Kontakt

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

514 Kommentare zu “Kontakt

  1. Guten Morgen,
    Ich habe festgestellt dass mir das geht für die geleisteten Stunden am 23. Februar 19 sowie die am 9.3.19 geleisteten Stunden fehlen. Meine Chefin hat mir bisher noch keine Antwort gegen können. Können Sie mir da weiterhelfen?
    Mit freundlichen Grüßen

    • Guten Tag Frau Harrington,

      wir sind uns nicht sicher, ob wir Sie richtig verstehen. Wir gehen davon aus, dass Ihnen noch Lohnzahlungen fehlen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihre Arbeitgeberin.

      Als Minijob-Zentrale können wir in diesem Fall nicht behilflich sein.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Guten Tag,
    Welche Richtlinien gelten bei einem Minijob, wenn man keinen Arbeitsvertrag erhält?
    Mit freundlichen Grüßen
    N.Bähr

    • Guten Tag Frau Bähr,

      ein Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien.
      Obwohl Sie auch ohne schriftliche Vereinbarungen einen wirksamen Arbeitsvertrag abschließen können, ist es zu empfehlen, jeden Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten.

      Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.

      Das muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses tun, es sei denn, dass der Arbeitnehmer nur zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wurde.
      Die Pflicht des Arbeitgebers zur Aushändigung eines schriftlichen Nachweises ändert aber nichts daran, dass Arbeitsverträge auch mündlich wirksam geschlossen werden können. Auch mündliche Arbeitsverträge sind „vollgültige“ Arbeitsverträge.

      Falls Sie keinen schriftlichen Arbeitsvertrag bzw. eine schriftliche Niederschrift bisher ausgehändigt bekommen haben, obwohl sie länger als einen Monat in Ihrem Betrieb beschäftigt sind, sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Hallo

    Hätte gerne eine Putzhilfe im gewerblichen Bereich zum 01.05 angemeldet. Würde mich freuen wenn Sie mich kontaktieren könnten.

    Vg
    Martin Hanwalter

    • Hallo Herr Hanwalter,

      gern haben wir Ihnen die ersten Schritte zur erstmaligen Anmeldung eines Minijobbers per Mail an Ihre angegebene E-Mail-Adresse gesandt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Mein alter Arbeitgeber weigert sich mir die Abmeldung zu senden.kann ich von Ihnen eine Kopie bekommen da ich die für das Jobcenter Kiel benötige.

    • Hallo Frau Przybilla,

      im Rahmen der Lohnabrechnung müssen Arbeitgeber für alle Mitarbeiter eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung über den Beginn und das Ende eines Arbeitsverhältnisses erstellen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Meldung zur Sozialversicherung abzugeben und dem Mitarbeiter eine Kopie auszuhändigen.

      Erhalten Sie vom Arbeitgeber, trotz mehrfacher Erinnerung, keine Meldung zur Sozialversicherung ausgehändigt, können Sie sich alternativ unter Angabe Ihrer Sozialversicherungsnummer an die zuständige Einzugsstelle wenden. Haben Sie einen Minijob, ist die Minijob-Zentrale zuständig.

      Nach Prüfung des Sachverhalts können Sie eine Meldebescheinigung erhalten. Nutzen Sie für Ihre Anfrage das gesicherte Kontaktformular, das Sie über http://www.minijob-zentrale.de/kontaktformular aufrufen können.

      So senden Sie uns ganz bequem eine Nachricht und Dateianhänge auf sicherem Weg. Die Daten werden automatisch verschlüsselt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo Minijob Team,
    Zur Überbrückung zwischen Schule und Ausbildung habe ich einen Minijob angenommen (Januar 2018 bis September 2018).
    Es gibt einen Arbeitsvertrag. Eine korrekte Anmeldbestätigung von der Knappschaft Bahn See (Minijob Zentrale) habe ich erhalten. Ich habe mich nicht von der Rentenversicherung befreien lassen, sondern nutzte den Minijob um meine Rentenlücke aufzufüllen.
    Vom Arbeitgeber habe ich korrekt den Lohn abzüglich der Rentenbeiträge jeden Monat erhalten. Was ich nicht erhalten habe sind Verdienstabrechnungen und vor allem fehlen Meldebescheinigung bzgl der Rentenversicherung.Eine Abmeldebestätigung der Knappschaft Bahn See habe ich bis heute (3.4.2019) nicht erhalten. (Anmeldebest kam nach 1 Monat und Abmeldebst nach 6 Monaten immer noch nicht?)
    Was kann ich tun, wenn sich der Arbeitgeber trotz Aufforderung weigert mir diese Bescheinigungen zukommen zu lassen. 9 Monate Rentenversicherung könnten in Zukunft doch wichtig sein, obwohl ich erst 18 bin.

    Viele Grüße Jan

    • Hallo Jan,

      im Rahmen der Lohnabrechnung müssen Arbeitgeber für alle Mitarbeiter eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung über den Beginn und das Ende eines Arbeitsverhältnisses erstellen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Meldung zur Sozialversicherung abzugeben und dem Mitarbeiter eine Kopie auszuhändigen.

      Erhalten Sie vom Arbeitgeber, trotz mehrfacher Erinnerung, keine Meldung zur Sozialversicherung ausgehändigt, können Sie sich alternativ unter Angabe Ihrer Sozialversicherungsnummer an die zuständige Einzugsstelle wenden. Haben Sie einen Minijob, ist die Minijob-Zentrale zuständig. Nach Prüfung des Sachverhalts können Sie eine Meldebescheinigung erhalten.

      Nutzen Sie für Ihre Anfrage das gesicherte Kontaktformular, das Sie über http://www.minijob-zentrale.de/kontaktformular aufrufen können. So senden Sie uns ganz bequem eine Nachricht und Dateianhänge auf sicherem Weg. Die Daten werden automatisch verschlüsselt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo , Ich habe ein beschäftigungsverbot in meinem Minijob in der ambulanten intensiv Pflege.dieser Job ist mein 2.Job und beruht sich auf abruf für maximal 3 Dienste im Monat a 36h.durch das beschäftigungsverbot kann ich dort nicht mehr arbeiten. Muss der arbeitgeber mich trotzdem bezahlen?AUCH WENN ICH EINEN VERTRAG AUF ABRUF UNTERSCHRIEBEN HABE???? Bitte gibt mir speziell dazu eine klare Aussage wie es ist wenn ich auf abruf gearbeitet habe und nicht jeden Monat 3 Dienste gemacht habe sondern auch mal nur 2 und dafür dann weniger Geld bekommen habe …wie läuft das dann ab.?aktuell möchte mein Arbeitgeber GARNICHT zahlen .LG

  7. Hallo , Ich habe ein beschäftigungsverbot in meinem Minijob in der ambulanten intensiv Pflege.dieser Job ist mein 2.Job und beruht sich auf abruf für maximal 3 Dienste im Monat a 36h.durch das beschäftigungsverbot kann ich dort nicht mehr arbeiten. Muss der arbeitgeber mich trotzdem bezahlen?AUCH WENN ICH EINEN VERTRAG AUF ABRUF UNTERSCHRIEBEN HABE???? Bitte gibt mir speziell dazu eine klare Aussage wie es ist wenn ich auf abruf gearbeitet habe und nicht jeden Monat 3 Dienste gemacht habe sondern auch mal nur 2 und dafür dann weniger Geld bekommen habe …wie läuft das dann ab.?aktuell möchte mein Arbeitgeber GARNICHT zahlen .LG

    • Hallo Swenha,

      unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft.

      Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen. Das gilt auch bei Arbeit auf Abruf. Sie bekommen Ihren Lohn für die Dauer des Beschäftigungsverbots als sogenannten Mutterschutzlohn einfach weiter. Den Mutterschutzlohn ermittelt der Arbeitgeber aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft. Das ist sicherlich auch bei Arbeit auf Abruf möglich.

      Als Hinweis für Ihren Arbeitgeber: Er bekommt den Mutterschutzlohn zu 100 Prozent erstattet. Bei Fragen kann sich Ihr Arbeitgeber gerne mit der Arbeitgeberversicherung in Verbindung setzen.
      https://www.arbeitgeberversicherung.de/AGV/DE/UmlageverfahrenU2/node.html;jsessionid=3F7B2E5889071579D9EA1DEE8EB13BC1

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    Ich lebe derzeit in den Niederlanden, bin dort auch krankenversichert.
    Ich habe nun ein Angebot auf Distanz für eine Firma in Magdeburg zu arbeiten. Dieser Vertrag wird auf Minijob-Basis laufen.

