Hänsel und Gretel und die sieben Geißlein gegen Schwarzarbeit – neue Spots mit der Augsburger Puppenkiste

Wenn Hänsel und Gretel das Hexenhäuschen nicht mehr putzen wollen und die sieben Geißlein sich ein bei der Minijob-Zentrale angemeldetes Kindermädchen wünschen, dann stehen die Marionetten der Augsburger Puppenkiste ein weiteres Mal für Werbespots der Minijob-Zentrale vor der Kamera. Die Botschaft der Spots ist: Die Anmeldung von Minijobbern im Privathaushalt ist märchenhaft einfach und bringt Vorteile für Arbeitgeber und Minijobber mit sich wie etwa den Unfallschutz. „Wir blicken bei der Kampagne auf eine mehrjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück und freuen uns weiter über die enorme Kreativität der weltberühmten Augsburger Puppenkiste.“ erklärt Heinz-Günter Held, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund die Minijob-Zentrale gehört.

Die neuen Spots werden voraussichtlich ab April 2017 in TV-Werbeblöcken zu sehen sein – einen Blick auf die Dreharbeiten gibt es jetzt schon in unserer Bildgalerie:

Unsere Werbespots der letzten Jahre mit Schneewittchen, Aschenputtel, Frau Holle und anderen Märchenfiguren finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

Gefahren im Haushalt – wie man Haushaltshilfen gegen Unfälle absichert

Tödliche Unfälle in deutschen Haushalten

Tödliche Unfälle in deutschen Haushalten

Zuhause ist es am schönsten – aber ist es auch am sichersten? Die aktuelle Recherche der Minijob-Zentrale zeigt: In deutschen Haushalten ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 9.815 tödliche Unfälle – knapp dreimal so viele wie im Straßenverkehr.

Im statistischen Ländervergleich sieht man außerdem, dass die meisten tödlichen Unfälle pro 100.000 Einwohner sich in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ereigneten. „Viele Menschen unterschätzen die häuslichen Gefahren. Unachtsamkeit und nicht geeignete Haushaltsgegenstände, wie beispielsweise ein Stuhl als Ersatz-Leiter, führen immer wieder zu zahlreichen Unfällen“, sagt dazu Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale. Weiterlesen

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Unfallversicherung bei Minijobbern

In der Rubrik „Nachgefragt!“ beantwortet unser Service-Center heute eine Frage zur Unfallversicherung bei Minijobbern.

Nachgefragt! von Carola aus Düsseldorf:

Ich putze einmal wöchentlich in einem Privathaushalt und bin als Minijobberin bei der Minijob-Zentrale angemeldet.
Leider bin ich beim Fenster putzen durch eine Unachtsamkeit von der Leiter gefallen und habe mir den Arm gebrochen. Für voraussichtlich fünf Wochen bin ich erst einmal krankgeschrieben. Ich mache mir Sorgen. Wie geht es denn jetzt für mich weiter?

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Wie Arbeitgeber für die Rente ihrer Minijobber sorgen

Unabhängig davon, ob im 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht besteht oder nicht – die Arbeitgeber sorgen mit ihren Beitragszahlungen auch immer für die spätere Rente der Minijobber. Mit Zahlung der Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung wird einerseits die spätere Rente erhöht. Außerdem wird die Dauer des Minijobs auch anteilig zur Sicherung von Mindestversicherungszeiten angerechnet.

Was zahlen die Arbeitgeber für die Rente ein?

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Anders als bei einer Vollzeitstelle – bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag jeweils zur Hälfte teilen – zahlt der Minijob-Arbeitgeber einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz als Pauschalbeitrag. Dieser ist bei Minijobs im gewerblichen Bereich und bei Minijobs in Privathaushalten unterschiedlich hoch.

  •  Im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber einen pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts.
  • Bei Minijobs in Privathaushalten liegt der pauschale Rentenversicherungsbeitrag bei 5 % des Arbeitsentgelts.

Durch eine mögliche Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht entfällt nur die Zahlung des Arbeitnehmeranteils am Rentenbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin den Pauschalbeitrag von 5 bzw. 15 %. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben.

Wie profitieren Minijobber vom vollen Schutz in der Rentenversicherung?

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Werden Roboter bald für uns putzen, waschen und bügeln?

