Kontakt

 

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

 

176 Kommentare zu “Kontakt

  1. Hallo Minijob-Zentrale,
    ich habe eine Tätigkeit auf 450,– EUR Job Basis im Dezember begonnen. Dies ist zur Zeit meine einzige Tätigkeit und habe auch sonst keine Einnahmen. Meine Krankenversicherungbeitrag muss ich selbst bezahlen, auf Basis der Mindestversicherung. Muss ich meiner Krankenkasse den Minijob melden und könnte mir dieser angerechnet werden, obwohl ich sonst keinerlei Einnahmen zur Zeit habe? MfG

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    • Hallo Sandi,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten Ihre Fragestellung zur freiwilligen Krankenversicherung an Ihre Krankenkasse zu richten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Hallo liebes Minijob Team,

    ich arbeite an der Hochschule als studentische Hilfskraft. Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz haben Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Feiertag(wenn der gewöhnliche Arbeitstag ein Feiertag ist).
    Mein Kollege hat jedoch gesagt, dass studentische Hilfskräfte an einer Hochschule keine richtigen Arbeitnehmer sind und daher Feiertage nach- oder vorarbeiten müssen. Im Internet habe ich keine Regelung dazu gefunden. Was ist nun richtig?

    Mit freudlichen Grüßen

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    • Hallo,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobberin auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
      Diese Regelung gilt auch für studentische Hilfskäfte, vorausgesetzt Sie werden als Minijobber beschäftigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo liebes Team, ich habe eine Frage zwecks Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft und Lohnfortzahlung.
    Ich habe einen Hauotjob und einen Minijob.
    Jetzt bekam ich von meiner Frauenärztin ein individuelles BV für 4h täglich aus gesundheitlichen Gründen. Diese leiste ich bei meiner Hauptarbeit ab. Daher darf ich meinen Job am Abend nicht mehr ausüben.
    Das Steuerbüro ist gerade am klären ob ich eine Lohnfortzahlung bekomme, diese Kosten würden ja über die U2 Umlage durch die Minijobzentrale erstattet werden.
    Das steht mir doch als Schwangere durch das MuSchu-Gesetz zu oder?
    Ich mache mir grade sehr Gedanken, ob das ab Dezember jetzt fliessend weiter geht mit dem Gehalt?
    Vielen Dank für Ihre Antwort

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    • Hallo,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

      Das individuelle Beschäftigungsverbot bedeutet, dass das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet sind. Die Schwangere darf vom Arbeitgeber nicht weiter mit diesen Arbeiten beschäftigt werden. Dabei ermisst allein der Arzt, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welche Dauer eine Gefährdung darstellen können. Das Beschäftigungsverbot sollte vom Arzt schriftlich erteilt werden und die individuellen Einschränkungen darlegen, damit sie nach Vorlage beim Arbeitgeber beachtet werden können.

      Sind alle Beschäftigungen über vier Stunden täglich ausgeschlossen, können Sie frei wählen, bei welchem Arbeitgeber Sie diese vier Stunden leisten.

      Hat Ihr Arbeitgeber Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns oder zum Ausgleichsverfahren bei Mutterschaft kann er uns einfach anrufen. Unser Service-Team ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Liebes Minijobteam.
    Mich bewegt ein grosses problem.Ich habe nach meiner Kündigung ALG 1 erhalten.
    Habe paralell dazu mir Arbeit gesucht als Haushälterin in mehreren Familien.
    Alles gemeldet.Bin dann von ALG 1 Weg weil über 15 h.
    Bräuchte nicht ALG 2 anmelden DA ich eine kleine Abpfindung vom gekündigten Arbeitgeber bekam.dadurch konnte ich ein Jahr bissl überbrücken ohne vom amt geldzu beantragen.Jetzt brauche aber Unterstützung.
    Habe mehrere Minijobs mit monatlich 450,01 € und mehr.
    Das heisst ich bin Versicherungspflichtig.
    Nun kam von der DAK meiner Krankenkasse eine Beitragsaufforderung an mich von über 1000€ .wie kann das sein.
    Die DAK hat keine Meldung erhalten von der Minijobzentrale das ich Einkommen über 450,01€ erziele.
    Mir wurde von der Minijobzentrale gesagt das sie die Meldung übermitteln an die DAK sobald ersichtlich ist das ich Einkommen gesamt von 450,01 € und mehr verdiene.
    Nun fordert die DAK von mir Beiträge.
    Ich habe Widerspruch eingelegt… .dieser erfolgt auch in der nächsten Woche an die Minijobzentrale.
    Mit freundlichen Grüssen
    Kerstin Freystein

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    • Guten Tag Frau Freystein,

      werden Beschäftigungen bei verschiedenen Arbeitgebern nebeneinander ausgeübt, sind für die Beurteilung der Frage, ob die Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird, die Arbeitsentgelte aus den einzelnen Beschäftigungen zusammenzurechnen. Ergibt diese Beurteilung, dass die zulässige Arbeitsentgeltgrenze von regelmäßig 450 Euro überschritten wird, tritt Sozialversicherungspflicht ein. Ihre Arbeitgeber erhalten von uns, der Minijob-Zentrale, entsprechende Bescheide, in denen der Beginn der Versicherungspflicht mitgeteilt wird. Dies bedeutet, dass Ihre Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt, Sie bei Ihrer Krankenkasse anmelden müssen. Durch diese Anmeldungen entsteht für Sie ein eigener Versicherungsschutz in der Krankenversicherung und Versicherungspflicht in der Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Für die zurückliegende Zeit bleibt es bei den Abrechnungsmodalitäten eines Minijobs.

      Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen nur allgemeine Auskünfte zu Ihrer Anfrage erteilen können. Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns im Service-Center montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902 70799.

      Desweiteren klären Sie bitte die Beitragsforderung mit der DAK. Bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung führt Ihr Arbeitgeber (bzw. Ihre Arbeitgeber) die Sozialversicherungsbeiträge direkt bei der DAK ab.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Guten Tag, ich habe da eine Frage und zwar verdiene ich im Minijob jeden Monat ca.490 Euro davon sind 40 Euro Nacht und Wochenend Zuschläge. Diese sind ja steuerfrei. Zählen diese also nun nicht mit in die 5400 Euro? Und ich kann diese beim jahresgehalt abziehen. So das ich nicht über die jahresgrenze komme.

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    • Guten Tag Herr Hahn,

      laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt auch nicht zuzurechnen.
      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie also einen Stundenlohn bis zu 25 Euro erzielen und die Nacht- und Sonntagsarbeit auch tatsächlich leisten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt und werden somit auch bei der jährlichen Verdienstgrenze in Höhe von 5.400 Euro nicht berücksichtigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Alois,

      bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an die Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG GmbH). Diese ist der Anbieter der Software „sv.net“ und berät Sie in allen technischen Fragen.

      Die ITSG GmbH erreichen Sie unter der Telefonnummer 06104 947 364 02, montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr, sowie freitags von 8.30 bis 14.00 Uhr.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo!

    Meine erste Frage bezieht sich auf den Artikel „Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe“:
    Beträgt die Umlage 1 nun 1% (wie im Beispiel angegeben) oder doch nur 0,9%?

    Zudem stellt sich mir die Frage, ob der Aufstockungsbetrag zur RV (falls keine Befreiung beantragt wurde) vom Arbeitgeber berechnet und abgeführt werden muss und ob dieser Betrag dann vom vertraglich bereinbarten Nettolohn monatlich abgezogen werden muss. In diesem Fall würden ja regelmäßig nur „krumme“ Beträge“ an die Haushaltshilfe ausgezahlt werden!? Über eine kurze Antwort freue ich mich!

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  7. Wenn bei einem Minijobber, der einen Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gestellt hat, zwei oder drei Monate kein Entgelt erhalten hat und automatisch mit Abgabegrund 34 abgemeldet wurde, muss bei erneuter Abrechnung wieder ein Antrag auf Befreiung gestellt werden? Er ist immer noch ein Mitarbeiter in dem Unternehmen und nicht mit einem Austrittsdatum abgemeldet.
    Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich freuen!

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    • Hallo Frau Friedrich,

      nein, in Ihrem Fall muss kein neuer Befreiungsantrag gestellt werden.

      Es handelt sich um die selbe Beschäftigung, weil diese nur deshalb mit Abgabegrund 34 abgemeldet wurde, weil länger als ein Monat kein Anspruch auf Arbeitsentgelt bestand.
      Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht behält auch dann ihre Wirksamkeit, wenn die Beschäftigung erst nach einer mehr als zwei Monate umfassenden Unterbrechung ohne Entgeltzahlung wieder aufgenommen wird. Die Wiederaufnahme wird mit Abgabegrund 13 gemeldet.

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Guten Tag,
    Mein Sohn ist letztes Jahr im Oktober geboren. Nun fange ich auf Minijob Basis wieder mit arbeiten an. Gibt es einen Vorteil wenn man sich nicht von der Rentenversicherung befreit?Ab Geburt stehen einem ja eh 3 Jahre Erziehungszeit zu und damit volle Beitragszeiten oder? Einzahlung lohnt sich erst nach den drei Jahren oder?

    Vielen Dank für eine Erklärung

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    • Guten Tag Miri,

      mit der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung ist jeder Beschäftigungsmonat auch ein Wartezeitmonat im Rentenkonto. Auch für Kindererziehungszeiten werden Wartezeitmonate erworben.

      Wir empfehlen zur Klärung Ihrer Frage, welche konkreten Auswirkungen die Rentenversicherungspflicht im Minijob neben Ihrer Elternzeit hat, eine individuelle Beratung bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger. Für eine telefonische Beratung ist das Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter der Nummer (08 00) 10 00 48 00 zu erreichen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Guten Abend, ich würde gerne wissen-
    Also ich habe einen Hauptjob mit 25,5std im Monat und einen angemeldeten minijob über 200€ und ich würde jetzt gerne noch einen Minijob auch über 200€ aufnehmen ? Wie läuft das ist da einfach so möglich ohne iwelche steuern zahlen zu müssen ?
    Bzw muss ich das Iwo melden oder macht das alles der AG ?
    Lieben Gruß

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    • Hallo Josephine,

      neben einer Hauptbeschäftigung kann nur ein 450-Euro-Minijob ausgeübt werden. Jede weitere, regelmäßig ausgeübte Beschäftigung ist kein Minijob mehr, auch wenn die 450 Euro insgesamt nicht überschritten werden.

      Der zweite Job mit 200 Euro ist an Ihre Krankenkasse zu melden. Es fallen Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung an (Arbeitslosenversicherung entfällt). Die Versteuerung erfolgt anhand Ihrer Lohnsteuermerkmale, in diesem Fall mit Steuerklasse VI.

