Lesezeit: 3 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 3. Dezember 2020

Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht

Vielen ist nicht bekannt, wie viel Urlaub ihnen in ihrem Minijob zusteht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Urlaub im Minijob richtig berechnen. Ganz egal, ob Ihre Arbeitstage in der Woche gleich oder ungleich verteilt sind.

Dauer des Urlaubs im Minijob

Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Lesetipp: Welche Voraussetzungen für den Urlaubsanspruch genau gelten, erläutern wir in unserem Blog „Urlaub bei Minijobs“.

Mindesturlaub bei immer gleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche

Die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Hierbei hilft Ihnen auch unser Online-Rechner.

Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag (also von Montag bis Samstag), hat er einen Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen,  gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:

Beispiel
Lukas übt an 2 Tagen in der Woche einen Minijob aus. Seine Kollegen in Vollzeit haben Anspruch auf den Mindesturlaub.
Berechnung: 2 Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = 8
Lösung: Lukas stehen mindestens 8 Urlaubstage im Jahr zu.

Höherer vertraglicher Urlaubsanspruch

Ist die Zahl der Arbeitstage vertraglich geregelt und besteht beispielsweise für die Vollzeitbeschäftigten ein höherer Urlaubsanspruch, so haben Minijobber ebenfalls einen höheren Anspruch auf Urlaub. Dieser berechnet sich, vorbehaltlich anderer vertraglicher Regelungen, in der Regel so:

Beispiel
Petra übt an 3 Tagen in der Woche einen Minijob aus. Ihre Kollegen in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr. Sowohl die Arbeitstage pro Woche als auch die Zahl der Urlaubstage sind tarifvertraglich geregelt.
Berechnung: 3 Arbeitstage pro Woche x 30 : 5 = 18
Lösung: Petra stehen 18 Urlaubstage im Jahr zu.

Lesetipp: Ein weiteres Beispiel finden Sie in unserem Blog: „Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub“.

Urlaub bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche

Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:

Beispiel
Andrea übt an 90 Tagen im Jahr einen Minijob aus. Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten in einer 5-Tage-Woche und haben einen Anspruch auf 20 Urlaubstage im Jahr.
Berechnung:
20 Urlaubstage  x 90 Tage = 6,92 Tage
260 Jahresarbeitstage
Lösung: Andrea hat einen Anspruch auf 7 Urlaubstage im Jahr. Das Ergebnis 6,92 wird kaufmännisch auf 7 gerundet.

Nachtrag:

Mit unserem neuen Urlaubsrechner stellen wir Ihnen eine einfache und praktische Hilfe bei der Berechnung des Mindesturlaubsanspruchs zur Verfügung.

Urlaub im Minijob: natürlich bezahlt

Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. In der Regel richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet,  dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

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Louis
Louis
1 Tag zuvor

Hallo zusammen,

ich arbeite schon seit längerer Zeit(knapp drei Jahre) als Minijober neben der Schule. Seit eineinhalb Jahren haben wir einen neuen Arbeitgeber, da das Geschäft verkauft wurde, die Mitarbeiter jedoch die selben sind.
Anfang Januar habe ich dann meine Urlaubsarbechnung des letzten Jahres erhalten und dort noch 6 Tage alten Urlaub stehen gehabt. Ich arbeite momentan 6 Stunden an einem Tag der Woche.
Mein Problem ist jedoch, dass die Person, die den Urlaub plant behauptet, wenn ich an einem Arbeitstag(bei mit immer Montags)Urlaub möchte, werden mir alle 6 Urlaubstage abgezogen. Und nicht, wie ich denke nur ein Tag, da ich ja auch nur einen Tag in der Woche arbeite.
Kann das sein?
Über Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Sarina
Sarina
6 Tage zuvor

Hallo,

ich bin seit 01.06.2020 geringfügig beschäftigt und arbeite mal so mal so…….das heißt in einem Monat komme ich auf 250,- und in einem anderen Monat auf die 450,-
Wie kann ich nun meinen Urlaub berechnen, denn auch im Arbeitsvertrag steht: “Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt “variabel” Stunden. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit richten sich nach der betrieblichen Einteilung.”
Darum komme ich auf eine verschiedene Stundenanzahl in den Monaten.
Eine Woche arbeite ich an drei Tagen und dann in der darauffolgenden Woche an keinem Arbeitstag.
Wäre dankbar für Eure Hilfe.
Liebe Grüße

Roland
Roland
13 Tage zuvor

Hallo, ich arbeite auf 450,0 € basis, das heißt 47,0 Std im Monat (Mindestlohn), und das 12 Monate im Jahr ohne Wochenende. Nun meine frage…wieviel Uhrlaub steht mir zu ????? Die Stundenanzahl prp tag ist Unterschiedlich. Aber maximal nicht mehr wie 47 Std im Monat.
Mein Arbeitsvertrag beläuft sich auf 2 std täglich, da aber die arbeitsstunden am tag mindestens 4 betragen arbeite ich demzufolge jede 2. Woche
vielen Dank
gruß Roland

Wolfgang
Wolfgang
30 Tage zuvor

Superseite – Dankeschön!

Meine Frage: Wir haben eine Minijobberin, sie arbeitet monatlich 30h je nach Arbeitsaufkommen an unterschiedlichen Tagen. Wieviel Urlaubsanspruch besteht hierbei? Wieviel Tage zusätzlich kann man übergesetzlich vertraglich festlegen?

Vielen Dank für ihre Auskunft.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Wolfgang
29 Tage zuvor

Hallo Wolfgang,

Dankschön für Ihr positives Feedback. Freut uns sehr, dass Ihnen unser Blog gefällt.

Auch für Minijobber mit unregelmäßigen Arbeitstagen pro Woche lässt sich der Anspruch auf Urlaub ganz leicht berechnen.
Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
Sie dürfen Ihrer Minijobberin natürlich jederzeit auch einen höheren Urlaubsanspruch als diesen Mindestanspruch gewähren. Um wie viele Tage Sie diesen Mindesturlaub als Arbeitgeber vertraglich überschreiten dürfen ist gesetzlich nicht festgelegt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mandy
Mandy
1 Monat zuvor

Hallo, ich habe seit dem 01.02.2020 einen Minijob. Meine durchschnittliche Arbeitszeit beträgt wöchentlich durchschnittlich 5 Stunden, desweiteren gilt der Manteltarifvertrag für Sicherheitsleitungen in Nordrhein-Westfalen. Im September habe ich drei Tage von meinen 4 Tagen Jahresurlaub genommen. Die Vergütung je Urlaubstag wurde wie folgt berechnet: Bruttolohn der letzten 12 Monate vor Urlaubsbeginn/312 Tage = Vergütung pro Tag. Dieser Betrag ist sehr weit von den Entgelt entfernt, daß ich erhalten hätte, wenn ich gearbeitet hätte.
Kann diese Formel in dieser Form überhaupt in meinem Fall angewendet werden?
Ich wohne und arbeite in Rheinland-Pfalz, der Arbeitgeber hat seinen Sitz in NRW. Welcher Mantelvertrag gilt?
Vielen Dank

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Mandy
1 Monat zuvor

Hallo Mandy,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende arbeitsrechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mäder
Mäder
2 Monate zuvor

Hallo. Wie werden bei einem Minijobber mit flexibler Arbeitszeit Krankentage gerechnet ? und müssen diese als gearbeitete Stunden im Arbeitszeitkonto dazugerechnet werden? LG E.M.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Mäder
2 Monate zuvor

Hallo,

auch bei einem Minijob ist das für die regelmäßige individuelle Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.

