Kontakt

 

Das Blog-Team der Minijob-Zentrale können Sie unter der Mailadresse Minijob-Blog@minijob-zentrale.de erreichen.

Für Beratung und Einzelfälle ist unser Service-Center zuständig – erreichbar Montag bis Freitag von 7:00 bis 17:00 unter der Telefonnummer 0355 2902-70799.

 

230 Kommentare zu “Kontakt

  1. Hallo zusammen,

    Ich möchte einige Fragen zu Minijob stellen. Ich arbeite seit etwa elf Monaten in einem Hotel, zu Beginn der Arbeit, mein Chef gibt mir den Mini-Job-Vertrag in Niederländisch zu unterschreiben (ich bin kein Muttersprachler), ich denke, es war der Standard-Vertrag. Bis heute hat er mir nie eine Kopie davon gegeben, auch nachdem ich darum gebeten habe, findet er immer eine Ausrede. Am Anfang dieses Jahres gab er einen weiteren Vertrag, um zu unterschreiben, er sagte mir, ich solle ihn einfach unterschreiben und er würde den Rest erledigen (es sah genauso aus wie der erste). Ich war schon im Urlaub, habe aber nie Urlaubsgeld erhalten (zB: wenn ich eine Woche Urlaub habe, bekomme ich für diese Zeit nichts). Ich habe nie einen Brief von Minijob-Zentrale erhalten, in dem ich sagte, dass ich vom Arbeitgeber registriert wurde. Ich weiß, dass ich ihn direkt fragen kann, aber ich möchte wegen vieler Fragen nicht gefeuert werden. Ich möchte nur sicherstellen, dass die Dinge auf die richtige Weise und auf rechtlicher Grundlage getan werden. Wenn ich einige Antworten auf diese Fragen haben kann, werde ich mich freuen.

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    • Hallo Graca,

      da Sie laut Ihrer Angabe einen niederländischen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, stellen wir uns die Frage, in welchem Land Sie die Nebenbeschäftigung ausüben. Sofern Sie in Deutschland den Minijob ausüben, in Deutschland wohnen und keiner weiteren Beschäftigung nachgehen, gelten die deutschen Rechtsvorschriften. Ob Sie in der Minijob-Zentrale angemeldet sind, lässt sich leicht telefonisch überprüfen. Sie erreichen uns im Service-Center montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902 70799.

      Ein Arbeitsvertrag in Deutschland muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Es reicht eine formlose Einigung der Parteien. Obwohl Sie auch ohne schriftliche Vereinbarungen einen wirksamen Arbeitsvertrag abschließen können, ist es zu empfehlen, jeden Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten.
      Wenn Sie nur ein mündlichen Arbeitsvertrag geschlossen haben und daher nicht in Besitz einer Urkunde über den Vertragsinhalt sind, können Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihnen einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen aushändigt.
      Das muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses tun, es sei denn, dass der Arbeitnehmer nur zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wurde.
      Die Pflicht des Arbeitgebers zur Aushändigung eines schriftlichen Nachweises ändert aber nichts daran, dass Arbeitsverträge auch mündlich wirksam geschlossen werden können. Auch mündliche Arbeitsverträge sind „vollgültige“ Arbeitsverträge.

      Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Feiertagsbezahlung, Urlaub

      Für Minijobber in Deutschland gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären. Genauso ist dies bei Feiertagen. Fällt der reguläre Arbeitstag (z.B. der Arbeitnehmer arbeitet immer Freitags) auf einen Feiertag, so haben Sie Anspruch auf Feiertagsbezahlung.
      Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo Team von Minijob, Ich möchte nur eine Bemerkung machen, ich habe gerade gemerkt, dass ich Niederländisch anstelle von Deutsch geschrieben habe, tut mir so leid, aber egal, vielen Dank für deine Antwort.
        Freundliche Grüße.

