Kontakt

 

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

 

370 Kommentare zu “Kontakt

  1. Liebe Minijobzentrale, ich habe ein Problem mit der Bezahlung von Urlaub.Ich arbeite einmal pro Woche 4 Std. (11€pro Std.) als Reinigungskraft in einer Firma. Die Abrechnung erfolgt monatlich über das Büro eines Steuerberaters. Es ergibt sich daraus ein Urlaubsanspruch von 4 Tagen pro Jahr. Bis dahin sind wir uns ja auch einig. Nun bekomme ich aber für einen Urlaubstag nur die Summe von 24,42€. der Steuerberater beruft sich dabei auf die 13 Wochen Regelung. Ich bin der Meinung das ich für den Urlaubstag 44€ bekommen müsste. Leider kann ich ihm das nicht begreiflich machen. Mit freundlichen Grüßen Annette van Bonn

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  2. Hallo,

    bei meinem einzigen Minijob (Arbeitsvertrag ab 07.01.2019) habe ich mich ab 07.01.2019 von der RV befreien lassen.
    Nun habe ich mir heute überlegt, dass ich doch gerne RV-Beiträge zahlen möchte!
    Was muss ich nun unternehmen?

    Vielen Dank im Vorau und
    vG,

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    • Passend zum Wetter:o)
      Hallo Sonnenschein,

      haben Sie bei Ihrem Arbeitgeber bereits einen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht eingereicht, ist dieser für die gesamte Dauer der Beschäftigung(en) bindend. Der Befreiungsantrag kann nicht widerrufen werden.

      Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht endet erst nach Ende des Minijobs. Nehmen Sie anschließend bei einem anderen Arbeitgeber einen neuen Minijob auf, können Sie sich neu entscheiden.

      Wird der Minijob beim gleichen Arbeitgeber wieder aufgenommen, muss zwischen dem Ende der ersten und dem Beginn der neuen Beschäftigung mindestens ein Zeitraum von zwei Monaten liegen. Anderenfalls wäre von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo,
    Ich hätte bis heute einen Minijob und war arbeitsunfähig geschrieben.der Arbeitgeber hat mir für diese Zeit meine Überstunden angerechnet und behauptet das ich für diese Zeit arbeitsmäßig nicht eingeteilt gewesen sei. Wie auch? Ich war arbeitsunfähig. Daraufhin bekam ich heute per Bote die Kündigung.
    Wie kann ich dagegen vorgehen. Mir steht doch ein Lohnfortzahlung zu auch in der Probezeit ( Arbeitsvertrag begann am 15.9.2018)
    Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen dankbar und verbleibe

    Mit freundlichen Grüssen
    Isolde Weidlein

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    • Hallo Frau Weidlein,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Sie nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Anspruch auf Lohnfortzahlung haben Sie, wenn Sie bereits länger als 4 Wochen bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Eine darüber hinaus gehende Probezeit schließt den Anspruch auf Lohnfortzahlung nicht aus.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht.

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Ich hab eine Frage ich bin seit ca 2 Jahren in ein Mini Job in Monat maximal 20 bis 25 Stunden und habe vor einen halbem jahr noch ein Versicherungsflichtigen Job dazu bekommen da gehe ich die Woche 21.15 Stunden in Monat komme ich da unter 100 Stunden also so zu sagen beide Jobs Teilzeit jetzt meine Frage mir wurde heute angeboten noch 1 Stunde am Tag zu arbeiten in ein 3 job so zusagen darf ich noch ein 3 anhemen da es ja bei den 3 nur um 1 Stunde am tag geht

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    • Hallo Silvana,

      haben wir Sie richtig verstanden: Sie üben eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung (Teilzeit) aus und haben daneben bereits einen 450-Euro-Minijob?

      Dann ist ein weiterer 450-Euro-Minijob nicht mehr möglich. Neben Ihrer Hauptbeschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder weitere wird sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet.

      Tip: Ist die neu geplante Beschäftigung von vornherein auf einen Zeitraum von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen begrenzt, liegt dem Grunde nach ein kurzfristiger Minijob vor. Kurzfristige Minijobs können Sie auch neben Ihrer Hauptbeschäftigung und Ihrem bereits bestehenden 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Guten Morgen. Ich erhalte 450 Euro monatlich, verdiene 10 € + 1 € Bonus auf Arbeitszeit…..Ist das rechtens, dass ich für meinen Urlaub und auch Feiertage nur 10 € erhalte????

