Kontakt

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

577 Kommentare zu “Kontakt

  1. Hallo! Ich übe seit fast 3 Jahren einen Minijob aus…nun war mein Kind an 3 Tagen krank, so das ich mein Kind betreuen musste und das wurde mir vom Lohn abgezogen. Im letzten Jahr war ich auch einige Tage zu Hause, um mein krankes Kind zu betreuen und da wurde mir nix vom Lohn abgezogen. Was ist denn nun richtig? Werden Kind-Krankentage nicht bezahlt? Schon mal vielen Dank im Vorraus für die Antwort!

    • Hallo Kerstin,

      hat Ihr Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder ist behindert, können Sie zur dessen Pflege zu Hause bleiben und erhalten bis zu 5 Tagen Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann diese Verpflichtung durch Regelungen im Arbeitsvertrag oder aufgrund eines Tarifvertrages einschränken. Tritt dieser Fall ein, ist Ihr Arbeitgeber trotzdem dazu verpflichtet Ihnen als Minijobberin eine unbezahlte Freistellung zu gewähren.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen sich an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Hallo,
    1. ) können, nicht mehr vollzeitpflichtige Schüler, an beweglichen Ferientagen unter Berücksichtigung des JASchG den Minijob ausführen?
    2.) könnte der Arbeitgeber auch an diesen beweglichen Ferientagen auch den gesetzl. Urlaubsanspruch auszahlen?
    2.) …oder muss der Arbeitgeber den Urlaubsanspruch auf einen bestimmten Tag legen, an dem der Schüler hätte arbeiten können?
    3.) … oder kann der Arbeitgeber diesen Urlaubsanspruch „einfach auszahlen“ ohne Rücksicht auf den Wochentag? Ich meine damit, könnte der Schüler z. Bsp. an einem Schultag Urlaub ausgezahlt bekommen, obwohl der ja „rein theoretisch“ keinen Urlaub (wegen dem Schultag) machen könnte?

    Vielen Dank im Voraus und
    viele Grüße,

    • Hallo,

      Ihre erste Frage ist eindeutig mit ja zu beantworten. Das ist möglich.

      Zu Ihren weiteren Fragen:
      An erster Stelle steht immer die Urlaubsgewährung. Nur wenn dies nicht möglich ist, ist der Urlaub vom Arbeitgeber abzugelten. Weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer haben hier eine Wahlmöglichkeit.

      Es ist Urlaub zu gewähren, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist. Diese kann mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden. Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor. Eine Vereinbarung über die Abgeltung des Urlaubs im bestehenden Arbeitsverhältnis ist nicht zulässig.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo,

        vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Ich habe mich vielleicht ein bißchen missverständlich ausgedrückt.

        Ich meinte natürlich, die Gewährung des Urlaubes, was im Endeffekt zur Auszahlung am Monatsende führt.
        Kann der AG, dem Minijobber / Schüler an einem „Schultag“ Urlaub gewähren, wobei hier dann kein Erholungsefffekt eintreten würde.
        Oder muss der AG den Urlaub an schulfreien Tagen bzw. Wochenende gewähren?

        Vielen Dank im Voraus und viele Grüße,

        • Hallo,

          der Urlaub kann nur an solchen Tagen gewährt werden, an welchen der Minijobber regulär zur Arbeit verpflichtet gewesen wäre. An Tagen, an welchen der Schüler regulär frei hätte, muss auch kein Urlaubstag genommen werden.

          Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer konkreten arbeitsrechtlichen Frage zur weiteren Beratung an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Liebes Team,
    ich hätte eventuell die Möglichkeit einen Minijob auf 450 Basis zu bekommen. Zurzeit lebe ich bei meiner Mutter und beziehe außer Kindergeld keine Leistungen. Ich habe einen Behindertenausweis mit Grad 50. Vor kurzem bin ich 23 geworden, die Überprüfung auf eine lebenslange Familienversicherung aufgrund meiner Behinderung läuft noch. Am Ende würde mich interessieren, was für Abgaben habe ich vom Minijob abzuführen. Sprich wie viel bleibt mir am Ende des Monats von den 450 Euro übrige? Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

    • Hallo Annika,

      in einem 450-Euro-Minijob besteht für Sie Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Das bedeutet, Sie zahlen als Arbeitnehmer einen Eigenanteil in Höhe von aktuell 3,6 %. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen.

