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Wertschätzung in der Corona-Krise: Auch Minijobber können steuerfreie Bonuszahlungen erhalten

Bis Ende des Jahres können Arbeitgeber ihren Beschäftigten steuerfreie Bonuszahlungen gewähren. Diese Zahlungen bleiben dann ebenfalls beitragsfrei in der Sozialversicherung. Damit würdigt die Bundesregierung besondere Leistungen von Beschäftigten in der Corona-Krise. Auch Minijobber profitieren hiervon. Was genau zu beachten ist und wie hoch diese Sonderzahlungen bei Minijobbern sein dürfen, erklären wir in diesem Beitrag.

Bonuszahlung zum ohnehin vereinbarten Verdienst

Arbeitgeber können ihren Minijobbern zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 Bonuszahlungen bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Bonuszahlung zusätzlich zum Verdienst gezahlt wird und nicht etwa zum Ausbezahlen von Überstunden genutzt wird. Die steuerfreien Sonderzahlungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.

Hinweis: Die steuerfreien Leistungen müssen vom Arbeitgeber in den Entgeltunterlagen dokumentiert werden, damit sie später bei Betriebsprüfungen auch nachvollzogen werden können.

Steuerfreie Bonuszahlungen ohne Auswirkungen auf die Verdienstgrenze im Minijob

Bei einem 450-Euro-Minijob können Minijobber regelmäßig monatlich bis zu 450 Euro verdienen – also 5.400 Euro im Jahr. Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein Minijob, sondern ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vor. Die steuerfreie zusätzliche Sonderzahlung zählt nicht zum regelmäßigen Verdienst des Minijobbers und führt somit nicht zum Überschreiten der zulässigen Entgeltgrenze und beeinflusst den 450-Euro-Minijob nicht.

Beispiel:
Ein Minijobber erhält einen monatlichen Verdienst von 450 Euro. Als Anerkennung für seine besondere Leistung in der Corona Krise zahlt ihm der Arbeitgeber im Mai 2020 zusätzlich zum vereinbarten Verdienst eine Sonderzahlung in Höhe von 500 Euro aus.
Die Beschäftigung bleibt weiterhin ein 450-Euro-Minijob, da es sich bei der Sonderzahlung um eine steuerfreie und sozialversicherungsfreie Leistung handelt.

Auch Minijobber in Privathaushalten können steuerfreie Bonuszahlung erhalten

Auch Minijobber in Privathaushalten können von ihren Arbeitgebern Sonderzahlungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei erhalten. Sachleistungen, die der Privathaushalt der Haushaltshilfe zukommen lässt, zählen losgelöst von der steuerfreien Bonuszahlung hingegen niemals zum Arbeitsentgelt. Sie sind somit immer möglich und bleiben unabhängig von Zeitraum und Wert der Sachleistung stets unberücksichtigt.

Die Steuerfreiheit für Bonuszahlungen gilt je Arbeitgeber

Ein Beschäftigter mit mehreren Beschäftigungen, kann von jedem seiner Arbeitgeber eine Bonuszahlung von jeweils bis zu 1.500 Euro über dem vereinbarten Verdienst steuerfrei erhalten. Hat ein Minijobber z. B. noch eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, kann er sowohl im Minijob, als auch in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung eine steuerfreie Sonderzahlung von bis zu 1.500 Euro erhalten.

35 Kommentare zu “Wertschätzung in der Corona-Krise: Auch Minijobber können steuerfreie Bonuszahlungen erhalten”

  1. Hallo Dominik,

    unsere familienversicherte Angestellte hat in der Fachabteilung der Barmer die Aussage bekommen, dass sie sich selbst versichern müsse sobald die Einkommensgrenze von 5400,- € überschritten wird. Ich habe mich dann selbst auch noch durch das Netz gelesen und habe es eigentlich anders verstanden. Daraufhin habe ich noch einmal bei der Barmer nachgehakt und bekam die Antwort, dass sie in der Familienversicherung bleiben würde….also eine Krankenkasse, zwei Antworten! Habe jetzt eine schriftliche Klärung veranlasst.

