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Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden

Arbeitgeber beschäftigen aufgrund der Corona-Krise ihre 450-Euro-Minijobber teilweise in größerem Umfang als ursprünglich vereinbart. Dies kann zum Überschreiten der monatlichen Verdienstgrenze von 450 Euro führen. Für eine Übergangszeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 ist nun sogar ein fünfmaliges Überschreiten der Verdienstgrenze möglich. In unserem Blog erklären wir, wann trotz Überschreiten der Verdienstgrenze weiterhin ein Minijob vorliegt.

Das Überschreiten der Entgeltgrenze muss gelegentlich und unvorhersehbar sein

Übersteigt der Jahresverdienst eines Minijobbers 5.400 Euro, weil sich der Verdienst in einzelnen Monaten erhöht, liegt nicht automatisch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor. Ein Minijob bleibt auch dann bestehen, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird. Die Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle. Eine betragsmäßige Obergrenze für das Überschreiten gibt es also nicht.

Unvorhersehbar heißt, dass die Mehrarbeit im Voraus nicht vereinbart war. Diese kann sich beispielsweise ergeben, weil andere Arbeitnehmer erkrankt sind oder aufgrund der Corona-Pandemie unter Quarantäne stehen.
Als gelegentlich war bislang grundsätzlich ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. Dieser Zeitraum wird nun vorübergehend erhöht.

450-Euro-Minijob profitiert vom kurzfristigen Minijob

Die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung wurden übergangsweise vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen auf 5 Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Blog „Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden ausgeweitet“.

Analog zu der vorübergehenden Erhöhung der Zeitgrenzen bei der kurzfristigen Beschäftigung kann ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze bei 450-Euro-Minijobs für die Monate März bis Oktober 2020 bis zu 5-mal innerhalb eines Zeitjahres erfolgen. Das haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung in der Verlautbarung „Vorübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020“ vom 30. März 2020 geregelt.

Unvorhersehbar höherer Verdienst in der Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020

Verdient ein Minijobber in den Kalendermonaten März bis Oktober 2020 mehr als ursprünglich vorgesehen, ist zu prüfen, wie oft dies innerhalb des letzten Zeitjahres (12-Monats-Zeitraum) geschehen ist. Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Kalendermonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Wurde die Verdienstgrenze innerhalb des 12-Monats-Zeitraum maximal in 5 Kalendermonaten nicht vorhersehbar überschritten, liegt ein gelegentliches Überschreiten vor.

Beispiel

Eine Raumpflegerin arbeitet seit dem 01.01.2019 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt von 420 Euro. Im März 2020 bittet der Arbeitgeber sie, vom 01.04. bis zum 31.05.2020 mehr zu arbeiten, da aufgrund der Corona-Pandemie ein erhöhter Reinigungsbedarf besteht. Dadurch erhöht sich der Verdienst in den Monaten April und Mai 2020 auf monatlich 2.000 Euro.

Die Raumpflegerin hatte bereits im Juni, September und Dezember 2019 Krankheitsvertretungen für Vollzeitkräfte übernommen und dadurch in diesen Monaten die monatliche Verdienstgrenze von 450-Euro überschritten.

Ergebnis
Die Beschäftigung der Raumpflegerin bleibt auch für die Zeit vom 01.04. bis zum 31.05.2020 ein 450-Euro-Minijob. Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums wurde maximal in 5 Kalendermonaten die Verdienstgrenze nicht vorhersehbar überschritten.

Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Entgeltabrechnungsmonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Somit verläuft die Frist für den Monat Mai 2020 vom 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020. Innerhalb dieses Zeitraums hat die Reinigungskraft in 5 Kalendermonaten unvorhersehbar mehr verdient (Juni, September und Dezember 2019 sowie April und Mai 2020). Damit liegt ein gelegentliches Überschreiten der Verdienstgrenze vor und es handelt sich weiter um einen Minijob.

Überschreiten der Verdienstgrenze ab dem 1. November 2020

Die Möglichkeit des fünfmaligen nicht vorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze, ist auf die Zeit vom 1. März bis 31. Oktober 2020 begrenzt. Wird die monatliche Verdienstgrenze danach (ab dem 1. November 2020) überschritten, darf dies nicht in mehr als 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres passieren, damit ein gelegentliches Überschreiten vorliegt.

Fortsetzung des Beispiels

Der Arbeitgeber bittet die Raumpflegerin Ende Oktober 2020, vom 01.11. bis zum 30.11.2020 zusätzlich die Krankheitsvertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen. Dadurch erhöht sich der Verdienst im Monat November 2020 auf 2.000 Euro. Ab 01.12.2020 werden wieder laufend 420 Euro monatlich gezahlt.

Ergebnis
Die Beschäftigung der Raumpflegerin ist für die Zeit vom 01.11. bis 30.11.2020 kein 450-Euro-Minijob mehr, sondern eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung.
Der regelmäßige monatliche Verdienst übersteigt unter Berücksichtigung der Krankheitsvertretung im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (01.01.2020 bis 31.12.2020) die Verdienstgrenze von 450 Euro.
Innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (01.12.2019 bis 30.11.2020) hat bereits in den Monaten Dezember 2019 sowie April und Mai 2020 ein nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze vorgelegen. Im Monat November 2020 liegt somit kein gelegentliches (für die Zeit ab 1.11, maximal dreimaliges) Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze mehr vor.
Ab 01.12.2020 liegt wieder ein 450-Euro-Minijob vor, weil der regelmäßige monatliche Verdienst von diesem Zeitpunkt an durchschnittlich 450 Euro nicht übersteigt.

Weitere Informationen zur Verdienstgrenze im Minijob finden Sie in unserem Blogbeitrag „Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!“.

