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54 Kommentare zu “Kommentierregeln

  1. Hallo, gibt es eine Regelung zur Verteilung der Urlaubstage? Ich arbeite in einer 6 Tage Woche; Wochenarbeitszeit 8,6 Stunden, in der Regel nicht mehr als 2 Samstage im Monat.
    Jetzt irritiert mich, daß ich für 2 Wochen Sommerurlaub, an allen 3 betroffenen Samstagen Urlaub nehmen muss. Ich kenne das so aus früheren Beschäftigungen nicht. Da war der erste Samstag immer einfach ein „freier“ Tag. Da ich Kinder habe und die Schulferien abdecken muss, möchte ich natürlich sparsam mit meinen Urlaubstagen umgehen.
    Gibt es denn eine gesetzliche Regelung dafür?
    Danke und Grüße,
    S.

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    • Hallo S.,

      Ihr Urlaubsanspruch berechnet sich anhand der vertraglich vereinbarten Wochenarbeitstage. Wie viele Stunden Sie an diesen Tagen arbeiten, ist für die Berechnung des Urlaubsanspruches nicht relevant. Gibt es keine arbeits- oder tarifvertraglichen Regelungen über den Urlaubsanspruch, gelten die Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes. Dieses gesteht jedem Arbeitnehmer – auch Minijobbern – einen bezahlten Mindesturlaubsanspruch zu. Bei einer vollen 6-Tage-Arbeitswoche werden hier mindestens 24 Urlaubstage festgelegt. Arbeitet der Beschäftigte an weniger als 6 Tagen pro Woche reduziert sich dieser Mindesturlaubsanspruch analog. Die Formel bei einer wöchentlich gleichbleibenden Anzahl von Arbeitstagen lautet dann:

      24 (gesetzlicher Mindestanspruch) x individuelle Wochenarbeitstage
      6

      Ist daher beispielsweise vertraglich vereinbart, dass ein Minijobber jeden zweiten Samstag pro Woche arbeitet, entspricht das rein rechnerisch 0,5 Tagen pro Woche. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt damit 2 Tage pro Jahr. Die Verteilung der Urlaubstage erfolgt dann auf solche Tage, an welchen der Arbeitnehmer regulär hätte arbeiten müssen. Tage, welche regulär frei sind, müssen nicht mit einem Urlaubstag berechnet werden. Bei der Berechnung Ihres individuellen Urlaubsanspruches hilft Ihnen auch unser Urlaubsrechner: https://www.minijob-zentrale.de/DE/05_multifunktionsleiste/03_service/05_tools_rechner/Urlaubsrechner/node.html

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ein Mitarbeiter übt in einem Unternehmen eine geringfügig entlohnte Beschäftigung aus. Gleichzeitig ist dieser Mitarbeiter in dem gleichen Unternehmen ehrenamtlich tätig und erhält hierfür i. R. d. § 3 Nr. 26 EStG eine Aufwandsentschädigung.

    Andere anderweitige ehrenamtliche Tätigkeiten übt der Mitarbeiter nicht aus.

    Wäre folgender Sachverhalt sozialversicherungsrechtlich THEORETISCH unbedenklich(?):

    Der Mitarbeiter erhält in einem Monat i. R. seiner geringfügig entlohnten Beschäftigung 450,00 € UND zusätzlich im gleichen Monat i. R. der ehrenamtlichen Tätigkeit 2.400,00 € Übungsleiterpauschale i. S. d. § 3 Nr. 26 EStG (selbstverständlich hat der Mitarbeiter in diesem Jahr die Übungsleiterpauschale i. S. d. § 3 Nr. 26 EStG noch nicht angetastet).

    Da die Einnahmen nach § 3 Nr. 26 EStG kein Arbeitsentgelt darstellen, wäre der theoretische Sachverhalt meines Erachtens demnach zulässig und würde nicht zur Sozialversicherungspflicht führen.

    Ist meine Annahme korrekt?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nadine

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    • Hallo Nadine,

      Ihre Annahme ist korrekt. Die genannten Einnahmen im Rahmen der Übungsleiterpauschale zählen im sozialversicherungsrechtlichen Sinn nicht zum Arbeitsentgelt. Der hierauf entfallende Teil der Einnahmen des Arbeitnehmers ist bei der Ermittlung der Entgeltgrenze im Minijob abzuziehen.
      Übersteigt das verbleibende Entgelt die monatliche Grenze von 450 Euro nicht, liegt ein Minijob vor. In Ihrem geschilderten Beispiel liegt damit grundsätzlich ein Minijob vor.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Hallo liebe Minjob-Zentrale,

    ich stehe vor einer großen Herausforderung mit dem Thema Minijob. Ich übe zu meinem Minijob in einem Fitnessstudio noch ein ganz normalen Vollzeit-Job mit ganz normalem Gehalt aus. Es besteht noch eine nebenberufliche Selbststätigkeit, die ist – so denke ich – für die Betrachtung irrelevant. Derzeit lasse ich meine Steuererklärung für 2017 von einer Steuerberaterin erstellen. Meine StB hat mir nun mitgeteilt, dass für das Jahr 2017 beim Finanzamt für diesen Minijob eine zweite Lohnsteuerkarte hinterlegt wurde, was jetzt dazu führt, dass ich die Einkünfte aus diesem Minijob nun ca. 40% versteuern muss. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Minijob-AG hier bei der Anmeldung ganz großen Bockmist gebaut hat, aber sich leider nicht in der Lage sieht, dieses rückgängig zu machen.

    Dazu habe ich folgende Fragen:

    1. Kann man das überhaupt rückgängig machen?
    2. Wenn ja, wer muss die Nachweise erbringen, dass es sich wirklich nur um eine gerinigfügige Beschäftigung handelt und wer muss dieses initiieren.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldung!

    Viele Grüße
    Christian

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    • Hallo Christian,

      bei den 450-Euro-Minijobs bestimmt der Arbeitgeber die Art der Besteuerung. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit zwei Prozent versteuert wird oder individuell nach Ihrer Lohnsteuerklasse. Die Pauschsteuer von zwei Prozent meldet und zahlt der Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale. Hat er sich dagegen für die individuelle Lohnsteuer entschieden zahlt er diese direkt an das Finanzamt.