    Viele Grüße,
    Petra

  2. Ich bin Kursleiterin und konnte meinen Job nicht ausüben weil die Kurse nicht stattfinden durften. Ich bin als Minijobberin angestellt und habe aber noch zusätzlich eine sozialversicherungspflichtige Anstellung. Ich war ausserdem ab dem 13.3. arbeitsunfähig aufgrund einer Influenza.
    Wie sieht das hier aus? Ich habe mein Entgelt anteilmässig bis zum 13.3. erhalten. Darüber hinaus fehlt mit das Entgelt als Kursleiterin. Steht mir in irgendeinerweise Entgelt zu? Danke für ihre Antwort

    1. Hallo Anja,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.

      Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) für 6 Wochen weiterzahlen. Voraussetzung hierfür ist, das Sie bereits 4 Wochen bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt waren. Sie haben dann Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.

      Darüber hinaus erreichen uns momentan viele Anfragen zur Frage, wie Arbeitgeber und ihre Minijobber abgesichert sind, wenn der Arbeitgeber die Tätigkeit untersagt bzw. der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht ausüben kann und eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz nicht gegeben ist. Wir haben dies zum Anlass genommen, eine aktuelle Anmerkung zu unserem Blogbeitrag „Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns“ zu geben. Die Anmerkung finden Sie am Ende des Blog-Beitrags: https://t1p.de/Blogbeitrag-Coronavirus

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      1. Auch wenn ich nicht arbeiten konnte, weil die Kurse aufgrund von Corona nicht stattfinden konnten, erhalte ich aufgrund meiner AU Lohnfortzahlung in meinem Mini-Job? Mein Verein hat nämlich bisher noch nichts für die AU im März gezahlt.

        1. Hallo Anja,

          grundsätzlich ja.

          Auch als Minijobber haben Sie Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Wir gehen davon aus, dass Sie vor Ihrer Erkrankung bereits mindestens 4 Wochen bei Ihrem Minijob-Arbeitgeber beschäftigt waren.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Angenommen, der Mitarbeiter bekommen 450 Euro/mtl. Mini-Job (12 Monate) und dann noch 10 Monate im Jahr 44 Euro Sachgutschein (auch freiwillige Leistung).
    Darf er jetzt noch zusätzlich 1500 Euro bekommen oder müssen die Sachgutscheine rausgerechnet werden, also nur 1500-10*44 = 1060 Euro Sonderprämie?
    Die Gutscheine werden in dem Modus seit einigen Jahren schon gegeben.

    1. Hallo Markus,

      das Bundesministerium für Finanzen äußert sich hierzu wie folgt:

      „Andere Steuerbefreiungen, Bewertungsvergünstigungen oder Pauschalbesteuerungsmöglichkeiten (wie z. B. § 3 Nummer 34a, § 8 Absatz 2 Satz 11, § 8 Absatz 3 Satz 2 EStG) bleiben hiervon unberührt und können neben der hier aufgeführten Steuerfreiheit nach § 3 Nummer 11 EStG in Anspruch genommen werden.“

      Somit sind auch steuerfreie Sachbezüge, wenn sie 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen, zusätzlich zur Bonuszahlung aufgrund der Corona-Pandemie möglich. Sie müssen nicht vom Betrag der 1.500 Euro abgezogen werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Hallo, wie verhält es sich, wenn jemand neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit einen 450 €-Job hat und in seiner hauptberuflichen Tätigkeit bereits die Corona-Sonderzahlung erhält? Kann ich diesem Mitarbeiter in seinem Minijob die Corona-Sonderzahlung ebenfalls geben?