Grundlage der Entgeltberechnung ist die Arbeitszeit, die der Minijobber individuell während des krankheitsbedingten Arbeitsausfalls abzuleisten gehabt hätte. Die individuelle regelmäßige Arbeitszeit ergibt sich in erster Linie aus dem Arbeitsvertrag. Hier ist dann immer auch auf das gelebte Rechtsverhältnis als Ausdruck des wirklichen Parteiwillens und nicht auf den Text des Arbeitsvertrags abzustellen. Wird regelmäßig eine bestimmte, erhöhte Arbeitszeit abgerufen, und geleistet, ist dies Ausdruck der vertraglich geschuldeten Leistung. Schwankt die Arbeitszeit, weil der Minijobber stets seine Arbeitsaufgaben vereinbarungsgemäß zu erledigen hat, bemisst sich die Dauer nach dem Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Hat das Arbeitsverhältnis vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit weniger als ein Jahr gedauert, ist dessen gesamter Zeitraum maßgebend.
Im Arbeitszeitkonto müssen diese Tage auch als Krankentage gekennzeichnet sein. Der Minijobber muss diese Zeiten nicht nacharbeiten.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Peter
Peter
2 Monate zuvor

Guten Abend!
Wie verläuft denn der Urlaubsanspruch bei einem 450€ Job mit flexiblen Arbeitszeiten samt flexiblem monatlichen Lohn abhängig je nach tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden?
In meinem Beispiel: Mal arbeite ich 8x im Monat, ein andermal 12x, wieder ein anderes Mal gar nicht. Der Lohn wankt demnach zwischen 0-450€.
Gibt es hierfür einen Berechnungsschlüssel? Kann ich mir die Urlaubstabe irgendwann einfach auszahlen lassen?
Lg und viele Dank!
Peter

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Peter
2 Monate zuvor

Hallo Peter,

der Urlaubsanspruch bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen lässt sich im Vorfeld nicht eindeutig berechnen. Um dennoch einen Urlaubsanspruch zu ermitteln gibt es die Möglichkeit, die anfallenden Arbeitstage gewissenhaft zu schätzen oder Sie orientieren sich mit den Arbeitstagen an Kollegen, die diese Arbeiten ebenfalls verrichten oder verrichtet haben.
Erst am Jahresende ist dann eine endgültige Berechnung möglich. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Die Formel lautet dann:

Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage
Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

Eine Abgeltung des Urlaubs während des eines laufenden Arbeitsverhältnisses ist nicht vorgesehen, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist, die mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden kann.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
2 Monate zuvor

Vielen lieben Dank!

Dimitrisbartzas
Dimitrisbartzas
2 Monate zuvor

Hallo ich habe Teilzeitjob 20 Stunden in der Woche und 80 Stunden in monat Ich habe angefangen am 13 August 2020 und endet meine Vertrag am 30 November 2020 vie vile Urlaub habe ich Anspruch
3.5 Monate.. insgesamt ..

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Dimitrisbartzas
2 Monate zuvor

Hallo,

Ihr Urlaubsanspruch berechnet sich anhand Ihrer wöchentlichen Arbeitstage. Wie viele Stunden Sie an diesen Tagen spielt bei der Berechnung des Mindesturlaubsanspruch keine Rolle. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruchs hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner für Minijobber: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner
Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht und Urlaubsanspruch beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sabine
Sabine
3 Monate zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren, mein ehemaliger Arbeitgeber vom Minijob (48 Stunden im Monat) behauptet, ein Urlaubstage werde mit 1,8 Stunden abgegolten, das kann doch nicht rechtens sein, oder? Meine Schichten gingen mindestens 5-7 Stunden. Schöne Grüße,

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Sabine
3 Monate zuvor

Hallo Sabine,

im Hinblick auf das Urlaubsentgelt gilt das Lohnausfallprinzip. Das bedeutet, dass dem Arbeitnehmer durch den Urlaub kein unmittelbarer finanzieller Nachteil entstehen darf. Um dies zu gewährleisten, soll das Urlaubsentgelt so hoch ausfallen wie das Arbeitsentgelt, das er erhalten würde, wenn er normal zur Arbeit erscheinen würde, statt Urlaub zu nehmen.

Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich daher nach dem durchschnittlichen Verdienst des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Haben Sie noch keine 13 Wochen bei diesem Arbeitgeber gearbeitet, dienen die tatsächlichen Arbeitswochen als Berechnungsgrundlage. Von dieser Regelung kann jedoch beispielsweise in Tarifverträgen abgewichen werden.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sade Gök
Sade Gök
5 Monate zuvor

Hallo, ich arbeite auf 450-Euro-Basis zweimal die Woche, einmal fünf, einmal sechs Stunden. Ich habe 8 Urlaubstage. Ich arbeite seit Mitte Mai 2020 und habe zum 30.09.20 gekündigt. Wieviele Urlaubstage habe ich?Angenommen, ich habe vier Urlaubstage, wie kann ich die nehmen?Ich meine, rechnet sich das nicht auf die Arbeitstage in der Woche?Also wenn ich zwei Mal in der Woche arbeite, müsste ich doch dann zwei Wochen frei haben, oder??

Danke!Gruß

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Sade Gök
5 Monate zuvor

Hallo Sade,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Vanessa
Vanessa
5 Monate zuvor

Hallo liebes Blog-Team der Minijobzentrale!

Ich arbeite Hauptberuftlich (also steuerpflichtig) in einem Krankenhaus und an 7 Tagen in der Woche seit bereits 10 Jahren für ein Internetreisebüro im Homeoffice. Die tägliche Arbeitszeit beträgt 1 Stunde und 35 Minuten und ist zeitlich zwischen 17 und 22 Uhr zu leisten (auch am Samstag und am Sonntag). Laut Arbeitgeber habe ich den gesetzlichen Aspruch von 24 Tagen, muss aber für jeden Urlaub auch für jeden Tag einen Urlaubstag einsetzen. Heißt: Samstag bis Samstag = 8 Tage = 1 Woche frei.

Kann mir jemand sagen, ob das rechtlich so korrekt ist? Ja, ich arbeite für den Mnijob jeden Tag und NUR 1 Stunde 35 Min. – aber es gibt keinen freien Tag in der Woche, es sei denn, es ist ein Feiertag.