164 Kommentare zu “Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden”

    1. Hallo,

      ja, von dieser Regelung können auch Studenten profitieren. Die Möglichkeit der Überschreitung der Verdienstgrenze besteht in jedem 450-Euro-Minijob und ist nicht an einen bestimmten Personenkreis gebunden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  1. Liebes Blog-Team, wie wird es eigentlich mit steuerfreien Zuschlägen (SFN-Zuschlägen) gehandhabt? Wenn ich mit meinem normalen Stundenlohn im Monat 450 € verdiene + die Zuschläge (SFN), zählt das dann noch als Minijobb oder bewege ich mich dann in der Gleitzone? Durch die Zuschläge komme ich eigentlich über die 5.400 € Jahresverdienstgrenze. VG Eva

  2. Guten Tag,
    ich habe bisher in den letzten 12 Monaten nie die 450 Euro Grenze überschritten und letzten Monat zb 350 Euro verdient. Diesen Monat soll es nun 550 Euro werden, da unser Betrieb schließen muss und jetzt alle ihren restlichen Urlaub nehmen müssen. In den Monaten, wo der Laden wegen Corona zu war, hatten wir ja keine Chance diesen zu nehmen. Meine Frage ist nun, ob dieser Fall auch im Sinne von „unvorhersehbar“ zu bewerten ist und somit im Rahmen meines Minijobs 550 Euro ausgezahlt werden können.
    ich freue mich über Ihre Hilfe.
    Vielen Dank und viele Grüße!

    1. Hallo Sarah,

      die Überschreitung der Verdienstgrenze entsteht nach Ihrer Schilderung aufgrund der unvorhersehbaren Schließung des Betriebes. In einem solchen Fall kann von einem unvorhersehbaren Ereignis ausgegangen werden.

      Den Umstand der Unvorhersehbarkeit muss Ihr Arbeitgeber jedoch nur dann prüfen, wenn auch die jährliche Verdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten wird. Betrachtet man allein das Kalenderjahr 2020, liegt die anteilige Verdienstgrenze bis Mai bei 2.250 Euro (5 x 450 Euro). Gern beraten wir Sie hierzu auch telefonisch. Unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Eine geringfügige Minijobberin wurde zum 1.Februar 2020 eingestellt und wird Situationsbedingt und definitiv unerwartet von März – Oktober vermutlich vier bis fünfmal die 450 € überschreiten. Vorher (also in 2019) hat sie keinen geringfügigen (oder kurzfristigen) Minijob ausgeübt. Wann fängt die Berechnung an? Ab wann fängt die Berechnung des Zwölfmonatszeitraumes an? Z.B. im März 2020 im April 2019 oder erst ab Februar 2020?

    1. Hallo Benny,

      den 12-Monats-Zeitraum bilden Sie immer rückwirkend. Er beginnt ab dem Ende des Monats, in welchem die Überschreitung eintritt. Erfolgt die Überschreitung beispielsweise im März 2020, beinhaltet der 12-Monats-Zeitraum April 2019 bis März 2020. Bei einer Überschreitung im April 2020 umfasst der Zeitraum März 2019 bis April 2020 und bei einer Überschreitung im Mai 2020 der April 2019 bis Mai 2020.

      Bestand die Beschäftigung jedoch erste seit Februar 2020 und damit noch keine 12 Monate, umfasst der rückwirkende Prüfungszeitraum auch nur diesen Beschäftigungszeitraum.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Hallo. Ich arbeite seit September 2019 als Minijobberin. Habe die 450€ Grenze im Oktober und November 2019, sowie im April und Mai 2020 überschritten. Also beginnt mein 12-Monats-Zeitraum im Oktober 2019 und ich darf bis Ende Oktober 2020 noch einmal (nach neuer Coronaregelung) die 450€ Grenze überschreiten? Habe ich das so richtig verstanden?
    Außerdem habe ich gehört, dass die Jahresverdienstsumme 2020 wegen Corona auf 6.300€ angehoben wurde… Stimmt das?

    Danke vorab für die Antwort

    1. Hallo,

      bei der Prüfung, ob ein gelegentlichen und unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze noch möglich ist, betrachten Sie immer den jeweiligen Monat der Überschreitung. Der 12-Monats-Zeitraum, welcher Grundlage für die Beurteilung ist, bildet sich immer rückwirkend vom Ende des Monats, in welchem der Verdienst überschritten wurde. An einem Beispiel erklärt heißt das Folgendes:

      Die Überschreitung der Verdienstgrenze erfolgt im Juli 2020. Der zurückliegende 12-Monats-Zeitraum umfasst August 2019 bis Juli 2020. Innerhalb dieses Zeitraumes haben Sie bisher in 4 Monaten mehr als 450 Euro verdient (Oktober und November 2019 sowie April und Mai 2020). Da im Juli 2020 noch die Möglichkeit des 5maligen Überschreitens aus unvorhersehbaren Gründen besteht, tritt keine Versicherungspflicht ein.

      Bleiben wir bei dem Beispiel und einer erneuten Überschreitung der Verdienstgrenze:
      Die Überschreitung der Verdienstgrenze erfolgt erneut im Dezember 2020. Der zurückliegende 12-Monats-Zeitraum umfasst Januar 2020 bis Dezember 2020. Innerhalb dieses Zeitraumes haben Sie in unserem Beispiel bisher in 3 Monaten mehr als 450 Euro verdient (April, Mai und Juli 2020). Ab 1. November 2020 gilt wieder ein nur 3maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als zulässig, Im Dezember 2020 tritt Versicherungspflicht für die Beschäftigung ein, da die zulässige Zeitgrenze überschritten wird.

