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Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2020

Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden ausgeweitet

Kurzfristige Minijobs sind gerade in der Saisonarbeit beliebt, insbesondere in der Landwirtschaft. Auch hier sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren: Viele Arbeitnehmer aus angrenzenden Ländern können ihre kurzfristige Beschäftigung in Deutschland nicht aufnehmen.

Neue Regelung soll helfen

Um dem Problem der fehlenden Arbeitnehmer entgegenzuwirken, werden die Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs von 3 auf 5 Monate bzw. von 70 auf 115 Arbeitstage angehoben. Diese Regelung gilt übergangsweise für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 und ermöglicht den Arbeitgebern einen längeren Einsatz der noch zur Verfügung stehenden Saisonarbeitnehmer. Natürlich profitieren auch alle anderen Arbeitgeber von dieser Übergangsregelung. Berufsmäßige Beschäftigungen sind nach wie vor ausgenommen.

Was müssen Arbeitgeber beachten?

Wie sind Beschäftigungen zu beurteilen, die in diesen Zeitraum fallen? Was ist zu beachten, wenn die Beschäftigung bereits vor dem 1. März 2020 begonnen hat oder über den 31. Oktober 2020 hinaus andauert? Die folgenden Ausführungen und Beispiele helfen Arbeitgebern bei der Beurteilung, ob ein kurzfristiger Minijob vorliegt:

Berufsmäßigkeit muss weiterhin beachtet werden

Ein kurzfristiger Minijob liegt nur vor, wenn die Beschäftigung nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Bei der Frage, ob eine Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird, hilft unser Blog „Kurzfristige Minijobs – berufsmäßig oder nicht?“.

  1. Beschäftigung zwischen dem 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020

Eine Beschäftigung, die ausschließlich in diesem Zeitraum ausgeübt wird und auf längstens 5 Monate oder 115 Arbeitstage befristet ist, ist kurzfristig.

  1. Beschäftigungsbeginn vor dem 1. März 2020

Eine Beschäftigung, die vor dem 1. März 2020 begonnen hat und darüber hinaus andauert, ist von Beginn an kurzfristig, wenn sie unter Berücksichtigung von Vorbeschäftigungszeiten auf längstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage befristet ist.

Ab dem 1. März 2020 ist auf Grund der Gesetzesänderung eine längere Zeitdauer für kurzfristige Minijobs maßgebend. Die Beschäftigung ist daher ab diesem Zeitpunkt neu zu beurteilen. Ein kurzfristiger Minijob liegt ab diesem Zeitpunkt vor, wenn die Beschäftigung unter Berücksichtigung von Vorbeschäftigungszeiten seit ihrem Beginn im Jahr 2020 auf längstens 5 Monate bzw. 115 Arbeitstage befristet ist.

Beispiel:
Eine Arbeitnehmerin nimmt zum 1. Februar 2020 eine Aushilfsbeschäftigung auf. Sie verdient 1.300 Euro im Monat. Die Beschäftigung ist bis zum 31. Mai 2020 befristet.
Der Arbeitgeber hat die Beschäftigung zu Beginn versicherungsrechtlich zu beurteilen. Am 1. Februar 2020 galten für kurzfristige Minijobs die Zeitgrenzen von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen. Ein kurzfristiger Minijob lag nicht vor, die Beschäftigung war versicherungspflichtig.
Durch die eingeführte Übergangsregelung ist die Beschäftigung jetzt neu zu beurteilen. Da ab dem 1. März 2020 die Zeitgrenzen von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen für kurzfristige Minijobs gelten, liegt ab diesem Zeitpunkt bis zum 31. Mai 2020 ein kurzfristiger Minijob vor.

  1. Beschäftigung über den 31. Oktober 2020 hinaus

Eine Beschäftigung, die vor dem 31. Oktober 2020 beginnt und darüber hinaus andauert, ist von Beginn an kurzfristig, wenn sie unter Berücksichtigung von Vorbeschäftigungszeiten auf längstens 5 Monate oder 115 Arbeitstage befristet ist.

Zum 1. November läuft die Übergangsvorschrift aus, so dass ab diesem Zeitpunkt wieder die kürzere Zeitdauer maßgebend ist. Die Beschäftigung ist daher ab diesem Zeitpunkt neu zu beurteilen. Ein kurzfristiger Minijob liegt ab diesem Zeitpunkt nur noch dann vor, wenn die Beschäftigung unter Berücksichtigung von Vorbeschäftigungszeiten seit ihrem Beginn im Jahr 2020 auf längstens 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage befristet ist.

Beispiel:
Eine Arbeitnehmerin nimmt zum 1. Juli 2020 eine Aushilfsbeschäftigung an. Sie verdient 1.300 Euro im Monat. Die Beschäftigung ist bis zum 30. November 2020 befristet.
Zu Beschäftigungsbeginn am 1. Juli 2020 liegt ein kurzfristiger Minijob vor, da die Zeitgrenzen von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen gelten.
Am 1. November ist die Beschäftigung neu zu beurteilen, weil die Übergangsregelung nicht mehr gilt. Ab dem 1. November 2020 gelten wieder die ursprünglichen Zeitgrenzen von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen. Daher liegt ab diesem Zeitpunkt kein kurzfristiger Minijob vor, sondern eine versicherungspflichtige Beschäftigung.

Hinzuverdienstgrenze für Altersvollrentner wird angehoben

Altersvollrentner, die die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben, müssen bei Ausübung einer Beschäftigung eine Hinzuverdienstgrenze beachten. Diese beläuft sich auf 6.300 Euro pro Kalenderjahr. Verdient ein Altersvollrentner mehr wird seine Rente gekürzt. Diese Hinzuverdienstgrenze hat der Gesetzgeber für den Zeitraum vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 auf 44.590 Euro hochgesetzt. Insofern kann ein Altersvollrentner theoretisch mit einer auf 5 Monate befristeten Beschäftigung, die nicht berufsmäßig ist, einen Verdienst bis zu 44.590 Euro erzielen, ohne Sozialabgaben zu zahlen und eine Kürzung seiner Rente befürchten zu müssen.