      Die Anmeldung von Beschäftigungen und die Abführung der Beiträge und Steuern übernimmt stets der Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Guten Tag zusammen,
    Ich wollte fragen wie es aussieht, wenn man beschäftigungsverbot in der SS bekommen hat aufgrund von Gefährdung von Kind und Mama. Kann somit als Aushilfe im Pflegedienst nicht arbeiten,bis zum Mutterschutz steht mir doch die 450€ zu oder?
    Und dann habe ich noch Überstunden von 30std knapp 350€, kann er die damit ausgleichen, oder muss er mir die auszahlen, weil ich die vor Monaten gearbeitet habe.
    Ich bedanke mich jetzt schonmal für die Antwort.
    Liebe grüße Lala

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    • Hallo Lala,

      setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt. Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.

      Die Entstehung von Überstunden setzt voraus das arbeitsvertraglich vereinbart wurde, ein Arbeitszeitkonto zu führen. Es muss grundsätzlich gewährleistet sein, dass dieses innerhalb von 12 Monaten ausgeglichen wird. Ist dies aus einem unvorhersehbaren Grund, zum Beispiel einer Schwangerschaft nicht mehr möglich, kann der Arbeitgeber die Überstunden auch ausbezahlen. Die Auszahlung erfolgt aber nur bei Beschäftigungsende.

      Bitte beachten Sie, wenn Sie Ihrem Arbeitgeber gegenüber eine Elternzeit beantragen, dass dann das Beschäftigungsverhältnis ruht und nicht beendet wird. Die Überstunden bleiben stehen, solange das Beschäftigungsverhältnis andauert.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo,wegen einer schweren Krankheit bin ich voll erwerbsgemindert auf Zeit. Da ich bei meiner Versicherung vor langer Zeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hatte, bekomme ich hiervon einen kleinen monatlichen Betrag ausbezahlt. Da die Rente und die BUZ zusammen nicht ausreichen für meine monatlichen Belastungen (Abzahlungen), bin ich auf der Suche nach einer leichten Tätigkeit auf Minijob-Basis. Die Frage dazu ist: Darf ich bei Bezug von Erwerbsminderungsrente + BUZ überhaupt einen Minijob ausführen, ohne das die BUZ gestrichen oder gemindert wird?

    Gruß
    Rudi

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    • Hallo Rudi,

      die Hinzuverdienstgrenze bei dem Bezug einer Erwerbsminderungsrente liegt bei 6.300 Euro im Kalenderjahr. Wird dieser Wert überschritten, kann die Rente gekürzt werden oder ganz wegfallen.

      Im Rahmen eines 450-Euro-Minijob können Sie durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen, somit 5.400 Euro im Jahr. Zu berücksichtigen sind auch einmalige Einnahmen, wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

      Bezüglich Ihrer weiteren Fragestellung zur Kürzung des Auszahlbetrages aus der Berufsunfähigkeitsversicherung können wir Ihnen nicht weiterhelfen. Bitte klären Sie dies, anhand Ihrer Vertragsunterlagen bzw. mit Ihrer Versicherung.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Ich werde bald Rentner-Regelaltersrente nach 45 Jahren Beschäftigung.
    Ich hatte schon immer einen Minijob ( 300,-) nebenher.
    Wenn ich jetzt Rentner werde, möchte ich einen zweiten Minijob , ca. 200,-annehmen.
    Immer wird gesagt, als Regelaltersrentner kann man dazuverdienen soviel man will.
    Natürlich ohne das es die Rente angreift.
    Aber wie ist es mit den Abgaben.Ein Minijob ist nur bis 5400,- im Jahr abgabenfrei.
    Wie wird es berechnet, wenn ich mehr verdiene. Wie kann ich es mir selbst ausrechnen. Hierzu finde ich kaum etwas im Internet.

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    • Guten Tag Frau Meiwald,

      Altersvollrentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen unbegrenzt verdienen, ohne dass sich dies auf die Höhe ihrer Rente auswirkt.

      Für einen Minijob oder auch mehrere Minijobs in Summe gilt jedoch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro. Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegen in der Regel keine 450-Euro-Minijobs mehr vor. Sie haben also als Altersvollrentner mit Erreichen der Regelaltersgrenze die Möglichkeit unbegrenzt zu verdienen, wären aber bereits ab einem Verdienst von mehr als 5.400 Euro kein Minijobber mehr, sondern ein Midijobber. Für Midijobber ist nicht mehr die Minijob-Zentrale, sondern die Krankenkasse zuständig.

      Möchten Sie Minijobber sein und bleiben hat Ihr Arbeitgeber, bzw. Ihre Arbeitgeber darauf zu achten, dass Sie in Summe aller Minijob´s die jährliche Grenze von 5.400 Euro nicht überschreiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Guten Abend,
    Ich habe folgende Frage:
    Meine Frau hat vor ihrer 2jähriger Elternzeit als Arzthelferin auf 450Eur Basis gearbeitet. Im März endet die Elternzeit. Aber Anfang Mai erwarten wir unser drittes Kind.
    Meine Frau möchte aber auf gar keinen Fall bei dem Arbeitgeber erneut arbeiten.
    Wäre es ein Nachteil für sie, wenn sie direkt im Februar nach der Elternzeit vom zweiten Kind kündigt?
    Arbeitslosengeld würde sie ja ohnehin nicht bekommen.
    Oder wäre es klüger weiter angestellt zu bleiben und nochmal die Elternzeit für das dritte Kind zu nehmen?
    Ist es evl. für die Rente relevant?

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  14. Hallo ihr lieben,
    Ich arbeite auch 75% im
    Krankenhaus, und Minijob auf 450€ Im Pflegedienst.
    Nun ist es so das ich ein Berufsverbot von der FA bekommen habe, der Teilzeit Arbeitgeber wird wie gewohnt zahlen hat er geschrieben, aber mein Problem ist eher die Minijobstelle, der Arbeitgeber stellt sich quer und sagt das er nichts zahlen muss da ich die Stunden monatlich nicht arbeite,und mir somit nichts zusteht im Minijob .
    Stimmt das?
    Weiß jetzt nicht was ich ihm sagen soll, und wie ich genau vorgehen werde.

