Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

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Nadine
Nadine
1 Tag zuvor

Hallo guten Tag, ich habe einen 450€ als Kellnerin und mein Chef teilte mir mit das er mir kein Geld mehr zahlen kann und einbehalten muss das sagt sein Steuerberater zu ihm sonst würde er später Probleme kriegen da er überbrückshilfe kriegt. Ist das richtig ?! Kann ich mir vom Amt was holen ?! Liebe Grüße Nadine

Anita
Anita
1 Tag zuvor

Ich arbeite als Zeitungszustellerin auf 450 €, in den 3 Wintermonaten benötige ich mehr Zeit, habe daher dann über 450€, so ca. 520€, hierfür werde ich dann angemeldet, bekomme dann wegen der 3 Monate eine Versicherungskarte, obwohl ich am Jahresende nicht mal über 5400€ komme.
wie ist das geregelt, die Steuer kann ich ja beim Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen, aber wie ist das mit der Krankenversicherung?
Muß ich überhaupt für die 3 Monate dann angemeldet sein?

Anita
Anita
Antwort auf  Anita
1 Tag zuvor

Vielen Dank

Ali
Ali
3 Tage zuvor

Betriff: Mehrere Minijobs mit Hauptbeschäftigung

Ich habe eine 70% Hauptbeschäftigung in Deutschland und besitze noch seit einem Monat einen Nebenjob “450 Euro”. 
Ich werde noch eine weitere Beschäftigung außerhalb Europa ausüben (mit Provisionszahlung/ variiert jeden Monat).

Meine Frage: soll ich mich selber für den ersten Nebenjob anmelden? wenn ja, Wo?

Bei die zweite Beschäftigung: soll ich mich vor dem Anfang der Beschäftigung mich bei Steuer anmelden? was brauche ich dafür und an an wem soll ich mich anwenden?

Alois
Alois
4 Tage zuvor

Ich habe Ihren Beitrag https://blog.minijob-zentrale.de/keine-insolvenzgeldumlage-fur-wohnungseigentumergemeinschaften/ gesehen. Hierzu meine Frage:
In unserem 3-Familienhaus vermieten wir eine Wohnung als Ferienwohnung. Hierfür beschäftigen wir eine Reinigungskraft als gewerbliche Minijobberin. Als Privatpersonen unterliegen auch wir m.E. nicht dem Insolvenzrecht. Ist die Zahlung der Insolvenzgeldumlage entbehrlich?

Sandra
Sandra
4 Tage zuvor

Bei meiner Firma habe ich einen Arbeitsvertrag mit 40 Stunden monatlich. Zeiten und Tage können variieren. Am Jahresanfang fange ich mit 480 Minusstunden auf der Stempelkarte an, die ich dann im laufenden Jahr abarbeiten muss.
Wie sieht es hier mit Urlaubstagen und Krankheitserstattung aus ? Der Arbeitgeber meinte dass der Urlaub im Gehalt verrechnet ist, da dieser über dem Mindestlohn liegt. Die Urlaubstage könnten systemtechnisch nicht verrechnet werden.

Lendzwald
Lendzwald
5 Tage zuvor

Hallo,
unser sv.net/comfort stürzt jedes mal beim Wechsel von der Jahresmeldung 50 auf die Jahresmeldung 92 ab. Bei zu meldenden 50 Personen ist das nicht wirklich hilfreich, wenn jedes Mal der komplette PC neu gestartet werden muss.

Manuela
Manuela
6 Tage zuvor

Guten Tag, wie lautet die Formel für die anteilige Berechnung des Urlaubsanspruches bei einem schwerbehinderten Mitarbeiter, der regelmäßig an 3 festen Tagen in der 5-Tage-Woche arbeitet. Bei Vollzeit werden 30 Tage Urlaub + 5 Tage für die Schwerbehinderung im Jahr gewährt.
Vielen Dank.

Stephanie
Stephanie
7 Tage zuvor

Guten Tag, ist es möglich eine Person die gerne eine Kurzfristige Beschäftigung über 70 Tage bei uns machen würde im späteren Jahr als Auszubildende einzustellen?

Pawlus
Pawlus
7 Tage zuvor

Przepracowa?am w minijob 8 lat. Gdzie mog? stara? si? o emerytur?.

Janine
Janine
8 Tage zuvor

Hallo ich habe seit November 2020 einen Minijob. Am 15. Januar endet mein Minijob und ich bin jetzt festangestellt beim gleichen Arbeitgeber. Nun meine Frage: Kann ich im Januar die vollen 450€ im Minijob verdienen? Und ich habe aus dem Minijob noch Überstunden. Die würde ich mir gerne auszahlen lassen, sodass ich im Januar auf insgesamt 900€ im Minijob kommen würden plus mein Verdienst aus der Festanstellung. Geht das?

Klaus
Klaus
9 Tage zuvor

Ich möchte – als Arbeitnehmer – einen Vertrag über eine kurzfristige Beschäftigung von 70 Tagen verteilt über 9 Monate abschließen. Daraus resultiert ein Urlaubsanspruch von 6 Tagen. Grundsätzlich würde ich mir den Urlaub auch auszahlen lassen, wenn der AG das wünscht. Ist das zulässig oder wird durch die Auszahlung der Urlaubstage die Beschäftingungs-Obergrenze von 70 Tagen überschritten (in einigen Quellen habe ich das so gelesen, leider wurde dort nie eine Rechtsgrundlage genannt …)

Ayman
Ayman
12 Tage zuvor

Hallo,

ab nächster Monat werde ich 250 Euro mönatlich als Entlastungsbetrag nach §45 sGB XI von einer Pflegekassen als Pflegeperson erhalten. Ich und die zu pflegende Personen(zwei Brüder) gehören nicht zu einem Haushalt und sind nicht verwandete. Wir sind Freunde. Die Pflegezeit beträgt 5 Stunden pro Woche.

-Muss ich die Tätigkeit anmelden?

Ich übe zur Zeit eine Übersetzungstätigkeit unter Honorarbasis. Die Einkommen dadurch beträgt ca. 150 Euro monatlich.

-Muss ich die Tätigkeit anmelden?

Zur Info:
ich bin 35 Jahre alt und Vollzeitstudent.

Freundliche Grüße
Ayman

Lia
Lia
1 Monat zuvor

Hallo!

Vor kurzem habe ich einen Mini-Job bekommen und habe eine wesentliche Frage, die bis jetzt leider unbeantwortet ist. Ich habe gehofft, das Sie mir vielleicht helfen könnten. Ich bin Studentin in Deutschland und habe EHIC Krankenversicherung (daher von deutschen KV befreit). Mir wurde aber gesagt, dass wenn ich Job anfange, dann muss ich unbedingt in Deutschland versichert sein (laut Gesetzlinie aus dem Jahr 2017). Weiter wurde es mir aber nichts erläutert. In Internet habe ich aus mehreren Quellen gelesen, dass ich versicherungsbefreit sein soll und das der Arbeitsgeber bestimmte Beiträge zahlen muss. Es geht um Beschäftigung mit einem Verdienst von max 250 Euro (Wir sollen selbst eintragen wie viele Stunden wir gearbeitet haben und dabei nicht 20 Stunde monatlich überschreiten.). Gesetzliche KV kostet etwa 110 Euro, heißt das, dass ich fast meinen ganzen Verdienst dafür ausgeben muss? Oder mit dieser Gesetzlinie aus 2017 ist was anderes gemeint?
P.S. Ich habe keine Deutsche Bürgerschaft, ich komme aber aus einem Europäischen Land, bin 20 Jahre alt, Vollzeitstudent, meine Eltern wohnen außerhalb Deutschland und ich bin in einem EU-Land krankenversichert.