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    • Hallo Malu,

      wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu dieser arbeitsrechtlichen Einzelanfrage im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Diese finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht

      Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Guten Tag!

    Derzeit bin ich neben meinem Studium in einer Firma als geringfügig Beschäftigte angestellt. Ich arbeite dort seit Jahresbeginn auf Stundenbasis und komme auf maximal 240€ Lohn pro Monat.

    Es hat sich nun eröffnet, dass ich für 2 Monate als wissenschaftliche Hilfskraft (geringfügige Beschäftigung) an der Universität arbeiten kann (11,50€/h). Insgesamt sind an der Universität 30h pro Monat geplant. In diesen zwei Monaten hätte ich demnach ein zusätzliches Einkommen von 345€ pro Monat.
    Zusammen mit der bereits bestehenden Arbeit in der Firma käme ich in den zwei Monaten, in denen sich die Tätigkeiten überschneiden auf 585€ (errechnet aus maximal 240€ aus der Firma und 345€ von der Universität).

    Meine Frage ist Folgende: Verliere ich den Status als geringfügig Beschäftigte, wenn ich die Arbeit an der Universität zusätzlich zu meiner Arbeit in der Firma aufnehme? Da die universitäre Beschäftigung nur 2 Monate andauern würde, käme ich im Jahresdurchschnitt auf weniger als 450€/Monat im Jahr, auch wenn ich in besagten zwei Monaten 585€ verdiene. Die Jahresgrenze von 5400€ würde demnach nicht überschritten und auch die monatlichen 450€ würde nur 2 mal (in besagten 2 Monaten) im Jahr überschritten werden.

    Vielen Dank im Voraus!
    Marie

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    • Guten Tag Marie,

      die Einkommensgrenze von 5.400 Euro bezieht sich auf eine 12 Monate durchgängig bestehende Beschäftigung. Wird ein Minijob beispielsweise nur für zwei Monate ausgeübt, muss die Einkommensgrenze anteilig ermittelt werden. Im Fall von einer 2 Monaten dauernden Beschäftigung sind das dann entsprechend nur 900 Euro.

      Nehmen Sie die geplante Beschäftigung im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs auf, wird damit zusammen mit Ihrem zweiten Minijob die durchschnittliche Grenze von 450 Euro im Monat überschritten. Beide Beschäftigungen sind dann sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse zu melden. Ob das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann entscheidet ebenfalls Ihre Krankenkasse. Nach Beendigung der Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft kann Ihr jetziger Minijob Arbeitgeber die Beschäftigung wieder als 450-Euro-Minijob anmelden.

      Tip: Da es sich bei der geplanten Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft um eine von vornherein auf zwei Monate begrenzte Tätigkeit handelt, käme hierfür grundsätzlich auch eine kurzfristige Beschäftigung in Frage. Diese können Sie neben einem 450-Euro-Minijob (und auch einer Hauptbeschäftigung) sozialversicherungsfrei ausüben. Der Verdienst spielt hierbei keine Rolle. Es erfolgt auch keine Zusammenrechnung mit ihrem bereits bestehenden 450-Euro-Minijob. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? “ http://t1p.de/MJZE-Blogbeitrag-kurzfristig-Minijob-Hauptjob

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Ich habe eine allgemeine Frage zu kurzfristigen Beschäftigungen. Ich bin Studentin und wollte fragen ob es möglich ist, bei mehreren Arbeitgebern tätig zu sein? Genauer gesagt, ist es möglich während der 2- monatigen Pause die man bei Arbeitgeber Nr 1 einlegen muss (aufgrund der Rahmenvereinbarung) in dieser Zeit bei Arbeitgeber Nr 2 als kurzfristig beschäftigte tätig zu sein?

    Vielen Dank,

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    • Guten Tag,

      grundsätzlich ist es möglich, dass Sie eine kurzfristige Beschäftigung auch bei mehreren Arbeitgebern im Jahr ausüben – jedoch dürfen Sie als Arbeitnehmer auch in diesem Fall die Gesamtgrenze von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen nicht überschreiten.
      Kurzfristige Beschäftigungen, welche Sie ggf. bereits bei einem anderen Arbeitgeber in diesem Kalenderjahr ausgeübt haben, sind einem neuen Arbeitgeber mitzuteilen, sodass dieser sie in seine sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung mit einbeziehen kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallo, als zukünftiger Arbeitgeber im Bereich minijob informiere ich mich.
    Es fällt auf, daß die herunterzuladenden Broschüren reichlich mit orangenen
    Farben versehen sind. Wenn ich mir eine Broschüre herunterlade, so sind die
    Farbpatronen gelb und rot meines Druckers schnll leer. ich muß mir dann neue Farbpatronen besorgen und die bekomme ich natürlich für teures Geld im 20 km entfernten Ort. Eine aufwendige und kostspielige Sache. Das geht doch auch anders! Mit freundlichem Gruß M.Dreger
    08/02/2019