      Lassen Sie sich von der Rentenversicherung befreien, haben Sie grundsätzlich keine Abgaben zur Sozialversicherung.

      Weitere Informationen zum Thema Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob erhalten Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link: https://t1p.de/MJZE-Befreiung-von-der-Rentenversicherungspflicht

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Wer übernimmt dann die Kosten für meine Krankenversicherung, in dem Fall, das die Krankenkasse eine lebenslange Krankenversicherung ablehnt?
        Vielen Dank und Gruß Annika

        • Hallo Annika,

          die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Wir bitten Sie daher sich bezüglich Ihres Versicherungsschutzes an Ihre zuständige gesetzliche Krankenkasse zu wenden.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Hallo liebes Team,
    seit vielen Jahren habe ich einen normalen Vollzeitjob und nebenher einen Minijob.
    Jetzt ergibt sich die Möglichkeit, dass ich einen 2. Minijob anfangen könnte.
    Das ich diesen dann versteuern muss, ist mir bewusst.
    Wie sieht das aber von der Arbeitgeberseite aus?
    Kommen auf den AG meines 2. Minijobs dann zusätzliche Kosten zu?
    Und steht der AG des 2. Minijobs irgendwie in Verbindung, mit meinem Hauptarbeitgeber?
    Kommt da zusätzliche Arbeit auf meinen Hauptarbeitgeber zu?
    Ich bin noch etwas verwirrt, da die Vergütungen ja wohl gemeinsam betrachtet werden. Oder wird jeder Job für sich völlig losgelöst voneinander berechnet und bezahlt?
    Wie genau läuft das ab?
    Vielen Dank für die Hilfe!!
    Ganz liebe Grüße Jasmin

    • Hallo Jasmin,

      neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder weitere 450-Euro-Minijob wird sozialabgabenpflichtig – mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung – zu Ihrer gesetzlichen Krankenkasse gemeldet.

      Ihr Arbeitgeber zahlt jeweils den hälftigen Beitrag der Sozialabgaben. Berechnet werden die Beiträge in jeder Beschäftigung anhand des jeweiligen Verdienstes. Wie hoch diese Beiträge sind, dazu berät Sie Ihre zuständige Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Dieter
    Liebes Minijob-Team ,
    ich warte noch auf eine Antwort zu meiner 2 Frage von gestern.
    Hier nochmal die Frage:
    Welchen Vorteil hat mein Arbeitgeber und ich, wenn ich den Minijob in einen Midijob umwandle und ist dieses möglich?

    MfG
    Dieter

  6. Hallo Minijob-Team,
    hier ist nochmals Dieter.
    Welchen Vorteil hat mein Arbeitgeber und ich, wenn ich den Minijob in einen
    Midijob umwandle? und ist dieses möglich?
    MfG
    Dieter

    • Hallo Dieter,

      grundsätzlich ist der Wechsel von einem 450-Euro-Minijob in einen Midijob (Übergangsbereich) möglich.

      Ein Vorteil für Arbeitgeber die einen Arbeitnehmer im Rahmen eines Midijobs beschäftigen ist, dass sie im Vergleich zum Minijob geringere Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Weitere Informationen zu versicherungspflichtigen Beschäftigungen (Midijob) erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Liebes Minijob-Team,
    ich bin 63 Jahre, mein Name ist Dieter. Ich beziehe seit 01.10.2019 Altersrente.
    Habe bei meinem alten Arbeitgeber einen Minijob angenommen auf 450€ Basis.
    In meinem Arbeitsvertrag ist festgelegt: max. 45 Stunden/10€= 450€.
    Jetzt ließ man mir durch meinen Chef seitens der Buchhaltung ausrichten,
    das ich 42 Stunden arbeiten müßte, da ansonsten durch Weihnachts und Urlaubsgeld mein Verdinst von 5400€ Überschritten wird..In dem Bescheid meines Rentenversicherungsträger steht aber, das ich im Jahr (2x 450€) 900€, also zusammen 6300€ verdinen darf. (selbst in meiner aktiven Zeit kam ich nicht auf Netto 900€)
    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter

    • Hallo Herr Vetter,

      Ihr Arbeitgeber handelt hier richtig. Weihnachts- und Urlaubsgeld zählen zum Verdienst dazu und sind bei der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro zu berücksichtigen.

