Lesezeit: 2 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 20. Juni 2022

Mindestlohn steigt zum 1. Juli und zum 1. Oktober 2022 – Das gilt für Minijobs

Zum 1. Juli 2022 und zum 1. Oktober 2022 wird der Mindestlohn erhöht. Im Juli steigt er von derzeit 9,82 Euro auf 10,45 Euro pro Stunde. Im Oktober folgt dann die nächste Erhöhung auf 12 Euro je Stunde. Was die Anhebung für Minijobs bedeutet, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Minijob-Grenze darf nicht überschritten werden

Auch Minijobber haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Arbeitgeber müssen ihren Minijobbern ab dem 1. Juli 2022 mindestens einen Stundenlohn von 10,45 Euro brutto zahlen. Ab dem 1. Oktober 2022 sind 12 Euro je Zeitstunde zu zahlen. Dies gilt für Minijobs im gewerblichen Bereich, aber auch für Minijobs in Privathaushalten. 

Aufmerksam sein sollten Arbeitgeber bei Minijobbern, die den Mindestlohn erhalten und mit ihrem Verdienst bereits jetzt die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs in Höhe von derzeit 450 Euro ausschöpfen. Durch die Erhöhung des Stundenlohns kann die Beschäftigung sozialversicherungspflichtig werden.

Ab Oktober 2022 wächst parallel mit der Erhöhung des Mindestlohns auch die Minijob-Grenze. Konkret bedeutet dies, dass die Minijob-Grenze zum 1. Oktober 2022 von 450 Euro auf 520 Euro steigt. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Blogbeitrag “Minijob-Grenze steigt auf 520 Euro”.

Soll die Beschäftigung nach Erhöhung des Stundenlohns weiterhin ein Minijob bleiben, muss die maximale monatliche Arbeitszeit beachtet werden:

Ab 1. Juli 2022: Mindestlohn 10,45 Euro und Verdienstgrenze 450 Euro
Bei einem Mindestlohn von 10,45 Euro pro Stunde ist von Juli bis September 2022 maximal eine monatliche Arbeitszeit von etwa 43 Stunden* (450 Euro im Monat / 10,45 Euro die Stunde = 43,062 Stunden) möglich.
Ab 1. Oktober 2022: Mindestlohn 12 Euro und Verdienstgrenze 520 Euro
Bei einem Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde ist ab Oktober 2022 weiterhin maximal eine monatliche Arbeitszeit von etwa 43 Stunden* (520 Euro im Monat / 12 Euro die Stunde = 43,333 Stunden) möglich.
* Bei dieser Berechnung wird davon ausgegangen, dass der Minijobber keine Einmalzahlungen erhält und lediglich die Arbeitsstunden vom Arbeitgeber vergütet werden. Zu den Einmalzahlungen zählen beispielsweise ein Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld.

Mit dem Mindestlohn-Rechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) können Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausrechnen, wie sich ein neuer Mindestlohn auf die Höhe des monatlichen Verdienstes auswirkt.

Aus dem Minijob kann eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden

Überschreitet das Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro (bzw. ab 1. Oktober 2022 von 520 Euro), liegt grundsätzlich kein Minijob mehr vor. Die Beschäftigung ist dann – wenn das Überschreiten nicht nur gelegentlich war – als Midijob sozialversicherungspflichtig. In diesem Fall muss der Arbeitgeber die Beschäftigung bei der Minijob-Zentrale abmelden und stattdessen bei der gesetzlichen Krankenkasse des Arbeitnehmers anmelden.

Für konkrete Fragen zum Thema Mindestlohn wenden Sie sich bitte unter 030 60 28 00 28 an das Bürgertelefon des BMAS. Außerdem finden Sie auf der Internetseite des BMAS ausführliche Informationen rund um das Thema Mindestlohn.

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Ralf Bossert
Ralf Bossert
7 Tage zuvor

Guten Tag, ich habe eine konkrete Frage zur Höhe des Mindestlohns in einem besonderen Fall im Privathaushalt, den der Gesetzgeber m.E. nicht berücksichtigt hat.
Beispiel: Ich als Arbeitgeber will jemanden stundenweise als Minijobber in meinem Haushalt anstellen. Dessen “Arbeitsleistung” besteht zu (geschätzt) 90% darin sich hier im Haus aufzuhalten. Die Art der “Tätigkeit” beschränkt sich also im wesentlichen auf die bloße Anwesenheit dieser Person oder – anders ausgedrückt – es wird (von den ca. 10 % der Anwesenheitszeit abgesehen) gar keine Tätigkeit ausgeübt. Um es anders zu beschreiben: Die angestellte Person kann zu 90% ihrer Anwesenheit … fernsehen, Zeitung oder ein Buch lesen oder … schlafen. Insofern kann von einer “Arbeit” im eigentlichen Sinne gar nicht gesprochen werden. Unter Berücksichtigung dieses Sachverhalts wäre der Bruttolohn i.H.v. 10,00 EUR je Stunde aus meiner Sicht mehr(!) als angemessen.

