Kontakt

 

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

 

435 Kommentare zu “Kontakt

  1. Hallo,

    Ich wollte mal fragen wie das ist, wenn man die 450 Euro einmalig im Monat eines Jobwechsels überschreitet. Ich habe mein jetziges Arbeitsverhältnis zur Monatsmitte gekündigt und fange dann direkt ein neues an.

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    • Hallo Julia,

      endet ein auf Dauer angelegter 450-Euro-Minijob im Laufe eines Kalendermonats und beginnt danach erneut ein auf Dauer angelegter 450-Euro-Minijob bei einem anderen Arbeitgeber , erfolgt in diesem Monat keine Zusammenrechnung der Verdienste. In diesem Monat wäre das Überschreiten der 450-Euro-Grenze somit unschädlich für Sie und es bleibt in beiden Fällen bei einem 450-Euro-Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Guten Abend,
    Arbeite in einer Gebäudereinigung und hatte eine schlüsselstelle mein Arbeitgeber bekam keine Vertragsverlängerung vom Kunde und mir wurde von heut auf morgen mitgeteilt das ich den Schlüssel abgeben müsste ,und er hat keine neue Arbeit. Nun stehe ich da Und muss gucken das kann er doch nicht so machen ? Habe viele Verpflichtungen noch nicht mal bezahlten Urlaub bekommen wir .was kann ich da gehen machen LG aus köln

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    • Hallo Tanja,

      mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben. Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Des weiteren ist es so, dass Minijobber Anspruch haben auf bezahlten Erholungsurlaub in Höhe von 4 Wochen im Jahr.
      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo,
    ich kann in meinem Betrieb keinen Urlaub nehmen wenn ich ihn brauche, da ich ihn 2 mal im Jahr ausgezahlt bekomme. In den Monaten wo ich dann natürlich in Urlaub fahre und nicht arbeiten gehe, bekomme ich dann auch weniger Gehalt.
    Bei der letzten Urlaubsabrechnung habe ich nun gesehen, dass mir für 2 Monate keine vollen 2 Urlaubstage (wie vertraglich geregelt) ausgezahlt wurden, sondern weniger. Mein Arbeitgeber rechtfertigt das damit, dass ich in diesen Monaten nicht alle Wochen gearbeitet habe (ich war da in Urlaub bzw. hatte der Betrieb zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen).

    Ist das so richtig?

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    • Hallo Frau Commer,

      eine Abgeltung des Urlaubs während des Arbeitsverhältnisses ist nicht vorgesehen. Es ist Urlaub zu gewähren, da der Zweck des Urlaubs die Erholung des Arbeitnehmers ist, die mit der Urlaubsabgeltung nicht erreicht werden kann. Eine finanzielle Abgeltung des Urlaubs sieht das Gesetz nur in § 7 Abs. 4 BUrlG und damit nur bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor: „Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.“

      Eine Vereinbarung über die Abgeltung des Urlaubs im bestehenden Arbeitsverhältnis ist nichtig (§ 134 BGB), d.h. selbst wenn die Arbeitsvertragsparteien Urlaub während des Arbeitsverhältnisses teilweise in Geld ausgeglichen haben, besteht der Urlaubsanspruch weiter.

      Macht der Arbeitnehmer also einen bereits während des Arbeitsverhältnisses abgegoltenen Urlaub später dennoch geltend oder verlangt nach Beendigung Urlaubsabgeltung für diese Urlaubstage, hat er grundsätzlich gute Karten. In diesem Fall kann sich der Arbeitsgeber nur noch darauf berufen, dass diese weitere Geltendmachung gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) verstößt.

      Als Minijobber haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Wenn Sie einen Tag Urlaub nehmen erhalten Sie den Lohn fortgezahlt welchen Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Bezüglich der Absprache wann und wie der Urlaub zu nehmen ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo liebes Blog- Team
    Wie kann ich in Erfahrung bringen , ob mich mein Arbeitgeber ordnungsgemäß angemeldet hat.

    Viele Grüße
    Silvia

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    • Guten Tag Frau Hühnerbein,

      im Rahmen der Lohnabrechnung müssen Arbeitgeber für alle Mitarbeiter eine Meldebescheinigung zur Sozialversicherung über den Beginn und das Ende eines Arbeitsverhältnisses erstellen.

      Der Arbeitgeber ist verpflichtet diese Meldung zur Sozialversicherung abzugeben und dem Mitarbeiter eine Kopie auszuhändigen.
      Erhalten Sie vom Arbeitgeber, trotz mehrfacher Erinnerung, keine Meldung zur Sozialversicherung ausgehändigt, können Sie sich alternativ unter Angabe Ihrer Sozialversicherungsnummer an die zuständige Einzugsstelle wenden.

      Haben Sie einen Minijob, ist die Minijob-Zentrale zuständig. Nach Prüfung des Sachverhalts können Sie eine Meldebescheinigung erhalten.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Ich arbeite als Minijobber in einem Betrieb wo auch sonn- und Feiertags gearbeitet wird.
    Habe jetzt erfahren, dass wir als Aushilfen keinen Feiertags oder Sonntagszuschlag kriegen, die Mitarbeiter die Vollzeit arbeiten aber schon. Auch den Nachtzuschlag den wir kriegen, müssten wir laut chef nicht kriegen. Ist das so richtig ?

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    • Hallo Marie,

      Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben.
      Werden so zum Beispiel vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern Ihres Arbeitgebers üblicherweise Feiertags- und Sonntagszuschläge gewährt, so dürfen Minijobber ohne sachlichen Grund nach dem oben beschriebenen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht schlechter gestellt werden. Entscheidend ist, auf welcher Grundlage die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer Ihres Arbeitgebers einen Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag erhalten.

      Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf einen angemessenen Nachtzuschlag, wenn sie nachts arbeiten – auch wenn dieser nicht in Tarifverträgen geregelt ist, Jedoch besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Sehr geehrter Herr Zuppieri,

      ein 450-Euro-Minijob kann auf unbegrenzte Zeit ausgeübt werden. Der monatliche Verdienst darf regelmäßig nicht mehr als 450 Euro im Durchschnitt betragen. Sind Minijobber ein ganzes Jahr durchgehend beschäftigt, können Sie maximal 5.400 Euro verdienen. Wird diese Verdienstgrenze eingehalten, bleibt der 450-Euro-Minijob – mit Ausnahme der Rentenversicherung – für den Minijobber in der Regel sozialversicherungsfrei.

      Je nachdem ob Sie Arbeitslosengeld I (ALG I) oder Arbeitslosengeld 2 (ALG II) erhalten, liegt die Hinzuverdienstgrenze grundsätzlich, entweder bei 165 Euro (ALG I) oder bei 100 Euro (ALG II).

      Für Fragen zur Hinzuverdienstgrenze zum Arbeitslosengeld wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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