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    • Hallo,

      durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Liegt bei Ihnen ein generelles oder individuelles Beschäftigungsverbot vor?

      Beim generellen Beschäftigungsverbot ist die Arbeitsleistung in dem Tätigkeitsfeld unabhängig von der Person oder der individuellen Situation untersagt. Beispielsweise dürfen Schwangere keine schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten durchführen und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen usw. ausgesetzt sind. Ergibt die Beurteilung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber, dass Teile oder die gesamte Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot betroffen ist, darf der Arbeitgeber Sie mit diesen Arbeiten nicht beschäftigen.

      Wurde ein individuelles Beschäftigungsverbot ausgesprochen, bedeutet das für den Arbeitgeber: Das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind sind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet, die Schwangere darf vom Arbeitgeber nicht weiter mit diesen Arbeiten beschäftigen werden. Dabei entscheidet allein der Arzt, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welche Dauer eine Gefährdung darstellen können. Das Beschäftigungsverbot sollte vom Arzt schriftlich erteilt werden und die individuellen Einschränkungen darlegen, damit sie nach Vorlage beim Arbeitgeber beachtet werden können. Der Arbeitgeber darf Ihnen jedoch eine anderweitige Beschäftigung zuweisen, welche durch das Beschäftigungsverbot nicht ausgeschlossen ist.

      Sprechen Sie einfach nochmal mit Ihren Minijob-Arbeitgeber. Er kann sich bei Fragen gerne an das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft wenden. Dieses erreicht er montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter den Nummer 0234 304-43990.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Danke für die schnelle Antwort.
        Ich habe ein Beschäftigungsverbot wo Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist und somit kann ich es nicht ausüben.
        Hab meinem Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot zugeschickt und mein Mutterpass,und darauf hin ein Anruf von ihm erhalten. Er meinte das er mich im Pflegedienst eh nicht mehr einstellen kann und selber ein Beschäftigunsverbot ausgestellt hat, er sagt das er alles weiter geleitet hat bei der Sozialversicherung usw, und er damit fertig ist. Auf meine Frage das er mich ja weiter zahlen muss bis zum Mutterschutz, kam nur die Antwort das weiß er nicht bei Aushilfen und er wüsste auch nicht wer es zahlt.
        Aber der Arbeitgeber muss es ja erst zahlen und kann ja dann ein Antrag bei der Arbeitgeberversicherung der Knappschaften stellen und würde es ja zurück bekommen. Er ist nicht drauf eingegangen leider.
        Danke nochmal für die schnelle Antwort

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  15. Hallo,

    Ich arbeite an 4 Tagen /Woche auf 450€ Basis in einer Schule. Auch für mich gelten die gesamten Schulferien von NRW – über Urlaubsmangel kann ich mich also nicht beklagen ;-)
    Meine Frage: Muss mein Arbeitgeber mir einen Teil der Ferien als bezahlten Urlaub vergüten, da ja auch Minijober ein Recht auf bezahlten Urlaub haben?
    Vielen Dank für Ihre Mühe.

    LG,
    Claudia

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    • Hallo Claudia,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland bezahlten Urlaub im Jahr zu. Die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
      eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage)
      6
      In Ihrem Fall ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 16 Arbeitstagen, die Ihnen Ihr Arbeitgeber vergüten muss.
      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo ich habe ein Hauptjob und ein Nebenjob auf 450 € Basis.
    Da ich eine Zahn OP habe habe ich in der Hauptjob Bescheid gegeben dass ich wahrscheinlich krankgeschrieben werde. Jetzt habe ich natürlich auch bei meinem Mini Job Bescheid gegeben dass es passieren kann dass ich krankgeschrieben werde , Jetzt stellt sich die Chefin des Minijobs quer und sagt ich muss meine Arbeit normal weiterführen weil es ja eine geplante OP ist.
    Muss ich trotz meiner OP arbeiten gehen in meinem Mini Job Chefin des Mini Job droht mit Kündigung wenn ich nicht am geplanten Termin arbeiten gehe. Mit freundlichen Grüßen

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    • Hallo Steffi,

      werden sie aufgrund einer medizinisch notwendigen Operation krank geschrieben, so haben sie hier ebenfalls einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für bis zu 6 Wochen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Operation geplant war oder nicht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. GutenTag
    Ich arbeite Dienstag und Donnerstag als Reinigungskraft.
    Dienstag ist feiertag also muss ich nicht arbeiten.
    Welcher vertrag gilt jetzt. ..meiner oder der Firma die mit den Firmen Verträge haben.
    Da steht wohl was anderes drin.
    Eigentlich muss ich diesen Tag weder vor noch nach arbeiten.

    Bitte um Antwort.

    Gruss
    I.Burgstedt

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    • Guten Tag Frau Burgstedt,

      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobberin auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
      Grundlage für Sie ist Ihr Arbeitsvertrag.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Hallo,
    ich habe einen Hauptjob und einen Minijob. Jetzt bin ich krank geschrieben nach einer OP. Ich habe zwei AU erhalten und entsprechend weitergeleitet an Krankenkasse und Arbeitgeber Hauptjob. Die zweite an den Arbeitgeber Nebenjob, aber wo muss die Ausfertigung für die Krankenkasse hin? An die Knappschaft?

