solang mein monatliches Einkommen im Jahresdurchschnitt nicht 450 Euro überschreitet.
Aber ich bin familienversichert und ich werde sehr wahrscheinlich die nächsten 2 Monate auch über 450 Euro verdienen. Meine Frage ist daher, wie es mit meiner Krankenversicherung aussieht, weil laut der darf ich monatlich nur 450 Euro verdienen, da steht aber nichts von jährlichem Durchschnitt.

Danke William :)

Joseph
Joseph
1 Monat zuvor

Guten Tag,

neue Frage: Wenn ich die Minijobgrenze wegen unvorhergesehen Krankheit einer Kollegin überschreite (was ja bis zu maximal drei Monate im Abrechnungszeitraum möglich ist), erhöht sich dann auch mein Jahresurlaub anteilig?

Joseph
Joseph
Reply to  Joseph
29 Tage zuvor

Vielen Dank! Und wann beginnt der 12-Monats-Zeitraum? Ich arbeite erstmals am 11. Juli 2022 zusätzlich. Meine Kollegin ist bis 22. Juli krank geschrieben. In der Regel arbeite ich pro Monat 4 x 8 Stunden, die nächsten beiden Wochen fallen dann für mich 5 bis 6 zusätzliche Tage à 8 Stunden an.

Joseph
Joseph
Reply to  Joseph
27 Tage zuvor

Danke! Ich arbeite erst seit dem 01.01.2022 im Minijob, davor war ich voll berufstätig. Damit ist der 12Monatszeitraum wohl das laufende Jahr?

Übrigens: Darf der vereinbarte Stundensatz währen der unvorhergesehenen Mehrarbeit auch höher sein?

Danke nochmals für Ihre tolle Unterstützung. Das ist ein echt toller Blog!

Rolf
Rolf
1 Monat zuvor

Hallo,
wir haben als Verein nur eine Angestellte als Putzkraft die 10 Wochenstunden arbeitet und regelmäßig monatlich 427,84 € (Stundenlohn 9,87 €) im ersten Halbjahr bekam. Durch die Erhöhung des Mindestlohns auf 10,45 € müsste ich als Lohn 452,83 € für Juli bis Sept.22 bezahlen und würde daher die 450,– Grenze überschreiten. Lt. BMAS darf das nicht sein ohne einen erheblichen Aufwand zu betreiben. Ich soll einfach eine Woche nur neun Stunden arbeiten lassen und daher nur 449,35 € zahlen bis im Oktober der 12 € Mindestlohn mit der Erhöhung auf 520,– € wieder passt. Ist das so wirklich nötig?

Rolf
Rolf
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Vielen Dank für die Bestätigung.

Daniela
Daniela
1 Monat zuvor

Hallo,

wie hoch ist die Jahresverdienstgrenze in 2022? 9 x 450 Euro + 3 x 520 Euro = 5610?

Danke Daniela

Joseph
Joseph
1 Monat zuvor

Guten Tag,

nochmal ne Frage. Ich habe einen Minijob-Vertrag über 450 EUR. Bekomme ich ab Oktober automatisch 520 EUR oder muss da der Vertrag umgestellt werden?

Simon
Simon
1 Monat zuvor

Hallo,im Moment arbeite ich vom 1. Mai bis 31. Juli in einem 450€ Minijob.Im August fange ich im selben Betrieb dann die Ausbidung an. Im Juni werde ich vorraussichtlich um die 20 Überstunden machen.Grund für die Überstunden ist unter anderem das einer der Azubis gefeuert wurde. Ist es dann in Ordnung wenn mir der Betrieb dann mehr als 450€ auszahlt? Im ersten Monat bin ich nicht auf meine Stunden gekommen,und im Juli werde ich wahrscheinlich auch Überstunden machen.

