Kontakt

 

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

 

149 Kommentare zu “Kontakt

  1. Guten Abend,
    Ich habe folgende Frage:
    Meine Frau hat vor ihrer 2jähriger Elternzeit als Arzthelferin auf 450Eur Basis gearbeitet. Im März endet die Elternzeit. Aber Anfang Mai erwarten wir unser drittes Kind.
    Meine Frau möchte aber auf gar keinen Fall bei dem Arbeitgeber erneut arbeiten.
    Wäre es ein Nachteil für sie, wenn sie direkt im Februar nach der Elternzeit vom zweiten Kind kündigt?
    Arbeitslosengeld würde sie ja ohnehin nicht bekommen.
    Oder wäre es klüger weiter angestellt zu bleiben und nochmal die Elternzeit für das dritte Kind zu nehmen?
    Ist es evl. für die Rente relevant?

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  2. Hallo ihr lieben,
    Ich arbeite auch 75% im
    Krankenhaus, und Minijob auf 450€ Im Pflegedienst.
    Nun ist es so das ich ein Berufsverbot von der FA bekommen habe, der Teilzeit Arbeitgeber wird wie gewohnt zahlen hat er geschrieben, aber mein Problem ist eher die Minijobstelle, der Arbeitgeber stellt sich quer und sagt das er nichts zahlen muss da ich die Stunden monatlich nicht arbeite,und mir somit nichts zusteht im Minijob .
    Stimmt das?
    Weiß jetzt nicht was ich ihm sagen soll, und wie ich genau vorgehen werde.

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    • Hallo,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Liegt bei Ihnen ein generelles oder individuelles Beschäftigungsverbot vor?

      Beim generellen Beschäftigungsverbot ist die Arbeitsleistung in dem Tätigkeitsfeld unabhängig von der Person oder der individuellen Situation untersagt. Beispielsweise dürfen Schwangere keine schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten durchführen und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen usw. ausgesetzt sind. Ergibt die Beurteilung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber, dass Teile oder die gesamte Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot betroffen ist, darf der Arbeitgeber Sie mit diesen Arbeiten nicht beschäftigen.

      Wurde ein individuelles Beschäftigungsverbot ausgesprochen, bedeutet das für den Arbeitgeber: Das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind sind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet, die Schwangere darf vom Arbeitgeber nicht weiter mit diesen Arbeiten beschäftigen werden. Dabei entscheidet allein der Arzt, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welche Dauer eine Gefährdung darstellen können. Das Beschäftigungsverbot sollte vom Arzt schriftlich erteilt werden und die individuellen Einschränkungen darlegen, damit sie nach Vorlage beim Arbeitgeber beachtet werden können. Der Arbeitgeber darf Ihnen jedoch eine anderweitige Beschäftigung zuweisen, welche durch das Beschäftigungsverbot nicht ausgeschlossen ist.

      Sprechen Sie einfach nochmal mit Ihren Minijob-Arbeitgeber. Er kann sich bei Fragen gerne an das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft wenden. Dieses erreicht er montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Danke für die schnelle Antwort.
        Ich habe ein Beschäftigungsverbot wo Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist und somit kann ich es nicht ausüben.
        Hab meinem Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot zugeschickt und mein Mutterpass,und darauf hin ein Anruf von ihm erhalten. Er meinte das er mich im Pflegedienst eh nicht mehr einstellen kann und selber ein Beschäftigunsverbot ausgestellt hat, er sagt das er alles weiter geleitet hat bei der Sozialversicherung usw, und er damit fertig ist. Auf meine Frage das er mich ja weiter zahlen muss bis zum Mutterschutz, kam nur die Antwort das weiß er nicht bei Aushilfen und er wüsste auch nicht wer es zahlt.
        Aber der Arbeitgeber muss es ja erst zahlen und kann ja dann ein Antrag bei der Arbeitgeberversicherung der Knappschaften stellen und würde es ja zurück bekommen. Er ist nicht drauf eingegangen leider.
        Danke nochmal für die schnelle Antwort

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  3. Hallo,

    Ich arbeite an 4 Tagen /Woche auf 450€ Basis in einer Schule. Auch für mich gelten die gesamten Schulferien von NRW – über Urlaubsmangel kann ich mich also nicht beklagen ;-)
    Meine Frage: Muss mein Arbeitgeber mir einen Teil der Ferien als bezahlten Urlaub vergüten, da ja auch Minijober ein Recht auf bezahlten Urlaub haben?
    Vielen Dank für Ihre Mühe.