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    • Hallo Carlotta,

      die Minijob-Zentrale erhält keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Da Sie für beide Arbeitgeber jeweils Bescheinigungen erhalten haben, reicht es aus, wenn Sie nur eine Bescheinigung an Ihre Krankenkasse senden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Hallo, ich bin freiwillig Krankenversichert,da ich geschieden bin. Hab nun einen Minijob angenommen. Meine Krankenkasse will jetzt mehr Beitrag von mir. Muss ich den Job angeben? Dachte er sei Versicherungsfrei…

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    • Hallo,

      der Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung bemisst sich nach § 240 Sozialgesetzbuch – fünftes Buch – (SGB V) nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitglieds. Hierbei sind grundsätzlich alle Einnahmen zu berücksichtigen, die dem allgemeinen Lebensunterhalt dienen, also nicht nur Erwerbseinkommen, sondern auch z. B. Zinsen, Mieteinnahmen, der Zahlbetrag der Rente, Versorgungsbezüge und ähnliche Einnahmen. Detaillierte Informationen dazu erteilt Ihnen Ihre Krankenkasse.

      Im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs müssen Sie Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Sie können sich auf Antrag von der Zahlung ihres Beitrags zur Rentenversicherung befreien lassen. Dann ist der Minijob für Sie als Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Hallo zusammen!

    Ich arbeite momentan bei einem Parkservice auf 450€ Basis und bin nun in der 6 Woche schwanger. Die Arbeitszeiten sind von 3-14 und von 14-1 Uhr, ich arbeite die Schicht auch immer alleine. Laut MuSchG geht es so eh nicht mehr weiter.
    Bekomme ich bei einem Beschäftigungsverbot trotzdem weiterhin meine Gehalt?
    Oder wie läuft das ab?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

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    • Hallo Frau Birkner,

      werdende Mütter dürfen nicht mehr beschäftigt werden, wenn für die ausgeübte Beschäftigung ein Verbot nach dem Mutterschutzgesetz vorliegt. Das gilt auch für Minijobberinnen. Der Anspruch auf Zahlung des Mutterschutzlohns besteht jedoch nur dann, wenn das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass Sie mit der Arbeit aussetzen.

      Generelle Beschäftigungsverbote werden im Mutterschutzgesetz genau aufgeführt und benannt. So dürfen Sie nicht mit schweren körperlichen Arbeiten und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen Sie schädlichen Einwirkungen ausgesetzt sind.

      Neben den generellen Beschäftigungsverboten enthält das Mutterschutzgesetz auch ein individuelles Beschäftigungsverbot für den Einzelfall. Danach dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, sofern Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der bisherigen Beschäftigung gefährdet ist. Voraussetzung für dieses individuelle Beschäftigungsverbot ist ein entsprechendes ärztliches Zeugnis. Das individuelle Beschäftigungsverbot wird durch Vorlage des ärztlichen Attests beim Arbeitgeber ausgelöst.

      Setzen Sie wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus brauchen Sie trotzdem keine finanziellen Nachteile zu befürchten. Sie erhalten mindestens Ihren Durchschnittsverdienst (Mutterschutzlohn).

      Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft. Einbußen durch das Verbot der Akkord- und Fließbandarbeit oder der Mehrarbeit, der Sonntags- und Nachtarbeit wirken sich nicht negativ auf die Berechnung aus. Bei gleichbleibenden Wochen- oder Monatsbezügen sind diese zugrunde zu legen.

      Die Arbeitgeberversicherung der Minijob-Zentrale, ist Ansprechpartnerin für Ihren Arbeitgeber und erstattet 100 Prozent des fortgezahlten Entgelts während der Zeit von Beschäftigungsverboten bis zum Beginn der Schutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz, zuzüglich der darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo,
    Ich bin im Moment in Elternzeit und arbeite bei meinem Arbeitgeber seit Januar auf 450€ Basis. Ich habe 6x im Monat von 22.30-7 Uhr Nachtschicht an der Rezeption in einem Hotel.
    Auf die Frage damals, ob ich Nachtschichtzuschlag bekomme kam die Antwort : Aushilfen bekommen bei uns keinen Nachtschichtzuschlag.
    Ist das korrekt? Wenn nicht, hat man einen Anspruch auf Restzahlung der bereits geleisteten Tage?
    Wegen bezahlten Urlaub hatte sie das gleiche gesagt.
    Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe.

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    • Hallo Frau Springer,

      Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Minijobber haben zum Beispiel einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Erholungsurlaub.

      Nach § 6 Absatz 5 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) hat der Arbeitgeber, sofern keine tarifvertraglichen Ausgleichsregelungen bestehen, dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren.

      Wir empfehlen Ihnen, sich mit diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt an die Experten des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Hallo,

    ich bin Studentin und würde gerne ab September wieder während des Semesters als studentische Hilfskraft arbeiten, mein letzter Vertrag im vergangenen Semester lag bei ca. 285€ monatlich als geringfügig Beschäftigte über 4 Monate.
    Jetzt soll meine Stundenzahl erhöht werden. Immer wieder lese ich von max. 450€ monatlich oder nicht mehr als 5400€ im Jahr. Zählt das dann im Durchschnitt des Jahres, oder darf ich pro Monat die 450€ nicht überschreiten?
    Wenn ich theoretisch jeweils 500€ für die 4 Monate bekäme, wären das ja mehr als 450€, aber im Jahresdurchschnitt ja weniger.
    Irgendwo stand auch, dass die 450€ Grenze nur 3 mal überschritten werden darf.
    Ich hoffe Sie können mir da weiterhelfen, bislang bin ich mir nicht ganz sicher.

    Vielen Dank im Voraus!