      Die einheitliche Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent beinhaltet die Lohnsteuer, die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag. Das gilt auch für Minijobber, die einer Religionsgemeinschaft angehören, für die keine Steuern erhoben werden. Arbeitgeber zahlen die Pauschsteuer zusammen mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale. Die einheitliche Pauschsteuer von zwei Prozent stellt die endgültige Besteuerung des Arbeitslohns dar und wird bei der Einkommensteuerveranlagung des Minijobbers nicht berücksichtigt. Dieser kann daher keine Aufwendungen als Werbungskosten abziehen, die bei dem pauschalversteuerten Minijob anfallen.

      Wählt der Arbeitgeber die individuelle Besteuerung für den Minijob, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von Ihrer Lohnsteuerklasse als Minijobber ab. In Ihrem konkreten Fall wäre dies Steuerklasse VI, da Ihre reguläre Lohnsteuerklasse bereits bei Ihrer Hauptbeschäftigung vorliegt.

      Wir empfehlen Ihnen daher mit Ihrem Minijob-Arbeitgeber nochmal zu sprechen, welche Besteuerung er für den Minijob tatsächlich gewählt hat. Normalerweise hätte Ihnen bei der individuellen Versteuerung die Lohnsteuer, wie in Ihrer Hauptbeschäftigung auch, bereits im Jahr 2017 monatlich vom Verdienst abgezogen werden müssen.

      Unabhängig davon, ist der Ansprechpartner bei Fragen zur individuellen Versteuerung das zuständige Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo, ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Ich studiere und hatte einen Vertrag als Minijobberin. Ich wurde auch so abgerechnet. Im Dezember 2017 hat mein Arbeitgeber mir plötzlich rückwirkend für das ganze Jahr korrigierte Lohnabrechnungen mit Steuerklasse 1 übersandt und 600 Euro zurückgefordert, weil nun plötzlich Lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherung abgeführt wurde. Grund: ich hätte angeblich mehr verdient als monatlich 450 Euro, was definitiv falsch war. Ich hatte zwar drei Monate lang 500 Euro verdient, lag aber fürs ganze Jahr weit unter der Grenze von 5.400 Eur und war deshalb eindeutig ein Minijobber. Nach wochenlangem Hin und Her und unzähligen Telefonaten und Emails mit Arbeitgeber, Minijobzentrale, Krankenversicherung und Rentenversicherung in denen mir immer versichert wurde, dass der Arbeitgeber unrecht hat und er für die Korrektur verantwortlich ist, hat der Arbeitgeber dann alles korrigiert und mich wieder als Minijobber abgerechnet.

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  4. Liebes Team der Minijob Zentrale. Ich über seit 9 Monaten einen 450 Euro aus 1 mal in der Woche von 21 Uhr bis Morgens um 7.00 uhr. Meine Frage wäre jetzt wieviel Urlaubstage ich denn in dieser Zeit angespart hätte ? Vielen lieben Dank, Schaefer

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    • Hallo Benjamin,

      jeder Arbeitnehmer – auch im Minijob – hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 4 Wochen im Zeitraum von 12 Monaten.

      Bei der Berechnung des individuellen Urlaubsanspruches sind jedoch mehrere Kriterien zugrunde zu legen, welche je nach Arbeitnehmer variieren können. So sind zum Beispiel tarif- oder arbeitsvertragliche Reglungen zu beachten. Wird die Berechnung im Unternehmen nach dem Tages- oder Schichtprinzip vorgenommen oder liegt für den Mitarbeiter ggf. ein höherer Anspruch aufgrund aufgrund einer Behinderung vor? Alles das sind Faktoren, welche zur individuellen Berechnung des Urlaubsanspruches berücksichtigt werden müssen.

      Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten. Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrage zu klären.

      Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

      Grundsätzliches zum Urlaubsanspruch finden Sie auch auf unserem Blog-Beitrag: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/08/02/neu-online-rechner-fuer-mindesturlaub-im-minijob/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Guten Tag, ich arbeite hauptberuflich mit 23 Std./Woche als Bürokraft und möchte nun einmal im Monat in einem Privathaushalt putzen – somit 20 € pro Monat und zusätzlich würde ich gerne eine Stelle anfangen mit 3 Std./Woche – somit 120 € im Monat. Beides zusammen sind nur 140 € monatlich. Darf ich beide Stellen annehmen?

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    • Guten Tag Nadja,

      neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen 450-Euro-Job auf, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und ist mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig. Dieser Job muss vom Arbeitgeber an Ihre Krankenkasse gemeldet werden.

      Vielleicht besteht für Sie und Ihrem Arbeitgeber im Privathaushalt die Möglichkeit die Tätigkeit als kurzfristige Beschäftigung auszuüben. Informationen zur kurzfristigen Beschäftigung finden Sie unter Folgenden Link:

      https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/02_kurzfristige_gewerbliche_minijobs/node.html.

      Eine kurzfristige Beschäftigung kann neben einem 450-Euro-Minijob und einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ausgeübt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Guten Morgen Team der Minijob-Zentrale,
    ich bin nebenberuflich selbstständig (Online-shop, Einzelunternehmen) und besuche gelegentlich auch Messen/Märkte zwecks Verkauf und Vorstellung meiner Waren. Dazu würde ich gerne eine Hilfe in Form von einem Minijobber einstellen. Meine Frage dazu: wenn es ca. an 6 Wochenenden (jeweils Samstags und Sonntags) im Jahr zu Einsätzen kommt, wäre es dann als kurzfristige Beschäftigung möglich? Oder besser als reguläre Minijob Beschäftigung? Es wären nicht mehr als 50 Arbeitstage im Jahr, dafür aber arbeitstäglich ca. 9 Stunden an den beiden Tagen. Die Messe Termine/Besuche werden von mir Anfang des Jahres geplant. Sind also größtenteils vorhersehbar. ich bedanke mich bereits jetzt für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüße
    Iris

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    • Hallo Iris,

      auch wir sind der Meinung, dass in Ihrem geschilderten Sachverhalt eine kurzfristige Beschäftigung möglich ist.