Nun steht aber ab Juli bzw. Oktober die gesetzlich festgelegte Erhöhung des Mindestlohns auf 10,45 bzw. 12,00 EUR an. Deshalb stellt sich für mich in diesem Zusammenhang folgende Frage:

Gibt es eine Möglichkeit, dass ich unter(!) dem gesetzlichen Mindeslohn bleibe, wenn die beschäftigte Person damit einverstanden ist (weil sie eben einsichtig genug ist, dass diese Art der “Tätigkeit” mit dem Mindestlohn überbezahlt wäre)? Oder bin ich zwingend dazu verpflichtet, den Mindestlohn zugrunde zu legen (also letztlich sogar – wenn man es genau nimmt – gegen den erklärten Willen der betroffenen Person)?

Wie sehen Sie dieses Problem aus juristischer Sicht? Für Ihre Rückäußerung schon an dieser Stelle recht vielen Dank.

Gabriele Bruhn
Gabriele Bruhn
12 Tage zuvor

Hallo,
eine Mitarbeiterin von uns verdient aktuell 408,00 €/mtl. (Stundenentgelt > Mindestlohn), so dass sie mit der im November zu erfolgenden Zahlung des Weihnachtsgeldes unter der bisherigen durchschnittlichen 450,00 €-Grenze bleiben würde. Nun überlegen wir, ob wir die mit ihr vereinbarte Arbeitszeit zum 01.10.2022 ein wenig anpassen können, so dass wir die neue GfB-Grenze entsprechend ausschöpfen.

Ich habe schon gelesen, dass für das Kalenderjahr 2022 eine Höchstgrenze in Höhe von 5.610,00 € (9 Mo. x 450 € + 3 Mon x 520 €) zu beachten ist.

Kann ich mich darauf verlassen, oder ist es möglich, dass im Falle einer Betriebsprüfung der Prüfer die Zeiträume 01.01. – 30.09.2022 und 01.10. – 31.12.2022 getrennt beurteilt?

Beispiel:
Entgelt 01/2022 – 09/2022 3.250,00 € (Höchstgrenze 9 Mo. x 450 € = 4.050 €)
==> somit GfB-Tätigkeit

Entgelt 10/2022 – 12/2022 1.470,00 €
Weihn.-Geld 11/2022 368,00 €
Gesamt-Bruttoentgelt 1.838,00 € (Höchstgrenze 3 Mo. x 520 € = 1.560 €)
==> Evtl. SV-Pflicht aufgrund der Zahlung des Weihnachtsgeldes im November 2022?

Gesamt-Bruttoentgelt 01/2022 – 12/2022 = 5.088 €
==> Wäre eigentlich unterhalb der Höchstgrenze in Höhe von 5.610 € und somit das komplette Jahr innerhalb einer GfB-Tätigkeit

Wir überlegen, ob wir evtl. von der tarifl. Regelung abweichen und bereits mit dem September-Gehalt 09/12 Weihnachtsgeld auszahlen.

Können Sie mir hierzu bereits eine verbindliche Information geben?

Vielen Dank im Voraus!!!!

Gabriele Bruhn
Gabriele Bruhn
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
6 Tage zuvor

Danke für die schnelle Antwort!!!!

Robert
Robert
13 Tage zuvor

Eine Vollzeitrenterin (1947 / 75 Jahre alt) soll als ehemalige Buchhalterin im Rahmen eines 450 € / 520 € Jobs (x 12) angestellt werden, um mich bei der Verwaltung meiner fünf vermieteten Immobilien zu unterstützen (Verwaltung, Wahrnehmung Handwerkertermine, Neuvermietung, Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung, Steuererklärung etc.).

Hätte der Minijob für sie irgendwelche Nachteile oder ist er für Sie komplett steuer-/sozialversicherungsfrei und hat keine Auswirkung auf die Rente?