Unser Tipp:
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat für die Vermittlung von Pflanz- und Erntearbeiten die Online-Plattform www.daslandhilft.de gestartet. Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Beschäftigten her.

Die Einführung dieser Übergangsregelung hat auch Auswirkungen auf die 450-Euro-Minijobs. Lesen Sie mehr dazu in unserem Blog „Mehrarbeit wegen Corona: Die 450-Euro-Grenze darf überschritten werden“.

Mehr Informationen erhalten Sie auch in der von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung erstellten Gemeinsamen Verlautbarung „Vorübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020“.

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78 Kommentare zu “Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden ausgeweitet”

  1. Hallo,
    ich bin Student und habe im Jahr 2020 einen Vertrag für folgende kurzfristige Beschäftigung unterschrieben:

    Ich habe bei dem selben Arbeitgeber von 17.02.2020 bis 31.03.2020 (also 32 Arbeitstage) und von 01.09.2020 bis 30.09.2020 (also 22 Arbeitstage) gearbeitet.
    Während dieser beiden Arbeitsphasen habe ich 5 Tage in der Woche gearbeitet.

    Nun möchte ich nochmals beim selben Arbeitgeber die kurzfristige Beschäftigung bis 31.12.2020 verlängern.
    In dieser Zeit arbeite ich allerdings “nur” einen Tag in der Woche !
    Was also nochmals dann (voraussichtlich) 13 zusätzliche Arbeitstage sind.

    Bin ich mit dieser Fallkonstellation noch als kurzfristig Beschäftigter zu betrachten ?
    Der Verdienst war in der Vergangenheit über 450,-€ p.M. und wird auch in der Zeit von 01.10.2020 (bei einem Arbeitstag wöchentlich) ebenfalls über 450,-€ monatl betragen.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort.
    VG
    Martin

  2. Hallo,
    ich werde während dem Studium, ab dem 09. September bis kurz vor Weihnachten (genaues Datum noch unbekannt), eine Vollzeitbeschäftigung ausführen. Da auch am Wochenende gearbeitet wird, rechne ich mit 90 Arbeitstagen in dem Zeitraum. Kann die Tätigkeit aufgrund der Corona Sonderreglungen als kurzfristige Beschäftigung angemeldet werden?

    1. Hallo,

      die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung nimmt Ihr Arbeitgeber für Sie vor. Überschreiten Sie die zeitliche Begrenzung eines kurzfristigen Minijobs nicht, kann Ihre Beschäftigung grundsätzlich in diesem Rahmen gemeldet werden – vorausgesetzt, es liegt keine Berufsmäßigkeit vor. Beachten Sie aber in diesem Zusammenhang, dass die Sonderregelungen zur Zeitgrenze von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen zum 31. Oktober enden. Spätestens ab 1. November muss der Arbeitgeber Ihre Beschäftigung daher neu beurteilen. Ab diesem Zeitpunkt gelten dann wieder die Grenzen von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Hallo,
        bei der Neubeurteilung ab dem 1.November werden jedoch die Vorbeschäftigungszeiten, also die vorherigen Arbeitstage bei denen ich als kurzzeit Arbeitender gemeldet wurde, berücksichtigt oder? Das würde sofern ich es verstanden habe bedeuten, dass eine kurzfristige Beschäftigung in meinem beschriebenen Fall nicht möglich wäre, da ich bereits vorher nahezu 70 Arbeitstage gesammelt habe und diese ja somit berücksichtigt werden.

        Vielen Dank für Ihre Hilfe.

        1. Hallo,

          das ist grundsätzlich richtig. Haben Sie zum Zeitpunkt der Neubeurteilung (1. November 2020) bereits 70 Arbeitstage oder mehr in Ihrem kurzfristigen Minijob geleistet, wird die Beschäftigung sozialversicherungspflichtig.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Hallo, ich arbeite als Rentner bisher regelmäßig in einer geringfügigen Beschäftigung. Die Regelatltersgrenze habe ich noch nicht erreicht. Wenn ich in den Monaten September und Oktober jeweils ca. 1.200 Euro verdienen werde, wird mein Jahreseinkommen aus dieser Tätigkeit ca. 7.000 Euro betragen. Kann dieser Betrag noch vom AG pauschal versteuert werden?
    VG Matze Wolff

    1. Hallo Matze,

      das kommt ganz darauf an, ob Ihr Minijob bestehen bleibt oder ob die Beschäftigung sozialversicherungspflichtig wird. War der Grund für die Überschreitung der Verdienstgrenze für Ihren Arbeitgeber nicht vorhersehbar, muss dies Ihren Minijob nicht zwangsläufig beenden.

      Das gelegentliche Überschreiten der Verdienstgrenze aus unvorhersehbaren Gründen führt nicht zur Beendigung des Minijobs. Als gelegentlich galt bisher ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb der vergangenen 12 Monate. Handelt es sich um ein gelegentliches unvorhersehbares Überschreiten, darf auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten werden – der Minijob bleibt weiterhin bestehen. Aufgrund der Corona-Pandemie gilt für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 übergangsweise ein bis zu 5-maliges unvorhersehbares Überschreiten der Verdienstgrenze innerhalb der letzten 12 Monate als gelegentlich.

      Bleibt Ihr Minijob also bestehen, kann auch das höhere Einkommen pauschal versteuert werden. Wird Ihre Beschäftigung hingegen sozialversicherungspflichtig, ist die pauschale Besteuerung mit 2 Prozent nicht mehr möglich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Guten Tag