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    • Hallo Frau Dreger,

      die Broschüren, welche unter unserer Rubrik „Service“ auf der Homepage hinterlegt sind, senden wir Ihnen natürlich auch gern in gedruckter Form zu.
      Teilen Sie uns einfach mit, welche Broschüren Sie benötigen.
      Nutzen Sie hierfür gern unser Kontaktformular: http://t1p.de/MJZE-Kontaktformular
      Hiermit können Sie uns Ihre Nachricht mittels gesicherter Datenübertragung übermitteln und sind damit vor unberechtigten Zugriffen geschützt.

      Oder rufen Sie uns an. Unter der Rufnummer 0355 – 2902 70799 sind unsere Kolleginnen und Kollegen montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Herr Schäfer,

      neben Ihrer Erwerbsminderungsrente dürfen Sie einen, aber auch mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben. Wichtig ist, dass Sie in Summe aus allen Beschäftigungen die durchschnittliche Grenze von 450 Euro im Monat nicht überschreiten. In diesen Minijobs besteht für Sie Rentenversicherungspflicht, Sie können sich jedoch auf Antrag hiervon befreien lassen können. Zu den Auswirkungen auf Ihren späteren Altersrentenbezug sowie zu bestehenden Hinzuverdienst- oder Arbeitszeitgrenzen bitten wir Sie, sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Hallo frage, wie sieht es aus wenn man krank wird und nicht arbeiten gehen kann ? Muss der Arbeitgeber trotzdem die zeit bezahlen die man nicht arbeitet. Wie verhält es sich urlaubsmäsig. Bitte um Antwort. MfG Anita Völpel

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    • Hallo Frau Völpel,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

      Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. die Arbeitnehmerin arbeitet immer freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

      Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.

      Darüber hinaus haben Sie als Minijobberin auch Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen sicher unser Urlaubsrechner für Minijobber: http://t1p.de/Urlaubsrechner

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Wie kann das sein, dass seit etwa 2 Wochen keinen Mitarbeiter telefonisch erreichen kann, geschweige denn E-Mails beantwortet werden???
    Ich versuche das täglich mehrfach an den verschiedensten Uhrzeiten!

    Also Service kenne ich da anders!!!

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    • Guten Tag,

      unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Sollten wir aufgrund eines sehr hohen Anrufervolumens einmal schwer zu erreichen sein, bieten wir Ihnen auch gern einen Rückruf an. Hierzu nutzen Sie einfach das Kontaktformular auf unserer Homepage: http://t1p.de/Minijob-Kontaktformular

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Liebes Blog-Team,

    Unser gemeinnütziger Sportverein beschäftigt mehrere Trainer. Einige arbeiten wenig und auf Übungsleiterbasis(unter 2400€ im Monat). Andere überschreiten diese Grenze und arbeiten in der Kombination Minijob plus Übungsleiter. Bis auf wenige Ausnahmen, die bocht einen Hauptberuf ausüben, handelt es sich um Studenten oder Schüler.
    Nun stellt sich uns die Frage, ob nicht eventuell für einige ein kurzfristiger Minijob in Frage käme. Unklar ist mir bislang:

    1.Lässt sich ein kurzfristiger Minijob mit der Übungsleiterbasis bei einem Arbeitgeber kombinieren?
    2. Fall Ja, geht das dann nur wenn die 70 Tage im Kalenderjahr eingehalten werden oder wäre es z.B. möglich einen Teil auf Übungsleiterbasis abzurechnen und den Rest z.B. 40 übrige Tage als kurzfristigen Minijob.

    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Gruß
    A.Struck

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    • Hallo Frau Struck,

      grundsätzlich kann die Übungsleiterpauschale auch mit einem kurzfristigen Minijob kombiniert werden. Beachten Sie bitte, dass eine solche Beschäftigung von vornherein auf den Zeitraum von 70 Arbeitstagen oder 3 Monaten begrenzt sein muss und nicht berufsmäßig ausgeübt werden darf.