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    • Hallo Silke,

      bei einem 450-Euro-Minijob können Sie regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen. Arbeiten Sie ein Jahr lang durchgehend, sind das höchstens 5.400 Euro – die jährliche Verdienstgrenze. Dauert die Beschäftigung nur 4 Monate dürfen Sie in diesen 4 Monaten maximal 1.800 Euro verdienen. Liegt Ihr Verdienst jeden Monat bei 500 Euro, so überschreiten Sie in dieser Beschäftigung regelmäßig die Verdienstgrenze. Ihre Beschäftigung wäre damit kein Minijob, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Für Studenten gelten dabei noch besondere Bestimmungen. Haben Sie dazu weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

      Richtig ist, dass in Einzelfällen die 450-Euro-Grenze überschritten werden kann. Jedoch darf die Überschreitung nur gelegentlich und nicht vorhersehbar sein, zum Beispiel durch die Übernahme einer Krankheitsvertretung. In diesen Fällen darf die 450-Euro-Grenze bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum überschritten werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Hallo, kann eine Beschäftigung, die nach einem IJFD ausgeübt wird (ging bis Anfang Juli 2017) als kurzfristige Beschäftigung abgerechnet werden? Die Beschäftigung geht vom 10.07.-31.08.2017. Danach wird ein Studium aufgenommen.

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    • Hallo Marie,

      Eine kurzfristige Beschäftigung erfüllt nicht mehr die Voraussetzungen einer geringfügigen Beschäftigung, wenn die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird und ihr Arbeitsentgelt 450 Euro im Monat übersteigt. Die Prüfung der Berufsmäßigkeit ist nicht erforderlich, wenn das aufgrund dieser Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt die (anteilige) Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro im Monat nicht überschreitet.

      Für befristete Beschäftigungen, die zwischen einem Incoming-Freiwilligendienst und einem beabsichtigten Studium ausgeübt werden, besteht Berufsmäßigkeit nicht im Status der beschäftigten Person. Berufsmäßigkeit kann sich jedoch aufgrund von Vorbeschäftigungszeiten ergeben. Dabei werden grundsätzlich die Zeiten eines Incoming-Freiwilligendienst berücksichtigt. Sofern der Freiwilligendienst komplett in diesem Kalenderjahr bis Juli 2017 ausgeübt wurde, sind die für die kurzfristige Beschäftigung geltenden Zeitgrenzen überschritten. Damit wird Ihre Tätigkeit vom 10. Juli 2017 bis 31. August 2017 berufsmäßig ausgeübt.

      Bei weiteren Fragen zur kurzfristigen Beschäftigung beraten wir Sie auch gerne individuell am Telefon. Unser Service-Center erreichen Sie unter der Nummer: 0355 2902-70799

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  24. …und noch.
    es wurde mir auch erklärt, dass ich recht habe weiter gleichen Durchschnittslohn zu bekommen auch dann, wenn mein AG mich nicht mehr so viele Stunde beschäftigen kann, wie vor dem Schwangerschaft. Jetzt kann er mir nur 20-25 Stunden pro Monat geben, wenn ich vor dem SS 35-37 Stunden im Monat gearbeitet habe.
    Wenn das stimmt, hätte ich bitte dazu auch § und Punkt wo das genauer steht.
    Herzlichen Dank,
    T. Flade

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  25. Hallo ich arbeite in einer Tankstelle bin aber seit mai nicht mehr da weil ich schwanger bin habe seit dem Arbeitsverbot. Mein chef hat mich angemeldet aber es gabs probleme weil ich geheiratet habe und mein Nachname bei ihm noch der alte war. Hat lange gedauert bis es sich geklärt hat habe Aber dann nur für juni geld bekommen was ist jetzt mit mai? Bekomme ich jetzt nur von juni weil es bis juni gedauert hat ?

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  26. Hallo,

    ich arbeite im kleiner Schuhgeschäft meistens alleine auf 450€ Basis.
    Seit vierte Monat bin ich schwanger. Vor der Schwangerschaft war letzte Monate mein Durchschnittseinkommen über 400 €.
    Bis ende dritte Monat hatte ich Komplikationen und wurde krankgeschrieben. Mein AG hat inzwischen eine neue Mitarbeit-er/-in gefunden, da ich für unklare zeit nicht mehr arbeiten könnte.

    Mein AG wollte, dass ich ein BV bringe, was nicht ging, da meine Symptome nach 3. SM verschwunden sind. AG wollte selber auch kein BV schreiben, obwohl er darauf besteht, dass ich wegen der schwere Arbeit von FA BV bekommen muss, auch ohne irgendwelche Symptome zu haben. Er wollte mich entweder ganz normal(ganzen Tag alleine) einteilen, oder gar nicht.
    Ich kann mein Arbeit im Link unten zu § 4 Weitere Beschäftigungsverbote; Punkt 3. und 8. zuordnen.
    https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/muschg/gesamt.pdf

    heute erfahre ich von AG, dass ich nach sechs Wochen(ab 5.SM) ein BV von Buchhaltung bekommen kann wegen „stehende Tätigkeit“(steht aber nicht ganz fest). Trotzdem habe ich hartnäckig verlangt mich bis dahin einzuteilen und mein AG wird mich für halbe Tage mit jemanden zusammen einteilen, aber nur für 20 bis 25 Stunden im Monat, wenn ich vorher bis 37 Stunden gearbeitet habe. Der will Durchschnittsgehalt von 2015 mitberechnen, wo ich wegen mein Studium sehr wenig gearbeitet habe.