      Dabei ist ein kurzfristiger Minijob von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Auf maximal drei Monate, wenn Ihr Minijobber an mindestens fünf Tagen pro Woche arbeitet oder 70 Arbeitstage, wenn Ihr Minijobber regelmäßig weniger als an fünf Tagen wöchentlich beschäftigt ist. Diese Zeitgrenzen gelten generell für alle kurzfristigen Minijobs innerhalb eines Kalenderjahres, aber auch für jahresübergreifende Beschäftigungen, die Sie von vornherein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet haben. Auf den Verdienst kommt es bei kurzfristigen Minijobs nicht an.
      Weitere Informationen zur kurzfristigen Beschäftigung finden Sie unter folgenden Link.
      https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/02_kurzfristige_gewerbliche_minijobs/01_zeitgrenzen/node.html

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo,
    wir möchten gerne einen Minijobber einstellen. Können aber nicht sagen, wie viel Arbeit pro Woche anfällt. Dem potentiellen MItarbeiter ist es egal ob er einen Monat 450 € und im anderen Monat nur 20 € verdient.
    Das Problem ist, dass mir von der Minijob-Zentrale jeder etwas andere mitteilt.

    Was ist das absolute MInimum, was im Arbeitsvertrag an Stunden angegeben werden muss?

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    • Hallo,

      die Minijob-Zentrale ist deutschlandweit die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle Minijobs.

      Für die Ausgestaltung der Arbeitsverträge mit Ihren Mitarbeitern gibt es seitens der Minijob-Zentrale keine Vorgaben. Wir stellen es Ihnen frei unseren Musterarbeitsvertrag zu verwenden. Entscheidend ist, dass das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro nicht überschreiten darf. Sie zahlen Ihre Beiträge vom monatlichen Arbeitsentgelt.

      Link zum Musterarbeitsvertrag: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/gewerblich/11_Arbeitsvertrag.pdf?__blob=publicationFile&v=3

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Ich bekomme erwerbsminderungsrente
    Darf ich einen 450 Euro Job machen um was dazu zu verdienen?
    Bin Alleinerziehende Mutter und das Geld reicht nicht aus

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    • Guten Tag Janina,

      für die versicherungsrechtliche Beurteilung eines Minijobs von Erwerbsminderungsrentnern gelten grundsätzlich keine Besonderheiten. Sie können mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig – und damit keine Minijobs mehr.
      Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinzuverdienstgrenze zu Ihrer Erwerbsminderungsrente.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Guten Tag,
    ich bin Buchhändlerin und konnte im November 2017 in einer kleinen Buchhandlung als Minijobberin wieder einsteigen.
    Die Bedingungen wurden nur mündlich und sehr spärlich vereinbart.
    Zum Juni 2018 hat mein derzeitiger Chef das Geschäft an einen Fililisten verkauft und wir Mitarbeiter werden übernommen.
    Nun habe ich folgendes Problem:
    -ich habe nie einen Vertrag erhalten
    -ich habe in den meisten Monaten viel weniger gearbeitet als ich wollte; obwohl ich mich immer für mehr Zeiten angeboten hatte.
    -ich habe aber immer 450 EUR erhalten
    -ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass ich das nicht möchte, sondern nach tatsächlich gearbeiteten Stunden bezahlt werden möchte.
    Mein Chef hatte dies abgelehnt, er meinte er müsse dann eine Gebühr beim Steuerbüro bezahlen. (Stimmt das?)
    -da er möchte, dass alle Mitarbeiter zum 1. Juni mit Ihren Stunden,…auf „0“ sind,
    ist er nun am Überlegen, ob er mir die zu wenig gearbeiteten Stunden rückwirkend mit Urlaubstagen auffüllen soll oder ich ihm zuviel erhaltenes Gehalt zurückbezahlen sollte.
    – ich habe aber nie Urlaub eingefordert und wollte eigentlich immer das Gehalt nach den geleisteten Stunden bekommen und ich habe ihn mehrfach auf dieses Problem hingewiesen.
    – ich habe nun etwas Panik, weil ich die Urlaubstage für die Schulferien meiner Kinder im Sommer brauche.
    Fragen:
    -Wie kann ich die Situation klären? Er möchte mir noch einen Vertrag aufsetzen, kann ich bei den Details mitreden, damit das nicht wieder passiert?
    Z.B. eine feste Wochenstundenzahl und Gehalt nach gearbeiteten Stunden?
    – der neue Arbeitgeber bezahlt vermutl. Weihnachtsgeld; ist es legitim bereits in den Kennenlerngesprächen nach der Höhe zu fragen? Ich habe gelesen, dass das in die Jahresgesamtsumme miteinfließt?
    – zur Urlaubsberechnung bei unregelmäßigen Wochenarbeitstagen.
    Wenn ich nur etwa jeden 2. Samstag arbeite, teile ich dann auch durch sechs?
    – Ist der neue Arbeitgeber generell verpflichtet die Details des Arbeitsvertrages des Vorgängers zu aktzeptieren?
    – Gibt es etwas anderes Wichtiges, was ich beim Eintritt des neuen Arbeitgebers beachten muss (muss ich ein Arbeitszeugnis vom „alten“ Chef einfordern?)
    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
    Susanne

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    • Hallo Frau Grossmann,

      vorab weisen wir darauf hin, dass die Minijob-Zentrale allgemein zu arbeitsrechtlichen Themen informiert. Die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz ist der Minijob-Zentrale untersagt. Ihre Fragen lassen sich rechtsverbindlich nur durch einen Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft beantworten.

      Dennoch möchten wir Ihnen Hinweise zu Ihren Fragestellungen geben.

      Ein Arbeitsvertrag muss nicht zwingend schriftlich vereinbart werden. Auch ein mündlicher Arbeitsvertrag ist gültig. Ihr Arbeitgeber muss ihnen jedoch die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses schriftlich aushändigen. Mehr dazu lesen Sie hier.
      https://blog.minijob-zentrale.de/2018/01/29/minijob-muss-ich-einen-schriftlichen-arbeitsvertrag-haben/

      Sofern Ihre Vergütung nach Stunden erfolgt, muss der Arbeitgeber jeden Monat Ihren Verdienst nach den geleisteten Stunden berechnen und dafür auch Beiträge bei der Minijob-Zentrale entrichten. Schwanken Ihre Stunden, so schwankt auch der Verdienst und der Arbeitgeber müsste grundsätzlich jeden Monat neue Beiträge melden. Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit ein monatlich gleich bleibenden Verdienst zu vereinbaren, dem abhängig vom Stundenlohn eine bestimmte Soll-Arbeitszeit zugrunde liegt. Der Minijobber arbeitet je nach Bedarf unterschiedlich viele Stunden im Monat. Die Abgaben sind dann nicht von dem in dem jeweiligen Monat erwirtschafteten, sondern ausschließlich von dem monatlich vereinbarten und ausgezahlten Arbeitsentgelt an die Minijob-Zentrale zu zahlen.