      Und die Jahresverdienstgrenze (12-Monatszeitraum) beträgt weiterhin für Minijobber 5.400€

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter, welche auf Minijob-Basis angestellt sind, während der Corona-Krise mangels Arbeit nicht einsetzt, muss er dann das Entgelt weiter zahlen? Wie wird das Entgelt dann berechnet, wenn der Minijobber unregelmäßig arbeitet?
    Wenn er sie einfach nicht bezahlt, wie verhält es sich dann mit der Sozialversicherung?

    1. Guten Tag,

      momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Betrieb behördlich angeordnet geschlossen wird und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist? Darauf antwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wie folgt:

      „Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen (sog. Betriebsrisikolehre, § 615 Satz 3 BGB). Dazu würden etwa Fälle zählen, in denen es aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen oder Versorgungsengpässen käme, in deren Folge der Arbeitgeber die Betriebstätigkeit vorübergehend einstellen würde. Die Arbeitnehmer behalten also in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch, auch wenn sie nicht arbeiten können.

      Hinweis: Für diese Konstellationen, in denen weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer den Arbeitsausfall zu vertreten haben, können einzel- oder kollektivvertragliche Vereinbarungen Abweichendes regeln.“

      Im Ergebnis bedeutet dies für Sie, dass ein Minijobber auch bei einer Betriebsschließung weiterhin Anspruch auf Zahlung seines Verdienstes hat.

      Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns“: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

      Darüber hinaus informiert die Minijob-Zentrale zum Thema Arbeitsrecht und dem Umgang mit der Coronainfektion nur allgemein.

      Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo.

    Seit April bin ich bei meinem Arbeitgeber auf 60% Kurzarbeit. Aufgrund dessen habe ich einen Nebenjob angefangen, in welchem ich ja bis zu meinem eigentlichen Soll-Netto verdienen darf. Ab Juni wird die Kurzarbeit leider auf 100% ausgeweitet (auf unbestimmte Zeit). Nun habe ich gehört, dass die Hinzuverdienstgrenze von 450,– im Nebenjob vorübergehend aufgehoben wurde. Stimmt das? Kann ich durch meinen Nebenjob also auch mehr verdienen und bis zu meinem Soll-Netto hinzuverdienen (auch wenn dies mehr als 450,– sind)? Gibt es hierzu neue vorübergehende Regelungen?

    Meine Frage zusammengefasst:
    – Wieviel darf ich im Nebenjob (erst während der Kurzarbeit aufgenommen) maximal hinzuverdienen?
    – Wie oft darf ich mehr als 450,– verdienen (wobei mein Soll-Netto nicht überschritten wird)?

    Vielen Dank und bleiben Sie gesund,

    Marco

    1. Hallo Marco,

      die monatliche Verdienstgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungen wurde nicht angehoben. Sie liegt nach wie vor bei 450 Euro. Für einen Übergangszeitraum von März bis Oktober 2020 ist es jedoch möglich, die Verdienstgrenze von monatlich 450 Euro bis zu fünfmal zu überschreiten, wenn dies aus unvorhersehbaren Gründen geschieht. Das unvorhersehbare Überschreiten war bisher nur bis zu dreimal in einem Jahr möglich, ohne das die Beschäftigung voll sozialversicherungspflichtig wird. Eine Verdienstgrenze gibt es bei diesem Sachverhalt von Seiten der Sozialversicherung nicht.

      Ob der höhere Verdienst jedoch auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird, ist von mehreren Faktoren abhängig. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang unser Blogbeitrag „Minijob neben Kurzarbeit in Zeiten von Corona“: https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-neben-Kurzarbeit

      Eine verbindliche Aussage zu Ihrem individuellen Fall erhalten Sie bei der zuständigen Agentur für Arbeit als auszahlende Stelle für Kurzarbeitergeld.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Guten Tag,
    wie sieht die Regelung derzeit als Student mit Bafög, Kindergeld und Krankenversicherung (familienversichert) aus? Wird das alles von dem Übersteigen der 450€ Grenze beeinflusst oder ist es anhand der Sonderregelung möglich?
    Mein Arbeitgeber würde mich gerne mehr arbeiten lassen, da die Auftragslage einfach sehr sehr hoch ist derzeit. Ich kann es aber nicht riskieren meine Förderung zu verlieren.

    Freundliche Grüße
    Lisa

    1. Hallo Lisa,

      ob noch ein 450-Euro-Minijob vorliegt beurteilt Ihr Arbeitgeber. Wie im Blog-Beitrag beschrieben, kann die Überschreitung der Entgeltgrenze gelegentlich und unvorhersehbar bis zu fünfmal in der Zeit vom 1.3. – 31.10.2020 erfolgen.
      Was die Fragen zum Bafög, Kindergeld und zur Krankenversicherung betreffen, bitte wir Sie, sich an die jeweils auszahlende zuständige Stelle zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. hallo, ich bin seit dem 15 April bei meinem Hauptarbeitgeber in 80% Kurzarbeit angemeldet, im Mai habe ich ein Minijob angefangen mit 450Euro/Monat verdienst, mein Minijobarbeitsgeber hat jetzt unerwartet viele neue Aufträge bekommen und bittet mich um mehr zu arbeiten um die termine einzuhalten. Es kann sein dass bei diese Arbeitsmänge werde ich in nächsten 2 Monaten sogar ungefähr 2000 pro Monat verdienen (das ist aber eine Schätzung weil die Arbeitsmänge und Verlauf bei diesen Aufträgen ist noch nicht bekannt), falls das so wird gilt das immer noch als gelegentliches Mehrverdienst und bleibt als Minijob? Es wäre gut zu wissen ob ich ihm das zusagen kann.
    Danke mit voraus
    Mfg

    1. Hallo,

      unvorhersehbar heißt, dass die Mehrarbeit im Voraus nicht vereinbart war. Als gelegentlich war bislang grundsätzlich ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. Dieser Zeitraum wird nun vorübergehend erhöht: Aufgrund der unvorhersehbaren Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen 450-Euro-Minijobber die Verdienstgrenze bis zu 5-mal innerhalb eines Zeitjahres überschreiten. Diese Regelung gilt vorerst vorübergehend für die Monate März bis Oktober 2020.