Ich werde sehr dankbar sein, wenn Sie mir helfen könnten. Ich wünsche Ihnen noch frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr. :)

Mit freundlichen Grüßen,
Lia

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Lia
1 Monat zuvor

Hallo Lia,

durch Ihre EHIC Krankenkarte genießen Sie auch in Deutschland weiter den Versicherungsschutz Ihres Heimatlandes. Nehmen Sie aber eine Beschäftigung in Deutschland auf, kann sich Ihr bestehender Krankenversicherungsschutz ändern. Wir empfehlen Ihnen daher, zuerst vor Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland mit Ihrer Krankenkasse im Heimatland zu sprechen und dort zu klären, ob Sie trotz einer Beschäftigung in Deutschland noch weiterhin über diese Krankenkasse versichert sind.
Üben Sie ausschließlich in Deutschland eine Beschäftigung aus, ist davon auszugehen, dass für diese Beschäftigung auch das deutsche Sozialversicherungsrecht für Sie gilt. Besteht Ihre Krankenversicherung im Heimatland durch diese Beschäftigung nicht weiter, müssen Sie sich in Deutschland tatsächlich selbst krankenversichern. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, sich an eine gesetzliche Krankenkasse Ihrer Wahl in Deutschland zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

xime
xime
1 Monat zuvor

Guten Tag, Ich habe versuch die Minijob-Zentrale anzurufen aber ohne Erfolg. Ich brauche Information dass, in die Webseite nicht zu finden ist, und zwar: Wo die SEPA-Überweisung Formular zu senden ist? Ich finde nur in das Impressum eine Adresse und Postfach, aber keine Anmerkung, ob dort die SEPA-Überweisung zu senden ist.
Danke

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  xime
1 Monat zuvor

Hallo Xime,

unsere Postanschrift lautet:
Minijob-Zentrale
45115 Essen
Per Fax erreichen Sie uns unter der Nummer 0201 384 979797 und mit unserem Kontaktformular können Sie uns Ihre Nachricht und Anhänge durch gesicherte Datenübertragung zusenden: https://t1p.de/MJZE-Kontakt

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Petra
Petra
1 Monat zuvor

Hallo, mein Sohn hat am 01.08.2020 einen Minijob angenommen und wurde jetzt ohne Kündigung einfach abgemeldet (als Grund wurde 30 Abmeldung Beschaftigungsende) angegeben. Vor 1 Woche hatte er noch Kontakt zum Arbeitgeber, da wurde nur gesagt: im Moment braucht er ihn nicht, er meldet sich wenn sich etwas ändert. Jetzt zu meiner Frage. Darf er einfach ohne vorangegangene Kündigung die Beschäftigung beenden, und wie sieht es mit Urlaubsanspruch aus?

Lieben Dank und herzliche Grüße

JenBu
JenBu
1 Monat zuvor

Hallo liebes Team der Minijob-Zentrale,

da wir uns immer wieder fragen, wie die richtige Vorgehensweise bei der Behandlung von kurzfristigen Beschäftigungen ist und im Internet unterschiedliche Informationen zu dem Thema zu finden sind, suchen wir nun nochmal direkt bei Euch Hilfe.

Ist bei der Entscheidung, ob ein Arbeitnehmer kurzfristig beschäftigt werden kann, das Kalenderjahr oder das Zeitjahr zu betrachten?
Hier auch noch ein aktuelles Beispiel:

Arbeitnehmer A war bereits vom 01.12.19-29.02.20 kurzfristig beschäftigt. Zum 01.01.2021 bis 28.02.2021 soll ein Wiedereintritt erfolgen. Wäre das Kalenderjahr zu betrachten, wäre also eine erneute kurzfristige Beschäftigung möglich. Bei einem Zeitjahr wäre der Arbeitnehmer nicht kurzfristig abzurechnen.

Welche Vorgehensweise ist nun die richtige?

Vielen Dank für die Hilfe und herzliche Grüße

Madelaine
Madelaine
2 Monate zuvor

Hallo liebes Team.

Ich habe eine Frage bezüglich eines Arbeitsvertrages.

Ich habe die Möglichkeit eine Familie bei der Betreuung der Kinder zu unterstützen.
Erstmals ist es auf 450€ Basis vorgesehen. Wobei Die Teilzeitbeschäftigung in naher Zukunft dann auch schon im Raum stand.

Als ich mich dann wieder mit der Familie zur Vertrages Übergabe getroffen habe, lag mir ein Arbeitsvertrag der Firma vor, indem der Vater der Familie Geschäftsführer ist.

In diesem Vertrag wird die Kinder Betreuung nicht erwähnt und es macht den Anschein als würde ich die Arbeitszeit in der Firma abarbeiten.

Ich fande es etwas seltsam, dass man mir einen Arbeitsvertrag aushändige, von einer Firma wo ich dann letztendlich gar nicht sein werde.

Ist diese Vorgehensweise rechtlich gesehen denn möglich und korrekt?

Ich habe den Vertrag bisher noch nicht unterschrieben da mir dieser Sachverhalt bisher nicht ganz klar ist.
Über eine Antwort ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Madelaine
2 Monate zuvor

Hallo Madelaine,

ein Arbeitsvertrag soll die wesentlichen Eckpunkte für Ihre Beschäftigung schriftlich festhalten. Beide Vertragspartner binden sich durch ihre Unterschrift an die Vereinbarung.
Wenn vertraglich etwas völlig anderes geregelt wird, als mündlich besprochen wurde, sollten Sie dies tatsächlich kritisch werten. Der Arbeitsvertrag legt die Rahmenbedingungen für Ihre Beschäftigung fest.
Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ulrich
Ulrich
2 Monate zuvor

Hallo zusammen, ich habe eine Frage: Meine Frau ist im Minijob beim Förderverein e.V. einer Grundschule als Betreuerin beschäftigt Ihr mtl. Einkommen liegt unter brutto € 352,- Da sie jedoch noch Einkünfte aus V+V hat will die Krankenkasse sie jetzt nicht mehr in der Familieversicherung behalten. Nach Auskunft der Krankenkasse gilt die Betreuer u. Übungsleiterpauschale nicht für Minijobber- Ist das richtig??? Gerne erwarten wir Ihre Antwort. Gruß Ulrich

