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Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2021

Minijobber können auch mehr als 450 Euro verdienen

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise kommt es vermehrt vor, dass Arbeitgeber ihre Minijobber häufiger einsetzen als ursprünglich geplant. Führt diese Mehrarbeit zum Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze von 450 Euro, stellt sich die Frage, ob weiterhin ein Minijob vorliegt. Für eine erneute Übergangszeit kann vorübergehend ein viermaliges Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze im Minijob möglich sein. In unserem Blog erklären wir, was Arbeitgeber beachten müssen, wenn ihre Minijobber in einzelnen Monaten mehr als 450 Euro verdienen.

Das Überschreiten der Verdienstgrenze muss gelegentlich und unvorhersehbar sein

Übersteigt der Verdienst des Minijobbers in einzelnen Monaten 450 Euro und liegt der Jahresverdienst dadurch bei über 5.400 Euro, führt das nicht automatisch zur Beendigung des Minijobs. Ein Minijob bleibt auch dann bestehen, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird. Eine betragsmäßige Obergrenze für das Überschreiten gibt es hierbei nicht.

Die Mehrarbeit des Minijobbers darf also nur gelegentlich und nicht im Voraus vereinbart worden sein. Unvorhersehbare Mehrarbeit kann zum Beispiel durch erkrankte Mitarbeiter oder Mitarbeiter, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen ihrer Arbeit nicht nachgehen können, entstehen.

450-Euro-Minijobber profitieren von den Übergangsregelungen bei kurzfristigen Minijobs

Als gelegentlich war bislang – in Anlehnung an die Zeitgrenzen kurzfristiger Beschäftigungen – ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. Die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung wurden übergangsweise vom 1. Juni 2021 bis 31. Oktober 2021 von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen auf 4 Monate oder 102 Arbeitstage angehoben. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Blog „Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden erneut ausgeweitet“.

Analog zu der vorübergehenden Erhöhung der Zeitgrenzen bei der kurzfristigen Beschäftigung kann ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze bei 450-Euro-Minijobs für diese Übergangszeit bis zu 4-mal innerhalb eines Zeitjahres erfolgen.

Unvorhersehbar höherer Verdienst in der Zeit vom 1. Juni bis 31.Oktober 2021

Die Möglichkeit des viermaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze gilt allerdings nur für Beschäftigungszeiträume ab Inkrafttreten der Übergangsregelung. Also ab dem 1. Juni 2021. Für davor liegende Beschäftigungszeiträume ergibt sich keine Änderung und es bleibt bei der Möglichkeit des dreimaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze.

Verdient ein Minijobber nach dem oben genannten Datum in den Kalendermonaten Juni bis Oktober 2021 mehr als ursprünglich vorgesehen, ist zu prüfen, wie oft dies innerhalb des letzten Zeitjahres (12-Monats-Zeitraum) geschehen ist. Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Kalendermonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Wurde die Verdienstgrenze innerhalb des 12-Monats-Zeitraums in maximal 4 Kalendermonaten nicht vorhersehbar überschritten, liegt ein gelegentliches Überschreiten und damit weiterhin ein Minijob vor.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet seit dem 01.01.2020 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt in Höhe von 440 Euro. Im Juni 2021 bittet der Arbeitgeber ihn, vom 01.07. bis zum 31.08.2021 die Vertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen, die coronabedingt ausgefallen ist. Dadurch erhöht sich der Verdienst im Juli und August 2021 auf monatlich 1.500 Euro.

Der Minijobber hatte bereits im September und Dezember 2020 Krankheitsvertretungen für Vollzeitkräfte übernommen und dadurch in diesen Monaten die monatliche Verdienstgrenze von 450-Euro überschritten.

Ergebnis
Die Beschäftigung des Minijobbers bleibt auch für die Zeit vom 01.07. bis zum 31.08.2021 ein Minijob. Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums wurde maximal in 4 Kalendermonaten die Verdienstgrenze nicht vorhersehbar überschritten.

Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Entgeltabrechnungsmonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Somit verläuft die Frist für den Monat August 2021 vom 1. September 2020 bis 31. August 2021. Innerhalb dieses Zeitraums hat die Reinigungskraft in 4 Kalendermonaten unvorhersehbar mehr verdient (September und Dezember 2020 sowie Juli und August 2021). Damit liegt ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze vor und es handelt sich weiter um einen Minijob.

Überschreiten der Verdienstgrenze ab November 2021

Die Möglichkeit des viermaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze ist auf die Zeit bis 31. Oktober 2021 begrenzt. Wird die monatliche Verdienstgrenze danach (also ab dem 1. November 2021) überschritten, darf dies nicht in mehr als 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres passieren, damit ein gelegentliches Überschreiten vorliegt.

