Minijob-Zentrale – über uns

Die Minijob-Zentrale ist deutschlandweit die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle geringfügigen Beschäftigungen, die so genannten Minijobs.
Minijob-Zentrale
Zu den Aufgaben der Minijob-Zentrale gehört neben dem Meldeverfahren zur Sozialversicherung und dem Einzug der Pauschalabgaben bei allen gewerblichen Minijobs auch die Durchführung des Haushaltsscheck-Verfahrens für Minijobs in Privathaushalten.
Darüber hinaus bietet die Minijob-Zentrale Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein umfassendes Service- und Informationsangebot aus einer Hand und berät zum Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht bei geringfügigen Beschäftigungen.

Knappschaft-Bahn-See

Die Minijob-Zentrale gehört dem einzigartigen Verbund der Knappschaft-Bahn-See (KBS) an. Mit gesetzlicher Rentenversicherung, Renten-Zusatzversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung, der Seemannskasse und einem eigenen Medizinischen Netz nimmt die KBS in der Sozialversicherung einen besonderen Platz ein. Sie bietet ihren Mitgliedern eine umfassende soziale wie medizinische Sicherheit.

Weitere Informationen zur Minijob-Zentrale finden Sie hier: Die Minijob-Zentrale – Standorte, Fakten und Zahlen, über den Verbund können Sie sich außerdem auf der Internetseite http://www.kbs.de/ informieren.

In regelmäßigen Abständen stellen wir hier in unserem Blog auch verschiedene Arbeitsbereiche der Minijob-Zentrale vor. Begonnen haben wir mit unserem Service-Center. Die beiden Beiträge finden Sie hier:

https://blog.minijob-zentrale.de/2016/04/19/blick-in-unser-service-center-teil-12/

https://blog.minijob-zentrale.de/2016/04/26/blick-in-unser-service-center-teil-22-stimme-ist-das-arbeitswerkzeug-nummer-1/

17 Kommentare zu “Minijob-Zentrale – über uns

  1. Hallo, im Internet werde ich leider nicht fündig wie ich jetzt wieter handeln soll.

    Ich habe neben meinem Hauptberuf, im öffentlichen Dienst, angefangen am Wochenende als Kurierfahrer(450€) zu arbeiten. Ich arbeite immer in der Nacht von Freitag auf Samstag von 1 Uhr bis zwischen 8 und 9Uhr (Je nachdem wie schnell ich fertig werde). Mein Arbeitgeber hat mir bis jetzt keinen Lohn gezahlt. Er behaart darauf, dass das Reisegesetz, das Arbeitsgesetz und das Nachtarbeitgesetz kein Fuß fassen in der genannten Branche. Auch will er mir keine vergütungspflichtige Einarbeitungszeit zahlen. Wenn ich alles zusammenrechne komme ich auf einen Betrag, denn er als absolut überzogen ansieht und ist nach wie vor nicht bereit mir mein Gehalt zu bezahlen. Auch konnte er mir bis dato keine Bescheinigung vorlegen, dass ich als 450€-Job bei ihm gemeldet bin. Was kann ich jetzt am besten machen ?
    Ich habe gehört, dass sie großes Interesse haben an Arbeitgebern die ihre 450€-Kräfte nicht anmelden. Oder wende ich mich jetzt an meine Gewerkschaft, bei der ich schon mehrere Jahre Mitglied bin ?

    Vielen Dank im Voraus.

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    • Hallo Herr Wirsching,

      bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche können wir Ihnen als Sozialversicherungsträger leider nicht behilflich sein. Wenn Sie durch Gespräche mit Ihrem Arbeitgeber nicht zu einer Einigung kommen, empfehlen wir Ihnen, sich für eine Rechtsberatung an Ihre Gewerkschaft oder an einen Rechtsanwalt zu wenden. Wie ein mögliches Klageverfahren vor einem Arbeitsgericht ablaufen könnte, erklären wir auf unserer Homepage: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/10_klagen_vor_dem_arbeitsgericht/node.html

      Darüber hinaus können Sie sich beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales informieren. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Wenn Ihr Arbeitgeber Sie nicht angemeldet hat, wäre das ein Verstoß gegen die Meldepflicht. Gerne können Sie sich diesbezüglich an unser Service-Center unter der Rufnummer 0355 2902-70799 wenden. Unsere Mitarbeiter schauen gerne nach, ob Ihr Arbeitgeber seiner Meldepflicht nachgekommen ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Dzien dobry,

    Mieszkam w DE od marca 2016 (jestem zameldowana w DE), a od polowy maja 2016 pracuje zdalnie (home-office) na zasadach MiniJob w polskiej firmie informatycznej. Poniewaz firma nie ma przedstawicielstwa w DE, wszystkie skladki zamierzalam oplacac sama.