Ich freue mich über ein Feedback – herzlichen Dank dafür
Vanessa

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Vanessa
5 Monate zuvor

Hallo Vanessa,

wir empfehlen Ihnen, sich mit dieser arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004. Als Minijob-Zentrale können wir Sie nur allgemein zu arbeitsrechtlichen Sachverhalten informieren.

Grundsätzlich ist eine dauerhafte Beschäftigung an 7 Tagen pro Woche ohne Ruhetag nicht zulässig. Das Arbeitszeitgesetzt regelt hierzu beispielsweise: “Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist.”

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jan Tenner
Jan Tenner
5 Monate zuvor

Guten Tag

Folgendes Anliegen im Detail.zu den 115 Tagen Sonderregellungen durch Corona.
Hauptberuflich bin ich Selbstständig. Ab August bin ich bei zwei Unternehmen in der Landwirtschaftsbranche kurzfristig stundenweise Beschäftigt(auch wenn ich nur 3 Stunden Arbeite so wird das ja als ganzer Tag gezählt?).
Die Beschäftigungen Enden Vorraussichtlich 31.12.2020.
Da die Sonderregelung von 115 Tagen am 31.10.2020 endet jetzt die Frage, wie es in dieser Konstellation mit Arbeitstagen ist.
Gemäß dem Fall ich würde bis 31.10. 55 Tage Arbeiten und von 1.11. bis Ende des Jahres nochmal 35., dann ergäbe das im Jahr 2020 insgesamt 90 Tage. Unter normalen Gegebenheiten 20 Tage zuviel. Wie sieht es hier mit den Corona Sonderregeln aus?
Herzlichen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Jan Tenner
5 Monate zuvor

Hallo Jan,

die versicherungsrechtliche Beurteilung nimmt Ihr Arbeitgeber immer zu Beginn der Beschäftigung und bei jeder dauerhaften Veränderung vor. Zu Beginn der Beschäftigung – im August 2020 – gelten für die kurzfristige Beschäftigung noch die erweiterten Zeitgrenzen von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen. Haben Sie in diesem Kalenderjahr noch keine weiteren kurzfristigen Beschäftigungen ausgeübt, können Sie bis zum 31. Oktober 2020 noch 115 Arbeitstage im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung nutzen. Wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen beschäftigt sind spielt dabei keine Rolle.
Ab dem 1. November 2020 tritt durch den Wegfall der Sonderregelung zur Zeitgrenze eine dauerhafte Veränderung ein. Ab diesem Zeitpunkt gelten dann wieder 3 Monate oder 70 Arbeitstage und Ihr Arbeitgeber muss eine neue vorausschauende Beurteilung der Beschäftigung vornehmen. Werden Sie ab November erneut im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung eingesetzt, sind die bereits ab August 2020 geleisteten Arbeitstage anzurechnen.
Wurden Sie bereits an 55 Tagen beschäftigt, stehen Ihnen ab November noch 15 Arbeitstage zur Verfügung (70 Tage – 55 Tage), damit die Beschäftigung sozialversicherungsfrei bleibt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hoch
Hoch
5 Monate zuvor

Wenn sich eine Aushilfe in einer unbezahlten Fehlzeit befindet (Unterbrechungsmeldung 34), hat die Aushilfe für diese Monate Urlaubsanspruch oder werden diese Monate bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs nicht berücksichtigt?
Gibt es eine Begrenzung, wie lange sich eine Aushilfe in einer unbezahlten Fehlzeit befinden kann (Unterbrechungsmeldung 34)?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Hoch
5 Monate zuvor

Hallo,

bei dieser Frage handelt es sich um einen arbeitsrechtlichen Sachverhalt. Als Minijob-Zentrale informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage.

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jonas
Jonas
5 Monate zuvor

Guten Tag,
ich habe eine Frage in Bezug auf den Urlaubsanspruch bei einer variablen Anzahl an Tagen in der Woche.
Wie sie ja hier schildern bezieht sich in diesem Fall der Urlaubsanspruch auf die im gesamten Jahr geleisteten Arbeitstage.
Wenn ich nun im Sommer Urlaub machen möchte, kann ich ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen wieviele Tage ich im gesamten Jahr arbeiten werde, da die Tage ja variieren.
Wie ermittle ich also in diesem Fall meinen Urlaubsanspruch?
Vielen Dank für die Antwort,
Jonas

Hans
Hans
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
5 Monate zuvor

Meine Frage bezieht sich auf die Aussage “Erst am Jahresende ist dann eine endgültige Berechnung möglich”.
Heißt das, dass am Jahresende retrograd berechnet wird und, falls der Urlaubsanspruch ursprünglich zu niedrig angesetzt war, der Urlaubsanspruch für das abgelaufene Jahr nachträglich erhöht wird? Oder gilt der zum Jahresende festgestellt Urlaubsanspruch erst für das neu beginnende Jahr?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Hans
5 Monate zuvor

Hallo Hans,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Urlaubsanspruch/Urlaubsberechnung. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht (Urlaubsanspruch) erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
5 Monate zuvor

Hallo,

Ich habe am 18.07.2020 einen Minijob begonnen (Gastronomie), in dem ich an zwei Abenden in der Woche mit variabler Stundenzahl arbeite. Der Urlaubsanspruch für Vollzeitbeschäftigte dort beträgt 20 Tage.

Folgende Fragen:

– Zählt zur anteiligen Berechnung meines Urlaubsanspruchs für das Jahr 2020 der Juli als ganzer Monat? Dann müsste ich für 2020 einen Anspruch auf vier Tage Urlaub haben – korrekt?

– Ab 05.10.2020 werde ich zwei Wochen in Urlaub sein (lange vor Antritt des Minijobs geplant). Da die Wartezeit für den gesamten Urlaubsanspruch ja noch nicht erfüllt ist, sondern nur zwei volle Monate bis dahin, ergibt sich für diese zwei Wochen ein Urlaubsanspruch von 0,66 = 1 Tag – stimmt das so? Wie lange müsste ich warten, um die restlichen drei Tage nehmen zu können?

– Entgelt für Urlaub: zum Zeitpunkt meines geplanten Urlaubs werde ich erst 12 Wochen beschäftigt sein, d.h. ein Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen kann (noch) nicht errechnet werden. Wie löst man das? Einfach den Urlaub eine Woche später machen ist leider nicht möglich, da schon letztes Jahr fest gebucht!

Vielen Dank!
Cecilia

M B
M B
5 Monate zuvor

Liebes Blog-Team,

ich habe ein grundsätzliches Verständnisproblem.
Meine Kolleginnen sind der Meinung, dass ein Urlaubsanspruch nur für Tage, an denen gearbeitet wurde, entstehen.

Ich hingegen würde sagen, dass auch der Urlaubstag als “gearbeiteter Tag” zählen müsste und sich somit der Urlaubsanspruch nicht verringert, bloß weil ein Mini-Jobber Urlaub nimmt.

