Wenn der Inhaber eines Betriebes wechselt: Was passiert mit Arbeitsverträgen der Minijobber?

Wenn der Inhaber eines Betriebes wechselt: Was passiert mit Arbeitsverträgen der Minijobber?

In vielen Betrieben stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Inhaber wechselt. Zahnarzt Stefan hat die Praxis seines Onkels gekauft und möchte nun wissen, ob er mit den dort angestellten Minijobbern einen neuen Vertrag schließen muss oder ob die bereits geschlossenen Verträge weiterhin bestehen.

Weiterlesen
Eine junge Kellnerin bei der Arbeit

Schaden während der Arbeitszeit: Wann haftet der Minijobber? (Nachgefragt #35)

Die Haftung bei Schäden ist auch im Minijob immer wieder ein Thema. Arbeitgeber Manfred betreibt ein Ausflugslokal mit Biergarten. In den Sommermonaten beschäftigt er viele Minijobber im Servicebereich. Er möchte nun wissen, was passiert, wenn während der Arbeitszeit etwas zu Bruch geht und zum Beispiel ein volles Tablett mit Gläsern herunterfällt? Müssen Minijobber in solchen Fällen für den entstandenen Schaden aufkommen?

Weiterlesen

Berechnung der Rente: Wann müssen Minijob-Arbeitgeber eine „Gesonderte Meldung“ abgeben? (Nachgefragt #34)

Viele Arbeitgeber, die vom Rentenversicherungsträger eine Aufforderung zur Abgabe einer „Gesonderten Meldung“ mit dem Meldegrund 57 bekommen, wissen erstmal nicht was das ist. Sabine leitet einen kleinen Handwerksbetrieb. Auch sie wurde vom Rentenversicherungsträger aufgefordert, für ihre Minijobberin eine „Gesonderte Meldung“ zu erstellen. Sie möchte nun wissen, wofür diese Meldung wichtig ist und was sie genau tun muss.

Weiterlesen

Fahrtkosten im Minijob: Zählt das Jobticket zum Verdienst?

Fahrtkosten im Minijob: Zählt das Jobticket zum Verdienst?

Viele Arbeitgeber übernehmen mit einem Jobticket die Fahrtkosten für ihre Beschäftigten. Andere beteiligen sich an den Kosten für das Jobticket.

Frederike ist Chefin eines mittelständischen Unternehmens und beschäftigt mehrere Minijobber. Auch sie übernimmt für ihre Beschäftigten die Kosten für das Jobticket oder zahlt ihnen einen Barzuschuss zu den Fahrtkosten. Frederike möchte wissen, ob diese Leistungen zum Verdienst hinzugerechnet werden müssen. In diesen Fällen würden einzelne Minijobber monatlich mehr als 450 Euro erhalten und somit die Verdienstgrenze von Minijobs überschreiten.

Beantwortet von Maik aus dem Service-Center:

Hallo Frederike,

Sie können Ihre Minijobber bei den Fahrtkosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Arbeit finanziell unterstützen. Diese zusätzliche Arbeitgeberleistung ist nicht zum Verdienst hinzuzurechnen und hat keine Auswirkung auf den Status als Minijobber.

Nutzen Arbeitnehmer den öffentlichen Personenverkehr für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit, sind seit dem 1. Januar 2019 die Zuschüsse oder Sachbezüge von Arbeitgebern in voller Höhe lohnsteuerfrei und damit auch sozialversicherungsfrei.

Weiterlesen

Durch Krankheitsvertretung mehr als 450 Euro verdienen – Ist es dann noch ein Minijob?

Thomas hat einen Minijob, in dem er monatlich 450 Euro verdient. Ein Kollege fällt in der nächsten Zeit aus und Thomas soll die Krankheitsvertretung übernehmen. Er verdient dann 900 Euro im Monat; dadurch überschreitet er die jährliche Höchstverdienstgrenze von 5.400 Euro. Ist Thomas jetzt kein Minijobber mehr?

Beantwortet von Michaela aus dem Service-Center:

Hallo Thomas,

ob Sie weiterhin ein Minijobber sind, hängt davon ab, ob Sie die Verdienstgrenze nur gelegentlich und nicht vorhersehbar überschreiten.

Als Minijobber dürfen Sie grundsätzlich 450 Euro durchschnittlich pro Monat verdienen. Im Jahr ergibt das eine Höchstverdienstgrenze von 5.400 Euro. Wird dieser Jahresverdienst überschritten, weil Sie in einzelnen Monaten mehr verdienen als ursprünglich mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart, kommt es auf den Grund für diese höhere Zahlung an.

Wird die Verdienstgrenze gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten, bleibt die Tätigkeit ein Minijob.

Weiterlesen

Weihnachtsfeier und Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter – Gilt der Freibetrag auch für Minijobber?

Arbeitgeber Christoph hat in seinem Unternehmen hauptsächlich 450-Euro-Minijobber beschäftigt. Er möchte nun für seine Belegschaft eine Weihnachtsfeier ausrichten. Höhepunkt der Feier soll ein Weihnachtsbaumschlagen sein; jeder Mitarbeiter darf seinen selbst gefällten Tannenbaum mit nach Hause nehmen.

Als zusätzliches Dankeschön will Christoph jedem Mitarbeiter ein kleines Geschenk überreichen. Nun ist er sich unsicher und möchte wissen, ob der Wert der Feier, der Tannenbaum und das kleine Geschenk als beitragspflichtiger Verdienst berücksichtigt werden müssen. Wenn das so wäre, würden seine Minijobber die zulässige Jahresentgeltgrenze von 5.400 Euro überschreiten.

Weiterlesen