Private Pflege durch Angehörige oder Bekannte: Ist das ein Minijob?

Für die Betreuung einer pflegebedürftigen Person ist häufig die Unterstützung durch eine zuverlässige und vertrauensvolle Pflegekraft erforderlich. Oft übernehmen die Angehörigen die Pflege selbst oder diese wird durch einen Freund oder Nachbarn sichergestellt. Zahlt der Pflegebedürftige dafür eine finanzielle Anerkennung, stellt sich die Frage, ob die Pflegetätigkeit ein Beschäftigungsverhältnis ist und angemeldet werden muss.

Pflege durch Familienangehörige ist keine Beschäftigung

Unabhängig von der Höhe der finanziellen Anerkennung, die der Pflegebedürftige zahlt, liegt bei einer Pflege durch folgende Personenkreise kein Beschäftigungsverhältnis vor:

  • Ehegatten/Lebenspartner,
  • Familienangehörige,
  • Verwandte bzw. Verschwägerte oder
  • im selben Haushalt lebende Personen.

Die Pflegetätigkeit muss somit auch nicht angemeldet werden.

Pflege in häuslicher Umgebung ist in der Regel nicht erwerbsmäßig

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Haushaltshilfen im Jahr 2019 – Immer noch Luxus oder schon Normalität?

Wer eine Haushaltshilfe beschäftigt, bekommt durch ihre Unterstützung mehr Zeit für die Familie, für sich selbst oder um andere wichtige Dinge zu erledigen. Die Gründe für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe sind aber sehr unterschiedlich. Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der Minijob-Zentrale hierzu eine repräsentative Umfrage durchgeführt und untersucht, ob Haushaltshilfen für die Deutschen immer noch Luxus sind oder schon Normalität. Weiterlesen

Unsere Broschüren: Alles, was Sie über Minijobs wissen sollten

Wie melde ich als Arbeitgeber meinen Minijobber bei der Minijob-Zentrale an? Welche Arbeitsrechte habe ich als Minijobber? Egal, welche Frage Sie zu Minijobs haben – die Broschüren der Minijob-Zentrale geben Antwort. Wir haben unser umfangreiches Informationsangebot für Sie aktualisiert. Alle Broschüren stehen auf der Website der Minijob-Zentrale kostenlos zum Download bereit.

Unsere Broschüren für gewerbliche Minijobs:

1. Minijobs im gewerblichen Bereich

Mit dieser Broschüre informieren wir Sie über die gesetzlichen Regelungen der Minijobs im gewerblichen Bereich. Wir erklären ausführlich, welche Arten von Minijobs es gibt, wieviel Abgaben gezahlt werden müssen, welche Leistungsansprüche aus Minijobs entstehen und worauf Sie beim Versicherungs-, Beitrags- und Arbeitsrecht achten müssen.
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2. Vier Schritte zur erstmaligen Meldung eines Minijobbers

In dieser Broschüre erfahren insbesondere neue Arbeitgeber und Existenzgründer, was zu tun ist, um Minijobber bei der Minijob-Zentrale anzumelden. >> Zum Download

3. Gleiches Recht für alle – Arbeitsrecht für Minijobber

Diese Broschüre informiert kompakt und praxisnah über das Arbeitsrecht für Minijobber. Sie erklärt, dass Minijobber keine Arbeitnehmer 2. Klasse sind.
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Mehr Service für Privathaushalte: Änderungen online mitteilen

Eine neue Bankverbindung, ein höherer Verdienst oder das Ende eines Minijobs – solche Änderungen können Arbeitgeber von Haushaltshilfen jetzt noch einfacher der Minijob-Zentrale mitteilen. Mit dem neuen Online-Änderungsscheck lässt sich dies in wenigen Schritten erledigen. Wir erklären, wo man ihn findet und wie er funktioniert.

Was ist der Online-Änderungsscheck und wo ist er zu finden?

Neben der Online-Anmeldung von Haushaltshilfen können jetzt auch Änderungen, die sich im Laufe eines Arbeitsverhältnisses ergeben, online der Minijob-Zentrale mitgeteilt werden. Hierfür gibt es den Online-Änderungsscheck. Der Online-Änderungsscheck ist auf der Internetseite der Minijob-Zentrale zu finden.

Was kann man mit dem Online-Änderungsscheck mitteilen?

Nach der Anmeldung einer Beschäftigung können sich verschiedene Änderungen ergeben, die der Minijob-Zentrale gemeldet werden müssen, damit keine Probleme entstehen. Hier einige Beispiele, wofür Sie den neuen Online-Änderungsscheck nutzen können:

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„Generation X unterschätzt positive Effekte einer Haushaltshilfe“ – Experteninterview mit Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste

Prof. Dr. Dominik Enste, Leiter des Kompetenzfelds
Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim
IW Köln.

Prof. Dr. Dominik Enste ist Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim IW Köln und Autor der vorliegenden Studie. Im Interview spricht er darüber, warum Haushaltshilfen die Lebenszufriedenheit nachweislich steigern – und warum die gestresste Generation X dies unterschätzt.

Wer ist die Generation X?
Zur Generation X gehören die heute 38- bis 53-Jährigen. Sie stehen in der Mitte ihres Lebens und machen 22 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland aus. Der gestiegene Wohlstand und die Sozialisation in den 80er und 90er Jahren prägen ihre Werthaltungen und ihre Wünsche. Dabei unterscheiden sie sich vielfach weniger von der Generation der Babyboomer oder der Generation Y als vermutet. Viele Studien versuchen Unterschiede in den Werthaltungen und Zielen zwischen den verschiedenen Generationen aufzuzeigen. Diese Unterschiede sind aber eher durch die jeweils andere Lebensphase und andere institutionelle Rahmenbedingungen zu erklären als durch grundsätzlich andere Werteprägungen.

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Auf der sicheren Seite – auch Haushaltshilfen sind unfallversichert

Auch Haushaltshilfen sind gesetzlich unfallversichert und damit bei einem Arbeitsunfall, Arbeitswegeunfall oder einer Berufskrankheit abgesichert. Dies ist beruhigend zu wissen, denn der Arbeitsplatz Haushalt birgt nicht zu unterschätzende Gefahren. Der berühmt-berüchtigte Sturz von der Leiter ist dabei nur ein Beispiel für die vielen kleinen und größeren Unfälle, die im Haushalt passieren können. Wir erklären, was die Unfallversicherung leistet und warum sie so wichtig ist. Weiterlesen