    LG,
    Claudia

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    • Hallo Claudia,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland bezahlten Urlaub im Jahr zu. Die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage)
      6
      In Ihrem Fall ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 16 Arbeitstagen, die Ihnen Ihr Arbeitgeber vergüten muss.
      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo ich habe ein Hauptjob und ein Nebenjob auf 450 € Basis.
    Da ich eine Zahn OP habe habe ich in der Hauptjob Bescheid gegeben dass ich wahrscheinlich krankgeschrieben werde. Jetzt habe ich natürlich auch bei meinem Mini Job Bescheid gegeben dass es passieren kann dass ich krankgeschrieben werde , Jetzt stellt sich die Chefin des Minijobs quer und sagt ich muss meine Arbeit normal weiterführen weil es ja eine geplante OP ist.
    Muss ich trotz meiner OP arbeiten gehen in meinem Mini Job Chefin des Mini Job droht mit Kündigung wenn ich nicht am geplanten Termin arbeiten gehe. Mit freundlichen Grüßen

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    • Hallo Steffi,

      werden sie aufgrund einer medizinisch notwendigen Operation krank geschrieben, so haben sie hier ebenfalls einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für bis zu 6 Wochen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Operation geplant war oder nicht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. GutenTag
    Ich arbeite Dienstag und Donnerstag als Reinigungskraft.
    Dienstag ist feiertag also muss ich nicht arbeiten.
    Welcher vertrag gilt jetzt. ..meiner oder der Firma die mit den Firmen Verträge haben.
    Da steht wohl was anderes drin.
    Eigentlich muss ich diesen Tag weder vor noch nach arbeiten.

    Bitte um Antwort.

    Gruss
    I.Burgstedt

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    • Guten Tag Frau Burgstedt,

      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobberin auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
      Grundlage für Sie ist Ihr Arbeitsvertrag.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo,
    ich habe einen Hauptjob und einen Minijob. Jetzt bin ich krank geschrieben nach einer OP. Ich habe zwei AU erhalten und entsprechend weitergeleitet an Krankenkasse und Arbeitgeber Hauptjob. Die zweite an den Arbeitgeber Nebenjob, aber wo muss die Ausfertigung für die Krankenkasse hin? An die Knappschaft?

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    • Hallo Carlotta,

      die Minijob-Zentrale erhält keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Da Sie für beide Arbeitgeber jeweils Bescheinigungen erhalten haben, reicht es aus, wenn Sie nur eine Bescheinigung an Ihre Krankenkasse senden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo, ich bin freiwillig Krankenversichert,da ich geschieden bin. Hab nun einen Minijob angenommen. Meine Krankenkasse will jetzt mehr Beitrag von mir. Muss ich den Job angeben? Dachte er sei Versicherungsfrei…

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    • Hallo,

      der Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung bemisst sich nach § 240 Sozialgesetzbuch – fünftes Buch – (SGB V) nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitglieds. Hierbei sind grundsätzlich alle Einnahmen zu berücksichtigen, die dem allgemeinen Lebensunterhalt dienen, also nicht nur Erwerbseinkommen, sondern auch z. B. Zinsen, Mieteinnahmen, der Zahlbetrag der Rente, Versorgungsbezüge und ähnliche Einnahmen. Detaillierte Informationen dazu erteilt Ihnen Ihre Krankenkasse.

      Im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs müssen Sie Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Sie können sich auf Antrag von der Zahlung ihres Beitrags zur Rentenversicherung befreien lassen. Dann ist der Minijob für Sie als Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallo zusammen!

