Neu auf YouTube: Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Wie viel darf man bei einem Minijob verdienen? Hat man bei einem Minijob Anspruch auf Urlaub und gilt eigentlich der Mindestlohn? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auch auf YouTube.

Gruppenfoto Reihe

Neu bei YouTube: Wir beantworten Ihre Fragen

In unserer neuen Reihe „Minijob? Wir antworten!“ haben wir häufig an uns gestellte Fragen zusammengefasst. In kurzen und informativen Videos geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Minijob-Zentrale Auskunft über gewerbliche Minijobs. Schauen Sie einfach mal rein!

Die Videos im Einzelnen: Weiterlesen

Neue Broschüre: Wie können Minijobber ihre Rente verbessern?

450-Euro-Minijobber sind versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Auch Minijobber haben damit einen Anspruch auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung.

Unsere neu aufgelegte Broschüre „Mit Minijobs die Rente sichern“ informiert darüber

  • welche Vorteile sich aus der Rentenversicherungspflicht für die Minijobber ergeben,
  • was Arbeitgeber beachten müssen und
  • welche Besonderheiten es für bestimmte Personengruppen gibt.

Ganz aktuell werden die Neuerungen erörtert, die sich durch das neue Flexirentengesetz für Altersrentner ergeben, die nebenbei einen Minijob ausüben.

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Minijobs 2017: Das ändert sich im neuen Jahr

Der gesetzliche Mindestlohn steigt, das neue Flexirentengesetz gilt und auch die Umlagen ändern sich. Zum 1. Januar 2017 treten neue Regeln für Minijobber und Arbeitgeber ein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen zum Jahreswechsel zusammen:

1) Mindestlohn steigt: Arbeitszeit für Minijobber verringert sich

2) Neuer Umlagesatz für das Insolvenzgeld

3) Umlagesatz für Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit sinkt

4) Automatische Umrechnung von Dauer-Beitragsnachweisen

5) Beitragsfälligkeiten 2017

6) Neues Flexirentengesetz

7) sv.net – Neue Software verfügbar

8) Ermittlung der Beitragshöhe: Vereinfachungsregelung gilt jetzt für alle Arbeitgeber

silvester16

Minijobs: Das ändert sich im Jahr 2017

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Wie sich das neue Flexirentengesetz auf Minijobs auswirkt

Mit dem neuen Flexirentengesetz können auch Altersvollrentner mit einem Minijob in die Rentenversicherung zahlen, um die Höhe ihrer Rente zu steigern. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Neuerungen der Flexirente für Altersvollrentner, die nebenher einen Minijob ausüben.

Was gilt für Altersvollrentner VOR Erreichen der Regelaltersgrenze, die ab 1.1.17 einen Minijob ausüben?

Ein älteres Ehepar sitzt vor dem Laptop

Mehr Geld für Rentner dank Flexirente und Minijob.

Nimmt ein Altersvollrentner vor Erreichen seiner Regelaltersgrenze ab 1. Januar 2017 einen 450-Euro-Minijob auf, ist er nach dem neuen Flexirentengesetz rentenversicherungspflichtig.

Die Rentenversicherungspflicht besteht bis zum Ablauf des Monats, in dem der Altersvollrentner seine Regelaltersgrenze erreicht hat. Er kann jedoch auch schon vorher die Möglichkeit nutzen, sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Losgelöst davon, wie sich der Altersvollrentner entscheidet, zahlt der Arbeitgeber immer den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung von 15 % (5 % bei Minijobs in Privathaushalten).

Neu: Selbst, wenn nur der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung gezahlt wird, wirkt sich dieser ab 1. Januar 2017 bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze rentensteigernd aus.

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Wie Arbeitgeber für die Rente ihrer Minijobber sorgen

Unabhängig davon, ob im 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht besteht oder nicht – die Arbeitgeber sorgen mit ihren Beitragszahlungen auch immer für die spätere Rente der Minijobber. Mit Zahlung der Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung wird einerseits die spätere Rente erhöht. Außerdem wird die Dauer des Minijobs auch anteilig zur Sicherung von Mindestversicherungszeiten angerechnet.

Was zahlen die Arbeitgeber für die Rente ein?

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Anders als bei einer Vollzeitstelle – bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag jeweils zur Hälfte teilen – zahlt der Minijob-Arbeitgeber einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz als Pauschalbeitrag. Dieser ist bei Minijobs im gewerblichen Bereich und bei Minijobs in Privathaushalten unterschiedlich hoch.

  •  Im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber einen pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts.
  • Bei Minijobs in Privathaushalten liegt der pauschale Rentenversicherungsbeitrag bei 5 % des Arbeitsentgelts.

Durch eine mögliche Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht entfällt nur die Zahlung des Arbeitnehmeranteils am Rentenbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin den Pauschalbeitrag von 5 bzw. 15 %. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben.

Wie profitieren Minijobber vom vollen Schutz in der Rentenversicherung?