Fortsetzung des Beispiels

Der Arbeitgeber bittet den Minijobber erneut Ende Oktober 2021, vom 01.11. bis zum 30.11.2021 zusätzlich die Krankheitsvertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen. Dadurch erhöht sich der Verdienst im Monat November 2021 auf 1.500 Euro. Ab 01.12.2020 werden wieder laufend 440 Euro monatlich gezahlt.

Ergebnis
Die Beschäftigung ist für die Zeit vom 01.11. bis 30.11.2021 kein Minijob mehr, sondern eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Der regelmäßige monatliche Verdienst übersteigt unter Berücksichtigung der Krankheitsvertretung im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (01.01.2021 bis 31.12.2021) die Verdienstgrenze von 450 Euro.

Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (01.12.2020 bis 30.11.2021) hat bereits in den Monaten Dezember 2020 sowie Juli und August 2021 ein nicht vorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze vorgelegen. Im Monat November 2021 liegt somit kein gelegentliches (für die Zeit ab 1.11, maximal dreimaliges) Überschreiten der Verdienstgrenze mehr vor.

Ab 01.12.2021 liegt wieder ein Minijob vor, weil der regelmäßige monatliche Verdienst von diesem Zeitpunkt an durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigt.

Überschreiten der Verdienstgrenze vor dem 1. Juni 2021

Die Möglichkeit des gelegentlichen viermaligen Überschreitens der Entgeltgrenze wirkt erst ab dem 1. Juni 2021 (dem Tag des Inkrafttretens der Übergangsregelung). Für davor liegende Beschäftigungszeiträume gilt also noch ein maximal dreimaliges Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich.

Beispiel

Ein Minijobber arbeitet seit dem 01.01.2020 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt in Höhe von 420 Euro. Im Februar 2021 bittet der Arbeitgeber ihn, vom 01.03. bis zum 31.03.2021 die Vertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Quarantäne befindet. Dadurch erhöht sich der Verdienst im März 2021 auf monatlich 2.000 Euro.

Der Minijobber hat bereits im Jahr 2020 über einen längeren Zeitraum von Juli bis September 2020 die Vertretung einer damals erkrankten Vollzeitkraft übernommen und dadurch in diesen Monaten die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten.

Ergebnis
Die Beschäftigung des Minijobbers ist für die Zeit vom 01.03. bis 31.03.2021 kein Minijob mehr, sondern eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung.

Der regelmäßige monatliche Verdienst übersteigt unter Berücksichtigung der Krankheitsvertretung im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (01.01.2021 bis 31.12.2021) die Verdienstgrenze von 450 Euro.

Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (01.04.2020 bis 31.03.2021) hat bereits in den Monaten Juli bis September 2020 ein nicht vorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze vorgelegen. Im Überschreitungsmonat März 2021 galt noch ein maximal dreimaliges Überschreiten der Entgeltgrenze als gelegentlich. Im Monat März 2021 liegt somit kein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze mehr vor.

Ab 01.04.2021 liegt wieder ein Minijob vor, weil der regelmäßige monatliche Verdienst von diesem Zeitpunkt an durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigt.

Weitere Informationen zur Verdienstgrenze im Minijob finden Sie in unserem Blogbeitrag „Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!“.

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Nadja T
Nadja T
12 Tage zuvor

ist es möglich in einem Monat 4000,00 Euro in Form von einem Nebenjob zu erarbeiten, ohne diese Summe dann zu versteuern? Man würde ja unter den 5.400 Euro/Jahr bleiben.

Sascha Möllmathe
Sascha Möllmathe
12 Tage zuvor

Hallo zusammen,

ich hab eine Frage zu der Jahresobergrenze. Wenn ich ich Juni Anfange darf ich dann in einem Monat sag ich mal 2000€ verdienen da es ja nur einmal ist und ich unter der Jahresgrenze bleibe.

vielen Dank für ihre Hife.

Sascha Möllmathe
Sascha Möllmathe
Reply to  Sascha Möllmathe
12 Tage zuvor

Kurzer Nachtrag ein Hauptjob ist vorhanden

Hanna
Hanna
24 Tage zuvor

Hallo,

ich arbeite neben meinem Studium ganzjährig als studentische Hilfskraft für 210€ im Monat. Für ein dreimonatiges freiwilliges Praktikum bekomme ich bald zusätzlich 410€ im Monat für diesen Zeitraum. Das Überschreiten der 450€-Grenze ist in diesem Fall ja nicht unvorhergesehen, werde ich dann sozialversicherungspflichtig?

Sammy
Sammy
1 Monat zuvor

Hallo,
Wie ist es, wenn ich grundsätzlich monatlich 450 Euro in meinem Hauptjob bekomme. Und für einen Monat dann aber einen zweiten Job habe, wo ich nochmal ca. 300 Euro dazu verdiene. Also insgesamt an einem Monat des Jahres dann 750 Euro bekommen?
Liebe Grüße!