      Ob im Nachhinein zu wenig geleistete Stunden, zurückgezahlt werden müssen oder in Urlaub umgerechnet werden dürfen, können wir nicht beantworten.

      Um zukünftig klare Verhältnisse zu erreichen, ist es wichtig alle wesentlich Arbeitsbedingungen schriftlich festzuhalten. Sie als Arbeitnehmer sollten vor Unterzeichnung des Vertrages alle Punkte sorgsam prüfen und mit dem Arbeitgeber besprechen bzw. sich unklare Punkte von Ihm erläutern lassen. Das ist ihr gutes Recht. Natürlich können Sie auch fragen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Sonderzahlung, zum Beispiel ein Weihnachtsgeld, gewährt wird. Zu beachten ist hier, dass Einmalzahlungen, die jedes Jahr mit Sicherheit zu erwarten sind, auch bei der Ermittlung des regelmäßigen Verdienstes des Minijobs mit berücksichtigt werden. Verdienen sie zum Beispiel jeden Monat bereits 450 Euro und wird jedes Jahr im Dezember ein Weihnachtsgeld in Höhe von 200 Euro gezahlt, so überschreitet der durchschnittliche Verdienst die 450-Euro-Grenze und es liegt kein Minijob mehr vor.

      Für die Urlaubsberechnung bei ungleichen Arbeitstagen pro Woche gilt eine andere Formel. Die Berechnung bezieht sich dann nicht mehr auf die Woche, sondern auf das Jahr. Die Formel finden sie in unserem Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 „Urlaub berechnen leicht gemacht“.
      https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/

      Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Hier lesen Sie mehr.
      https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/09_arbeitszeugnis/node.html

      Informationen wie Sie Ihre Rechte gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen, finden Sie hier.
      https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/10_klagen_vor_dem_arbeitsgericht/node.html

      Wir hoffen, unsere Ausführungen konnten Ihnen weiter helfen. Zu dem Thema Arbeitsrecht erteilt auch das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Auskunft. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo liebes Minijob-Zentrale Team,
    Ich habe ein Frage bezüglich meines Jobs in einem Supermarkt (Franchise).

    Ich arbeite meistens von 18-23 Uhr dort und das etwa 2x die Woche. Unser Arbeitegeber möchte allerdings gerne, dass wir 15 Minuten vor Schichtbeginn da sind, um uns umzuziehen und die Kassen fertig zumachen und unsere Kollegen pünktlich um 18 Uhr oder sogar 5 min eher abzulösen. Nachdem der Laden geschlossen ist müssen wir auch Abrechnen, kurz aufräumen und unsere Arbeitskleidung wieder ausziehen,etc. Das dauert in der Regel etwa 10-15 Minuten, an sehr vollen Tagen auch länger.
    Diese insgesamt etwa 30 min jedes Mal werden uns nicht bezahlt.
    Auf Nachfrage beim Arbeitgeber sagte er etwas von Akademischen Viertel(was ich nur aus der Uni kenne). Wir stempeln unsere Zeiten elektronisch. Ich habe dann nochmal nach weiter nachgefragt und ihm gesagt, dass ich das so nicht kenne und auch der Meinung bin, dass es nicht rechtens ist uns diese Rüstzeit nicht zu bezahlen. Er sagte darauf, dass er nicht nach dem Stempeln zahle, da es sonst viele ausnutzen würden, um während der gestempelten Arbeitszeit hinter dem Laden noch eine Zigarette zu rauchen und sich eben nicht zügig fertig machen würden, um dann auch passend zum Dienstbeginn an der Kasse zu sein.

    Meine Frage ist nun, ob er das so pauschal einfach sagen kann. Ich verstehe, dass es schwer zu kontrollieren ist, ob jemand in der gestempelten Zeit auch wirklich das tut, was verlangt wird, aber deshalb müsste er uns das doch dennoch bezahlen, oder? Auf der anderen Seite ist unser Arbeitgeber relativ kulant(mir gegenüber) wenn ich mir für ehrenamtliche Tätigkeiten längere Zeit frei nehmen muss.

    Es wäre super, wenn Ihr mir bei der Frage helfen könntet, weil es irgendwie so scheit, als wäre das eine Grauzone.

    Liebe Grüße,
    Teresa

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    • Hallo Teresa,

      gibt es eine elektronische Zeiterfassung, markiert das Ein- und Ausstempeln, Beginn und Ende der Arbeitszeit. Ohne Zeiterfassung ist für die große Mehrzahl der Beschäftigten der Zeitpunkt des Erscheinens am Arbeitsplatz der eigentliche Arbeitsbeginn. Sinngemäß gilt Entsprechendes für das Arbeitsende.
      Das gehört zur Arbeitszeit:
      Rüstzeit:
      Den PC hochfahren, das Einrichten der Maschine und auch das Ausschalten der Geräte sind als Hauptleistungspflicht des Arbeitnehmers einzustufen und gehören zur Arbeitszeit. Diese Rüstzeit ist erforderlich, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben ausführen zu können, und müssen somit vergütet werden.
      Aufräumen nach Dienstende (Ladenschluss):
      Gerade im Einzelhandel, in Werkstätten und in der Gastronomie kommt es vor, dass Mitarbeiter nach Dienstende noch aufräumen oder saubermachen. Da das Aufräumen auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgt, gehört die Arbeit zur Arbeitszeit. Auch wenn die eigentliche Schicht nur bis Ladenschluss geht, muss die zusätzliche Zeit vergütet werden.
      Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrem speziellen Fall beim Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht beraten zu lassen. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Bei mir ist es das gleiche ! Bezahlter Dienstbeginn früh 5:45, spät 13:15 !
      Aber alle kommen mindestens 1/4 Stunde früher, manchmal auch 1/2 Std
      und keiner meckert ! Dann wird ohne Pausen 8 Std durchgebuckelt und keiner
      meckert. Das nennt sich die Gepflogenheiten der Firma XY, wem
      das nicht passt der kann ja gehen. Minijobbler kriegen auch nur 2 bezahlte Urlaubstage im Jahr (Statt 6 bei 48 Std bzw 6 Tage im Monat)
      und keiner meckert. Was willst machen ? Mitspielen oder gehen,
      So ist das, natürlich kann man auch auf Konfrontation gehen und dem Chef
      Stress machen, Anwalt und Rechte durchsetzen und anzeigen beim Arbeitsgericht und dann gehen.