Ein Beispiel:
Ein Minijobber ist vom 01.01. – 31.12. eines Jahres beschäftigt.
Er arbeitet an drei Tagen in der Woche und hat somit einen Mindesturlaubsanspruch von 12 Tagen im Jahr. Er nimmt im Oktober 12 Tage Urlaub und geht keinen Tag arbeiten.

Erwirbt er für den Monat Oktober Urlaubsanspruch oder verringert sich dieser um den einen Monat, in dem er keinen Arbeitstag hatte? Hätte der Arbeitnehmer dann also nur 11 Urlaubstage im Jahr statt 12? Oder zählen die Urlaubstage wie Arbeitstage?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
MB

Mali
Mali
6 Monate zuvor

Hallo liebe Minijobzentrale,

ich bin als Werkstudentin angestellt und habe sehr flexible Arbeitszeiten.
Während der Vorlesungszeit arbeite ich an zwei Tagen und zusätzlich ab und zu aus dem Mobile Office. Für die vorlesungsfreie Zeit ist geplant, dass ich je nach Bedarf ein bisschen mehr arbeite. Laut Vertrag habe ich einen Urlaubsanspruch von 25 Tagen, ausgehend von einer 5-Tage-Woche.
Durch die Flexibilität der Arbeitstage und Arbeitsstunden gestaltet sich die korrekte Berechnung des Urlaubsanspruches ziemlich kompliziert.

Durch die Flexibilität und die Möglichkeit zusätzlicher Arbeitstage und -stunden erhöht sich der Anspruch ja logischerweise. Mein Arbeitgeber und ich hatten nun die Idee, dass wir den realen Urlaubsanspruch einfach am Ende des Jahres berechnen und entsprechend auszahlen. Die Frage ist nur, ob das so arbeitsrechtlich durchführbar ist, da der Urlaubsanspruch ja primär auf die Erholung abzielt und nicht auf die finanzielle Leistung.

Wie können mein Arbeitgeber und ich für den Fall einer behördlichen Prüfung nachweisen, dass mir der gesetzliche Urlaub in vollem Maße gewährt worden ist?

Also wenn im obigen Beispiel Andrea spontan in den letzten Wochen des Jahres noch einmal ordentlich mehr arbeitet, erhöht sich ja auch wieder ihr Anspruch auf Erholungsurlaub. Wie ist damit umzugehen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Mali
6 Monate zuvor

Hallo Mali,

wir bitten zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft das Arbeitsrecht. Unsere Auskünfte zum Arbeitsrecht beschränken sich nur darauf, über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, nicht hingegen hierzu zu beraten oder vorzugeben, wie diese in der Praxis umzusetzen sind. In diesem Sinne verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen in unserem Blog-Beitrag.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Susanne
Susanne
6 Monate zuvor

Guten Tag,
wir möchten den Urlaubsanspruch unserer Mitarbeiter errechnen. Eine Mitarbeiterin arbeitet zwei halbe Freitage und zwei ganze Samstage im Monat bei uns. Diese können pro Woche variieren. Wir haben eine 5 Tage Woche. Wir würden die Formel, “für ungleiche Anzahl an Arbeitstagen” anwenden. Wie viele Arbeitstage im Jahr ergeben sich daraus für unserer Mitarbeiterin? Sind es 4 Tage im Monat (48 Tage) oder wird mit einem Tag in der Woche (52 Tage) im Jahr gerechnet?

Für uns ist es nicht klar, wie wir die Anzahl der Arbeitstage im Jahr errechnen sollen. Da die Monate nicht die gleiche Anzahl an Wochen haben? Soweit wir es richtig verstanden haben werden auch halbe Tage als ganze gesehen, oder?

Viele Grüße
Susanne

Anonym
Anonym
Antwort auf  Susanne
6 Monate zuvor

bei einem Mindesturlaub von 20 Tagen im Jahr bestünde bei o.g. Konatellation ein Urlaubsanspruch von 4 Tagen im Jahr

Karin
Karin
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
3 Monate zuvor

Hallo Minijob-Zentrale Team,
ich hab hier noch ein Frage zu den Stunden bei nicht regelmäßigen Arbeitstagen. Wenn ich die Urlaubstage nach Ihrer Berechnung ermittle habe ich die Tage die ich meinen Minijobber als Urlaub gewähre. Aber wenn der Arbeitnehmer nicht immer gleiche Stundenanzahl arbeitet, ich ihn aber mit Stunden bezahle, wie ermittele ich dann den Wert der Stunden für einen Tag Urlaub? Nehme ich die gleiche Berechnungsart nur mit den Stunden?
VG
Karin

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Karin
3 Monate zuvor

Hallo Karin,

verstehen wir Sie richtig: Sie möchten wissen, wie Sie einen Urlaubstag vergüten? Hier gilt das Lohnausfallprinzip. Das bedeutet, dass dem Arbeitnehmer durch den Urlaub kein unmittelbarer finanzieller Nachteil entstehen darf. Um dies zu gewährleisten, soll das Urlaubsentgelt so hoch ausfallen wie das Arbeitsentgelt, das er erhalten würde, wenn er normal zur Arbeit erscheinen würde, statt Urlaub zu nehmen.

Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich daher nach dem durchschnittlichen Verdienst des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Haben Sie noch keine 13 Wochen bei diesem Arbeitgeber gearbeitet, dienen die tatsächlichen Arbeitswochen als Berechnungsgrundlage. Von dieser Regelung kann jedoch beispielsweise in Tarifverträgen abgewichen werden.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gerd
Gerd
6 Monate zuvor

Hallo,

mein Arbeitgeber ist tarifvertraglich nicht gebunden. Er gewährt seinen Vollarbeitskräften laut Arbeitsvertrag (mindestens) 26 Urlaubstage/Jahr bei einer 5-Tage-Woche. Ich arbeite 2 Tage in der Woche. In meinem eigenen Arbeitsvertrag wird der Urlaubsanspruch nicht geregelt.

Mein AG besteht auch auf direkte Nachfrage darauf, dass ich Urlaubsanspruch lediglich nach dem Mindesturlaubsgesetz habe. Meine Einwände in Bezug auf das Gleichbehandlungsgesetz wehrt mein Arbeitgeber mit den Hinweisen ab, dass dieses Gesetz für Minijobber keine Gültigkeit hat bzw. er ja alle Minijobber gleich (…mit dem Mindesturlaubsanspruch) behandelt.

Bis 2019 hatte mein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern auf geringfügiger Basis überhaupt keinen Urlaubsanspruch zugestanden. Freie Arbeitstage wurden mit Mehrarbeit verdient.

Gilt der höhere Urlaubsanspruch in Abhängigkeit der Vollzeitbeschäftigten nur bei tarifgebundenen Unternehmen? Oder führt das Gleichbehandlungsgesetz auch bei tariflich nicht gebundenen Unternehmen zu einem höheren Urlaubsanspruch der geringfügig Beschäftigten?