Sabrina Z.
Sabrina Z.
1 Monat zuvor

Es gibt Mitarbeiter, die sind als geringfügig Beschäftigte eingestellt und werden nach Stunden bezahlt. Da jeder Monat eine unterschiedliche Anzahl von Arbeitstagen hat, schwankt das Entgelt monatlich minimal. Können diese Mitarbeiter aus unvorhersehbaren Gründen (Krankheitsvertretung) über 450€ verdienen und dann auch den Jahresverdienst in Höhe von 5.400€ überschreite? Oder ist das wirklich nur bei geringfügig Beschäftigten möglich, die einen festen monatlichen Aushilfslohn erhalten?

Selmir60
Selmir60
1 Monat zuvor

Was ist wenn bei einem Minijob die verdientsgrenze von 450 ein paar mal überschritten wird man aber im gesamte jahr im Durschnitt weniger als 450 verdient hat

Mascha
Mascha
1 Monat zuvor

Hallo. Wenn ich im Jahr aus unvorhersehbaren Gründen mehr arbeite und bis zum 3x im Jahr mehr verdiene, gilt dies weiterhin als geringfügige Beschäftigung. Meine Frage ist, wird der Mehrverdienst am Ende des Jahres in der Einkommenssteuererklärung versteuert werden müssen? Ausbehalt bekommt man es ja ohne Abzüge, aber wie verhält es sich Ende des Jahres bzw. im folge Jahr? Danke und VG Mascha

Marion
Marion
2 Monate zuvor

Hi, ich hab mal eine Frage. Bei meinem Hauptkob (Teilzeitstelle) bekomme ich ca. 850 Euro raus. Jetzt arbeite ich seit Februar noch auf geringfügiger Beschäftigung, werde aber diesen Monat mehr verdienen, als in meinem Hauptjob. Kann ich jetzt Ärger bekommen ? Was muss beachtet werden ?
Vielen Dank.
Liebe Grüße
Marion

Gerhardt Berndt
Gerhardt Berndt
2 Monate zuvor

Meintest du 450€ im Monat? Es ist ein bisschen zu klein, nicht wahr? Ich kann nicht davon ausgehen, dass man es mit einem Minijob nur für einen Tag verdienen kann, aber mit deutschen Steuern und Mietkosten würde ich sagen, dass es sogar für eine Woche etwas zu wenig ist. Ich möchte diesen Überblick überprüfen und sehen, über welche anderen Einnahmequellen die Leute sprechen. Man sagt, dass man beim Spielen verdienen kann. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirkt, also werde ich das überprüfen und ihr alle wissen lassen.

Last edited 2 Monate zuvor by Gerhardt Berndt
Katharina
Katharina
2 Monate zuvor

Wenn man ALG1 bezieht und ein Minijob hat, darf man hier auch die Verdienstgrenze
Bis zu 3x im Jahr von 450 Euro übersteigen oder geht das nicht?

Anke
Anke
2 Monate zuvor

Guten Tag!
Ist es richtig, dass ab den 1.1.2022 monatlich nur noch 450 Euro verdient werden dürfen und es nicht mehr schwanken darf? Ich hatte Monate mit mehr als 450 Euro und Monate mit weniger als 450 Euro, habe dabei aber immer die Jahresverdienstgrenze von 5400 Euro eingehalten und nicht überschritten. Hat sich an dieser Regelung etwas geändert? Danke

Elisabeth Kahr
Elisabeth Kahr
3 Monate zuvor

Wenn es sich nach dem Antritt eines Minijobs herausstellt, dass man auf mehr Stunden kommt, und man dann nehmen wir an, einen durchschnittlichen Verdienst von 500,-€ hat, muss man dann die vollen Abzuge bezahlen? Oder gibt es noch einmal eine Zwischenregelung? Schließlich ist es ja ein Unterschied, ob man 500,-€ oder 2000,-€ Brutto hat.

Bauer
Bauer
3 Monate zuvor

Hallo,
wegen Corona wurde die doch die unvorhergesehene Überschreitung eines MInijobs von 3 auf 4 mal innerhalb eines Arbeitsjahres/Zeitjahres angehoben (um weiterhin Geringfügig zu bleiben). Richtig?

Gilt dies aktuell noch? Bis wann war/ist dies befristet?

Es muss aber eine unvorhergesehene Überschreitung – z. B. Krankenvertretung sein, richtig?
Betrieblich erhöhter Arbeitsaufwand gilt hier wahrscheinlich nicht?

Danke

Aski
Aski
3 Monate zuvor

Thema: Überschreiten 450-Grenze.

Wir sind ein klein Konzern. Ein AN unserer Tochterunternehmen GmbH (Beteiligung 100%) ist durch Arbeitsunfall für drei Wochen ausgefallen. Wir haben einen AN von unserer Muttergesellschaft GmbH sofort an Tochterunternehmen GmbH entsendet, da eine Einstellung eines neuen AN so kurzfristig nicht möglich war. Durch diese Entsendung wurde bei diesem Minijober die 450-Grenze deutlich überschritten. Die Personalkosten werden wir an die Tochterunternehmen GmbH in Rechnung stellen.