    Folgendes Anliegen im Detail.zu den 115 Tagen Sonderregellungen durch Corona.
    Hauptberuflich bin ich Selbstständig. Ab August bin ich bei zwei Unternehmen in der Landwirtschaftsbranche kurzfristig stundenweise Beschäftigt(auch wenn ich nur 3 Stunden Arbeite so wird das ja als ganzer Tag gezählt?).
    Die Beschäftigungen Enden Vorraussichtlich 31.12.2020.
    Da die Sonderregelung von 115 Tagen am 31.10.2020 endet jetzt die Frage, wie es in dieser Konstellation mit Arbeitstagen ist.
    Gemäß dem Fall ich würde bis 31.10. 55 Tage Arbeiten und von 1.11. bis Ende des Jahres nochmal 35., dann ergäbe das im Jahr 2020 insgesamt 90 Tage. Unter normalen Gegebenheiten 20 Tage zuviel. Wie sieht es hier mit den Corona Sonderregeln aus?
    Wie wäre deer Sachverhalt, wenn ein Vertrag bei einem Unternehmen nicht am 31.12.endet, sondern auf ein Jahr befristet ist. Gilt das Jahr 2021 dann separat für max.70 Tage? Also theoretisch wären bis 31.07.2021 140 Arbeitstage (bzw. evtl. durch Corona auch mehr ) möglich
    Herzlichen Dank
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Jan,

      die versicherungsrechtliche Beurteilung nimmt Ihr Arbeitgeber immer zu Beginn der Beschäftigung und bei jeder dauerhaften Veränderung vor. Zu Beginn der Beschäftigung – im August 2020 – gelten für die kurzfristige Beschäftigung noch die erweiterten Zeitgrenzen von 5 Monaten oder 115 Arbeitstagen. Haben Sie in diesem Kalenderjahr noch keine weiteren kurzfristigen Beschäftigungen ausgeübt, können Sie bis zum 31. Oktober 2020 noch 115 Arbeitstage im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung nutzen. Wie viele Stunden Sie an den einzelnen Tagen beschäftigt sind spielt dabei keine Rolle.
      Ab dem 1. November 2020 tritt durch den Wegfall der Sonderregelung zur Zeitgrenze eine dauerhafte Veränderung ein. Ab diesem Zeitpunkt gelten dann wieder 3 Monate oder 90 Arbeitstage und Ihr Arbeitgeber muss eine neue vorausschauende Beurteilung der Beschäftigung vornehmen. Werden Sie ab November erneut im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung eingesetzt, sind die bereits ab August 2020 geleisteten Arbeitstage anzurechnen.
      Eine Rahmenvereinbarung kann zwar auch kalenderjahrübergreifend geschlossen werden, jedoch darf auch bei einer solchen Vereinbarung der zeitliche Rahmen von 70 Arbeitstagen ab November nicht überschritten werden. Nach einer Pause von mindestens 2 Monaten könnten Sie dann theoretisch beim gleichen Arbeitgeber im Jahr 2021 erneut eine Rahmenvereinbarung schließen. Auch in diesem Fall müssen dann die bereits in 2021 geleisteten Arbeitstage mit berücksichtigt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo liebe Minijob-Zentrale,

    meine Nichte macht gerade Abi und will eine kurzfristige Beschäftigung und einen Minijob kombinieren – bei demselben Arbeitgeber: erst 4 Wochen Minijob, dann 4 Monate kurzfristiger Minijob und im neuen Jahr dann noch mal 3 Monate.
    a) Minijob und kurzfristiger Minijob kombinieren geht, oder?
    b) Es geht schon, wenn sie dieses Jahr 4 Monate arbeitet, da sie ja schon im September beginnen wird (Corona-Regelung)
    c) und es geht auch, wenn sie dann im neuen Jahr gleich wieder 3 Monate dort arbeitet?

    (Danach will sie studieren beginnen)

    Dankeschön!
    Kalifin

    1. Hallo,

      in Ihrer geschilderten Konstellation ist eine kurzfristige Beschäftigung grundsätzlich nicht möglich.

      Folgt beim gleichen Arbeitgeber eine kurzfristige Beschäftigung auf einen 450-Euro-Minijob, muss eine Pause von 2 Monaten vorliegen. Übt Ihre Nichte die kurzfristige Beschäftigung direkt im Anschluss aus, ist grundsätzlich von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen.

      Kurzfristige Minijobs sind von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Regulär sind das 3 Monate oder 70 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen übergangsweise neu geregelt worden. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von fünf Monaten oder 115 Arbeitstagen. Bitte beachten Sie, dass diese Sonderregelung zum 31. Oktober 2020 endet. Ab dem 1. November 2020 gilt die wieder die Grenze von 3 Monaten bzw. 70 Arbeitstagen. Setzt sich die Beschäftigung Ihrer Nichte im neuen Jahre fort, ist ebenfalls von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo
    wenn ich eine kurzfristige Beschäftigung habe ( max. 50 Tage im Jahr, also alte Regelung reicht aus ), ich aber jeden Monat flexibel 1-2 Tage ( also mal 2 Tage am Stück, mal am 1.und am 24, dann am 17 und am 22, dann nur am 9., also ohne Regelmäßigkeit ) arbeite -und das auch länger als 12 Monate – wie ist das zu beurteilen ? Macht dann die Dauerhaftigkeit über 12 Monate die Kurzfristigkeit kaputt ?
    Wenn ich dann mal eine Unterbrechung habe, sagen wir vom 10.10-10.12 des Jahres, würde das als die besagte Unterbrechung von 2 Monaten gelten oder sind mit 2 Monate Kalendermonate gemeint, also der komplette Oktober und der komplette November oder gelten auch die 2 Zeitmonate ? und nach der Unterbrechung beginnt die Frist von 12 Monaten wieder neu zu laufen, also gelten die max 50 Tage nicht bezogen auf das Kalenderjahr sondern auf ein Zeitjahr ?

    1. Guten Tag,

      grundsätzlich nimmt diese sozialversicherungsrechtliche Beurteilung Ihr Arbeitgeber für Sie vor. Er beurteilt Ihre Beschäftigung vorausschauend zu Beginn und bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen.
      Übt ein Minijobber seine Beschäftigung nicht nur gelegentlich, sondern dauerhaft oder regelmäßig wiederkehrend aus, ist diese kein kurzfristiger Minijob. Das gilt selbst dann, wenn er im Kalenderjahr nicht mehr als 70 Arbeitstage arbeitet.
      Eine solche Beschäftigung kann nur durch eine Rahmenvereinbarung zu einem kurzfristigen Minijob werden. Diese darf längstens für 12 Monate geschlossen werden und muss innerhalb dieser Zeit auf die maximale Zeitgrenze einer kurzfristigen Beschäftigung befristet werden (ab November 2020 wieder 3 Monate oder 70 Arbeitstage).
      Nach einer Pause von mindestens zwei Monaten – das müssen keine Kalendermonate sein – kann Ihr Arbeitgeber im Anschluss daran eine erneute Rahmenvereinbarung mit Ihnen als Minijobber schließen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo,
    Ich bin Studentin und habe von Juni bis September eine kurzfristige Beschäftigung angenommen. Hier verdiene ich ca. 750€ im Monat. Ich habe gehört, dass ich auch nicht mehr als 800€ pro Monat verdienen darf, um nicht aus der Familienversicherung der Krankenkasse rauszufallen. Ist das richtig?