    Muss ich mich in Deutschland krankenversichern, obwohl ich in den Niederlanden wohne und dort mein Haupteinkommen haben werde?

    Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr verbunden.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Anne

    • Hallo Anne,

      nicht für jeden Arbeitnehmer, der in Deutschland eine Beschäftigung ausübt, gilt automatisch auch das deutsche Sozialversicherungsrecht. Die Minijob-Zentrale entscheidet jedoch nicht darüber, ob das deutsche Sozialversicherungsrecht oder ausländisches Recht anzuwenden ist. Vor der Beschäftigungsaufnahme sollten Sie daher Ihren niederländischen Sozialversicherungsträger über Ihr Vorhaben in informieren. Dieser entscheidet, ob für Sie eine Entsendebescheinigung (A1) erstellt wird. Die Bescheinigung „A1“ bestätigt, dass Sie im Ausland sozialversichert sind. In diesem Fall ist dann auch für die Beschäftigung in Deutschland das niederländische Sozialversicherungsrecht anzuwenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Guten Tag. Ich habe mal eine Frage ob man als 450 Euro beschäftige wenn man einen schwerbehinderten Ausweis hat da auch einen Anspruch auf 5 Tage extra Urlaub hat?

    • Guten Tag Frau Schmidt,

      schwerbehinderte Menschen sind Personen, deren Grad der Behinderung mindestens 50 % beträgt. Sie haben Anspruch auf einen bezahlten zusätzlichen Urlaub von 5 Arbeitstagen im Urlaubsjahr, basierend auf einer 5-Tage-Woche. Bei anderer Verteilung der Arbeitszeit auf die Woche erhöht oder senkt sich der Anspruch entsprechend.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Hallo. Ich bin Krankenschwester und seit Ende meiner Erziehungszeit , also seit August 2016 in einer Pflegeeinrichtung tätig. Diese Beschäftigung übe ich auf 450 Euro Basis aus. Dies war bis jetzt auch meine einzige Beschäftigung.
    Nun habe ich ein tolles Angebot von einem Krankenhaus erhalten und werde dieses Angebot auch annehmen. Somit habe ich in kürze eine Hauptbeschäftihung mit 40 ./. und einen 450 Euro Job. Im Pflegeheim habe ich Bescheid gegeben, damit bei der Gestaltung des Dienstplanes keine Überschneidungen passieren. Dort hat man etwas ärgerlich reagiert und mir gesagt, ich hätte vor dem unterschreiben des anderen Vertrages fragen sollen. Muss der Arbeitgeber des 450 Euro Jobs wirklich
    1. überhaupt Bescheid wissen und
    2.einverstanden sein, mit einem Hauptjob in einem anderen Hause.

    Der zukünftige Hauptarbeitgeber weiß selbstverständlich Bescheid.

    Vielen Dank für Ihr Bemühen

    • Hallo Lena,

      Hauptbeschäftigungen müssen vom Nebenarbeitgeber nicht genehmigt werden. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, eine geplante weitere Tätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich/tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. So hat der Arbeitgeber zum Beispiel ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren ob der Arbeitnehmer im Konkurrenzbereich tätig wird, sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen bestehen (450-Euro-Jobs) oder die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes durch die zweite Tätigkeit beeinträchtigen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie dieser speziellen arbeitsrechtlichen Einzelanfrage im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht kann ein Arbeitnehmer neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung einen 450-Euro-Minijob parallel ausüben. Im Minijob wird der Arbeitnehmer dann lediglich in der Rentenversicherung versicherungspflichtig. Hiervon kann er sich aber auf Antrag befreien und sich diesbezüglich auch beraten lassen. Somit wäre es für Sie grundsätzlich mögliche, beide Beschäftigungen parallel weiterhin auszuüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo,
    Ich arbeite seit 1 Jahr auf 450€ Basis in einem voolstationären Pflegeheim als Betreuungskraft.
    Jetzt hat man mir mitgeteilt das der AG etwa übersehen hatte. In § 85 SGB XI, (8) Die Vereinbarung des Vergütungszuschlags nach § 84 Absatz 8 steht, das in vollstationären Pflegeeinrichtungen Betreuungsskräfte sozialversichert sein müssen.

    Der AG hat mich jetzt vor die Wahl gestellt das Arbeitsverhältnis zu beenden oder ab 1.4 auf 15 Std, anstelle von 10 Stunden die Woche zu gehen und somit sozialversicherungspflichtig zu sein. Dies würde aber mit Abzüge und hören Spritkostem bedeuten das ich nicht viel mehr Geld am Ende bekomme als mit 10 Wochenstunden. Mehr arbeiten ist für mich mit 3 kleinen Kindern nur schwer möglich.

    Meine Frage ist. Gibt es eine Möglichkeit für mich irgendwie trotzdem auf 450 weiter zu arbeiten? Ist das erlaubt mich in diesem Fall zu kündigen?

    Es wird händeringend nach Betreuungskräften gesucht und dann werden einen vom Gesetz solche Steine in den Weg gelegt!

    Mit freundlichen Grüßen

    • Hallo Julia,

      wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zur Auslegung des zitierten § 85 SGB XI Absatz 8, sowie zu den arbeitsrechtlichen Folgen nicht beraten können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.

      Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo nochmal,
        Schade das sie mir nicht weiter helfen können. Das könnte mir das Bundesministerium für Arbeit auch nicht wirklich.
        Wenn sie als Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs zuständig sind. Können sie mir dann folgende Frage beantworten.

        Wenn ich einen Minijob ausübe. Gilt diese Arbeit dann nicht auch als sozialversicherungspflichtig da ja der Arbeitgeber pauschale Beträge abzuführen hat?

        • Hallo Julia,

          bei einem Minijob handelt es sich nicht um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Dieses liegt erst dann vor, wenn der monatliche Verdienst durchschnittlich über 450 Euro liegt.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Hallo,
    Wie kann ich als Arbeitgeber, meine minijobbern anmelden.
    Gibt online Formular zum unterladen?
    Wenn ja, wo finde ich die.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Hallo,

      da die benötigten Informationen etwas umfangreicher sind und viele Verlinkungen enthalten, erhalten Sie unsere Antwort direkt per E-Mail.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Hallo,ich hatte einen Minijob in einem privat Haushalt als Reinigungskraft und habe zum Februar gekündigt,einvernehmlich.
    Nun ist es So,das ich im Januar kein Gehalt bekommen habe und im Februar das Gehalt vom Januar bekommen hab.Das restliche fehlende Gehalt will mein Exchef nicht bezahlen und hat mich überall blockiert.
    Er sagte zu einer anderen Ehemaligen Mitarbeiterin,dass er auf Anraten deines Firmenanwalt,nicht mehr antworten und auch nicht zahlen würde.Dies kann ich mir nicht vorstellen,was kann ich jetzt machen um an mein restliches Gehalt zu kommen?

    • Hallo Melanie,

      uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.

      Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es jedoch behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Guten morgen,
    Ich arbeite auf 360€ Basis a‘ 2 Std am Tag , nun bin ich seit 6 Wochen Krangeschrieben und kann den Job auch leider wegen eines Chronischrn Rückenleidens auch nicht weiter ausführen , da ich auch vom Amtsarzt ein Gutachten bekommen hab das ich wegen meines Rückens keine Zwangsstellung mehr einnehmen darf .
    Mir kann der Betrieb auch keine Alternative bieten wo keine Zangstellung einnehmen muss , daraufhin gab es mit meiner Chefinn einige schwirigkeiten zwecks der abmeldung in der Minijobcentrale , erst wollte meine Chefin mich abmelden nach ca 2 Wochen der Krankmeldung wurde mir mitgeteilt das ich mich selber abmelden müsse .
    Wie soll ich mich jetzt verhalten ?
    Da ich seit 25.01.19 Krankgeschrieben bin und auch weiterhin Krankgeschrieben bin hab ich mich versucht bei der Arge schlau zu machen , die Arge hat mir geraten mich bei ihnen über den Sachverhalt zu erkundigen .
    Was passiert wenn ich mich selber abmelde und was muss ich dabei beachten .
    Vielen Dank für ihre Mühe

    MfG

    • Guten Tag Frau Weber,

      die Auskunft Ihrer Arbeitgeberin ist nicht richtig. Sie als Beschäftigte können sich nicht bei der Minijob-Zentrale abmelden. Das Melde- und Beitragsverfahren obliegt ausschließlich Ihrer Arbeitgeberin.