      Weitere Informationen finden Sie hierzu in unserem Blogbeitrag „Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!“. https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-schwankender-Verdienst.

      Ein erhöhter zeitlicher Aufwand im Zusammenhang mit der Corona-Krise kann grundsätzlich unvorhersehbar sein. Die Beurteilung, ob ein unvorhersehbares Ereignis vorliegt, übernimmt ihr Arbeitgeber.

      Aus Ihren Ausführungen geht hervor, dass Sie sich in Kurzarbeit befinden. Vielleicht interessiert Sie auch unser Blogbeitrag „Kurzarbeitergeld: So profitieren Minijobber im systemrelevanten Bereich“ https://t1p.de/Blogbeitrag-Kurzarbeitergeld-Minijobber-im-systemrelevanten-Bereich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. hallo, ich bin seit dem 15 April bei meinem Hauptarbeitgeber in 80% Kurzarbeit angemeldet, im Mai habe ich ein Minijob angefangen mit 450Euro/Monat verdienst, mein Minijobarbeitsgeber hat jetzt unerwartet viele neue Aufträge bekommen und bittet mich um mehr zu arbeiten um die termine einzuhalten. Es kann sein dass bei diese Arbeitsmänge werde ich in nächsten 2 Monaten sogar ungefähr 2000 pro Monat verdienen (das ist aber eine Schätzung weil die Arbeitsmänge und Verlauf bei diesen Aufträgen ist noch nicht bekannt), falls das so wird gilt das immer noch als gelegentliches Mehrverdienst und bleibt als Minijob? Es wäre gut zu wissen ob ich ihm das zusagen kann.
    Danke mit voraus
    Mfg

  10. Guten Tag.
    Meine Mutter hat bereits seit mehr als 10 Jahren einen Minijob in Heimarbeit, bei dem die gearbeiteten Stunden gesammelt und monatlich versetzt ausbezahlt werden. Aufgrund von Corona hat man ihr mitgeteilt, dass Sie die nächsten Monate keine Arbeit mehr bekommt. Daher hat Sie für einen kürzeren Zeitraum (aktiv vom 14.04. bis 13.05.2020) aushilfsweise einen Minijob zum Nähen von „Mund-Nase-Schutz“ in einer Firma angenommen und hierbei wie eine Teilzeitkraft jeden Tag 4 Stunden gearbeitet (insgesamt rund 90 Stunden). Momentan bekommt Sie aus ihrem 1. Minijob nachträglich immer noch rund 200,- € mtl. und füllt diesen mit einem Teil der Stunden aus dem 2. Minijob bis 450,00 € auf. Zwischenzeitlich hatte die Firma bei der Sie in Heimarbeit arbeitet (1. Minijob) aber wieder Arbeit, die dringend erledigt werden sollte (im Widerspruch zu deren erster Aussage), sodass von dort auch wieder neue 12 Stunden angesammelt wurden. Bis alle Stunden aus dem 2. Minijob ausbezahlt sind, wird es sich voraussichtlich noch bis zur Lohnabrechnung Juli 2020 ziehen und Sie auch erst zu diesem Zeitpunkt dort abgemeldet werden.
    AB DEM 01.06.2020 hat Sie nun allerdings AUCH NOCH eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Teilzeit aufgenommen, auf die Sie sich noch vor Antritt des 2. Minijobs beworben hatte und erst gestern die Zusage erhalten hat.
    MEINE FRAGEN:
    Kann meine Mutter die 2 Minijobs neben der sv-pflichtigen Beschäftigung ab dem 01.06. noch weiter führen?
    Kann ihr Arbeitgeber beim 2. Minijob (kurzzeitige Hilfe aufgrund Corona) die restlichen Stunden einmalig gesamt im Mai oder Juni 2020 ausbezahlen, ohne dass dieser dann sv-pflichtig wird?
    Was ist die beste Lösung?

    1. Hallo Medusa,

      neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung, darf man nur genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Unabhängig davon, ob die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro ausgeschöpft wird oder nicht. Jeder weitere 450-Euro-Minijob wird mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und an die zuständige Krankenkasse gemeldet. Außer dem 450-Euro-Minijob gibt es noch den kurzfristigen Minijob http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs. Neben der versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob können kurzfristige Minijobs ausgeübt werden. Die Verdienste aus einem 450-Euro-Minijob und einem kurzfristigen Minijob werden nicht zusammen gerechnet. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blog-Beitrag vom 20. September 2018: Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Für geleistete Überstunden gilt grundsätzlich Folgendes: Das Entgelt, das Arbeitgeber für Überstunden (Mehrarbeit) zahlen, stellt laufendes Arbeitsentgelt dar. Entscheidend ist, dass die Mehrarbeit in einem bestimmten Monat angefallen ist. Da es sich um laufendes Arbeitsentgelt handelt, müssen die von einem Arbeitnehmer geleisteten Überstunden grundsätzlich in dem Monat ausgezahlt werden, in dem sie angefallen sind. Eine spätere Abrechnung als einmaliges Arbeitsentgelt ist nicht zulässig.

      Bestehen weitere Fragen, bitten wir Sie, sich mit unserem Service-Center in Verbindung zu setzen. Dieses erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902 – 70799.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo,
    ich habe eine Mitarbeiterin (Minijob) auf 450 Euro Basis. Da diese Mitarbeiterin nun auch andere Arbeiten als vereinabart übernehmen muss, kommt diese z.Zt. auf mehr als 450 Euro im Monat. Im Jahresverdienst auch über die 5400 Euro. Ist das ein Problem? (Wird im Mai/Juni/Juli 2020 der Fall sein.)
    Oder berechne ich ganz normal die abzugebenden Pauschalen?
    Für eine kurze Antwort würde ich mich freuen.