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  2. Guten Tag
    Ich verdiene im moment 417 euro und bekomme Weihnachts und Urlaubsgeld.ein Freund von mir behauptet ich kann einmal im Jahr statt 450 Euro 900 Euro verdienen .Stimmt das?

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    • Guten Tag Frau Schulz,

      bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor. Viele Arbeitgeber zahlen ihren Minijobbern Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Einmalige Zahlungen dieser Art müssen zum Verdienst des Minijobbers hinzugerechnet werden. Ergibt sich unter Berücksichtigung aller laufenden und einmaligen Zahlungen an den Arbeitnehmer ein Gesamtverdienst von mehr als 5.400 Euro für 12 Monate, ist die Beschäftigung von Anfang an kein 450-Euro-Minijob. Damit Arbeitgeber sicher sein können, dass tatsächlich ein 450-Euro-Minijob vorliegt, ist der voraussichtliche Jahresverdienst des Minijobbers somit bereits zu Beginn der Beschäftigung zu berechnen.

      Überschreitet das Arbeitsentgelt in einem bestehenden Minijob regelmäßig 450 Euro im Monat, so handelt es sich ab dem Tag des Überschreitens nicht mehr um eine geringfügige Beschäftigung. Dabei wird jedoch ein 450-Euro-Minijob nicht beendet, wenn die Arbeitsentgeltgrenze nur gelegentlich und unvorhersehbar überschritten wird. Gelegentlich ist dabei ein Zeitraum von bis zu drei Monaten innerhalb eines Zeitjahres. Unvorhersehbar ist zum Beispiel ein erhöhter Arbeitseinsatz wegen des krankheitsbedingten Ausfalls eines anderen Arbeitnehmers.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Meine Frage:
    Mich interessiert die rechtliche Seite bzw wie es weitergeht und was ich tun kann:
    Ich arbeitete in einem Wellness Betrieb auf Minijob Basis.
    Als ich beim aufräumen meines Raumes war bin ich auf dem Flur im Betrieb auf Öl von einer Kollegin – die dies vorher bei einem Kunden benutzt hat -ausgerutscht. (Salzpeeling)
    Ich bin zu einem betriebsarzt für arbeitsunfälle und dieser hat mir ein MRT von der Schulter geraten da ich seit diesem Sturz meinen Beruf als wellnesstherapeutin nicht mehr ausüben kann.
    In dieser Zeit wurde ich von meinem Arbeitgeber gekündigt.
    Beim MRT kamen Verletzungen raus die bestätigen dass ich als Wellness Therapeutin nicht mehr arbeiten kann.
    Was steht mir jetzt noch zu gegenüber meinem Arbeitgeber?
    Hinzu kommt, dass ich mich vor dem Sturz (2 Monate ) selbstständig gemeldet habe, ist dies jetzt schlecht möglich auszuüben.
    Hätte jemand Tips bzw. Hat jemand was ähnliches durchgemacht und teilt seine Erfahrungenmit mir?
    Danke

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    • Hallo Erika,

      zu Ihrem geschilderten Sachverhalt empfehlen wir Ihnen, mit Ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft in Kontakt zu treten. Bei Arbeitsunfällen und daraus resultierenden Folgeschäden ist diese zuständig.

      Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht, beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo,
    Meine Chefin ist der Meinung das sie beim Minijob keinen Erholungurlaub geben muss. Sie meint ihr Betrieb wäre so klein das sie dann Konkurs gehen würde. Und außerdem würde es in ihrem ermässen liegen. Wir sind 6 Mitarbeiter. Sie weigert sich strikt allein nur darüber zu reden. Sie sagt wenn sie allen Urlaub zahlen müsste könnte sie Konkurs anmelden. Sie sagt auch immer ihr Steuerberater hätte es auch so gesagt. Wobei wir der Meinung sind das der keine Ahnung von der Materie hat.