Wieviel muss ich als “Arbeitgeber” zusätzlich neben den 450 € (künftig 520 €) abführen, wenn es sich um eine Vollzeitrentnerin (1947) handelt?

Vielen Dank

Jürgen
Jürgen
13 Tage zuvor

Hallo,

darf ein Mitarbeiter mit 500 Brutto im Monat ab Oktober 22 mit 2% Pauschsteuer nach § 40a EStG abgerechnet werden (Bestandsschutz 450-520 Euro)?

Besten Dank im voraus.

Daniel Hübner
Daniel Hübner
Reply to  Jürgen
11 Tage zuvor

Hallo Jürgen,

besteht der Mitarbeiter darauf, weiterhin sozialversicherungspflichtig abgerechnet zu werden, muss das Entgelt natürlich auch weiterhin über die Lohnsteuerkarte versteuert werden. Wie Du bereits in Klammern angemerkt hast, besteht für den Mitarbeiter ein Bestandsschutz. Er würde mit einem Wechsel auf eine geringfügige Beschäftigung (sehr wahrscheinlich) seinen Versicherungsschutz in der Kranken-, Pflege- und der Arbeitslosenversicherung verlieren. Am besten ist aber Du fragst mal bei der Krankenkasse des Beschäftigten nach.

Dieter
Dieter
18 Tage zuvor

Unser Arbeitnehmer erhält zur Zeit 10 € Stundenlohn Brutto für Netto, d.h. der Arbeitgeber trägt die Sozialabgaben. Können wir ihm entgegenhalten, dass sein eigentlicher Bruttolohn durch die von uns getragenen Sozialabgaben bereits über der neuen Bruttolohngrenze von 10,45 € liegt und somit die neuen Mindestlohnvorgaben bereits erfüllt sind?

Uli
Uli
19 Tage zuvor

Wir haben eine Mitarbeiterin, die bis jetzt etwas über dem max. Lohn ist. Eigentlich woltlen wir diese Mehrstunden im letzten Quartal 2022 abbauen. Wie wird das nun geahndhabt mit der Grenze. Welchen ZEitraum muss ich bei der BEurteilung ob Minijob oder nicht anschauen insbesonder eim Blick auf die Erhöhung im Oktober. Gilt für Jan bis Sept max 4050 € oder werden die zurückliegenden 12 Monate beurteilt oder???
Danke für eine Aufkälrung.

Anja
Anja
21 Tage zuvor

Hallo,
ein Mitarbeiter hat einen befristeten Vertrag bis zum 31.07.2022. Unter der Annahme, dass der Vertrag endet, wurden die Stunden so berechnet, dass er jeden Monat 449,35 € erhalten hat. Jetzt wird der Vertrag für ein weiteres Jahr verlängert, damit muss die Jahressonderzahlung, die im November bezahlt wird, mit einberechnet werden. Jetzt haben wir aber rückwirkend zu 01/2022 eine Tarifanhebung erhalten, die Verhandlungen dazu waren im April 2022. Die offizielle Mitteilung über das Amtsblatt, wodurch der Tarifvertrag tatsächlich erst wirksam wird und die Auszahlung der Erhöhung sind noch nicht erfolgt, voraussichtlich wird das im August 2022 erfolgen. Durch diese Erhöhung erhöht sich das Gehalt rückwirkend ab Januar 2022 auf ca. 462 €. Zusätzlich gibt es noch eine Einmalzahlun. Wenn ich den Beschäftigungsumfang für das ganze Jahr so lassen würde, würde die GfB-Grenze von 5.610 € für das Jahr 2022 nicht überschritten werden, aber ich vermute mal, diese Betrachtungsweise ist nicht korrekt?! Welche Zeiträume muss ich wie betrachten? Ich bin verwirrt! :-(

Ich freu mich über eine Antwort, vielen Dank!

urban
urban
24 Tage zuvor

Ich habe einen Minijob in einem Privathaushalt und zahle volle Rentenbeiträge.
175 Euro Basis. Das muss dann ab 01.7.22 angepasst werden?

Barbara Schneider
Barbara Schneider
28 Tage zuvor

Hallo, mein Mann ist Rentner, und arbeitet für 450 € bei einem Dienstleistungsunternehmen. Er bekommt keinen Urlaub bezahlt. Der Arbeitgeber sagt, er muss nichts bezahlen, weil er keine Festangestellte hat. Stimmt das ?

