Kontakt

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

517 Kommentare zu “Kontakt

  1. Guten Tag!
    Ich war bis einschl. Oktober geringfügig beschäftigt und bin seit November beim gleichen Arbeitgeber versicherungspflichtig in Teilzeit beschäftigt.
    Ich bin mir nun unsicher, ob ich mit meinem vorherigen Verdienst über der Jahresgrenze liege.
    Von Januar-Oktober habe ich etwas mehr als 4500 € verdient. Ich dachte, damit würde ich über der Grenze liegen, auf 10 Monate umgerechnet.
    Mein Arbeitgeber sagt aber, ich liege nicht über der Grenze, da ich in den 12 Monaten von November 2018 – Oktober 2019 weniger als 5.400 € verdient habe.
    Ist das korrekt? Wird nicht nur das Kalenderjahr betrachtet?
    Vielen Dank vorab!

    • Hallo Sandra,

      zu Beginn der Beschäftigung beurteilt Ihr Arbeitgeber Ihren durchschnittlichen Verdienst vorausschauend für den Zeitraum von 12 Monaten. Hierbei ist nicht zwingend ein Kalenderjahr zugrunde zu legen. Hat Ihre Beschäftigung am 1. November 2018 begonnen, endet der Jahreszeitraum am 31. Oktober 2019. Innerhalb dieses Zeitraumes darf Ihr Verdienst 5.400 Euro nicht überschreiten, um den Minijob nicht zu gefährden.

      Es spricht zwar nichts dagegen, wenn ein Arbeitgeber zu Beginn eines jeden Kalenderjahres eine erneute vorausschauende Beurteilung vornimmt – diese ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Hallo liebes Team,
    ich arbeite derzeit Teilzeit als Anwältin wegen Kinderbetreuung und bin eigentlich nicht mehr rentenversicherungspflichtig, da ich im Versorgungswerk Mitglied bin.
    Da ich aber noch einen Riester-Vertrag habe, benötige ich jedoch echte Rentenbeiträge. Nun hätte ich die Möglichkeit einen Minijob zu machen, der nichts mit meiner Tätigkeit als Anwalt zu tun hat. Kann ich damit Beiträge in die normale gesetzliche Rente einzahlen, obwohl ich sonst Mitglied im Versorgungswerk bin?

    • Hallo Anika,

      die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht aufgrund der Mitgliedschaft im berufsständischen Versorgungswerk ist auf die jeweilige Beschäftigung beschränkt.

      Wenn Sie jetzt eine weitere Beschäftigung aufnehmen und diese unterliegt – wie ein Minijob – der Rentenversicherungspflicht, erstreckt sich die Befreiung nicht auf diese Beschäftigung.

      Wichtig ist also, dass Sie sich im Minijob nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, damit vollwertige Pflichtbeiträge in Ihr Rentenkonto einfließen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Hallo. Ich möchte für einen einzigen Tag Personen einstellen um mir bei meinem Umzug zu helfen. Als Privatperson. Was muss ich da nun tun? Muss ich sie als minijober anmelden? Wie versichere ich sie für den einen Tag gegen Unfälle?
    LG Manuela

    • Hallo Manuela,

      Umzugshilfen, welche für einen privaten Umzug beschäftigt werden, sind bei der Minijob-Zentrale im Rahmen des Haushaltsscheckverfahren https://t1p.de/MJZE-450-Euro-Minijob-im-Privathaushalt anzumelden.

      Über die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale sind Ihre Umzugshelfer unfallversichert. Die Minijob-Zentrale übernimmt hierfür alle notwendigen Meldungen zur zuständigen Unfallkasse.

      Ihre Umzugshelfer werden mithilfe des Haushaltsscheck-Formular angemeldet. https://t1p.de/MJZE-Haushaltsscheck-Formular

      Benötigen Sie Hilfe beim Ausfüllen der Anmeldung oder haben Sie noch allgemeine Rückfragen, kontaktieren Sie gerne unsere Kollegen im Service-Center unter der Rufnummer 0355 2902 – 70799.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Hallo,

    Ich habe zwei Jobs. Eine Vollzeitstelle welche sozialversicherungspflichtig ist, unter vollen lohnsteuerabzügen etc. Steuerklasse I

    Zusätzlich läuft seit 2018 ein Arbeitsvertrag bei einem Nebenjob. Hier arbeite ich von zuhause, das ganze ist auf 450€ Basis ausgelegt.

    Meine Frage bezieht sich ausschließlich auf den Minijob

    Mein AG möchte mir gern einen Bonus auszahlen, ggf als Weihnachtsgeld, es soll für beide Seiten so unkompliziert wie möglich sein.

    In diesem Jahr komme ich bei dem minijob auf ca. 800€ verdienst.

    Kann mit der AG ein weihnachtsgeld iHv 1000€ auszahlen, ohne dass es zu Schwierigkeiten mit der Verdienstobergrenze oder der Steuerklasse kommt?

    Könnte der Bonus in der Theorie auch die 5400€ „ausfüllen“?

    Viele Grüße

    • Hallo Konrad,

      als Minijobber dürfen Sie durchschnittlich bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, können Sie einen maximalen Verdienst in Höhe von 5.400 Euro (12 x 450 Euro) erzielen.
      Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld, zählen zum Arbeitsentgelt. Überschreiten Sie mit dem Weihnachtsgeld die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.
      Wird die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro eingehalten, bleibt der 450-Euro Minijob bestehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo
    Ich habe einen befristeten Job als Aushilfe im Weihnachtsgeschäft. Das Arbeitsverhältnis läuft vom 01.11-31.12.2019. Zusätzlich habe ich noch einen 450€ Job. Meine Frage ist nun wie es bei dieser Kombination mit den Sozialabgaben aussieht? Für das befristete Arbeitsverhältnis gilt doch die 70 Tage Grenze, oder? Aber in Summe mit dem 450€ Job verdiene ich im November und Dezember mehr als 450€.
    LG Ronja

    • Sehr geehrte Frau Haußknecht,

      ein kurzfristiger Minijob liegt dem Grunde nach vor, wenn er von vornherein auf einen Zeitraum von 70 Arbeitstagen oder 3 Monaten beschränkt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Als Arbeitnehmerin dürfen Sie so 70 Arbeitstage oder
      3 Monate im Kalenderjahr sozialversicherungsfrei beschäftigt werden.

      Zusätzlich zu einem 450-Euro-Minijob dürfen Sie einen kurzfristigen Minijob ausüben. Die Verdienste aus beiden Beschäftigungsverhältnissen werden nicht zusammengerechnet. In der kurzfristigen Beschäftigung fallen keine Sozialabgaben für Sie als Arbeitnehmerin an.