    1. Hallo Larissa,

      pauschal können wir Ihnen das nicht beantworten, es kommt ganz auf den Grund und die Dauer der Überschreitung an. Das gelegentliche und unvorhersehbare Überschreiten der Verdienstgrenze von 450 Euro führt in diesem Zusammenhang nicht zur Beendigung des Minijobs. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze innerhalb der letzten 12 Monate als gelegentlich.

      War der Grund der Überschreitung für Sie nicht vorhersehbar, tritt in der Regel keine Versicherungspflicht ein.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Hallo!
    Ich habe eine geringfügig beschäftigte Mitarbeiterin. Diese hat noch eine weitere geringfügige Beschäftigung bei einem weiteren AG mit 200,- Euro. Bisher blieb sie mit beiden Beschäftigungen jedem Monat zusammengerechnet unter 450,- Euro. Nun soll sie, bedingt durch die Corona-Pandemie zusätzliche Arbeiten übernehmen und wird nur bei mir etwa 400,- Euro verdienen. Bei der Addition der monatlichen Arbeitsentgelte bei beiden Beschäftigungen würde sie die 450,- Euro-Grenze überschreiten. Kommt es dadurch zur Doppelbeschäftigung und somit zur steuer- und sozialversicherungspflicht in beiden Arbeitsverhältnissen?

    1. Guten Tag,

      die Möglichkeit des gelegentlichen und unvorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze besteht auch dann, wenn der Beschäftigte mehrere 450-Euro-Minijobs ausübt.

      Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb der vergangenen 12 Monate. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze innerhalb der letzten 12 Monate als gelegentlich.

      Weitere Informationen finden Sie hierzu in unserem Blogbeitrag „Schwankender Verdienst im Minijob – Worauf Arbeitgeber achten müssen!“. https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-schwankender-Verdienst

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Ich bin ein Arbeitgeber und möchte auch meinen Minijobblern gutes tun. Wie kann ich diese steuerfreie Bonuszahlung abwickeln? Danke im voraus glaser

    1. Hallo Sabine,

      das Sozialversicherungsrecht orientiert sich in dieser Frage am Steuerrecht. Das bedeutet: Für steuerfreie Zahlungen des Arbeitgebers an seinen Minijobber werden auch keine Sozialversicherungsbeiträge erhoben. Steuerfreie Zahlungen können also zusätzlich zum laufenden Verdienst des Minijobbers gewährt werden und werden bei der Prüfung der Einhaltung der Verdienstgrenze im 450-Euro-Minijob nicht berücksichtigt.

      Plant ein Arbeitgeber aufgrund der Corona-Krise eine Sonderzahlung an die Arbeitnehmer, so kann hierfür Steuerfreiheit und auch Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung eintreten. Laut Aussage des Bundesministeriums der Finanzen sollen Sonderzahlungen für Beschäftigte in der Corona-Krise bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei sein.

      Dies kann Sonderzahlungen oder Sachleistungen, die den Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 vom Arbeitgeber gewährt werden, betreffen. Eine weitere Bedingung für die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit ist, dass eine zusätzliche Zahlung geleistet wird. Sie muss somit hinzukommend zum Arbeitslohn gezahlt werden und nicht zum Beispiel zur Abgeltung von Überstunden.

      Ob die geplante Zahlung die Kriterien der Steuerfreiheit erfüllt, dazu informiert Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Hallo,

    vor der Coronakrise hatte ich einen Minijob in der Gastronomie auf 450€ Basis. Seit dem 16.03. konnte ich dort natürlich nicht weiterarbeiten. Daraufhin habe ich einen neuen Minijob bei einer Apotheke begonnen. Nun öffnet die Gastronomie ja wieder nach und nach und meine Frage ist, ob die Überschreitung der 450,- auch auf zwei solcher Jobs verteilbar ist, wenn ich in der Gastronomie nun, bis September auf die besagten 117 Tage geringfügig beschäftigt wäre. Dazu kommt, dass ich Selbstständig bin und auf Grund der aktuellen Lage sehr wenige bis keine Aufträge habe.

    Vielen Dank schonmal für Ihre Hilfe!
    Mit freundlichen Grüßen.

    1. Guten Tag,

      zunächst ist es wichtig zu wissen, ob es sich bei der Beschäftigung in der Gastronomie um einen 450-Euro-Minijob oder um einen kurzfristigen Minijob (115 Arbeitstage bis Oktober 2020) handelt.

      Handelt es sich um einen 450-Euro-Minijob, wird das Einkommen mit Ihrem bestehenden 450-Euro-Minijob zusammengerechnet. Sie üben keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus und dürfen aus diesem Grund zwar mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben, die Summe des regelmäßigen monatlichen Verdienstes aus allen Beschäftigungen darf jedoch 450 Euro im Durchschnitt nicht überschreiten. Passiert das doch, ist für die Beurteilung wichtig, ob die Überschreitung aus unvorhersehbaren Gründen geschah.