Vielen Dank schon vorab für Ihre Hilfe.
Gerd

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Gerd
6 Monate zuvor

Hallo Gerd,

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Arbeitgeber müssen daher insbesondere arbeitsrechtlichen Grundsätze beachten, wie z.B. bezahlten Erholungsurlaub.

Gewährt der Arbeitgeber vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern höhere Urlaubsansprüche als den Mindesturlaub, dürfen Minijobber aufgrund des Grundsatzes der Gleichbehandlung (§ 4 TzBfG) ohne sachlichen Grund nicht benachteiligt werden. Ihnen steht dann ebenfalls ein entsprechend höherer Urlaubsanspruch zu.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anto Lovric
Anto Lovric
6 Monate zuvor

Hallo Blog-Team der Minijob-Zentrale,

ich habe folgenden Sachverhalt:

ich habe zwei Mitarbeiterinen.
Eine arbeitet für einen fixen Lohn von 450€ im Monat (entspricht 45 Stunden).
Die andere Mitarbeiterin arbeitet für einen fixen Lohn von 300€ im Monat (entspricht 30 Stunden).

Beide haben Anspruch auf 20 Arbeitstage Urlaub.

Wie hoch wäre hier die Bezahlung der Urlaubstage für die jeweilige Mitarbeiterin im Jahr?

Mit freundlichen Grüßen

Toni

Sandra Kottke
Sandra Kottke
7 Monate zuvor

Hallo liebes Team
Ich habe einen minijob. Ich arbeite an unterschiedlich vielen tagen in der woche und habe dazu auch unterschiedliche Arbeitsstunden. Wie kann ich meinen urlaubsanspruch in stunden berechnen?
Vielen Dank im voraus
Sandra

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Sandra Kottke
7 Monate zuvor

Hallo Sandra,

ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche nicht regelmäßig gleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen arbeiten ist für die Urlaubsberechnung nicht relevant. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Die Formel lautet dann: Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage ./.Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)
Im Ergebnis erhalte Sie Ihren jährlichen Urlaubsanspruch.

Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen sicher auch unser Urlaubsrechner für Minijobber.: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nicole
Nicole
7 Monate zuvor

Hallo liebes Minijob-Team,
wie muss ich das Urlaubsgeld berechnen, wenn lt. Arbeitsvertrag Urlaubsgeld wie folgt gezahlt wird:
“Der Arbeitgeber zahlt dem Arbeitnehmer eine jährliche Sonderzahlung in Höhe eines Bruttomonatsgehalts gem. Absatz 1 (hier: Stundenlohn 10,00 €), zahlbar je zur Hälfte am 30.06. bzw. 30.11 eines Kalenderjahres.”?
Der Minijobber arbeitet nur sporadisch. Seit dem 06.03. (Beschäftigungsbeginn) hat er an insgesamt 14 Tagen gearbeitet und dafür ein Gehalt von insgesamt 850,00 € erhalten. Laut Arbeitsvertrag beträgt die wöchentliche Arbeitszeit ca. 10 Stunden.
Lieben Dank und beste Grüße
Nicole

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Nicole
7 Monate zuvor

Hallo Nicole,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

" Frauen für Frauen" e. V
" Frauen für Frauen" e. V
7 Monate zuvor

Hallo liebes Blog Team,

wenn eine Mitarbeiterin über Microprojekt 8Stunden( 2 Einsatztage in der Woche /2 Stunden ) arbeitet, wieviel Urlaub steht der Mitarbeiterin zu

Sandra
Sandra
7 Monate zuvor

Ich habe am 15.6 einen Minijob begonnen. Arbeite 2 Tage die Woche a 4 Stunden. Laut ihrem Rechner habe ich Anspruch auf 8 Tage Urlaub im Jahr. Nun ist es so das ich bereits im August und im September Urlaub bräuchte. Ich verstehe die Regelung mit 1/12 aber nicht. Können Sie mir bitte sagen wie viel Urlaubstage ich bis September als Anspruch hätte?

Anonym
Anonym
7 Monate zuvor

Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,
Ich mache seit März einen Mini-Job und plane, Ende August zu kündigen (insgesamt 6 Monate Arbeit). Ich habe kürzlich eine E-Mail von meinem Chef erhalten, dass ich einen Urlaubsantrag senden soll. Dieses Jahr habe ich 20 Tage bezahlten Urlaub. Die Frage ist, kann ich im August einen Urlaub (Teil- oder Vollurlaub) beantragen und meinen Job nach dem Urlaub kündigen? Oder bekomme ich einen Urlaubsanspruch ausgezahlt, wenn ich bis meiner Kündigung keinen Urlaub beantrage? Ich freue mich auf Ihre Empfehlungen. Danke.
Freundliche Grüße
Zulu

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
7 Monate zuvor

Hallo Zulu,

wir empfehlen Ihnen in jedem Fall offen mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen.

Darüber hinaus bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Eva Loose
Eva Loose
7 Monate zuvor

Liebes Blog-Team der Minijobzentrale, ich bin 16 Jahre und möchte für 2 Monate als Minijobber arbeiten. Die meisten Kollegen arbeiten in einer 6-Tage/Woche und haben 28 Tage Urlaub, andere in einer 5-Tage/Woche mit 24 Tagen Urlaub. Ich würde für 2 Monate in einer 5-Tage/Woche arbeiten, aber unregelmäßig, mal mehr, mal weniger Tage pro Woche. Laut Jugendschutzgesetz stehen mir 27 Tage Urlaub im Jahr zu. Wie kann ich meinen Urlaubsanspruch für diese 2 Monate berechnen? Vielen Dank im Voraus. Eva

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Eva Loose
7 Monate zuvor

Hallo Eva,

für Ihre konkrete Berechnung des Urlaubsanspruches sind die Vereinbarung im Arbeitsvertrag und die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro Woche maßgeblich.

Haben Sie keine konkrete (schriftliche) Vereinbarung zu den wöchentlichen Arbeitstagen oder weicht Ihr Arbeitgeber von einer Vereinbarung ab, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Problem, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen.

Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.

Zusätzlich können Sie sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dominik
Dominik
8 Monate zuvor

Hallo zusammen,
ich habe für meinen 450 € Job mtl. 21,5 Std. zu erbringen. Die Zeit kann ich mir größtenteils selbst einteilen, da ich überwiegend von zuhause aus arbeite. Was habe ich in einer solchen Konstellation an Urlaubsanspruch p. a.? Meine Kollegen im “normalen” Angestelltenverhältnis haben eine 5 Tage / 40 Std. Woche und 30 Tage Urlaub pro Jahr. Über ein kurzes Feedback würde ich mich freuen.
Besten Dank und viele Grüße
Dominik

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Dominik
7 Monate zuvor

Hallo Dominik,

ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Stefanie Walter
Stefanie Walter
8 Monate zuvor

Liebes Minijob Team,

mein Minijob läuft bis zum bis zum 31. Juli 2020.
Ich habe unregelmäßige Arbeitszeiten. Hinzu kommt, dass ich 1 Monat (wegen Corona) in der Praxis nicht eingesetzt wurde, aber noch keine Kurzarbeit lief. Das Gehalt habe ich normal für letztes Monat bekommen. Die Frage ist jetzt, ob ich für letzten Monat auch Urlaubsanspruch habe?