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Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

 

Welche Ansprüche die Minijobber mit einem relativ kleinen Eigenanteil in der Rentenversicherung erzielen können, erklären wir in unserer Rubrik „Nachgefragt!“.

Nachgefragt! von Sabrina aus Speyer:

Nächste Woche werde ich als Kassiererin einen 450-Euro-Minijob anfangen. Jetzt hat mich mein zukünftiger Arbeitgeber gefragt, ob ich Beiträge zur Rentenversicherung bezahlen will. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob mir das was bringt?

Beantwortet! von Susan aus dem Service-Center:

Hallo Sabrina,Susan

als Minijobberin sind Sie grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Im gewerblichen Bereich haben Sie mit einem kleinen Eigenanteil von derzeit 3,7 Prozent somit Anspruch auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung.

Mit Ihren Beiträgen zur Rentenversicherung ist jeder Beschäftigungsmonat auch ein Wartezeitmonat für Ihr Rentenkonto. Die Wartezeitmonate sind wichtig, wenn Sie zum Beispiel mal eine Rehabilitationsmaßnahme der Rentenversicherung benötigen oder vor dem Regelaltersrentenbeginn vorzeitig in Rente gehen möchten. Außerdem können Sie selbst und auch Ihr Ehepartner die staatliche Förderung für Ihre private Altersvorsorge nutzen, beispielsweise die Riester-Rente.

Die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung informieren umfassend über Auswirkungen der Rentenversicherungspflicht unter Berücksichtigung aller persönlichen Umstände. Wir empfehlen Ihnen zur Klärung der Frage, welche konkreten Auswirkungen die Rentenversicherungspflicht in einem Minijob für Sie haben, eine individuelle Beratung bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger.

Deutsche Rentenversicherung

Falls Sie diese Vorteile nicht nutzen wollen, können Sie bei Ihrem Arbeitgeber die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragen. Sie zahlen dann keinen Eigenanteil in Höhe von 3,7 Prozent und erhalten Ihren Verdienst ohne Abzüge.

Viel Spaß in Ihrem neuen Job!

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

Für Sie da – Beratung rund um Minijobs

 

Für alle Fragen rund um das Thema Minijobs bieten wir mit unserem Service-Center ein umfassendes Beratungsangebot an. Sowohl telefonisch als auch schriftlich informieren wir Arbeitgeber und Minijobber über alles Wissenwerte rund um geringfügige Beschäftigungen im gewerblichen Bereich und Minijobs in Privathaushalten.

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Das Service-Center der Minijob-Zentrale ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 17 Uhr wie folgt zu erreichen:

  • Tel.: (03 55) 29 02 – 7 07 99
  • Fax: (02 01) 3 84 – 97 97 97
  • Online-Kontaktformular
  • E-Mail: minijob@minijob-zentrale.de

 

Neben der Minijob-Zentrale als Einzugs- und Beratungsstelle für Minijobs halten auch andere Einrichtungen Informationen bereit, die hilfreich sein können (von A bis Z): Weiterlesen

Minijob-Zentrale prüft Meldungen zur Sozialversicherung und informiert die Arbeitgeber

Die Minijob-Zentrale prüft jährlich die Vollständigkeit der erforderlichen Meldungen zur Sozialversicherung für das Vorjahr. Im Monat Mai schreiben wir die Arbeitgeber an und informieren, ob eine Meldung fehlt. Der Arbeitgeber kann diese dann problemlos nachreichen.

JahresmeldungenDie Meldungen zur Sozialversicherung sind für die Arbeitnehmer besonders wichtig, da daraus beispielsweise Rentenansprüche erworben werden können. Arbeitgeber sind daher verpflichtet, für jeden Beschäftigten die Meldungen zu den gesetzlich festgelegten Terminen zu übermitteln.

Für die Arbeitnehmer sind insbesondere folgende Meldungen zu erstatten:

Jahresmeldung

Der Arbeitgeber hat für jeden über den 31. Dezember eines Jahres hinaus beschäftigten Minijobber eine Jahresmeldung mit der ersten folgenden Entgeltabrechnung, spätestens bis zum 15. Februar des Folgejahres, zu übermitteln. Mit der Jahresmeldung wird u.a. das rentenversicherungspflichtige Arbeitsentgelt des Vorjahres mitgeteilt.

Abmeldung

Wurde der Minijob bereits vor dem Jahreswechsel beendet, hat der Arbeitgeber den Minijobber bei der Minijob-Zentrale abzumelden. Die Abmeldung ist mit der nächsten Entgeltabrechnung, spätestens jedoch innerhalb von sechs Wochen nach dem Beschäftigungsende, zu erstatten.

Mit der Abmeldung teilt der Arbeitgeber das Ende der Beschäftigung, die Höhe des im Kalenderjahr der Abmeldung erzielten rentenversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts und den Grund der Abgabe mit.

 

Welche Meldungen es für 450-Euro-Minijobber sonst gibt, lesen Sie hier.

Wenn Sie wissen wollen, wie eine Meldung richtig ausgefüllt wird, schauen Sie hier.