Helena
Helena
1 Monat zuvor

Hallo Zusammen,

ich arbeite als Studentin seit Januar 8,5 Stunden die Woche bei einem Institut und habe bis Ende April immer unter 450€ verdient. Ab Mai habe ich nun einen Vertrag bei dem ich ca 500€ im Monat verdiene. Da ich privat versichert bin (familienversichert), frage ich mich jetzt ob ich die Krankenkasse wechseln muss? Das wäre mir nicht so lieb… Ab Oktober soll die MiniJob Grenzen auf 520€ angehoben werden und dann würde mein Vertrag wieder genau unter der Grenze sein. Jetzt habe ich Angst was in der Zwischenzeit mit meiner Versicherung passiert. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
LG Helena

Martin A.
Martin A.
1 Monat zuvor

Hallo, ich habe den Minijob zum Jahreswechsel gewechselt. Januar und Februar erhielt ich eine Nachzahlung meines alten AG von ca. 1500€ aus 2021. Seit Januar bekommen ich jeden Monat 450€. Wie wirkt sich das auf das Gesamtjahr aus, muss ich den.aktuellen Minijob im September beenden oder kann ich weiter arbeiten? Merci

Martin A.
Martin A.
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Alles klar und vielen Dank nochmal. ?

Joseph
Joseph
1 Monat zuvor

Guten Tag,

habe wegen Ilona auch noch mal eine Frage: Wie wäre das, wenn ich quasi ein “13. Gehalt” in Höhe von EUR 450 bekäme. Das wäre dann “wiederkehrend” und somit würde die jährliche Verdienstgrenze überschritten!

Ilona
Ilona
1 Monat zuvor

Wie ist das, wenn ein Minijobber der monatlich 450,00 € verdient ein Arbeitnehmerjubiläum von 10 Jahren hat und dafür eine Zuwendung von 400,00 € bekäme. Gefährdet das den Minijob?

Karl
Karl
1 Monat zuvor

Hallo, ich habe eine Frage wegen eines möglichen Minijobs.
Geplant ist ab 01. September bis Ende Dezember 2022 einen Minijob in einer sozialen Einrichtung zu beginnen. Angesetzt ist eine 4 Tage Woche a 3 Stunden. Soweit ich informiert wurde werden somit laut Personalabteilung 52,2 Stunden/Monat berechnet. Zusätzlich wird der Steuerfreibetrag gem. §3 Nr. 26a EStG für das ganze Jahr angewendet. Mir wurde gesagt, dass ich somit innerhalb der Verdienstgrenzen bleibe. Ich habe bisher auch keine weitere Tätigkeit in diesem Jahr ausgeübt.
Wenn ich das durchrechne, liege ich bei einem Monatslohn von 630,58€. Die durchschnittliche Verdienstgrenze der 4 Monate müsste bei (450€ + 520€*3 + 840€)/4 = 712,50€ liegen, da ab Oktober die Verdienstgrenze angehoben wird?! Ich wäre somit zwar im Durchschnitt unter der Grenze, jedoch wird mir eigentlich 4 Monate mehr ausgezahlt, als 450€ + 70€ bzw. 520€ + 70€. Ist das so überhaupt möglich oder muss ich mich darauf einstellen ein Problem zu bekommen? Soweit ich es herausgefunden habe, darf man (außer in 2021) doch nur 3x im Jahr mehr ausgezahlt bekommen?

Vielen Dank im Voraus!

Pia
Pia
1 Monat zuvor

Hallo, ich habe in meinem Minijob ca. 8 Std. die Woche, 35 Std im Monat bei 420 €.
Nun habe ich durch Erkrankung und Urlaub von Kollegen, einmaligen Veranstaltungen usw. in 2022 schon 50 Überstunden. Abfeiern bedeutet dann wieder Überstunden für meine Kollegin. Wir drehen uns da im Kreis. Sie hat auch schon 30 Überstunden. Es werden bis Jahresende durch die immer wiederkehrende Situation auch erneut Überstunden anfallen. Auf Nachfrage beim AG bekomme ich die Antwort ‘man ist bemüht es zu klären’. Jetzt möchte ich aber nicht noch länger warten… Zudem der harterkämpfte Lohn von 12€/Std. nunmehr Mindestlohn ist und wir demnächst auch da nachfragen werden, diesen zu erhöhen.
Danke für einen Tipp

Pia
Pia
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Danke für die schnelle Antwort.
Ja, wir führen ein Arbeitszeitkonto. Dieses lässt z.Zt. 30 Überstunden zum Jahresende zu. Da werden wir aber deutlich drüber liegen. Evtl. bringt uns die mtl. Erhöhung auf demnächst 520€ etwas Spielraum.