    Ich wollte wissen, wenn ich jetzt 6 Wochen so wenig Arbeite, wird für Durchschnittseinkommen diese 6 Wochen auch mitgerechnet, oder „13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.“

    Hoffentlich ist mein Text verständlich genüg.
    Herzlichen dank im Voraus,

    Tamara

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    • Guten Morgen Frau Flade,

      die Bemessungsgrundlage für den Mutterschutzlohn ist der Durchschnittsverdienst der letzten 3 Monate (13 Wochen) vor Eintritt der Schwangerschaft.

      Für Fragen rund ums Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen die bestehenden Informationsangebote des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeiter des Bürgertelefons zum Arbeitsrecht unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Wir wünschen Ihnen für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft alles Gute.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Guten Abend,
        erstmal vielen dank für Ihre sehr Hilfsreiche Antwort. am 7.07.2017. Das hat mich sehr geholfen.

        Heute wurde mir in Arbeitsgericht bei Beratung mündlich mehrmals erklärt, dass ich als Arbeitnehmer(Minijob) mein Durchschnittslohn verlangen kann, auch dann, wenn ich mein Attest an meinem AG zu spät abgegeben habe(krankgemeldet habe ich mich sofort). Leider habe ich dort nicht nach genauer § im Gesetz gefragt.
        Bevor ich ein Brief an AG schreibe, möchte ich gerne wissen, genauer § und Punkt wo im Gesetzt etwas über diese Recht steht? Damit werde ich weitere, sehr unangenehme Diskussionen mit dem AG sparen.

        Vielen Dank im Voraus,
        Herzlichst,
        T. Flade

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        • …und noch.
          es wurde mir auch erklärt, dass ich recht habe weiter gleichen Durchschnittslohn zu bekommen auch dann, wenn mein AG mich nicht mehr so viele Stunde beschäftigen kann, wie vor dem Schwangerschaft. Jetzt kann er mir nur 20-25 Stunden pro Monat geben, wenn ich vor dem SS 35-37 Stunden im Monat gearbeitet habe.
          Wenn das stimmt, hätte ich bitte dazu auch § und Punkt wo das genauer steht.
          Herzlichen Dank,
          T. Flade

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  27. Hallo ich Arbeite auf 450 Euro in einen Kindergarten nun hatte dieser im Pfingsten 5 Tage geschlossen nun habe ich die Lohnabrechnung für Juni bekommen mit einen Auszahlungsbetrag von 327,20 das bedeutet man hat mir für diese 5 Tage die ich nicht gearbeitet (habe Urlaub habe ich keinen genommen)122,80 Euro abgezogen dies erscheint mir recht viel in August hat der Kindergarten 3 Wochen geschlossen das würde bedeute das man mir für die 15 Arbeitstage die ich nicht Arbeite über 1.850 Euro Abziehen würde wie verhält es sich nun wenn der Kindergarten geschlossen hat und ich für diese Zeit nicht Arbeite und keinen Urlaub nehme wieviel kann man mir tatsächlich von mein Gehalt abziehen lg

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    • Guten Morgen Lisa,

      wir gehen davon aus, wenn der Kindergarten im August 3 Wochen schließt, dass es sich um sogenannte Betriebsferien handelt . In einigen Branchen ist dies durchaus üblich.

      Will der Arbeitnehmer seinen Jahresurlaub nicht in den Betriebsferien nehmen und der Arbeitgeber gibt diesem Wunsch statt (worauf der Arbeitnehmer im Regelfall keinen Anspruch hat), ist damit die Beschäftigungpflicht des Arbeitgebers außer Kraft gesetzt. Der Arbeitnehmer hat während dieser Zeit keinen Anspruch auf Entgelt. Wir empfehlen daher bezüglich Ihrer Urlaubsplanung ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber. Wichtig ist jedoch, dass nicht der gesamte Urlaub des Arbeitnehmers durch Betriebsferien verplant werden darf.

      Weiter ausführende Fragen zu diesem arbeitsrechtlichen Thema beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  28. Hallo liebe Minijob-Zenrale,

    ich habe eine spezielle Frage.
    Ich arbeite seit 1.4.17 in der Schweiz, habe dort auch meinen Wohnsitz,in Deutschland habe ich mich abgemeldet NDR meine sozialversicherungspflichtige Arbeit endete am 31.3.17. Ich bin deutscher Staatsbürger.
    Meine Frage: Ich könntebei meinem alten Arbeitgeber in Deutschland einen Minijob annehmen, wofür ich im Monat ungefähr 400€ bekommen würde.
    Muss der Job bei Ihnen angemeldet werden oder in der Schweiz oder gar nicht?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Freundliche Grüsse
    Markus Hoffmann

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    • Hallo Herr Hoffmann,

      nicht für jeden Arbeitnehmer, der in Deutschland eine Beschäftigung ausübt, gilt automatisch auch das deutsche Sozialversicherungsrecht. Arbeiten Personen aus anderen Staaten in Deutschland, gelten für diese Personen entweder die deutschen Vorschriften über die soziale Sicherheit oder die entsprechenden ausländischen Regelungen. Die Minijob-Zentrale entscheidet nicht darüber, ob das deutsche Sozialversicherungsrecht oder ausländisches Recht anzuwenden ist.
      In Ihrem Fall müssen Sie ihren ausländischen Sozialversicherungsträger (wir gehen davon aus, dass Sie jetzt in der Schweiz krankenversichert sind) über Ihr Vorhaben informieren, in Deutschland zu arbeiten – und zwar noch bevor Sie die Beschäftigung aufnehmen. Erhalten Sie von Ihrem aktuellen Sozialversicherungsträger eine A 1 Bescheinigung, so ist auf dieser geregelt, welche Rechtsvorschriften für Sie in der Sozialversicherung gelten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  29. Hallo, ich bin auf 450 € Basis bei einem Arbeitgeber beschäftigt. Nun ist eine Kollegin krankheitsbedingt länger ausgefallen. Kann ich diese vertreten und über 450 € verdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden. Wenn ja, wie funktioniert das? Wie oft, wie wieviel darf verdient werden, darf es beim gleichen Arbeitgeber sein?