Ganz liebe Grüße

Steffi

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Stefanie Walter
8 Monate zuvor

Hallo Steffi,

wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht. Unsere Auskünfte zum Arbeitsrecht beschränken sich nur darauf, über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, nicht hingegen hierzu zu beraten oder vorzugeben, wie diese in der Praxis umzusetzen sind. In diesem Sinne verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen in unserem Blog-Beitrag.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trackback
Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht – Blog HJB
8 Monate zuvor

[…] Dauer des Urlaubs im Minijob […]

Tola
Tola
8 Monate zuvor

Hallo,
Meine Frage ist folgende:
Für das Urlaubsentgelt eines Moinijobbers der nur sporadisch ein bis zweimal in der Woche oder manchmal auch nur drei mal im Monat für ein paar Stunden arbeitet, müsste ich das Urlaubsentgeld aus den Zahlungen der letzten 13 Wochen berechnen. Allerdings lande ich da weit unter dem eigentlichen Mindestlohn. Wie kann ich es also richtig berechnen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Tola
8 Monate zuvor

Hallo Tola,

der Verdienst richtet sich unter anderem nach der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit und dem Stundenlohn. Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer Anspruch auf den Verdienst, den er erhalten hätte, wenn er zur Arbeit gekommen wäre. Verdienstkürzungen, die im Berechnungszeitraum infolge von Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis eintreten, bleiben für die Berechnung des Urlaubsentgelts außer Betracht.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heinz
Heinz
8 Monate zuvor

Hallo, ich wurde zum 30.5 gekündigt wegen Krankheit im Minijob.Mein Anwalt sagt, ich soll trotzdem immer die Krankmeldung zum Arbeitgeber hinschicken , was ich auch gemacht habe bis jetzt.Nun meint mein Arbeitgeber, die können damit nichts anfangen?Soll ich mich trotzdem noch krankschreiben lassen und wie lange muss AG dann noch bezahlen..über den 30 hinaus?Freundliche Grüße Heinz

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Heinz
8 Monate zuvor

Hallo Heinz,

ob sie weiterhin arbeitsunfähig krankgeschrieben werden kann allein Ihr Arzt entscheiden. Ihr Arbeitgeber ist für maximal 6 Wochen zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Endet die Beschäftigung am 30. Mai 2020 erfolgt darüber hinaus auch keine Zahlung vom Arbeitgeber.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mona Schmitz
Mona Schmitz
8 Monate zuvor

Hallo,

Ich bin seit November 2019 einmal in der Woche für 3 Stunden als

Reinigungskraft im Privathaushalt tätig. Stdlohn 14 Euro

Bekomme ich auch Urlaub und Feiertag bezahlt?

Lg Mona

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Mona Schmitz
8 Monate zuvor

Hallo Mona,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. der Arbeitnehmer arbeitet immer freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

Darüberhinaus haben Sie als Minijobber selbstverständlich auch einen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner
Ihr Urlaubsanspruch berechnet sich anhand Ihrer wöchentlichen Arbeitstage. Hierbei ist egal, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen arbeiten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trickynicky488
trickynicky488
9 Monate zuvor

Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

besteht auch nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses das Anrecht auf Ausbezahlung von Urlaubstagen. Natürlich vorausgesetzt, dass der Arbeitgeber über Jahre behauptet hat der Arbeitnehmer hat als Minijobber kein Anrecht auf Urlaubstage.

Lieben Gruß und vielen Dank
trickynicky488

MB
MB
9 Monate zuvor

Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

ich habe den Urlaubsanspruch in Tage schon berechnet. Es waren nicht nur die Arebitstage an sich unregelmäßig, sondern auch die gearbeiteten Stunden je Arbeitstag.
Normalerweise würde man jetzt das Durchschnittsgeahlt der letzten 13 Wochen heranziehen.

Was ist aber wenn nicht 13 Wochen gearbeitet wurde?
Nehme ich dann den bisherigen Zeitraum?

Vielen Dank für die Unterstützung!
Freundliche Grüße
MB

Monika
Monika
10 Monate zuvor

Liebes Minijob-Team,

ich würde gerne erfahren, mit wie vielen Stunden ich einen Urlaubstag/Feiertag ansetzen kann.
Gilt dafür die Berechnung :
450€ : 13€ Stundenlohn = 34,62 (Monatsarbeitszeit) : 4 (Arbeitstage pro Monat) = 8,66 => gerundet 9 Stunden für 1 Urlaubstag.

Oder berechnet sich der Wert nach der durchschnittlichen Zeit, die an einem Arbeitstag tatsächlich gearbeitet wird. Das sind in meinem Fall im Durchschnitt der letzten 4 Monate 9,63 => gerundet 10 Stunden.

Und werden die Zahlen überhaupt gerundet oder gilt der Kommabetrag?

Vielen Dank

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Monika
10 Monate zuvor

Hallo Monika,

bei festen Arbeitstagen sowie festen Arbeitsstunden gilt grundsätzlich, dass die Stunden für den Urlaubstag zugrunde gelegt werden, die für Sie an diesem Arbeitstag angefallen wären.

Haben Sie wechselnde Verdienste, richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts grundsätzlich nach dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sammy
Sammy
10 Monate zuvor

Liebes Minijob-Team, mein Arbeitgeber gewährt den Vollzeitbeschäftigten 30 Tage Urlaub und den geringfügig Beschäftigten 20 Tage (5-Tage-Woche). Eine Nachfrage meinerseits hat ergeben (Auskunft des Arbeitgebers), dass dies so korrekt wäre und eine Gleichstellung für die geringfügig Beschäftigten erst neu verhandelt werden müsste zwischen Personalrat und AG. Also habe ich erst einmal keine Chance, den Arbeitgebern gleichgestellt zu sein bezüglich Urlaubsanspruch, da dies durchaus ein Jahr in Anspruch nehmen könnte. Wie soll ich mich hier verhalten?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Sammy
10 Monate zuvor

Hallo Sammy,

das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Da Minijobber wegen des Grundsatzes der Gleichbehandlung nicht ohne sachlichen Grund benachteiligt werden dürfen, kann der Urlaubsanspruch höher ausfallen, wenn der Arbeitgeber ihren vollzeitbeschäftigten Kollegen einen längeren Jahresurlaub gewährt.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heinz Schirmacher
Heinz Schirmacher
10 Monate zuvor

Hallo liebe Leute! Ich arbeite als Rentner in der Behindertenbeförderung von Montag bis Freitag 2 Stunden morgens, 2 Stunden nachmittags Möchte zum 1.5.2020 kündigen,wieviel bezahlter Urlaub steht mir zu.Bin seit vielen Jahren im Betrieb tätig aber habe noch nie Urlaubsgeld erhalten.Lieber Gruß und Dank im Voraus für Info.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Heinz Schirmacher
10 Monate zuvor

Hallo Herr Schirmacher,

das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten.