      Wir empfehlen Ihnen nochmals das Gespräch mit Ihrer Arbeitgeberin zu suchen. Die Kolleg*innen des Service-Centers sind Ihrer Arbeitgeberin auch gern bei Fragen zum Erstellen der notwendigen Meldungen behilflich. Das Service-Center ist montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 zu erreichen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Hallo. Ich hätte mal eine Frage. Ich habe einen 450 Euro Job. Jetzt hab ich gekündigt und mir stehen noch 4 Tage Urlaub zu. Mit diesen 4 Tagen komme ich aber über 450 Euro und höchstwahrscheinlich über die 5400 Euro Jahresbrutto. Jetzt meine Frage: Wird mir dann die Bezahlung des Urlaubes negativ angelastet und der Minijob wird als versicherungspflichtig Job angerechnet?

    • Hallo Frau Sielaff,

      kann der Urlaub wegen Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten, das heißt auszubezahlen. Voraussetzung für die Urlaubsabgeltung ist also die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

      Bei der Urlaubsabgeltung handelt es sich um beitragspflichtiges einmalig gezahltes Arbeitsentgelt. Dies führt nicht zur Beendigung eines 450-Euro-Minijobs und Eintritt von Sozialversicherungspflicht. Vielmehr wird die Zahlung, wie ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Ereignis gewertet. Im Einzelfall kann es daher in dem für die Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgeltes maßgebenden Prognosezeitraum zum Überschreiten der monatlichen Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro und auch der jährlichen Arbeitsentgeltgrenze von 5.400 Euro kommen. Dabei ist die Höhe des Arbeitsentgeltes, in dem Monat in dem die Entgeltgrenze unvorhersehbar überschritten wird, unerheblich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Guten Tag, ich hab eine Frage. Und zwar ist es ja geregelt das ich bei einem Minijob im Monat mindestens 179 € bekomme, also für 19,06 Stunden im Monat.
    Was ist wenn ich die Stundenzahl aus Arbeitsmangel nicht erreiche?
    Muss mein Arbeitgeber mir dann trotzdem die 179 € zahlen.
    Gruss Bianca

    • Hallo Bianca,

      einen Mindestbetrag, welcher für einen Minijob gezahlt werden muss ist nicht festgelegt. Den Lohn vereinbaren Sie individuell mit Ihrem Arbeitgeber beispielsweise im Arbeitsvertrag. Beachtet werden müssen hierbei jedoch auch die gesetzlichen Regelungen zum Mindestlohn. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blog-Beitrag zum Mindestlohn: http://t1p.de/Blogbeitrag-Mindestlohn-2019

      Mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Hat der Arbeitgeber keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers trägt er das rechtliche und finanzielle Risiko. In diesem Fall befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet – es sei denn, es wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Dann kann Leerlauf zu Minusstunden führen. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer aber kein Arbeitszeitkonto und damit das Risiko von Minusstunden „aufdrücken“. Mit einem Arbeitszeitkonto und der Möglichkeit von Minusstunden muss sich der Arbeitnehmer einverstanden erklärt haben.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Hallo Liebes Team,

    ich habe in den letzten zwei Jahren einen Minijob A ausgeführt (neben meiner Vollzeitstelle). Jetzt habe ich am 01.03. einen neuen Minijob B angefangen. Leider hat sich das aber mit der Kündigung des alten Minijobs A überschnitten, sodass ich jetzt zwei Monate lang bei Minijob A und B angemeldet bin aber nur bei B arbeite. Da ich neben meinem Vollzeit-Hauptberuf ja nur einer Nebentätigkeit nachgehen darf, frage ich mich ob es hier zu Problemen kommen kann? Bzgl. Versicherung oder Lohnsteuer? Ich habe keine Einkünfte mehr durch Minijob A.

    Vielen Dank für eure Rückmeldung!

    • Hallo Laura,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei (Arbeitgeber A). Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet (Beschäftigung bei Arbeitgeber B). Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge in diesem zweiten Minijob an.

      Ihr Minijob bei Arbeitgeber B wäre damit für die Zeit der Überschneidung sozialversicherungspflichtig an Ihre Krankenkasse zu melden. Mit dem Tag der Abmeldung des alten Minijobs bei Arbeitgeber A, kann Sie Ihr neuer Arbeitgeber B dann bei der Minijob-Zentrale anmelden.

      Wir empfehlen Ihnen jedoch parallel das Gespräch mit Ihrem alten Minijob-Arbeitgeber zu suchen und abzuklären, ob auch eine frühere Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses möglich ist – zumal Sie gemäß eigener Angabe kein Entgelt mehr aus diesem Minijob beziehen. In diesem Zusammenhang möchten wir auch erwähnen, dass aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht durch Ihren Arbeitgeber eine Abmeldung bei der Minijob-Zentrale mit dem Meldegrund „34 (Ende des Fortbestehens eines sv-rechtlichen Beschäftigungsverhältnisses)“ zu erstellen ist, wenn Sie länger als einen Monat kein Entgelt erhalten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Ich arbeite im sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Aus Wirtschaftlichkeit hat mein Arbeitgeber jetzt die Idee mich für einige Zeit im Midijob arbeiten zu lassen. Ist das erlaubt?

    • Hallo Jenny,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde-und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Bei einem Midijob (450,01 bis 850 Euro) handelt es sich ebenfalls um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Ein Minijob hingegen liegt bei einem Arbeitsentgelt bis 450 Euro vor.
      Bezüglich der arbeitsrechtlichen Zulässigkeit zur Herabsetzung der Arbeitsstunden und des Arbeitsentgelt empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  19. Guten Tag. Minijob zentrale. Seit einen Monat fersuche ich Telefonische Beratung bekommen, aber ohne Erfolg. Ich arbeite seit Zehen Monate bei Firma SHS in Ulm, in diesem Zeitraum habe ich noch keinen Arbeitsvertrag bekommen. Wie soll ich weiter gehen. Geben Sie mir bitte einen Rat. Und eine Antwort. Auf GMX.de.

    • Guten Tag Herr Klemusch,

      ein Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien.
      Obwohl Sie auch ohne schriftliche Vereinbarungen einen wirksamen Arbeitsvertrag abschließen können, ist es zu empfehlen, jeden Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten.
      Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.

      Das muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses tun, es sei denn, dass der Arbeitnehmer nur zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wurde.

      Die Pflicht des Arbeitgebers zur Aushändigung eines schriftlichen Nachweises ändert aber nichts daran, dass Arbeitsverträge auch mündlich wirksam geschlossen werden können. Auch mündliche Arbeitsverträge sind „vollgültige“ Arbeitsverträge.
      Falls Sie keinen schriftlichen Arbeitsvertrag bzw. eine schriftliche Niederschrift bisher ausgehändigt bekommen haben, obwohl sie länger als einen Monat in Ihrem Betrieb beschäftigt sind, sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Hallo!
    Ich studiere und habe einen Minijob (450€ Basis). Ist es möglich zusätzlich als freier Mitarbeiter zu arbeiten (Selbstständige Tätigkeit)?
    Muss das Einkommen durch die freie Mitarbeit mit dem Minijob verrechnet werden? Wie viel darf ich durch die Arbeit als freier Mitarbeiter maximal dazuverdienen ohne die Vorteile des Minijobs zu gefährden?
    Viele Grüße, Jens

    • Hallo Jens,

      wir gehen davon aus, dass die Tätigkeit als freier Mitarbeiter nicht bei Ihrem Minijob-Arbeitgeber, sondern bei einem anderen Arbeitgeber / Auftraggeber ausgeübt wird.

      Bei einer selbständigen Tätigkeit handelt es sich nicht um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Das bedeutet für Sie, dass Sie diese Tätigkeit parallel zu Ihrem Minijob ausüben können. Beide Einkommen werden nicht zusammengerechnet. Ihr Minijob bleibt daher sozialversicherungsfrei – unabhängig davon, wie hoch Ihr Einkommen aus der selbständigen Tätigkeit ist.

      In wieweit das zusätzliche Einkommen Einfluss auf Ihre Krankenversicherung hat bitten wir Sie, bei Ihrer zuständigen Krankenkasse zu klären.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Liebes Minijob-Zentrale Team!