    Pod koniec listopada 2017 udalo mi sie uzyskac ubezpieczenie w TK – staralam sie od marca 2016, ale dopiero po kilku miesiacach TK mialo wszystkie potrzebne dokumenty. Oczywiscie musialam wstecznie zaplacic wszystkie zalegle skladki (okolo 170 EUR miesiecznie). Chcialam zarejestrowac MiniJob przez sv.net od razu, ale doradca TK poradzil zaczekac az bede ubezpieczona.

    Dlatego dopiero teraz zlozylam wniosek o rejestracje do SV, ale wedlug kodu 6500 – rozumiem, ze bede musiala wstecznie zaplacic wszystkie skladki Sozialversicherung. Ale co z Krankenversicherung? Czy zostanie mi zwrocona roznica miedzy placona przeze mnie miesiecznie kwota 170 EUR oraz 58,50 EUR, ktore placilabym jako MiniJobber? Czy Minijob-Zentrale samo rozliczy sie z TK?

    Jaki jest nastepny krok? Czy rejestracja na sv.net jest rownoznaczna z rejestracja w MiniJob-Zentrale? Czy moze musze jeszcze gdzies sie rejestrowac?

    Bardzo prosze o pomoc – przeraza mnie perspektywa kolejnego wydatku rzedu kilkuset Euro…

    Pozdrawiam!

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  3. Was ist wenn man einen Minijob zu der Altersrente ausübt (450,-) und man durch Krankheit und anderer Verpflichtungen einen Monat nicht arbeiten kann. Wird man dann automatisch abgemeldet oder muß die Krankheit evtl. durch eine AU belegt werden ???

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    • Hallo Herr Hebrock,

      der Arbeitgeber von Minijobbern ist verpflichtet, der Minijob-Zentrale diverse Tatbestände für geringfügig Beschäftigte zu melden. Hierzu hat er uns unter anderem bei Aufnahme, Beendigung oder Unterbrechung des Minijobs eine Meldung zu erstatten. Sie geben an, dass Sie Ihren Minijob wegen „Krankheit und anderen Verpflichtungen“ nicht ausüben konnten. Da wir nicht wissen, was Sie mit „anderen Verpflichtungen“ meinen, beziehen wir uns auf den Tatbestand der Arbeitsunfähigkeit. Wird die Beschäftigung wegen einer Arbeitsunfähigkeit unterbrochen, bleibt sie je nach Dauer der Krankheit und der Entgeltfortzahlung bestehen. Das Beschäftigungsverhältnis bleibt unberührt, solange Entgelt gezahlt wird bzw. die Beschäftigung nicht für mindestens einen Kalendermonat ohne Arbeitsentgelt unterbrochen wird. Arbeitsunfähige Minijobber haben einen Anspruch darauf, dass ihnen der Arbeitgeber ihren regelmäßigen Verdienst bis zu sechs Wochen weiterzahlt. Ihren Ausführungen entnehmen wir, dass Ihre Unterbrechung einen Monat andauerte. Da Sie in dieser Zeit Ihrer Arbeitsunfähigkeit weiterhin Ihr Entgelt fortgezahlt bekommen haben sollten, muss Ihr Arbeitgeber keine besondere Meldung an uns erstatten. Die Minijob-Zentrale benötigt auch kein ärztliches Attest als Nachweis für die Arbeitsunfähigkeit. Die Arbeitsunfähigkeit mit voraussichtlicher Dauer ist dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, sind sie gegenüber ihrem Arbeitgeber in der Nachweispflicht. Sie haben die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens an dem darauf folgenden Arbeitstag vorzulegen. Ihr Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung aber auch früher zu verlangen.

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo Sandra,

    einen 450-Euro-Minijob können Sie auch während Ihrer Elternzeit ausüben, solange er 30 Wochenstunden nicht übersteigt. Wenn Sie einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber aufnehmen möchten, holen Sie vorher die Zustimmung Ihres eigentlichen Arbeitgebers ein, da während Ihrer Elternzeit Ihr bisheriger Arbeitsvertrag weiter besteht.