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Ulrich
2 Monate zuvor

Hallo Ulrich,

bei dem sogenannten Übungsleiterfreibetrag und der Ehrenamtspauschale handelt es sich um steuerfreie Zahlungen, welche für bestimmte nebenberufliche Tätigkeiten gezahlt werden können. Erhält ein ehrenamtlich Tätiger diese Zahlungen und überschreitet den Freibetrag von aktuelle 2.400 Euro (Übungsleiterpauschale) oder 720 Euro (Ehrenamtspauschale) nicht, liegt aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht keine Beschäftigung vor. Wurde Ihre Frau im Minijob angemeldet gehen wir davon aus, dass sie entweder diesen Freibetrag überschreitet oder für die Tätigkeit ist die Anwendung dieser Steuerfreibeträge nicht vorgesehen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ulrich
Ulrich
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
2 Monate zuvor

Guten Morgen liebes Team der Minijob-Zentrale,
Ihre Antwort trifft nicht so ganz meine Fragestellung. Also meine Frau bezieht ein jährliches brutto Gehalt
von € 4.224,- auf der Beschäftigung als Betreuerin. Der Arbeitgeber (e. V.) als auch die Beschäftigung als Betreuerin sind für die Übungsleiterpauschale vorgesehen. Da meine Frau jedoch noch Einkünfte aus V+V hat überschreitet sie die € 5.400,- als Freigrenze bei der Krankenkasse. Warum kann bei den Gesamteinkünften aus Minijob und V+V der Freibetrag von € 2.400,- nich t in Abzug gebracht werden? Meine Frau soll sich deshalb jetzt selbst Krankenversicherung und kann nicht wie bisher in der Familienversicherung bleiben?
Es geht nicht um das Steuerrecht sondern um die Sozialversicherung (Krankenkasse) Gerne erwarten wir Ihre Antwort. Gruß
Ulrich

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Ulrich
2 Monate zuvor

Hallo Ullrich,

offensichtlich wurde durch den Verein die Übungsleiterpauschale nicht angesetzt, sondern die Beschäftigung lediglich im Minijob gemeldet. Warum das so ist kann Ihnen am besten der Verein erklären.
Die kostenfreie Mitversicherung im Rahmen der Familienversicherung ist an Einkommensgrenze gebunden. Bei Fragen hierzu bitten wir Sie, sich an die zuständige Krankenkasse zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

ThaoMy Tran
ThaoMy Tran
2 Monate zuvor

Hallo,

Mein Vater arbeitet momentan als Vollzeit und hat noch einen Teilzeit Job. Bei beiden ist er nun in Kurzarbeit. Nun möchte er einen Minijob annehmen in der Corona-Krise, neben den 2 Beschäftigungen. Ist dies möglich?
Freue mich über eine Rückmeldung.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  ThaoMy Tran
2 Monate zuvor

Hallo ThaoMy,

Ihr Vater übt eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus. Auch wenn er in dieser momentan Kurzarbeitergeld erhält, ruht die Beschäftigung nur, ist aber nicht beendet. Neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung darf Ihr Vater genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei. Wir gehen aufgrund Ihrer Schilderung davon aus, dass es sich bei der ersten Nebenbeschäftigung bereits um einen 450-Euro-Minijob handeln könnte.

Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob würde dann zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an die Krankenkasse Ihres Vaters gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für den Beschäftigten Sozialversicherungsbeiträge in diesem zweiten Minijob an.

Neben einer Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob könnten Ihr Vater jedoch parallel noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag: Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dimik
Dimik
2 Monate zuvor

Sehr geerthe,

Ich habe eine Frage,zwar

Ich habe Hauptjob zurzeit, aber ich bin auf Kurzarbeit ab 01 April 2020…

Am 01.06 ich habe eine andere job gefunden und zwar das ist als Verkaufshilfe aber das ist quasi Minijob oder genauer gesagt Kurzfristige beschäftigung vertrag (Arbeitsvertrag mit Leiharbeitnehmern über ein kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis (Das ist Vertrag 01.06.2020 – 31.07.2020)..

Ab Dezember ich will einen Minijob auf 450 basis als Abrufkraft arbeiten…

ist das in meinem Fall möglich????

Vielen dank im Voraus

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Dimik
2 Monate zuvor

Hallo Dimik,

während des Bezuges von Kurzarbeitergeld ruht Ihre sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung nur, ist aber nicht beendet. Sie dürfen neben dieser Beschäftigung einen 450-Euro-Minijob und auch kurzfristige Minijobs parallel ausüben. Die Verdienste werden nicht addiert. Ob Ihr zusätzliches Einkommen Auswirkungen auf das Kurzarbeitergeld hat sagt Ihnen Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?” http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Marlen Clemens
Marlen Clemens
2 Monate zuvor

Hallo liebes Team,
welche Vor- und Nachteile ergeben sich für den Arbeitgeber, wenn sich sein Arbeitnehmer im Minijob von der Rentenversicherung befreien lässt?
Viele Grüße
Marlen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Marlen Clemens
2 Monate zuvor

Hallo Marlen,

für den Arbeitgeber hat die Befreiung seines Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht weder Vor- noch Nachteile. Die Höhe der Pauschalabgaben des Arbeitgebers ändert sich nicht durch eine Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Linda
Linda
2 Monate zuvor

Guten Morgen,

wenn ich einen Minijob mitten im Monat beginne, darf ich dann wie früher nur anteilig (Ø pro Tag 15€) verdienen oder die kompletten 450€?
Das Arbeitsverhältnis wäre vorerst befristet (6 Monate).

Vielen Dank!

Viele Grüße
Linda

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Linda
2 Monate zuvor

Hallo Linda,

auch wenn Sie Ihren 450-Euro-Minijob mitten im Monat beginnen, dürfen Sie in diesem Monat bereits volle 450 Euro verdienen. Eine anteilige Berechnung erfolgt nicht mehr.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jörg Junker
Jörg Junker
2 Monate zuvor

Hallo,
ich habe eine Frage zur Aufnahme eines Nebenjobs (450€).
In meiner Hauptbeschäftigung hatte ich 6 Monate Kurzarbeit aufgrund von Corona.
Ab November wird wieder voll gearbeitet.
Wenn ich im November einen Nebenjob beginne und es z.B. im Januar 2021 wieder zu Kurzarbeit kommt,
würde mir dann der Verdienst des Nebenjobs mit dem Kurzarbeitergeld verrechnet werden ?
Gruß
Jörg

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Jörg Junker
2 Monate zuvor

Hallo Jörg,

für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit wurden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durch ein zweites Sozialschutzpaket die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert. Gemäß der Informationen für Arbeitnehmer zum Kurzarbeitergeld (Bundesagentur für Arbeit) bleibt ein 450-Euro-Minijob nun gänzlich anrechnungsfrei.

Zur individuellen Auswirkung eines Nebenjobs auf das Kurzarbeitergeld berät Sie die zuständige Agentur für Arbeit.