      Die Aussage zu einem möglichen Verdienst in Höhe von 6.300 Euro bezieht sich auf den Hinzuverdienst zu Ihrer Altersrente. Das heißt, die Altersrente wird bis zur Höhe dieses Zuverdienstes nicht gekürzt.
      Bei einem 450-Euro-Minijob können Sie durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, dürfen Sie also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
      Wenn der Jahresverdienst 5.400 Euro übersteigt, weil sich Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es drauf an, ob dies regelmäßig oder gelegentlich und nicht vorhersehbar geschieht. Die Tätigkeit bleibt ein Minijob, wenn die Überschreitung nur gelegentlich und nicht vorhersehbar, d.h. bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, passiert. In diesem Fall darf der Jahresverdienst auch mehr als 5.400 Euro betragen. Als nicht vorhersehbar gilt z.B. die Krankheitsvertretung.

      Lesetipp für Sie: Unser Blog-Beitrag vom 27. Juni 2017 zum Thema „Maximaler Hinzuverdienst zur Rente: 6.300 Euro nicht im Minijob“ – http://t1p.de/Blogbeitrag-Hinzuverdienst-Rente

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Hallo Magdalena,

    unseren herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

    Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Sollte ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden gilt Folgendes:

    Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

    In der Mutterschutzfrist gilt für die Zeit vor der Entbindung (6 Wochen) ein generelles Beschäftigungsverbot und für die Zeit nach der Entbindung (8 Wochen) ein absolutes Beschäftigungsverbot. Dies bedeutet, dass Sie in den sechs Wochen vor der Entbindung Ihre Tätigkeit weiterführen dürfen, wenn Sie diesen Wunsch gegenüber Ihrem Arbeitgeber erklären. Sie können diesen Wunsch jederzeit widerrufen.

    Eine Beschäftigung in den acht Wochen nach der Entbindung hingegen ist unter keinen Umständen erlaubt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten weitet sich dieses absolute Beschäftigungsverbot sogar bis auf zwölf Wochen aus.

    Während der Schutzfristzeit erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

    Ihre Frage zum Elterngeld beantworten die Mitarbeiter Ihrer Elterngeldstelle. Oder nutzen Sie vorab die Informationsangebote des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unter der Rufnummer 030 20179130.

    Freundliche Grüße

    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Guten Abend,

    ab wann können 16jährige Schüler/-innen außerhalb der Ferien, unter Berücksichtigung des JASchG, arbeiten?
    Die Tochter besucht die 11. Klasse der Oberstufe.

    Dankeschön im Voraus und vG;

    • Hallo,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können. Allgemeine Informationen zum Jugendarbeitsschutz finden Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link: https://t1p.de/MJZE-Jugendarbeitsschutz

      Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Guten Abend,

    ab wann dürfen 16jährige Schüler/innen auch außerhalb der Ferien, unter Berücksichtigung des JASchG, arbeiten?
    Die Tochter besucht die 11. Klasse der Oberstufe.

    Vielen Dank!

  11. Hallo.
    Ich arbeitet seit vier Jahren für Minijob und hat einen Umsatz von bis zu 450 Euro. Ich bin bei meinem Mann versichert. Ich bin im vierten Monat schwanger. Bekomme ich Geld, zum Beispiel Mutterschaftsgeld? Oder Elterngeld?
    LG Magdalena

  12. Hallo liebes Team,

    Ich habe da mal eine frage übe jetzt schon über zwei Jahre ein minijob aus. ( 45 stunden a = 10 Euro = 450 Euro, Familienversichert, steuerklasse 5)
    Mein Chef hat mir jetzt angeboten mehr stunden zu gehen jetzt meine frage kann ich jetzt auf ein midijob machen wenn ja was sind da die Voraussetzungen dafür. Wo muss ich das melden.