    Nun habe ich ein weiteres Jobangebot von der Hochschule bekommen. Es geht um eine Anstellung als studentische Hilfskraft für den Monat August. Hier läge der Verdienst bei einmalig 60€. Mit beiden Jobs zusammen wäre ich dann im August über den 800€. Kann ich in der kurzfristigen Beschäftigung ein paar Stunden reduzieren und dafür den anderen Job annehmen?Was muss ich beachten? Gibt es für mich Nachteile?

    Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

    1. Guten Tag,

      aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht werden die Verdienste aus beiden Beschäftigungen nicht zusammengerechnet. Sie dürfen diese grundsätzlich parallel ausüben.
      Die Prüfung der Beibehaltung Ihrer Familienversicherung prüft jedoch Ihre zuständige Krankenkasse. Wir bitten Sie, sich mit Ihrer Anfrage an diese zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Hallo,

    wenn ich in der Saison von Mai bis September wöchentlich an einem Tag für 2,5 Stunden in einem Ferienhaus putzen gehe, kann ich dann als kurzfristig Beschäftigter angestellt werden, weil ja meine Arbeitstage nicht die 70 Tage überschreiten?

    1. Hallo K. L.,

      grundsätzlich ist das möglich. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle aufgrund der wenigen bekannten Daten keine abschließende sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung vornehmen können. Diese übernimmt Ihr Arbeitgeber für Sie.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Hallo, gilt bei den monatlichen Zuordnung der Beträge der Monat der Leistungserbringung oder der Monat der Auszahlung?
        Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
        Mit freundlichen Grüßen

        1. Hallo Heinz,

          das laufende Arbeitsentgelt ist dem jeweiligen Entgeltabrechnungszeitraum zuzuordnen, in dem es erzielt, das heißt, die Beschäftigung ausgeübt wurde. Auf den Zeitpunkt der Entgeltzahlung kommt es nicht an.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Hallo, wir haben mit unseren kurzfristig beschäftigten Mitarbeitern befristete Verträge bis Ende November 2020, Arbeitstage nach Vereinbarung.
    Geplant waren bis zu 70 Tage. Wie genau dürfen die denn aufgestockt werden? Auf 115 Tage insgesamt oder nur bis Ende Oktober und danach nicht mehr. Das Ende der Regelung zum 31.10. ist irgendwie verwirrend.

    1. Hallo Birgit,

      die Ausnahmeregelung zur Erhöhung der Zeitgrenzen auf 115 Arbeitstage endet mit dem 31. Oktober 2020. Beschäftigen Sie Arbeitnehmer über diesen Zeitpunkt hinaus im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs, müssen Sie die Beschäftigung ab dem 1. November erneut beurteilen.

      Zum 1. November 2020 tritt kraft Gesetzes eine Änderung in den Verhältnissen ein, so dass ab diesem Zeitpunkt wieder die kürzere Zeitdauer zu berücksichtigen ist. Ab 1. November 2020 liegt eine kurzfristige Beschäftigung nur noch dann vor, wenn die Beschäftigung unter Berücksichtigung von Vorbeschäftigungszeiten den zeitlichen Umfang von 70 Arbeitstage nicht überschreitet. (Siehe Gemeinsame Verlautbarung “Vorübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020” – Punkt 2.5.3: https://t1p.de/MJZE-Verlautbarung-Erhoehung-Zeitgrenzen)

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Hallo, ich bin in folgender Situation:
    Ich bin Student und seit Januar in einer kurzfristigen Beschäftigung angestellt. In den Semesterferien habe ich jetzt einen zusätzlichen Job angenommen und dort von 16.03. Bis zum 14.05. Insgesamt 37 Tage gearbeitet. Wie viel Tage kann ich jetzt im Jahr insgesamt arbeiten, 115 Tage, also 70 Tage in Job 1 und 45 Tage in dem Job zwischen März und Mai oder trotzdem nur 70 im ganzen Jahr?
    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    Matthias Grembler

    1. Hallo Matthias,

      ob ein kurzfristiger Minijob vorliegt prüft Ihr Arbeitgeber immer zu Beginn der Beschäftigung und bei jeder dauerhaften Veränderung in den Verhältnissen. Ein kurzfristiger Minijob liegt nur dann vor, wenn er von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist. Für den Zeitraum vom 1. März bis 31. Oktober 2020 gelten vorübergehend höhere Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs: 5 Monate oder 115 Tage. Welche Zeitgrenze gilt ist also vom Beginn der Beschäftigung abhängig.

      Nehmen Sie am 1. August eine kurzfristige Beschäftigung für 30 Tage auf und haben bisher schon 70 Tage kurzfristig gearbeitet, ist eine Abrechnung im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs aufgrund der vorübergehend erhöhten Zeitgrenze immer noch möglich. Nehmen Sie beispielsweise ab November 2020 eine befristete Beschäftigung auf und haben im Kalenderjahr 2020 bereits 100 Tage gearbeitet, ist ab November eine Anmeldung im Rahmen des kurzfristigen Minijobs nicht mehr möglich. Ab diesem Zeitpunkt gelten wieder die Zeitgrenzen von 70 Arbeitstagen oder 3 Monaten. Stattdessen erfolgt die Anmeldung im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung – je nach Höhe des Verdienstes. Für die Beschäftigungen in der zurückliegenden Zeit bis Oktober 2020 bleibt es bei der ursprünglichen Beurteilung als kurzfristiger Minijob.