    Ich frage mich, ob ich neben zwei Minijobs (bin durch beide bei 450€ monatlich) noch einer kurzfristigen Beschäftigung nachgehen kann? Und wie viel darf ich bei der kurzfristigen Beschäftigung dazuverdienen? Durch die beiden Minijobs bin ich bereits bei 450€/Monat.

    Eine Alternative wäre, dass ich eine der beiden geringfügig entlohnten Beschäftigungen aufgebe und zu der einen verbleibenden geringfügig entlohnten Beschäftigung die kurzfristige Beschäftigung aufnehme.

    Danke schon mal für die Hilfe!
    Grüße,
    Anna

    • Hallo Anna,

      es ist möglich neben Ihren beiden 450-Euro-Minijobs noch eine kurzfristigen Minijob auszuüben. Ein kurzfristiger Minijob liegt generell vor, wenn die Beschäftigung im Laufe des Kalenderjahres auf nicht mehr als 3 Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage begrenzt ist. Auf die Höhe des Verdienstes kommt es bei einem kurzfristigen Minijob nicht an. Es erfolgt auch keine Zusammenrechnung mit Ihren beiden 450-Euro-Minijobs.

      Nähere Auskünfte zu kurzfristigen Minijobs finden Sie auf unserer Internetseite unter folgenden Link: http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Liebes Minijob-Zentrale – Team,
    ich bin Vollzeitstudentin und würde meinen Teilzeitvertrag gerne auf 10 Std. die Woche erhöhen. Damit würde ich Rund 700 Euro im Monat verdienen und somit aus der gesetzlichen Familienversicherung ausscheiden. Wäre es möglich aufgrund des Werkstudentenprivilegs doch in der Familienversicherung zu bleiben? Muss ich für das Werkstudentenprivileg einen Werkstudentenvertrag haben oder reicht der „Studentenstatus“?
    Vielen Dank für die Hilfe.

    • Hallo Lena,

      in Beantwortung Ihrer Anfrage möchten wir Sie bitten, dass Sie sich an Ihre zuständige Krankenkasse wenden.

      Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  23. Hallo Team der Minijob-Zentrale,

    ich habe es nicht genau in Erinnerung aus den Vorjahren: Bekomme ich für meine Haushaltshilfe im Privathaushalt eine Bescheinigung über die im Jahr 2018 gezahlten Abgaben (für die Steuererklärung)? Wenn ja, wann wird diese versandt?
    Falls nein, sind die im Jahr 2018 tatsächlich gezahlten Abgaben (unabhängig davon, ob sie in der Januarabrechnung beispielsweise bereits 2017 angefallen sind) zusätzlich zum Arbeitslohn absetzbar, oder nur die tatsächlich in 2018 monatlich angefallenen Abgaben? Falls letzteres korrekt ist – gibt es die Möglichkeit eine Übersicht zu erhalten, da es mehrmals zu Gutschriften durch Arbeitsunfähigkeit kam.

    Vielen Dank,
    freundliche Grüße
    M- Paul

    • Guten Tag Herr Paul,

      haben Sie Ihre Haushaltshilfen mit dem Haushaltsscheck bei der Minijob-Zentrale angemeldet, können Sie jährlich 20% der entstandenen Kosten – höchstens 510 Euro – von Ihrer Steuerschuld abziehen.

      Nach Ablauf eines Kalenderjahres erhalten Sie automatisch eine Bescheinigung für das Finanzamt. Sie beinhaltet neben der Höhe des im Vorjahr gezahlten Arbeitsentgelts auch die darauf entfallenden Abgaben.

      Für das Kalenderjahr 2018 wurden die entsprechenden Bescheinigungen bereits erstellt. Sie wird Ihnen in den nächsten Tagen per Post zugehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  24. Hallo Minijobzentrale,
    Ich weiss nicht genau ob ich mit meine Frage bei euch richtig bin.
    Ich hatte bislang nur 450 euro Jobs und das hat neben der Schule alles gut funktioniert. Momentan arbeite ich noch als mini jobberin und wollte eigentlich eine Vollzeitstelle suchen, jedoch habe ich eine Teilzeitstelle gefunden wo ich ca. 1.100 euro verdiene. Möchte deswegen nebenbei noch weiter den minijob machen. Aber kann es sein dass ich dan auch die 450 mit versteuern muss bzw. wechsel ich dadurch in die 6. Steuer klasse statt der 1. Weil ich dan 2 Jobs habe ?

    Freundliche Grüße

    • Hallo,

      neben Ihrer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie daneben einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen 450-Euro-Job auf, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und ist mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig.

      Bezüglich der Besteuerung bestimmt bei einem 450-Euro-Minijob der Arbeitgeber die Art der Besteuerung. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit 2% versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. In Ihrem konkreten Fall wäre dies dann Steuerklasse VI. In Ihrer Hauptbeschäftigung ändert sich durch die Aufnahme eines Minijobs bezüglich der Besteuerung nichts.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  25. Liebe Minijobzentrale, ich habe ein Problem mit der Bezahlung von Urlaub.Ich arbeite einmal pro Woche 4 Std. (11€pro Std.) als Reinigungskraft in einer Firma. Die Abrechnung erfolgt monatlich über das Büro eines Steuerberaters. Es ergibt sich daraus ein Urlaubsanspruch von 4 Tagen pro Jahr. Bis dahin sind wir uns ja auch einig. Nun bekomme ich aber für einen Urlaubstag nur die Summe von 24,42€. der Steuerberater beruft sich dabei auf die 13 Wochen Regelung. Ich bin der Meinung das ich für den Urlaubstag 44€ bekommen müsste. Leider kann ich ihm das nicht begreiflich machen. Mit freundlichen Grüßen Annette van Bonn

    • Hallo Frau van Bonn,

      gerne erklären wir die Berechnung des Urlaubsentgelts an einem Beispiel.

      Ein Minijobber arbeitet an 2 Tagen der im Übrigen im Betrieb geltenden 5-Tage-Woche. Der Urlaubsanspruch der Vollzeitbeschäftigten beträgt 20 Arbeitstage. Der Minijobber hat in den letzten 13 Wochen vor dem Urlaub insgesamt 720 Euro verdient. Nun möchte er den gesamten ihm zustehenden Jahresurlaub nehmen. Die Berechnung sieht wie folgt aus:

      Berechnung des Urlaubsanspruchs:
      20 Werktage Vollanspruch/5 Wochenarbeitstage × 2 individuelle Arbeitstage pro Woche = 8 Tage Urlaubsanspruch des Minijobbers.
      Verteilt auf 2 Tage pro Woche sind dies im Ergebnis 4 Wochen arbeitsfreie Zeit.

      Berechnung des Urlaubsentgelts:
      720 Euro/26 Arbeitstage (13 Wochen × 2 individuelle Arbeitstage pro Woche) = 27,69 Euro durchschnittliches tägliches Entgelt.
      Bei 8 Tagen Urlaub führt dies zu einem Urlaubsentgelt von insgesamt 8 Tage × 27,69 Euro = 221,54 Euro .

      Bei der Ermittlung des Urlaubsanspruchs kommt es somit grundsätzlich auf die Anzahl der Arbeitstage in der Woche an. Ändert sich durch Mehrarbeit die Anzahl der zu arbeitenden Wochentage, dann könnte sich auch der Urlaubsanspruch ändern.
      Sollten Sie diesen Anspruch durchsetzen wollen, müssen Sie als Arbeitnehmerin beweisen, dass Sie an mehreren Tagen in der Woche gearbeitet haben, die im Rahmen der Berechnung zu einem höheren Urlaubsanspruch führen würde.

      Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Urlaub-berechnen-leicht-gemacht

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  26. Hallo,

    bei meinem einzigen Minijob (Arbeitsvertrag ab 07.01.2019) habe ich mich ab 07.01.2019 von der RV befreien lassen.
    Nun habe ich mir heute überlegt, dass ich doch gerne RV-Beiträge zahlen möchte!
    Was muss ich nun unternehmen?

    Vielen Dank im Vorau und
    vG,

    • Passend zum Wetter:o)
      Hallo Sonnenschein,

      haben Sie bei Ihrem Arbeitgeber bereits einen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht eingereicht, ist dieser für die gesamte Dauer der Beschäftigung(en) bindend. Der Befreiungsantrag kann nicht widerrufen werden.

      Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht endet erst nach Ende des Minijobs. Nehmen Sie anschließend bei einem anderen Arbeitgeber einen neuen Minijob auf, können Sie sich neu entscheiden.