Das folgende Interview über Haushaltsjobs im Smart Home der Zukunft finden Sie auch hier im Audio-Format:

 

Saugroboter, die die Wohnung vom Staub befreien, intelligente Stromzähler und vernetzte Haushaltsgeräte, die sich über das Smartphone steuern lassen – die Digitalisierung hält ungebremst Einzug in die eigenen vier Wände. Aber welche Rolle übernehmen unsere Haushaltshilfen zukünftig? Werden selbstgesteuerte Roboter bald ihren Job übernehmen? Die Minijob-Zentrale hat zusammen mit dem Institut für Trend- und Zukunftsforschung einen Blick in die Zukunft geworfen und in ihrem neuen Trendreport das digitale Heim und die Haushaltshilfen von morgen beleuchtet. Über die Ergebnisse spreche ich jetzt mit dem renommierten Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel, der in Heidelberg das Institut leitet und bereits zwei Bestseller veröffentlicht hat.

Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforscher

Dr. Eike Wenzel, Zukunftsforscher

Guten Tag, Herr Dr. Wenzel!
„Hallo, grüße Sie.“

Herr Dr. Wenzel, Sie stellen die Prognose auf, dass im Jahr 2026 Minijobber, also hochflexible Arbeitskräfte, den Löwenanteil der arbeitenden Bevölkerung ausmachen könnten. Was führt Sie zu dieser These?
„Roboter können mit Sicherheit nicht alle Arten von Aufgaben übernehmen, gerade spezialisierte Aufgaben können gut durch Minijobber ausgeführt werden. Und Minijobber sind gerade im Privathaushalt oftmals Spezialisten ihres Faches und haben Erfahrung und Routine in ihrer Tätigkeit, die nicht so einfach durch Roboter ersetzt werden kann. Roboter sind also vielmehr eine Unterstützung für Minijobber. Durch ihre Hilfe können Minijobber ihre Arbeit viel schneller erledigen, denke ich, und sind letztlich leistungsfähiger.“ Weiterlesen

Unterstützung für die besten Jahre: Minijobber entlasten Senioren

Wie sich Senioren ganz einfach Hilfe bei alltäglichen Aufgaben holen können – darüber informieren wir in unserem neuen Radiobeitrag:

 

haushaltshilfe_seniorenIn den eigenen vier Wänden den Lebensabend genießen, das wünschen sich viele Senioren. Wären da nicht die täglichen Aufgaben, die im Haushalt zu erledigen sind. Wäsche waschen, staubsaugen, Fenster putzen, den Garten in Schuss halten – für ältere Menschen können diese Dinge zu einer echten Herausforderung werden.

Gerade wenn Kinder oder Enkel nicht in der Nähe wohnen, sind helfende Hände gefragt, die die Senioren im Alltag entlasten. Eine vertrauensvolle Unterstützung finden Rentner ganz einfach über die Haushaltsjob-Börse, dem Online-Stellenportal der Minijob-Zentrale, unter www.haushaltsjob-boerse.de. Einfach online registrieren und schon können Arbeitgeber ihre Anfrage und ihr Angebot mit einem kurzen Anzeigentext veröffentlichen – deutschlandweit und kostenlos.

 

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

In der Rubrik „Nachgefragt!“ gibt unser Service-Center regelmäßig Antworten auf aktuelle Fragen. Im 11. Teil geht es um die Anmeldung eines Minijobbers über das sog. Haushaltsscheck-Verfahren.

Nachgefragt! von Andreas aus Wolfsburg:

Für verschiedene Aufgaben in unserem Garten haben wir jemanden gefunden, der bei uns wöchentlich für drei bis vier Stunden arbeitet. Wie läuft das nun mit der Anmeldung? Kann ich das formlos machen?

Beantwortet! von Maik aus dem Service-Center:

Hallo Andreas,Maik

formlos nicht, aber ganz einfach.

Für die Anmeldung Ihrer Gartenhilfe brauchen Sie nur unseren Haushaltsscheck ausfüllen. Diesen können Sie  im Internet herunterladen oder Sie nutzen unsere Online-Anmeldung.

Für eine erfolgreiche Anmeldung benötigen wir momentan aufgrund gesetzlicher Regelungen von Ihnen und Ihrer Haushaltshilfe noch eine Unterschrift. Die im Rahmen der Online-Anmeldung an uns übermittelten Daten tragen wir daher für Sie in das Haushaltsscheck-Formular ein und senden es Ihnen ausgefüllt zu. Mit der Unterschrift bestätigen Sie und Ihre Haushaltshilfe die Richtigkeit der Angaben. Den unterschriebenen Haushaltsscheck schicken Sie bitte an uns zurück. Einen Freiumschlag fügen wir bei. Gerne können Sie uns auch das Formular per Fax übermitteln.