Frank
Frank
1 Monat zuvor

Hallo,

Neben meinem Hauptjob übe ich einen Minijob auf 450€ Basis aus. Der Jahresverdienst beträgt 5400€. Da es sich um einen Minijob in der Tourismusbranche handelt, könnte es sein, dass ich z.B. die nächsten Monate 1000€ im Monat verdienen könnte und in den Wintermonaten kein Einkommen hätte. Der Jahresverdienst würde bei 5400€ bleiben. Wäre die Art von Bespiel sozialversicherungspflichtig? Vielen Dank im Voraus.

Frank
Frank
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Guten Tag,

Nur zum Verständnis möchte ich folgende Frage ergänzen. Gilt das folgende Beispiel als Minijob und wäre eine erhebliche Schwankung auszuschließen?

Bsp.:
Verdienstzeitraum 30.09.21- 31.08.22 (12 Kalendermonate

September bis Oktober: 2x 450€
November bis Dezember: 1x 200€, 1x 450€
Jan- Feb.: Entfällt
März: 1x 100€
April bis Mai: 2x 450€

Die Verdienstgrenze für 10 Kalendermonate würde sich auf 4500€ belaufen. Die Summe der o.g. Beiträge würden insgesamt 2550€ ergeben.

Ist es möglich bei einer bleibenden Differenz von 1950€, diese in 3 Monaten zu jeweils 650€ aufzuteilen? Oder gilt es schon als erhebliche Schwankung?

Ich bedanke mich im Voraus

Jenny
Jenny
1 Monat zuvor

Hallo :)

Ich habe auch ein Sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis (St.Kl.1) und zusätzlich dazu einen 450€ Job wo mir auch konstant 450€ jeden Monat ausgezahlt werden. Ich habe diesen Monat an zwei Marktforschungen teilgenommen und würde dafür dann insgesamt ca. 100€ bekommen. Die Marktforschung ist unabhängig von meinen zwei anderen Jobs. Darf ich diese überhaupt ausführen ohne in Steuerklasse 6 zu rutschen? Vielen Dank im Voraus ?

Andrey
Andrey
1 Monat zuvor

Guten Tag,
ich übe eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus und habe nebenbei einen Mini-Job auf 450 EUR Basis. Am 30.05.2022 habe ich angefangen, den Minijob auszuüben. Der Minijobsvertrag ist bis zu 31.08.2022 und würde verlängert.
Wie viel dürfte ich in diesem Minijob maximal verdienen? was gilt bezüglich des Zeitraum der Beschäftigung?

Vielen Dank.

TAN
TAN
1 Monat zuvor

Guten Tag, wenn unsere Minijobberin aufgrund einer Krankheitsvertretung Überstunden ausgezahlt bekommt, weisen wir das bisher nach, indem wir eine Kopie der AU der erkrankten Kollegin mit zu den Unterlagen heften. Nun kommt aber ja die eAU, d.h. wir bekommen keine Papier-AU mehr. Wie ist dann der Nachweis zu erbringen? Reicht eine Aktennotiz mit Verweis auf die Erkrankung der Kollegin?

Ute
Ute
1 Monat zuvor

Hallo, wir haben eine Aushilfe im Büro, die in 09 + 10/2021 die 450,00 € Grenze überschritten hat. Wahrscheinlich passiert das nochmal in 06 + 08/2022.
Die Frage: Von 06-10/2021 darf die Grenze 4x überschritten werden und ab 11/2021 darf sie 3x überschritten werden.
Wie oft darf sie das, wenn das Zeitjahr von 09/2021-08/2021 ist?

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe

Ute
Ute
Reply to  Ute
1 Monat zuvor

Ich meinte natürlich das Zeitjahr von 09/2021 bis 08/2022. Sorry.

Ute
Ute
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Katja
Katja
1 Monat zuvor

Hallo liebes Blog-Team,

handelt es sich bei der jährlichen Verdienstgrenze von 5400€ um den Netto- oder den Bruttoverdienst.