Vielleicht interessiert Sie auch unser Blog-Beitrag: Minijob neben Kurzarbeit in Zeiten von Corona. https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-neben-Kurzarbeit
Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dagmar Kück
Dagmar Kück
3 Monate zuvor

Hallo, ich habe eine Frage. Ich bin Rentnerin und habe eine Minijob befristet vom 01.07.2020 bis zum 31.10.2020. Darf man 450 Euro einmalig und geringfügig überschreiten? Zum Beispiel für Sonntagszuschläge?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Dagmar Kück
3 Monate zuvor

Hallo Dagmar,

handelt es sich bei Ihrer Beschäftigung um einen kurzfristigen Minijob? Betrachtet man rein den Zeitraum von 5 Monaten, wäre das grundsätzlich möglich. Bei einem kurzfristigen Minijob gibt es keine Verdienstgrenze. Das heißt, Sie dürften in diesem Fall grundsätzlich auch mehr als 450 Euro im Monat verdienen.
Handelt es sich trotz der Befristung um einen 450-Euro-Minijob, ist es wichtig zu wissen, ob es sich um steuerfreie Zuschläge handelt. Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntagsarbeit sind in der Regel im Minijob steuer- und damit auch beitragsfrei, wenn sie bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Das bedeutet für Sie, diese steuerfreien Zuschläge werden bei der Prüfung der Einhaltung der Verdienstgrenze im 450-Euro-Minijob nicht beachtet.
Ob diese Zuschläge jedoch Auswirkungen auf eine evtl. Hinzuverdienstgrenze im Hinblick auf Ihren Rentenbezug haben empfehlen wir Ihnen, bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger zu erfragen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ina Köster
Ina Köster
3 Monate zuvor

Hallo. Ich arbeitete seit September 2019 auf Minijob-Basis. Durch einen Fehler meines Arbeitgebers bin ich nun leider im Juli 2020 in die Sozialversicherungspflicht gerutscht (habe die 450€-Grenze im Oktober und November 2019, sowie im April, Mai, Juni und Juli 2020 überschritten – seitdem nicht mehr). Ich wurde leider durch meinen Arbeitgeber falsch informiert, der meinte, dass 3x-ige bzw. 5x-ige überschreiten beziehe sich auf ein Kalenderjahr (Januar-Dezember 2020), sodass mein überschreiten im Oktober und November 2019 in diesem Jahr nicht mehr berücksichtigt werden muss. Das stellte sich dann leider als falsch heraus… Nun meine Frage: wie kann ich so schnell wie möglich wieder auf Minijob-Basis zurückkommen? Kann man zurückgestuft werden? Und wenn ja, wie?
Vielen Dank und liebe Grüße
Ina Köster

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Ina Köster
3 Monate zuvor

Hallo Ina,

wenn wir Sie richtig verstanden haben, entstand die Versicherungspflicht durch das mehr als fünfmalige Überschreiten der Verdienstgrenze (innerhalb der vergangenen 12 Monate) aus unvorhersehbaren Gründen. Es gab keine dauerhafte Änderung in den Verhältnissen, wie beispielsweise eine vertraglich geregelte höhere Arbeitszeit.
Überschreiten Sie daher im nächsten Monat die 450-Euro-Grenze nicht mehr, kann Ihr Arbeitgeber Sie direkt wieder als Minijoberin anmelden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
3 Monate zuvor

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn ich es richtig verstehe, hätte mich mein Arbeitgeber also bereits ab 01.09.2020 wieder als Minijoberin anmelden können? (Letztes überschreiten war im Juli 2020, im August und September 2020 wurde nicht überschritten) Lg

Ina Köster
Ina Köster
Antwort auf  Anonym
3 Monate zuvor

Die Frage bezieht sich auf ihre Antwort vom 19.10.2020 – 11.08 Uhr
Lg Ina Köster

Paddongo
Paddongo
3 Monate zuvor

Hallo liebes Blog-Team :)

Ich wende mich an Euch, da meine Frage nach dem Durchstöbern von Foren nur teils beantwortet werden kann.

Ich bin Student, aus Altersgründen studentisch versichert und habe darüber hinaus 2 Minijobs mit einem Gesamtverdienst von ~400€.
Unter welchen Umständen ist es möglich, einer weiteren Tätigkeit nachzugehen, sodass beide Minijobs als solche bestehen bleiben?
Ich habe das Angebot, eine Werkstudentenstelle mit ~500€ Vergütung auszuüben. Der würde ja dann (allein schon wegen des Überschreitens der 748€/Monat Studentenfreibetrag) steuerpflichtig sein.
Würden in diesem Szenario meine Minijobs unangetastet bleiben?

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus :)

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Paddongo
3 Monate zuvor

Hallo Ina,

grundsätzlich sogar bereits ab August – vorausgesetzt, es handelt sich nicht um eine dauerhafte Veränderung in den Verhältnissen, welche eine neue vorausschauende Beurteilung des Arbeitgebers erforderlich gemacht hat.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jonas
Jonas
4 Monate zuvor

Hallo!
Ich bin zurzeit neben meinem Vollzeit Studium in einem 450-Euro Minijob eingestellt. Da das Arbeitspensum für die nächsten drei Monate steigt, werden meine Stunden aufgestockt (15 Stunden) und ich komme damit deutlich über die 450 Euro Grenze. Bin ich, wenn ich für diese 3 Monate meine Tätigkeit als kurzfristige Beschäftigung anmelde, immernoch familienmitversichert oder bin ich verpflichtet mich privat bei der Krankenkasse zu versichern?
LG Jonas8.

Jana
Jana
5 Monate zuvor

Liebes Blog-Team,

ich bin Studentin und habe einen Minijob, mit dem ich weniger als 450€ verdiene. Deshalb möchte ich gern einen zweiten Minijob annehmen, um die 450€ voll auszuschöpfen. In meinem ersten Job betreue ich Kinder bei der Familie zu Hause und bekomme von meinem Arbeitgeber zusätzlich zum Stundenlohn eine Fahrtkostenerstattung von 0,25€ pro km. Dabei wird der doppelte Weg, also Hin- und Rückweg von mir zur Familie, berechnet.
Nun frage ich mich, wieviel Geld ich in meinem zweiten Job verdienen darf, um unter der 450€-Grenze zu bleiben.
Kann ich die Fahrtkostenerstattung komplett abziehen? Ich habe auch schon gelesen, dass nur der einfache Weg berechnet werden dürfe. Darf ich also nur die Häfte der Fahrtkostenerstattung abziehen?
Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.
Viele Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Jana
5 Monate zuvor

Hallo Jana,

Ihre Frage ist für uns schwer pauschal zu beantworten. Bei der Prüfung der Einhaltung der Verdienstgrenze im 450-Euro-Minijob ist nur vom Entgelt im sozialversicherungsrechtlichen Sinn auszugehen. Leistungen, welche Ihnen Ihr Arbeitgeber steuerfrei neben Ihrem Verdienst zahlt, werden nicht berücksichtigt. Ob es sich bei der von Ihnen beschriebenen Fahrkostenerstattung tatsächlich um einen steuerfreien Betrag handelt, können wir nicht beurteilen. Hierzu berät Sie Ihr Finanzamt.
Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arbeitgeber. Er kann Ihnen sicher Auskunft zu Ihrem sozialversicherungsrechtlichen Einkommen in dieser Beschäftigung geben. Die verbleibende Differenz zu 450 Euro können Sie dann in einem zweiten Minijob verdienen – vorausgesetzt, Sie haben parallel keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Helene Fayne
Helene Fayne
5 Monate zuvor

Ich arbeite als studentische Hilfskraft in Hessen und habe für das Jahr 2019 brutto 5641€ (monatlich 448€) verdient, was ja anscheinend über der Minijob-Grenze liegt – muss ich mein Gehalt nun versteuern bzw. was erwartet mich?