Schauen Sie bei Bedarf auf unsere Internetseite. Hier finden Sie neben dem Anmeldeformular viele weitere Informationen.

Auf unserem YouTube-Kanal können Sie sich auch verschiedene Erklärfilme zur Beschäftigung von Haushaltshilfen ansehen.

Viele Grüße nach Wolfsburg!

 

Weitere Beiträge aus unserer Rubrik „Nachgefragt“:

Nachgefragt (16): Was passiert, wenn ein Beitragsnachweis zu spät übermittelt wird?

Nachgefragt (15): Unfallversicherung bei Minijobbern

Nachgefragt (14): Weihnachtsgeld für Minijobber

Nachgefragt (13): Krankenversicherung für Minijobber

Nachgefragt (12): Mit Rentenversicherungspflicht volle Ansprüche sichern

Nachgefragt (11): Einfache Anmeldung einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (10): Mehrere Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Nachgefragt (9): Lohnfortzahlung auch für Minijobber

Nachgefragt (8): Kosten einer Haushaltshilfe

Nachgefragt (7): Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub

Nachgefragt (6): Vollständigkeit von Meldungen

Nachgefragt (5): Studenten mit mehreren Jobs

Nachgefragt (4): Änderung der Geschäftsadresse

Nachgefragt (3): Rente und Hinzuverdienstgrenze

Nachgefragt (2): Studenten und Minijobs

Nachgefragt (1): Anmeldung eines Minijobbers

Umweltschutz vs. Haushaltsschmutz: Neue Umfrage belegt Nachholbedarf bei der umweltfreundlichen Haushaltsführung

Unser aktuelles Radio-Interview mit Herrn Gast vom Umweltbundesamt können Sie unten nachlesen oder hier im Audio-Format anhören:

 

Anmoderation:

Von der eigenen Solaranlage auf dem Dach bis hin zum Dinkel-Vollkornbrot vom Bäcker ihres Vertrauens: Die meisten Deutschen sind Öko-Fans. Das bestätigt auch eine aktuelle forsa-Umfrage, die die Minijob-Zentrale in Auftrag gegeben hat. So sagen 96 Prozent der Deutschen: Umweltschutz ist wichtig. Und fast 80 Prozent sind der Meinung, dass jeder einzelne etwas gegen die Umweltverschmutzung tun kann. Die Einstellung ist gut. Doch die Umfrage zeigt auch, dass es an einigen Stellen noch an der Umsetzung hapert. Wie „öko“ die Deutschen wirklich sind, und warum viele Haushalte weniger umweltfreundlich leben als es ihre Überzeugungen vermuten lassen, darüber spreche ich jetzt mit Marcus Gast vom Umweltbundesamt.

  1. Guten Tag, Herr Gast!Pressefoto_Marcus_Gast_Quelle_Umweltbundesamt

Einen wunderschönen guten Tag!

  1. Herr Gast, ist Deutschland tatsächlich so ein umweltfreundliches Land? Oder gibt es noch Verbesserungsbedarf?

Nein, Deutschland ist definitiv kein umweltfreundliches Land. Es ist allerdings auf dem besten Weg, eins zu werden, denn viele Menschen setzen sich sehr dafür ein, dass die Verhältnisse hier umweltfreundlicher werden.

  1. In der Praxis scheitert umweltfreundliches Verhalten oft an alten Gewohnheiten, Unwissenheit oder dem Aufwand, der damit verbunden ist. Insbesondere beim Putzen gibt es Nachholbedarf. Nur 12 Prozent achten beim Kauf auf umweltverträgliche Reinigungsmittel. Wie kommt das?

Wir sind in vielen Bereichen sehr darauf sensibilisiert worden, darauf zu achten, dass wir umweltfreundlich handeln. Wir machen das Licht aus und lassen es nicht länger brennen. All diese Dinge sind immer mit Kosten verbunden. Bei Reinigungsmitteln ist es so, dass umweltfreundliche Haushaltsreinigung mit keinerlei Kosten verbunden ist. Ein Produkt mit einem Umweltzeichen ist nicht billiger oder teurer als ein Produkt, das ich konventionell erwerben kann. Also es handelt sich dabei immer um Produkte im mittleren Preissegment. Da macht sich das monetär im Jahr nicht großartig bemerkbar. Weiterlesen