    Mit freundlichen grüsse

    • Hallo Wolter,

      bei jeder dauerhaften Veränderung ist das Beschäftigungsverhältnis durch Ihren Arbeitgeber erneut zu beurteilen. Liegt Ihr Verdienst aufgrund der Stundenerhöhung über 450 Euro, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

      Ab einem Verdienst von 450,01 Euro handelt es sich um einen Midijob. Dieser ist bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse durch Ihren Arbeitgeber anzumelden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo,

        Danke erstmal für die schnelle Antwort!

        Naja ich kann mehr stunden gehen das heißt ja kein Minijob mehr sondern midijob. Wie weit geht der midijob da gibt es doch sicherlich eine Verdienst grenze in Euro gibt? (Abgaben bei midijob sind doch nicht so hoch, oder?)

        War jetzt auch im Steuerbüro und habe gefragt ob sie mir ausrechnen kann wieviel ich verdiene ( bei 80 stunden a 10 Euro) da sagte sie zu mir da ginge wohl bei mir nicht.
        Nur normal Berechnung Brutto/Netto.

        • Hallo Wolter,

          bei einem Midijob handelt es sich um eine versicherungspflichtige Beschäftigung. Um einen Midijob handelt es sich, wenn der durchschnittliche Verdienst zwischen 450,01 Euro und 1.300 Euro liegt, dem sogenannten Übergangsbereich.

          Versicherungspflichtige Beschäftigungen werden durch den Arbeitgeber an die Krankenkasse des Arbeitnehmers gemeldet. Für ausführliche Informationen zur Beitragshöhe wenden Sie sich bitte direkt an Ihre zuständige Krankenkasse.

          Vorab können Sie gern den Übergangsbereichsrechner der Deutschen Rentenversicherung nutzen um einen Überblick über die Beiträge zur Sozialversicherung zu erhalten: https://t1p.de/DRV-Uebergangsbereich-Rechner

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Liebes Team der Minijobzentrale, ich habe folgende Frage:

    Ich bin Rentnerin und arbeite in einer Demenzeinrichtung auf 450 € Basis.
    Ich erreiche mit meinen zu arbeitenden Stunden knapp diesen Betrag.
    Bekomme ich aber Zuschläge für Samstags-Nachmittags, Sonntags und Feiertags,
    überschreite ich diese 450 €.
    Um diesen Betrag nicht zu überschreiten, muss ich dann aber auf Arbeitsstunden
    verzichten.
    Müssen diese Zuschläge in den 450 € beinhaltet sein, oder dürfen sie zusätzlich ausgezahlt werden, so dass eine Überweisung auch überstiegen werden kann-

    Mit freundlichen Grüßen
    Renate

    • Hallo Renate,

      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN-Zuschläge) sind bis zu bestimmten Höchstgrenzen steuer- und beitragsfrei. Sie zählen dann nicht zum Arbeitsentgelt und können auch im Minijob zusätzlich gezahlt werden, ohne die Verdienstgrenze von 450 Euro zu überschreiten.

      Anders verhält es sich jedoch bei der Zahlung von SFN-Zuschlägen im Falle der Lohnfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft sowie im Urlaub. Da in diesen Fällen die Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit nicht tatsächlich geleistet wird, sieht das Steuerrecht keine Steuerfreiheit vor.

      Werden in diesem Rahmen SFN-Zuschläge weiter gezahlt, kann der Minijob gefährdet sein. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag vom 15. August 2019 „Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge – wenn Minijobber aufgrund von Krankheit oder Mutterschutz ausfallen“: https://t1p.de/Blogbeitrag-SFN-Zuschlaege

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. LIebes Team,
    es geht hier nur um die Anmeldung, oder? Der Haushaltshilfe zahle ich weiterhin das Geld selbst aus, oder? Also auch in bar?