      Erlauben Sie uns einen Hinweis: Versteuert werden kann der kurzfristige Minijob zum einen individuell nach Ihrer Steuerklasse oder unter bestimmten Voraussetzungen auch pauschal in Höhe von 25 Prozent. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo, ich bin bei McDonald’s beschäftigt. Mit dem Vertrag (im Juni) habe ich unabsichtlich die Rentenversicherungsbefreiung unterschrieben, die ich nicht unterschreiben wollte, da ich die Rentenversicherung bezahlen wollte. Darüber habe ich kürzlich einen Hinweis von Minijob-zentrale bei der Post bekommen. Ich möchte sehr das ändern und die Rentenversicherung bezahlen, könnten sie bitte mir helfen?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    Mit Freundlichen Grüßen,
    Francisco L. Böhm

    • Hallo und guten Tag Herr Böhm,

      wir entnehmen Ihrer Frage, dass Sie Ihren Minijob in diesem Jahr aufgenommen haben und insofern eigentlich rentenversicherungspflichtig wären. Sie haben zu Beschäftigungsbeginn oder im Laufe der Beschäftigung einen Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht abgegeben. Diese Willenserklärung wirkt für die gesamte Dauer der Beschäftigung.

      Aus diesem Grund weisen wir auf dem von uns zur Verfügung gestellten Befreiungsantragsformular ausdrücklich darauf hin, dass sich Arbeitnehmer vor Abgabe dieser Erklärung bei der Deutschen Rentenversicherung entsprechend über die Vor- oder auch Nachteile informieren.

      Eine einmal getroffene Willenserklärung ist für die Dauer der Beschäftigung bindend und kann nicht widerrufen werden.

      Eine Rentenversicherungspflicht kann frühestens in einer danach aufgenommenen Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber oder mit einer erneuten Beschäftigungsaufnahme bei demselben Arbeitgeber nach mehr als zwei Monaten Unterbrechung entstehen.

      Minijobber erhalten von der Minijob-Zentrale ein Begrüßungsschreiben, in dem ihnen ihr Status und ihre Rechte als Minijobber erläutert werden. Wenn Sie bereits auf dieses Schreiben per E-Mail oder Post reagiert haben, wird der Sachverhalt von der zuständigen Fachabteilung geprüft und Sie bekommen eine persönliche Antwort.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo, ich habe einen Minijob mit einer vertraglich geregelten Arbeitszeit von 24 Stunden/Monat. Nun wurde mir Freitag der geplante Dienst für Mittwoch gestrichen, mit der Begründung:Man würde diesen Dienst mit Festangestellten decken. Ebenfalls wird dieser Tag nicht bezahlt-geht das so einfach?Ich werde diesen AG verlassen-am iebsten sofort per Aufhebungsvertrag zum 31.10.-oder gibt es eine andere Empfehlung?
    Herzlichen Dank

    • Hallo Anne,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können.

      Allgemeine Informationen zum Thema Kündigung finden Sie auf unserer Homepage – https://t1p.de/MJZE-Kuendigungsschutz-und-Kuendigungsfristen-bei-Minijobs

      Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Hallo

    mein Sohn, 16 Jahre geht in die 11. klasse der Oberstufe und würde gerne einen
    Minijobs annehmen.
    Darf er nur in den SchulFerien arbeiten, oder auch schon am Nachmittag bzw. je nach
    Bereich auch am Samstag?

    Nur in den Ferien ist der Minijobs auf max. 20 Arbeitstage begrenzt.

    Wie viel Arbeitstage dürfte er arbeiten, sollte er auch außerhalb der Ferien, also
    während der Schulzeit arbeiten dürfen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort und
    vG,

    Von meinem iPad gesendet

    • Hallo,

      auch Schüler dürfen 450-Euro-Minijobs ausüben. Für Schüler gibt es keine besondere Minijob-Regelungen. Bei der Beschäftigung von Schülern ist der Jugendarbeitsschutz https://t1p.de/MJZE-Jugendarbeitsschutz zu beachten.

      Ein 450-Euro-Minijob ist auf den monatlichen Verdienst begrenzt. Die Grenze liegt bei 450 Euro. Als Minijob-Zentrale schreiben wir keine Mindest- oder Maximalzahl von Arbeitstagen vor.

      Grundsätzlich richtet sich dieser Wert nach dem vereinbarten Stundenlohn. Aktuell liegt der Mindestlohn https://t1p.de/MJZE-Mindestlohn-gewerblich bei 9,19 Euro pro Stunde. Zu beachten ist hierbei, dass Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Schülern nicht an den Mindestlohn gebunden sind.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Guten Tag, meine Frage hat mit der kurzfristigen Beschäftigung zu tun.
    Am 31.12.2019 endet ein volles Jahr, in dem ich hätte 70 Tage kurzfristige Beschäftigung aufnehmen können.Tatsächlich komme ich auf 55 Tage.
    Stimmt es, dass ich im Neuen Jahr dann eine Wartefrist von 2 Monaten habe, wo ich dann erneut erst ab 1.03.20 eine kurzfristigen Beschäftigung mit 70 Tage im Jahr machen kann???.

    • Guten Tag Herr Tandler,

      wir gehen davon aus, dass ein Rahmenarbeitsvertrag mit dem Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 vorliegt. Insofern ist es richtig, dass wenn Sie bei demselben Arbeitgeber erneut eine kurzfristige Beschäftigung aufnehmen möchten dies erst nach 2 Monaten Unterbrechung möglich ist. Eine erneute Anmeldung ist dann zum 01.03.2020 möglich. Ob die 70 Arbeitstage im Jahr 2019 ausgeschöpft worden sind, ist dabei unrelevant.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

        • Hallo Herr Tandler,

          dadurch dass Ihr Rahmenarbeitsvertrag bis zum 31.10.2019 befristet war, haben Sie die Möglichkeit ab dem 01.01.2020 einen kurzfristigen Minijob bei demselben Arbeitgeber aufzunehmen.

          Vorausgesetzt, Sie haben in den Monaten November und Dezember 2019 nicht bei dem Arbeitgeber gearbeitet.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Also ich muss sagen, ich werde langsam sauer. Ich warte hier auf irgendein Zeichen, das meine E-Mail angekommen ist oder ob bereits eine Betriebsnummer zur Verfügung steht. Erst kann man ihr Onlineportal nicht Vernünftig nutzen und dann bekommt man noch nichtmal eine Bestätigungs E-Mail, dass die eigene Mail angekommen ist. Am 2.10. 19, habe ich ihnen die Mail geschickt. Auch dass Ihre Mitarbeiter nicht in der Lage sind einmal Nachzuschauen, ob die E-Mails bei Ihnen angekommen sind und mich darauf verweisen ich solle doch in zwei Wochen nochmal anrufen, ist in der heutigen Zeit der It Kommunikation, einfach ein Unding. Ich möchte jetzt wissen , ob Sie meine E-Mails erhalten haben.