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  5. Hallo,
    Meine Chefin ist der Meinung das sie beim Minijob keinen Erholungurlaub geben muss. Sie meint ihr Betrieb wäre so klein das sie dann Konkurs gehen würde. Und außerdem würde es in ihrem ermässen liegen. Wir sind 6 Mitarbeiter. Sie weigert sich strikt allein nur darüber zu reden. Sie sagt wenn sie allen Urlaub zahlen müsste könnte sie Konkurs anmelden.

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  6. Hallo,
    Die Bäckerei hat gebrannt in der ich arbeite, ich bin auf 450,- angestellt. Da wir nicht arbeiten können, frage ich mich nun, ob mir auch weiterhin die 450 euro zu stehen oder nicht.
    Lg Yvi Ali

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    • Hallo Yvi Ali,

      können Sie als Arbeitnehmer Ihre geschuldete Leistung wegen einer betrieblichen Störung nicht erbringen, dann werden Sie von Ihrer Leistungspflicht befreit. Dabei verlieren Sie Ihren Vergütungsanspruch nicht, wenn Ihr Arbeitgeber den Umstand der Betriebsstörung zu vertreten hat. Ist die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers aus einem Grund nicht möglich, den weder der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber zu vertreten hat, ist die arbeitsrechtliche Sonderregelung des § 615 Satz 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) von Bedeutung. Danach hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Lohn, wenn der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt. Zum typischen Betriebsrisiko gehören z.B. Stromausfall, Brand und Hochwasser im Betrieb.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo zusammen,

    ich habe eine kurze Frage bezüglich Mutterschaftsgeld und würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Meine Partnerin ist seit Anfang des Monats in Mutterschutz und hatte einen Haupt sowie einen Minijob.

    Jetzt meine Frage dazu:
    Wie sieht es mit dem Zuschuss aus?
    Erhält sie nur über den Hauptjob einen Zuschuss oder auch über den Nebenjob?

    MfG
    Bernd

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  8. Hallo, ich arbeite in einem kleinen Hotel, Minijob, auch an den Wochenenden und Feiertagen, steht mir sonntags und feiertags Zuschlag zu? Wir sind nur zwei Angestellte.

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    • Hallo Maria,

      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
      Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
      In bestimmten Branchen ist es jedoch üblich, dass auch an Feiertagen und Sonntagen gearbeitet wird. Welche Branchen dies betrifft, ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Entgegen dem Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts, wenn die Arbeitszeit infolge eines Feiertages ausfällt, gibt es jedoch keinen gesetzlichen Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages.
      Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben. Werden so zum Beispiel vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern Ihres Arbeitgebers üblicherweise Feiertags- und Sonntagszuschläge gewährt, so dürfen Minijobber ohne sachlichen Grund nach dem oben beschriebenen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht schlechter gestellt werden. Entscheidend ist, auf welcher Grundlage die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer Ihres Arbeitgebers einen Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag erhalten.
      Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf einen angemessenen Nachtzuschlag, wenn sie nachts arbeiten – auch wenn dieser nicht in Tarifverträgen geregelt ist.
      Abschließend empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. hallo ich arbeite als haushaltshilfe im monat bekomm ich 450€basis da uch 3stellen hab wie ist es mit urlaub?!mir steht doch urlaub zu oder?!mein kind hat osterferien und somit is die zuhause sie ist 9 hab ich ein rcht auf urlaub?!und insgesamt wieviel?!im sommer fahre ich 3wochen im urlaub in der zeit wo ich niht arbeite bekomm ich auch kein lohn oder?!bin grad ratlos etwas

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  10. Hallo!
    Wir überlegen gemeinsam mit unseren Nachbarn im Mehrfamilienhaus eine Putzhilfe im Minijob-Verhältnis zu beschäftigen. Nun ist es ja so, dass es nicht möglich ist, als Minijobber neben einer Hauptbeschäftigung mehr als einen Minijob zu haben. Ist es denn möglich sich als zwei Haushalte einen Minijobber auf Basis eines gemeinsamen Arbeitsvertrages zu teilen? In Summe wäre die Beschäftigung trotzdem deutlich unter 450EUR/Monat.
    Beste Grüße
    Yan

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