Frage: Ist die Überschreitung der 450-Grenze aus dem oben beschriebenem Grund zulässig?

Oder müssen wir den Minijob beenden, weil die Krankheitsvertretung nicht direkt bei Muttergesellschaft (AG des entsendeten AN) erfolgt?

Ich bedanke mich im Voraus!

Martin
Martin
3 Monate zuvor

Ist der Mindestlohn netto oder brutto bei

450 Eurojobs?

Lea
Lea
3 Monate zuvor

Hallo:)
Ich habe 2 Minijobs und komme insgesamt nie über 450€ . Doch durch die Inventur im Januar habe ich mehr gearbeitet und verdiene im Januar ca 650€ . Wird dies versteuert?
Ich bedanke mich im vorraus :)

Chrissi
Chrissi
3 Monate zuvor

Hallo, was ist wenn ich zwei Minijobs habe und insgesamt ein oder zwei mal über die 450€ komme, aber nicht im Jahr die 5400€ überschreite?
Zum Beispiel, wenn ich im Januar mit beiden zusammen 600€ verdiene, aber im Februar nur 300€ gleich sich das ja aus. Andererseits habe ich gehört, dass wenn ich die 450€ übersteige beide Jobs Steuerpflichtig werden und ich Nachzahlen muss. Gold das für den Monatliche Summer von 450€ oder für den Durchschnittlichen Jahres Betrag?

LG Chrissi

Andrea
Andrea
3 Monate zuvor

Guten Tag,
in 2021 haben wir mehrere Minijobber im Impf- und Testzentrum beschäftigt.
Diese haben wir korrekt eingruppiert, bis maximal 450,-€. Durch die unterjährige Erhöhung der Impfkapazitäten haben einige davon Überstunden gemacht. Nun die Frage: Diese konnten bis 31.12.2021 nicht abgebaut werden. Können wir diese nun per 31.12.2021 noch rückwirkend auszahlen? Über das Jahr 2021 gerechnet würden diese Mitarbeiter nun über die 5.400,-€ Jahresgrenze kommen.
Vielen Dank für Ihre Meldungen.

Dominik
Dominik
3 Monate zuvor

Guten Tag,
immer mehr ImmoMakler bieten folgendes Anstellung:

Minijob mit 450€ monatlich, zusätzlich Provisionen.

Wird der Minijobber hierdurch Steuer- und Sozialvers.pflichtig?

Elmo
Elmo
4 Monate zuvor

Hallo ich habe einen Minijob und ich arbeite seit Oktober 2021. Mein Gehalt für Oktober betrug ca. 464 €, für November und Dezember jeweils 447€. Durschschnitlich ist das also etwas mehr als 450€. Meine Frage ist nun, ob der durchschnitliche Wert i.H.v. 450€ sich auf ein Kalenarjahr bezieht (2021) oder auf einen 12 Monate Zeitraum (d.h. seit Beginn der Beschäftigung). Führt mein Gehalt mich jetzt zu Sozialversicherungspflicht?
Vielen Dank im Voraus

StefanieK
StefanieK
4 Monate zuvor

Guten Tag. Bei der unvorhergesehenen Krankheitsvertretung wollte ich mal fragen, ob das nur für Minijobber gilt, die erst seit kurzem Ihren Minijob haben oder auch langfristig.
Ich habe denselben MInijob seit Januar 2015. Nun ist für einen ganzen Monat 11.01.-11.02.2022 eine Kollegin krankheitsbedingt ausgefallen, die ich vertreten muss. Gilt denn für mich (die den Minijob seit 2015 hat) auch die 3 Monats-Regel-Mehrverdienst duch Vertretung durch unvorhergesehener Krankheit? Und wenn ja, gibt man es in der Lohnabrechnung ganz normal als Lohn ein, oder gibt es dafür einen besonderen Posten den man ansprechen/anklicken muss? FÜr eine kurfristige Rückmeldung wäre ich sehr dankbar. Lieben Gruß

Jacques
Jacques
4 Monate zuvor

Hallo, ich habe meinen Minijob A im Kalenderjahr 2021 nur im Januar vom 01.-23.01 ausgeübt. Zum 26.01.21 habe ich dann Minijob B angefangen. Von Minijob A habe ich für Januar etwa 340€ erhalten und dann nochmal Ende Februar etwa 300€, obwohl ich im Februar dort ja nicht mehr gearbeitet habe. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um nicht berücksichtigte Stunden aus dem Vormonat oder noch ausgezahlten Resturlaub handelt. Zusätzliches Geld hinterfragt man in dem Moment ja nicht. Zudem bin ich Student (24 Jahre alt, familienversichert) und habe lediglich darauf geachtet, dass ich in meinem Bafög Bewilligungszeitraum (Okt. 20- Sept. 21) nicht über durchschnittlich 450 Euro komme. Das schien in dem Moment aber nicht problematisch, da ich Okt/Nov 2020 nicht gearbeitet habe.)