      Ist beispielsweise der Einsatz eines Studenten in Ihrem Verein von vornherein auf den Zeitraum von maximal für 70 Arbeitstage begrenzt, können Sie auch in diesem Fall die Übungsleiterpauschale en bloc ansetzen. Gemeldet wird das Beschäftigungsverhältnis dann erst ab dem Tag, ab dem der Übungsleiterfreibetrag aufgebraucht ist.

      Wir möchten Ihnen das gern an einem Beispiel erklären:

      Jens ist momentan Student. In seiner Freizeit spielt er Fußball in einem Verein und wird im Jahr 2019 auch als Trainer der Nachwuchsmannschaft eingesetzt. Er übt keine weiteren Beschäftigungen aus. Das Training findet in der Regel zweimal wöchentlich und nur in den Monaten April bis Oktober statt. Hieraus ergibt sich ein maximaler Einsatz von 62 Arbeitstagen im Jahr. Die Übungsleiterpauschale soll angewandt werden.

      Lösung:
      Die Übungsleiterpauschale wird durch den Verein en bloc angewendet. Der Betrag von 2.400 Euro wird Ende Mai aufgebraucht sein. Jens wird in dieser Zeit das Training an 18 Tagen übernehmen. Für seine weiteren Einsätze als Trainer ab dem Monat Juni bis Oktober ist Jens als kurzfristig Beschäftigter anzumelden. Berufsmäßigkeit im Status der Person liegt nicht vor, da Jens momentan Student ist. Die maximale Zeitdauer von 70 Arbeitstagen wird während des Jahres 2019 nicht überschritten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Hallo,

    Ich habe derzeit zwei Minijobs werde aber nun zusätzlich in einer Festanstellung arbeiten.

    Nachgelesen habe ich bereits,
    Dass dann der zweite minijobzentrale in eine geringfügige Beschäftigung umgewandelt werden muss.

    Meine Fragen an euch sind nun folgende:
    Die geringfügige Beschäftigung darf 70 im Jahr nicht überschreiten?
    Darf zusammen mit dem anderen minijob nicht mehr als 450.- Euro pro Monat erbringen…. oder ist dieser einverdienst davon losgelöst?
    Und als letztes: gibt es bei der geringfügigen beschäftigung eine Grenze für den Stundenlohn bzw. gibt es in diesem Zusammenhang Dinge, die zu beachten sind?

    Danke für eure Antworten!

    Grüsse

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    • Hallo Helena,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen wurden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei. Jeder weitere, ggf. auch höher entlohnte 450-Euro-Minijob, wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die monatlichen Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen im zweiten Minijob dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge an.

      Neben Ihrer Hauptbeschäftigung und einem 450-Euro-Minijob können Sie jedoch parallel auch noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Dieser kurzfristige Minijob wird nicht mit Ihrer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und Ihrem Minijob zusammengerechnet. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“ http://t1p.de/Minijob-Zentrale-Blog

      Für ganz Deutschland gilt eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze – der flächendeckende Mindestlohn von mindestens 9,19 Euro brutto je Zeitstunde. Dieser gilt grundsätzlich für alle Beschäftigten in Deutschland und damit auch für Minijobber – im gewerblichen Bereich und im Privathaushalt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo,ich habe eine Frage,und zwar:
    Ich habe einen Minijob in einem privat Haushalt,als Reinigungskraft und laut Arbeitsvertrag feste Arbeitstage und Zeiten.
    Jetzt kommt es immer öfter vor das mein Chef Abends vor den Arbeitstagen sagt,du brauchst nicht kommen.
    Darf er das einfach und wie ist das dann mit der Bezahlung?Ich bekomme ja auch kein Geld an den Tagen wo ich nicht kommen soll.

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    • Hallo Melanie,

      mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitnehmer gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben.

      Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Zur Nachleistung der Arbeit ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet – es sei denn, es wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Dann kann Leerlauf zu Minusstunden führen. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer aber kein Arbeitszeitkonto und damit das Risiko von Minusstunden „aufdrücken“. Mit einem Arbeitszeitkonto und der Möglichkeit von Minusstunden muss sich der Arbeitnehmer einverstanden erklärt haben.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arbeitgeber bezüglich der vereinbarten Arbeitszeit nochmal zu sprechen. Alternativ können Sie sich auch mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo. Starte zum 1.3.19 einen neuen minijob im der Personenbeförderung .
    Meine einsatztage sind alle nur sonntags
    Hier fuer bekomme ich statt 10 euro die unter der woche bezahlt werden 15 euro die stunde. Heisst das jetzt in meinem Fall das ich auch 45 std max im monat arbeiten darf und die 5 euro zulagen x 45 std jeden monat auf die 450 euro „on top“ kommen? Andonsten duerfte nur 30 std arbeiten. Danke fuer Ihre Antwort vorab vg

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    • Hallo Mario,

      laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind.