Barbara Schneider
Barbara Schneider
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
27 Tage zuvor

Vielen Dank für Ihre Antwort, aber ich wollte eigentlich wissen, ob es einen Unterschied macht wo man arbeitet. Ob in einem großen Betrieb mit Vollzeit Arbeitern, oder in einem Zwei – 450 € Mann Betrieb. Der Arbeitgeber meines Mannes meint er brauche keinen Urlaub zu bezahlen, weil er nur zwei Minijobber beschäftigt.
Freundlichen Gruß
B. Schneider

Peter
Peter
1 Monat zuvor

Hallo,
ist die 5400€ Grenze auf Beschäftigungsjahr oder Kalenderjahr zu sehen?
ich habe 07/21 einen Minijob am Flughafen angefangen und nun aufgrund des Personalmangels bereits 4x die 450€ überschritten (1×10/2021 uns nun 04./05 und 06.2022) . Was passiert wenn ich in diesen 12 Monaten über die 5400€ komme? Wird dann nachträglich alles pauschal mit Sk6 besteuert und ich muss steuern nachzahlen?

Sebastian
Sebastian
1 Monat zuvor

Hallo!
Ich verdiene momentan in meinem Job 500 € monatlich und bin damit Kranken- und Rentenversicherungspflichtig. Ich erhalte 15 € pro Stunde, weshalb die Erhöhung des Mindestlohns sich bei mir nicht auswirkt.

Wie ist es denn ab Oktober, wenn die MInijob-Grenze auf 520€ angehoben wird? Mein Gehalt ändert sich ja nicht, “rutsche” ich dann automatisch von meiner rentenversicherungspflichtigen Tätigkeit in einen Minjob hinein, oder kann ich meinen aktuellen Status behalten?
Dankeschön!

Sebastian
Sebastian
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
1 Monat zuvor

Hallo liebes Team,
vielen Dank für diese schnelle, freundliche, kompetente und fachkundige Auskunft!
LG

Karinos
Karinos
1 Monat zuvor

Wir beschäftigen Erzieher auch auf Minijobbasis. lt Tarifvertrag erhalten Erzieher ab Juli 130€ pro Monat mehr, also die MInijobber zw. ca. 20 € mehr. (Tarifvertrag wurde erst jetzt abgeschossen)

Verdienst 2022
Januar bis Juni 404,75 €
Juli bis Dezember 425,55 €
Weihnachstgeld Nov. 359,63 €
jährliche Sonderzahlung im Dez. 102,13 €
Summe 2022 5.443,50 €

in diesem Fall liegt das Einkommen auf das ganze Jahr gesehen insgesamt unter 5.610€. Wenn ich die ersten 3 Quartale betrachte, liegt der Verdienst immer unter 450€.
Das letzte Quartal übersteigt jedoch das Einkommen die 520€ im November und liegt im Durchschnitt bei 579,47€

Ist dies schädlich?,
oder ist das Jahreseinkommen maßgebend?
oder ist ab 1.Juli 2022 aufgrund der Tariferhöhung eine neue vorausschauende Jahreseinkommensprüfung für 1 Jahr notwendig?

Goldbroiler
Goldbroiler
1 Monat zuvor

Es werden immer die Anzahl der Stunden für den Monat angegeben, zum Beispiel jetzt ab 1.7. 43 Stunden im Monat. Aber bei der Umrechnung, auf die Woche gibt es immer verschiedene Berechnungen. Hätte gerne mal de Zahl der Wochenstunden die man Arbeiten darf…..

Stefanos
Stefanos
1 Monat zuvor

Gilt die neue Entgeltgrenze (520 EUR) nur für neue Minijob-Verhätlnisse ab 01.10.2022, oder auch für bereits bestehende Minijob-Verhätlnisse?

Maywald
Maywald
1 Monat zuvor

Die Jahressumme von 6280 Euro gilt für 2022 in voller Höhe oder nur anteilig mit 3/12 teln?

Silva
Silva
1 Monat zuvor

Hallo, ich arbeite bei zwei verschiedenen Arbeitgebern und komme insgesamt auf 450€. Nun will mir einer der beiden rückwirkend zum 1.1.22 den neuen Mindestlohn von 12 € zahlen. Wie soll ich das machen? Ich möchte ja auch nicht auf das Geld verzichten.

Sandra
Sandra
1 Jahr zuvor

Hallo zusammen! Muss mein AG mir für Juli ab sofort € 9,60 zahlen? Oder gibt es auch AG die die Umsetzung der gesetzlichen Grundlage aus “bestimmten Gründen” hinauszögern dürfen?