      Wird der Minijob beim gleichen Arbeitgeber wieder aufgenommen, muss zwischen dem Ende der ersten und dem Beginn der neuen Beschäftigung mindestens ein Zeitraum von zwei Monaten liegen. Anderenfalls wäre von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  27. Hallo,
    Ich hätte bis heute einen Minijob und war arbeitsunfähig geschrieben.der Arbeitgeber hat mir für diese Zeit meine Überstunden angerechnet und behauptet das ich für diese Zeit arbeitsmäßig nicht eingeteilt gewesen sei. Wie auch? Ich war arbeitsunfähig. Daraufhin bekam ich heute per Bote die Kündigung.
    Wie kann ich dagegen vorgehen. Mir steht doch ein Lohnfortzahlung zu auch in der Probezeit ( Arbeitsvertrag begann am 15.9.2018)
    Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar und verbleibe

    Mit freundlichen Grüssen
    Isolde Weidlein

    • Hallo Frau Weidlein,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Sie nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Anspruch auf Lohnfortzahlung haben Sie, wenn Sie bereits länger als 4 Wochen bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Eine darüber hinaus gehende Probezeit schließt den Anspruch auf Lohnfortzahlung nicht aus.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht.

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  28. Ich hab eine Frage ich bin seit ca 2 Jahren in ein Mini Job in Monat maximal 20 bis 25 Stunden und habe vor einen halbem jahr noch ein Versicherungsflichtigen Job dazu bekommen da gehe ich die Woche 21.15 Stunden in Monat komme ich da unter 100 Stunden also so zu sagen beide Jobs Teilzeit jetzt meine Frage mir wurde heute angeboten noch 1 Stunde am Tag zu arbeiten in ein 3 job so zusagen darf ich noch ein 3 anhemen da es ja bei den 3 nur um 1 Stunde am tag geht

    • Hallo Silvana,

      haben wir Sie richtig verstanden: Sie üben eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung (Teilzeit) aus und haben daneben bereits einen 450-Euro-Minijob?

      Dann ist ein weiterer 450-Euro-Minijob nicht mehr möglich. Neben Ihrer Hauptbeschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder weitere wird sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet.

      Tip: Ist die neu geplante Beschäftigung von vornherein auf einen Zeitraum von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen begrenzt, liegt dem Grunde nach ein kurzfristiger Minijob vor. Kurzfristige Minijobs können Sie auch neben Ihrer Hauptbeschäftigung und Ihrem bereits bestehenden 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  29. Guten Morgen. Ich erhalte 450 Euro monatlich, verdiene 10 € + 1 € Bonus auf Arbeitszeit…..Ist das rechtens, dass ich für meinen Urlaub und auch Feiertage nur 10 € erhalte????

    • Hallo Malu,

      wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu dieser arbeitsrechtlichen Einzelanfrage im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  30. Guten Tag!

    Derzeit bin ich neben meinem Studium in einer Firma als geringfügig Beschäftigte angestellt. Ich arbeite dort seit Jahresbeginn auf Stundenbasis und komme auf maximal 240€ Lohn pro Monat.

    Es hat sich nun eröffnet, dass ich für 2 Monate als wissenschaftliche Hilfskraft (geringfügige Beschäftigung) an der Universität arbeiten kann (11,50€/h). Insgesamt sind an der Universität 30h pro Monat geplant. In diesen zwei Monaten hätte ich demnach ein zusätzliches Einkommen von 345€ pro Monat.
    Zusammen mit der bereits bestehenden Arbeit in der Firma käme ich in den zwei Monaten, in denen sich die Tätigkeiten überschneiden auf 585€ (errechnet aus maximal 240€ aus der Firma und 345€ von der Universität).

    Meine Frage ist Folgende: Verliere ich den Status als geringfügig Beschäftigte, wenn ich die Arbeit an der Universität zusätzlich zu meiner Arbeit in der Firma aufnehme? Da die universitäre Beschäftigung nur 2 Monate andauern würde, käme ich im Jahresdurchschnitt auf weniger als 450€/Monat im Jahr, auch wenn ich in besagten zwei Monaten 585€ verdiene. Die Jahresgrenze von 5400€ würde demnach nicht überschritten und auch die monatlichen 450€ würde nur 2 mal (in besagten 2 Monaten) im Jahr überschritten werden.

    Vielen Dank im Voraus!
    Marie

    • Guten Tag Marie,

      die Einkommensgrenze von 5.400 Euro bezieht sich auf eine 12 Monate durchgängig bestehende Beschäftigung. Wird ein Minijob beispielsweise nur für zwei Monate ausgeübt, muss die Einkommensgrenze anteilig ermittelt werden. Im Fall von einer 2 Monaten dauernden Beschäftigung sind das dann entsprechend nur 900 Euro.

      Nehmen Sie die geplante Beschäftigung im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs auf, wird damit zusammen mit Ihrem zweiten Minijob die durchschnittliche Grenze von 450 Euro im Monat überschritten. Beide Beschäftigungen sind dann sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse zu melden. Ob das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann entscheidet ebenfalls Ihre Krankenkasse. Nach Beendigung der Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft kann Ihr jetziger Minijob Arbeitgeber die Beschäftigung wieder als 450-Euro-Minijob anmelden.

      Tip: Da es sich bei der geplanten Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft um eine von vornherein auf zwei Monate begrenzte Tätigkeit handelt, käme hierfür grundsätzlich auch eine kurzfristige Beschäftigung in Frage. Diese können Sie neben einem 450-Euro-Minijob (und auch einer Hauptbeschäftigung) sozialversicherungsfrei ausüben. Der Verdienst spielt hierbei keine Rolle. Es erfolgt auch keine Zusammenrechnung mit ihrem bereits bestehenden 450-Euro-Minijob. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? “ http://t1p.de/MJZE-Blogbeitrag-kurzfristig-Minijob-Hauptjob

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  31. Ich habe eine allgemeine Frage zu kurzfristigen Beschäftigungen. Ich bin Studentin und wollte fragen ob es möglich ist, bei mehreren Arbeitgebern tätig zu sein? Genauer gesagt, ist es möglich während der 2- monatigen Pause die man bei Arbeitgeber Nr 1 einlegen muss (aufgrund der Rahmenvereinbarung) in dieser Zeit bei Arbeitgeber Nr 2 als kurzfristig beschäftigte tätig zu sein?

    Vielen Dank,

    • Guten Tag,

      grundsätzlich ist es möglich, dass Sie eine kurzfristige Beschäftigung auch bei mehreren Arbeitgebern im Jahr ausüben – jedoch dürfen Sie als Arbeitnehmer auch in diesem Fall die Gesamtgrenze von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen nicht überschreiten.
      Kurzfristige Beschäftigungen, welche Sie ggf. bereits bei einem anderen Arbeitgeber in diesem Kalenderjahr ausgeübt haben, sind einem neuen Arbeitgeber mitzuteilen, sodass dieser sie in seine sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung mit einbeziehen kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  32. Hallo, als zukünftiger Arbeitgeber im Bereich minijob informiere ich mich.
    Es fällt auf, daß die herunterzuladenden Broschüren reichlich mit orangenen
    Farben versehen sind. Wenn ich mir eine Broschüre herunterlade, so sind die
    Farbpatronen gelb und rot meines Druckers schnll leer. ich muß mir dann neue Farbpatronen besorgen und die bekomme ich natürlich für teures Geld im 20 km entfernten Ort. Eine aufwendige und kostspielige Sache. Das geht doch auch anders! Mit freundlichem Gruß M.Dreger
    08/02/2019

    • Hallo Frau Dreger,

      die Broschüren, welche unter unserer Rubrik „Service“ auf der Homepage hinterlegt sind, senden wir Ihnen natürlich auch gern in gedruckter Form zu.
      Teilen Sie uns einfach mit, welche Broschüren Sie benötigen.
      Nutzen Sie hierfür gern unser Kontaktformular: http://t1p.de/MJZE-Kontaktformular
      Hiermit können Sie uns Ihre Nachricht mittels gesicherter Datenübertragung übermitteln und sind damit vor unberechtigten Zugriffen geschützt.