    Ich arbeite momentan bei einem Parkservice auf 450€ Basis und bin nun in der 6 Woche schwanger. Die Arbeitszeiten sind von 3-14 und von 14-1 Uhr, ich arbeite die Schicht auch immer alleine. Laut MuSchG geht es so eh nicht mehr weiter.
    Bekomme ich bei einem Beschäftigungsverbot trotzdem weiterhin meine Gehalt?
    Oder wie läuft das ab?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

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    • Hallo Frau Birkner,

      werdende Mütter dürfen nicht mehr beschäftigt werden, wenn für die ausgeübte Beschäftigung ein Verbot nach dem Mutterschutzgesetz vorliegt. Das gilt auch für Minijobberinnen. Der Anspruch auf Zahlung des Mutterschutzlohns besteht jedoch nur dann, wenn das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass Sie mit der Arbeit aussetzen.

      Generelle Beschäftigungsverbote werden im Mutterschutzgesetz genau aufgeführt und benannt. So dürfen Sie nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen Sie schädlichen Einwirkungen ausgesetzt sind.

      Neben den generellen Beschäftigungsverboten enthält das Mutterschutzgesetz auch ein individuelles Beschäftigungsverbot für den Einzelfall. Danach dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, sofern Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der bisherigen Beschäftigung gefährdet ist. Voraussetzung für dieses individuelle Beschäftigungsverbot ist ein entsprechendes ärztliches Zeugnis. Das individuelle Beschäftigungsverbot wird durch Vorlage des ärztlichen Attests beim Arbeitgeber ausgelöst.

      Setzen Sie wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus brauchen Sie trotzdem keine finanziellen Nachteile zu befürchten. Sie erhalten mindestens Ihren Durchschnittsverdienst (Mutterschutzlohn).

      Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft. Einbußen durch das Verbot der Akkord- und Fließbandarbeit oder der Mehrarbeit, der Sonntags- und Nachtarbeit wirken sich nicht negativ auf die Berechnung aus. Bei gleichbleibenden Wochen- oder Monatsbezügen sind diese zugrunde zu legen.

      Die Arbeitgeberversicherung der Minijob-Zentrale, ist Ansprechpartnerin für Ihren Arbeitgeber und erstattet 100 Prozent des fortgezahlten Entgelts während der Zeit von Beschäftigungsverboten bis zum Beginn der Schutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz, zuzüglich der darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Hallo,
    Ich bin im Moment in Elternzeit und arbeite bei meinem Arbeitgeber seit Januar auf 450€ Basis. Ich habe 6x im Monat von 22.30-7 Uhr Nachtschicht an der Rezeption in einem Hotel.
    Auf die Frage damals, ob ich Nachtschichtzuschlag bekomme kam die Antwort : Aushilfen bekommen bei uns keinen Nachtschichtzuschlag.
    Ist das korrekt? Wenn nicht, hat man einen Anspruch auf Restzahlung der bereits geleisteten Tage?
    Wegen bezahlten Urlaub hatte sie das gleiche gesagt.
    Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe.

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    • Hallo Frau Springer,

      Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Minijobber haben zum Beispiel einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Erholungsurlaub.

      Nach § 6 Absatz 5 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) hat der Arbeitgeber, sofern keine tarifvertraglichen Ausgleichsregelungen bestehen, dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren.

      Wir empfehlen Ihnen, sich mit diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt an die Experten des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo,

    ich bin Studentin und würde gerne ab September wieder während des Semesters als studentische Hilfskraft arbeiten, mein letzter Vertrag im vergangenen Semester lag bei ca. 285€ monatlich als geringfügig Beschäftigte über 4 Monate.
    Jetzt soll meine Stundenzahl erhöht werden. Immer wieder lese ich von max. 450€ monatlich oder nicht mehr als 5400€ im Jahr. Zählt das dann im Durchschnitt des Jahres, oder darf ich pro Monat die 450€ nicht überschreiten?
    Wenn ich theoretisch jeweils 500€ für die 4 Monate bekäme, wären das ja mehr als 450€, aber im Jahresdurchschnitt ja weniger.
    Irgendwo stand auch, dass die 450€ Grenze nur 3 mal überschritten werden darf.
    Ich hoffe Sie können mir da weiterhelfen, bislang bin ich mir nicht ganz sicher.

    Vielen Dank im Voraus!