        1. Die Steuerfreiheit für Bonuszahlungen gilt je Arbeitgeber

          Ein Beschäftigter mit mehreren Beschäftigungen, kann von jedem seiner Arbeitgeber eine Bonuszahlung von jeweils bis zu 1.500 Euro über dem vereinbarten Verdienst steuerfrei erhalten. Hat ein Minijobber z. B. noch eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, kann er sowohl im Minijob, als auch in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung eine steuerfreie Sonderzahlung von bis zu 1.500 Euro erhalten.

          Dies steht auf dieser Seite weiter oben – Somit kann er 2x bis zu 1.500 Euro als Bonuszahlung erhalten

  5. Gilt die Bonuszahlung auch für Gutscheinkarten , die wir benutzen, mit denen in bestimmten Geschäften oder Tankstellen eingekauft werden kann?

    1. Hallo RB,

      laut Aussage des Bundesministeriums der Finanzen sollen Sonderzahlungen für Beschäftigte in der Corona-Krise bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei sein.

      Dies kann Sonderzahlungen oder Sachleistungen, die den Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 vom Arbeitgeber gewährt werden, betreffen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    1. Weil eine Wertschützung (siehe Überschrift) für eine besondere Leistung keine Zuwendung bei Hilfsbedürftigkeit (§ 3 Nr. 11 EStG) ist.

      1. „Nach einem Erlass des BMF können Arbeitgeber ihren Beschäftigten aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu 1.500 EUR steuerfrei auszahlen.
        Voraussetzungen für die Steuerfreiheit

        Die Gewährung soll in Form von Barzuschüssen und Sachbezügen möglich sein. Die Steuerfreiheit soll sich aus § 3 Nr. 11 EStG ergeben, der bereits bisher unter weiteren Voraussetzungen Beihilfen und Unterstützungen steuerfrei stellt.

        Zu den Bedingungen gehört normalerweise, dass die Unterstützungen von einer unabhängigen Einheit oder in Abstimmung mit dem Betriebsrat oder sonstigen Arbeitnehmer­vertretern gewährt werden. Nach dem Erlass brauchen diese Voraussetzungen (R 3.11 Abs. 2 LStR) Satz 2 Nr. 1 bis 3 LStR) aktuell nicht vorzuliegen. Aufgrund der gesamt­gesellschaftlichen Betroffenheit durch die Corona-Krise kann zudem allgemein unterstellt werden, dass ein die Beihilfe und Unterstützung rechtfertigender Anlass (sonst z.B. Krankheits- oder Unglücksfälle, vgl. R 3.11 Absatz 2 Satz 1 LStR) vorliegt.“

        Mehr Rechtssicherheit als durch eim BMF-Schreiben, an das die Finanzämter zwingend gebunden sind, ist wohl kaum drin.

  6. Wenn mein Mini-Jöbbler normalerweise nur 300 Euro/Monat verdient, darf er dann auch 1500 Euro Sonderbonuszahlung erhalten oder müssen erst die „450 Euro“ aufgefüllt sein?

    1. Hallo Susanne,

      eine der Voraussetzungen für die Steuerfreiheit ist, dass der Bonus zusätzlich zum regulären Lohn gezahlt wird. Er darf beispielsweise nicht zur Abgeltung von Überstunden genutzt werden und den Lohn damit ersetzen. Eine Mindesthöhe des Lohnes ist jedoch nicht festgeschrieben.

      Sind Sie nicht sicher, ob die geplante Zahlung steuerfrei zu behandeln ist, fragen Sie am besten an Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo, ich bin etwas verwundert, dass die Minijobzentrale zu steuerrechtlichen Themen Stellung bezieht. M.E. muss doch erst mal belastbar geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen die Steuerfreiheit gilt. Der Verweis auf § 3 Nr. 11 EStG lässt Übles ahnen. Getreu nach dem Motto gut gemeint (Bonus/Anerkennung für Einsatz in Corona-Zeiten) aber schlecht gemacht (Verweis § 3 Nr. 11 EStG: Beihilfen und Unterstützungen in Notlagen). Und sollte ein Lohnsteuer-Außenprüfer eine Steuerfreiheit nicht anerkenne, so wäre auch die Minijobbetrachtung dahin.