      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie einen Stundenlohn von bis zu 25 Euro erzielen und Zuschläge für geleistete Arbeit an Sonntagen erhalten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt.

      Bitte klären Sie zunächst mit Ihrem Arbeitgeber, ob es sich bei den 5 Euro aus Ihrem Beispiel um einen Sonntagszuschlag handelt. Ist dies der Fall können diese Zuschläge „on top“ zu den 450 Euro monatlich gezahlt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Pingback: Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018 | Die Minijob-Zentrale

  16. Guten Tag.
    Ich möchte gern Arbeiten gehen auf 450 € Basis in klostermansfeld bei der Feuerwehr.
    Ich bin Mutter von 3 Kindern 2 schulpflichtige und der kleine geht ab 1.04.2019 in die Kita.
    Ab Mai würde ich geringfügig Arbeiten gehen

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    • Hallo Frau Kennerer,

      im Minijob zahlen Sie als Arbeitnehmer grundsätzlich nur den Eigenanteil zur Rentenversicherung in Höhe von momentan 3,6 Prozent – vorausgesetzt, Sie haben keinen Befreiungsantrag gestellt.
      Es ist jedoch auch möglich, dass Ihr Arbeitgeber die Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent von Ihrem Verdienst einbehält – jedoch nur dann, wenn ausdrücklich einen Bruttolohn mit Ihnen vereinbart wurde. In diesem Zusammenhang spricht der Fachmann vom Abwälzen der Steuer.
      Wir empfehlen Ihnen daher zur endgültigen Klärung das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Guten Tag,

    Ich werde ab März zwei sozialversicherungspflichtige Jobs annehmen (19 und 15 Stunden).
    Ich habe allerdings noch einen Minijob.
    Ein Job wird in Lohnsteuerklasse 1 und der andere in Lohnsteuerklasse 6 eingestuft.
    ist es richrig, dass mein 450 Euro-Job dann ebenfalls versteuert wird?
    Und wenn ja, wo muss ich das denn wie angeben?

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    • Hallo Anna,

      seitens der Sozialversicherung können Sie neben einer oder auch mehreren versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigungen einen 450-Euro-Minijob ausüben.

      Bezüglich des Steuerrechts kann in einem 450-Euro-Minijob der Arbeitgeber die Art der Besteuerung bestimmen. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerkarte versteuert wird.
      In Ihrem konkreten Fall empfehlen wir Ihnen daher mit Ihrem Minijob-Arbeitgeber und Ihrem zuständigen Finanzamt zu sprechen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Ich möchte jemanden als geringfügig Beschäftigten (gewerblich) einstellen, der bereits eine Hauptbeschäftigung hat.
    – Demnach muss ich nur Abgaben zur KV zahlen, wenn der Arbeitnehmer auf RV-Beiträge verzichtet, richtig? Also auch keine pauschale Lohnsteuer von 2%? Insgesamt wären dann Abgaben in Höhe von 70,60 € zu zahlen und der Arbeitnehmer muss nichts zahlen?
    – Die Bezüge wären jeden Monat gleich (250,00 €). Also kann ich dann einen Dauerbeschäftigungsauftrag erteilen und Ihnen demnach einen Lastschrifteinzug erteilen?
    – da ich nur einen geringfügig Beschäftigen habe, entfällt für mich das elektronische Meldeverfahren? Muss ich dann noch etwas beachten?
    – wenn ich das Papiermeldeverfahren nutze, wo kann ich das Formular zur Meldung herunterladen.

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort und Hilfe!
    Freundliche Grüße
    Martina

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    • Hallo Martina,

      als Arbeitgeber eines Minijobbers im gewerblichen Bereich zahlen Sie pauschale Abgaben zu unterschiedlichen Bereichen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

      Krankenversicherung: Die pauschalen Beiträge in Höhe von 15 Prozent vom Verdienst werden immer dann fällig, wenn Ihr Minijobber gesetzlich krankenversichert ist – unabhängig davon, ob er eigene RV-Beiträge zahlt oder nicht.

      Rentenversicherung: Hierfür werden in jedem Fall 15 Prozent vom Arbeitslohn für den Arbeitgeber erhoben. Stellt der Arbeitnehmer keinen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht, zahlt er zusätzlich die Differenz bis zum vollen Rentenversicherungsbeitrag von aktuell 18,6 Prozent – im Moment also 3,6 Prozent.