      Oder rufen Sie uns an. Unter der Rufnummer 0355 – 2902 70799 sind unsere Kolleginnen und Kollegen montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  33. Hallo ich habe eine Frage Ich bin jetzt in erwebsminderungsrente( volle )und möchte 450 Euro dazu verdienen was muss ich beachten

    • Hallo Herr Schäfer,

      neben Ihrer Erwerbsminderungsrente dürfen Sie einen, aber auch mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben. Wichtig ist, dass Sie in Summe aus allen Beschäftigungen die durchschnittliche Grenze von 450 Euro im Monat nicht überschreiten. In diesen Minijobs besteht für Sie Rentenversicherungspflicht, Sie können sich jedoch auf Antrag hiervon befreien lassen können. Zu den Auswirkungen auf Ihren späteren Altersrentenbezug sowie zu bestehenden Hinzuverdienst- oder Arbeitszeitgrenzen bitten wir Sie, sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  34. Hallo frage, wie sieht es aus wenn man krank wird und nicht arbeiten gehen kann ? Muss der Arbeitgeber trotzdem die zeit bezahlen die man nicht arbeitet. Wie verhält es sich urlaubsmäsig. Bitte um Antwort. MfG Anita Völpel

    • Hallo Frau Völpel,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

      Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. die Arbeitnehmerin arbeitet immer freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

      Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.

      Darüber hinaus haben Sie als Minijobberin auch Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner für Minijobber: http://t1p.de/Urlaubsrechner

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  35. Wie kann das sein, dass seit etwa 2 Wochen keinen Mitarbeiter telefonisch erreichen kann, geschweige denn E-Mails beantwortet werden???
    Ich versuche das täglich mehrfach an den verschiedensten Uhrzeiten!

    Also Service kenne ich da anders!!!

    • Guten Tag,

      unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Sollten wir aufgrund eines sehr hohen Anrufervolumens einmal schwer zu erreichen sein, bieten wir Ihnen auch gern einen Rückruf an. Hierzu nutzen Sie einfach das Kontaktformular auf unserer Homepage: http://t1p.de/Minijob-Kontaktformular

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  36. Liebes Blog-Team,

    Unser gemeinnütziger Sportverein beschäftigt mehrere Trainer. Einige arbeiten wenig und auf Übungsleiterbasis(unter 2400€ im Monat). Andere überschreiten diese Grenze und arbeiten in der Kombination Minijob plus Übungsleiter. Bis auf wenige Ausnahmen, die bocht einen Hauptberuf ausüben, handelt es sich um Studenten oder Schüler.
    Nun stellt sich uns die Frage, ob nicht eventuell für einige ein kurzfristiger Minijob in Frage käme. Unklar ist mir bislang:

    1.Lässt sich ein kurzfristiger Minijob mit der Übungsleiterbasis bei einem Arbeitgeber kombinieren?
    2. Fall Ja, geht das dann nur wenn die 70 Tage im Kalenderjahr eingehalten werden oder wäre es z.B. möglich einen Teil auf Übungsleiterbasis abzurechnen und den Rest z.B. 40 übrige Tage als kurzfristigen Minijob.

    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Gruß
    A.Struck

    • Hallo Frau Struck,

      grundsätzlich kann die Übungsleiterpauschale auch mit einem kurzfristigen Minijob kombiniert werden. Beachten Sie bitte, dass eine solche Beschäftigung von vornherein auf den Zeitraum von 70 Arbeitstagen oder 3 Monaten begrenzt sein muss und nicht berufsmäßig ausgeübt werden darf.

      Ist beispielsweise der Einsatz eines Studenten in Ihrem Verein von vornherein auf den Zeitraum von maximal für 70 Arbeitstage begrenzt, können Sie auch in diesem Fall die Übungsleiterpauschale en bloc ansetzen. Gemeldet wird das Beschäftigungsverhältnis dann erst ab dem Tag, ab dem der Übungsleiterfreibetrag aufgebraucht ist.

      Wir möchten Ihnen das gern an einem Beispiel erklären:

      Jens ist momentan Student. In seiner Freizeit spielt er Fußball in einem Verein und wird im Jahr 2019 auch als Trainer der Nachwuchsmannschaft eingesetzt. Er übt keine weiteren Beschäftigungen aus. Das Training findet in der Regel zweimal wöchentlich und nur in den Monaten April bis Oktober statt. Hieraus ergibt sich ein maximaler Einsatz von 62 Arbeitstagen im Jahr. Die Übungsleiterpauschale soll angewandt werden.

      Lösung:
      Die Übungsleiterpauschale wird durch den Verein en bloc angewendet. Der Betrag von 2.400 Euro wird Ende Mai aufgebraucht sein. Jens wird in dieser Zeit das Training an 18 Tagen übernehmen. Für seine weiteren Einsätze als Trainer ab dem Monat Juni bis Oktober ist Jens als kurzfristig Beschäftigter anzumelden. Berufsmäßigkeit im Status der Person liegt nicht vor, da Jens momentan Student ist. Die maximale Zeitdauer von 70 Arbeitstagen wird während des Jahres 2019 nicht überschritten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  37. Hallo,

    Ich habe derzeit zwei Minijobs werde aber nun zusätzlich in einer Festanstellung arbeiten.

    Nachgelesen habe ich bereits,
    Dass dann der zweite minijobzentrale in eine geringfügige Beschäftigung umgewandelt werden muss.

    Meine Fragen an euch sind nun folgende:
    Die geringfügige Beschäftigung darf 70 im Jahr nicht überschreiten?
    Darf zusammen mit dem anderen minijob nicht mehr als 450.- Euro pro Monat erbringen…. oder ist dieser einverdienst davon losgelöst?
    Und als letztes: gibt es bei der geringfügigen beschäftigung eine Grenze für den Stundenlohn bzw. gibt es in diesem Zusammenhang Dinge, die zu beachten sind?

    Danke für eure Antworten!

    Grüsse

    • Hallo Helena,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen wurden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei. Jeder weitere, ggf. auch höher entlohnte 450-Euro-Minijob, wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die monatlichen Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen im zweiten Minijob dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge an.

      Neben Ihrer Hauptbeschäftigung und einem 450-Euro-Minijob können Sie jedoch parallel auch noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Dieser kurzfristige Minijob wird nicht mit Ihrer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und Ihrem Minijob zusammengerechnet. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“ http://t1p.de/Minijob-Zentrale-Blog

      Für ganz Deutschland gilt eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze – der flächendeckende Mindestlohn von mindestens 9,19 Euro brutto je Zeitstunde. Dieser gilt grundsätzlich für alle Beschäftigten in Deutschland und damit auch für Minijobber – im gewerblichen Bereich und im Privathaushalt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  38. Hallo,ich habe eine Frage,und zwar:
    Ich habe einen Minijob in einem privat Haushalt,als Reinigungskraft und laut Arbeitsvertrag feste Arbeitstage und Zeiten.
    Jetzt kommt es immer öfter vor das mein Chef Abends vor den Arbeitstagen sagt,du brauchst nicht kommen.
    Darf er das einfach und wie ist das dann mit der Bezahlung?Ich bekomme ja auch kein Geld an den Tagen wo ich nicht kommen soll.

    • Hallo Melanie,

      mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitnehmer gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben.

      Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet – es sei denn, es wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Dann kann Leerlauf zu Minusstunden führen. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer aber kein Arbeitszeitkonto und damit das Risiko von Minusstunden „aufdrücken“. Mit einem Arbeitszeitkonto und der Möglichkeit von Minusstunden muss sich der Arbeitnehmer einverstanden erklärt haben.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  39. Hallo. Starte zum 1.3.19 einen neuen minijob im der Personenbeförderung .
    Meine einsatztage sind alle nur sonntags
    Hier fuer bekomme ich statt 10 euro die unter der woche bezahlt werden 15 euro die stunde. Heisst das jetzt in meinem Fall das ich auch 45 std max im monat arbeiten darf und die 5 euro zulagen x 45 std jeden monat auf die 450 euro „on top“ kommen? Andonsten duerfte nur 30 std arbeiten. Danke fuer Ihre Antwort vorab vg

    • Hallo Mario,

      laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind.

      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie einen Stundenlohn von bis zu 25 Euro erzielen und Zuschläge für geleistete Arbeit an Sonntagen erhalten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt.