    MfG Saskia Kühnel

    • Hallo Frau Kühnel,

      entschuldigen Sie bitte die Verzögerung. Ihre E-Mail’s sind selbstverständlich angekommen und wurden in die zuständige Fachabteilung weitergeleitet.

      Die Betriebsnummer wurde vergeben und Sie erhalten in den nächsten Tagen Post von uns.

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo !
    Wir sind ein gemeinnütziger Verein und beabsichtigen für unser Vereinsheim eine Putzhilfe einzustellen. Im Monat erwarten wir rund 6 Stunden Arbeitszeit. Der Stundenlohn wird nicht höher als 15 Euro sein.

    Ist diese Tätigkeit als Minijob anzumelden? Oder können wir diese Tätigkeit im Rahmen einer Ehrenamtspauschale vergeben?
    Ich würde mich sehr über eine Info freuen.

    BG Sascha Wilhelms

    • Hallo Herr Wilhelms,

      für die Anwendung der Ehrenamtspauschale gibt es keine Begrenzung auf bestimmte Tätigkeiten. So kann beispielsweise auch für eine Reinigungskraft die Ehrenamtspauschale gezahlt werden.

      Ob Ihr Verein grundsätzlich die Voraussetzungen zur Zahlung der Ehrenamtspauschale erfüllt erfahren Sie bei Ihrem Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Hallo,
    ich habe im August Arbeitgeberwechsel gehabt. In meine alte Firma habe ich nie mehr als 360€ verdient. Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich im August 440€ verdient und im September 485€ wegen viele Krankheitsausfälle. Ab Oktober habe ich bei der gleiche Firma eine Stelle in Teilzet bekommen, leider wurden 485€ersteuert. Der Arbeitgeber sagt, dass durch Arbeitgeberwechsel die berechnung immer von vorne beginnt. Ist das Korrekt, da ich imer gedacht habe, dass die Grenze von 5400€ Jahr nicht überschritten werden darf.
    Vielen Dank

    • Hallo Maolic,

      die Auskunft Ihres Arbeitgebers ist grundsätzlich richtig.

      Zu Beginn einer jeden neuen Beschäftigung prüft Ihr Arbeitgeber vorausschauend, ob es sich bei Ihrer Beschäftigung um einen 450-Euro-Minijob handelt. Übersteigt Ihr zu erwartendes Einkommen in den nächsten 12 Monaten 5.400 Euro nicht, handelt es sich um einen 450-Euro-Minijob. Mit jeder dauerhaften Veränderung, wird Ihr Arbeitgeber diese Beurteilung erneut vorausschauend vornehmen – beispielsweise ab Oktober, aufgrund Ihres neuen Vertrages im Rahmen einer Teilzeitstelle.

      Für den Monat September ist ggf. zu prüfen, ob die Überschreitung der Verdienstgrenze aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse zustande kam. In diesem Fall liegt auch dann keine Versicherungspflicht vor, wenn Sie mehr als 450 Euro verdient haben. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung obliegt jedoch grundsätzlich Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Hallo,

    ich als Schüler der 11. Klasse habe ich den gesamten Ferien 2019 = 17 Arbeitstage gearbeitet.
    Mein Urlaubsanspruch wäre = 1,23 Tage = ~ 1 Tag.
    Muss dieser 1 Tag Urlaubsanspruch in den max. 20 Arbeitstagen / Jahr sein oder kann dieser zusätzlich gezahlt werden? Hätten diesen Tag ja „nicht gearbeitet“, sondern „geurlaubt“.

    Vielen Dank im Voraus

    • Guten Tag,

      die Beschäftigung von Jugendlichen ist im Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend – Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) geregelt.

      Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir lediglich zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht abschließend beantworten können.

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Hallo Simone,

      der Arbeitgeber hat gegenüber dem Arbeitnehmer eine grundsätzliche Informationspflicht zum bestehenden Urlaubsanspruch.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Hallo.
    Ich arbeite seit 4 Jahren in einem Minijob mit durchschnittlich 233 € Monatslohn. Seit Mai 2019 habe ich nun einen zweiten Minijob mit – bis jetzt – durchschnittlich 117 € Monatslohn.
    Nun würde ich gerne in der Schule noch einen Mini-Minijob annehmen mit 2 Std. pro Monat und voraussichtlichen Monatslohn von 20 €.
    Meine Frage: werden die 450 € pro Monat berechnet, weil es durchaus sein kann, dass ich in einem langen Monat mehr verdiene und in den Ferien und an Feiertagen dafür weniger. Und was passiert, wenn ich einmal über die 450 € komme?
    Danke im Vorraus fürs Antworten

    • Hallo Anita,

      wir gehen davon aus, dass Sie neben Ihren Minijobs keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausüben.

      Haben Sie mehrere 450-Euro-Minijobs, darf die monatliche Summe der Verdienste aus allen Beschäftigungen 450 Euro im Durchschnitt nicht überschreiten. Ihre Arbeitgeber beurteilen diesen Sachverhalt beispielsweise zu Beginn eines weiteren Minijobs erneut vorausschauend für den maximalen Zeitraum von 12 Monaten. Erhalten Sie in diesem Zeitraum einen Jahresverdienst von bis zu 5.400 Euro (12 x 450 Euro), darf Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen, ohne dass der Minijob gefährdet wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Wenn du Gewerkschaftsmitglied bist, Wende dich an die Rechtsstellung, da kann dir geholfen werden. Die sind ruckzuck auf dem Sozialgericht.

  16. In meinem Vertrag für minijob steht nix von Gartenarbeit.
    Nun haben wir uns verbal geeinigt dass ich auch das mache um auf die stunden zukommen.
    Wird Gartenarbeit anders abgerechnet oder bewertet ?
    Ist ja schwerer als Hausarbeit.
    Mfg G.Paulick

    • Hallo Frau Paulick,

      wir gehen davon aus, dass Sie beide Tätigkeiten im Rahmen eines Minijobs im Privathaushalt ausüben.

      Eine gesonderte Abrechnung bei der Minjob-Zentrale aufgrund der aufgeführten Tätigkeit erfolgt nicht. Die Höhe der Vergütung für den Minijob erfolgt in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Hallo Herr Tandler,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die ein Arbeitgeber mit seinem Minijobber trifft – so auch für die Vereinbarung über Sonn- und Feiertagszuschläge.

      Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erteilt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Schönen guten Tag. Ich arbeite in 2 Jobs,einmal normal Vollzeit und einmal als Minijobber. Meine Frage ist jetzt.Wo muss ich den Minijob fürs Mutterschaftsgeld anmelden, bzw wer zahlt das Mutterschaftsgeld ? Von meiner Krankenkasse habe ich jetzt 3 verschiedene Infos bekommen,zum verrückt werden

    • Hallo Siggi,

      nach dem Mutterschutzgesetz hat der Arbeitgeber während der Schutzfristen (6 Wochen vor den Entbindungstag und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu leisten, sobald eine Arbeitnehmerinnen ein regelmäßig Nettoarbeitsentgelt von mehr als 390,00 Euro monatlich erhält. Dabei sind alle Beschäftigungen zusammenzurechnen. Beide Arbeitgeber beteiligen sich an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in dem Verhältnis, in dem die Nettoarbeitsentgelte aus den verschiedenen Arbeitsverhältnissen zueinander stehen.

      Alle Arbeitgeber bekommen ihre Aufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ihrer Beschäftigten in vollem Umfang von der zuständigen Krankenkasse/Einzugsstelle erstattet. Sie nehmen dafür an einem allgemeinen Umlageverfahren (U2-Verfahren) teil.

      Gerne unterstützen unsere Mitarbeiter Ihre Arbeitgeber bei der Berechnung. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Guten Tag,

    ich habe von März bis Juni einem Minijob in der Gastronomie gehabt mit unterschiedlichen Arbeitstagen und unterschiedlichen Stunden. Im Durchschnitt habe ich an 2 Tagen pro Woche zu je 4 Stunden gearbeitet. Ich habe meinen Minijob zum 30.6 gekündigt, habe aber keinen Urlaub genommen.
    Stehen mir aus den vier gearbeiteten Monaten noch Urlaubstage zu ? Bisher reagiert der Arbeitgeber nicht auf Meine Bitte zur Auskunft und Auszahlung .

    • Guten Tag Christian,

      Ihre Frage zum Urlaubsanspruch lässt sich nicht pauschal beantworten. Hierbei ist neben den gesetzlichen Regelungen beispielsweise auch ein eventuell bestehender Tarifvertrag bzw. arbeitsvertragliche Regelungen oder Betriebsvereinbarungen zu beachten, wenn der Arbeitnehmer durch diesen besser gestellt wird.

      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Grundsätzlich gilt für den Urlaubsanspruch Folgendes:
      Als Arbeitnehmer haben Sie einen gesetzlichen Grundanspruch auf mindestens vier Wochen bezahlten Urlaub im Kalenderjahr. Grundsätzlich darf ein Arbeitnehmer, welcher schon längere Zeit im Unternehmen beschäftigt ist, diesen vollen Urlaubsanspruch – in Abhängigkeit der betrieblichen Belange – auch bereits zu Beginn des Kalenderjahres voll ausschöpfen.

      Wird die Beschäftigung jedoch neu aufgenommenen, sieht das Bundesurlaubsgesetz eine Wartezeit von 6 Monaten vor. Hier heißt es „Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben“. Volle vier Wochen bezahlten Urlaub können Sie also erst nach 6-monatigem Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses beanspruchen. Bis zur Erfüllung der Wartezeit haben Sie lediglich Anspruch auf 1/12 des vollen Jahresurlaubsanspruchs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  19. Hallo,
    ich arbeite bei einer Bestandsprüfungsfirma auf Minijobber-Basis, gleichzeitig beziehe ich Arbeitslosengeld 2. In manchen Monaten gibt es gar keine Aufträge,-wenn ich dann in einem Privathaushalt, eine einmalige 8 Stundenarbeit ausführe(hier Wiese abmähen), muss diese Tätigkeit dann gehandhabt werden, wie eine dauerhafte zweite Minijobstelle.

    • Hallo Herr Weber,

      das kommt ganz auf die Art der Beschäftigung bzw. den monatlichen Verdienst an. Da Sie zur Zeit keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausüben, können Sie grundsätzlich auch mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch 450 Euro im Durchschnitt nicht überschreiten.

      Handelt es sich um eine einmalige, nicht widerkehrende Beschäftigung, ist dem Grunde nach auch ein kurzfristiger Minijob möglich – vorausgesetzt, Ihr monatlicher Verdienst in dieser Beschäftigung überschreitet sie 450-Euro-Grenze nicht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Hallo liebes team
    Ich habe da eine Frage. Ich habe mich schon bei betreut de angemeldet als Seniorenbetreuung. Meine Frage wäre muß ich mich an der minnijob Centrale anmelden bevor ich zu den Leuten gehe? Oder geht das auch als vollzeit?

    Marion😊

    • Hallo Marion,

      üben Sie Ihre Tätigkeit als Arbeitnehmerin im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses aus, obliegt die Meldepflicht dem Arbeitgeber. Sie müssen sich nicht selbst im Vorfeld bei der Minijob-Zentrale anmelden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Liebes Minijob Team,
    bei uns hat sich jemand beworben, der bereits einen Midijob mit ca 700-850,00 €/Monat hat. Zusätzlich hat er einen Minijob mit ca. 200,00 € verdienst /Monat.
    Nun möchte er bei uns einen weiteren Minijob annehmen. Ist dies möglich, bzw. wie sieht es mit den Beiträgen dann aus?
    Dankeschön für IHre Rückmeldungund und Hilfestellung

    • Hallo Sabine,

      neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung darf man genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt sozialversicherungsfrei.

      Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an die Krankenkasse des Arbeitnehmers gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für den Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge in diesem zweiten Minijob an. Zur Höhe dieser Abgaben berät Sie die zuständige Krankenkasse.

      Neben einer Hauptbeschäftigung und einem 450-Euro-Minijob kann man jedoch parallel noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“ http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Hallo, ich habe eine Frage bezüglich der Rentenversicherungspflicht.
    Ich bin für den Zeitraum 01.09.2017 – 31.12.2018 Werkstudentin gewesen. Seit dem 01.01.2019 liegen die Voraussetzungen als Werkstudentin nicht mehr vor und ich wurde als normale geringfügige Beschäftigte gemeldet. Ich habe zum 01.01.2019 auch einen Befreiungsantrag gestellt. Die Meldung wurde durch den Arbeitgeber allerdings zuspät abgegeben, sodass die Minijobzentrale der Befreiung für den Zeitraum ab dem 01.01.2019 widerspricht.
    Ist die Entscheidung der Minijobzentrale so korrekt, oder kann ich doch ab dem 01.01.2019 von der Rentenversicherungspflicht befreit werden? Könnten Sie mir dazu auch die gesetzliche Grundlage nennen?

    • Hallo Melissa,

      die gesetzlichen Grundlagen zum Beginn der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht finden sich im Sozialgesetzbuch – Sechstes Buch (SGB VI)

      Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht wirkt nach § 6 Abs. 4 Satz 2 SGB VI grundsätzlich ab Beginn des Kalendermonats des Eingangs des Befreiungsantrags beim Arbeitgeber, frühestens ab Beschäftigungsbeginn.

      Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeitgeber der Minijob-Zentrale die Befreiung mit der nächsten Entgeltabrechnung, spätestens innerhalb von sechs Wochen (42 Kalendertagen) nach Eingang des Befreiungsantrages mit der Anmeldung zur Sozialversicherung anzeigt. Anderenfalls beginnt nach § 6 Abs. 4 Satz 3 SGB VI die Befreiung erst nach Ablauf des Kalendermonats, der dem Kalendermonat des Eingangs der Meldung bei der Minijob-Zentrale folgt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  23. Hallo, ich hätte auch ein paar Fragen: Ich bin Student und habe einen regelmäßigen Hiwjob. Bisher wurde der Minijob mit ca. 450€ im Monat vergütet, ab August verdiene ich allerdings ca. 930€ brutto im Monat. Im Juli und August verdiene ich zudem im Rahmen eines Sommerjobs ca. 1500€ brutto (bei ungefähr 30 Arbeitstagen). Beide Jobs übersteigen somit die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs von 450€. Insgesamt bleibe ich dieses Jahr allerdings dennoch unter dem Steuerfreibetrag für Studenten (9168€). Zu meinen Fragen: was zählt denn davon noch als geringfügige Beschäftigung? Muss ich das mit dem Arbeitgeber klären? Und kann ich mir mit dem Lohnsteuerausgleich Anfang nächsten Jahres für beide Jobs die Steuern zurückerstatten lassen? Vielen Dank! =)

    • Hallo Lars,

      grundsätzlich gibt es zwei Arten von Minijobs: Zum einen den 450-Euro-Minijob und zum anderen den kurzfristigen Minijob.

      Ein 450-Euro-Minijob kann dem Grunde nach auf Dauer angelegt sein. Hier dürfen Sie jedoch einen monatlich durchschnittlichen Verdienst von 450 Euro nicht überschreiten.

      Bei einem einem kurzfristigen Minijob handelt es sich um eine von vornherein auf 70 Arbeitstage bzw. 3 Monate befristete Beschäftigung. Der monatliche Verdienst ist hierbei von Seiten der Sozialversicherung grundsätzlich nicht begrenzt, muss jedoch im Zusammenhang mit der Prüfung der Berufsmäßigkeit einer kurzfristigen Beschäftigung beachtet werden. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Was ist ein Minijob? Das Wichtigste auf einen Blick“: https://t1p.de/Blogbeitrag-Was-ist-ein-Minijob

      Die Beurteilung, um was für Beschäftigungen es sich handelt, treffen grundsätzlich Ihre Arbeitgeber.

      Abhängig von dieser Entscheidung ist auch die Art der Versteuerung Ihrer Beschäftigungen. Beide Arten von Minijob können unter bestimmten Voraussetzungen pauschal versteuert werden oder individuell nach Ihren Lohnsteuermerkmalen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  24. Ich habe jetzt einen Minijob und würde gern mehr arbeiten wie geht das mit den midijob seit Juli was muss ich beachten und wo bekomme ich neue Anmeldeformulare her

    • Hallo Frau Ratz,

      ein Midijob beginnt da, wo der Minijob aufhört – bei einem monatlichen Verdienst von mehr als 450 Euro. Erhalten Sie also in Ihrer Beschäftigung einen Lohn oder ein Gehalt von mindestens 450,01 Euro bis maximal 1.300 Euro im Monat, liegt ein so genannter Midijob vor. Diesen meldet Ihr Arbeitgeber voll sozialversicherungspflichtig an Ihre zuständige Krankenkasse. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser neuer Blogbeitrag „Änderungen bei den Midijobs – Verdienstgrenze auf 1.300 Euro angehoben“: https://t1p.de/Blogbeitrag-Midijob-Juli-2019.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  25. Hallo,

    Ich habe eine Frage bezüglich der verhinderungspflege.
    Ich arbeite in einem Unternehmen auf 450 Euro Basis und erreiche am Ende des Monats auch meist diesen Betrag, d h. Ich bin mir bewusst, das ich dann keinen weiteren Minijob ausüben darf.
    Nun möchte ich aber als gelernte Krankenschwester einen Nachbarn bzw Freund der Familie betreuen, dessen Pflegeperson ab und zu eine Auszeit braucht. Es gibt eine Zusage der KK für eine Verhinderungspflege.
    Meine Frage wäre nun, ob ich diese ca 2 bis 4 Stunden in der Woche anmelden muss?
    Wenn ja, käme ich natürlich über die 450 Euro Grenze und könnte nicht helfen.
    Können Sie mir da eine Info geben oder an wen ich mich wenden müsste?
    Herzlichen Dank.

    • Hallo Jana,

      sofern die Pflegeperson z. B. wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege (Verhinderungspflege) für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung dieser Ersatzpflege ist abhängig davon, in welchem Verhältnis die pflegende Person zur pflegebedürftigen Person steht. Dabei kann eine Pflegetätigkeit durch nicht zur Familie gehörende Personen eine Beschäftigung sein.

      Wenn die Verhinderungspflegeperson im Rahmen der Verhinderungspflege einen höheren Betrag als das monatliche Pflegegeld (Anerkennungs-Grenzbetrag) erhält, kann eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt vorliegen. Der Pflegebedürftige wird dann zum Arbeitgeber und muss die Verhinderungspflegeperson bei der zuständigen Einzugsstelle anmelden. Maßgebliches Abgrenzungskriterium für die Frage, ob eine Pflegetätigkeit angemeldet werden muss, ist aber das Motiv. Steht die Hilfe selbst und nicht der Gelderwerb im Vordergrund, ist es auch trotz der Zahlung eines über das Pflegegeld hinausgehenden Betrages möglich, dass eine Tätigkeit nicht angemeldet werden muss. Wenn höhere Beträge als das Pflegegeld gezahlt werden, sollte diese Frage im jeweiligen Einzelfall mit Unterstützung der zuständigen Einzugsstelle geklärt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  26. Sehr geehrte Damen und Herren der Minijob Zentrale.
    Seit etwas über 4 Jahren arbeite ich auf 450,- Euro Basis, da ich volle Erwerbsminderungrente beziehe. Ich arbeite in einem Unternehmen mit insgesamt 4 Standorten und seit 4 Jahren ohne Urlaub oder Krankenschein. Ich muss dann vor oder nacharbeiten.
    Warum werden von Ihnen die Unternehmen nicht auf ihre Ausbeuterei hin geprüft und warum lassen Sie zu, wenn sich jemand wehrt und seine Rechte mit Urlaub und anerkannter Krankenfortzahlung per Gericht einfordert, das er dann garantiert die Kündigung von seiner Ausbeuterfirma bekommt. Das Schlimme ist, die Unternehmen treiben weiter unbeobachtet, bei den anderen 450,- Kräften, ihr Unwesen ohne jemals geprüft zu werden. So wird der Wahnsinn der Geldgeier und Ausbeuter, meistens noch mit schlechter Zahlungsmoral, wie bei mir, nie beendet!!!! Es erschüttert mich, wenn ich Ihre Zeilen im Internet lese, wie: die Unternehmen sind verpflich Urlaub und Entgeldfortzahlung zu leisten. Es ist so extrem fern der Realität!!! Es macht mich mehr als traurig aber auch sehr ärgerlich! Wenn etwas so geschrieben wird, dann muss auch geguckt werden das es eingehalten wird.
    Was ich mit 57 Jahren in meinem Unternehmen erlebe, das würde ich gerne mal im Internet veröffentlichen aber dann werde ich wohl trotz absoluter Wahrheit belangt. So geht es jedoch einfach nicht weiter!!!!
    Und Urlaub schriftlich einreichen, selbst unbezahlten für die 450,- Arbeitskräfte, muss oft über die internen Datenbank eintragen werden. Also gibt es lt. Info, keinen Urlaubs Anspruch vor Gericht. Es ist ein Drama mit diesen Ausbeutern!!!! Prüfen Sie bitte die Unternehmen, und deren ausgestellte 450,- Arbeitsveträge, damit diese professionelle Ausbeuterei bald hoffentlich sehr bald für viele viele Menschen ein Ende hat.