      Pauschsteuer: Hier hat der Arbeitgeber die Wahl. Es besteht zum einen die Möglichkeit das Einkommen aus dem Minijob pauschal mit 2 Prozent zu versteuern oder aber die Versteuerung über die individuellen Lohnsteuermerkmale des Arbeitnehmers vorzunehmen. Bei der Entscheidung sollten Sie jedoch immer die Gesamtsituation des Arbeitnehmers berücksichtigen, damit ihm hierdurch keine Nachteile entstehen.

      Umlage U1: Im Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen im Krankheitsfall U1 nehmen alle Unternehmen teil, die regelmäßig nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigen. Der Beitrag liegt hier momentan bei 0,9 Prozent

      Umlage U2: Diese fällt in jedem Fall mit momentan 0,24 Prozent an.

      Insolvenzgeldumlage: Die Insolvenzgeldumlage beträgt derzeit 0,06 Prozent. Arbeitgeber, die Arbeitnehmer im Inland beschäftigen, sind zur Zahlung der Insolvenzgeldumlage verpflichtet. Nur wenige Arbeitgeber sind von der Zahlung ausgenommen. Welche das sind, können Sie hier nachlesen: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/03_infos_fuer_arbeitgeber_und_entgeltabrechner/08_umlage_insolvenzgeld/node.html

      Bei der Berechnung Ihrer individuell zu zahlenden Beiträge hilft Ihnen sicher unser Minijobrechner: https://www.minijob-zentrale.de/SiteGlobals/Forms/Minijob-Rechner/Minijob_Rechner_2018_formular.html

      Bleiben das Arbeitsentgelt Ihrer Minijobber und somit auch die Abgaben über einen längeren Zeitraum unverändert, können Sie einen Dauer-Beitragsnachweis einreichen. Damit gilt dieser dann nicht nur für den laufenden, sondern auch für die folgenden Abrechnungsmonate – so lange, bis Sie wegen einer Änderung, z. B. des Bemessungsentgelts, einen neuen (Dauer-)Beitragsnachweis einreichen. Bei Erteilung eines SEPA-Basislastschriftmandates werden diese Beiträge anschließend monatlich bequem per Lastschrift eingezogen.

      Meldungen und Beitragsnachweise können Sie grundsätzlich nur durch elektronische Datenübertragung aus systemgeprüften Programmen oder mittels maschinell erstellter Ausfüllhilfen einreichen. Eine Übermittlung der Daten in Papierform oder auf Datenträger ist daher lediglich auf Antrag in Ausnahmefällen zulässig.

      Für Arbeitgeber, die keine systemgeprüften Programme einsetzen, haben die Krankenkassen die Ausfüllhilfe „sv.net“ entwickelt. Mit diesem Programm können Sie Meldungen und Beitragsnachweise unkompliziert erstellen und online an die Minijob-Zentrale oder andere zuständige Einzugsstellen übermitteln. „sv.net“ steht für „Sozialversicherung im Internet“ und wird von der Informationstechnischen Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) angeboten. Zum Schutz der Informationen werden die Daten während der Übertragung verschlüsselt. Unter folgendem Link gelangen Sie zum Programm „sv.net“: https://www.itsg.de/oeffentliche-services/sv-net/downloads/

      Hier auch noch ein hilfreicher Blog-Beitrag: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/04/11/meldungen-und-beitragsnachweise-fuer-minijobber-erstellen-so-gehts-mit-der-neuen-version-von-sv-net/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Liebes Blog-Team,

    ich über derzeit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und einen Minijob aus.
    Zusätzlich würde ich gerne einen Fußballamateuervertrag unterschreiben, welcher mir mindestens mit 250€ vergütet wird.
    Ich habe gelesen, dass ich das Einkommen aus dem Fußballvertrag über meine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung abrechnen muss. Ist das korrekt?
    Wenn Ja, erfolgt die Meldung über den sozialversicherungspflichtigen Arbeitgeber oder über den Fußballverein?

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

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    • Hallo,

      grundsätzlich gilt: Haben Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie daneben nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen oder mehrere 450-Euro-Jobs auf, werden diese mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und sind mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig. Die Abrechnung erfolgt dabei immer über den jeweiligen Arbeitgeber.