Besten Dank!

Joseph
Joseph
2 Monate zuvor

Frage: Ab Oktober 2022 steigt die Minijobgrenze von EUR 450 auf EUR 520. Falls mein Arbeitgeber ab Oktober 2022 mein Gehalt bei gleicher Arbeitszeit auf die neue Verdienstgrenze “erhöht”, würde Jahresgrenze von EUR 5400 um EUR 210 überschritten. Oder wird dann die Jahresverdienstgrenze den neuen Gegebenheiten angepasst?

Joseph
Joseph
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
2 Monate zuvor

Liebes Blog-Team,

das mit der Anpassung der Verdienstgrenze habe ich verstanden. Ich bin seit 01.01.2022 Vollrentner und arbeite auf 450-EUR Basis weiter, nämlich 4 x 8 = 32 Stunden/Monat. Wenn mein AG nun ab Oktober mein “Minijobgehalt” bei gleicher Arbeitszeit auf 520 EUR monatlich anpassen würde, stiege ja auch mein Stundensatz und läge damit über dem Mindestlohn. Das dürfte ja unschädlich sein, denn der Mindestlohn darf zwar nicht unterschritten werden, aber Überschreitung dürfte kein Problem sein, solange ich das maximale Arbeitsentgelt nicht überschreite. Ist mein Verständnis richtig?

Viele Grüße
Joseph

Joseph
Joseph
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Danke!!!

Andre
Andre
2 Monate zuvor

Guten Tag,
ich übe eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus und habe nebenbei einen Mini-Job auf 450 EUR Basis, bei dem ich aufs Jahr gesehen nicht mehr als 5400 EUR verdiene.
Kann ich zusätzlich für max. 3 Monte oder 70 Arbeitstagen einen weiteren kurzfristigen / befristeten Minijob ausüben, ohne dass beide Minijobs sozialversicherungspflichtig werden? Wie viel dürfte man in diesem kurzfristigen Minijob maximal noch verdienen?

Vielen Dank.

Siwen
Siwen
2 Monate zuvor

Hallo zusammen.
Ich werde bald meinen Minijob wechseln. Jedoch habe ich sehr viele Überstunden (ca. 400€) in der letzten Beschäftigung angesammelt aufgrund der Personalmangel. Der Betrieb meinte, dass er mir diese im Juli auszahlen wird (im Juni bekomme ich den Lohn für Mai). Dürfte ich dann im Juni noch eine neue Beschäftigung aufnehmen? Dann überschreitet ja mein Einkommen in Juli die Grenze von 450€.

Danke im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Siwen

Nadja T
Nadja T
2 Monate zuvor

ist es möglich in einem Monat 4000,00 Euro in Form von einem Nebenjob zu erarbeiten, ohne diese Summe dann zu versteuern? Man würde ja unter den 5.400 Euro/Jahr bleiben.

Sascha Möllmathe
Sascha Möllmathe
2 Monate zuvor

Hallo zusammen,

ich hab eine Frage zu der Jahresobergrenze. Wenn ich ich Juni Anfange darf ich dann in einem Monat sag ich mal 2000€ verdienen da es ja nur einmal ist und ich unter der Jahresgrenze bleibe.

vielen Dank für ihre Hife.

Sascha Möllmathe
Sascha Möllmathe
Reply to  Sascha Möllmathe
2 Monate zuvor

Kurzer Nachtrag ein Hauptjob ist vorhanden

Hanna
Hanna
3 Monate zuvor

Hallo,

ich arbeite neben meinem Studium ganzjährig als studentische Hilfskraft für 210€ im Monat. Für ein dreimonatiges freiwilliges Praktikum bekomme ich bald zusätzlich 410€ im Monat für diesen Zeitraum. Das Überschreiten der 450€-Grenze ist in diesem Fall ja nicht unvorhergesehen, werde ich dann sozialversicherungspflichtig?

Sammy
Sammy
3 Monate zuvor

Hallo,
Wie ist es, wenn ich grundsätzlich monatlich 450 Euro in meinem Hauptjob bekomme. Und für einen Monat dann aber einen zweiten Job habe, wo ich nochmal ca. 300 Euro dazu verdiene. Also insgesamt an einem Monat des Jahres dann 750 Euro bekommen?
Liebe Grüße!