      Bitte klären Sie zunächst mit Ihrem Arbeitgeber, ob es sich bei den 5 Euro aus Ihrem Beispiel um einen Sonntagszuschlag handelt. Ist dies der Fall können diese Zuschläge „on top“ zu den 450 Euro monatlich gezahlt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  40. Pingback: Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018 | Die Minijob-Zentrale

  41. Guten Tag.
    Ich möchte gern Arbeiten gehen auf 450 € Basis in klostermansfeld bei der Feuerwehr.
    Ich bin Mutter von 3 Kindern 2 schulpflichtige und der kleine geht ab 1.04.2019 in die Kita.
    Ab Mai würde ich geringfügig Arbeiten gehen

    • Hallo Frau Kennerer,

      im Minijob zahlen Sie als Arbeitnehmer grundsätzlich nur den Eigenanteil zur Rentenversicherung in Höhe von momentan 3,6 Prozent – vorausgesetzt, Sie haben keinen Befreiungsantrag gestellt.
      Es ist jedoch auch möglich, dass Ihr Arbeitgeber die Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent von Ihrem Verdienst einbehält – jedoch nur dann, wenn ausdrücklich einen Bruttolohn mit Ihnen vereinbart wurde. In diesem Zusammenhang spricht der Fachmann vom Abwälzen der Steuer.
      Wir empfehlen Ihnen daher zur endgültigen Klärung das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  42. Guten Tag,

    Ich werde ab März zwei sozialversicherungspflichtige Jobs annehmen (19 und 15 Stunden).
    Ich habe allerdings noch einen Minijob.
    Ein Job wird in Lohnsteuerklasse 1 und der andere in Lohnsteuerklasse 6 eingestuft.
    ist es richrig, dass mein 450 Euro-Job dann ebenfalls versteuert wird?
    Und wenn ja, wo muss ich das denn wie angeben?

    • Hallo Anna,

      seitens der Sozialversicherung können Sie neben einer oder auch mehreren versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigungen einen 450-Euro-Minijob ausüben.

      Bezüglich des Steuerrechts kann in einem 450-Euro-Minijob der Arbeitgeber die Art der Besteuerung bestimmen. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerkarte versteuert wird.
      In Ihrem konkreten Fall empfehlen wir Ihnen daher mit Ihrem Minijob-Arbeitgeber und Ihrem zuständigen Finanzamt zu sprechen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  43. Ich möchte jemanden als geringfügig Beschäftigten (gewerblich) einstellen, der bereits eine Hauptbeschäftigung hat.
    – Demnach muss ich nur Abgaben zur KV zahlen, wenn der Arbeitnehmer auf RV-Beiträge verzichtet, richtig? Also auch keine pauschale Lohnsteuer von 2%? Insgesamt wären dann Abgaben in Höhe von 70,60 € zu zahlen und der Arbeitnehmer muss nichts zahlen?
    – Die Bezüge wären jeden Monat gleich (250,00 €). Also kann ich dann einen Dauerbeschäftigungsauftrag erteilen und Ihnen demnach einen Lastschrifteinzug erteilen?
    – da ich nur einen geringfügig Beschäftigen habe, entfällt für mich das elektronische Meldeverfahren? Muss ich dann noch etwas beachten?
    – wenn ich das Papiermeldeverfahren nutze, wo kann ich das Formular zur Meldung herunterladen.

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort und Hilfe!
    Freundliche Grüße
    Martina

    • Hallo Martina,

      als Arbeitgeber eines Minijobbers im gewerblichen Bereich zahlen Sie pauschale Abgaben zu unterschiedlichen Bereichen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

      Krankenversicherung: Die pauschalen Beiträge in Höhe von 15 Prozent vom Verdienst werden immer dann fällig, wenn Ihr Minijobber gesetzlich krankenversichert ist – unabhängig davon, ob er eigene RV-Beiträge zahlt oder nicht.

      Rentenversicherung: Hierfür werden in jedem Fall 15 Prozent vom Arbeitslohn für den Arbeitgeber erhoben. Stellt der Arbeitnehmer keinen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht, zahlt er zusätzlich die Differenz bis zum vollen Rentenversicherungsbeitrag von aktuell 18,6 Prozent – im Moment also 3,6 Prozent.

      Pauschsteuer: Hier hat der Arbeitgeber die Wahl. Es besteht zum einen die Möglichkeit das Einkommen aus dem Minijob pauschal mit 2 Prozent zu versteuern oder aber die Versteuerung über die individuellen Lohnsteuermerkmale des Arbeitnehmers vorzunehmen. Bei der Entscheidung sollten Sie jedoch immer die Gesamtsituation des Arbeitnehmers berücksichtigen, damit ihm hierdurch keine Nachteile entstehen.

      Umlage U1: Im Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen im Krankheitsfall U1 nehmen alle Unternehmen teil, die regelmäßig nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigen. Der Beitrag liegt hier momentan bei 0,9 Prozent

      Umlage U2: Diese fällt in jedem Fall mit momentan 0,24 Prozent an.

      Insolvenzgeldumlage: Die Insolvenzgeldumlage beträgt derzeit 0,06 Prozent. Arbeitgeber, die Arbeitnehmer im Inland beschäftigen, sind zur Zahlung der Insolvenzgeldumlage verpflichtet. Nur wenige Arbeitgeber sind von der Zahlung ausgenommen. Welche das sind, können Sie hier nachlesen: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/03_infos_fuer_arbeitgeber_und_entgeltabrechner/08_umlage_insolvenzgeld/node.html

      Bei der Berechnung Ihrer individuell zu zahlenden Beiträge hilft Ihnen sicher unser Minijobrechner: https://www.minijob-zentrale.de/SiteGlobals/Forms/Minijob-Rechner/Minijob_Rechner_2018_formular.html

      Bleiben das Arbeitsentgelt Ihrer Minijobber und somit auch die Abgaben über einen längeren Zeitraum unverändert, können Sie einen Dauer-Beitragsnachweis einreichen. Damit gilt dieser dann nicht nur für den laufenden, sondern auch für die folgenden Abrechnungsmonate – so lange, bis Sie wegen einer Änderung, z. B. des Bemessungsentgelts, einen neuen (Dauer-)Beitragsnachweis einreichen. Bei Erteilung eines SEPA-Basislastschriftmandates werden diese Beiträge anschließend monatlich bequem per Lastschrift eingezogen.

      Meldungen und Beitragsnachweise können Sie grundsätzlich nur durch elektronische Datenübertragung aus systemgeprüften Programmen oder mittels maschinell erstellter Ausfüllhilfen einreichen. Eine Übermittlung der Daten in Papierform oder auf Datenträger ist daher lediglich auf Antrag in Ausnahmefällen zulässig.

      Für Arbeitgeber, die keine systemgeprüften Programme einsetzen, haben die Krankenkassen die Ausfüllhilfe „sv.net“ entwickelt. Mit diesem Programm können Sie Meldungen und Beitragsnachweise unkompliziert erstellen und online an die Minijob-Zentrale oder andere zuständige Einzugsstellen übermitteln. „sv.net“ steht für „Sozialversicherung im Internet“ und wird von der Informationstechnischen Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) angeboten. Zum Schutz der Informationen werden die Daten während der Übertragung verschlüsselt. Unter folgendem Link gelangen Sie zum Programm „sv.net“: https://www.itsg.de/oeffentliche-services/sv-net/downloads/

      Hier auch noch ein hilfreicher Blog-Beitrag: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/04/11/meldungen-und-beitragsnachweise-fuer-minijobber-erstellen-so-gehts-mit-der-neuen-version-von-sv-net/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  44. Liebes Blog-Team,

    ich über derzeit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und einen Minijob aus.
    Zusätzlich würde ich gerne einen Fußballamateuervertrag unterschreiben, welcher mir mindestens mit 250€ vergütet wird.
    Ich habe gelesen, dass ich das Einkommen aus dem Fußballvertrag über meine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung abrechnen muss. Ist das korrekt?
    Wenn Ja, erfolgt die Meldung über den sozialversicherungspflichtigen Arbeitgeber oder über den Fußballverein?

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    • Hallo,

      grundsätzlich gilt: Haben Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie daneben nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen oder mehrere 450-Euro-Jobs auf, werden diese mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und sind mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig. Die Abrechnung erfolgt dabei immer über den jeweiligen Arbeitgeber.

      Hinweis: Besonderheit bei Amateursportler

      Bei Vertragssportlern wird grundsätzlich ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis zu ihrem Verein unterstellt, welches nach Maßgabe der Regelungen der einzelnen Zweige der Sozialversicherung zur Versicherungspflicht führt. Ein Beschäftigungsverhältnis liegt grundsätzlich nicht vor, wenn die für den Trainings- und Spieleinsatz gezahlten Vergütungen lediglich die mit der Tätigkeit zusammenhängenden Aufwendungen ersetzen bzw. kein Arbeitsentgelt gezahlt wird.