      Die zu beachtende Zeitgrenze richtet sich also danach, wann Sie die Beschäftigung ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo! Ich bin zur Zeit bei meinem Hauptjob auf Kurzarbeit, aber habe die Möglichkeit ab der kommenden Woche in einer anderen Firma 15 Std die Woche kurzfristig angestellt zu sein. Der Job ist Systemrelevant. Wird mir das was ich in dem neuen Job verdiene dann von dem Kurzarbeitsgeld abgezogen? Besten Dank und liebe Grüsse

  12. Hallo,
    ich habe letztes Jahr Abitur gemacht und im Oktober beginnt mein Studium. Ich habe dieses Jahr bereits 3 Monate normal in Vollzeit gearbeitet, hat das irgendeinen Einfluss, wenn ich jetzt kurzfristig beschäftigt bin bzw. ist das normal möglich?

    Lg

    1. Guten Tag,

      ja, das hat es. Waren Sie in diesem Kalenderjahr bereits für 3 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt, gilt diese Tätigkeit als Vorbeschäftigungszeit. Das heißt für Sie, Ihre kurzfristige Beschäftigung darf zusammen mit dieser Vorbeschäftigungszeit die zulässige Zeitgrenze nicht überschreiten. Findet die kurzfristige Beschäftigung im Zeitraum bis zum 31. Oktober statt, sind das aktuell 5 Monate oder 115 Arbeitstage.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Hallo,
    Ich bin Studentin und war dieses Jahr bereits einen Monat (März) in einem gastronomischen Unternehmen angemeldet (habe in diesem Monat aber nur 18 Tage gearbeitet). Des weiteren war ich von Mitte April bis Ende Mai als Erntehelfer im Hopfen angemeldet, habe aber ebenfalls nur bis letzte Woche gearbeitet, da wir dann fertig mit der Arbiet waren. Nun möchte ich mich als Erntehelfer bei einem Erdbeerhof melden. Darf dieser Vertrag erst ab dem 1. Juni beginnen, da ich eigentlich noch bei dem Hopfenbetrieb angemeldet bin oder spielt das keine Rolle? Und wie lange darf ich nun noch als kurzfristig Beschäftigte tätig sein? Nur noch 2,5 Monate oder eben so viele Arbeitstage, bis ich 115 Tage lang gearbeitet habe?
    Danke im Voraus!

    1. Hallo,

      grundsätzlich dürfen Sie mehrere kurzfristige Minijobs gleichzeitig ausüben. Sind Sie regelmäßig an weniger als 5 Tagen in der Woche beschäftigt, legt man den Zeitraum von 70 Arbeitstagen bzw. 115 Arbeitstage (Übergangsregelung) zu Grunde.

      Mehr zum Thema Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs erhalten Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link: http://t1p.de/MJZE-kurzfristig-gewerbliche-Minijobs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Hallo,
    ich habe von Mitte Januar bis Mitte April schon 70 gearbeitet über die kurzfristige Beschäftigung.
    Ist es mir also jetzt möglich, weitere 45 Tage in der Zeit bis Oktober als kurzfristige Beschäftigung zu arbeiten, auch wenn ich dieses Jahr schon 70 Tage als kurzfristig Beschäftigter gearbeitet habe?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    1. Hallo,

      ja, das ist möglich. Im Zeitraum bis zum 31. Oktober, dürfen Sie in Summe 115 Tage kurzfristig beschäftigt sein. Haben Sie also bereits 70 Arbeitstage gearbeitet, stehen Ihnen noch 45 Arbeitstage zur Verfügung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Hallo,

    ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertag für max. 450 € im Monat. Durch die Krise kann ich seit 2 Monaten nicht arbeiten und verdiene somit auch kein Geld. Kann ich auf dieser Basis eine Corona Hilfe in Anspruch nehmen? Damit meine ich aber keine Arbeitslosenhilfe oder so.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marion

    1. Hallo Marion,

      momentan erreichen uns viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Betrieb behördlich angeordnet geschlossen wird und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist? Darauf antwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wie folgt:

      „Im Hinblick auf die Entgeltfortzahlung gilt, dass der Arbeitgeber grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet bleibt, wenn die Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, aber er sie aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen (sog. Betriebsrisikolehre, § 615 Satz 3 BGB). Dazu würden etwa Fälle zählen, in denen es aufgrund von COVID-19-Erkrankungen zu erheblichen Personalausfällen oder Versorgungsengpässen käme, in deren Folge der Arbeitgeber die Betriebstätigkeit vorübergehend einstellen würde. Die Arbeitnehmer behalten also in diesen Fällen ihren Entgeltanspruch, auch wenn sie nicht arbeiten können.

      Hinweis: Für diese Konstellationen, in denen weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer den Arbeitsausfall zu vertreten haben, können einzel- oder kollektivvertragliche Vereinbarungen Abweichendes regeln.“

      Im Ergebnis bedeutet dies für Sie, dass ein Minijobber auch bei einer Betriebsschließung weiterhin Anspruch auf Zahlung seines Verdienstes hat. Wie der Arbeitgeber aber unterstützt wird, um diese Kosten zu decken, darauf geben die gesetzlichen Regelungen unseres Erachtens derzeit keine Antwort.

      Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns”. https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

      Darüber hinaus informiert die Minijob-Zentrale zum Thema Arbeitsrecht und dem Umgang mit der Coronainfektion nur allgemein.

      Zu arbeitsrechtlichen Fragen informiert das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Guten Abend,

    ich bin Studentin und übe einen Minijob auf 450€-Basis monatlich aus. Durch die Pandemie nehme ich für die Dauer von Mai bis Juli einen weiteren Minijob auf, bei dem im Arbeitsvertrag das befristete Ende (31.07.20) festgelegt ist. Reicht diese Zeitangabe aus, um als „kurzfristiger“ Minijob zu gelten? Meldet der neue Arbeitgeber den Minijob als „kurzfristigen“ Job an, oder muss ich irgendwie aktiv werden?
    Ändert sich hierbei bei der Abrechnung meines bisherigen Minijobs etwas, oder kann dieser wie bisher weiterhin pauschal versteuert werden?