      Hinweis: Besonderheit bei Amateursportler

      Bei Vertragssportlern wird grundsätzlich ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis zu ihrem Verein unterstellt, welches nach Maßgabe der Regelungen der einzelnen Zweige der Sozialversicherung zur Versicherungspflicht führt. Ein Beschäftigungsverhältnis liegt grundsätzlich nicht vor, wenn die für den Trainings- und Spieleinsatz gezahlten Vergütungen lediglich die mit der Tätigkeit zusammenhängenden Aufwendungen ersetzen bzw. kein Arbeitsentgelt gezahlt wird.

      In Abgrenzung zum Amateursportler wird der Vertragssportler wie folgt definiert: Vertragssportler sind regelmäßig abhängig Beschäftigte, die ihren Sport als Mittel zum Gelderwerb ausüben und damit einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen. Die Weisungsgebundenheit ergibt sich aus der vertraglich übernommenen Verpflichtung zur intensiven Mitarbeit nach den Anordnungen des Vereins. Hieran ändern auch die Zahlungen durch Dritte (zum Beispiel im Rahmen eines Sponsorenvertrags) nichts.

      Darüber hinaus wurde festgelegt, dass bei Zahlungen an Amateursportler, die ohne gesonderte schriftliche Vertragsvereinbarung allein aufgrund ihrer mitgliedschaftsrechtlichen Bindungen tätig werden, bis zu einer Höhe von 200,00 Euro im Monat keine wirtschaftliche Gegenleistung erbracht wird und damit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Vielmehr werden diese Beträge zur Motivation und Vereinsbindung gezahlt. Prämien für besondere Leistungserfolge sind bei der Beurteilung der Höhe der Vergütung zu berücksichtigen. Wie die Leistung bezeichnet wird, ist unerheblich, da es für die rechtliche Qualifizierung einer Tätigkeit nicht auf die Benennung der Leistung, sondern auf den mit ihr verfolgten Zweck ankommt.

      Bei der Freigrenze in Höhe von 200,00 Euro handelt es sich um einen Richtwert zur Feststellung eines Beschäftigungsverhältnisses. Dies bedeutet, dass auch dann von keinem Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses ausgegangen werden kann, wenn in der jährlichen Betrachtung die durchschnittliche Zahlung an den Amateursportler 200,00 Euro monatlich nicht überschreitet. Die Zusammenfassung von Zahlungen für mehrere Monate ist hierbei möglich, da anhand des Richtwertes eine Beurteilung über das Vorliegen einer Beschäftigung vorgenommen wird und nicht die beitragspflichtigen Einnahmen hierdurch festgelegt werden.

      Übersteigt die monatliche Zahlung den Betrag von 200,00 Euro aufgrund von besonderen, nachgewiesenen Aufwendungen (z. B. bei Transportkosten von notwendigen Sportgeräten), kann somit im Einzelfall eine versicherungsrechtlich relevante Beschäftigung dennoch verneint werden. Ebenso ist es möglich, dass zum Beispiel Siegprämien ohne Auswirkung auf den Status gesammelt nur einmal im Jahr ausgezahlt werden, wenn hierbei zwar im Auszahlungsmonat die 200,00 Euro Freigrenze überschritten wird, jedoch die durchschnittliche monatliche Zahlung 200,00 Euro nicht überschreitet. Ebenso ist die Zahlung eines die Freigrenze überschreitenden Betrages zu Beginn eines Jahres möglich, wenn hierdurch ebenso die durchschnittliche Zahlung die Freigrenze nicht überschreitet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Hallo liebes Team,
    meine Frage wäre,ob die Elternzeit einen Einfluss auf das Weihnachtsgeld hat.
    Bin im3.Elternzeit-Jahr und arbeite seit 5Monaten auf 400€Basis.
    DANKE.

    Viele liebe Grüsse

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    • Hallo Becky,

      im Rahmen eines Minijobs haben Sie die Möglichkeit regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro zu verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend sind höchstens 5.400 Euro die jährliche Verdienstgrenze. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Das Weihnachtsgeld ist bei der Verdienstgrenze von 5.400 Euro mit zu berücksichtigen.