Andrea Krahl
Andrea Krahl
1 Jahr zuvor

Ich halte von dem ganzen Mindestlohn nicht viel. Die Menschen sollten soviel Arbeit annehmen können , wie Sie möchten und Zeit haben und den Lohn normal versteuern. Dann kann jeder soviel Geld verdienen , wie er kann und möchte.

Tina
Tina
1 Jahr zuvor

War wohl 3 mal über 450 und wurde auf Lohnsteuerklasse 6 gestuft. Bin letzten Monat dann drunter gewesen wurde aber nicht wieder auf 1 gestuft. Wielange dauert sowas und bekomm ich dann rückwirkend mein Geld zurück ,

Müller Wolfram
Müller Wolfram
Reply to  Tina
1 Jahr zuvor

Gerne ein Tip von mir: Man sollte sich um diese Dinge immer vorher kümmern, nicht hinterher. Rückwirkend gibts nichts zurück. Man muss schon eine Einkommensteuererklärung abgeben um evt. etwas zurück zu bekommen. Und das hängt von einigen anderen Faktoren ab, ob überhaupt was zurückkommt. Und nicht auf den Arbeitgeber vertrauen. Dem ist in aller Regel wurscht, was beim Arbeitnehmer ankommt.

Siegfried Lucht
Siegfried Lucht
1 Jahr zuvor

mag sein; dies bedeutet aber auch weniger sozialversicherungspflichte Arbeitnehmer, sprich mehr Menschen, die auf staatliche Zuwendungen angewiesen sind.

Huneke
Huneke
1 Jahr zuvor

Das zeigt wieder, daser Gesetzgeber endlich die Grenze auf über 500,-€ anheben muss. Meine Beobachtung ist, das alle das gleiche leisten müssen mit geringeren Stunden, schaut man sich z.B. das Reinigungsgewerbe an.

Rebecca Albers
Rebecca Albers
Reply to  Huneke
1 Jahr zuvor

Jeah, stimme voll und ganz zu!

Gabriele Hoffmann
Gabriele Hoffmann
1 Jahr zuvor

Und unsere Politiker stecken sich mal locker Eine 5 stellige Summe in den Track. 10 Cent, was für ein Hohn.

W.-R. Schwarz
W.-R. Schwarz
Reply to  Gabriele Hoffmann
1 Jahr zuvor

Gebe ich Dir Recht aber wie kann es geändert werden ?? Vorschläge erwünscht !!

Hans Roth
Hans Roth
Reply to  W.-R. Schwarz
1 Jahr zuvor

Es kann schon mal daduch geändert werden, dass die Minijobber besser informiert werden. Viele AG handeln doch mit der Angst der Minijobber, wenn sie sagen, dass keine Lohnfortzahlung im Kranheitsfall zu leisten wäre, dass kein Anspruch auf Urlaub besteht usw….
Den Minijobbern muss die “Angst” genommen werden!!!! Nur dann können sie auch standfest verhandeln mit dem AG.
Politik schafft NICHTS in diesem Sinne; diese Herrschaften leben zu weit von der Realität entfernt

Otto Rainer
Otto Rainer
Reply to  Gabriele Hoffmann
1 Jahr zuvor

Ähm, ich meinte, daß der Stundenlohn mit dem Arbeitgeber ausgemacht wird? Und nicht mit den Politikern!

Jeanette Welter
Jeanette Welter
Reply to  Otto Rainer
1 Jahr zuvor

Also das hatten wir vor dem gesetzlichen Mindelstlohn genug. Mit dem AG den Lohn aushandeln geht gar nicht. Da werden die MA ungerecht behandelt und unter Druck gesetzt, mit z.B. ich habe viele Bewerbungen erhalten. Unter 17 jährige werden immer noch unter dem Mindestlohn bezahlt, z. B. wenn es sich um einen Einzelkaufmann handelt, wie der Kollege über 18 Jahre. Beide verrichten die gleiche Arbeit.

Jeanette Welter
Jeanette Welter
Reply to  Jeanette Welter
1 Jahr zuvor

Auch da wo ich bin, werden die Teilzeitkräfte besser bezahlt, als die Minijobler. Wir verrichten alle dieselbe Arbeit. Ohne Mindestlohn würden wir noch weniger bekommen. Ich bin Minijobler, sagen darf man nichts.

Rebecca Albers
Rebecca Albers
Reply to  Gabriele Hoffmann
1 Jahr zuvor

Entgelte für Spitzenverdiener höher besteuern und für Politiker auf Beamtenniveau begrenzen