Sabrina Z.
Sabrina Z.
3 Monate zuvor

Es gibt Mitarbeiter, die sind als geringfügig Beschäftigte eingestellt und werden nach Stunden bezahlt. Da jeder Monat eine unterschiedliche Anzahl von Arbeitstagen hat, schwankt das Entgelt monatlich minimal. Können diese Mitarbeiter aus unvorhersehbaren Gründen (Krankheitsvertretung) über 450€ verdienen und dann auch den Jahresverdienst in Höhe von 5.400€ überschreite? Oder ist das wirklich nur bei geringfügig Beschäftigten möglich, die einen festen monatlichen Aushilfslohn erhalten?

Selmir60
Selmir60
3 Monate zuvor

Was ist wenn bei einem Minijob die verdientsgrenze von 450 ein paar mal überschritten wird man aber im gesamte jahr im Durschnitt weniger als 450 verdient hat

Mascha
Mascha
4 Monate zuvor

Hallo. Wenn ich im Jahr aus unvorhersehbaren Gründen mehr arbeite und bis zum 3x im Jahr mehr verdiene, gilt dies weiterhin als geringfügige Beschäftigung. Meine Frage ist, wird der Mehrverdienst am Ende des Jahres in der Einkommenssteuererklärung versteuert werden müssen? Ausbehalt bekommt man es ja ohne Abzüge, aber wie verhält es sich Ende des Jahres bzw. im folge Jahr? Danke und VG Mascha

Marion
Marion
4 Monate zuvor

Hi, ich hab mal eine Frage. Bei meinem Hauptkob (Teilzeitstelle) bekomme ich ca. 850 Euro raus. Jetzt arbeite ich seit Februar noch auf geringfügiger Beschäftigung, werde aber diesen Monat mehr verdienen, als in meinem Hauptjob. Kann ich jetzt Ärger bekommen ? Was muss beachtet werden ?
Vielen Dank.
Liebe Grüße
Marion

Gerhardt Berndt
Gerhardt Berndt
4 Monate zuvor

Meintest du 450€ im Monat? Es ist ein bisschen zu klein, nicht wahr? Ich kann nicht davon ausgehen, dass man es mit einem Minijob nur für einen Tag verdienen kann, aber mit deutschen Steuern und Mietkosten würde ich sagen, dass es sogar für eine Woche etwas zu wenig ist. Ich möchte diesen Überblick überprüfen und sehen, über welche anderen Einnahmequellen die Leute sprechen. Man sagt, dass man beim Spielen verdienen kann. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirkt, also werde ich das überprüfen und ihr alle wissen lassen.

Last edited 4 Monate zuvor by Gerhardt Berndt
Katharina
Katharina
5 Monate zuvor

Wenn man ALG1 bezieht und ein Minijob hat, darf man hier auch die Verdienstgrenze
Bis zu 3x im Jahr von 450 Euro übersteigen oder geht das nicht?

Anke
Anke
5 Monate zuvor

Guten Tag!
Ist es richtig, dass ab den 1.1.2022 monatlich nur noch 450 Euro verdient werden dürfen und es nicht mehr schwanken darf? Ich hatte Monate mit mehr als 450 Euro und Monate mit weniger als 450 Euro, habe dabei aber immer die Jahresverdienstgrenze von 5400 Euro eingehalten und nicht überschritten. Hat sich an dieser Regelung etwas geändert? Danke

Elisabeth Kahr
Elisabeth Kahr
5 Monate zuvor

Wenn es sich nach dem Antritt eines Minijobs herausstellt, dass man auf mehr Stunden kommt, und man dann nehmen wir an, einen durchschnittlichen Verdienst von 500,-€ hat, muss man dann die vollen Abzuge bezahlen? Oder gibt es noch einmal eine Zwischenregelung? Schließlich ist es ja ein Unterschied, ob man 500,-€ oder 2000,-€ Brutto hat.