Ich habe nun heute mein Gehalt und meine Lohnabrechnung von Dezember 2021 erhalten.
Dadurch das noch Urlaub ausgezahlt wurde und ich generell immer im Schnitt um die 450 Euro gearbeitet habe, beläuft sich mein Verdienst bei Minijob B für das Jahr 2021 (26.01.21-31.12.21) nun auf 5.385€. Damit habe ich zwar einzig mit meinem Minijob B die 5.400 € nicht überschritten, worauf meine Arbeitgeberin auch geachtet hat. Mit den von Minijob A im Januar (01-23.01.21) erhaltenen 340€ und den nochmal im Februar erhaltenen 300€, habe ich ja aber letztlich im Kalenderjahr 2021 etwa 6.020, also 620 € zu viel verdient.
Wie soll ich mich nun verhalten ? Vielen Dank für ihre Hilfe
Mit freundlichen Grüßen
Jacques

Jacques
Jacques
Reply to  Jacques
4 Monate zuvor

Nachtrag/Klarstellung: Minijob A habe ich zum 23.01 gekündigt (Beschäftigungszeitraum vom 01.12.20-23.01.21). Minijob B habe ich dann zum 26.01 angefangen. Die Minijobs liefen also zu keinem Zeitpunkt parallel.

Last edited 4 Monate zuvor by Jacques
Jacques
Jacques
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
4 Monate zuvor

Hallo,
alles klar, super. Vielen Dank für ihre schnelle Hilfe und noch eine schöne Woche!!
Mit freundlichen Grüßen
Jacques

Conny
Conny
4 Monate zuvor

Hallo,
ich bin Soloselbständig und habe einen Minijobber, der mir üblicherweise 1 x die Woche am umsatzstärksten Tag hilf.
Wenn ich krank bin (über eine Erkältung hinaus) und tatsächlich selbst nicht arbeiten kann, müssen Bestellungen dennoch gepackt und zu DHL gebracht werden.
Darf meine Aushilfe für diese Zeit dann die Grenze überschreiten?
Vielen Dank.
Beste Grüße
Conny

Melania
Melania
5 Monate zuvor

Hallo,
ich habe einen Minijob, wo ich 315€ im Monat verdiene.
Nun würde ich ab dem 1.1. einem weiteren Minijob beginnen (ich habe keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung)

Meinen jetzigen Job mit 315€ würde ich bis zum 31.7. ausführen. Den zweiten Job, den ich am 1.1. starte voraussichtlich nur bis 30.4..
Wie berechnet sich nun der Verdienst? Im Jahr wären es 5400€. Wie ist es, wenn ich kein ganzes Jahr arbeite und in dem einen Job noch kürzer? Dürfte ich in den ersten 5 Monaten über 450€ kommen, wenn ich ab 1.6. in meinem 1. job nur noch die 315€ verdiene?

LG Melania

Claudia
Claudia
5 Monate zuvor

Hallo,
ich habe einen Minijobber, der seit 02.2021 bei uns monatlich 450,00 € erhalten hat. Auf Grund eines Serverabsturzes muss der Mitarbeiter im Dezember 2021 jetzt ungeplant Mehrarbeit leisten. Kann der Mitarbeiter dann bis zum 2.500,00 € erhalten? Da er fast Vollzeit in dem Monat gearbeitet hat. (Server neu einrichten und Software + Sicherungen wieder herstellen)
Vielen herzlichen Dank.

Dagmar Wittmeier
Dagmar Wittmeier
5 Monate zuvor

Bin seit Juli in Altersrente für besonders langjährige Versicherte und arbeitete bei meinem alten AG noch als Minijobber mit 450 Euro pro Monat. Jetzt will mir mein AG noch eine Prämie in Höhe von Euro 2.500,00 zahlen. Wie wird das berechnet und bleibe ich noch Minijobber?

Michaela
Michaela
5 Monate zuvor

Hallo,
Ich hatte in den ersten 2 Wochen im Dezember einen Minijob, den ich beendet habe, weil es mir nicht zusagte. Dort habe ich im Dezember 130€ verdient.
Für die zweite Dezemberhälfte habe ich nun einen neuen Minijob und es wäre möglich, dass ich dort mehr als die noch “offenen” 320€ verdiene, in der Summer also über 450€ läge.

Die Überschreitung der 450€ wäre einmalig aufgrund des Jobwechsels.
Wäre das ein Problem?

Zuvor hatte ich in diesem Jahr noch einen anderen Minijob, in dem ich aber immer weit weniger als 450€ verdient habe. 5400€ würden bei weitem nicht erreicht.

Jogi
Jogi
5 Monate zuvor

Hallöchen,
ein Minijober 450,00€ im Monat hat einmal im 12 Monatszeitraum eine Krankheitsvertretung übernommen und erhält für diesen Monat 1100€ statt der 450€, also 6050€ für diesen 12 Monatszeitraum.
Wie muss das in der Monatsabrechnung für die Minijobzentrale deklariert werden so das es auch ein Minijob bleibt da der höhere Versdienst ja unvorhersehbar war.
Und wird dieser Jahresbetrag auch der Rentenkasse gemeldet? oder nur die 5400€?
Vielen Dan für Ihre Mühe im vorraus

mampf3@gmx.de
mampf3@gmx.de
5 Monate zuvor

Hallo,

kann ein Minijob über 450,- € / monatlich mit einer BAV über max. 284 € monatlich zusätzlich “aufgewertet” werden? So wären 734,- € monatlich “verdienbar” ohne einkommenssteuerpflichtig und damit lohnsteuerpflichtig zu werden, oder?

Vielen Dank vorab.

Dani
Dani
5 Monate zuvor

Hallo liebes Minijob-Team,

da ich leider telefonisch verschiedene und sehr schwammige Aussagen bekommen habe, möchte ich auf diesem Weg noch einmal nachfragen.

Ich habe seit Jahren einen Minijob, bei dem ich jährlich die 5400 EUR verdiene, aber mit monatlich schwankenden Verdiensten. Da ich die Jahresgrenze nicht überschreite, ist dies nie ein Problem gewesen.

Da im alten Job wegen Corona weniger Arbeit war, habe ich im März zusätzlich einen zweiten Minijob angefangen. Auf damalige telefonische Rückfrage bei der Minijobzentrale wurde mir gesagt, dass ich nur darauf achten müsste, dass ich mit dem Jahresverdienst 2021 beider Arbeitsstellen zusammen nicht über 5400 EUR komme.

Bei einem weiteren Anruf vor einigen Tagen wurde mir dann gesagt, dass es so einfach nicht ist und ich die Verdienstgrenze auf die Monate runterrechnen muss, in denen ich 2 Jobs hatte und ich die Differenz, die ich im Januar und Februar zu 450 EUR hatte, nicht nacharbeiten kann. Bei meinem “alten” Minijob hatte ich aber immer schwankende Verdienste und konnte Stunden aus Vormonaten in Monaten mit mehr Arbeit dazu verdienen.

Konkret nun die Frage: ist es nur wichtig, dass ich am Ende des Jahres mit beiden Jobs zusammen höchstens 5400 EUR verdient habe oder auf was muss ich achten? Ich bin dieses Jahr in 5 Monaten über 450 EUR mit beiden Jobs zusammen gekommen, werde aber die Grenze von 5400 EUR einhalten.

Wenn ich nun lese, dass man sogar wegen unerwarteter Mehrarbeit über 5400 EUR verdienen darf, dann kann es doch kein Problem sein, dass ich einige Monate über 450 EUR verdient habe, wenn ich insgesamt nur 5400 EUR verdient habe, oder?

Ich hoffe, Sie können da etwas Licht ins Dunkel bringen. Vielen Dank!

Freundliche Grüße

Dani
Dani
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
5 Monate zuvor

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Leider ist es mir noch immer nicht klar. Beginnt also im März durch die Aufnahme des zweiten Jobs ein neues Zeitjahr und dieses läuft dann bis Ende Februar 2022? Ich verdiene weder im gesamten Jahr 2021 mehr als 5400 EUR noch im Zeitjahr 03/21-02/22. Das einzige Problem ist, dass durch die sich ständig ändernden Coronaregeln der Verdienst pro Monat geschwankt hat und er dadurch in manchen Monaten über 450 EUR lag, dafür in anderen Monaten niedriger. Der Durchschnitt pro Monat liegt bei 450 EUR. Also liegt doch weiterhin ein Minijob vor?

Wilhelm
Wilhelm
5 Monate zuvor

Wird bei erhöhung der minijobgrenze auch dann die gesamtsumme angehoben??10 x 520 euro + 2x 1040 euro??? im jahr?????

Wilhelm
Wilhelm
5 Monate zuvor

warum wird immer von 5400 jahregrenze gesprochen,wenn es doch 6300 euro sein dürfen??

Barbara
Barbara
6 Monate zuvor

Hallo liebes Mini-Job-Team,

bin an einer Schule im Sekretariat auf 450-Euro-Basis angestellt. Durch die erhöhten Coronamaßnahmen nach den Ferien ist in der Schule generell Mehrarbeit angefallen .
Ist es möglich, die Mehrstunden auszuzahlen, auch wenn die Kollegin nicht erkrankt ist? Die 5400€ Grenze würde dadurch überschritten.
Der Chef hatte um Mehrarbeit gebeten.
Herzlichen Dank für eine Antwort

Claudia
Claudia
6 Monate zuvor

Hallo,
ich arbeite seit Januar auf 450 Euro Basis mit mtl. Auszahlung 450 Euro. Jetzt im Jahrendgeschäft und aufgrund Wegfall eines Mitarbeiters möchte mein Arbeitgeber, dass ich im November mehr arbeite 1500 Euro ca. und wenn möglich auch im Dezember. Ab Januar dann wieder normal 450 Euro. Ist das so möglich und immer noch ein 450 Euro Job?
Danke für eine Antwort

Jonas
Jonas
6 Monate zuvor

Ich bin Azubi und arbeite bei einem Discounter, darf ich mehr als 450 jetzt dazu verdienen und wenn ja wie viel. Arbeite seit dem 15.9.2021 da.

Andy
Andy
6 Monate zuvor

Guten Morgen!
Ich bin seit dem 5. 2020 bei einem gemeinnützigen Unternehmen eingestellt und habe so eben eine Frage.
Ich habe einen GFB+ Vertrag also einen Minijob mit einem Übungsleiterfreibetrag.
Wegen corona habe ich monatlich nur gelegentlich von 20 bis 470€ verdient, Juli 927 und August 492 als auch September 768. Aktuell also ab dem 1.2021 bei 3635€ von 5400€.

3 wichtige FRAGEN:
•Brauche ich eine Steuererklärung wenn ich als GFB+ arbeite?
•Kann ich monatlich über 450€ so lange ich insgesamt unter 5400€ bleibe (wenn ich zum Beispiel in manchen Monaten weniger verdient habe)
•Kann ich duch meinen Freibetrag nur 200€ monatlich dazu verdienen oder noch im Dezember für 2000€ arbeiten?
Ich hätte bereits 4 mal in diesem Jahr über 450€ bekommen.

Grüße :)
Hoffe auf ihre Antwort!

Lisa
Lisa
6 Monate zuvor

Hallo,
ich habe meinen Minijob im Marketing Bereich im September 2021 angefangen und bekomme mlt. 450 EUR. Darf ich im Monat November und Dezember monatlich jeweils 900 EUR verdienen? Ich habe keine Kollegen in meinem Bereich, sondern nur Mehraufwand wegen neuen Kampagnen. Ich wäre noch immer unter Jahresgrenze von 5400 EUR. Dankeschön.

Maja
Maja
6 Monate zuvor

Hallo,

wie ist denn denn wenn man 2 Minijobs hat und die 450€ Grenze überschreitet, jedoch nicht die 5400€ Grenze?

Nelli
Nelli
6 Monate zuvor

Hallo,

angesichts der. aktuellen Lage hoffe ich, dass die Zeitgrenzen bis Ende des Jahres zur Überschreitung verlängert werden. Können Sie mir bitte sagen, ob damit sehr bald zu rechnen ist?

MfG

evi
evi
6 Monate zuvor

Hallo,
bei überschreiten der Verdienstgrenze wird als Voraussetzung gelegentlich und nicht vorhersehbar genannt.
Fallen hierunter auch Mehrarbeitsstunden durch an, weil z.B. ein Sanierungsunernehmen wg. der Flutkatastrophe geringf. Beschäftigte für einen kurzen Zeitraum mehr als 450 EUR verdienen?
Es wäre prima, wenn der Begriff gelegentlich und nicht vorhersehbar genauer als in den genannten Beispielen definiert werden könnte.
Mfg Ev

Kurt
Kurt
6 Monate zuvor

Guten Tag,

gilt für die einjährige Höchstgrenze immer der 01. Januar oder der Tag des tatsächlichen Beschäftigungsbeginns?

Ich arbeite seit Mai mit schwankendem Lohn und würde gerne im November und Dezember mehr arbeiten. Dürfte ich so viel viel verdienen, bis die 5.400€ für das Jahr 2021 voll sind oder für das Jahr vom Mai 2021 bis April 2022?

LG Kurt

Kurt
Kurt
Reply to  Kurt
6 Monate zuvor

Verzeihung, ich habe die Antwort bereits in den Kommentaren gefunden.

Hans
Hans
7 Monate zuvor

Guten Tag,
hab mal eine grundsätzliche Frage: bin Rentner und arbeite seit April 2019 in einem Minijob. Zum 01.07.2021 hatte der Besitzer dieser Firma gewechselt. D.h. ich und die anderen Minijobber wurden vom bisherigen Arbeitgeber zum 30.06.2021 abgemeldet und ab dem 01.07.2021 vom neuen Arbeitgeber wieder neu angemeldet. Zählen jetzt die Verdienste vom ersten Halbjahr 2021 zum Gesamtverdienst 2021 oder beginnt für uns am 01.07.2021 wieder alles bei Null und der 12-Monatszeitraum geht dann bis zum 30.06.2022.

Hans
Hans
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Danke!!!