    Vielen Dank vorab,

    Sophie

    1. Hallo Sophie,

      betrachtet man allein den Zeitraum Ihrer Beschäftigung (3 Monate) liegt dem Grunde nach ein kurzfristiger Minijob vor. Die abschließende versicherungsrechtliche Beurteilung übernimmt jedoch Ihr Arbeitgeber, da hierbei unter Umständen auch Vorbeschäftigungszeiten beachtet werden müssen.

      Auch die entsprechenden Meldungen zur Sozialversicherung übernimmt Ihr Arbeitgeber für Sie. Hier müssen Sie nicht tätig werden.

      Handelt es sich tatsächlich um einen kurzfristigen Minijob, hat der Verdienst keine Auswirkungen auf Ihren 450-Euro-Minijob. Beide Einkommen werden nicht addiert. Ihr 450-Euro-Minijob kann dann weiterhin wie bisher mit 2 % pauschal versteuert werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Hallo,
    wie verhält es sich im folgenden Fall.
    Aushilfe ist auf 400 Euro angemeldet. Er hat 4 Überstunden auf seinem Zeitkonto, welche er im Februar mehr gearbeitet hat. Im Monat März hat der doppelt soviel gearbeitet wie sonst, die ausgezahlt werden sollen. Können die 4 Stunden aus dem Monat Februar mit ausgezahlt werden, auch wenn er die nicht im März gearbeitet hat. Er erfüllt ja nicht die Höchstgrenze der 450 Euro.

    MfG
    Christoph

    1. Hallo Christoph,

      liegt eine Vereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitregelung vor, darf der Minijobber grundsätzlich auch Mehr- oder Minusstunden ansammeln. Wichtig ist jedoch, das Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch hierbei die Verdienstgrenze von durchschnittliche 450 Euro pro Monat im Blick haben.

      Das Zeitguthaben und der verstetigte Verdienst dürfen zusammen durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten – auf ein gesamtes Jahr betrachtet 5.400 Euro. Ob die Überstunden dann beispielsweise in einem anderen Monat mit ausbezahlt werden oder der Beschäftigte sie abbummelt, entscheiden Arbeitgeber zusammen mit Ihrem Minijobber.

      Existiert keine Vereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitregelung, müssen die Arbeitsstunden für den Monat vergütet werden, in welchem sie erarbeitet wurden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Hallo,
    Ich bin normalerweise neben meinem Studium an ca. 60 Tagen/ Jahr in einer kurzfristigen Beschäftigung in einer Gastro. (Im Januar habe ich bereits 4 Tage gearbeitet, sonst noch keinen Tag dieses Jahr.) Diese hat coronabedingt geschlossen und ich habe nun ein Angebot, dass ich in einem Kinderheim, das aufgrund der Schulschließungen aufstockt aushelfen könnte. Diese Tätigkeit wäre beschränkt bis zum 31. August. Wenn ich diese Tätigkeit ausübe, wie werden dann die Tage, die ich dort arbeite auf das Jahresmaximum der “normalen” kurzfristigen Beschäftigung angerechnet?

    Vielen Dank schon mal im Voraus
    freundliche Grüße

  19. Hallo meine tochter arbeitet seit 3Jahren 450 euro und jetzt fragen sie ihr ob sie Vertretung machen kann wegen corono meine frage ist wie hoch kann sie verdienen die grenze Danke

    1. Hallo Hülya Yayla,

      übersteigt der Jahresverdienst Ihrer Tochter 5.400 Euro (12 x 450 Euro) bleibt der Minijob auch dann bestehen, wenn der höhere Verdienst gelegentlich und nicht vorhersehbar gezahlt wird. Die Höhe des Verdienstes spielt keine Rolle.

      Aufgrund der Corona-Krise kann der Verdienst in der Übergangszeit von März bis Oktober 2020 sogar 5 mal überschritten werden.

      Weiter Informationen dazu finden Sie in unserem Blog-Beitrag: https://t1p.de/Blogbeitrag-Mehrarbeit-wegen-Corona

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Guten Tag,

    ich bin gerade in 100% Kurzarbeit und habe vergangene Woche einen Job zur Überbrückung in einem Systemrelevanten Bereich als Kraftfahrer übernommen.

    Zu meiner Frage, fällt das vielleicht auch in den Bereich 450-Euro-Minijob oder ist das der Bereich Steuerklasse 6?

    Wenn ich das hier richtig verstanden habe, ist das ein Minijob und wird Pauschal mit 20% Lohnsteuer bzw. mit der Steuerklasse wie im Hauptjob versteuert.
    Bei Kurzarbeit NULL (=100% nicht beschäftigt) ist dann die Grenze 100% netto des Hauptjobs, ohne dass der Nebenverdienst auf das KUG angerechnet wird.

    Danke für die Hilfe

    1. Guten Tag,

      in der Sozialversicherung unterscheidet man zwischen einem 450- Euro-Minijob und einem kurzfristigen Minijob. Um welche Art von Minijob es sich handelt, ist im Wesentlichen von der Höhe Ihres monatlichen Verdienstes abhängig und davon, ob die Tätigkeit von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum befristet ist.

      Liegt beispielsweise ein kurzfristiger Minijob vor, hat der Arbeitgeber grundsätzlich die Wahl zwischen der Versteuerung nach Ihren individuellen Lohnsteuermerkmalen – z. B. Lohnsteuerklasse 6 – oder unter bestimmten Voraussetzungen der pauschalen Versteuerung mit 25 %. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage: http://t1p.de/MJZE-Steuerrecht-kurzfristig

      Ob und in welcher Höhe der Nebenverdienst auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird, dazu informiert Sie Ihre zuständige Agentur für Arbeit. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag “Kurzarbeitergeld: So profitieren Minijobber im systemrelevanten Bereich”: https://t1p.de/Blogbeitrag-Kurzarbeitergeld-Minijobber-im-systemrelevanten-Bereich

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  21. Guten Tag,

    ich bin gerade in 100% Kurzarbeit und habe vergangene Woche einen Job zur Überbrückung in einem Systemrelevanten Bereich als Kraftfahrer übernommen.