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    • Hallo Silke,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Sie regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, sind das höchstens 5.400 Euro – die jährliche Verdienstgrenze. Dauert die Beschäftigung nur 4 Monate dürfen Sie in diesen 4 Monaten maximal 1.800 Euro verdienen. Liegt Ihr Verdienst jeden Monat bei 500 Euro, so überschreiten Sie in dieser Beschäftigung regelmäßig die Verdienstgrenze. Ihre Beschäftigung wäre damit kein Minijob, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Für Studenten gelten dabei noch besondere Bestimmungen. Haben Sie dazu weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

      Richtig ist, dass in Einzelfällen die 450-Euro-Grenze überschritten werden kann. Jedoch darf die Überschreitung nur gelegentlich und nicht vorhersehbar sein, zum Beispiel durch die Übernahme einer Krankheitsvertretung. In diesen Fällen darf die 450-Euro-Grenze bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum überschritten werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo, kann eine Beschäftigung, die nach einem IJFD ausgeübt wird (ging bis Anfang Juli 2017) als kurzfristige Beschäftigung abgerechnet werden? Die Beschäftigung geht vom 10.07.-31.08.2017. Danach wird ein Studium aufgenommen.

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    • Hallo Marie,

      Eine kurzfristige Beschäftigung erfüllt nicht mehr die Voraussetzungen einer geringfügigen Beschäftigung, wenn die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird und ihr Arbeitsentgelt 450 Euro im Monat übersteigt. Die Prüfung der Berufsmäßigkeit ist nicht erforderlich, wenn das aufgrund dieser Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt die (anteilige) Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro im Monat nicht überschreitet.

      Für befristete Beschäftigungen, die zwischen einem Incoming-Freiwilligendienst und einem beabsichtigten Studium ausgeübt werden, besteht Berufsmäßigkeit nicht im Status der beschäftigten Person. Berufsmäßigkeit kann sich jedoch aufgrund von Vorbeschäftigungszeiten ergeben. Dabei werden grundsätzlich die Zeiten eines Incoming-Freiwilligendienst berücksichtigt. Sofern der Freiwilligendienst komplett in diesem Kalenderjahr bis Juli 2017 ausgeübt wurde, sind die für die kurzfristige Beschäftigung geltenden Zeitgrenzen überschritten. Damit wird Ihre Tätigkeit vom 10. Juli 2017 bis 31. August 2017 berufsmäßig ausgeübt.

      Bei weiteren Fragen zur kurzfristigen Beschäftigung beraten wir Sie auch gerne individuell am Telefon. Unser Service-Center erreichen Sie unter der Nummer: 0355 2902-70799

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. …und noch.
    es wurde mir auch erklärt, dass ich recht habe weiter gleichen Durchschnittslohn zu bekommen auch dann, wenn mein AG mich nicht mehr so viele Stunde beschäftigen kann, wie vor dem Schwangerschaft. Jetzt kann er mir nur 20-25 Stunden pro Monat geben, wenn ich vor dem SS 35-37 Stunden im Monat gearbeitet habe.
    Wenn das stimmt, hätte ich bitte dazu auch § und Punkt wo das genauer steht.
    Herzlichen Dank,
    T. Flade

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  13. Hallo ich arbeite in einer Tankstelle bin aber seit mai nicht mehr da weil ich schwanger bin habe seit dem Arbeitsverbot. Mein chef hat mich angemeldet aber es gabs probleme weil ich geheiratet habe und mein Nachname bei ihm noch der alte war. Hat lange gedauert bis es sich geklärt hat habe Aber dann nur für juni geld bekommen was ist jetzt mit mai? Bekomme ich jetzt nur von juni weil es bis juni gedauert hat ?

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  14. Hallo,

    ich arbeite im kleiner Schuhgeschäft meistens alleine auf 450€ Basis.
    Seit vierte Monat bin ich schwanger. Vor der Schwangerschaft war letzte Monate mein Durchschnittseinkommen über 400 €.
    Bis ende dritte Monat hatte ich Komplikationen und wurde krankgeschrieben. Mein AG hat inzwischen eine neue Mitarbeit-er/-in gefunden, da ich für unklare zeit nicht mehr arbeiten könnte.

