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2021: Mindestlohn steigt auch im Minijob stufenweise

Im kommenden Jahr steigt der gesetzliche Mindestlohn erneut. Von derzeit 9,35 Euro wird er zum 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro erhöht. Insgesamt steigt der Mindestlohn bis zum 1. Juli 2022 in einem 4-Stufen-Modell bis auf 10,45 Euro. Davon profitieren auch Minijobber. Was für Arbeitgeber und Minijobber wichtig ist, erklären wir in diesem Beitrag.

Haben Minijobber Anspruch auf monatliche Lohnabrechnungen? (Nachgefragt #38)

Frau Müller betreibt einen kleinen Bio-Laden. Sie verkauft Obst und Gemüse und beschäftigt unregelmäßig bis zu sechs Minijobber. Sie zahlt pünktlich den Lohn an ihre Minijobber und die Abgaben an die Minijob-Zentrale. Frau Müller war bislang der Meinung, das sei ausreichend. Lohnabrechnungen hat sie bis dato nicht ausgestellt. Nun verlangt eine neue Minijobberin die Aushändigung einer monatlichen Lohnabrechnung. Frau Müller möchte wissen, ob sie Lohnabrechnungen für ihre 450-Euro-Minijobber erstellen

Neuer Erklärfilm stellt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See vor

Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See bietet als Ausgleichskasse den Arbeitgebern einen umfassenden Schutz – das gilt auch für Minijob-Arbeitgeber. Aber: Welche Leistungen bietet die Arbeitgeberversicherung genau an? Und wie funktioniert die Erstattung der Lohnfortzahlung? Diese und weitere Fragen erläutert die Arbeitgeberversicherung anschaulich in einem neuen Erklärfilm.

Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

An vielen gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ruht in Deutschland in der Regel die Arbeit. Das gilt natürlich auch für Minijobs. Aber was passiert mit der ausgefallenen Arbeitszeit? Müssen Arbeitgeber diese bezahlen? Was gilt, wenn Minijobber in Branchen arbeiten, in denen die Arbeit an Feiertagen nicht stillstehen kann? Wir zeigen, welche Regelungen für Minijobber gelten.

Arbeit auf Abruf – Worauf Minijob-Arbeitgeber seit 2019 achten müssen!

Was sind die neuen Regeln bei Arbeit auf Abruf? Wenn Arbeitgeber und Minijobber eine Vereinbarung für „Arbeit auf Abruf“ geschlossen haben, müssen gesetzlich festgelegte Vorgaben zur Dauer der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit beachtet werden.

Wird die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt, gilt zum Schutz der Arbeitnehmer eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche als vereinbart. Diese Regelung ist nicht neu. Die Grenze wurde aber zum 1. Januar 2019 durch den Gesetzgeber angehoben. Sie lag zuvor bei 10 Stunden.