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      • Hallo Ralph,

        wir verstehen die schwierige Situation. Da das Arbeitsrecht jedoch ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt jeder Arbeitnehmer, ob Minijobber oder Vollzeitarbeitnehmer, muss seine Ansprüche selbst durchsetzen. Der Minijob-Zentrale ist es daher ein großes Anliegen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren.

        Freundliche Grüße

        Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Mein Minijobverhältnis mit dem Arbeitgeber wurde zum 30.09.2017 beendet. Das letzte Gehalt und Urlaubsansprüche, die abzugelten waren, wollte er lange nicht bezahlen. Erst im Februar 2018 hat er bezahlt, die Zahlung allerdings als Abfindung deklariert (es sind aber Gehaltszahlungen). Die vereinbarten Abzüge zur Sozialversicherung hat er auch nicht abgeführt. Ist das rechtens, was der AG hier getan hat?

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    • Hallo Woco,

      bei „Abfindungen“ kann es sich auch um Abgeltung vertraglicher Ansprüche handeln die bis zum Zeitpunkt der Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses erlangt wurden.

      Gehaltsnachzahlungen und die im Februar ausgezahlte Urlaubsabgeltung gehören zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt, somit sind Beiträge an die Minjob-Zentrale abzuführen.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Ihr Zeichen VII.6.3.8 25527629 vom 15.02.2018 Meldeverfahren   Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 15.2. 2018. Da der Arbeitgeber Verein für menschliche Solidarität e.V. die Lohnzahlungen vom September 2017 (letzter Monat des Beschäftigungsverhältnisses; durch ausstehende Zahlungen in Summe 850€) erst am 23.02.2018 (!) per Überweisung angewiesen hat, weiß ich nun nicht, ob die 2617 Euro aus 2017 lt. ihrer Bescheinigung für meine Angaben gegenüber meines Finanzamtes so korrekt sind. Es müsste eher der Stand der Zahlungen von VMS e.V. zum August 2017 sein, OHNE die 850 Euro. Der AG hat für die 850 Euro auch keine Sozialabgaben (Anteil für Rentenversicherung), der mit dem AG vereinbart war, abgeführt. Er hat die Zahlung lediglich als Abfindung deklariert. Nach m.E. sind es restliche Gehaltszahlungen (inkl. Abgeltung restlicher Urlaubsansprüche).Siehe dazu auch die Kommunikation mit ihnen ganz unten,wo sie darauf hinweisen, dass AG SV-Abgaben abzuführen hat. Bei mir konkret geht es darum, ob Beiträge an die Minijob-Zentrale abzuführen sind, wenn ja, von wem.   Zusammenfassend: Wie gesagt, geht es mir darum, dass ich gegenüber meinem Finanzamt richtige Angaben machen muss und gerade nicht weiß, was richtig ist.  1) Die Höhe der Einnahmen über 2617€ aus 2017 scheinen nur bedingt richtig, die 850 Euro (bezahlt 2018) fehlen 2) Die 850 Euro sind unberücksichtigt der Sozialabgaben, die mit dem AG vereinbart waren. Habe ich die nun noch nachträglich abzuführen?   Ich bitte um ihre fachliche Hilfe. Vielen Dank.Im Anhang sehen sie auch die letzte Abrechnung über besagte 850 Euro. Die Anmerkung zum Urlaub kann ich mir nicht erklären, da ich keinen unbezahlten Urlaub hatte Das hat der AG so reingeschrieben.   Mit freundlichen Grüßen Wolf Combe              

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  12. Hallo, nach der Probezeit (6 Monate, 6 Tage i. Monat = 48 Std), wurde mir eine
    weitere Beschäftigung in aussicht gestellt ! Meine Fragen:
    1. steht mir Urlaub für das letzte halbe Jahr zu ?
    2. Für 2018 wurden mir nur 2 Tage bezahlter Urlaub zugesagt, andere Kollegen
    haben bei 12 Arbeitstage im Monat 15 Tage bezahlter Urlaub !
    3. Bei den 8 Std Schichten, teilweise im Akkord Kunden mit großer Kassenverantwortung und vielen Kunden ist keine Pause integriert und auch
    keine Möglichkeit Pause zu machen, zwischendurch muss man etwas Nahrung oder Kaffe einflößen um nicht vom Hocker zu fallen.

    Sollte man unter solchen Bedinungen überhaupt ein solches BEschäftigung“un“verhältniss weiterführen. Meiner Meinung nach am Rande der
    Illegalität und Ausbeutung !
    Grüsse Ralph

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    • Hallo Ralph,

      auch für die Probezeit steht Ihnen Urlaub zu. Der volle Anspruch entsteht jedoch erst nach 6-monatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses. Davor besteht pro Kalendermonat Anspruch auf ein Zwölftel des vollen Urlaubsanspruchs. Wie sie Ihren Urlaubsanspruch berechnen können, lesen Sie in unserem Blog-Beitrag „Urlaub berechnen leicht gemacht“

      https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/

      Laut Arbeitszeitgesetz ist die Arbeit durch Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden zu unterbrechen. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo, habe vom 01.05.17 bis 17.12.17 als Minijobber gearbeitet und hatte in diesen 8 Monaten ein Bruttogehalt von insgesamt 3.300,00 Euro. Mein Arbeitgeber ist der Meinung ich wäre kein Minijobber und hat nun rückwirkend zum 01.05.17 alle Lohnabrechnungen korrigiert und mich mit Steuerklasse 1 abgerechnet, weil ich vier Monate über 450,00 Euro verdient habe (480 + 532 + 518 + 513). Lt. Website der Minijobzentrale darf ein Minijobber pro Jahr 5.400 Euro verdienen (bei 8 Monaten = 3.600,00 Euro) und nur wenn die Grenze überschritten wird, geprüft an wievielen Monaten der Minijobber über 450,00 Euro verdient hat.
    Jetzt verlangt der Arbeitgeber ca. 650 Euro Sozialversicherungsbeiträge von mir zurück. Wer hat nun Recht? Vielen Dank für eine Information von Ihnen.