    Mein AG wollte, dass ich ein BV bringe, was nicht ging, da meine Symptome nach 3. SM verschwunden sind. AG wollte selber auch kein BV schreiben, obwohl er darauf besteht, dass ich wegen der schwere Arbeit von FA BV bekommen muss, auch ohne irgendwelche Symptome zu haben. Er wollte mich entweder ganz normal(ganzen Tag alleine) einteilen, oder gar nicht.
    Ich kann mein Arbeit im Link unten zu § 4 Weitere Beschäftigungsverbote; Punkt 3. und 8. zuordnen.
    https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/muschg/gesamt.pdf

    heute erfahre ich von AG, dass ich nach sechs Wochen(ab 5.SM) ein BV von Buchhaltung bekommen kann wegen „stehende Tätigkeit“(steht aber nicht ganz fest). Trotzdem habe ich hartnäckig verlangt mich bis dahin einzuteilen und mein AG wird mich für halbe Tage mit jemanden zusammen einteilen, aber nur für 20 bis 25 Stunden im Monat, wenn ich vorher bis 37 Stunden gearbeitet habe. Der will Durchschnittsgehalt von 2015 mitberechnen, wo ich wegen mein Studium sehr wenig gearbeitet habe.

    Ich wollte wissen, wenn ich jetzt 6 Wochen so wenig Arbeite, wird für Durchschnittseinkommen diese 6 Wochen auch mitgerechnet, oder „13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.“

    Hoffentlich ist mein Text verständlich genüg.
    Herzlichen dank im Voraus,

    Tamara

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    • Guten Morgen Frau Flade,

      die Bemessungsgrundlage für den Mutterschutzlohn ist der Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate (13 Wochen) vor Eintritt der Schwangerschaft.

      Für Fragen rund ums Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen die bestehenden Informationsangebote des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeiter des Bürgertelefons zum Arbeitsrecht unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Wir wünschen Ihnen für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Guten Abend,
        erstmal vielen dank für Ihre sehr Hilfsreiche Antwort. am 7.07.2017. Das hat mich sehr geholfen.

        Heute wurde mir in Arbeitsgericht bei Beratung mündlich mehrmals erklärt, dass ich als Arbeitnehmer(Minijob) mein Durchschnittslohn verlangen kann, auch dann, wenn ich mein Attest an meinem AG zu spät abgegeben habe(krankgemeldet habe ich mich sofort). Leider habe ich dort nicht nach genauer § im Gesetz gefragt.
        Bevor ich ein Brief an AG schreibe, möchte ich gerne wissen, genauer § und Punkt wo im Gesetzt etwas über diese Recht steht? Damit werde ich weitere, sehr unangenehme Diskussionen mit dem AG sparen.

        Vielen Dank im Voraus,
        Herzlichst,
        T. Flade

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        • …und noch.
          es wurde mir auch erklärt, dass ich recht habe weiter gleichen Durchschnittslohn zu bekommen auch dann, wenn mein AG mich nicht mehr so viele Stunde beschäftigen kann, wie vor dem Schwangerschaft. Jetzt kann er mir nur 20-25 Stunden pro Monat geben, wenn ich vor dem SS 35-37 Stunden im Monat gearbeitet habe.
          Wenn das stimmt, hätte ich bitte dazu auch § und Punkt wo das genauer steht.
          Herzlichen Dank,
          T. Flade

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  15. Hallo ich Arbeite auf 450 Euro in einen Kindergarten nun hatte dieser im Pfingsten 5 Tage geschlossen nun habe ich die Lohnabrechnung für Juni bekommen mit einen Auszahlungsbetrag von 327,20 das bedeutet man hat mir für diese 5 Tage die ich nicht gearbeitet (habe Urlaub habe ich keinen genommen)122,80 Euro abgezogen dies erscheint mir recht viel in August hat der Kindergarten 3 Wochen geschlossen das würde bedeute das man mir für die 15 Arbeitstage die ich nicht Arbeite über 1.850 Euro Abziehen würde wie verhält es sich nun wenn der Kindergarten geschlossen hat und ich für diese Zeit nicht Arbeite und keinen Urlaub nehme wieviel kann man mir tatsächlich von mein Gehalt abziehen lg

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    • Guten Morgen Lisa,

      wir gehen davon aus, wenn der Kindergarten im August 3 Wochen schließt, dass es sich um sogenannte Betriebsferien handelt . In einigen Branchen ist dies durchaus üblich.