Im aktuellen Jahr habe ich seit Februar 461,53€ verdient, da der Lohnprozentsatz für die SHKs angehoben worden ist. Ich versuche jetzt mit meiner Arbeitsstelle zu regeln, dass ich wieder unter die 450€ komme. Muss ich allerdings die Monate von Februar bis August versteuern? Bzw. erneut die Frage: was erwartet mich?

1000 DANK!!!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Helene Fayne
5 Monate zuvor

Hallo Helene,

Ihre Frage können wir nicht abschließend beantworten, ohne alle Fakten zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis zu kennen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung übernimmt daher in der Regel Ihr Arbeitgeber für Sie. Nur er kennt alle relevanten Kriterien.

Grundsätzlich gilt für einen 450-Euro-Minijob Folgendes:
Der Arbeitgeber beurteilt Ihre Beschäftigung jeweils zu Beginn und bei jeder dauerhaften Veränderung vorausschauend für den maximalen Zeitraum von 12 Monaten. Bei einer vertraglichen Erhöhung des Verdienstes handelt es sich beispielsweise um eine solche dauerhafte Veränderung. Ist der Minijobber in vollen 12 Monaten beschäftigt, ergibt sich eine Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro.
Grundsätzlich muss man dann unterscheiden zwischen einem schwankendem Verdienst (ohne Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro) und dem Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (mit Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro). Dabei ist zu beachten, dass die Jahresverdienstgrenze für eine in 12 Monaten ununterbrochen ausgeübte Beschäftigung gilt (12 x 450 Euro). Bestand die Beschäftigung nicht im gesamten Jahr, muss die Verdienstgrenze anteilig anhand der Monate reduziert werden.
Hat der Arbeitnehmer einen schwankenden Lohn und überschreitet die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro nicht, ist die Anzahl der monatlichen Überschreitung nicht festgelegt. So dürfte der Minijobber zum Beispiel 8 Monate jeweils einen Verdienst von 500 Euro bekommen und in den anderen 4 Monate jeweils 350 Euro. Die Grenze von 5.400 Euro wird nicht überschritten und es bleibt bei einem Minijob.
Daneben gibt es das gelegentliche Überschreiten aus unvorhersehbaren Gründen (zum Beispiel Krankheitsvertretung). Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich. In diesem Fall darf auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten werden – der Minijob bleibt weiterhin bestehen.
Weitere Informationen zur Verdienstgrenze finden Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/Minijob-Verdienstgrenze

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Benjamin Schmiedel
Benjamin Schmiedel
5 Monate zuvor

Hallo,
Ich habe einen 6-Monate Arbeitsvertrag mit 40h/Monat erhalten. Mit dem monatlichen Verdienst von 12€/h ist das Gehalt jedoch über der 450€-Grenze. Zählt die Anstellung dennoch als Minijob solange ich im Jahr unter 5400€ bleibe, obwohl das Überschreiten vorhersehbar geschieht?
Kann unter diesen Umständen dann auch ein Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherung gestellt werden?
Mfg Benjamin

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Benjamin Schmiedel
5 Monate zuvor

Hallo Benjamin,

die Jahresverdienstgrenze in Höhe von 5.400 Euro gilt für eine ununterbrochene Beschäftigung von 12 Monaten. Besteht die Beschäftigung nicht im gesamten Jahr, muss die Verdienstgrenze anteilig anhand der Monate reduziert werden. In Ihrem geschilderten Sachverhalt ergibt das eine anteilige Jahresverdienstgrenze in Höhe von 2.700 Euro (6 x 450 Euro). Überschreiten Sie diese Grenzen, handelt es sich nicht mehr um einen 450-Euro-Minijob.

Neben dem 450-Euro-Minijob gibt es noch den sogenannten kurzfristigen Minijob. Kurzfristige Minijobs http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs sind von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Regulär sind das 3 Monate oder 70 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen übergangsweise neu geregelt worden. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen.

Ein kurzfristiger Minijobber hat generell keine Verdienstbeschränkung. Nur, wenn er über 450 Euro monatlich verdient, müssen Arbeitgeber prüfen, ob der Beschäftigte berufsmäßig arbeitet. Berufsmäßigkeit https://t1p.de/MJZE-Pruefung-Berufsmaessigkeit bedeutet, die Beschäftigung ist für den Arbeitnehmer von übergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung. Er bestreitet mit dem Einkommen seinen Lebensunterhalt. Mit der „Entscheidungshilfe zur Prüfung der Berufsmäßigkeit“ https://t1p.de/MJZE-Entscheidungshilfe-Berufsmaessigkeit können Arbeitgeber den Status Ihres Arbeitnehmers schnell ermitteln.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Daniel Müller
Daniel Müller
5 Monate zuvor

Hallo.
Ich habe ein Minijob, habe im April den aktuell gültigen Dienstplan vereinbart, 2 mal die Woche Montags und Mittwochs zu arbeiten mündlich vereinbart.
Heute Mittag (Dienstag) kam von meinem Chef die Nachricht, dass ich morgen (Mittwoch) bitte zu Hause bleiben soll, da “nichts los” sei.
Kann ich §615 geltend machen, dass mir die entgangene Arbeitszeit nachträglich gutgeschrieben wird? Welche Voraussetzung müssen dafür erfüllt sein? Wie gehe ich am besten vor?

Müller Gertrud
Müller Gertrud
6 Monate zuvor

An wen kann mann sich wenden, um die Erhöhung des Minijobs über die 450 Euro hinaus anzuregen? Es ist wirklich blöd, bei Erhöhung des Mindestlohns weniger Stunden arbeiten zu müssen. Diese Erhöhungen sollten konform mit dem erlaubten Verdienst gehen, z. B. auf 500 Euro.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Müller Gertrud
6 Monate zuvor

Hallo,

Minijobs sind gesetzlich geregelt. Die rechtlichen Grundlagen, z. B. Verdienstgrenzen im Minijob, sind im Sozialgesetzbuch – Viertes Buch (SGB IV) verankert.