      In Abgrenzung zum Amateursportler wird der Vertragssportler wie folgt definiert: Vertragssportler sind regelmäßig abhängig Beschäftigte, die ihren Sport als Mittel zum Gelderwerb ausüben und damit einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen. Die Weisungsgebundenheit ergibt sich aus der vertraglich übernommenen Verpflichtung zur intensiven Mitarbeit nach den Anordnungen des Vereins. Hieran ändern auch die Zahlungen durch Dritte (zum Beispiel im Rahmen eines Sponsorenvertrags) nichts.

      Darüber hinaus wurde festgelegt, dass bei Zahlungen an Amateursportler, die ohne gesonderte schriftliche Vertragsvereinbarung allein aufgrund ihrer mitgliedschaftsrechtlichen Bindungen tätig werden, bis zu einer Höhe von 200,00 Euro im Monat keine wirtschaftliche Gegenleistung erbracht wird und damit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Vielmehr werden diese Beträge zur Motivation und Vereinsbindung gezahlt. Prämien für besondere Leistungserfolge sind bei der Beurteilung der Höhe der Vergütung zu berücksichtigen. Wie die Leistung bezeichnet wird, ist unerheblich, da es für die rechtliche Qualifizierung einer Tätigkeit nicht auf die Benennung der Leistung, sondern auf den mit ihr verfolgten Zweck ankommt.

      Bei der Freigrenze in Höhe von 200,00 Euro handelt es sich um einen Richtwert zur Feststellung eines Beschäftigungsverhältnisses. Dies bedeutet, dass auch dann von keinem Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses ausgegangen werden kann, wenn in der jährlichen Betrachtung die durchschnittliche Zahlung an den Amateursportler 200,00 Euro monatlich nicht überschreitet. Die Zusammenfassung von Zahlungen für mehrere Monate ist hierbei möglich, da anhand des Richtwertes eine Beurteilung über das Vorliegen einer Beschäftigung vorgenommen wird und nicht die beitragspflichtigen Einnahmen hierdurch festgelegt werden.

      Übersteigt die monatliche Zahlung den Betrag von 200,00 Euro aufgrund von besonderen, nachgewiesenen Aufwendungen (z. B. bei Transportkosten von notwendigen Sportgeräten), kann somit im Einzelfall eine versicherungsrechtlich relevante Beschäftigung dennoch verneint werden. Ebenso ist es möglich, dass zum Beispiel Siegprämien ohne Auswirkung auf den Status gesammelt nur einmal im Jahr ausgezahlt werden, wenn hierbei zwar im Auszahlungsmonat die 200,00 Euro Freigrenze überschritten wird, jedoch die durchschnittliche monatliche Zahlung 200,00 Euro nicht überschreitet. Ebenso ist die Zahlung eines die Freigrenze überschreitenden Betrages zu Beginn eines Jahres möglich, wenn hierdurch ebenso die durchschnittliche Zahlung die Freigrenze nicht überschreitet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  45. Hallo liebes Team,
    meine Frage wäre,ob die Elternzeit einen Einfluss auf das Weihnachtsgeld hat.
    Bin im3.Elternzeit-Jahr und arbeite seit 5Monaten auf 400€Basis.
    DANKE.

    Viele liebe Grüsse

    • Hallo Becky,

      im Rahmen eines Minijobs haben Sie die Möglichkeit regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro zu verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend sind höchstens 5.400 Euro die jährliche Verdienstgrenze. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Das Weihnachtsgeld ist bei der Verdienstgrenze von 5.400 Euro mit zu berücksichtigen.

      Ihre Frage inwieweit Ihre Elternzeit Einfluss auf Ihr Weihnachtsgeld aus dem Minijob heraus hat, können wir Ihnen nicht beantworten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  46. Hallo. Meiner Frau hat einen Minijob. Vertraglich festgelegt sind durchschnittlich 6 Stunden die Woche , Mo – Sa. Sie arbeitet in der Regel 3 Mal 2 Stunden in der Woche. In der Regel bekommt sie ihre Einsatztage für 2 Wochen vor geplant. In der Weihnachtswoche wurde sie trotz der beiden Feiertage für 6 Stunden verplant. Heilig Abend und Freitag, Samstag nach den Feiertagen. Ist das korrekt, oder hätte sie in der Weihnachtswoche nicht nur 4 statt 6 Stunden leisten müssen? Oder müssen ihr für diese Woche 2 Stunden gut geschrieben werden? Da es ja heißt durchschnittlich 6 Stunden kam es schon vor das sie in einer Woche 8 und in der darauf folgenden nur 4 Stunden leisten musste. Die Vorteile die jeder Arbeitnehmer durch Wochenfreitage hat verpuffen bei ihr gänzlich..

    • Hallo Bodo,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dieser Grundsatz gilt auch bei Feiertagen.

      Hätte Ihre Frau regulär an den genannten Feiertagen arbeiten müssen, würde Ihr auch im Minijob der Feiertag bezahlt werden. Sind im Beschäftigungsverhältnis jedoch keine fest vereinbarten Wochenarbeitstage festgelegt, erfolgt der Einsatz des Arbeitnehmers meist auf Abruf. In der Praxis werden Arbeitgeber den Arbeitseinsatz in der Regel nicht an einem gesetzlichen Feiertag planen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 00

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  47. Liebes Blogger-Team der Minijob-Zentrale
    ich arbeite im Einzelhandel wöchentlich 11,5 Std. zu unregelmäßigen Zeiten und an den Tagen von Mo-Sa. In den Wochen mit Feiertagen z. Bsp. Weihnachten bin ich auch für 11,5 Std. eingeteilt. Habe ich keinen Anspruch, auch keinen anteiligen auf Feiertage?

    Über eine Info wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Frohe Feiertage,
    Petra

    • Hallo Petra,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

      Dieser Grundsatz gilt auch bei Feiertagen. Hätten Sie regulär an diesem Tag arbeiten müssen, wird Ihnen auch im Minijob der Feiertag bezahlt. Sind im Beschäftigungsverhältnis jedoch keine fest vereinbarten Wochenarbeitstage festgelegt, erfolgt der Einsatz des Arbeitnehmers meist auf Abruf. In der Praxis werden Arbeitgeber den Arbeitseinsatz in der Regel nicht an einem gesetzlichen Feiertag planen.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  48. Guten Tag,
    ich habe bei der Dezember-Gehaltsabrechnung festgestellt, dass ich die Dauerbeitragsnachweise von Jan. bis November falsch berechnet habe. Muss ich nun für jeden Monat eine Korrektur vornehmen oder genügt es, wenn ich den Januar melde mit „Stornierung – Dauerbeitragsnachweis?“ Oder wie kannst ich sonst die Korrektur vornehmen?

  49. Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    ich bin zur Zeit hauptberuflich in Vollzeit sozialversicherungspflichtig angestellt und würde gerne parallel dazu einen Minijob am Wochenende beginnen. Mein Hauptarbeitgeber ist damit einverstanden.

    Erhält der Arbeitgeber des Minijobs nun irgendwelche Auskünfte über meine Hauptbeschäftigung:
    1. … dass ich überhaupt eine Hauptbeschäftigung habe?
    2. … Arbeitgeber der Hauptbeschäftigung?
    3. … Gehalt bei der Hauptbeschäftigung?

    Muss ich dem Minijob-Arbeitgeber überhaupt angeben, dass ich einer voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehe?

    Vielen Dank für Eure Rückmeldung und schöne Grüße,
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      um den Minijob sozialversicherungsrechtlich beurteilen zu können benötigt Ihr neuer Arbeitgeber einige Angaben, welche er in der Regel über einen Einstellungs- oder Personalfragebogen erfragt.

      Hierzu gehören unter anderem Angaben zu weiteren Beschäftigungen sowie Angaben zur Art der Beschäftigung, also ob es sich um einen weiteren Minijob oder um eine mehr als geringfügig entlohnte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt. Die Angaben des Namens oder Anschrift des weiteren Arbeitgebers sind hierbei freiwillig. Auch müssen Sie dem Minijob-Arbeitgeber nicht mitteilen, wie hoch Ihr Verdienst in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist.

      Welche Angaben Ihr neuer Arbeitgeber noch benötigt, können Sie zum Beispiel in unserem Personalfragebogen für geringfügig Beschäftigte nachlesen: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/gewerblich/01_Checkliste_BDA_Personalfragebogen.html?nn=702008

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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