    • Hallo Britta,

      melden Sie eine Haushaltshilfe im Rahmen des Haushaltsscheckverfahrens an, übernehmen wir als zuständige Einzugsstelle das Melde- und Beitragsverfahren. Wir erstellen für Ihre Haushaltshilfe die erforderlichen Meldungen zur Sozialversicherung und berechnen die Beiträge, welche zweimal jährlich von Ihnen als Arbeitgeber eingezogen werden.

      Die Zahlung des Verdienstes an Ihre Haushaltshilfe veranlassen Sie als Arbeitgeber. Grundsätzlich sieht das Haushaltsscheckverfahren keine Vorschrift vor, welche die Zahlung des Lohnes per Überweisung fordert.

      Sollen die Kosten jedoch im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleiches geltend gemacht werden, ist es möglich, dass vom zuständigen Finanzamt ein Nachweis über die Lohnzahlung gefordert wird.

      Wir empfehlen Ihnen daher, bevor Sie sich für eine Barzahlung des Lohnes entscheiden, bei Ihrem zuständigen Finanzamt zu klären, welche Nachweise für die steuerliche Geltendmachung gefordert werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Hallo Team Minijob Zentrale . Ich arbeite auf 450 Euro Basis. Meinen Dienstplan bekomme ich 2 Wochen vor Eintritt der Arbeitszeit . Habe nun das Problem, dass ich für einen Tag ,dem 18.01. , eingetragen wurde. Habe meiner Chefin mitgeteilt (eine Woche vorher), dass ich an diesem Tag nicht kann, da mir mein Freund etwas geschenkt hat und wir weg fahren . Nun meint Sie , dass es nicht ihr Problem sei und ich zusehen muss, dass jemd die Schicht übernehmen kann. Ist dies ihr Recht und muss ich , wenn ich keinen finde, die Schicht trotzdem machen?
    Lg

    • Hallo Frau Kallisch,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

      Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Guten Tag,
    blöde Frage: Mir stehen 8 Urlaubstage zu, ich arbeite an zwei festen Tagen die Woche. Kann ich mir dann 4 Wochen lang die zwei Tage frei nehmen? Darf mein Chef mich dann dafür an den anderen Tagen arbeiten lassen? Oder genau darum besser die 8 Tage am Stück Urlaub nehmen?

    • Hallo Jen,

      richtig. Sie haben Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Urlaubstage sind nur für die Tage zu nehmen, an denen Sie regulär zur Arbeit erschienen wären. Der Urlaubstag muss durch Sie als Arbeitnehmer weder vor- noch nachgearbeitet werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Hallo habe eine Problem mein Chef möchte mich einfach nicht abmelden trotz einer ordentlichen Kündigung zum 30.11.2019 meiner seits. Was kann ich tun das er mich abmeldet höffliches Fragen wird einfach ignoriert.

    Danke schon mal

    • Guten Tag,

      im Rahmen der Lohnabrechnung müssen Arbeitgeber für alle Mitarbeiter eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung über den Beginn und das Ende eines Arbeitsverhältnisses erstellen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Meldung zur Sozialversicherung mit der nächstfolgenden Lohnabrechnung, spätestens jedoch 6 Wochen nach Beginn oder Ende der Beschäftigung abzugeben. Sie als Mitarbeiter haben Anspruch auf einen schriftlichen Nachweis über die gemeldeten Daten.

      Erhalten Sie vom Arbeitgeber, trotz mehrfacher Aufforderung keine Meldung zur Sozialversicherung ausgehändigt, können Sie sich alternativ unter Angabe Ihrer Sozialversicherungsnummer an die zuständige Einzugsstelle wenden. Haben Sie einen Minijob, ist die Minijob-Zentrale zuständig.

      Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass eine solche Bescheinigung nicht über unseren öffentlichen Blog erteilt werden kann. Nutzen Sie stattdessen einfach das gesicherte Kontaktformular, das Sie über http://www.minijob-zentrale.de/Kontaktformular aufrufen können. So senden Sie uns ganz bequem eine Nachricht und Dateianhänge auf sicherem Weg. Die Daten werden automatisch verschlüsselt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Guten Tag,

    ich möchte meinen Minijobbern zusätzlich zu 450 EUR jeden Monat bis zu 44 EUR steuerfrei als Sachbezug über eine Sachbezugskreditkarte auszahlen. Werden diese 44 EUR für die 450 EUR Grenze angerechnet??

    • Hallo Dieter,

      Sachbezüge bis zu einer Freigrenze von 44 EUR monatlich, die nicht in Geld bestehen, bleiben lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Diese Sachbezüge können dann zusätzlich zu den 450 Euro gewährt werden, ohne den Minijob zu gefährden.

      Freundliche Weihnachtsgrüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

        • Hallo Dieter,

          vielen Dank. Wir wünschen Ihnen und all unseren Lesern einen guten Start ins neue Jahr.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  19. Liebes Minijob-Team,

    ich übe seit April bis April 20′ eine Werkstudententätigkeit (15 h/Woche) aus. Ab Mai würde ich gerne eine kurzfristige Beschäftigung für 3 Monate ausüben. Wird die in diesem Jahr bereits getätigte Werkstudententätigkeit auf den Zeitraum der 70 Arbeitstage für kurzfristige Beschäftigungen angerechnet? Ich hatte das so verstanden, dass dies nur der Fall wäre, wenn diese berufsmäßig durchgeführt werden. Dies aber im Vergleich zu meinem Studiengang nicht der Fall wäre (Arbeit: Büro, Studium: Lehramt).

    Zudem können ein Minijob und eine kurzfristige Beschäftigung ohne gegenseitige Aufrechnung zueinander durchgeführt werden, oder?

    Vielen Dank vorab für die Antwort!

    Viele Grüße

    • Hallo Christian,

      neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung (Werkstudent) können Sie kurzfristige Minijobs ausüben. Weder die Verdienste noch die Zeiten werden aus beiden Beschäftigungen zusammengerechnet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Guten Tag,
    Mich interessiert der Urlaubsanspruch bei geringfügiger Beschäftigung während der Elternzeit beim gleichen Arbeitgeber.
    Während der Elternzeit besteht kein Urlaubsanspruch, da der Hauptjob ruht. Bei einim Minijob gibt es ja Urlaubsanspruch.
    Wie verhält sich das in dieser Kombination?

    • Hallo Markus,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

      Lesetipp für Sie: Unser Blog-Beitrag „Urlaub bei Minijobs: Hierauf kommt es an“ – http://t1p.de/Blogbeitrag-Urlaub-bei-Minijobs

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Liebes Team,
    in dem Unternehmen, in dem ich einen Minijob habe, gibt es eine Urlaubssperre über Weihnachten und Neujahr. Ich bin davon ausgegangen, dass ich als Aushilfe davon nicht betroffen bin und habe nun Urlaub in der Zeit gebucht. Ich habe meinem Arbeitgeber bescheid gegeben, dass ich in dieser Zeit nicht verfügbar bin und er mich bitte nicht einteilen soll. Jetzt droht er mir mit kündigen, da ich innerhalb der Urlaubssperre nicht da bin. Da ich ja aber keinen Urlaub genommen habe, also auch nicht für diese Zeit bezahlt werde, wollte ich wissen ob dies überhaupt rechtmäßg ist.
    Wäre super wenn Ihr mir kurz helfen könntet.

    Mfg Michelle

    • Hallo Michelle,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

      Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Liebes Team, letzten Monat habe ich beim Schulsport eine schwere Verletzungen erlitten, durch welche ich meinen Minijob für 4 Wochen nicht ausüben komnte. Jetzt habe ich für den Vergangen Monat, durch dieses Fehlen kein volles Gehalt bekommen..
    Meine Krankmeldung habe ich meinem Arbeitgeber rechtzeitig gegeben.
    Ich habe im Internet gelesen, dass trotz Krankheit (die ja nicht selbst verschuldet war, sondern ein Unfall) der Lohn ja eigentlich normal gezahlt werden sollte. Da ich mir nicht ganz sicher bin habe ich gehofft, dass sie mir da weiterhelfen könnten.
    Mfg Nicol

    • Hallo Nicol,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) für maximal 6 Wochen weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

      Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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