    • Hallo,

      uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.

      Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Im Individual-Arbeitsrecht werden im besonderen die Arbeitsbedingungen geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.

      Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  27. Ich war im Januar/ Februar 2019 6 Wochen krank. Mein Arbeitgeber hat mir meinen
    Verdienst von 448,Euro zwar gezahlt, aber ich soll die Zeit, die ich gearbeitet hätte nacharbeiten! Der Minijob ist auf Stundenbasis ( 384 Std. im Jahr) Nach einer Formel in Ihrem Newletter wären es 42 Stunden die ich nacharbeiten sollte. ich hatte diese Stundenzahl im Januar/Februar eingetragen, Sie sind mir aber von meinem Arbeitgeber gestrichen worden.Was ist richtig , was kann ich tun?

    • Sehr geehrte Frau Warsany,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn weiterzahlen (Entgeltfortzahlung). Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

      Der Arbeitgeber darf nicht verlangen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit nacharbeiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  28. Hallo,

    ein Schüler, 16 Jahre, wird in den nächsten Wochen die 10. Klasse beenden und nach den Sommerferien die 11. Klasse der Oberstufe besuchen.
    Welche Nachweis über den Schulbesuch benötigt der Arbeitgeber?
    Wie viel Tage in den Ferien pro Jahr kann der Schüler arbeiten, unter Beachtung der 450,00 € Grenze?

    Dankeschön und viele Grüße,

    • Hallo,

      als Nachweis für den Status des Arbeitnehmer als Schüler benötigt der Arbeitgeber eine Schulbescheinigung bzw. einen Nachweis, welche Schule anschließend besucht wird.

      Die zu arbeitende Stundenzahl ist abhängig vom vereinbarten Stundenlohn.

      Bei Schülern unter 18 Jahren ist das Jugendschutzgesetz zu berücksichtigen. Informationen hierzu erhalten Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Jugendarbeitsschutz . Sollten darüber hinaus Fragen zum Jugendschutzgesetz bestehen wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  29. Hallo
    Ich habe einen Minijob. Laut arbeitsvertrag 24 stunden im monat.
    Jetzt ist mir aufgefallen das auf meiner Abrechnung.. die monatl.zu leistenden Stunden 26.8 betragen .
    Als ich meinen Chef darauf angesprochen hab .. sagte er mir :,, das wäre der Durchschnitt, da ein Monat auch mal 5 Wochen hat.
    ??? Ist das richtig?? Mein Arbeitsvertrag sagt doch 24 Stunden im Monat.
    LG
    Cilli

    • Hallo Cilli,

      entscheidend ist, was im Arbeitsvertrag genau vereinbart wurde. So gibt es zum einen die Möglichkeit der Zahlung eines monatlich gleichbleibenden Arbeitsentgelts (Gehalt) oder die Zahlung eines Arbeitsentgelts nach geleisteten Stunden (Lohn).

      Gehaltsabrechnung:
      Bei einem monatlich festen Betrag spricht man von Gehalt. Es ist das Entgelt eines Mitarbeiters, das ungeachtet dessen, wieviele Stunden oder Tage der Arbeitnehmer arbeitet, immer gleich ausfällt. Häufig richtet es sich nach Tarifverträgen, die in der Branche üblich sind.

      Lohnabrechnung:
      Basis der Berechnung für das am Ende des Monats überwiesene Geld sind die tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden eines Arbeitnehmers. Es existiert ein fester Stundenlohn und der Mitarbeiter wird nur für die geleisteten Stunden bezahlt. Je nach Umfang der geleisteten Stunden, aber auch nach Monat schwankt die Höhe des Arbeitsentgelts. Zum Beispiel ist der Februar deutlich kürzer, der Lohn fällt daher niedriger aus.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Guten Morgen.
        Erstmal lieben dank für die schnelle Antwort.
        In meinem Arbeitsvertrag steht 24 im Monat für 273 Euro Brutto.
        Deshalb verstehe ich die 26,8 Stunden auch nicht.
        LG
        Cilli

  30. Hallo Team,
    Mein sohn ost 17 jahre und arbeitet nebenbei bei einer Bäckerei. Er bekommt 7,20 std. Was ich schon unverschämt finde..jetzt hatte er einen wegeunfall und war jetzr 8 wochen krankgeschrieben. Nun hat er 50 euro Lohnfortzahlung bekommen. Auf anfrage dann erzählte man mir er hätte nur auf 15 minuten von 1 std.den lohn anspruch… ist das so üblich? Lg

    • Hallo,

      bezüglich der Höhe des gezahlten Stundenlohns ist der Arbeitgeber, für Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung, nicht an die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 9,19 Euro gebunden.

      Arbeitsrechtlich gilt jedoch der Grundsatz der Gleichbehandlung. Wenn ein Minijobber krank ist, muss der Arbeitgeber den Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Minijobber haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Zusätzlich muss der Arbeitgeber den Wegeunfall zwingend bei der zuständigen Berufsgenossenschaft melden. Gegebenenfalls können nach dem sechswöchigen Entgeltfortzahlungsanspruch durch den Arbeitgeber weitere Ansprüche gegenüber der Berufsgenossenschaft geltend gemacht werden. Diesbezüglich empfehlen wir Ihnen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft Rücksprache zu halten.

      Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Hallo Frau Stein,

      das gewünschte Formular haben wir Ihnen am 21. Juni 2019 per Post zugesandt. In den nächsten Tagen sollten Sie es erhalten. Alternativ finden Sie den Halbjahresscheck (PDF-Dokument) auch auf unserer Homepage im Service-Bereich.
      https://t1p.de/MJZE-HHS-Halbjahresscheck

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  31. Hallo liebes Minijob Blog- Team,

    ich bin als minijobber mehr als 6 Wochen krank geschrieben. Bin auch schon mehrere Monate dort beschäftigt. Nun meine Frage der AG bezahlt keine Lohnfortzahlung was kann ich tun?

    • Hallo Walter,

      alle Arbeitnehmer haben sowohl Pflichten als auch bestimmte Rechte gegenüber ihrem Arbeitgeber. Minijobber gelten als Teilzeitbeschäftigte. Damit haben sie grundsätzlich die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte. Missachten Arbeitgeber diese Rechte, kann der Arbeitnehmer – also auch der Minijobber – diese Notfalls gerichtlich einfordern.

      Wenn Sie im Fall von unverschuldeter Krankheit oder einer medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme arbeitsunfähig sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben bis zu sechs Wochen, Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Dabei entsteht der Anspruch, wenn das Arbeitsverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber seit mindestens vier Wochen ununterbrochen besteht. Die Entgeltfortzahlung wird dabei nur für den Zeitraum geleistet, an dem Ihr Arbeitseinsatz geplant war, Sie aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren.

      Ein Anspruch auf Krankengeld durch Ihre Krankenkasse resultiert aus einem Minijob heraus nicht.

      Bei weiteren arbeitsrechtlichen Fragen zum Thema: „Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall“, wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Hallo Minijob Blog- Team,

        vielen Dank für die Antwort aber das alles ist mir bekannt. Nachfrage wenn der AG
        nicht bezahlen will dann? Arbeitsgericht und wenn ja beim AG oder bei mir?

        Gruß
        Walter

        • Hallo Walter,

          hält der Arbeitgeber sich nicht an die gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die arbeitsrechtlichen Bestimmungen können Sie als Arbeitnehmer Ihre Rechte beim Arbeitsgericht gerichtlich einfordern. Weitere Informationen zum Vorgehen finden Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link: http://t1p.de/MJZE-Klagen-vor-dem-Arbeitsgericht

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  32. Ich putze im Hotel im Mini Job.
    Ich habe eine Frage, ob der Arbeitgeber das Recht hat, mir 40 Stunden Gehalt zu zahlen, wenn ich weniger Stunden gearbeitet habe. Jetzt befehle ich mir, dieses Geld auszuarbeiten. Ich füge hinzu, dass ich auf der Lohnabrechnung die Summe von 40 Stunden eingegeben habe, bei denen ich nicht so viel gearbeitet habe.

    • Hallo Mariola,

      Sie haben grundsätzlich Anspruch auf die Bezahlung der Anzahl von Stunden, welche vertraglich vereinbart sind.

      Mit dem Arbeitsvertrag stellen Sie als Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegen Bezahlung Ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben. Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  33. Guten Tag, ich werde zum 31.7 meinen minijob kündigen, wie kann ich heraus finden das ich auch wirklich abgemeldet worden bin?

    • Hallo Natascha,

      die Abmeldung übermittelt Ihr Arbeitgeber nach Ende der Beschäftigung mit der nächsten Lohnabrechnung – spätestens jedoch nach 6 Wochen – an die Minijob-Zentrale. Sie als Arbeitnehmer haben Anspruch auf einen Nachweis der elektronisch gemeldeten Daten. Der Arbeitgeber hat dem Beschäftigten den Inhalt der Meldung in Textform mitzuteilen.

      Findet die Beschäftigung im Privathaushalt statt, erhalten Sie nach Abmeldung durch den Arbeitgeber die Abmeldebescheinigung durch die Minijob-Zentrale.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  34. Sehr geehrte Damen und Herren,
    möchte sie fragen,wenn man in Urlaub geht mudd man sich selbst ein vertreter suchen?
    Oder ist die Firma für das verantwortlich?
    Dankeschön im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Amalia Steier

    • Guten Tag Frau Steier,

      Sie sind nicht verpflichtet, während Ihres Urlaubs eine adäquate Vertretung zu organisieren. Diese Aufgabe obliegt Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  35. Guten Tag,
    eine Frage zu folgendem Sachverhalt:
    Über 2 Jahre in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis arbeiten, dann kündigen, sich bei der Agentur für Arbeit zuerst arbeitssuchend melden und zum Zeitpunkt der eintretenden Arbeitslosigkeit wieder abmelden, um den Anspruch auf ALG I zunächst zu wahren (Sperrfrist, die hier eintritt, wieder ein anderes Thema). Dann: 3-4 Monate „Auszeit“ ohne Meldung bei der Agentur für Arbeit, in der man von Erspartem und 450 €-Job lebt. Wird das ALG bei einer dann folgenden Anmeldung bei der Agentur durch einen 450 €-Job „gemindert“, d.h. wird mein (durch das vorherige Arbeitsverhältnis höherer) Anspruch durch einen 450€-Job in der Auszeit geringer, da dieses Gehalt dann bei einer ALG-Berechnung einbezogen wird? Macht es hier einen Unterschied, ob man auf die Rentenversicherung beim Minijob verzichtet?
    Danke und beste Grüße! Liane

    • Guten Tag Liane,

      je nachdem, ob Sie Arbeitslosengeld I (ALG I) oder Arbeitslosengeld 2 (ALG II) erhalten, liegt grundsätzlich die Hinzuverdienstgrenze entweder bei 165 Euro (ALG I) oder bei 100 Euro (ALG II). Die Agentur für Arbeit berücksichtigt Ihr Nettoeinkommen aus der Nebentätigkeit als Grundlage zur Prüfung Ihrer Arbeitslosengeld-Ansprüche. Wenn Sie im Rahmen des 450-Euro-Minijobs die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragen, ist Ihr Nettoeinkommen höher.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu Ihrer individuellen Hinzuverdienstgrenze nicht beraten können. Ansprechpartner hierfür ist Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Vielen Dank! Das heißt also, dass ein Mini-Job-Einkommen in der Zeit, in der man nicht bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist, als Einkommen gezählt wird, wenn man anschließend bei der Agentur Arbeitslosengeld beantragt? Oder zählt es als beitragsfrei und wird hierbei nicht in die Berechnung aufgenommen? Beste Grüße, Liane

        • Hallo Liane,

          ein Minijob ist keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und wird daher auch weder als Anwartschaftszeit noch als Grundlage zur Berechnung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt.

          Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  36. Hallo,

    Ich wollte mal fragen wie das ist, wenn man die 450 Euro einmalig im Monat eines Jobwechsels überschreitet. Ich habe mein jetziges Arbeitsverhältnis zur Monatsmitte gekündigt und fange dann direkt ein neues an.

    • Hallo Julia,

      endet ein auf Dauer angelegter 450-Euro-Minijob im Laufe eines Kalendermonats und beginnt danach erneut ein auf Dauer angelegter 450-Euro-Minijob bei einem anderen Arbeitgeber , erfolgt in diesem Monat keine Zusammenrechnung der Verdienste. In diesem Monat wäre das Überschreiten der 450-Euro-Grenze somit unschädlich für Sie und es bleibt in beiden Fällen bei einem 450-Euro-Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  37. Guten Abend,
    Arbeite in einer Gebäudereinigung und hatte eine schlüsselstelle mein Arbeitgeber bekam keine Vertragsverlängerung vom Kunde und mir wurde von heut auf morgen mitgeteilt das ich den Schlüssel abgeben müsste ,und er hat keine neue Arbeit. Nun stehe ich da Und muss gucken das kann er doch nicht so machen ? Habe viele Verpflichtungen noch nicht mal bezahlten Urlaub bekommen wir .was kann ich da gehen machen LG aus köln

    • Hallo Tanja,

      mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben. Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Des weiteren ist es so, dass Minijobber Anspruch haben auf bezahlten Erholungsurlaub in Höhe von 4 Wochen im Jahr.
      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung lgVon meinem Samsung Galaxy Smartphone gesendet.

  38. Hallo,
    ich kann in meinem Betrieb keinen Urlaub nehmen wenn ich ihn brauche, da ich ihn 2 mal im Jahr ausgezahlt bekomme. In den Monaten wo ich dann natürlich in Urlaub fahre und nicht arbeiten gehe, bekomme ich dann auch weniger Gehalt.
    Bei der letzten Urlaubsabrechnung habe ich nun gesehen, dass mir für 2 Monate keine vollen 2 Urlaubstage (wie vertraglich geregelt) ausgezahlt wurden, sondern weniger. Mein Arbeitgeber rechtfertigt das damit, dass ich in diesen Monaten nicht alle Wochen gearbeitet habe (ich war da in Urlaub bzw. hatte der Betrieb zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen).

    Ist das so richtig?

    • Hallo Frau Commer,

      eine Abgeltung des Urlaubs während des Arbeitsverhältnisses ist nicht vorgesehen. Es ist Urlaub zu gewähren, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist, die mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden kann. Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur in § 7 Abs. 4 BUrlG und damit nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor: „Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.“

      Eine Vereinbarung über die Abgeltung des Urlaubs im bestehenden Arbeitsverhältnis ist nichtig (§ 134 BGB), d.h. selbst wenn die Arbeitsvertragsparteien Urlaub während des Arbeitsverhältnisses teilweise in Geld ausgeglichen haben, besteht der Urlaubsanspruch weiter.

      Macht der Arbeitnehmer also einen bereits während des Arbeitsverhältnisses abgegoltenen Urlaub später dennoch geltend oder verlangt nach Beendigung Urlaubsabgeltung für diese Urlaubstage, hat er grundsätzlich gute Karten. In diesem Fall kann sich der Arbeitsgeber nur noch darauf berufen, dass diese weitere Geltendmachung gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) verstößt.

      Als Minijobber haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Wenn Sie einen Tag Urlaub nehmen erhalten Sie den Lohn fortgezahlt welchen Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Bezüglich der Absprache wann und wie der Urlaub zu nehmen ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  39. Hallo liebes Blog- Team
    Wie kann ich in Erfahrung bringen , ob mich mein Arbeitgeber ordnungsgemäß angemeldet hat.

    Viele Grüße
    Silvia

    • Guten Tag Frau Hühnerbein,

      im Rahmen der Lohnabrechnung müssen Arbeitgeber für alle Mitarbeiter eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung über den Beginn und das Ende eines Arbeitsverhältnisses erstellen.

      Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Meldung zur Sozialversicherung abzugeben und dem Mitarbeiter eine Kopie auszuhändigen.
      Erhalten Sie vom Arbeitgeber, trotz mehrfacher Erinnerung, keine Meldung zur Sozialversicherung ausgehändigt, können Sie sich alternativ unter Angabe Ihrer Sozialversicherungsnummer an die zuständige Einzugsstelle wenden.

      Haben Sie einen Minijob, ist die Minijob-Zentrale zuständig. Nach Prüfung des Sachverhalts können Sie eine Meldebescheinigung erhalten.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  40. Ich arbeite als Minijobber in einem Betrieb wo auch sonn- und Feiertags gearbeitet wird.
    Habe jetzt erfahren, dass wir als Aushilfen keinen Feiertags oder Sonntagszuschlag kriegen, die Mitarbeiter die Vollzeit arbeiten aber schon. Auch den Nachtzuschlag den wir kriegen, müssten wir laut chef nicht kriegen. Ist das so richtig ?

    • Hallo Marie,

      Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben.
      Werden so zum Beispiel vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern Ihres Arbeitgebers üblicherweise Feiertags- und Sonntagszuschläge gewährt, so dürfen Minijobber ohne sachlichen Grund nach dem oben beschriebenen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht schlechter gestellt werden. Entscheidend ist, auf welcher Grundlage die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer Ihres Arbeitgebers einen Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag erhalten.

      Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf einen angemessenen Nachtzuschlag, wenn sie nachts arbeiten – auch wenn dieser nicht in Tarifverträgen geregelt ist, Jedoch besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  41. Wenn ich zwei Jahre vor meiner Arbeitslosigkeit einen Minijob habe, wie viel kann ich verdienen?

    • Sehr geehrter Herr Zuppieri,

      ein 450-Euro-Minijob kann auf unbegrenzte Zeit ausgeübt werden. Der monatliche Verdienst darf regelmäßig nicht mehr als 450 Euro im Durchschnitt betragen. Sind Minijobber ein ganzes Jahr durchgehend beschäftigt, können Sie maximal 5.400 Euro verdienen. Wird diese Verdienstgrenze eingehalten, bleibt der 450-Euro-Minijob – mit Ausnahme der Rentenversicherung – für den Minijobber in der Regel sozialversicherungsfrei.

      Je nachdem ob Sie Arbeitslosengeld I (ALG I) oder Arbeitslosengeld 2 (ALG II) erhalten, liegt die Hinzuverdienstgrenze grundsätzlich, entweder bei 165 Euro (ALG I) oder bei 100 Euro (ALG II).

      Für Fragen zur Hinzuverdienstgrenze zum Arbeitslosengeld wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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