    Zu meiner Frage, fällt das vielleicht auch in den Bereich 450-Euro-Minijob oder ist das der Bereich Steuerklasse 6?

    Wenn ich das hier richtig verstanden habe, ist das ein Minijob und wird Pauschal mit 25% Lohnsteuer bzw. mit der Steuerklasse wie im Hauptjob versteuert.
    Bei Kurzarbeit NULL (=100% nicht beschäftigt) ist dann die Grenze 100% netto des Hauptjobs, ohne dass der Nebenverdienst auf das KUG angerechnet wird.

    Danke für die Hilfe

    1. Hallo und Guten Tag,

      es gibt zwei Arten von Minijobs. Zum einen den 450-Euro-Minijob und zum anderen den kurzfristigen Minijob. Wir gehen davon aus, dass Sie von Ihrem Arbeitgeber nicht als 450-Euro-Minijobber sondern als kurzfristiger Minijobber angemeldet wurden.

      Kurzfristige Minijobs werden meist nicht regelmäßig, sondern nur gelegentlich ausgeübt. Ein kurzfristiger Minijobber hat generell keine Verdienstbeschränkung. Wichtig ist weiterhin, dass Sie als kurzfristiger Minijobber im Laufe eines Kalenderjahres nicht mehr als drei Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage arbeiten dürfen. Aufgrund der Corona-Krise wurden die Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs von 3 auf 5 Monate bzw. von 70 auf 115 Arbeitstage angehoben. Diese Regelung gilt übergangsweise für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020.

      Vielleicht interessieren Sie sich auch für unsere Blog-Beiträge: Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte – das gilt jetzt bei kurzfristigen Minijobs oder Corona: Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs werden ausgeweitet.

      https://t1p.de/Blogbeitrag-Erntehelfer-Corona
      https://t1p.de/Blogbeitrag-Corona-Zeitgrenzen-kurzfristige-Minijobs
      https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-und-Steuern

      Ob Ihr Verdienst aus dem neuen Minijob auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird entscheidet nicht die Minijob-Zentrale. Hierzu berät Sie Ihre zuständige Agentur für Arbeit.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Hallo,

    wir haben einen kurzfristig Beschäftigten mit einem Jahresvertrag, der zum 31.03.20 endet (Pflegedienst). Ist es richtig, dass durch die vorübergehende Erhöhung der Vertrag des kurzfristigen Beschäftigten um 2 Monate verlängert werden kann? also 115 Arbeitstage innerhalb 14 Monaten?

    Vielen Dank.

    1. Guten Tag,

      verstehen wir Sie richtig: Sie hatten mit dem kurzfristigen Minijobber einen Rahmenarbeitsvertrag über die maximale Laufzeit von 12 Monaten geschlossen (zum Beispiel vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2020)?

      In diesem Fall ist eine erneute Beschäftigung im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs direkt im Anschluss bei Ihnen als Arbeitgeber nicht möglich. Erst nach einer Pause von mindestens zwei Monaten können Sie eine erneute Rahmenvereinbarung mit Ihrem Minijobber schließen, um ihn im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs zu beschäftigen. Die bereits im Jahr 2020 gearbeiteten Tage müssen dann beim neuen Vertrag – z. B. ab Juni 2020 – berücksichtigt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  23. Guten Tag,
    verstehe ich das richtig:
    wenn ich in der Hauptbeschäftigung auf Kurzarbeit bin, einen 450 €-Minijob habe (1. Minijob, der schon länger bestehend) und mir nun einen 2. “450 €-Minijob” suche, wird der Verdienst des 2. Minijobs sozialversicherungspflichtig und auf das Kurzarbeitergeld angerechnet (egal ob der 2. Minijob im systemrelevanten Bereich statfindet oder nicht).

    Suche ich mir aber neben meiner o.g. Hauptbeschäftigung und dem bestehenden “450 €-Minijob” einen kurzfristigen Minijob, ist dieser in jedem Fall nicht sozialversicherungspflichtig, ist aber zu versteuern und die Abgaben (Umlage 1, 2 etc). sind zu zahlen.
    Ist dieser kurzfristige Minijob in einem systemrelevanten Bereich, wird zudem der Verdienst nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet (vorausgesetzt, das normale Brutto-EK wird nicht überschritten…)
    Wäre dieser Kurzfristige Minijob nicht in einem systemrelevanten Bereich wird er auf das Kurzarbeitergeld angerechnet?

    Mit freundlichen Grüßen
    P.

    1. Hallo,

      das ist richtig – mit einer Einschränkung: Ob der Minijob auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird ist unter anderem davon abhängig, ob Sie in einem systemrelevanten Bereich arbeiten. Das gilt für den 450-Euro-Minijob genauso wie für den kurzfristigen Minijob. Beratung zur Anrechnung von Einkommen auf das Kurzarbeitergeld erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  24. Ausweitung der Überschreitungsgrenzen bei geringfügiger Beschäftigung
    Sachlage: geringfügig Beschäftigter mit schwankendem Einkommen, sodass im Jahresmittel unter 450 € agiert wird, jedoch auch Monate dabei sind, die überschritten werden.
    Wie sollen wir jetzt mit der Regelung ab 01.03. bis 31.10.20 umgehen, die ja auf das Zeitjahr abzielt?
    Können unsere Minijobber in systemrelevanten Berufen dann nicht mehr überschreiten weil sie ja öfter mal über 450 € gelegen haben, aber nicht über der Jahresgrenze?
    Ich bitte um eine kurze Erläuterung.

    Freundliche Grüße

    1. Hallo,

      die Ausweitung der Überschreitungsgrenzen gilt für das gelegentliche und unvorhersehbare Überschreiten. In diesem Rahmen ist es zulässig, das die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro überschritten wird.