      Will der Arbeitnehmer seinen Jahresurlaub nicht in den Betriebsferien nehmen und der Arbeitgeber gibt diesem Wunsch statt (worauf der Arbeitnehmer im Regelfall keinen Anspruch hat), ist damit die Beschäftigungpflicht des Arbeitgebers außer Kraft gesetzt. Der Arbeitnehmer hat während dieser Zeit keinen Anspruch auf Entgelt. Wir empfehlen daher bezüglich Ihrer Urlaubsplanung ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber. Wichtig ist jedoch, dass nicht der gesamte Urlaub des Arbeitnehmers durch Betriebsferien verplant werden darf.

      Weiter ausführende Fragen zu diesem arbeitsrechtlichen Thema beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo liebe Minijob-Zenrale,

    ich habe eine spezielle Frage.
    Ich arbeite seit 1.4.17 in der Schweiz, habe dort auch meinen Wohnsitz,in Deutschland habe ich mich abgemeldet NDR meine sozialversicherungspflichtige Arbeit endete am 31.3.17. Ich bin deutscher Staatsbürger.
    Meine Frage: Ich könntebei meinem alten Arbeitgeber in Deutschland einen Minijob annehmen, wofür ich im Monat ungefähr 400€ bekommen würde.
    Muss der Job bei Ihnen angemeldet werden oder in der Schweiz oder gar nicht?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Freundliche Grüsse
    Markus Hoffmann

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    • Hallo Herr Hoffmann,

      nicht für jeden Arbeitnehmer, der in Deutschland eine Beschäftigung ausübt, gilt automatisch auch das deutsche Sozialversicherungsrecht. Arbeiten Personen aus anderen Staaten in Deutschland, gelten für diese Personen entweder die deutschen Vorschriften über die soziale Sicherheit oder die entsprechenden ausländischen Regelungen. Die Minijob-Zentrale entscheidet nicht darüber, ob das deutsche Sozialversicherungsrecht oder ausländisches Recht anzuwenden ist.
      In Ihrem Fall müssen Sie ihren ausländischen Sozialversicherungsträger (wir gehen davon aus, dass Sie jetzt in der Schweiz krankenversichert sind) über Ihr Vorhaben informieren, in Deutschland zu arbeiten – und zwar noch bevor Sie die Beschäftigung aufnehmen. Erhalten Sie von Ihrem aktuellen Sozialversicherungsträger eine A 1 Bescheinigung, so ist auf dieser geregelt, welche Rechtsvorschriften für Sie in der Sozialversicherung gelten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Hallo, ich bin auf 450 € Basis bei einem Arbeitgeber beschäftigt. Nun ist eine Kollegin krankheitsbedingt länger ausgefallen. Kann ich diese vertreten und über 450 € verdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden. Wenn ja, wie funktioniert das? Wie oft, wie wieviel darf verdient werden, darf es beim gleichen Arbeitgeber sein?

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    • Hallo Frau Schmidt,

      überschreitet das Arbeitsentgelt bei Ihrem Arbeitgeber regelmäßig 450 Euro im Monat , so liegt vom Tag des Überschreitens an kein Minijob mehr vor. Es gibt jedoch Ausnahmen. Passiert die Überschreitung der Minijob-Grenze gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. Als „nicht vorhersehbar“ gilt beispielsweise eine Krankheitsvertretung. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

      Beispiel:
      Eine familienversicherte Raumpflegerin arbeitet seit dem 1. Januar 2013 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt von 380 Euro. Im Juni 2017 bittet der Arbeitgeber sie wider Erwarten, vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Juli 2017 zusätzlich die Krankheitsvertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen. Dadurch erhöht sich das Arbeitsentgelt im Monat Juli auf monatlich 2.000 Euro. Aufgrund der Krankheitsvertretung übersteigt das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017) die für die Annahme eines Minijobs maßgebende Entgeltgrenze von 450 Euro.

      Die Raumpflegerin bleibt dennoch auch für die Zeit vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Juli 2017 weiterhin eine Minijobberin, da es sich innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017) nur um ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze handelt.

      Als Service bieten wir zu diesem Thema unter folgenden Link auch einen Erklärfilm an. https://www.youtube.com/watch?v=20cUnlqDTYc

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Hallo und guten Tag,
    ich wurde in meinem Minijob zum31.01.17 gekündigt.Erst bin ich meinen Lohnabrechnungen 01.,02.,03 und o4 nachgelaufen.Jetzt laufe ich meiner Jahresmeldung 2016 und meiner Abmeldung hinterher.Was kann ich gegen meinen Ex Chef unternehmen.

    Gruß
    G.Rink

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    • Hallo und guten Tag Herr Rink,

      wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob–Zentrale

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    • Guten Morgen Andrea,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
      Die Entgeltfortzahlung wird nur für den Zeitraum geleistet, an dem Sie für Ihre Arbeitsleistung geplant waren aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren.
      Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. der Arbeitnehmer arbeitet immer Freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Und was kann ich tun wenn sich ein Arbeitgeber nicht daran hält,kann ich ihn anonym irgendwo melden? Ich bekomme nur 3 Wochen Urlaub anstatt 4 Wochen (ich arbeite an 3 Tagen die Woche). Ich habe feste Arbeitstage und bekomme diese nicht gezahlt wenn ein Feiertag darauf fällt. Es scheint wohl keinen zu interessieren das er bestehende Paragraphen ignoriert. Ist wohl gängige Praxis. Nicht nur bei meinem Arbeitgeber……Wäre schön wenn solche Leute mal einen auf den Deckel bekommen würden……..

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        • Vielen Dank für die Rückantwort. Gerichtliche Schritte kommen für viele Arbeitnehmer nicht in Frage. Es sind viele sind auf das Geld angewiesen und klagen….Da kann man direkt kündigen. Ich denke man weiss was ich meine….Meine Frage bezog sich auf eine Anlaufstelle wo man den Arbeitgeber wegen der Verstöße melden kann und diese Stelle dann den Betrieb prüft. Eventuell auch abmahnt oder sogar Bußgelder verhängt. Es geht ja allen nicht in dem Unternehmen so. So etwas muss es doch geben..
          Mfg

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        • Hallo Anja,

          das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.
          Die zuständige Stelle ist das Arbeitsgericht. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Guten Tag,

    ich habe folgende Frage:

    Ich habe einen Minijob indem ich max. 450 Euro verdienen darf. Es gibt allerdings Monate, in denen ich nur 270 Euro verdiene. Kann ich in den anderen Monaten auch mehr als 450 Euro verdienen? Der Gesammtjahresbetrag würde die 5400,- Grenze nicht überschreiten.

    Beispiel:

    Januar: 270,-
    Februar: 270,-
    März: 540,-
    April: 270,-
    Mai: 540,-
    … usw.

    Gesamt 12 Monate: kleiner 5400,-

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  20. Hallo! Bin auf 450Euro beschäftigt habe nun eine krankmeldung bekommen nun ist meine Frage muss sie zur Krankenkasse geschickt werden oder zur Bundesknappschaft auf der Krabkmeldung ist nämlich meine Krankenkasse drauf?

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    • Hallo Frau Klose,

      die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besteht aus mehreren Ausfertigungen, ein Teil ist für Ihren Arbeitgeber bestimmt. Grundsätzlich ist die Bescheinigung innerhalb von drei Arbeitstagen nach Ihrer Krankmeldung bei Ihrem Arbeitgeber abzugeben. Allerdings kann Ihr Arbeitgeber auch festlegen, dass der Nachweis bereits früher bei ihm einzureichen ist. Informieren Sie sich dazu bitte bei Ihrem Arbeitgeber.

      Wenn Sie nur als Minijobberin beschäftigt sind, brauchen Sie die Ausfertigung, die für Ihre Krankenkasse bestimmt ist, dort nicht abzugeben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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