    1. Hallo Squasher,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahrens zur Sozialversicherung für Minijobs. Unsere Kernkompetenz liegt somit im Bereich des Sozialversicherungsrechts.

      Unsere Auskünfte zur Möglichkeit von steuerfreien Bonuszahlungen beschränken sich nur darauf, über die gesetzliche Neuregelung zu informieren. Federführend bei der Klärung von steuerrechtlichen Fragen bleibt das Ministerium für Finanzen. Bei individuellen Fragen zur Steuerpflicht oder -freiheit einer Zahlung informiert Sie daher Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Die Einkommensgrenze für die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung liegt für Minijobber 2020 bei 455 Euro im Monat. Sofern nun Sonderzahlungen bis zu 1.500 EUR gewährt werden wird diese Grenze überschritten. Muss sich der Betroffene dann selbst versichern, oder gibt es für die Familienversicherung ebenfalls eine „Corona“ Sonderregelung?

    1. Hallo Dominik,

      in welchem Umfang steuer- und sozialversicherungsfreie Bonuszahlungen Auswirkungen auf die Familienversicherung haben bitten wir Sie, bei Ihrer zuständigen Krankenkasse zu erfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Kann der Arbeitgeber den steuerfreien Betrag in monatlichen Zahlungen (insg. 1.500,– €) aufteilen, oder muss/darf der Zuschuss nur als einmalige Zahlung erfolgen?

    1. Hallo Marion,

      das Bundesministerium für Finanzen stellt die Steuerfreiheit von Sonderzahlungen für Beschäftigte in der Corona-Krise bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 in Aussicht. Dies kann Sonderzahlungen oder Sachleistungen, die den Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 vom Arbeitgeber gewährt werden. Demnach sind auch Teilzahlungen im genannten Zeitraum möglich.

      Ob die geplante Zahlung grundsätzlich die Bedingungen für die Steuerfreiheit erfüllt, dazu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Wenn ich als besonders langjährig Versicherte nach 45 Jahren in Rente gehe und nebenbei einen 450,00 €-Job in einem Steuerbüro habe, kann der Arbeitgeber trotzdem diese Bonuszahlung vornehmen, ohne das sie sich negativ auf die Rentenzahlung auswirkt?

    1. Hallo Ursula,

      die Möglichkeit der steuerfreien Bonuszahlungen ist nicht an bestimmte Berufsgruppen oder Tätigkeiten gebunden. Steuerfreie Zahlungen dürfen auch Arbeitgeber im Minijob leisten.

      Erfüllt die Zahlung den Umstand der Steuerfreiheit, kann Sie zusätzlich zum laufenden Verdienst gewährt werden und gefährdet den Minijob nicht. Steuerfreie Einnahmen bleiben bei der Prüfung der Einhaltung der Verdienstgrenze im Minijob grundsätzlich unberücksichtigt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo, ich bin in einem Gasthaus auf 25 Stunden/Monat angestellt. Seit 1.3. bekomme ich keinen Lohn mehr überwiesen. Vorläufig drei Monate lang nicht. Bin aber weiterhin gemeldet. Wohin kann ich mich zwecks Unterstützung wenden. Bei meinem zweiten Minijob (eur 100 im Monat) bekomme ich weiterhin den Lohn.
    mfg, Daniela

    1. Hallo Daniela,

      grundsätzlich ist der Arbeitgeber weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer arbeitsfähig und arbeitsbereit ist, auch wenn die Arbeitsleistung vom Arbeitgeber nicht abgerufen wird. Ob es eine staatliche Unterstützung geben wird, ist uns nicht bekannt.

      In unserem Blog-Beitrag „Coronavirus und Minijob – Ihre Fragen an uns “ haben wir Informationen zu diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt unter -Anmerkung- erläutert.