Sebastian
Sebastian
7 Monate zuvor

Schönen guten Tag,
ein Mitarbeiter war bis 31.12.2020 sozialversicherungspflichtig in Vollzeit bei uns beschäftigt. Seit 1.1.2021 ist er in Rente, arbeitet bei uns aber noch im Rahmen eines Minijobs. Im September und Oktober 2021 muss er wg. Krankheitsvertretung mehr arbeiten und verdient (deutlich) mehr als 450 Euro. Falls die Krankheitsvertretung im November noch andauert: werden dann die Monate November und Dezember 2020, in denen er sozialversicherungspflichtig beschäfigt war, in die Berechnung für das Überschreiten der Verdienstgrenze mit hineingerechnet (mit der Folge, dass bei Krankheitsvertretung im November mehr als 3 Monate Überschreitung vorliegen würden), oder zählt nur die Zeit, seitdem er Minijobber ist, also ab Januar 2021?

Unbekannt
Unbekannt
7 Monate zuvor

Guten Abend, wenn ich in einem minijob jeden Monat 450€ verdiene und 2 mal im Jahr zb. Außerplanmäßig mehr arbeiten muss und da auf ca 900€ in dem Monat komme. Wie wirkt sich das auf meinen minijob aus? Wäre das überhaupt möglich? Lg

Saskia
Saskia
7 Monate zuvor

Bitte brauche hilfe.
Habe ein minijob am 07.05.21 begonnen, liege ich dann richtig das ich bis zum Jahresende 3.600€ verdienen darf oder irre ich mich

Rita
Rita
7 Monate zuvor

Hallo, darf eine Rentnerin, die Altersrente für besonders langjährige Versicherte bezieht und einen Minijob mit EUR 450,00 mtl. ausübt, jedoch vom Arbeitgeber gebeten wird, wegen coronabedingtem Ausfall von Kolleginnen einzuspringen, welchen BEtrag hinzuverdienen. Muss dann eine ÄNderungsmeldung bei der Minijobzentrale erfolgen?
Vielen Dank. MFG

Anil
Anil
7 Monate zuvor

Hallo,
Bei einem Kollegen ist es so das er im Juni mehr als 450€ verdient hat davor immer darunter und im August und September mehr das heißt 3 Monate, aber vorraussichtlich in diesem Monat nochmal mehr als 450€ verdienen wird aufgrund Personalmangel aber abgerechnet wird es erst Ende November (gearbeitet aber im Oktober ) zählt das dann noch zur 4 monatigen Frist die 5.400€ werden im Jahr 2021 aber nicht überschritten.
Vielen Dank und Liebe Grüße!

Norina Levermann
Norina Levermann
7 Monate zuvor

Hallo,
eine Mitarbeiterin hat im Zeitraum 08/20, 01/21, 02/21 und 04/21 in einem Zeitjahr insgesamt schon 4x mehr ausgezahlt bekommen als 450,00€.
Wird die Dame sv-pflichtig, wenn ja, ab wann und für welche Monate?
Wenn sie im Oktober 2021 ebenfalls mehr verdienen würde, fällt der August 2020 aus der 12-Monatsberechnung raus (neuer 12-Monatszeitraum Nov. 2020 – Okt. 2021) und bleibt der Minijob dann bestehen aufgrund der neuen Corona-Regelung?
Vielen Dank!

Anja
Anja
7 Monate zuvor

Hallo,
eine Aushilfe auf Minijob-Basis hat bisher nur im Januar 2021 ca. 100 € verdient, die weiteren Monate dann nicht mehr. Sie war aber auch nicht abgemeldet, sondern wurde mit Unterbrechung geschlüsselt. Jetzt im Oktober übernimmt sie eine Urlaubsvertretung und verdient dann in diesem Monat 650 €. Für die Monate November und Dezember ist sie mit einem monatlich Verdienst von 100 € geplant.
Ist der Minijob durch die Urlaubsvertretung und das Überschreiten der 450 € gefährdet?
Vielen Dank.

Nitsche
Nitsche
7 Monate zuvor

Hallo,
eine Mitarbeiterin ist ab dem 01.05.2021 als geringfügig Beschäftigte in das Unternehmen eingetreten. Von Mai bis August war ihr monatlicher Verdienst je 450€. Sie übt weiterhin eine Hauptbeschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber aus. Aufgrund eines Krankheitsausfalls einer Kollegin, müsste die Mitarbeiterin in ihrem Minijob für September und Oktober 2021 als Krankeitsvertretung über die 450€ Grenze hinaus beschäftigt werden. Der monatliche Verdienst würde sich dadurch auf ca. 1.500€ monatlich erhöhen. Liegt damit weiterhin ein Minijob vor. Gibt es betragsmäßigen Höchstgrenzen die zu berücksichtigen sind. Müssen wir den Jahresverdienst von max. 5.400€ oder in dem Fall bei 8 Monaten Beschäftigung max. 3.600€ beachten? Danke