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    • Hallo Frau Schmidt,

      überschreitet das Arbeitsentgelt bei Ihrem Arbeitgeber regelmäßig 450 Euro im Monat , so liegt vom Tag des Überschreitens an kein Minijob mehr vor. Es gibt jedoch Ausnahmen. Passiert die Überschreitung der Minijob-Grenze gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. Als „nicht vorhersehbar“ gilt beispielsweise eine Krankheitsvertretung. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

      Beispiel:
      Eine familienversicherte Raumpflegerin arbeitet seit dem 1. Januar 2013 gegen ein monatliches Arbeitsentgelt von 380 Euro. Im Juni 2017 bittet der Arbeitgeber sie wider Erwarten, vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Juli 2017 zusätzlich die Krankheitsvertretung für eine Vollzeitkraft zu übernehmen. Dadurch erhöht sich das Arbeitsentgelt im Monat Juli auf monatlich 2.000 Euro. Aufgrund der Krankheitsvertretung übersteigt das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt im Durchschnitt der Jahresbetrachtung (1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017) die für die Annahme eines Minijobs maßgebende Entgeltgrenze von 450 Euro.

      Die Raumpflegerin bleibt dennoch auch für die Zeit vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Juli 2017 weiterhin eine Minijobberin, da es sich innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums (1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017) nur um ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze handelt.

      Als Service bieten wir zu diesem Thema unter folgenden Link auch einen Erklärfilm an. https://www.youtube.com/watch?v=20cUnlqDTYc

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  30. Hallo und guten Tag,
    ich wurde in meinem Minijob zum31.01.17 gekündigt.Erst bin ich meinen Lohnabrechnungen 01.,02.,03 und o4 nachgelaufen.Jetzt laufe ich meiner Jahresmeldung 2016 und meiner Abmeldung hinterher.Was kann ich gegen meinen Ex Chef unternehmen.

    Gruß
    G.Rink

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    • Hallo und guten Tag Herr Rink,

      wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob–Zentrale

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    • Guten Morgen Andrea,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
      Die Entgeltfortzahlung wird nur für den Zeitraum geleistet, an dem Sie für Ihre Arbeitsleistung geplant waren aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert waren.
      Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. der Arbeitnehmer arbeitet immer Freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Und was kann ich tun wenn sich ein Arbeitgeber nicht daran hält,kann ich ihn anonym irgendwo melden? Ich bekomme nur 3 Wochen Urlaub anstatt 4 Wochen (ich arbeite an 3 Tagen die Woche). Ich habe feste Arbeitstage und bekomme diese nicht gezahlt wenn ein Feiertag darauf fällt. Es scheint wohl keinen zu interessieren das er bestehende Paragraphen ignoriert. Ist wohl gängige Praxis. Nicht nur bei meinem Arbeitgeber……Wäre schön wenn solche Leute mal einen auf den Deckel bekommen würden……..

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        • Vielen Dank für die Rückantwort. Gerichtliche Schritte kommen für viele Arbeitnehmer nicht in Frage. Es sind viele sind auf das Geld angewiesen und klagen….Da kann man direkt kündigen. Ich denke man weiss was ich meine….Meine Frage bezog sich auf eine Anlaufstelle wo man den Arbeitgeber wegen der Verstöße melden kann und diese Stelle dann den Betrieb prüft. Eventuell auch abmahnt oder sogar Bußgelder verhängt. Es geht ja allen nicht in dem Unternehmen so. So etwas muss es doch geben..
          Mfg

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        • Hallo Anja,

          das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.
          Die zuständige Stelle ist das Arbeitsgericht. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  31. Guten Tag,

    ich habe folgende Frage:

    Ich habe einen Minijob indem ich max. 450 Euro verdienen darf. Es gibt allerdings Monate, in denen ich nur 270 Euro verdiene. Kann ich in den anderen Monaten auch mehr als 450 Euro verdienen? Der Gesammtjahresbetrag würde die 5400,- Grenze nicht überschreiten.

    Beispiel:

    Januar: 270,-
    Februar: 270,-
    März: 540,-
    April: 270,-
    Mai: 540,-
    … usw.

    Gesamt 12 Monate: kleiner 5400,-

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  32. Hallo! Bin auf 450Euro beschäftigt habe nun eine krankmeldung bekommen nun ist meine Frage muss sie zur Krankenkasse geschickt werden oder zur Bundesknappschaft auf der Krabkmeldung ist nämlich meine Krankenkasse drauf?

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    • Hallo Frau Klose,

      die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besteht aus mehreren Ausfertigungen, ein Teil ist für Ihren Arbeitgeber bestimmt. Grundsätzlich ist die Bescheinigung innerhalb von drei Arbeitstagen nach Ihrer Krankmeldung bei Ihrem Arbeitgeber abzugeben. Allerdings kann Ihr Arbeitgeber auch festlegen, dass der Nachweis bereits früher bei ihm einzureichen ist. Informieren Sie sich dazu bitte bei Ihrem Arbeitgeber.

      Wenn Sie nur als Minijobberin beschäftigt sind, brauchen Sie die Ausfertigung, die für Ihre Krankenkasse bestimmt ist, dort nicht abzugeben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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