      Wir empfehlen Ihnen sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

      Ob Sie gegebenenfalls Anspruch auf Unterstützungen wie Wohngeld, Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung haben, können Sie nur bei den zuständigen Stellen direkt anfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    1. Guten Tag,

      pauschal können wir Ihre Frage leider nicht beantworten. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Ihrem zuständigen Arbeitsamt, Jobcenter oder ggf. auch Sozialamt zu melden und dort um Unterstützung zu bitten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Was muss in den Lohnunterlagen für diese steuerfreie Bonuszahlung als Nachweis hinterlegt werden ? Muss zwingend ein Grund für die Zahlung angegeben werden? Diese Zahlung ist ja für ALLE Berufsgruppen, nicht nur für Pflege und Supermarkt ! Danke.

    1. Hallo Tina,

      die steuerfreien Leistungen müssen vom Arbeitgeber in den Entgeltunterlagen dokumentiert werden, damit sie später bei Betriebsprüfungen auch nachvollzogen werden können.

      Eine spezielle Anforderung der Form gibt es nicht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Sozialschutz-Paket (Corona-Krise) Erleichterter Zugang zu sozialer Sicherung
    Erfahrungsbericht Hamburg
    Nach dieser seit März bestehenden neuen Übergangsgesetze von BASFI sollen alle Anträge auf SGB2 als auch SGB12 [ Gleichschaltung der Ausführung um Benachteiligung zu vermeiden ] Menschen mit Jobverlust, also auch zuverdienende Altersrenter die im SGBXII zu verorten sind, einen vereinfachten Antrag für die Übernahme der Brutto Mietkosten [ inkl. Heizkosten ] stellen, und dieser solle ohne weitere Prüfung von Einkommen und sonstigen persönlichen Angaben wie Vermögen usw. , von den Fachämtern / Sozialämtern so akzepiert werden.
    Die Praxis sieht nach meiner Erfahrung etwas anders aus. Die Verordnung gibt es seit Mitte März und wurde auch mit Drucksache Nr. 148/20 dd. 26.3. veröffentlicht.
    Auf Anfrage am 6. April erhielt ich vom zuständigen Fachamt ein Antrag auf Sozialleistungen mit der Anforderung von etwa 12 persönlichen schriftlichen Belegen zwecks Prüfung für eine Leistungsgewährung. Meine e-email mit entsprechenden Hinweisen wurde nicht beantwortet. Nachdem ich den Antrag abgegeben hatte erhielt ich wiederum die Aufforderung für Nachweise früherrer Lohnabrechnungen, Kontoauszüge, Renteneinkünfte usw. . Meine telefonische Rückfrage ergab nur Unkenntnis der Sachbearber/in. Daraufhin habe ich [ ehemaliger Erwerbslosenberater SGB 2+3 ] dann bei den vorgesetzen Stellen angerufen. Leider mußte ich auch hier erneut Unkenntnis der Sachlage in den behördlichen Abteilungen feststellen. Daraufhin habe ich dann emails mit der Verordung, die immerhin auch vom Mieterverein und von Verdi veröffentlicht wurden, an die Sekretariatsbüros der Leitung versendet-bisher ohne jedwede Reaktion. Ich frage mich nun wirklich ob man immer erst eine KLAGE anstreben muß. Denn geklagt habe ich auch gegen die KV/PV nach mehrmaliger Ablehnung für eine höhere Pflegestufe für meine im Rollstuhl sitzende und erblindete Mutter. Alle Anträge wurden über Jahre abgelehnt. Erst ein privat beauftragtes Gutachten hatte erfolg. So wurde binnen 8 Tagen vom „grünen Tisch “ alles bewilligt, ohne weitere Besuche vom MDK. Inzwischen sind mir die Haare ausgefallen. Es ist doch wirklich alles zum Haare ausreißen mit den Behörden. Zum —K–zen.

    https://www.hamburg.de/contentblob/13771696/b37e74ed1d8958a48643b540f3f89456/data/merkblatt-sozialschutzpaket.pdf

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