      Ein kurzfristiger Minijob hingegen wird nicht mit dem Verdienst aus dem 450-Euro-Minijob zusammengerechnet. Beide Arten von Minijob dürfen Sie aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht neben Ihrer selbständigen Tätigkeit sozialversicherungsfrei ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Guten Tag,
    Wie wirkt sich das unvorhersehbare Überschreiten auf die Abrechung von Überstunden über ein Zeitkonto aus?
    Ich habe im September 2019 einen Minijob in einer Gärtnerei begonnen. Diese Stelle wurde neu geschaffen, daher war nicht vorhersehbar, dass Überstunden nötig sein werden, vor allem Saisonbedingt ab Frühling. Deshalb spreche ich jetzt mit meinem Arbeitgeber über die Einführung eines Zeitkontos, um mich in den Monaten Oktober, November, Dezember 2020 freistellen zu lassen und weiterhin 450 Euro ausgezahlt zu bekommen.
    Herzlichen Dank im Vorraus und viele Grüße.

    1. Guten Tag,

      das Führen von Arbeitszeitkonten ist grundsätzlich auch im Minijob möglich. Der Arbeitgeber vereinbart hierbei mit dem Minijobber ein festes monatliches Arbeitsentgelt und berücksichtigen dabei die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Jahr. Neben dem Aufbau von Zeitguthaben muss er auch deren tatsächlichen Abbau ermöglichen.

      Im Einzelfall darf es auch im Rahmen eines Arbeitszeitkontos zu Überschreitungen der Arbeitszeit und damit des zulässigen Gesamtentgelts von 5.400 Euro pro Jahr kommen – Voraussetzung ist aber, dass das Überschreiten gelegentlich und nicht vorhersehbar ist. Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich.

      Ausführliche Informationen zu Arbeitszeitkonten im Minijob erhalten Sie in unserer Broschüre „Arbeitszeitkonten für Minijobs“: https://t1p.de/MJZE-Arbeitszeitkonten-Broschuere

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Guten Tag,

    Ich gehe davon aus, dass die Grundlage für die Berechnung ob es zu einer Überschreitung der Verdienstgrenze, auch über das 5-malige Überschreiten hinaus, kommt, die monatliche Gehaltsabrechnung ist, oder?
    Somit kann ich als Arbeitnehmer den Verdienst im Jahresverlauf beobachten, und ggf. und nach Möglichkeit gegensteuern, sollte die Verdienstgrenze zum Jahresende erreicht werden, oder? Insbesondere bei Zuschlägen für Dienste zu ungünstigen Zeiten ( WE oder Weihnachtsgeld etc.) wird dies wichtig sein.
    Erfolgt die Jahresberechnung in Bezug auf das Kalenderjahr? Und wenn ja, ist es möglich, wenn ich den MJ z.B. erst im März begonnen habe, die zweimal 450€ von Januar und Februar im restlichen Kalenderjahr dazuzuverdienen?
    Die Kontrolle, ob der Jahresverdienst im Rahmen der Vorgaben erfolgt ist, wird vom Arbeitgeber am Jahresende über die Jahressumme überprüft, oder? Ist der Verdienst überschritten, gibt der Arbeitgeber dann eine entsprechende Lohnsteuerklasse an z.B. VI, damit das Einkommen richtig versteuert werden kann, bzw. wer hat da welche Verantwortung, welchen Auftrag?

    Vielen Dank!

    P.S. Das Angebot, über diesen Blog Fragen stellen zu können und dann noch schnelle und fundierte Antworten zu bekommen, finde ich sehr gut! Bin begeistert! Danke dafür!

    Grüße!

    1. Hallo Alex,

      vielen Dank für das positive Feedback.

      Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen schwankendem Verdienst (ohne Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro) und dem Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (mit Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro).

      Dabei ist zu beachten, dass die Jahresverdienstgrenze für eine in 12 Monaten ununterbrochen ausgeübte Beschäftigung gilt (12 x 450 Euro). Bei dieser Kalkulation müssen auch Einmalzahlungen mit berücksichtigt werden, welche der Beschäftigte regelmäßig jährlich erhält, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Bestand die Beschäftigung nicht im gesamten Jahr, muss die Verdienstgrenze anteilig anhand der Monate reduziert werden.

      Hat der Arbeitnehmer einen schwankenden Lohn und überschreitet die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro nicht, ist die Anzahl der monatlichen Überschreitung nicht festgelegt. So dürfte der Minijobber zum Beispiel 8 Monate jeweils einen Verdienst von 500 Euro bekommen und in den anderen 4 Monate jeweils 350 Euro. Die Grenze von 5.400 Euro wird nicht überschritten und es bleibt bei einem Minijob.

      Daneben gibt es das gelegentliche Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (zum Beispiel Krankheitsvertretung). Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich. In diesem Fall darf auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten werden – der Minijob bleibt weiterhin bestehen.

      Weitere Informationen zur Verdienstgrenze finden Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/Minijob-Verdienstgrenze

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Hallo,
    habe folgende Frage:
    aufgrund der Corona Pandemie dürfen Minijober vom 01.03 – 31.10 diese
    5400€ Verdienstobergrenze hinaus mehr verdienen. solange die Mehrarbeit nicht vorhersehbar war. Was bedeutet nun nicht vorhersehbar, bestimmt das der Arbeitgeber?

    1. Hallo Mirco,

      ja, grundsätzlich bestimmt das der Arbeitgeber. Er übernimmt die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung.

      Für das gelegentliche und unvorhersehbare Überschreiten der Verdienstgrenze gibt es keine festgelegten Sachverhalte. Muss beispielsweise ein erkrankter Kollege vertreten werden, ist dies ein Beispiel für ein unvorhersehbares Ereignis. Die Erkrankung eines Mitarbeiters kann der Arbeitgeber nicht voraussehen. Anders verhält es sich beispielsweise bei einer Urlaubsvertretung. Hier weiß der Arbeitgeber von vornherein, dass ein Urlaubsanspruch besteht und kann die betrieblichen Abläufe vorausschauend planen.