Endet Ihre Beschäftigung zum 30.04.2020 wird der Urlaubsanspruch anteilig berechnet. Wir empfehlen Ihnen für die genaue Berechnung sich an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Krankenmann
Krankenmann
10 Monate zuvor

Hallo zusammen,
mein Anliegen bezieht sich auf das Thema Urlaubsauszahlung bzw. Anrechnung:

Wir haben seit einem Jahr eine 450 €-Kraft auf aktuell 24 Std.-Basis (laut Vertrag) beschäftigt. Die Arbeitstage sind vertraglich nicht konkret festgelegt, aber laut den Stundenaufschreibungen wird i.d.R. an 3 Tagen in der Woche gearbeitet. Die Arbeitskraft darf sich die Arbeit(stage) selbst einteilen.
Gemäß der Urlaubsberechnung würde sich bei einer angenommenen 3 Tage-Woche dann ein Anspruch von 12 Urlaubstagen ergeben.
Nun hat die Arbeitskraft im vergangenen Sommer teilweise nur einen Tag in der Woche gearbeitet. Zählen die 2 Tage in der Woche an denen nicht gearbeitet wurde dann als genommener Urlaub?
Oder besteht weiterhin der Urlaubsanspruch auf 12 Urlaubstage und müsste dieser ausbezahlt werden wenn die Arbeitskraft dies wünscht?

Vielen Dank.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Krankenmann
10 Monate zuvor

Hallo,

auch für Minijobber mit unregelmäßigen Arbeitstagen pro Woche lässt sich der Anspruch auf Urlaub ganz leicht berechnen.

Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Krankenmann
Krankenmann
Antwort auf  dieminijobzentrale
10 Monate zuvor

Der Urlaubsanspruch lässt sich aber dann auch erst rückwirkend berechnen, da während des Jahres ja noch nicht bekannt ist an wievielen Tagen gearbeitet wird??

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Krankenmann
10 Monate zuvor

Hallo,

richtig. Der Urlaubsanspruch lässt sich bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen im Vorfeld nicht eindeutig berechnen.

Um dennoch einen Urlaubsanspruch zu ermitteln, gibt es zwei Möglichkeiten. Sie versuchen die anfallenden Arbeitstage gewissenhaft zu schätzen oder Sie orientieren sich mit den Arbeitstagen an Mitarbeitern, die diese Arbeiten ebenfalls verrichten oder verrichtet haben. Erst am Jahresende ist dann eine endgültige Berechnung möglich.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

T.Dahmen
T.Dahmen
11 Monate zuvor

Hallo

Ich Arbeite seit letztes Jahr 1ter Mai auf 450€ Basis bei mindestens 2 tage meistens aber 3-5 Tage die Woche, wie würde da der Urlaub berechnet?

Nächste frage ist nun wie würde der Urlaub dann bezahlt werden, habe immer die volle Summe im Monat verdient?

Lieben dank für die Antwort im vorraus.

Mfg

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  T.Dahmen
11 Monate zuvor

Guten Tag,

auch für Minijobber mit unregelmäßigen Arbeitstagen pro Woche lässt sich der Anspruch auf Urlaub ganz leicht berechnen.

Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Die Formel lautet dann:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage / Jahreswerktage (312)/Jahresarbeitstage (260)

Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Britta Romaker
Britta Romaker
11 Monate zuvor

Hallo Mini Job Zentrale
Ich arbeite auf 450 Euro Basis, 10 Euro die Stunde. In der Gastronomie arbeitet man manchmal 2 Tage oder auch mal 5 Tage die Woche, je nachdem wie man gebraucht wird.
Für mich sind es 45 Stunden im Monat. Nun meine Frage:
Wenn ich in den ersten beiden Wochen eines Monats meine 45 Stunden voll habe, muss ich dann in den letzten beiden Wochen meine Urlaubstage weggeben um frei zu haben?
Ich bin der Meinung nein, aber mein Arbeitgeber sieht das anders. Er will mir 15 Tage Urlaub anrechnen für 3 Wochen Frei, obwohl ich meine regulären Stunden abgeleistet habe.
Außerdem darf er mir pro Woche Urlaub doch gar eine 5 Tage anrechnen, da ich im Durchschnitt nur 2 Tage in der Woche arbeite, es sei denn, ich mache Urlaubsvertretung.
LG Britta

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Britta Romaker
11 Monate zuvor

Hallo Britta,
das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten.

Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Horst Meier
Horst Meier
11 Monate zuvor

Hallo,

ich habe 2019 von 01.07. bis Jahresende eine kurzfristige Beschäftigung ausgeübt.
Meine Einsatzzeiten in diesem Zeitraum variierten stark, insgesamt waren es 40 Arbeitstage. Meine Kollegen, die die gleiche Arbeit auf Vollzeitbasis ausführen, erhalten 30 Urlaubstage/Jahr.

Auf wieviele Urlausbtage habe ich Anspruch?

besten Dank
MfG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Horst Meier
11 Monate zuvor

Hallo,

das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet. Bei 6 Monate Beschäftigung, wird der Urlaubsanspruch anteilig berechnet.

Vielleicht hilft Ihnen bei der Berechnung unser “Urlaubsrechner für Minijobber”: http://t1p.de/MJZE-Urlaubsrechner

Wir empfehlen Ihnen abschließend, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Damith
Damith
11 Monate zuvor

Liebes Minijob-Team,
ich habe Minijob ab Juni 2019 angefangen und immer noch beschäftigt mit diese.2 Arbeitstagen pro Wochen damit habe ich 8 Urlaubtagen in Jahr 2019? Ich bin in Meinung, dass habe ich 8 in Jahr 2019 und 8 Urlaub tagen in Jahr 2020 insgesamt 16 Tagen. Ist das so Richtig?
Ich habe keine Urlaub genommen in Jahr 2019 damit Die Arbeitgeber Urlaub Geld zahlen müssen. Ich habe keine Urlaub Geld erhalten in Jahr 2019. Was soll Ich machen?
Muss Ich fragen, dass nicht genommen Urlaubtagen in laufendes Jahr Bezahlen oder ??

Haben Sie vielen dank im voraus.

Freundliche Grüße,
DG

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Damith
11 Monate zuvor

Hallo Damith,

Ihre Rechnung ist grundsätzlich richtig. Arbeiten Sie an 2 Tagen in der Wochen, haben Sie mindestens einen Urlaubsanspruch von 8 Tagen im Jahr. Da Sie die Beschäftigung im Juni 2019 aufgenommen haben, wird der jährliche Urlaubsanspruch für 2019 anteilig berechnet.