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    • Hallo Petra,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung des Beschäftigungsverhältnisses obliegt Ihrem Arbeitgeber.

      Dabei ist, bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, vom regelmäßigen Arbeitsentgelt auszugehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein Jahreszeitraum (12 Monate) zugrunde zu legen ist. Bei einem Beschäftigungsbeginn zum 1. Mai erstreckt sich somit der zu beurteilende Jahreszeitraum bis zum 30. April des Folgejahres. Dabei darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung oder eines Beschäftigungszeitraums 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat). Steht bereits zu Beginn der Beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 Monate gegen Arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige Arbeitsentgeltgrenze für den Gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren.

      Ob, die für die geringfügig entlohnte Beschäftigung maßgebende Entgeltgrenze regelmäßig im Monat oder nur gelegentlich unter- oder überschritten wird, ist stets bei Beginn der Beschäftigung und erneut bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen im Wege einer vorausschauenden Betrachtung durch den Arbeitgeber zu beurteilen. Kommt der Arbeitgeber im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses zu dem Ergebnis, dass das Arbeitsentgelt zukünftig durchschnittlich über 450 Euro sein wird, so liegt vom Tag der Erkenntnis kein Minijob mehr vor. Für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der Abrechnung als Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Liebes Team der Minijob-Zentrale, vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort. Ich habe noch eine Rückfrage hierzu. Sie schreiben „Kommt der Arbeitgeber im Laufe des Beschäftigungsverhältnisses zu dem Ergebnis, dass das Arbeitsentgelt zukünftig durchschnittlich über 450 Euro sein wird, so liegt vom Tag der Erkenntnis kein Minijob mehr vor. Für die zurückliegende Zeit verbleibt es bei der Abrechnung als Minijob.“ In meinem Fall hat der Arbeitgeber endete das Arbeitsverhältnis zum 17.12.2017. Im Dezeber habe ich nicht mehr gearbeitet, da ich noch Resturlaub hatte. Anfang Dezember hat der Arbeitgeber dann die Abrechnungen für 8 Monate rückwirkend geändert, obwohl der Bruttoverdienst zu diesem Zeitpunkt ca. Euro 3.170,00 (für 8 Monate) betragen hatte (die Verdienstgrenze bei 8 Monaten liegt bei Euro 3.600,00) und ich außerdem schon gar nicht mehr gearbeitet habe.
        Lt. Ihren Ausführungen gilt eine solche Änderung ab dem Zeitpunkt der Erkenntnis, dass das zukünftige Entgelt durchschnittlich über Euro 450,00 betragen wird, für die Zukunft und hätte nicht rückwirkend für 8 Monate gemacht werden dürfen. Können Sie dies so bestätigen?
        VIelen Dank für eine kurze weitere Info.
        Mit freundlichen Grüßen
        Petra

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        • Guten Morgen Petra,

          wie bereits in unserer Antwort vom 15. Januar 2018 mitgeteilt, ist eine rückwirkende Änderung von einem Minijob in eine versicherungspflichtige Beschäftigung nicht üblich. Zulässig ist eine Rückrechnung nur dann, wenn den Arbeitnehmer ein Verschulden trifft, zum Beispiel wenn keine wahrheitsgemäßen Angaben im Personalfragebogen gemacht wurden. Die Beweggründe Ihres Arbeitgebers kennen wir jedoch nicht. Wir empfehlen Ihnen daher dringend mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen. Gern können Sie Ihren Arbeitgeber auch bezüglich einer Beratung an die Minijob-Zentrale verweisen.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo,
    Ich habe einen anstellungsvertrag als geringfügige Beschäftigte mit 26 Tage jahresurlaub bezogen auf 5 Tage Woche.
    Meine Arbeitszeit würde schriftlich vereinbart an den Tagen Mittwoch Freitag und 14-tägig auch samstags.
    Allerdings war es meistens immer eine 3 Tage Woche.
    Im Laufe des Jahres hatte ich 2x 1 Woche Urlaub und 1 mal 4 Wochen Urlaub.
    Ich bekam nie Geld- ebenso war ich 1 Woche krank geschrieben und bekam das auch nie bezahlt.
    Kein urlaubsreif kein Krankengeld kein weihnachtsgeld ( alle anderen Vollzeit oder halbtagsbeschäftigte bekamen das)
    Ich bekomme nur das bezahlt (stundenlohn) so wie ich da bin.
    Ich arbeite in einem wellnessbetrieb. Massagen

    Mein Chef meinte ich bekomme nichts von alledem da mir nur das zusteht wie ich da bin. Ist das richtig?

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    • Hallo Erika,

      für Minijobber gilt gemäß § 4 Teilzeit – und Befristungsgesetz der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
      Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt nicht, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo liebes Blog-Team, wir haben einen Minijobber, der an unregelmäßigen Tagen im Monat beschäftigt wird. Wie verhält es sich in diesem Fall mit Feiertagen? Der 3.10. ist dieses Jahr auf einen Dienstag gefallen. Der Mitarbeiter arbeitet auch ab und zu an einem Dienstag. Aber eben nicht jeden Dienstag. Muss ich diesen Tag bei ihm als Feiertag gutschreiben?

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe und viele Grüße
    Bea Z.

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    • Hallo Bea,

      Minijobs sind arbeitsrechtlich geregelt und Minijobber in fast allen Bereichen vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern gleichgestellt.
      Demnach dürfen Sie Ihre Minijobber nicht schlechter behandeln als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Sie als Arbeitgeber mit ihrem Minijobber treffen.

      Als Arbeitgeber müssen Sie Ihrem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. Ihr Minijobber hat dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem dieser sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. Sie dürfen die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Ihr Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeitet.

      Zu dem Thema Arbeitsrecht erteilt auch das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Auskunft. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Da es in Ihrem Fall nicht klar geregelt ist, dass der Dienstag immer der feste Arbeitstag des Arbeitnehmers ist, wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo!

    Ich habe eine Frage zur Zeiterfassung im Minijob.

    Ich arbeite seit ein paar Monaten neben meiner Vollzeitbeschäftigten (38 Std/Wo) auf geringfügiger Basis in einer Tankstelle. Vereinbart wurden 9 Std/Woche, was zwei Schichten a 4 – 5 Stunden entspricht.

    Da die Anzahl der Mitarbeiter allerdings nicht ausreicht, werde ich regelmäßig für noch eine dritte Schicht eingeteilt womit ich grundsätzlich aber kein Problem habe.
    Die Dokumentation der geleisteten Arbeitszeit erfolgt mit Zettel und Stift in vorbereiteten Tabellen, in denen ich dann meine Überstunden eintrage.

    Die Anweisung zum ausfüllen lautet, den Beginn und das Ende der Schicht einzutragen, also in meinem Fall zb 17 Uhr bis 22 Uhr = 5 Stunden.
    Allerdings ist es so, dass jeder der eine Schicht beginnt min. 10 Minuten früher da sein soll, damit nach allen Vorbereitungen (Müll und Pfandflaschen ins Lager bringen, Waschanlage kontrollieren, Kasse vorbereiten) die eigentliche Schicht auch pünklich beginnen kann.
    Weiter liegt es in der Natur der Sache, das ich nicht um Punkt 22 Uhr die Tankstelle schließen kann, sondern zb für die Kassenabrechnung, Putzen und Abschließen erst ca 20 Min später Feierabend mache.
    So arbeite ich also mit jeder Schicht ca 30 min mehr, ohne dafür eine Vergütung zu bekommen.

    Kann das so richtig sein, bzw. wo kann ich diesen Verstoß melden?

    Weiter ist es bei einer Schicht von 7 Stunden oder mehr in der Tankstelle nicht möglich die vorgeschriebene Pause zu machen, da ich alleine dort eingeteilt bin.

    Gelten bei Tankstellen andere Regeln für die Pausen?

    Ich bedanke mich schon einmal für die Antwort!

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    • Guten Tag Frau Kutzki,

      gibt es eine elektronische Zeiterfassung, markiert das Ein- und Ausstempeln, Beginn und Ende der Arbeitszeit. Ohne Zeiterfassung ist für die große Mehrzahl der Beschäftigten der Zeitpunkt des Erscheinens am Arbeitsplatz der eigentliche Arbeitsbeginn. Sinngemäß gilt Entsprechendes für das Arbeitsende.

      Das gehört zur Arbeitszeit:

      Rüstzeit:
      Zum Beispiel den PC hochfahren, das Einrichten der Maschine und auch das Ausschalten der Geräte sind als Hauptleistungspflicht des Arbeitnehmers einzustufen und gehören zur Arbeitszeit. Diese Rüstzeit ist erforderlich, um die vom Arbeitgeber vorgegebenen Aufgaben ausführen zu können und müssen somit vergütet werden.

      Aufräumen nach Dienstende (Ladenschluss):
      Gerade im Einzelhandel, in Werkstätten und in der Gastronomie kommt es vor, dass Mitarbeiter nach Dienstende noch aufräumen oder saubermachen. Da das Aufräumen auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgt, gehört die Arbeit zur Arbeitszeit. Auch wenn die eigentliche Schicht nur bis Ladenschluss geht, muss die zusätzliche Zeit vergütet werden. So verhält es sich auch mit Nacharbeit.

      Ein Beispiel:
      Wenn ein Geschäft um 20 Uhr schließt, ein Kunde aber noch bis 20:15 Uhr im Laden ist, muss der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter diese zusätzliche Viertelstunde vergüten. Es ist davon auszugehen, dass alles, was im betrieblichen Interesse noch gemacht wird, Arbeitszeit ist.

      Verbindliche Auskünfte im Einzelfall erhalten Sie beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs. Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

      Freundliche Grüße
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Cansu,

      Ihnen darf wegen der Schwangerschaft kein finanzieller Nachteil entstehen. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen ihr Entgelt während des Beschäftigungsverbotes weiterzahlen. Sprechen Sie einfach nochmal mit Ihrem Arbeitgeber. Kommen Sie nicht weiter, beraten Sie die Mitarbeiter des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter der Rufnummer 030 221 911 004 zum Arbeitsrecht. Grundsätzlich kann sich Ihr Arbeitgeber 100% der entstandenen Ausgaben wieder erstatten lassen. Hat Ihr Arbeitgeber Fragen zum Ausgleichsverfahren bei Mutterschaft kann er uns einfach anrufen. Unser Service-Team ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Hallo einen guten Tag,
    ich bin Rentner und arbeite auf 450,- Euro monatlich muß ich eine monatliche
    Verdienstbescheinigung bekommen oder nicht.Wie ist es wenn seit 3 Jahren wärend der Saison also circa 3-4 Monat Jährlich das Geld nur täglich ausbezahlt wird ohne
    irgendwelche Belege obwohl ich dies schon angemahnt habe.
    Mit freundlichen Grüßen aus dem Allgäu
    E. Dippon

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  18. Hallo
    Ich habe einen Saisonarbeitsvertrag von März bis Dezember (10 Monate), arbeite 140 Stunden im Monat und habe eine 6 Tage -Woche.
    In meinem Arbeitsvertrag ist eine Probezeit von 6 Monaten verankert.
    Jetzt zum Urlaub: Laut Vertrag bekomme ich für diese 10 Monate:
    14 Tage Urlaub, wenn ich eine 48-Stunden-Woche habe und
    12 Tage Urlaub, wenn ich eine 40-Stunden-Woche habe.
    Ich arbeite also knapp 33 Stunden pro Woche.

    Wie viel Urlaubtage steht mir gesetzlich zu und vorallem wie viele stunden pro urlaubstag sind das bei der urlaubsberechnung ??

    PS: Mit wie vielen Stunden wird der Bestattungstag (bezahlte Freistellung) meiner Mutter berechnet, wenn ich den oben genanten Arbeitsvertrag habe??

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    • Hallo Michael,

      wir empfehlen Ihnen die individuelle Beratung zu diesem arbeitsrechtlichen Thema beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
      Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Betr. Strafsache Art 494 ZPO wegen Berichtigung einer falschen Angaben, Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten, Subventionsbetrug, Untreue, Fälschung beweiserheblicher Daten, Computersabotage, Datenveränderung, Betrug, Personenstandfälschung, Verwertung fremder Geheimnisse, Falsche Uneidliche Aussage, Nichtangezeige geplanter Straftaten Abs. 3, Nötigung, Erpressischer Menchenraub, üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens, Datenhehlerei, Verfolgung Unschuldiger, Vollstreckung gegen Unschuldige, Freiheitsberaubung, Politische Verdächtigung gegen

    Dajaf pirahmadian, Gholamali pirahmdi,
    Ahad Pirahmadian, Mehrdad Soltani jahromi,
    Javad Por heidari, Sara Wünderschön, Maria Nillies, Ruhi Rafat, Shida Rafat, Fatani Jalali, Baha’i

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin geschädigte in der O.g. Strafsachen. Ich dränge gemäß Art 406d Absatz 1 StPO um Auskunft dazu, ob das Strafverfahren eingestellt worden ist bzw. welchen Ausgang des gerichtliche Verfahren genommen.

    Dazu bald mehr
    Sajad Pirahmadian

    P.S. Behandeln Sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.

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  20. Ein freundliches Hallo an das Team der Minijob-Zentrale,

    anbei eine Kurzanalyse einer Momentaufnahme.
    Meine Frau arbeitet auf Basis der 450,-Euro seit etwa 2Jahren als Verkäuferin im gleichen Geschäft.
    Da ich selbst im Ausland arbeite und dort auch Krankenversichert bin, habe ich auf anraten einer hiesigen Krankenversicherung meine Frau dort Pflichtversichert (Beitrag pro Monat ca. 180,–€).
    Jetzt sollte meine Frau in den nächsten tagen operiert werden und kann voraussichtlich 8 bis 10 Wochen ihren „Dienst“ nicht antreten.
    Hier habe ich gelesen das ein Anrecht auf eine Lohnfortzahlung für 42 Tage vom Arbeitgeber existiert.
    Meine Fragen lauten zum einen; gilt diese Regelung auch im Falle meiner Frau und zum anderen muss die gesetzliche Krankenversicherung für einen Verdienstausfall eventuell längeren Zeitraumes aufkommen?

    Über eine Antwort würden wir uns freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Patrick

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    • Hallo Patrick,

      Sie haben richtig gelesen: Ihre Frau hat einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, wenn sie arbeitsunfähig erkrankt ist. Für die ersten sechs Wochen (= 42 Tage) der Arbeitsunfähigkeit sollte Ihre Frau ihr regelmäßiges Entgelt fortgezahlt bekommen. Nach den 42 Tagen endet der Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Einen Anspruch auf Krankengeld haben Minijobber jedoch grundsätzlich nicht, näheres hierzu erfragen Sie bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Guten Tag,

    Ich arbeite seit September 2016 in einer Bäckerei als Minijobber. Ich habe vor ein paar Tagen gekündigt aber mirgendwie wurde gesagt ich hätte da eine Frist von 4 Wochen die ich noch da bleiben muss. Da mir mein Arbeitgeber nie einen Arbeitsvertrag vorgelegt hat, muss ich da die 4 Wochen Kündigungsfrist einhalten oder kann ich fristlos kündigen?

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    • Hallo Daniel,

      ob ein Arbeitsvertrag besteht oder nicht: Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, Kündigungsfristen einzuhalten. Ausnahmen hiervon gibt es grundsätzlich nur bei einer vereinbarten Probezeit oder bei einer vorübergehenden Aushilfe von längstens drei Monaten. Die gesetzliche Kündigungsfrist sieht vor, dass Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis fristgerecht mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats schriftlich kündigen (§ 622 Bürgerliches Gesetzbuch).

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Vor ein paar Monaten hatte ich mich schon mal eingeloggt, um Angebote von Haushaltshilfen in meiner Nähe zu suchen. Jetzt finde ich die Möglichkeit dazu gar nicht mehr vor, nur den Blog. Wurde diese Vermittlung eingestellt?
    Im übrigen möchte ich nicht grundsätzlich geduzt werden; noch gilt das höfliche Sie im allgemeinen Umgang.
    Mit freundlichen Grüßen
    Erika Matthaeas

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    • Hallo Frau Matthaeas!

      Der Blog und unsere Haushaltsjob-Börse sind zwei unterschiedliche Angebote. Hier befinden Sie sich auf den Seiten unseres Blogs. Die Haushaltsjob-Börse finden Sie weiterhin unter http://www.haushaltsjob-boerse.de. Dort können Sie sich einloggen, suchen und Kontakt mit Inserenten aufnehmen oder selbst eine Anzeige aufgeben.

      Auch wir bevorzugen – wie Sie schön gesagt haben – das „höfliche Sie“. Über einen Hinweis, wann und wo wir diese Regel nicht eingehalten haben, würden wir uns daher sehr freuen.

      Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!
      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Servus Blog-Team der Minijob-Zentrale.

        Bin hier heute das erste Mal auf dieser Blogseite und möchte mich auf Ihren Artikel hin melden.

        Ich finde es sehr gut, daß Leute auf dieser Haushaltsjobbörse freie Stellen anbieten können. Ich habe in den letzten Wochen einige Stellen in meiner nächsten Umgebung kontaktiert. Dabei mußte ich leider feststellen, daß diesen Anbietern anscheinend nicht klar ist, daß Minijobber Anspruch auf Urlaub und bezahlte Feiertage haben. Vielleicht können Sie dies nochmals irgendwo klar herausheben.

        Bei meinen Vorstellungsgesprächen schnitt ich jedesmal Urlaub und Feiertage an und dann war es mit der Einstellung auch gleich vorbei.

        Dies finde ich sehr schade, daß anscheinend der Großteil der Menschen meint, einen Minijobber kann man nach gut dünken zu sich bestellen, wie man grad will.

        Mit freundlichen Grüßen
        M. Sonnleitner

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  23. Pingback: Minijob-Zentrale startet Blog rund um Minijobs | Die Minijob-Zentrale

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