    Bitte erfragen Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle, ob der Minijob auf Ihr Elterngeld angerechnet wird. Die zuständige Elterngeldstelle finden Sie hier: http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/Familie-regional/Elterngeld/elterngeld.html

    Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.

    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Hallo ich bin zur Zeit in Elterzeit und kriege auch noch Elterngeld könnte ich trotzdem auf 450 Euro Basis arbeiten? Ohne das am Ende wird mir wider das abgezogen
    Danke

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    • Hallo Uwe,

      vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es als Sozialversicherungsträger nicht zu unseren Aufgaben gehört, Detailfragen arbeitsrechtlicher Ansprüche zu klären. Zum Arbeitsrecht klären wir in der Regel nur ganz allgemein auf. Wir haben aber trotzdem für Sie recherchiert und hoffen, hier die Antwort auf die Frage nach der Höhe Ihres Urlaubsanspruchs gefunden zu haben:

      Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz als Teilzeitbeschäftigte und haben damit wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Wenn im Arbeitsvertrag keine anderen Absprachen getroffen wurden, hat die Teilzeitkraft einen gesetzlich geregelten fixen Mindesturlaubsanspruch. Hiernach beträgt der Urlaub für Vollzeitbeschäftigte im Kalenderjahr mindestens 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche bzw. 20 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche. Sie geben an, dass Sie im Monat 52 Stunden arbeiten. Wir gehen davon aus, dass Ihre Arbeitstage wöchentlich schwanken. Nach unserer Recherche errechnet sich Ihre individuelle Urlaubsdauer daher, indem die Anzahl Ihrer individuellen Arbeitstage des Jahres zu den Jahresarbeitstagen eines Vollzeitbeschäftigten ins Verhältnis gesetzt und mit der gesetzlichen oder tariflichen Nominalurlaubsdauer der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer multipliziert wird.

      Nehmen wir an, Sie arbeiten an 80 Tagen im Jahr und die Urlaubsdauer eines Vollzeitbeschäftigten bei einer 5-Tage-Woche beträgt 25 Urlaubstage, so errechnet sich die Urlaubsdauer wie folgt:
      80 Arbeitstage / 260 Jahresarbeitstage (bei Vollzeitbeschäftigung) × 25 Urlaubstage = 7,69 Arbeitstage Urlaub
      Zu berücksichtigen ist bei dieser Berechnung, dass bei einer 5-Tage-Arbeitswoche von möglichen 260 Arbeitstagen im Jahr auszugehen ist (52 Wochen × 5 Tage). Bei einer 6-Tage-Woche sind es hingegen 312 Arbeitstage im Jahr (52 Wochen × 6 Tage).

      Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten und verbleiben

      mit freundlichen Grüßen,
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo Herr Ilmer,

    vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme.
    Sie schreiben als Hausmeister ständig zur Verfügung stehen zu müssen. Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag keine Arbeitsstunden vereinbart sind und Ihre Arbeitsleistung „entsprechend dem Arbeitsanfall“ zu erbringen ist, könnte in Ihrem Fall eine so genannte Arbeit auf Abruf im Sinne des § 12 TzBfG vorliegen. Hierbei gilt eine Arbeitszeit von wöchentlich 10 Stunden als vereinbart. Das sind monatlich 40 Stunden. Ist als Arbeitsentgelt eine Monatspauschale vereinbart, ist diese daher zur Prüfung des Mindestlohns auf 40 Arbeitsstunden zu verteilen.
    Wir hoffen wir konnten Ihnen weiterhelfen!
    Grüße
    Ihr Blog Team

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  7. mich wüde interessieren wie meine Zeit /Stunden als Hausmeister (minijob)berechnet werden.Ich stehe als Hausmeister eigentlich ständig zur Verfügung

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  8. Witam. Jestem z polski. Słabo mówię po niemiecku. Pracuje w Niemczech na minijob. W lipcu wyszłam za mąż. Czy to ja mam powiadomić minijob o zmianie nazwiska czy mój pracodawca? Jęsli ja, jak mam to zrobić?
    Emilia

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  9. Begrüßen zu dürfen. Ich bin der polnischen. Schlimmer noch, sage ich auf Deutsch. Es tut mir leid für die Fehler. Wie kann ich feststellen Minijob Steuer den Namen ändern?

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  10. Pingback: Die Minijob-Zentrale – Standorte und Bilanz | Die Minijob-Zentrale

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