      Ihre Frage inwieweit Ihre Elternzeit Einfluss auf Ihr Weihnachtsgeld aus dem Minijob heraus hat, können wir Ihnen nicht beantworten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo. Meiner Frau hat einen Minijob. Vertraglich festgelegt sind durchschnittlich 6 Stunden die Woche , Mo – Sa. Sie arbeitet in der Regel 3 Mal 2 Stunden in der Woche. In der Regel bekommt sie ihre Einsatztage für 2 Wochen vor geplant. In der Weihnachtswoche wurde sie trotz der beiden Feiertage für 6 Stunden verplant. Heilig Abend und Freitag, Samstag nach den Feiertagen. Ist das korrekt, oder hätte sie in der Weihnachtswoche nicht nur 4 statt 6 Stunden leisten müssen? Oder müssen ihr für diese Woche 2 Stunden gut geschrieben werden? Da es ja heißt durchschnittlich 6 Stunden kam es schon vor das sie in einer Woche 8 und in der darauf folgenden nur 4 Stunden leisten musste. Die Vorteile die jeder Arbeitnehmer durch Wochenfreitage hat verpuffen bei ihr gänzlich..

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    • Hallo Bodo,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dieser Grundsatz gilt auch bei Feiertagen.

      Hätte Ihre Frau regulär an den genannten Feiertagen arbeiten müssen, würde Ihr auch im Minijob der Feiertag bezahlt werden. Sind im Beschäftigungsverhältnis jedoch keine fest vereinbarten Wochenarbeitstage festgelegt, erfolgt der Einsatz des Arbeitnehmers meist auf Abruf. In der Praxis werden Arbeitgeber den Arbeitseinsatz in der Regel nicht an einem gesetzlichen Feiertag planen.

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 00

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Liebes Blogger-Team der Minijob-Zentrale
    ich arbeite im Einzelhandel wöchentlich 11,5 Std. zu unregelmäßigen Zeiten und an den Tagen von Mo-Sa. In den Wochen mit Feiertagen z. Bsp. Weihnachten bin ich auch für 11,5 Std. eingeteilt. Habe ich keinen Anspruch, auch keinen anteiligen auf Feiertage?

    Über eine Info wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Frohe Feiertage,
    Petra

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    • Hallo Petra,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.

      Dieser Grundsatz gilt auch bei Feiertagen. Hätten Sie regulär an diesem Tag arbeiten müssen, wird Ihnen auch im Minijob der Feiertag bezahlt. Sind im Beschäftigungsverhältnis jedoch keine fest vereinbarten Wochenarbeitstage festgelegt, erfolgt der Einsatz des Arbeitnehmers meist auf Abruf. In der Praxis werden Arbeitgeber den Arbeitseinsatz in der Regel nicht an einem gesetzlichen Feiertag planen.

      Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Guten Tag,
    ich habe bei der Dezember-Gehaltsabrechnung festgestellt, dass ich die Dauerbeitragsnachweise von Jan. bis November falsch berechnet habe. Muss ich nun für jeden Monat eine Korrektur vornehmen oder genügt es, wenn ich den Januar melde mit „Stornierung – Dauerbeitragsnachweis?“ Oder wie kannst ich sonst die Korrektur vornehmen?

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  24. Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    ich bin zur Zeit hauptberuflich in Vollzeit sozialversicherungspflichtig angestellt und würde gerne parallel dazu einen Minijob am Wochenende beginnen. Mein Hauptarbeitgeber ist damit einverstanden.

    Erhält der Arbeitgeber des Minijobs nun irgendwelche Auskünfte über meine Hauptbeschäftigung:
    1. … dass ich überhaupt eine Hauptbeschäftigung habe?
    2. … Arbeitgeber der Hauptbeschäftigung?
    3. … Gehalt bei der Hauptbeschäftigung?

    Muss ich dem Minijob-Arbeitgeber überhaupt angeben, dass ich einer voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehe?

    Vielen Dank für Eure Rückmeldung und schöne Grüße,
    Thomas

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    • Hallo Thomas,

      um den Minijob sozialversicherungsrechtlich beurteilen zu können benötigt Ihr neuer Arbeitgeber einige Angaben, welche er in der Regel über einen Einstellungs- oder Personalfragebogen erfragt.

      Hierzu gehören unter anderem Angaben zu weiteren Beschäftigungen sowie Angaben zur Art der Beschäftigung, also ob es sich um einen weiteren Minijob oder um eine mehr als geringfügig entlohnte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt. Die Angaben des Namens oder Anschrift des weiteren Arbeitgebers sind hierbei freiwillig. Auch müssen Sie dem Minijob-Arbeitgeber nicht mitteilen, wie hoch Ihr Verdienst in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist.

      Welche Angaben Ihr neuer Arbeitgeber noch benötigt, können Sie zum Beispiel in unserem Personalfragebogen für geringfügig Beschäftigte nachlesen: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/gewerblich/01_Checkliste_BDA_Personalfragebogen.html?nn=702008

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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