Der deutsche Gesetzgeber hat zwischen der Urlaubsgewährung und der Urlaubsabgeltung ein Stufenverhältnis geschaffen. An erster Stelle steht immer die Urlaubsgewährung und erst wenn dies nicht möglich ist, dann ist der Urlaub vom Arbeitgeber abzugelten. Es gibt also weder für den Arbeitgeber noch für den Arbeitnehmer eine Wahlmöglichkeit in Bezug auf die Gewährung oder Abgeltung des Erholungsurlaubs. Eine Abgeltung des Urlaubs während des Arbeitsverhältnisses ist nicht vorgesehen, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist, die mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden kann. Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jochen
Jochen
11 Monate zuvor

wie sieht es bei einem 450 € Job aus der unter AVR berechnet werden muss. Ich habe einen 7,5 h Woche im Vertrag. Laut AG stehen mir auch 30 Urlaubstageim Jahr zu. Wie ist die genaue berechnung mir den Arbeitsstunden ? Arbeite aber zu unterschiedlichen Zeiten da es Gastronomie ist .

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Jochen
11 Monate zuvor

Hallo Jochen,
das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
Wichtig: Bezahlter Urlaub bedeutet, dass der Mitarbeiter für jeden Tag sein Gehalt erhält, an dem er sonst gearbeitet hätte. Der Minijobber muss den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Volker Reinhardt
Volker Reinhardt
11 Monate zuvor

Wie berechne ich meinen Urlaub bei 5 Std in der Woche bei 30 Tagen in Vollzeit? Danke

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Volker Reinhardt
11 Monate zuvor

Hallo Herr Reinhardt,

das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch entsprechend dieser. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Der jährliche Urlaubsanspruch ist abhängig von den Arbeitstagen pro Woche. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

A.C.
A.C.
11 Monate zuvor

Hallo,
die Formel zur Berechnung der Urlaubstage habe ich verstanden.
ABER, wenn ich nun vertraglich 8 Tage Urlaub im Jahr habe und auch vertraglich von 2 festen Arbeitstagen ausgegangen wird mit einer 12,5 h Woche
– reell aber seeehr flexibel gearbeitet wurde, d. h. mal 3 Tage à 4,5 Std., ein anderes Mal 2 Tage à 3,5 Std und das Monatssoll von 50 h immer erreicht wurde: d. h. 50 h = 450 € – wie finde ich dann heraus wieviele Stunden für meinen UrlaubsTAG berechnet werden?

Viele Grüße
A.C.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  A.C.
11 Monate zuvor

Hallo,

die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

Wir empfehlen Ihnen abschließend sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anton
Anton
11 Monate zuvor

Hat ein Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung von 50% im Minijob mehr Urlaubsanspruch ?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Anton
11 Monate zuvor

Hallo Anton,

schwerbehinderte Beschäftigte haben Anspruch auf 5 Arbeitstage Zusatzurlaub im Jahr. Arbeitet der Schwerbehinderte mehr beziehungsweise weniger als 5 Arbeitstage in der Woche, muss der Zusatzurlaub entsprechend angepasst werden. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass tarifliche, betriebliche oder sonstige Regelungen einen längeren Zusatzurlaub vorsehen können.

Weitere Informationen zum besonderen Schutz schwerbehinderter Menschen finden Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link: https://t1p.de/MJZE-Schutz-schwerbehinderter-Menschen

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Kate
Kate
1 Jahr zuvor

Liebe Minijob-Zentrale,
wie berechnet man den Urlaubsanspruch bei einem AN der von 1. März bis 1. November angestellt war? Arbeitszeit war 1 Tag die Woche a 6 Std. Sind da 4 Tage richtig?
Vielen Dank :)

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Kate
1 Jahr zuvor

Hallo Kate,

der individuelle Urlaubsanspruch ist von mehreren Faktoren abhängig. Von Bedeutung ist beispielsweise unter anderem, ob bereits im Januar oder Februar bei einem anderen Arbeitgeber ein Urlaubsanspruch geltend gemacht wurde, ob es tarif- oder arbeitsvertragliche Reglungen zum Urlaubsanspruch gibt oder auch ob beispielsweise durch eine Schwerbehinderung ein höherer Urlaubsanspruch besteht. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass wir den individuellen Urlaubsanspruch nicht verbindlich berechnen können.

Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heinrich
Heinrich
1 Jahr zuvor

Hallo meine Frage ich arbeite als Reinigungskraft 2 Tage in der Woche 6Stunden jeden Tag (5Tage-Arbeitswoche)wie fiel Urlaub steht mir zu im Jahr.FG Heinrich.W

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Heinrich
1 Jahr zuvor

Guten Tag,

die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr.

Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:

eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) ./. 6.

Arbeiten Sie regulär an zwei Tagen pro Woche, ergibt sich ein Mindesturlaubsanspruch von 8 Tagen im Jahr. Hierbei ist egal, wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen arbeiten. Ist die Zahl der Arbeitstage tarifvertraglich geregelt und besteht beispielsweise für die Vollzeitbeschäftigten ein höherer Urlaubsanspruch, so haben Sie als Minijobber ebenfalls einen höheren Anspruch auf Urlaub.

Lesetipp: Welche Voraussetzungen für den Urlaubsanspruch genau gelten, erläutern wir in unserem Blog-Beitrag vom 18. Mai 2015: „Urlaub bei Minijobs: Hierauf kommt es an“ http://t1p.de/Blogbeitrag-Urlaub-bei-Minijobs

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Elisabeth Steinberg
Elisabeth Steinberg
1 Jahr zuvor

Hallo,
ich arbeite 3 Tage in der Woche, 450 Euro, 10 €/Stunde, also 45 Stunden im Monat. Ich habe 16 Tage Urlaub. Mit wieviel Stunden werden meine Urlaubstage und Feiertage berechnet?
Viele Grüße, Elisabeth

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Elisabeth Steinberg
1 Jahr zuvor

Hallo Frau Steinberg,

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobberin auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages oder Urlaub ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.

Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heinz
Heinz
1 Jahr zuvor

Hallo,
ich habe eine spezielle Frage zur Berechnung des Urlaubsanspruches.
Ich arbeite unregelmäßig und daher gilt nicht die normale Urlauibsregelung. Das ist klar. Ich weiß auch, dass (bei einer 5-Tage Woche) die Formel (Urlaubstage x Arbeitstage im Jahr) / 260 ist.
Aber: es gibt im Netz keine Informationen darüber, ob für die Berechung der eigenen Jahresarbeitstage krankheitsbedingte Fehltage mitgezählt werden oder nicht. Da ich einen Unfall hatte und ein paar Wochen ausgefallen bin macht das in der Berechnung einen gewissen Unterschied.

Danke für die Hilfe

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Antwort auf  Heinz
1 Jahr zuvor

Hallo,

die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Heinz
Heinz
Antwort auf  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Danke für den Hinweis. Ich habe dort schnell und kompetent AUskunft bekommen.
Für alle, die die gleiche Frage haben gibt es eine klare Antwort: Zur Berechnung der Jahresarbeitstage sind generell sowohl Krankheitstage als auch Feiertage an denen hätte gearbeitet werden müssen einzuberechnen.