Um die Entgeltgrenzen im Minijob anzuheben bedarf es einer gesetzlichen Regelung. Federführend ist hier das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Anfrage an diese zuständige Behörde zu richten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Natali Antonova
Natali Antonova
6 Monate zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin 20 Jahre alt und wohne seit 15.3.20 alleine, da meine Eltern nach HESSEN umgezogen sind. Zur Zeit mache ich eine Ausbildung als Kauffrau für Büromangement. Ich bin seit Februar 2020 bei Eiscafé als Minijob angemeldet, aber wahrend Corona Könnte ich bis Juni nicht dort arbeiten und jetzt verdiene ich auch nicht viel, da es sehr von Wetter abhängig ist. Ich besitze Auto, damit ich zur Arbeit und Berufsschule kommen kann. Leider reicht mir ganz knapp oder nicht immer mein Gehalt und Bab von der Stadt. Deshalb wollte ich fragen, ob ich irgendwelche kostenlose Zuschläge, Leistungen oder Prämie erhalten kann ( am besten ohne Zurückzahlung).  Wenn ja wie kann ich die Bekommen oder was soll ich dafür machen? Leider bin ich noch im 1. Ausbildungsjahr und wir haben keine Kurzarbeit.
Mit freundlichen Grüßen

Cristina Dei-Sobeck
Cristina Dei-Sobeck
6 Monate zuvor

Hallo,ich möchte meinen Minijob kündigen,befinde mich aber noch in Elternzeit. Möchte wo anders einen Minijob annehmen,muss ich da irgendwas beachten? Kann ich die Elternzeit übernehmen in den neuen Job? Mfg Crissi

Petra Jebe
Petra Jebe
6 Monate zuvor

Hallo! Ich habe einen soz.pfl. Arbeitsvertrag, derzeit in 50% Kurarbeit. Ich übe parallel dazu eine kurzfristige geringfügige Beschäftigung im Tourismus aus und möchte einen 450€-Job bei einem Lebensmittler aufnehmen. Kann beides parallel laufen oder muss einer der Nebenjobs versteuert werden? wenn, versteuert, wie? pauschal oder LstKl 6??

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Petra Jebe
6 Monate zuvor

Hallo Petra,

eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, einen 450-Euro-Minijob und keinen kurzfristigen Minijob können Sie aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht parallel ausüben. Die Verdienste werden nicht addiert.
Die Art der Versteuerung bestimmt im Minijob grundsätzlich der Arbeitgeber. Er kann hierbei sowohl im 450-Euro-Minijob, als auch im kurzfristigen Minijob wählen zwischen der Besteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen des Arbeitnehmers (z. B. Steuerklasse 6) oder einer pauschalen Steuer in Höhe von 2 Prozent (450-Euro-Minijob) oder 25 Prozent (kurzfristiger Minijob). Bei der Entscheidung wird der Arbeitgeber aber immer Ihre individuelle Situation als Minijobber beachten, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.
Weitere Informationen zur Besteuerung von Minijobs finden Sie auch auf unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Besteuerung-von-Minijobs
Ob und wie sich ein weiterer Nebenjob ggf. auf Ihr Kurzarbeitergeld auswirkt erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
6 Monate zuvor

Guten Tag, was tun wenn der Minijobarbeitgeber die Fahrtzeit bei Hausbesuchen (Physiotherapie) nicht bezahlen will. Da der Stundenlohn nur 10€ beträgt, liegt der effektive Lohn unter der Mindestgrenze. Es wird lediglich ein Kilometergeld von 20 Cent pro Kilometer gezahlt (auch weniger als Üblich)

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
6 Monate zuvor

Ok., interessant wichtig wäre jedoch zu wissen, wer den Arbeitgeber bezügl. der korrekten Abrechnung der Arbeitszeit beim Minijob (unabhängig vom Mindestlohn) kontrolliert und an wen man sich wendet, wenn die Abrechnung nicht in Ordnung. ist. Danke.

Schröder, Monika
Schröder, Monika
Antwort auf  Anonym
6 Monate zuvor

Guten Tag, ich bin mit 64Jahren vorzeitig in Rente gegangen und arbeite auf 450Euro dazu.Ist es richtig, das man mir für Krankenkasse und Rentenversicherung trotzdem ca.80Euro monatlich abziehen darf ?

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
6 Monate zuvor

Vielen Dank für die schnelle fachgerechte Antwort.

Hans Dieter Vetter
Hans Dieter Vetter
6 Monate zuvor

Hallo Minijob-Team,
bis30.09.2019 war ich in Vollzeit beschäftigt, danach ging ich in Altersrente. Meine Frage. Ab 01.10.2019 bekam ich eine Minijob bei meiner
alten Firma. Die vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter bekamen 2020 eine Gratifikation für 2019. Mir wurde diese verweigert, bzw. Angeboten dafür 4 Wochen nicht zu arbeiten, weil ich sonst mein Hinzuverdienst von 6300 € überschreite. Mein Hinweis: Im Jahr 2020 wurde aufgrund der CORONA-
PANDEMIE eine deutliche Hinzuverdienstgrenze vorgenommen. Da sowohl im medizinischen Bereich als auch in anderen systemrelevanten Bereichen aufgrund der Corona-Pandemie ein besonders hoher Personalbedarf besteht, möchte der Gesetzgeber erreichen, dass die Hinzuverdienstgrenze die betroffenen Altersfrührentner ( Altersrentenbezieher vor erreichen der Regelaltersgrenze/ wozu ich gehöre) nicht daran hindert, ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.
Meldung der DEUTSCHEN RENTENVERSICHERUNG:
VORÜBERGEHENDE ERHÖHUNG DER VERDIENSTGRENZE BEI ALTERSRENTEN
Für das Jahr 2020 wurde die Verdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten von 6.300 Euro auf 44.590 Euro angehoben. Rentnerinnen und Rentner können daher bis zu 44.590 Euro im Kalenderjahr zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne dass diese gekürzt wird. Die Erhöhung der Verdienstgrenzen soll Personalengpässe entgegenwirken, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Ab 2021 gelten wieder die bisherigen Grenzen.
Wenn ich dieses richtig verstehe darf man mir diese Gratifikation nicht verweigern?

Mit freundlichen Grüßen
Dieter

Hans Dieter Vetter
Hans Dieter Vetter
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
6 Monate zuvor

Hallo Minijob-Team,
wie Sie aus meiner obigen Anfrage entnehmen können, beziehe ich Altersrente, weil ich die Regelaltersrente noch nicht erreicht habe.
Weiterhin habe ich angeführt, nach Meldung der DEUTSCHEN RENTENVERSICHERUNG wird vorübergehend die Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro auf 44.590 Euro angehoben, ohne das die Rente gekürzt wird. Was ist daran falsch zuverstehen?
Mit freundlichen Grüßen
Dieter

Davor Matijevic
Davor Matijevic
6 Monate zuvor

Hallo, Guten Tag, ich habe eine Frage. Mein minijob startet am selben Tag wie meine kurzarbeit. Ist mein Minijob noch steuerfrei?
Danke.

Anna
Anna
6 Monate zuvor

Guten Morgen liebes Team der MJ-Zentrale,
ich habe eine Frage bezüglich der Anrechnung des Entgeltes aus einem Minijob auf das Kurzarbeitergeld: Ich habe seit 2018 einen Minijob welcher ab 04/2019 ausgesetzt / ruhend gestellt wurde. Die Abmeldung zur SV (Meldegrund 34 -wegen einer Unterbrechung) erfolgte in 06/2019. Der Vertrag wurde jedoch nicht gekündigt oder beendet. In meiner Hauptbeschäftigung bin ich in Kurzarbeit – arbeite dort zur Zeit nur 80%. Wie verhält es sich, wenn ich die Arbeit in meinem Minijob wieder aufnehme? Zählt das dann als Neuaufnahme einer Beschäftigung (mit Anrechnung auf KUG) oder wird es so gewertet, dass ich den Minijob schon vor Eintritt von KUG hatte?
Danke & Grüße

Ömürcan Dogru
Ömürcan Dogru
6 Monate zuvor

Hallo,
Meine Situation:
Im Zuge eines Bewerbungsverfahrens bei Edeka habe ich mir parallel zu meiner Ausbildung im September 2020 einen Minijob ergattern können der vom 10.06.2020 bis zu meinem Ausbildungsbeginn läuft. Nun ist das Problem, dass ich Monate im Voraus einem Minijob bei mir im Fitnessstudio zugesagt hatte und der beginnt laut Vertrag ab dem 01.07.2020.
Das bedeutet dass ich in den Monaten Juli und August 2 Minijobs nachgehe die zusammen weit über 450€ liegen (ich rechne mit 600-700€).
Welche Steuerlichen folgen hat dass wenn man annehmen würde ich komme auf 700€ Brutto? Wieviel müsste ich abgeben?Kann ich das mit einer Steuererklärung zurück holen und kann dass auch andere negative Folgen nach sich ziehen?
Arbeiten werde ich insgesamt 4 Tage die Woche. Beim Edeka sind es 2 x 6h die Woche und beim Fitnesstudio 2 x 6-8h.