      Auch ein erhöhter zeitlicher Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit der Corona-Krise kann grundsätzlich unvorhersehbar sein.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Hallo, ich habe seit Anfang des Jahres Kurzarbeit und habe deshalb einen Minijobs angenommen. Durch eine unVorhersehbare Kündigung eines Mitarbeiters der Firma in der ich den Mini Job angenommen habe musste ich wesentlich mehr arbeiten als vorhergesehen. Wenn der Betrag nun auf einmal ausgezahlt werden sollte, wirkt er sich auf das Kurzarbeitergeld aus? Danke früh ihre Antwort Sylvio Heuser

    1. Hallo,

      wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu diesem Thema nicht beraten können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich des Sozialversicherungsrechts.

      Kurzarbeitergeld ist eine Leistung, die von der Agentur für Arbeit ausgezahlt wird. Wir bitten Sie daher, Ihre Frage an die zuständige Agentur für Arbeit zu richten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  19. Kurz meine Fakten:
    Ich bin als Rentner bei der GKV versichert. Meine Frau über mich familienversichert. Die Auskunft der GKV in Verbindung mit der möglichen Überschreitung des jährlichen Höchstbetrages von € 5400,– in Coronazeiten: Wird dieser Betrag überschritten, fällt meine Frau aus der Familienversicherung und muss sich (teuer) selbst krankenversichern. Ist dies korrekt in Hinblick auf die Möglichkeit des Mehrverdienstes im o.g. Zeitraum bei einem weiteren bestehen des Minijobs?

    1. Hallo Gerhard,

      die kostenfreien Mitversicherung von Familienangehörigen ist an Einkommensgrenzen gebunden. Sie orientiert sich am regelmäßigen Einkommen des Familienmitgliedes. Ein 450-Euro-Minijob ist grundsätzlich unschädlich. Ein gelegentliches und unvorhersehbares Überschreiten ist auch in diesem Zusammenhang möglich. Auch in diesem Zusammenhang gilt grundsätzlich die befristete Neuregelung zum 5maligen Überschreiten.

      Bitte beachten Sie jedoch: Die Familienversicherung ist jedoch keine Leistung, welche über die Minijob-Zentrale geprüft oder gewährt wird. Für eine individuelle Prüfung oder Beratung bitten wir Sie, sich an Ihre zuständige Krankenkasse zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Hallo,

    meine Frau ist selbstständig , musste aber ihr Geschäft wegen Corona auf staatliche Anordnung schließen. Nun hat sie im April einen Mini-Job angenommen. In der Firma wurde in einem Schreiben darauf hingewiesen das man Coronabedingt über die 450€ mtl. kommen darf. Dies ist im April passiert. Und zwar um ca. 15€ . Jetzt kam mit der Abrechnung aber der Schreck. Das komplette Geld wurde mit Lohnsteuerklasse 6 versteuert. Die Lohnbuchhaltung redet sich damit raus das sie keine Anweisung bekommen hätte. Der Betriebsleiter sagt er hätte die Info weitergegeben. Also will im Endeffekt keiner Verantwortung übernehmen. Müssen wir das so hinnehmen oder gibt es eine Möglichkeit das Geld doch noch zu bekommen?

    Gruß Andreas

    1. Hallo Andreas,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der wenigen bekannten Fakten keine umfassende sozialversicherungsrechtliche Beurteilung im Einzelfall vornehmen können. Aufgrund des Datenschutzes ist das in unserem öffentlichen Blog auch nicht möglich. Gern beraten wir Sie hierzu auch telefonisch. Unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Allgemein gilt Folgendes:
      Ein 450-Euro-Minijob liegt in der Regel dann vor, wenn der durchschnittliche monatliche Verdienst nicht über 450 Euro liegt. Das gelegentliche und unvorhersehbare Überschreiten der Verdienstgrenze von 450 Euro führt in diesem Zusammenhang nicht zur Beendigung des Minijobs. Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich.

      Darüber hinaus hat der Arbeitgeber im Minijob die Möglichkeit, über die Art der Besteuerung zu entscheiden. Er kann hierbei wählen zwischen der Besteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen des Arbeitnehmers und der Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent. Bei der Entscheidung wird der Arbeitgeber aber immer die individuelle Situation des Minijobbers beachten, damit ihm hierbei keine Nachteile entstehen. Es ist daher auch denkbar, dass die Beschäftigung Ihrer Frau trotz Einstufung als 450-Euro-Minijob über die Lohnsteuermerkmale (beispielsweise Lohnsteuerklasse 6) versteuert wird. Ihre Frau sollte in jedem Fall das Gespräch mit ihrem Arbeitgeber suchen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Hallo,
    ich habe ein Frage zu dem „unvorhersehbaren“ Überschreiten.
    Bisher war klar, dass kann nur eine Arbeitsunfähigkeit sein.
    Wie ist das bei einer Sicherheitsfirma zu beurteilen?
    Zuerst dachte man, es wäre Kurzarbeit angesagt.
    Durch die Zugangsbeschränkungen ergab sich jedoch eine höhere Auftragslage.
    Das ist aus meiner Sicht unvorhersehbar durch die Corona-Krise, oder?
    Kann das jetzt generell angewendet (so gesehen) werden für den gesamten Zeitraum 03/20-10/20?
    Vielen Dank und viele Grüße

    1. Hallo Flocke,

      unvorhersehbares Überschreiten kann zum Beispiel auch durch eine Arbeitsunfähigkeit begründet sein.