Bauer
Bauer
5 Monate zuvor

Hallo,
wegen Corona wurde die doch die unvorhergesehene Überschreitung eines MInijobs von 3 auf 4 mal innerhalb eines Arbeitsjahres/Zeitjahres angehoben (um weiterhin Geringfügig zu bleiben). Richtig?

Gilt dies aktuell noch? Bis wann war/ist dies befristet?

Es muss aber eine unvorhergesehene Überschreitung – z. B. Krankenvertretung sein, richtig?
Betrieblich erhöhter Arbeitsaufwand gilt hier wahrscheinlich nicht?

Danke

Aski
Aski
5 Monate zuvor

Thema: Überschreiten 450-Grenze.

Wir sind ein klein Konzern. Ein AN unserer Tochterunternehmen GmbH (Beteiligung 100%) ist durch Arbeitsunfall für drei Wochen ausgefallen. Wir haben einen AN von unserer Muttergesellschaft GmbH sofort an Tochterunternehmen GmbH entsendet, da eine Einstellung eines neuen AN so kurzfristig nicht möglich war. Durch diese Entsendung wurde bei diesem Minijober die 450-Grenze deutlich überschritten. Die Personalkosten werden wir an die Tochterunternehmen GmbH in Rechnung stellen.

Frage: Ist die Überschreitung der 450-Grenze aus dem oben beschriebenem Grund zulässig?

Oder müssen wir den Minijob beenden, weil die Krankheitsvertretung nicht direkt bei Muttergesellschaft (AG des entsendeten AN) erfolgt?

Ich bedanke mich im Voraus!

Martin
Martin
6 Monate zuvor

Ist der Mindestlohn netto oder brutto bei

450 Eurojobs?

Lea
Lea
6 Monate zuvor

Hallo:)
Ich habe 2 Minijobs und komme insgesamt nie über 450€ . Doch durch die Inventur im Januar habe ich mehr gearbeitet und verdiene im Januar ca 650€ . Wird dies versteuert?
Ich bedanke mich im vorraus :)

Chrissi
Chrissi
6 Monate zuvor

Hallo, was ist wenn ich zwei Minijobs habe und insgesamt ein oder zwei mal über die 450€ komme, aber nicht im Jahr die 5400€ überschreite?
Zum Beispiel, wenn ich im Januar mit beiden zusammen 600€ verdiene, aber im Februar nur 300€ gleich sich das ja aus. Andererseits habe ich gehört, dass wenn ich die 450€ übersteige beide Jobs Steuerpflichtig werden und ich Nachzahlen muss. Gold das für den Monatliche Summer von 450€ oder für den Durchschnittlichen Jahres Betrag?

LG Chrissi

Andrea
Andrea
6 Monate zuvor

Guten Tag,
in 2021 haben wir mehrere Minijobber im Impf- und Testzentrum beschäftigt.
Diese haben wir korrekt eingruppiert, bis maximal 450,-€. Durch die unterjährige Erhöhung der Impfkapazitäten haben einige davon Überstunden gemacht. Nun die Frage: Diese konnten bis 31.12.2021 nicht abgebaut werden. Können wir diese nun per 31.12.2021 noch rückwirkend auszahlen? Über das Jahr 2021 gerechnet würden diese Mitarbeiter nun über die 5.400,-€ Jahresgrenze kommen.
Vielen Dank für Ihre Meldungen.

Dominik
Dominik
6 Monate zuvor

Guten Tag,
immer mehr ImmoMakler bieten folgendes Anstellung:

Minijob mit 450€ monatlich, zusätzlich Provisionen.

Wird der Minijobber hierdurch Steuer- und Sozialvers.pflichtig?

Elmo
Elmo
6 Monate zuvor

Hallo ich habe einen Minijob und ich arbeite seit Oktober 2021. Mein Gehalt für Oktober betrug ca. 464 €, für November und Dezember jeweils 447€. Durschschnitlich ist das also etwas mehr als 450€. Meine Frage ist nun, ob der durchschnitliche Wert i.H.v. 450€ sich auf ein Kalenarjahr bezieht (2021) oder auf einen 12 Monate Zeitraum (d.h. seit Beginn der Beschäftigung). Führt mein Gehalt mich jetzt zu Sozialversicherungspflicht?
Vielen Dank im Voraus

StefanieK
StefanieK
6 Monate zuvor

Guten Tag. Bei der unvorhergesehenen Krankheitsvertretung wollte ich mal fragen, ob das nur für Minijobber gilt, die erst seit kurzem Ihren Minijob haben oder auch langfristig.
Ich habe denselben MInijob seit Januar 2015. Nun ist für einen ganzen Monat 11.01.-11.02.2022 eine Kollegin krankheitsbedingt ausgefallen, die ich vertreten muss. Gilt denn für mich (die den Minijob seit 2015 hat) auch die 3 Monats-Regel-Mehrverdienst duch Vertretung durch unvorhergesehener Krankheit? Und wenn ja, gibt man es in der Lohnabrechnung ganz normal als Lohn ein, oder gibt es dafür einen besonderen Posten den man ansprechen/anklicken muss? FÜr eine kurfristige Rückmeldung wäre ich sehr dankbar. Lieben Gruß

Jacques
Jacques
6 Monate zuvor

Hallo, ich habe meinen Minijob A im Kalenderjahr 2021 nur im Januar vom 01.-23.01 ausgeübt. Zum 26.01.21 habe ich dann Minijob B angefangen. Von Minijob A habe ich für Januar etwa 340€ erhalten und dann nochmal Ende Februar etwa 300€, obwohl ich im Februar dort ja nicht mehr gearbeitet habe. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um nicht berücksichtigte Stunden aus dem Vormonat oder noch ausgezahlten Resturlaub handelt. Zusätzliches Geld hinterfragt man in dem Moment ja nicht. Zudem bin ich Student (24 Jahre alt, familienversichert) und habe lediglich darauf geachtet, dass ich in meinem Bafög Bewilligungszeitraum (Okt. 20- Sept. 21) nicht über durchschnittlich 450 Euro komme. Das schien in dem Moment aber nicht problematisch, da ich Okt/Nov 2020 nicht gearbeitet habe.)

Ich habe nun heute mein Gehalt und meine Lohnabrechnung von Dezember 2021 erhalten.
Dadurch das noch Urlaub ausgezahlt wurde und ich generell immer im Schnitt um die 450 Euro gearbeitet habe, beläuft sich mein Verdienst bei Minijob B für das Jahr 2021 (26.01.21-31.12.21) nun auf 5.385€. Damit habe ich zwar einzig mit meinem Minijob B die 5.400 € nicht überschritten, worauf meine Arbeitgeberin auch geachtet hat. Mit den von Minijob A im Januar (01-23.01.21) erhaltenen 340€ und den nochmal im Februar erhaltenen 300€, habe ich ja aber letztlich im Kalenderjahr 2021 etwa 6.020, also 620 € zu viel verdient.
Wie soll ich mich nun verhalten ? Vielen Dank für ihre Hilfe
Mit freundlichen Grüßen
Jacques

Jacques
Jacques
Reply to  Jacques
6 Monate zuvor

Nachtrag/Klarstellung: Minijob A habe ich zum 23.01 gekündigt (Beschäftigungszeitraum vom 01.12.20-23.01.21). Minijob B habe ich dann zum 26.01 angefangen. Die Minijobs liefen also zu keinem Zeitpunkt parallel.

Last edited 6 Monate zuvor by Jacques
Jacques
Jacques
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
6 Monate zuvor

Hallo,
alles klar, super. Vielen Dank für ihre schnelle Hilfe und noch eine schöne Woche!!
Mit freundlichen Grüßen
Jacques

Conny
Conny
6 Monate zuvor

Hallo,
ich bin Soloselbständig und habe einen Minijobber, der mir üblicherweise 1 x die Woche am umsatzstärksten Tag hilf.
Wenn ich krank bin (über eine Erkältung hinaus) und tatsächlich selbst nicht arbeiten kann, müssen Bestellungen dennoch gepackt und zu DHL gebracht werden.
Darf meine Aushilfe für diese Zeit dann die Grenze überschreiten?
Vielen Dank.
Beste Grüße
Conny