Ulrich Brauckmann
Ulrich Brauckmann
6 Monate zuvor

Guten Morgen,
meine Frage : Habe seit dem 01.06.2020 die Flexirente . Kann ich zum Zuverdienst d.h.450 E im Monat diese auf zwei Arbeitsstellen verteilen. Habe ein Angebot über 300 € erhalten, möchte die 450 € in Anspruch nehmen. Die Differenz bei einem anderen Unternehmen ausgleichen Kann ich dies in Anspruch nehmen
mit freundlichen Grüßen
Ulrich Brauckmann

Andreas
Andreas
6 Monate zuvor

Liebes Team,

eine Frage die mich z.Z. intensiv beschäftigt ist folgende:

Ich befand mich bis zum 30.06.2020 in Kurzarbeit. AG hat das Kurzarbeitergeld auf 90% aufgestockt. Diese Kurzarbeit wurde jetzt seitens des Arbeitgebers “ausgesetzt”. Lt. Gesetz kann die Kurzarbeit, ohne Meldung, innerhalb von drei Monaten nochmal aufgenommen werden. Welche steuerliche Regel ist jetzt bei der Aufnahme eines 450€-Jobs zu berücksichtigen? Auch wenn die Kurzarbeit wieder aufgenommen werden sollte?

– 450€ vor der Kurzarbeit (keine Beeinflussung)
– 450€ während der Kurzarbeit (Einfluss)

Ich habe leider zu dieser besonderen Situation keine Informationen gefunden, daher gehe ich davon aus, das eine “Unterbrechung”, wie die Aufnahme eines Nebenjobs vor der Kurzarbeit gewertet wird.

Liebe Grüße

Petra
Petra
7 Monate zuvor

Schönen guten Tag!

Folgende Frage:
ich übe eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Teilzeit aus, außerdem einen Minijob auf 450 Euro-Basis (normalerweise voll ausgeschöpft) und eine kurzfristige Beschäftigung (ca. 10-20 Tage pro Jahr).

Da mein 450 Euro-Job wegen der Corona-Krise komplett pausiert (Ruhens-Vereinbarung und Abmeldung bei der Sozialversicherung durch den Arbeitgeber), bin ich auf der Suche nach einem anderen/weiteren Nebenjob.

Ist es möglich, zusätzlich eine weitere kurzfristige Beschäftigung anzunehmen, wenn beide kurzfristigen Beschäftigungen insgesamt die 70 Tage nicht überschreiten?

Wenn dies nicht möglich ist:
Kann ich einen weiteren 450 Euro-Job annehmen für die Dauer, in der der eigentliche 450 Euro-Job ruht obwohl der erste nicht gekündigt wurde?

Herzlichen Dank!
Viele Grüße,
Petra

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Petra
7 Monate zuvor

Hallo Petra,

beides ist grundsätzlich möglich. Da Ihr bisheriger 450-Euro-Minijob momentan nicht ausgeübt wird und abgemeldet wurde, können Sie einen neuen 450-Euro-Minijob annehmen. Achten Sie bitte darauf, dass dieser sich nicht mit Ihrem alten Minijob überschneidet, falls dieser wieder aufgenommen wird. Neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben.

Auch ein oder mehrere kurzfristige Minijobs können Sie parallel neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob ausüben. In Summe dürfen alle kurzfristigen Beschäftigungen den zeitlichen Rahmen von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen nicht überschreiten. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von fünf Monaten oder 115 Arbeitstagen. Werden Sie an einem Tag von zwei Arbeitgebern eingesetzt, gilt dieser dennoch nur als ein Arbeitstag.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sarah
Sarah
7 Monate zuvor

Liebes Team,
ich arbeite auf 450 Euro Basis, und das Unternehmen schließt Ende des Monats Juni. Nun ist es so, dass ich diesen Monat viele Überstunden anhäufen werde, da die meisten anderen Mitarbeiter alle noch Resturlaub nehmen müssen. Mein Chef meint, er zahlt mir die Überstunden dann im Juli aus, also nach Ende meines Vertrages. Allerdings ist er sehr unzuverlässig und ich habe Angst, dass er mir dann nichts zahlt. Meine Frage nun: Ist es rechtlich in Ordnung, wenn er das Geld nach Vertragsende und nach Schließung des Betriebes auszahlt? Habe ich dann rechtliche Handhabe, wenn das Geld nicht kommt?
Freundliche Grüße
Sarah

Katia S.
Katia S.
7 Monate zuvor

Eine wichtige Zusatzinformation: Die kurzfristige Beschäftigung wird auf Honorarbasis vergütet (“dienstleistungsbezogener Honorarvertrag”).
Und weitere Fragen:

Falls die Beschäftigungen steuerpflichtig werden, gilt dies bei meinem dauerhaften Nebenjob dann nur für den Zeitraum der kurzfristigen Beschäftigung? Und wird die kurzfristige Steuerpflicht meinem Arbeitgeber des dauerhaften Minijobs mitgeteilt, sodass ich für den Zeitraum der kurzfristigen Beschäftigung in meinem dauerhaften Minijob wegen der Steuerpflicht weniger Geld bekomme?
Falls die Beschäftigungen steuerpflichtig werden, kann ich dann die Steuern durch die Steuererklärung zurückbekommen, wenn ich Studentin bin und nicht über die Grenze des Steuerfreibetrages komme?

Vielen Dank!

Katia S.
Katia S.
7 Monate zuvor

Liebes Team der Minijob-Zentrale,

ich übe einen Minijob auf 450 Euro-Basis aus, der wegen der Corona-Pandemie derzeit pausiert, mir jedoch eine Lohnfortzahlung von 300 Euro monatlich gewährt. Demnächst möchte ich aber auch eine kurzfristige Beschäftigung anfangen, bei der ich im Zeitraum von ca. 4 Wochen 450 Euro verdienen werde.

Werden dann beide Tätigkeiten steuer- bzw. abgabenpflichtig oder kann grundsätzlich ein Minijob und eine kurzfristige Beschäftigung ausgeübt werden, ohne dass Abgaben oder Steuern gezahlt werden müssen?