      Unvorhersehbar heißt, dass die Mehrarbeit im Voraus nicht vereinbart war. Als gelegentlich war bislang grundsätzlich ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. Dieser Zeitraum wird nun vorübergehend erhöht. Aufgrund der unvorhersehbaren Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen 450-Euro-Minijobber die Verdienstgrenze bis zu 5-mal innerhalb eines Zeitjahres überschreiten. Diese Regelung gilt vorerst vorübergehend für die Monate März bis Oktober 2020.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Vielen Dank für die Antwort.
        Leider gibt es, aus meiner Sicht, keine handfeste Definition was das unvorhersehbare der Corona-Überschreitung ausmacht, oder gibt es Fallbeispiele?
        Die Mehrarbeit war (wie sie oben schreiben) im Voraus nicht vereinbart und aufgrund des Coronavirus.
        In diesem Zeitraum 03/20-10/20 muss der Arbeitgeber dann nicht schauen, dass er dafür weitere Mitarbeiter einstellt, die die Mehraufträge abfedern?
        Sorry, wenn ich noch einmal genau nachfragen, nicht dass wir das falsch interpretieren und später eine Nachforderung kommt.
        Herzlichen Dank!

        1. Hallo,

          Ihre Zusammenfassung ist grundsätzlich richtig. Wichtig ist, dass die Mehrarbeit für den Arbeitgeber unvorhersehbar war. Die Sachverhalte hierzu können ganz unterschiedlich sein. Es gibt keine feste Definition.

          Liegt ein gelegentliches und unvorhersehbares Überschreiten vor, können Minijobber mehr verdienen, ohne dass der Minijob beendet wird.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Guten Tag,

    hatte bis Ende Februar 2020 ausschließlich einen Hauptjob in Vollzeit (Job 1). Seit 01.03. wurde dieser Job 1 in einen 450 Eurojob umgewandelt. Zusätzlich arbeite ich seit 01.03.20 in einem neuen Hauptjob (Job 2, andere Firma) in Teilzeit.
    In meinem Minijob (Job1) wurde ich nun gebeten, aufgrund von unvorhergesehenen Ausfällen der Kollegen, ab Juni 20 mehr zu arbeiten. Wenn ich die neue Regelung richtig verstanden habe, so könnte ich, wenn notwendig, max. bis Ende Oktober = 5 Monate mehr als für 450 Euro arbeiten, oder?
    Beeinflusst es die Berechnungsgrundlage für die vergangenen 12 Monate von Oktober 20 aus zurückgerechnet, dass mein Job 1 vor März 2020 ein Vollzeitjob war?

    Vielen Dank und viele Grüße!

    1. Hallo Axel,

      nein, die vorher bestehende sozialversicherungspflichtige Beschäftigung beeinflusst die Beurteilung des Minijobs nicht.

      Für die Prüfung des gelegentlichen und unvorhersehbaren Überschreitens kann Ihr Minijob-Arbeitgeber nur den Zeitraum der arbeitsvertraglichen Änderung ab 1. März 2020 betrachten. Haben Sie im Zeitraum seit März die Verdienstgrenze von 450 Euro in Job 1 nicht überschritten, ist ein bis zu 5maliges Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen bis Oktober 2020 noch möglich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Vielen Dank für die Rückmeldung!

        Ich gehe davon aus, dass die Grundlage für die Berechnung ob es zu einer Überschreitung der Verdienstgrenze, auch über das 5-malige Überschreiten hinaus, kommt, die monatliche Gehaltsabrechnung ist, oder?
        Somit kann ich als Arbeitnehmer den Verdienst im Jahresverlauf beobachten, und ggf. und nach Möglichkeit gegensteuern, sollte die Verdienstgrenze zum Jahresende erreicht werden, oder? Insbesondere bei Zuschlägen für Dienste zu ungünstigen Zeiten ( WE, Weihnachtsgeld etc.) wird dies wichtig sein.
        Erfolgt die Berechnung in Bezug auf das Kalenderjahr? Und wenn ja, ist es möglich, wenn ich den MJ z.B. erst im März begonnen habe, die zweimal 450€ von Januar und Februar im restlichen Kalenderjahr dazuzuverdienen?
        Die Kontrolle, ob der Jahresverdienst im Rahmen der Vorgaben erfolgt ist, wird vom Arbeitgeber am Jahresende über die Jahressumme überprüft, oder? Ist der Verdienst überschritten, gibt der Arbeitgeber dann eine entsprechende Lohnsteuerklasse an z.B. VI, damit das Einkommen richtig versteuert werden kann, bzw. wer hat da welche Verantwortung, welchen Auftrag?

        Vielen Dank!

        P.S. Das Angebot, über diesen Blog Fragen stellen zu können und dann noch schnelle und fundierte Antworten zu bekommen, finde ich sehr gut! Bin begeistert! Danke dafür!

        Grüße!

        1. Hallo Alex,

          vielen Dank für das positive Feedback.

          Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen schwankendem Verdienst (ohne Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro) und dem Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (mit Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro).

          Dabei ist zu beachten, dass die Jahresverdienstgrenze für eine in 12 Monaten ununterbrochen ausgeübte Beschäftigung gilt (12 x 450 Euro). Bei dieser Kalkulation müssen auch Einmalzahlungen mit berücksichtigt werden, welche der Beschäftigte regelmäßig jährlich erhält, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Bestand die Beschäftigung nicht im gesamten Jahr, muss die Verdienstgrenze anteilig anhand der Monate reduziert werden.

          Hat der Arbeitnehmer einen schwankenden Lohn und überschreitet die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro nicht, ist die Anzahl der monatlichen Überschreitung nicht festgelegt. So dürfte der Minijobber zum Beispiel 8 Monate jeweils einen Verdienst von 500 Euro bekommen und in den anderen 4 Monate jeweils 350 Euro. Die Grenze von 5.400 Euro wird nicht überschritten und es bleibt bei einem Minijob.

          Daneben gibt es das gelegentliche Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (zum Beispiel Krankheitsvertretung). Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich. In diesem Fall darf auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten werden – der Minijob bleibt weiterhin bestehen.

          Weitere Informationen zur Verdienstgrenze finden Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/Minijob-Verdienstgrenze

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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