      Handelt es sich um ein schwankenden Verdienst, gibt es keine Begrenzung wie oft die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten werden darf. Zu beachten ist hierbei, dass die Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro eingehalten wird. Diese gilt, wenn die Beschäftigung in 12 Monaten gegen einen Verdienst ausgeübt wird.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  25. Profitieren Studenten auch dann noch wenn die Uni online wieder losgeht? Oder müssen sie dann die 20 Stunden-Regelung einhalten? Konkret geht es um eine systemrelevante kurzfristige Beschäftigung mit 39 Stunden/Woche. Da die Uni aber derzeit nur online Vorlesungen ohne Anwesenheitspflicht anbietet wäre ein arbeiten möglich und für die Krise auch notwendig!

    1. Guten Tag,

      ob für Sie das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann (Beschäftigung in der Vorlesungszeit nur maximal 20 Stunden pro Woche), beurteilt Ihre zuständige Krankenkasse. Wir bitten Sie daher, Ihre Anfrage an Ihre Krankenkasse zu richten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  26. Eine Antwort von Anonymous wäre hervorragend. Das klärt die Lage dann eindeutig.
    Wann ist mit dieser Antwort zu rechnen, liebes Minijob-Zentrale-Team?

  27. Hallo,

    wie verhält sich das bei ausländischen kurzfristigen Beschäftigungen bei der 120 Tage Regelung, wird diese dann auch nach hinten verschoben?

    Vielen Dank im Voraus.

    Mfg

    1. Hallo Yvonne,

      haben wir Sie richtig verstanden: Sie sind Studentin und der kurzfristige Minijob wird nicht in Deutschland, sondern im Ausland ausgeübt? Wenn für Ihre Beschäftigung das deutsche Sozialversicherungsrecht gilt, profitieren auch Sie von der Ausweitung der Zeitgrenzen für kurzfristige Minijobs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  28. Guten Tag,

    Kurzarbeitergeld ist eine Leistung, die von der Agentur für Arbeit ausgezahlt wird. Bei Fragen zur Anrechnung Ihres Verdienstes aus dem Minijob auf das Kurzarbeitergeld bitten wir Sie, sich an Ihre zuständige Agentur für Arbeit zu wenden.

    Freundliche Grüße

    Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  29. Hallo, kann ein Selbständiger (Gesellschafter einer GbR) auch eine kurzfristige Tätigkeit aufnehmen? GbR hat im Moment null Einnahmen aber laufende Fixkosten.

    1. Hallo,

      ein kurzfristiger Minijobber hat generell keine Verdienstbeschränkung. Nur, wenn er über 450 Euro monatlich verdient, müssen Sie als sein Arbeitgeber prüfen, ob er berufsmäßig arbeitet. Denn: Wer berufsmäßig arbeitet, darf nicht kurzfristig beschäftigt werden und hat damit keinen Minijob.

      Berufsmäßigkeit heißt: Die Beschäftigung ist für Ihre Aushilfe nicht von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung, sondern sie sichert damit ihren Lebensunterhalt.

      Übt Ihr Minijobber seine kurzfristige Beschäftigung neben einer selbstständigen Tätigkeit aus, ist diese grundsätzlich nicht berufsmäßig.

      Die Frage ist also, ob die kurzfristige Beschäftigung zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes dienen soll?

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    1. Hallo,

      in einem versicherungsfreien kurzfristigen Minijob, fallen keine Pauschalbeiträge zur Kranken- oder Rentenversicherung an. Im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs, gibt es keine Verdienstgrenze. Somit darf auch die Grenze von 450 Euro überschritten werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang jedoch, dass die Berufsmäßigkeit für kurzfristige Minijobs weiterhin zu prüfen ist: https://t1p.de/MJZE-Pruefung-Berufsmaessigkeit

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  30. Es ist schon ein wenig verwirrend, wenn sie von einem kurzfristen Minijob reden. Der Minijob ist Personengruppe 109 und die kurzfristige Beschäftigung ist Personengruppe 110. Umgangssprachlich reden wir von Minijob 109 der pauschal verbeitragt wird u. von Kurzf.Beschäftigung 110 der sv-frei ist. Es verwirrt!?

    1. Da verwirrt nichts:
      geringfügiger Minijob (Entgeltgrenzen)
      kurzfristiger Minijob (Zeitgrenzen)

      Beides Minijobs. Wird ja auch beides bei der Minijob-Zentrale angemeldet ;)

    2. Hallo,

      es gibt zwei Arten von Minijobs. Zum einen den 450-Euro-Minijob und zum anderen den kurzfristigen Minijob.

      450-Euro-Minijobs sind geringfügig entlohnte Beschäftigungen. Sie werden meist regelmäßig ausgeübt und es kommt dabei auf die wöchentliche Arbeitszeit und die monatlichen Einsätze nicht an. Wichtig ist, dass Minijobber regelmäßig nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen dürfen.

      Kurzfristige Minijobs heißen auch kurzfristige Beschäftigungen. Sie werden meist nicht regelmäßig, sondern nur gelegentlich ausgeübt. Ein kurzfristiger Minijobber hat generell keine Verdienstbeschränkung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Das bedeutet dann, dass ein kurzfristiger Minijob (PG 110) soviel dazu verdienen kann wie er will, auch wenn er die kurzfristige Beschäftigung jetzt erst beginnt und sich dabei aktuell in Kurzarbeit befindet?

        Vielen Dank im Voraus.

        1. Guten Tag,

          grundsätzlich ja. Bei einem kurzfristigen Minijob gibt es keine Verdienstgrenze von Seiten der Sozialversicherung. Soll das Einkommen pauschal versteuert werden, sind zwar bestimmte Grenzen zu beachten. Bei einer Versteuerung anhand Ihrer Lohnsteuermerkmale gelten diese jedoch nicht. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: http://t1p.de/MJZE-Steuerrecht-kurzfristig

          Üben Sie den Minijob in einem systemrelevanten Bereich auf, wird der Verdienst nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der aus der Hauptbeschäftigung noch gezahlte Verdienst zusammen mit dem Kurzarbeitergeld und dem Verdienst aus dem Minijob das normale Bruttoeinkommen nicht übersteigt. Anderenfalls wird der Verdienst aus dem Minijob auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag “Kurzarbeitergeld: So profitieren Minijobber im systemrelevanten Bereich”: https://t1p.de/Blogbeitrag-Kurzarbeitergeld-Minijobber-im-systemrelevanten-Bereich

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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