Danke und viele Grüße,
Katia

Daniela
Daniela
7 Monate zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Minijob als Haushaltshilfe den ich in 3 Privathaushalten ausübe. Seit 7.März 2020 befinde ich mich in Rumänien und konnte nicht mehr nach der Beerdigung meiner Mutter, aufgrund der Suspendierungen der Flüge nach Deutschland zurückfliegen. Ich hoffe sehr, dass ich in der zweiten Hälfte des Monats (Juni) zurückreisen kann. Meine Fragen an Sie lauten: Wie wird diese Zeit wo ich nicht in Deutschland war und nicht arbeiten konnte, betrachtet? Was soll ich darüber wissen? Auf welche Ansprüche wäre ich berechtigt(wenn dies der Fall ist)? Ich bitte Sie um Ihre Hilfe um meine Situation zu klären. Ich danke Ihnen im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, Daniela

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Daniela
7 Monate zuvor

Hallo Daniela,

als Arbeitnehmer tragen Sie das so genannte Wegerisiko. Es liegt im persönlichen Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers, dass er den Weg zur Arbeit selbständig sicherstellt. Dies gilt sowohl im Winter bei Glatteis und Schnee oder bei Sturmschäden als auch bei Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs oder Flugverkehrs aufgrund von allgemein angeordneten Maßnahmen. Kann der Arbeitnehmer den Arbeitsplatz nicht mehr erreichen, hat er auch keinen Anspruch auf die Vergütung für die ausgefallene Arbeitszeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

David
David
7 Monate zuvor

Guten Tag,

ich bin familienversicherter Student und habe eine geringfügige Beschäftigung, in der der Lohn jeden Monat unterschiedlich ist (in der Spanne zwischen 20 und 250 Euro pro Monat, in manchen Monaten auch gar kein Einkommen). Ich möchte eine zweite Stelle annehmen, bei der ich 450€ pro Monat verdienen würde (Minijob).

Kann ich den ersten Arbeitgeber bitten, die Beschäftigung als “normale” Hauptbeschäftigung zu melden? In dem Falle könnte ich ja den 450€-Job als Minijob ausüben. Oder können Sie mir das beste “Modell” für meine Situation empfehlen?

Vor einer Steuerklasse 6 habe ich keine Angst, da ich mir am Ende des Jahres die gezahlte Lohnsteuer über die Steuererklärung zurückholen würde (Gesamteinkünfte unter dem Freibetrag von ca. 8700€).

Vielen Dank im Voraus.
Freundliche Grüße
David

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  David
7 Monate zuvor

Hallo David,

ob dem Grunde nach ein 450-Euro-Minijob oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt bemisst sich am durchschnittlichen monatlichen Verdienst in dieser Beschäftigung. Bei einem Minijob liegt dieser bei maximal 450 Euro.

Nach Ihrer Schilderung verdienen Sie bei Arbeitgeber A und Arbeitgeber B jeweils maximal 450 Euro im Monat. Somit liegen für sich betrachtet zwei 450-Euro-Minijobs vor. Der Arbeitgeber kann hier auch nicht “freiwillig” eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anmelden.

Ohne sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung (Verdienst über 450 Euro im Monat) dürfen Sie zwar mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben, der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten. Verdienen Sie insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Manon
Manon
7 Monate zuvor

Guten Tag,
Darf man einen Minijob auf 450€ Basis haben und einen Job als SaisonarbeiterIn?
Wenn ich zuerst den Job als SaisonarbeiterIn annehme, muss mein/e ArbeitgeberIn des 450€ Jobs dann mehr bezahlen, wenn er/ sie mich anmeldet?
Beste Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Manon
7 Monate zuvor

Hallo Manon,

wir gehen davon aus, dass Sie mit der Formulierung “Saisonarbeiterin” einen kurzfristigen Minijob meinen. Kurzfristige Minijobs sind von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Regulär sind das 3 Monate oder 70 Arbeitstage. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen übergangsweise neu geregelt worden. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von fünf Monaten oder 115 Arbeitstagen. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte – das gilt jetzt bei kurzfristigen Minijobs”: https://t1p.de/Blogbeitrag-Erntehelfer-Corona

Kurzfristige Minijobs dürfen Sie parallel neben 450-Euro-Minijobs ausüben, ohne dass die Verdienste aus beiden Beschäftigungsarten zusammengerechnet werden.

Auch auf die Beiträge des Arbeitgebers in einem 450-Euro-Minijob hat ein parallel ausgeübter kurzfristiger Minijob keine Auswirkungen. Umgekehrt ist das auch der Fall: Ein Arbeitgeber in einem kurzfristigen Minijob zahlt auch dann nicht mehr Abgaben, wenn Sie parallel in einem 450-Euro-Minijob beschäftigt sind.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Peter
Peter
8 Monate zuvor

Hallo,
ein Minijobber ist rentenversicherungspflichtig und möchte das auch so beibehalten.
Er geht mit 63 in den vorzeitigen Ruhestand. Sein Renten-Regelalter ist 65 J. + 11 Monaten.
Sein Minijob läuft unverändert mit Bgeinn der Flexirente weiter.
Frage: Muss mit Beginn der Rente (vorzeitiger Ruhestand) für den laufenden Minijob eine Meldung über sv.net abgesetzt werden? Wenn ja, welche?
Braucht die gesetzliche Rente des DRV eine Meldung, dass der Minijob unverändert weiter geht?
Danke im Voraus.
Peter

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Peter
8 Monate zuvor

Hallo Peter,

nein, eine Meldung zur Sozialversicherung ist zu diesem Zeitpunkt in der geschilderten Konstellation nicht zu erstellen. Durch den Umstand, dass der Beschäftigte die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, besteht für ihn dem Grunde nach noch immer die Rentenversicherungspflicht im Minijob.

Rentenversicherungsfreiheit per Gesetz tritt für den Rentner erst mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze ein. Erst zu diesem Zeitpunkt muss eine Meldung zur Sozialversicherung abgegeben werden.

Für den Beschäftigten besteht die Möglichkeit, auf die Versicherungsfreiheit zu verzichten und trotz Erreichen der Regelaltersgrenze weiterhin eigene Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Peter
Peter
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Nun hat sich doch die Rentenstelle (DRV) gemeldet, dass sie eine Mitteilung über den Beschäftigten braucht.
Die Auskunft bei der Minijobzentrale hat dazu die sv.net > Sondermeldung 57 für den Zeitraum 01.01. bis 31.05. genannt.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Peter
7 Monate zuvor

Hallo Peter,

der Meldegrund 57 beinhaltet keine Abmeldung des Beschäftigten. Er dient lediglich der Übermittlung des bis zum Zeitpunkt der Rentenberechnung erzielten Verdienstes aus der Beschäftigung. Hintergrund ist, dass die Jahresmeldung mit dem Verdienst aus 2020 erst im Jahr 2021 abgegeben wird. Für die Rentenberechnung im laufenden Jahr 2020 wäre das zu spät. Aus diesem Grund ist eine gesonderte Meldung mit Grund 57 erforderlich. Hier finden Sie den passenden Blog-Beitrag dazu: https://t1p.de/Gesonderte-Meldung-Grund-57

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale