Lesezeit: 5 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 15. Dezember 2020

Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns

Das Coronavirus ist zu einem bestimmenden Thema für uns alle geworden und beeinflusst immer mehr den Arbeitsalltag. Minijobber und Minijob-Arbeitgeber sind von den Auswirkungen gleichermaßen betroffen.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus erreichen uns täglich verschiedene Fragen, die sich auf Beschäftigungen im Minijob beziehen.

Ihre Fragen und Antworten zu Corona und Minijob haben wir hier und in unserem FAQ zum Coronavirus zusammengefasst:

Mein Minijobber ist an dem Coronavirus nachweislich erkrankt. Kann ich als Arbeitgeber einen Erstattungsantrag als Ausgleich für Aufwendungen der Lohnfortzahlung stellen?

Im Fall der Arbeitsunfähigkeit Ihres Minijobbers zahlen Sie als Arbeitgeber den regelmäßigen Verdienst für den Zeitraum von bis zu sechs Wochen weiter. Dies gilt auch bei einer nachgewiesenen Corona-Erkrankung. Wenn Sie am Umlageverfahren für die U1 (Aufwendungen bei Krankheit) teilnehmen,  können Sie eine Erstattung im Krankheitsfall des Minijobbers geltend machen. Hierzu stellen Sie einen Antrag bei unserer Arbeitgeberversicherung.

Mein Minijobber wurde unter Quarantäne gestellt, da in seinem häuslichen Umfeld eine Corona-Infektion aufgetreten ist. Zahle ich als Arbeitgeber den Verdienst weiter?

Ist Ihr Minijobber nicht selbst erkrankt, jedoch unter Quarantäne gestellt, hat er Anspruch auf Fortzahlung seines Verdienstes. Sofern ein öffentlich rechtlicher Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht, können Sie sich als Arbeitgeber diese Kosten auf Antrag von der zuständigen Gesundheitsbehörde erstatten lassen.

Weitere Informationen haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung in einem gemeinsamen Besprechungsergebnis festgehalten.

aktualisiert am 27.04.2020

Meine Firma lebt vom Publikumsverkehr. Daher lasse ich nun aufgrund der Verbreitung des Coronavirus vorsorglich meine Geschäftsräume mehrmals am Tag reinigen. Durch den erhöhten Aufwand bei der Reinigung überschreitet der Verdienst meines Minijobbers nunmehr die 450 Euro Grenze. Handelt es sich bei der Reinigung noch um einen Minijob?

Wenn der Jahresverdienst eines Minijobbers 5.400 Euro übersteigt, liegt nicht automatisch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor. Ein Minijob bleibt auch dann bestehen, sofern die Verdienstgrenze gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten wird. Gelegentlich bedeutet: Nicht mehr als 3 Kalendermonate innerhalb eines Zeitjahres bzw. in der Zeit vom 1. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020 gelten 5 Kalendermonate. Unvorhersehbar heißt: Nicht im Voraus vereinbart. Die Höhe des Verdienstes spielt bei der Überschreitung keine Rolle. Eine betragsmäßige Obergrenze für das dreimalige Überschreiten gibt es nicht.

Der erhöhte Reinigungsbedarf war nicht vorhersehbar. Wenn dadurch für maximal 3 Monate bzw. 5 Monate innerhalb des maßgebenden 12-Monats-Zeitraums ein höherer Verdienst als vorgesehen gezahlt wird, handelt es sich um ein gelegentliches Überschreiten der Entgeltgrenze, das unschädlich für den Minijob ist. Der 12-Monats-Zeitraum endet immer mit dem Ende des Entgeltabrechnungsmonats, in dem ein unvorhersehbares Überschreiten vorliegt und beginnt 12 Monate vorher. Somit verläuft beispielsweise die Frist für den Monat April 2020 vom 1. Mai 2019 bis 30. April 2020. Innerhalb dieses Zeitraums darf ein unvorhersehbares Überschreiten bis zum 3-mal bzw. ab März 2020 5-mal vorliegen.

Weitere Informationen finden Sie hierzu in unserem Blogbeitrag „Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden“.

Gelten auch für Minijobber die Regelungen zum Kurzarbeitergeld, die aufgrund des am 13. März 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten “Gesetzes zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld” eingeführt worden sind?

Die im oben genannten Gesetz vorgesehenen vereinfachten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld gelten nur für die Fälle, für die ein Grundanspruch auf Kurzarbeitergeld gegeben ist. Hierzu zählen nur Arbeitnehmer, die versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung sind. Minijobber erhalten kein Kurzarbeitergeld, weil sie arbeitslosenversicherungsfrei sind.

Wenn ich Probleme habe, meine Minijob-Abgaben rechtzeitig zu zahlen, weil der ganze Betrieb wegen Corona ruht, gelten für diesen Fall besondere Regelungen in der Sozialversicherung?

Ja, es gelten besondere Regelungen in der Sozialversicherung. Die Zahlungsschwierigkeiten werden in diesem Fall durch ein sogenanntes unabwendbares Ereignis verursacht. Die Einzugsstellen zeigen sich kulant und verzichten auf die üblichen Gebühren für verspätete Beitragszahlungen. So werden beispielsweise keine Stundungszinsen berechnet oder es werden Säumniszuschläge bzw. Mahngebühren auf Antrag erlassen.

Bitte beachten: Die Minijob-Zentrale kann nicht erkennen, ob bei Ihnen -aktuell durch Corona- ein unabwendbares Ereignis vorliegt, was Sie an der rechtzeitigen Zahlung der Abgaben hindert. Die Prozesse bei der Minijob-Zentrale zur Feststellung der rechtzeitigen Beitragszahlung durch den Arbeitgeber sind elektronisch gesteuert. Für nicht rechtzeitig gezahlte Abgaben werden – ohne Zutun eines Mitarbeiters – systemseitig Säumniszuschläge erhoben. Darüber hinaus werden ausstehende Beiträge gemahnt und Mahngebühren festgesetzt. Wenn Sie uns als Arbeitgeber einen Hinweis auf Ihre Situation geben, werden wir Sie von diesen Maßnahmen ausnehmen.

Fragen zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus beantwortet auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einem Fragen- und Antwortenkatalog.

Anmerkung:
Liebe Leserinnen und Leser unseres Blogs,
soweit es uns möglich ist, beantworten wir gerne alle Ihre Fragen. Unser Beitrag „Coronavirus und Minijob“ wird zum Anlass genommen, uns Fragen zum Arbeitsrecht zu stellen. Erlauben Sie uns in diesem Zusammenhang den Hinweis, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt.
Wir haben alle Fragen zum Sozialversicherungsrecht in dem Blog-Artikel aufgegriffen. Arbeitsrechtlich haben wir nur die Möglichkeit über gesetzliche Regelungen zu informieren. Wir dürfen weder zu diesen Themen beraten noch Hinweise über die praktische Umsetzung geben.
In diesem Sinn verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen.
Eine in den Kommentaren viel diskutierte Frage dreht sich darum, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Betrieb behördlich angeordnet geschlossen wird und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist? Darauf antwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wie folgt:
„Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen (sog. Betriebsrisikolehre, § 615 Satz 3 BGB). Dazu würden etwa Fälle zählen, in denen es aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen oder Versorgungsengpässen käme, in deren Folge der Arbeitgeber die Betriebstätigkeit vorübergehend einstellen würde. Die Arbeitnehmer behalten also in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch, auch wenn sie nicht arbeiten können.
Hinweis: Für diese Konstellationen, in denen weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer den Arbeitsausfall zu vertreten haben, können einzel- oder kollektivvertragliche Vereinbarungen Abweichendes regeln.“
Im Ergebnis bedeutet dies, dass ein Minijobber auch bei einer Betriebsschließung weiterhin Anspruch auf Zahlung seines Verdienstes hat. Wie der Arbeitgeber aber unterstützt wird, um diese Kosten zu decken, darauf geben die gesetzlichen Regelungen unseres Erachtens derzeit keine Antwort. „Kurzarbeit“ anzumelden, ist für den Betrieb zumindest für die Minijobber auch keine Lösung, weil diese Arbeitnehmer nach der geltenden Rechtslage keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.
Wir informieren über unseren Blog, wenn wir neue Erkenntnisse in dieser Angelegenheit haben.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat aufgrund der Corona-Krise ein Service- und Infopaket auf seiner Internetseite zusammengestellt.

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Betti
Betti
1 Tag zuvor

Hallo, ich arbeite als Minijober in einer produzierenden Firma auf 450 € – Basis. Meine Arbeitszeit ist monatlich auf 43,77 Stunden geregelt. Ich arbeite immer in zwei Wochen die 6 Tage ab, ( 2×3 Tage). Nun war ich in meiner geplanten Arbeitszeit im Dezember 2020 unter Quarantäne und habe meinem Arbeitgeber zeitnahe das Schreiben vom Gesundheitsamt zugeschickt. Mein Arbeitgeber ist nicht bereit, diese Ausfallzeit zu entlohnen. Meine Frage: habe ich Recht auf die Entlohnung nach dem § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ? oder anderweitige Bezahlung der Ausfallarbeitszeit?
Für Ihre Antwort und Information bedanke ich mich jetzt schon herzlich.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Betti
9 Stunden zuvor

Hallo Betti,

wenn Arbeitnehmer nicht selbst mit dem Coronavirus infiziert sind, aber ihrer Arbeit nicht nachgehen können, weil sie z. B. unter Quarantäne gestellt sind, haben sie Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts. 
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) infomiert hierzu wie folgt: Ist der Arbeitnehmer selbst als Betroffener Adressat einer behördlichen Maßnahme, wie z. B. Tätigkeitsverbot oder Quarantäne, kann er einen Entgeltanspruch gegen seinen Arbeitgeber haben. Aus Sicht des BGH kann in einem solchen Fall ein vorübergehender, in der Person des Arbeitnehmers liegender Verhinderungsgrund bestehen, der den Arbeitgeber trotz Wegfalls der Pflicht zur Arbeitsleistung zur Entgeltfortzahlung verpflichtet (§ 616 BGB). Die Dauer der Entgeltfortzahlung hängt von den Umständen des Einzelfalles ab (vgl. BGH, Urteil vom 30. November 1978, III ZR 43/77 – nach dieser Entscheidung für höchstens 6 Wochen). 
In Fällen, in denen § 616 BGB durch Einzel- oder Tarifvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen ist oder aus anderen Gründen nicht greift, besteht in vielen Konstellationen ein öffentlich-rechtlicher Entschädigungsanspruch. Personen, die als Ansteckungsverdächtige auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamts isoliert werden und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, erhalten eine Entschädigung nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber für die Dauer der Isolierung, längstens für sechs Wochen, eine Entschädigung in Höhe des Nettolohns. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet. Erkrankte fallen nicht unter diese Entschädigungsregelung, weil diese bereits Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Vetter
Vetter
1 Tag zuvor

Hallo, 
Gilt es als kurzfristige Beschäftigung, wenn man einen Vertrag über 4 Monate mit 2 Wochenstunden an 5 Tagen zu je 0,4 Stunden abschließt?
Danke im voraus für Ihre Antwort.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Vetter
10 Stunden zuvor

Hallo Vetter,

meinen Sie 0,4 Stunden an 5 Arbeitstagen pro Woche? In diesem Fall liegt kein kurzfristiger Minijob mehr vor. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche gilt für einen kurzfristigen Minijob die Zeitgrenze von 3 Monaten. 

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Manuel
Manuel
7 Tage zuvor

Hallo, ich Arbeite nebenberuflich auf 450€ Basis als Gebäudereiniger. Meine Reinigungsfirma hat mir nun ein Schreiben zukommen lassen das der Arbeitsvertrag bis auf unbestimmte Zeit ruht. Ich habe also in meinem Zweitjob keinerlei Einkünfte mehr und auch keine Ansprüche auf Lohnfortzahlung. Die Firma hat ausserdem Kurzarbeit angemeldet, aber das nützt mir als Zweitjobber ja nichts. Gibt es irgendwelche Maßnahmen wo man den “Verdienstausfall” geltend machen kann?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Manuel
7 Tage zuvor

Hallo Manuel,

wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. In diesem Sinne verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen in unserem Blog-Beitrag Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns – Die Minijob-Zentrale (minijob-zentrale.de). Ob Sie gegebenenfalls Anspruch auf Unterstützungen wie Wohngeld oder auch Zuschüsse vom Sozialamt haben bitten wir Sie, bei den zuständigen Stellen direkt anzufragen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sven Unger
Sven Unger
7 Tage zuvor

Kann ich den Mini Job wegen Corona beim Jobcenter ablehnen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Sven Unger
7 Tage zuvor

Hallo Sven,

wir bitten Sie, sich mit dieser Frage an Ihr zuständiges Jobcenter zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gisela W.
Gisela W.
1 Monat zuvor

Wenn ich in meinem erlernten Beruf als Minijober arbeite, bekomme ich dann den gleichen Stundenlohn wie ein Vollzeitangestellte.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Gisela W.
1 Monat zuvor

Hallo Gisela,

für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Somit ist grundsätzlich für gleiche Arbeit auch gleicher (Stunden-)Lohn zu zahlen.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
1 Monat zuvor

Hallo.
Ich arbeitet 5 Tage die Woche für 2 Stunden. Minijob im Casino. Wenn die Casinos im November und Dezember geschlossen sind, bekomme ich dann keine Löhne oder Vergünstigungen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
1 Monat zuvor

Hallo,

momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Arbeitgeber die Tätigkeit untersagt bzw. der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht ausüben kann und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Anmerkung zu unserem Blogbeitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns” zu geben. Die Anmerkung finden Sie am Ende des Blog-Beitrags: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

Darüber hinaus informiert die Minijob-Zentrale zum Thema Arbeitsrecht und dem Umgang mit der Coronainfektion nur allgemein.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
1 Monat zuvor

Hallo,

momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Arbeitgeber die Tätigkeit untersagt bzw. der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht ausüben kann und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Anmerkung zu unserem Blogbeitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns” zu geben. Die Anmerkung finden Sie am Ende des Blog-Beitrags: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

Darüber hinaus informiert die Minijob-Zentrale zum Thema Arbeitsrecht und dem Umgang mit der Coronainfektion nur allgemein.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
2 Monate zuvor

Hallo, meine Mutter hat neben der Rente noch einen Minijob. kann es hier abzüge beim zuverdienst aufgrund der coronakrise geben? lg

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Anonym
2 Monate zuvor

Hallo,

verschiedene Rentenarten sind einkommensabhängig. Bezieht Ihre Mutter beispielsweise eine Altersvollrente, hat aber die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht, gelten für diese Rente Hinzuverdienstgrenzen. Das bedeutet: Der Verdienst darf bis zu einer bestimmten Grenze zusätzlich zur Rente gewährt werden, ohne das diese gekürzt wird. Verdient der Rentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze jedoch mehr als die Hinzuverdienstgrenze zulässt, kann es zu einer Rentenkürzung kommen.
Für Altersvollrentner, welche die Regelaltersgrenze bereits erreicht haben, gelten diese Hinzuverdienstgrenzen nicht.
Auch bei einer Witwenrente handelt es sich beispielsweise um eine einkommensabhängige Rente. Hier sind ebenfalls Verdienstgrenzen zu beachten.
Sind Sie nicht ganz sicher, welcher Sachverhalt im Fall Ihrer Mutter zutrifft empfehlen wir Ihnen, Rücksprache mit dem zuständigen Rentenversicherungsträger zu halten. Nur dieser kennt alle relevanten Kriterien zum Rentenbezug Ihrer Mutter und kann individuell beraten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Wilhelm Diepold
Wilhelm Diepold
2 Monate zuvor

Hallo bin minijobber war in kurzarbeit in der Zeit kein verdienst 2 Monate.darf oder kann die Firma mir wegen den 2 Monaten kurzarbeit 2 urlaubstage abziehen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Wilhelm Diepold
2 Monate zuvor

Hallo Wilhelm,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage. Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Internet auf http://www.bmas.de/Arbeitsrecht und telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße
Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

cmirau
cmirau
2 Monate zuvor

Guten Tag, ich bin seit April in Kurzarbeit (100%) und habe nun eventuell die Möglichkeit, einen Minijob anzunehmen (ca. 350 EUR mtl.) Mein Arbeitgeber hat mich darüber informiert, dass ich bis Ende 2020 nur 250 EUR dazuverdienen kann, ab Januar 2021 würde der Minijob komplett mit dem KUG verrechnet. Der Minijob wäre in der Betreuung in der Grundschule, also systemrelevant. Hat mein Arbeitgeber recht?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  cmirau
2 Monate zuvor

Hallo Cimrau,

wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu diesem Thema nicht beraten können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich des Sozialversicherungsrechts.

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung, die von der Agentur für Arbeit ausgezahlt wird. Wir bitten Sie daher, Ihre Frage an die zuständige Agentur für Arbeit zu richten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Schentke
Schentke
2 Monate zuvor

Führt das Überschreiten des Minijob-Verdienstes in den Monaten März, April, Mai, Juni 2020 unweigerlich im November 2020 zum Verlust des Minijob-Status aufgrund des Überschreitens der drei Monats-Bedingung innerhalb eines Zeitjahres vom 01.12.2019 bis 30.11.2020?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Schentke
2 Monate zuvor

Hallo,

nein, das muss es nicht zwangsläufig. Überschreiten Minijobber die Verdienstgrenze gelegentlich aus unvorhersehbaren Gründen, löst das in der Regel keine Versicherungspflicht für diese Beschäftigung aus.
Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb des zurückliegenden Jahres. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze als gelegentlich. In diesem Fall darf auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten werden – der Minijob bleibt weiterhin bestehen.
Fand die Überschreitung also aus unvorhersehbaren Gründen im März bis Juni 2020 statt und wurde die Verdienstgrenze in den vergangenen 12 Monaten (Juli 2019 bis Juni 2020) nicht mehr als 5 mal überschritten, entsteht nicht zwangsläufig Versicherungspflicht.
Ab November 2020 gilt dann wieder die vorherige Regelung von 3 Monaten für das unvorhersehbare Überschreiten.
Verdient der Minijobber also im November oder Dezember erneut mehr als 450 Euro, tritt für diesen Monat unter Umständen Versicherungspflicht ein. Für die zurückliegende Zeit bleibt es jedoch bei der Versicherungsfreiheit.
Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden”: https://t1p.de/Blogbeitrag-Mehrarbeit-wegen-Corona

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Eliaf
Eliaf
3 Monate zuvor

Hallo, im Juli 2020 habe ich mein Vertrag unterschrieben und nach dem ich 2 Tage gearbeitet habe, hatten wir einen Corona Fall in der Firma. Alle Mitarbeiter wurden somit in Quarantäne versetzt. Nach 2 Wochen Quarantäne wurde uns nichts bezahlt für diese Zeit, weder im Juli noch im August. Nun wirde zumsammen mit dem Lohn vom September 200€ an die Mitarbeiter zugeschickt. Ausschließlich ich und einige andere Mitarbeiter. Als ich den Chef dannach fragte, sagte er, dass grundsätzlich alle das Geld bekommen haben, die im April, Mai und Juni also 3 Monate vor der Quarantäne gearbeitet haben. Gibt es wirklich so eine Regelung oder Gesetzt? Oder wie sieht es aus?
Liebe Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Eliaf
3 Monate zuvor

Hallo Eliaf,

wir bitten zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht. Unsere Auskünfte zum Arbeitsrecht beschränken sich nur darauf, über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, nicht hingegen hierzu zu beraten oder vorzugeben, wie diese in der Praxis umzusetzen sind. In diesem Sinne verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen in unserem Blog-Beitrag.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
4 Monate zuvor

Guten Tag. Seit dem Sozialschutzpaket 2 besteht die Möglichkeit neben der Hauptbeschäftigung einen 450€ anzunehmen, ohne Kürzung des KUG. Zur Situation: Gastronomie. KUG 0, also kompletter Ausfall der Beschäftigung. Jetzt ist Aufnahme eines Minijobs bei anderem Arbeitgeber geplant. Der Hauptarbeitgeber will dann kündigen, weil er – sollte ich krank werden – (KUG)Krankengeld zahlen müsse. Ist das so? Wer zahlt im Krankheitsfall? Hauptarbeitgeber oder Arbeitgeber Minijob? In der Hoffnung auf gute Argumentationstipps und vorab herzlichen Dank. DC

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
4 Monate zuvor

Hallo,

ob Ihr Arbeitgeber Lohnfortzahlung leisten muss wenn Sie krank sind hängt nicht davon ab, ob Sie noch einen Nebenjob ausüben. Erkranken Sie, haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Lohnfortzahlung für bis zu sechs Wochen in dem Umfang, in welchem Sie der Arbeitgeber entlohnt hätte, wenn Sie nicht krank wären. Würden Sie beispielsweise aufgrund der Kurzarbeit nur einen Tag arbeiten und den Rest der Woche nicht, würden Sie auch nur diesen einen Tag vom Arbeitgeber bezahlt bekommen – für den Rest erhalten Sie das Kurzarbeitergeld. Zahlt Ihnen der Arbeitgeber momentan aufgrund der Kurzarbeit keinen Verdienst, erhalten Sie auch bei einer Arbeitsunfähigkeit keine Lohnfortzahlung von ihm, sondern lediglich Kurzarbeitergeld für den maximalen Zeitraum von 6 Wochen.
Ihr Arbeitgeber – in einem ggf. parallel ausgeübten Minijob – zahlt Ihnen im Fall einer Krankheit ebenso den Lohn für maximal 6 Wochen weiter – unabhängig vom Hauptarbeitgeber.

Grundsätzlich gibt es auch kein Gesetz, welches die Ausübung eines Nebenjobs pauschal untersagt. Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern Nebenjobs nicht pauschal verbieten. Eine Nebentätigkeit kann aber unzulässig sein, wenn sie gegen die berechtigten Interessen des Hauptarbeitgebers verstößt.

Wir bitten Sie jedoch zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht. Unsere Auskünfte zum Arbeitsrecht beschränken sich nur darauf, über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, nicht hingegen hierzu zu beraten oder vorzugeben, wie diese in der Praxis umzusetzen sind.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Iris Scherzer
Iris Scherzer
6 Monate zuvor

Hallo, ich bekomme bis August noch Elterngeld von 500 Euro. Könnte aber jetzt ab 15.7 einen Minijob von 450 Euro bekommen. Wird das Geld an das Elterngeld angerechnet? Oder ändert sich etwas durch die Corona Krise.
Danke
Iris

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Iris Scherzer
6 Monate zuvor

Hallo Iris,

erhalten Sie während Ihrer Elternzeit Elterngeld und nehmen in dieser Zeit einen Minijob auf, wird das Elterngeld in der Regel neu berechnet. Der Hinzuverdienst – auch aus einem Minijob – muss daher immer der zuständigen Elterngeldstelle mitgeteilt werden.
Auskünfte zum Elterngeld erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Daniel
Daniel
6 Monate zuvor

Hallo,

Ich bin seit April im Kurzarbeit. Ich übe seit Juni ein 450€ Minijob und werde die nächste 4 Wochen ein zweites Minijob nehmen. Die beide Arbeitgeber von den Minijobs haben mich auf 225€ angemeldet, dass ich nicht mehr als 450€ und nicht mehr als mein Nettogehalt vor der Coronakrise verdiene. Sind die Minijobs steuerfrei oder versicherungspflichtig? Worauf sollte ich achten?

Liebe Grüße

Daniel

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Daniel
6 Monate zuvor

Hallo Daniel,

während des Bezuges von Kurzarbeitergeld ruht Ihr Hauptbeschäftigungsverhältnis zwar, ist aber nicht beendet.

Neben dieser sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei.

Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge und Steuern in diesem zweiten Minijob an.

Neben Ihrer Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob könnten Sie jedoch parallel noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag: “Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?” http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

Hinsichtlich der Anrechnung der Minijobs auf Ihr Kurzarbeitergeld berät Sie Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Antwort auf  Daniel
1 Monat zuvor

Hallo. Ich arbeitet 5 Tage die Woche für 2 Stunden. Minijob im Casino. Wenn die Casinos im November und Dezember geschlossen sind, bekomme ich dann keine Löhne oder Vergünstigungen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
1 Monat zuvor

Hallo,

momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Arbeitgeber die Tätigkeit untersagt bzw. der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht ausüben kann und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Anmerkung zu unserem Blogbeitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns” zu geben. Die Anmerkung finden Sie am Ende des Blog-Beitrags: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

Darüber hinaus informiert die Minijob-Zentrale zum Thema Arbeitsrecht und dem Umgang mit der Coronainfektion nur allgemein.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

nicole
nicole
6 Monate zuvor

Hallo! In meinem Hauptjob bin ich momentan in Kurzarbeit. Ich arbeite nebenher seit Jahren auf 450€ Basis in einem Restaurant. Also die Restaurants schließen mussten bekam ich ein Schreiben von meinem Chef “Vereinbarung ruhendes Arbeitsverhältnis”, das ich unterschreiben musste. Jetzt hat das Restaurant wieder offen und ich kann wieder ganz normal arbeiten. Meine Frage jetzt: Gilt das jetzt als neuer Minijob und wird mir dann auf mein Kurzarbeitergeld angerechnet? Oder wird das als mein jahrelanger Minijob anerkannt und nicht angerechnet?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  nicole
6 Monate zuvor

Hallo Nicole,

durch die Bundesregierung wurde zwischenzeitlich ein zweites Sozialschutzpaket verabschiedet. Es enthält eine Reihe weiterer Regelungen zur Bewältigung der Corona-Krise.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit weitet die Bundesregierung die Hinzuverdienstmöglichkeiten aus: Sie können vom 1. Mai bis 31. Dezember 2020 in allen Berufen bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen. Die Beschränkung auf systemrelevante Berufe ist aufgehoben. Nach den Ausführungen der Bundesagentur für Arbeit bleibt ein 450-Euro-Minijob nun gänzlich anrechnungsfrei. https://www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Phil
Phil
6 Monate zuvor

Hallo, ich bin 17 Jahre, Schüler, und arbeite seit Mai 2019 in einer Apotheke per Minijob einmal wöchentlich für ca. 3 Stunden. Am ersten Tag nachdem die Kontakt- und Hygieneregeln eingeführt wurden hatte ich Dienst. Danach wurde mir mündlich mitgeteilt, dass ich zunächst nicht wieder zur Arbeit kommen soll. Die Begründung waren die allgemeinen Umstände rundum Corona. Seitdem habe ich mehrmals angerufen und wurde immer wieder vertröstet, ich solle mich in vier Wochen nochmal melden, im Moment brauche man mich nicht. Die meisten anderen Minijobber sind ununterbrochen weiter beschäftigt worden. Insgesamt bin ich nun 15 Wochen nicht mehr beschäftigt worden, obwohl ich mich immer wieder angeboten habe. Bislang ist mir nicht gekündigt worden, weder mündlich noch schriftlich. Bevor ich jetzt nochmal direkt auf meine Chefin zugehe, möchte ich gerne wissen, ob ich für die vergangenen Wochen einen Anspruch auf den entgangenen Lohn geltend machen kann und ob es dafür Fristen gibt?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Phil
6 Monate zuvor

Hallo Phil,

grundsätzlich gilt: Der Arbeitgeber ist weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beratung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gerda
Gerda
6 Monate zuvor

Welche Auswirkung hat die Änderung der gelegentlichen Überschreitung der monatlichen Verdienstgrenze auf die Familienversicherung (Krankenkasse)?
Wenn man über die Familienversicherung krankenversichert ist und innerhalb der Coronazeit fünf Mal innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr (nicht Kalenderjahr) die Verdienstgrenze überschritten hat, fällt man dann aus der Familienversicherung, obwohl man die Jahreseinkommensgrenze (Kalenderjahr) von 5400€ nicht überschreitet? Falls ja, und im darauffolgenden Monat wäre man wieder unterhalb der Grenze von 5 Monaten, in denen man die Verdienstgrenze überschreiten darf, kann man dann wieder in Familienversicherung zurückkehren?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Gerda
6 Monate zuvor

Hallo Gerda,

die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende Beratung vornehmen können.

Ihr Ansprechpartner zum Thema Hinzuverdienstgrenze im Rahmen der Familienversicherung ist Ihre gesetzliche Krankenkasse. Wir bitten Sie daher, sich mit Ihrer Anfrage erneut an Ihre zuständige Krankenkasse zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Uli
Uli
6 Monate zuvor

Hallo, gilt bei der geänderten Zeitgrenze von fünf Monaten anstelle von drei Monaten für ein vorübergehendes unvorhersehbares Überschreiten der Entgeltgrenze bei geringfügig entlohnten Beschäftigungen der Monat, in dem die Arbeit verichtet wird oder der Monat, in dem das Entgelt ausgezahlt wird?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Uli
6 Monate zuvor

Hallo Uli,

es zählt immer der Monat, in dem es zur unvorhersehbaren Überschreitung durch Mehrarbeit gekommen ist. Der Zeitpunkt der Auszahlung des Verdienstes ist für diese Beurteilung nicht relevant.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Jeremy
Jeremy
6 Monate zuvor

Hallo ich bin aushilfe bei einer KFZ werkstatt und arbeite als minijobler aufgrund der auftragslage kann mein chef mich immoment nicht brauchen.. bekomme ich trozdem meinen lohn von 450€ weiterhin?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Jeremy
6 Monate zuvor

Hallo Jeremy,

grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird.
In unserem Blogbeitrag haben wir Informationen zu diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt unter -Anmerkung- erläutert.

Wir empfehlen Ihnen sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anja
Anja
6 Monate zuvor

Hallo liebes Team, ich habe seid 25 Jahren einen 450 Euro Job. Der Arbeitgeber hat den Lohn auch weiter gezahlt, jetzt kommt meine Frage, ist es richtig das mir die Zeit von Mitte März bis Anfang Mai als Minusstunden berechnet werden? Mein nicht genommener Urlaub soll diese Stunden ausgleichen. LG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anja
6 Monate zuvor

Hallo Anja,

das kommt im Wesentlichen darauf an, aus welchem Grund Sie die Beschäftigung nicht ausüben konnten. Konnte der Arbeitgeber beispielsweise keine Aufgaben bereitstellen, befindet er sich im Annahmeverzug und trägt somit auch die Verantwortung für die fehlenden Stunden.

Darüber hinaus informiert Sie zu arbeitsrechtlichen Fragen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anja
Anja
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
6 Monate zuvor

Unser Geschäft war wegen der Corona Krise geschlossen. Das Arbeiten war daher nicht möglich. Ich verstehe nur nicht warum ich dann in die Minusstunden rutsche. Ich kann ja nichts dazu das Corona kam

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anja
6 Monate zuvor

Hallo Anja,

in diesem Fall haben Sie den Arbeitsausfall nicht selbst verschuldet. Minusstunden dürfen Ihnen hierdurch nicht entstehen.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nicole Viereck
Nicole Viereck
7 Monate zuvor

Guten Tag,
ich habe einen “Hauptjob” in Kurzarbeit und seit langer Zeit einen Minijob. Der Minijob wurde mir gekündigt, da der Betrieb Corona-bedingt geschlossen wurde. Wenn es nun im Minijob wieder losgeht, werde ich dort ja neu angestellt. Wird mir der Nebenverdienst voll angerechnet oder zählt er trotzdem als Minijob, der schon vor meiner Kurzarbeit bestand?
Danke für eine Info hierzu.
Viele Grüße
Nicole

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Nicole Viereck
7 Monate zuvor

Hallo Nicole,

wurde Ihr 450-Euro-Minijob beendet, liegt bei einer Neuanstellung ein “neuer” Minijob vor. Somit zählt diese Beschäftigung als 450-Euro-Minijob, welcher während der Kurzarbeit aufgenommen worden ist.

Am 29. Mai 2020 ist das Sozialschutz-Paket II in Kraft getreten. Kurzarbeiter können jetzt einen neuen Minijob in allen Berufen aufnehmen und dabei ihr Kurzarbeitergeld bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens erhöhen. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2020. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziale Sicherung erläutert die gesetzliche Änderung bereits ausführlich: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Kurzarbeit/kurzarbeit.html

Weitergehende Fragen rund um das Kurzarbeitergeld beantwortet Ihnen Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nicole
Nicole
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ist mein bisheriges Monatseinkommen denn mit oder ohne Minijob gerechnet? Also wenn ich z.B. 2.000,- netto im Hauptjob hatte zzgl. 450,- aus dem Nebenjob dürfte ich bis 2.450,- auch in Kurzarbeit verdienen? Oder insgesamt 2.000,-?
Viele Grüße
Nicole

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Nicole
7 Monate zuvor

Hallo Nicole,

zur individuellen Anrechnung des Nebenverdienstes auf das Kurzarbeitergeld informiert Sie Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Vielleicht helfen Ihnen aber auch bereits die Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Anrechnung von Nebenjobs während der Kurzarbeit unter dem Punkt “Erweiterung der Hinzuverdienstmöglichkeiten während der Kurzarbeit”: https://t1p.de/BMAS-Erleichtertes-Kurzarbeitergeld

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Daniel
Daniel
7 Monate zuvor

Hallo,

vielen Dank für die guten Informationen! Eine Frage habe ich allerdings noch, die ich bislang noch nicht abschließend beantworten konnte:

Es heißt, dass Minijobs in “systemrelevanten” Bereichen nicht auf das KUG angerechnet werden. Wo findet man eine Auflistung, welche Bereiche als “systemrelevant” gelten? Ist der Kassierer in der Tankstelle, der Warenverräumer im Supermarkt oder die Küchenhilfe im Schnellrestaurant als systemrelevant einzustufen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Daniel
7 Monate zuvor

Hallo Daniel,

am 29. Mai 2020 ist das Sozialschutz-Paket II in Kraft getreten. Hierdurch wurde die Beschränkung auf systemrelevante Berufe beim Hinzuverdienst zum Kurzarbeitergeld aufgehoben. Kurzarbeiter können jetzt einen neuen Minijob in allen Berufen aufnehmen und dabei ihr Kurzarbeitergeld bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens erhöhen. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2020. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziale Sicherung erläutert die gesetzliche Änderung bereits ausführlich:
https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Kurzarbeit/kurzarbeit.html

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Daniel
Daniel
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Perfekt! Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Bernd Bielefeld
Bernd Bielefeld
7 Monate zuvor

Gibt es grundsätzlich einen Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Mini-Jobbern, die durch Corona freigestellt wurden?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Bernd Bielefeld
7 Monate zuvor

Hallo Bernd,

pauschal lässt sich Ihre Frage nicht beantworten. Ob ein Anspruch auf Lohn oder Lohnfortzahlung besteht, richtet sich im Wesentlichen nach dem Grund der Freistellung.

Wurden Sie beispielsweise durch einen Arzt arbeitsunfähig krankgeschrieben, besteht auch im Minijob ein Anspruch zur Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber für den Zeitraum von 6 Wochen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beratung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.

Um Ihre arbeitsrechtlichen Fragen dennoch klären zu können, empfehlen wir Ihnen den Fragen- und Antworten-Katalog des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in diesem Blog-Beitrag: „Coronavirus: Arbeitsrechtliche Auswirkungen“ – https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Weitere Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie telefonisch beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Iulia
Iulia
7 Monate zuvor

Hallo,in einen Firma arbeiten Arbeitnehmer mit voll Teilzeit und Aushilfe. Ist richtig die Arbeitnehmer mit vollzeit in kurzarbeit lassen und Aushilfeweiter arbeiten?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Iulia
7 Monate zuvor

Hallo,

Minijobber haben zum momentanen Zeitpunkt keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Ein Minijob ist eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung in der keine Pflichtbeiträge zur Arbeitslosenversicherung erhoben bzw. eingezahlt werden. Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der zuständigen Agentur für Arbeit deren Anspruchsberechtigung auf einer versicherungspflichtigen Beschäftigung beruht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dustin
Dustin
7 Monate zuvor

Hallo,
Ich arbeite als Aushilfe (also Minijob) im Hotel und muss laut Vertrag 36 Std im Monat arbeiten,und alles wird mit einem Zeitkonto geregelt. Das Hotel hatte im April und Mai geschloßen aufgrund Corona weswegen ich natürliche nicht arbeiten muss. Ich habe währenddessen weiterhin mein Gehalt bekommen. Nun habe ich meinen Arbeitgeber mitgeteilt das ich im Juli kündigen will jedoch behauptet mein Chef, dass ich noch das Geld für die 2 Monate zurückzahlen muss oder „abarbeiten“ soll, da mein Zeitkonto durch die 2 Monate 72 Std im Minus sind. Allerdings ist es doch mein Recht das ich eine Lohnfortzahlung erhalten habe und außerdem ist es ja nicht meine Schuld das ich diese Stunden nicht arbeiten konnte. Muss ich das Geld also wirklich zurückzahlen bzw. Abarbeiten?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Dustin
7 Monate zuvor

Hallo Dustin,

stehen bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses noch Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto muss geprüft werden, ob der Arbeitgeber die Minusstunden verschuldet hat oder der Beschäftigte selbst. Konnte der Arbeitgeber keine Aufgaben bereitstellen, befindet er sich grundsätzlich im Annahmeverzug und trägt somit auch die Verantwortung für die fehlenden Stunden. Der Verdienst darf nur gekürzt werden, wenn der Arbeitnehmer die Minusstunden verursacht hat.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Viktoria
Viktoria
7 Monate zuvor

Hallo zusammen,
ich arbeite nebenbei in einem Restaurant und diese waren im Mai komplett geschlossen. Unser Chef möchte jetzt allen Aushilfen 100,00 zahlen um den finanziellen Verlust etwas auszugleichen. Kann er dies als Corona-Hilfe tun (weil ja sonst kein Arbeitslohn geflossen ist) oder würde das bemägelt werden?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Viktoria
7 Monate zuvor

Hallo Viktoria,

zwar dürfen auch Arbeitgeber von Minijobbern die steuerfreien Bonuszahlungen leisten, Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Bonuszahlung zusätzlich zum Verdienst gezahlt wird und nicht etwa zum Ausbezahlen von Überstunden genutzt wird.
Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Wertschätzung in der Corona-Krise: Auch Minijobber können steuerfreie Bonuszahlungen erhalten”: https://t1p.de/Blogbeitrag-steuerfreier-Bonus

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Ich lese mir den Beitrag gleich durch. Jedoch handelt es sich hierbei tatsächlich nicht um Überstundenauszahlungen, sondern wirklich um eine solidarische Zahlung, weil wir Aushilfen ja keine Möglichkeit hatten, Geld zu verdienen. Überstunden werden bei uns nicht geleistet, da wir genug Aushilfen zum rotieren haben.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Anonym
7 Monate zuvor

Hallo,

sollte Ihr Arbeitgeber nicht sicher sein, ob die geplante Zahlung die Voraussetzungen der Steuerfreiheit erfüllt, empfehlen wir ihm sich mit dieser Frage an das zuständige Finanzamt zu wenden.

Gestatten Sie uns noch folgenden Hinweis:
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird. Ergeben sich in diesem Zusammenhang arbeitsrechtliche Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Rautenberg
Rautenberg
7 Monate zuvor

Arbeite jetzt 45 Jahre in einem kiga , bin 62 und Asthmatiker, hat jemand gehört ob ich in Rente gehen kann ? Ohne Abzüge in Kauf zu nehmen !

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Rautenberg
7 Monate zuvor

Guten Tag,

zu dieser Frage empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zu wenden. Nur dort kann eine individuelle Beratung anhand Ihres Rentenkontos erfolgen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Cathleen Herzig
Cathleen Herzig
7 Monate zuvor

Hallo, in meinem Hauptberuf habe ich aktuell und bis auf Weiteres Kurzarbeit.
Ich hatte bereits vor der Coronakrise einen Nebenjob auf 450€-Basis der mir allerdings nun auch aufgrund der schlechten Auftragslage (Catering) gekündigt wurde. Nun möchte ich einen neuen Nebenjob ( Kassenkraft im Baumarkt) beginnen. Wird das Geld, das ich dort verdienen werde nun angerechnet oder nicht, da es ja nicht die selben Nebenjobs sind….? Oder ist es nur wichtig das man auch VOR der Krise einen Nebenjob angemeldet hatte? Finde zu diesem konkreten Fall keine verlässliche Antwort. Danke

David K.
David K.
7 Monate zuvor

Hallo, gerne würde ich einen Minijob in Form eines Hausmeisterdienst annehmen. Da meine Firma aber Kurzarbeit angemeldet hat und ich selbst jeden Monat um die 3-4 Tage daheim bin, wollte ich fragen, ob dies gerade überhaupt sinnvoll ist? Mal angenommen ich bekomme 400€ durch den Minijob. Habe monatlich durch Kurzarbeit 200€ netto weniger. Bekomme ich dann nur die “Auffüllung” zu meinem regulären Netto- Gehalt? Wie wird das bei geringer Kurzarbeit gehandhabt bzw. wenn ich einen Monat ohne Kurzarbeit habe? Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.
Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  David K.
7 Monate zuvor

Hallo Cathleen, hallo David,

grundsätzlich wird der Verdienst aus einem Minijob, der während des Bezuges von Kurzarbeitergeld aufgenommen wird, auf dieses angerechnet. Momentan gelten jedoch aufgrund der Corona-Krise in vielen Bereichen Sonderreglungen.

Ob Ihr Verdienst aus einem neu aufgenommenen Minijob daher auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird bitten wir Sie, bei der zuständigen Agentur für Arbeit als auszahlende Behörde zu erfragen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

trackback
Minijob neben Kurzarbeit in Zeiten von Corona - Die Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

[…] Minijobber nun, ob er aufgrund der momentanen Lage im Minijob mehr arbeiten kommen könnte. Im Blog der Minijob-Zentrale hat er gelesen, dass bei Mehrarbeit wegen Corona die zulässige Entgeltgrenze für einen 450 […]

Vanessa
Vanessa
8 Monate zuvor

Hallo,

Ich arbeite als 450€-Kraft im Einzelhandel. Unser Laden musste leider für den kompletten Monat schließen, mittlerweile ist er wieder offen, aber es arbeiten nur die Voll- und Teilzeitkräfte. Ich habe keine Lohnfortzahlung erhalten, obwohl ich doch eigentlich einen Anspruch darauf hätte oder? Ich habe mich auch an die Personalabteilung gewandt, aber die meinten, dass sie nur zahlen was gearbeitet wurde und das bedeutet dann in meinem Fall nichts. Was kann ich dagegen unternehmen?

Liebe Grüße
Vanessa

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Vanessa
8 Monate zuvor

Hallo Vanessa,

uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.

Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Im Individual-Arbeitsrecht werden Arbeitsbedingungen geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.

Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Antwort auf  Team der Minijob-Zentrale
7 Monate zuvor

Immer das Gleiche ,Minijobbern sind Arsch vom Dienst , müssen ihre Rechte selbst durchsetzen , kein Ansprechpartner

Hinterseer
Hinterseer
Antwort auf  Anonym
7 Monate zuvor

Das heißt wir müssen uns einen Anwalt nehmen. Und wer bezahlt das? Arbeitgeber ist selbst in der Krise und kann keine Lohnfortzahlung leisten von wem bekommen wir dann was? Obwöhl er für uns 450.-€ Kräfte pro Person über 100.-€ monatlich in die Knappschaft bezahlt und wir bekommen nichts.

Lara
Lara
8 Monate zuvor

Hallo ihr Lieben,

Ich bin eine Auszubildende in Kurzarbeit und möchte nun einen Minijob annehmen. Habe ich dem Unternehmen bereits letztes und vorletztes Jahr gearbeitet, aber da es Saisonarbeit ist werden die Aushilfen immer ab und wieder angemeldet. Der Minijob liegt nicht in einem systemrelevanten Bereich.
Liege ich jetzt mit folgender Rechnung richtig : 850 € Gehalt als Azubine mit denen normalerweise Kurzarbeit gerechnet wird (680 Netto circa) davon werden dann 450 € abgezogen, die ich im Minijob verdiene. Bleiben mir also nur noch 60% von 400 € Brutto aus der Kurzarbeit?

Danke schonmal für die Antwort
LG

Steffi
Steffi
Antwort auf  Lara
8 Monate zuvor

Hallo Lara. Ich dachte Kurzarbeit in der Ausbildung gibt es nicht.
LG

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Lara
8 Monate zuvor

Hallo Lara,

wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu diesem Thema nicht beraten können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich des Sozialversicherungsrechts.

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung, die von der Agentur für Arbeit ausgezahlt wird. Wir bitten Sie daher, Ihre Frage an die zuständige Agentur für Arbeit zu richten.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Janine
Janine
8 Monate zuvor

Ich bin in einem Privathaushalt als Haushaltshilfe beschäftigt.
Durch Schul-/ Kitaschließung konnte ich dort nicht arbeiten (AG hatte die Info/ im Haushalt des AG leben auch 2 Risikopatienten)
Nun hat mich der AG ohne mein Wissen einfach bei euch abgemeldet, ohne mein Wissen und ohne Kündigung. Das kam nur raus, weil ich dort zum 30.05. gekündigt habe (da weiterhin keine Betreuung meiner Kinder gewährleistet).
Ist eine Abmeldung ohne Kündigung rechtens? (Es bestand ein Arbeitsvertrag).
Steht mir für April und Mai Geld zu? Was ist mit nicht genommenen Urlaub?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Janine
8 Monate zuvor

Hallo Janine,

grundsätzlich darf in der Sozialversicherung ein Beschäftigungsverhältnis bis zu einem Monat ohne Verdienst bestehen. Erhalten Sie länger als einen Monat keinen Verdienst, ist eine Abmeldung zu erstellen.

Ob Sie für die Monate April und Mai Anspruch auf Lohn haben können wir Ihnen pauschal nicht beantworten. Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht. Unsere Auskünfte zum Arbeitsrecht beschränken sich nur darauf, über die gesetzlichen Regelungen zu informieren, nicht hingegen hierzu zu beraten oder vorzugeben, wie diese in der Praxis umzusetzen sind. In diesem Sinne verstehen Sie bitte auch unsere Ausführungen in unserem Blog-Beitrag.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Annemarie Kreische
Annemarie Kreische
8 Monate zuvor

Hallo, ich habe seit 2 Jahren einen Minijob in der Gastronomie, wo ich während der Corona Pandemie nicht arbeiten konnte. Habe mir in der Zeit einen anderen Minijob auf 450€ Basis gesucht. Nächste Woche soll die Gastronomie wieder öffnen. Nun meine Frage, kann ich während der Corona Pandemie beide Minijobs machen, oder muss ich steuern zahlen? (Ich bin Studentin)

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Annemarie Kreische
8 Monate zuvor

Hallo Annemarie,

üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten.

Verdienen Sie insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet. Ob für Sie das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann (Beschäftigung in der Vorlesungszeit nur maximal 20 Stunden pro Woche), entscheidet Ihre zuständige Krankenkasse.

Auch die Versteuerung der Einkommen kann im Fall der Überschreitung der Verdienstgrenze nicht mehr pauschal mit 2 Prozent wie im Minijob erfolgen. Vielmehr wird das Einkommen nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen vorgenommen. Alternativ können Sie auch eine pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent wählen. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Erika
Erika
8 Monate zuvor

Hallo.
Ist ein Minijob Arbeitsvertrag für Grenzüberschreitungen gültig?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Erika
8 Monate zuvor

Hallo Erika,

verstehen wir Sie richtig: Sie möchten wissen, ob der Arbeitsvertrag bei einer Grenzkontrolle als Beschäftigungsnachweis anerkannt wird?

In der Regel händigt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine Bescheinigung aus, welche das bestehende Beschäftigungsverhältnis bestätigt. Ob ein Arbeitsvertrag ausreichend ist, sagt Ihnen die zuständige Grenzkontrollbehörde.
Für Privathaushalte als Arbeitgeber finden Sie einen Vordruck zur Bescheinigung einer Beschäftigung unter folgendem Link: https://t1p.de/MJZE-AG-Beschaeftigungsbescheinigung-Haushalt

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Donnat
Donnat
8 Monate zuvor

Hallo liebes Minijob Team,
Ich arbeite in einem Friseursalon schon über 20 Jahre auf Minijobbasis.
Da die Geschäfte jetzt rund 6 Wochen geschlossen hatten, stürmen die Kunden
unser Geschäft. Da es sehr Zeitaufwändig mit den Hygieneregeln ist kö nen nicht so viele Kunden bedient werden. Meine Frage: Kann au h ich meine Verdienstgrenze von 5400 Euro im Jahr überschteiten? Also diese erweiterten Monate mehr dazu verdiene n?
Lg Donnat

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Donnat
8 Monate zuvor

Guten Tag,

die Regelung des gelegentlichen und unvorhersehbaren Überschreitens der Verdienstgrenze ist nicht an bestimmte Personen- oder Berufsgruppen gebunden. Haben Sie in den zurückliegenden 12 Monaten die Verdienstgrenze von 450 Euro nicht regelmäßig überschritten und ist die Erhöhung des Verdienstes vorübergehend, können auch Sie hiervon profitieren. Die versicherungsrechtliche Beurteilung übernimmt jedoch Ihr Arbeitgeber, da nur er alle relevanten Kriterien Ihrer Beschäftigung kennt.

Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden”. https://t1p.de/Blogbeitrag-Mehrarbeit-wegen-Corona

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Nikolaus Ramer
Nikolaus Ramer
8 Monate zuvor

Meine Frau thailandische Staatsangehörigkeit,macht den Integrationskurs,der zur Zeit wegen Coronakrise ruht und hat einen Minijob auf 450 euro Basis
Da sie seit ca 18 März nicht mehr arbeitet ,da laut behördlichen Vorgaben alle Thaimassagen Schlüssen müssten ohne Einkommen
Ich selbst bin 80%schwerbehindert und selbständig,aber dieses Jahr mit fettem minus aufgrund der Coronakrise, obwohl systemrelevant
Meine Frage bekommt meine Frau Geld vom Jobcenter? Normalerweise ja wohl nicht,aber in Coronazeiten?
Sie kann aufgrund ihrer wenigen Deutschkenntnisse auch nichts anderes arbeiten ,sobald es wider erlaubt ist Thaimassagen zu betreiben darf sie wieder arbeiten
Aber die Zeit bis dahin wie überbrücken?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen

MFG

Ramer

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Nikolaus Ramer
8 Monate zuvor

Hallo Nikolaus,

ob Ihre Frau gegebenenfalls Anspruch auf Unterstützungen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe hat, können Sie nur bei den zuständigen Stellen direkt erfragen.

Momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Arbeitgeber die Tätigkeit untersagt bzw. der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht ausüben kann und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Anmerkung zu unserem Blogbeitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns” zu geben. Die Anmerkung finden Sie am Ende des Blog-Beitrags.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Daniela Kiesel
Daniela Kiesel
8 Monate zuvor

Darf ich als Arbeitgeber weiterhin bei Corona einen Rentner 70ig beschäftigen. Er zählt ja zur Risikogruppe?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Daniela Kiesel
8 Monate zuvor

Hallo Daniela,

die momentan geltenden Vorschriften zur Kontaktbeschränkung sind nicht als generelles Verbot zur Arbeit zu gehen zu verstehen.

Die Ausübung einer Beschäftigung ist auch in der derzeitigen Situation nicht grundlegend untersagt. Sprechen keine anderen Gründe dagegen (z. B. Quarantäne, Erkrankung etc.), kann Ihr Minijobber grundsätzlich auch weiterhin seine Beschäftigung ausüben.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

R. Knopp
R. Knopp
8 Monate zuvor

Guten Abend,

in der kommenden Woche werden die Restaurants in RLP wieder öffnen. Da bestimmte Auflagen erfüllt sein müssen und eventuell auch nicht so viel los sein wird wie gewöhnlich, folgende Frage:

Aktuell ist der Betrieb in dem ich als Minijobber arbeite zu 100% in Kurzarbeit. Wie das in der kommenden Woche aussehen wird, weiss niemand. Angenommen die Kurzarbeit wird noch zu Prozentsatz x weitergeführt,

dürfen dann nur die Voll- und Teilzeitbeschäftigten zum Arbeiten eingesetzt werden, oder auch die Minijobber?

Lieben Dank vorab.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  R. Knopp
8 Monate zuvor

Guten Tag,

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Das bedeutet, dass auch Minijobber einen Anspruch auf Beschäftigung im vertraglich vereinbarten Rahmen haben – wie auch ihre vollbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen.

Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gertrud Schösser
Gertrud Schösser
8 Monate zuvor

Ich Arbeite im Imbiss bin seit Anfang April nicht am Arbeiten ich bin auf 200 Euro abgemeldet, steht mir weiterhin Leistung zu Liebe Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Gertrud Schösser
8 Monate zuvor

Hallo Gertrud,

grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird. Ob es eine staatliche Unterstützung geben wird, ist uns nicht bekannt.

In diesem Blog-Beitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns ” haben wir Informationen zu diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt unter -Anmerkung- erläutert.

Wurde das Beschäftigungsverhältnis hingegen korrekt beendet bzw. abgemeldet, bestehen keine Ansprüche auch Arbeitsentgelt.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Brigitte Wiedenlübbert
Brigitte Wiedenlübbert
8 Monate zuvor

Hallo,
ich arbeite in der Modebranche als Outfitberaterin. Durch Corona habe ich im April garnicht gearbeitet. Auch im Mai werde ich nicht eingeplant, daVoll- und Teilzeitkräfte zuerst eingesetzt werden. Meine Frage: Durch die Unterbrechung werde ich zwei Monate kein Geld bekommen. Wie ist das dann mit dem Minibeitrag zur Rentenzahlung, der ja sonst automatisch abgezogen wird. Hat die zweimonatige Aussetzung Folgen die ich beachten muss?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Brigitte Wiedenlübbert
8 Monate zuvor

Hallo Brigitte,

die Beiträge zur Rentenversicherung führt Ihr Arbeitgeber zusammen mit den weiteren Pauschalabgaben ab. Ihren Eigenanteil behält er dabei vom Verdienst ein. Für Kalendermonate, in welchen Sie keinen Anspruch auf Verdienst haben, wird auch kein Beitrag zur Rentenversicherung abgeführt. Sollten Sie als Minijobber allerdings unbezahlten Urlaub genommen haben, müssen Sie den Mindestbeitrag bis zu einem Monat alleine weiter bezahlen. Auch hierbei übernimmt der Arbeitgeber die Abwicklung der Beitragszahlung. Weitere Information hierzu erhalten Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Mindestbeitrag-RV

Gestatten Sie uns noch folgenden Hinweis: Grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird. Für Konstellationen, in denen weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer den Arbeitsausfall zu vertreten haben, können einzel- oder kollektivvertragliche Vereinbarungen Abweichendes regeln. Ergänzend empfehlen wir Ihnen, sich an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Thomas
Thomas
8 Monate zuvor

Guten Tag. Ich habe seit 25 Jahren einen Minijob und bin erstaunt, dass diese einfach “wegfallen” in der Krise. In der Praxis gibt es auch weger staatliche Hilfen noch zahlt der Arbeitgeber weiter. Die Stunden fallen weg und eine Zahlung des Lohnes auch. Das ist die gängie Praxis und da hilft es auch nichts, was Sie hier von “Arbeitsrecht” sprechen. Fakt ist, für die entgangenen 450 Euro auf unbestimmte Zeit pro Monat nimmt niemand eine Rechtsberatung für Geld auf sich, was mit hohen Kosten verbunden ist. Ich frage daher: Wo ist die staatliche Hilfe für alle 450 Euro Kräfte die jetzt wie selbstverständlich ohne Geld da stehen?

Anonym
Anonym
Antwort auf  Thomas
8 Monate zuvor

Hallo Thomas,
endlich spricht mir jemand aus der Seele. Ich arbeite eben so lange aus Mini-Job-Basis. Zu Beginn war es in Ordnung, das ich aus familiären Gründen nicht mehr wollte. Später ging es nicht mehr, da die Wirtschaft nicht gut lief und 450,00 €-Kräfte nun mal “billiger” waren und wenn mehr Arbeit da war, wurden eben mehr “Mini” Jobber eingestellt.
Die Firmen haben gut damit verdient und auch die Mini-Jobber haben ihren Anteil daran gehabt, dass es der Wirtschaft wieder besser ging. Ebenso in der Gastronomie, hier haben sich alle gerne bedienen lassen von Mini-Jobbern und alle waren froh, wenn das Bier nicht all zu teuer war.
Jetzt mit einem Schlag wird man die Mini-Jobber auch noch einfach schnelle wieder kostengünstig los und alle stehen “OHNE IRGEND ETWAS” da und müssen sich noch den blöden Spruch anhören, “BIST JA SELBER SCHULD, HAST JA AUCH NIE EINGEZAHLT”. Ja stimmt, man ist selber schuld, aber jeder hatte einen Grund, warum er gerade diesen Job ausgeübt hat.
Die Kassiererinnen in den Lebensmittelläden werden jetzt plötzlich gelobt von den Politikern für ihre Arbeit, haben die sich auch einmal gefragt, dass viele von diesen Kassiererinnen, wenn sie in der Bekleidungsindustrie oder Kinderbetreuung gearbeitet hätten , plötzlich ohne alles da gestanden hätten. ALLE haben von diesen Mini-Jobbern profitiert. Nur jetzt spricht niemand mehr von Ihnen, allenfalls bekommt man den Tipp, man solle sich einen Anwalt nehmen.
Sogar über die Studenten spricht man, weil der Zusatzverdienst wegfällt. Hier will man evtl. helfen.
Aber was ist mit all den anderen. ?????????ß

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Thomas
8 Monate zuvor

Hallo,

wir als Minijob-Zentrale sind ein Sozialversicherungsträger und unsere Kernkompetenz liegt im Bereich des Sozialversicherungsrechts. Soweit es uns möglich ist, beantworten wir gerne alle Ihre Fragen.

Wir können Ihr Anliegen verstehen, jedoch bietet die aktuelle Gesetzeslage keine andere Möglichkeit. Kurzarbeitergeld kann nur für die Arbeitnehmer beantragt werden, die versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung sind. Im Minijob ist das nicht der Fall.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Mannebach
Mannebach
8 Monate zuvor

Bin 70 jahre habe geringe rente und arbeite noch für 450 euro nun fällt diese weg wegen carona was kann ich tun ???

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Mannebach
8 Monate zuvor

Guten Tag,

wir empfehlen Ihnen, sich an Ihr zuständiges Grundsicherungsamt oder auch Sozialamt zu wenden, um finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Olfzuckowski
Olfzuckowski
8 Monate zuvor

(Entschuldigen Sie bitte, dass ich den selben Kommentar auch unter einen anderen Blogeintrag schrieb, jedoch bin ich erst danach auf diesen Beitrag gestoßen.)

Guten Tag,
Bei der Lektüre der Blogeinträge und einiger Kommentare bleiben für mich noch immer Fragen offen (sei es durch ein Verständnisproblem meinerseits oder da die Fälle nicht ganz mit dem meinigen zu vergleichen sind.)
Ich bin Student und übe seit einigen Monaten einen Minijob aus. Anfang April trat mein Arbeitgeber (Baumarkt) an mich heran und bot mir an, im April (und nur im April) aufgrund der Coronasituation Vollzeit zu arbeiten. Nun stand ich unter dem Eindruck, dass eine solche unregelmäßige Überschreitung der 450€ Einkommensgrenze meine Beschäftigung dennoch als Minijob zählen ließe und somit keine/kaum Sozialabgaben und Steuern zu entrichten sein. Die Lohnüberweisung fiel jedoch bedeutend geringer aus, als ich das erwartet hatte – statt ~2000€ kamen nur 1200€ bei mir an.
Selbstverständlich werde ich in Bälde eine Lohnabrechnung einsehen. Jedoch würde mich recht kurzfristig interessieren, ob ich schlichtweg das Konzept „Minijob“ bei einmaliger/unregelmäßiger Überschreitung der Einkommensgrenze nicht richtig verstanden habe.
Sollten Sie mir diesbezüglich eine aufklärende Auskunft geben können, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan

Nversaythename
Nversaythename
8 Monate zuvor

Guten Tag,

seit mehr als 15 Jahren bin ich als Minijobber bei dem Tochterunternehmen eines städtischen Unternehmens tätig.
Mein Einsatz erfolgt nur nach Bedarf, ich habe also kein festes Einkommen bzgl. des Minijobs.
Nun wurde allen Minijobber, also auch mir gekündigt.

Hierzu habe ich folgende Fragen:

Gibt es eine bestimmte Kündigungsfrist die nach solch langer Beschäftigungszeit zum Tragen kommt?

Und wie ist es mit einer solchen Kündigung, wenn der Minijobber schwerbehindert ist?

Schon jetzt vielen Dank für die Beantwortung.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Nversaythename
8 Monate zuvor

Hallo,

wir bitten zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht.

Das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Hubert Theloy
Hubert Theloy
8 Monate zuvor

Bin Rentner habe einen mini Jop auf 450,00€ fetzt hat laut Arbeitgeber uns abmelden weil er uns nicht weiter beschäftigen darf bei Kurzarbeit.Sind aber nicht gekündigt stimmt das??????????????
mfg

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Hubert Theloy
8 Monate zuvor

Hallo,

grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird. Ob es eine staatliche Unterstützung geben wird, ist uns nicht bekannt.

In unserem Blog-Beitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns ” haben wir Informationen zu diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt unter -Anmerkung- erläutert.

Wir empfehlen Ihnen sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lisa
Lisa
8 Monate zuvor

Hallo liebes Team,

Ich wurde zum 1.4 in einer Kita im Midi-Job Verhältnis als Aushilfskraft eingestellt, mit einer Stundenzahl von 17 Stunden in der Woche.
Wegen Corona wurde ich freigestellt und bekomme auch keinen Gehalt mit der Begründung, mein Beschäftigungsverhältnis sei ja auf Stundenbasis. Und da die Kita geschlossen ist, würden die mich nicht brauchen und ich soll abwarten, bis die KIta wieder öffnet.
Ist das so rechtens? Habe ich kein Anspruch auf 6 Wochen Lohnfortzahlung oder Kurzarbeit?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Lisa
8 Monate zuvor

Hallo Lisa,

wir bitten zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Volker
Volker
8 Monate zuvor

Hallo liebes Minijob Team,
mein Hauptarbeitgeber hat anteilig Kurzarbeit angemeldet. Ich arbeite schon seit 2 Jahren alsMinijobber im Systemrelevanten Bereich (Rettung / Ärztlicher Bereitschaftsdienst). Auf Grund der Corona Krise müssen wir nun zusätzliche Schichten besetzen. ich besetzte nun sehr viele dieser Schichten und überschreite die 450 EUR / mtl. Gibt es hier auch eine Corona Ausnahme Regelung dass wir in diesen Zeiten den Betrag überschreiten dürfen oder hat es auf die Folgemonate Auswirkungen auf unsere Besteuerung wenn wir jetzt mehr verdienen?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Antwort auf  Volker
8 Monate zuvor

Hallo Volker,

Sie bleiben Minijobber, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird. Die Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle. Eine betragsmäßige Obergrenze für das Überschreiten gibt es also nicht.

Unvorhersehbar heißt, dass die Mehrarbeit im Voraus nicht vereinbart war. Als gelegentlich war bislang grundsätzlich ein Zeitraum bis zu 3 Kalendermonaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.

Dieser Zeitraum wird nun vorübergehend erhöht: Aufgrund der unvorhersehbaren Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus dürfen 450-Euro-Minijobber die Verdienstgrenze bis zu 5-mal innerhalb eines Zeitjahres überschreiten.

Diese Regelung gilt vorerst vorübergehend für die Monate März bis Oktober 2020. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Mehrarbeit wegen Corona: 450-Euro-Grenze darf im Minijob überschritten werden”.
https://t1p.de/Blogbeitrag-Mehrarbeit-wegen-Corona

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Andreas
Andreas
8 Monate zuvor

Ich habe eine Haushaltshilfe beschäftigt, die alle 2 Wochen bei uns reinigt.
Aufgrund der Corona-Krise sind wir verstärkt im Homeoffice tätig, sodass die Haushaltshilfe zurzeit überhaupt nicht zu kommt. Das ist von uns nicht gewünscht.
Natürlich zahlen wir sie regulär weiter (bisher).
Haben wir die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis (und somit die Anmeldung bei der Minijobzentrale) ruhen zu lassen?
Oder bleibt mir keine andere Möglichkeit, als das Arbeitsverhältnis zu beenden?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Andreas
8 Monate zuvor

Hallo Andreas,

die Bundesregierung hat ein Kontaktverbot beschlossen. Dieses ist nicht als Ausgangssperre oder gar als Verbot zu verstehen, zur Arbeit zu gehen. Für die Arbeit in Privathaushalten gibt es keine Einschränkungen, so dass der Weg zur Arbeit und die Arbeit an sich somit erlaubt sind.

Wir empfehlen wir Ihnen gemeinsam mit Ihrer Haushaltshilfe nach einer für beide Seiten vertretbaren Lösung zu suchen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beratung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht: https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Peter
Peter
8 Monate zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben für unseren 4 jährigen Sohn eine Tagesmutter auf Mini-Job-Basis eingestellt. Während der Corona-Krise darf sie lt. der Vermittlungsstelle für Tagesmütter der Caritas Bodensee nicht mehr auf unseren Sohn aufpassen.
Hat sie einen Anspruch auf Weiterzahlung der Bezüge, obwohl keine Leistung
erbracht wurde und falls ja wie lange und haben wir als “Arbeitgeber” eine Chance
die Bezüge erstattet (Corona-Soforthilfe) zu bekommen?

Vielen Dank & viele Grüße

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Editor
Antwort auf  Peter
8 Monate zuvor

Hallo Peter,

wir bitten zu berücksichtigen, dass wir ein Sozialversicherungsträger sind und unsere Kernkompetenz somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts liegt. Ihr Anliegen betrifft aber das Arbeitsrecht.

Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht.https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale