Mit einem Minijob mehr als 450 Euro verdienen – Wie geht das?

Dass man in einem 450-Euro-Minijob monatlich bis zu 450 Euro verdienen kann, ist klar. Aber geht auch mehr? Was passiert beispielsweise, wenn neben dem Monatsverdienst auch Weihnachtsgeld gezahlt wird? Welche Einnahmen zählen nicht zum Verdienst und was ist zu beachten, wenn mehrere Beschäftigungen gleichzeitig ausgeübt werden – Antworten auf diese Fragen gibt es hier:

Wann liegt ein 450-Euro-Minijob vor?

Bei einem 450-Euro-Minijob kann ein Minijobber durchschnittlich im Monat bis zu 450 Euro verdienen. Arbeitet er ein Jahr lang durchgehend, darf er also 5.400 Euro verdienen (12 Monate x 450 Euro = 5.400 Euro). Wird diese Verdienstgrenze überschritten, liegt kein 450-Euro-Minijob mehr vor.

 

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Neu auf YouTube: Unsere Antworten auf Ihre Fragen

Wie viel darf man bei einem Minijob verdienen? Hat man bei einem Minijob Anspruch auf Urlaub und gilt eigentlich der Mindestlohn? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auch auf YouTube.

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Neu bei YouTube: Wir beantworten Ihre Fragen

In unserer neuen Reihe „Minijob? Wir antworten!“ haben wir häufig an uns gestellte Fragen zusammengefasst. In kurzen und informativen Videos geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Minijob-Zentrale Auskunft über gewerbliche Minijobs. Schauen Sie einfach mal rein!

Die Videos im Einzelnen: Weiterlesen

Erste Hilfe für Minijob-Arbeitgeber – Neue Erklärvideos zu sv.net

Insbesondere Existenzgründer und neue Arbeitgeber stehen vor der Aufgabe, erstmals einen Beschäftigten bei der Sozialversicherung anzumelden. Wie man mit der Software sv.net einen gewerblichen Minijob bei der Minijob-Zentrale anmeldet, zeigen wir Schritt für Schritt in unseren neuen Erklärvideos.

Was ist sv.net?

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sv.net – Kostenlose Software für Arbeitgeber

Die Software sv.net unterstützt seit vielen Jahren in Deutschland die Arbeitgeber beim Ausfüllen von Entgeltmeldungen oder Beitragsnachweisen. Sie hat sich als kostenlose Alternative zu anderen Abrechnungsprogrammen etabliert. Rund jeder vierte Minijob-Arbeitgeber nutzt diese Anwendung der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH).

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Existenzgründer und ihre 3 häufigsten Fragen zu Minijobs

Die 11. Aufschwung-Messe öffnete gestern Existenzgründern und Startups ihre Tore. In den Räumen der IHK in Frankfurt am Main konnte die Gründerszene wertvolles Wissen rund um ihre Selbständigkeit und Antworten auf ihre Fragen erhalten. Zu den 80 Ausstellern gehörte auch die Minijob-Zentrale.

Hier beantworten wir die 3 häufigsten  Fragen der Startups und Existenzgründer zu Minijobs, die uns auf der Messe gestellt wurden. Weiterlesen

Best of Blog 2016 – Unsere 5 erfolgreichsten Blogbeiträge

Unsere Blog-Highlights 2016

Die 5 erfolgreichsten Blogbeiträge 2016

In einem Rückblick stellen wir unsere 5 erfolgreichsten Blogbeiträge aus dem Jahr 2016 vor:

Platz 1: Minijobs für Schüler – Mit Ferienjobs das Taschengeld aufbessern 

Viele Schüler nutzen die Ferien und verdienen sich mit einem Minijob etwas hinzu. Worauf Schüler achten sollten und wie man den passenden Ferienjob findet.

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Minijobs 2017: Das ändert sich im neuen Jahr

Der gesetzliche Mindestlohn steigt, das neue Flexirentengesetz gilt und auch die Umlagen ändern sich. Zum 1. Januar 2017 treten neue Regeln für Minijobber und Arbeitgeber ein. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen zum Jahreswechsel zusammen:

1) Mindestlohn steigt: Arbeitszeit für Minijobber verringert sich

2) Neuer Umlagesatz für das Insolvenzgeld

3) Umlagesatz für Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit sinkt

4) Automatische Umrechnung von Dauer-Beitragsnachweisen

5) Beitragsfälligkeiten 2017

6) Neues Flexirentengesetz

7) sv.net – Neue Software verfügbar

8) Ermittlung der Beitragshöhe: Vereinfachungsregelung gilt jetzt für alle Arbeitgeber

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Minijobs: Das ändert sich im Jahr 2017

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Wie Arbeitgeber für die Rente ihrer Minijobber sorgen

Unabhängig davon, ob im 450-Euro-Minijob Rentenversicherungspflicht besteht oder nicht – die Arbeitgeber sorgen mit ihren Beitragszahlungen auch immer für die spätere Rente der Minijobber. Mit Zahlung der Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung wird einerseits die spätere Rente erhöht. Außerdem wird die Dauer des Minijobs auch anteilig zur Sicherung von Mindestversicherungszeiten angerechnet.

Was zahlen die Arbeitgeber für die Rente ein?

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Anders als bei einer Vollzeitstelle – bei der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag jeweils zur Hälfte teilen – zahlt der Minijob-Arbeitgeber einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz als Pauschalbeitrag. Dieser ist bei Minijobs im gewerblichen Bereich und bei Minijobs in Privathaushalten unterschiedlich hoch.

  •  Im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber einen pauschalen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % des Arbeitsentgelts.
  • Bei Minijobs in Privathaushalten liegt der pauschale Rentenversicherungsbeitrag bei 5 % des Arbeitsentgelts.

Durch eine mögliche Befreiung des Minijobbers von der Rentenversicherungspflicht entfällt nur die Zahlung des Arbeitnehmeranteils am Rentenbeitrag. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin den Pauschalbeitrag von 5 bzw. 15 %. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Minijobber Ansprüche in der Rentenversicherung erwerben.

Wie profitieren Minijobber vom vollen Schutz in der Rentenversicherung?

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Gewerbliche Minijobs können für Flüchtlinge erster Schritt in den deutschen Arbeitsmarkt sein

minijobber-staatsangehorigkeit-anzahlAnstieg von Minijobbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 3,8 Prozent innerhalb eines Jahres

Deutschland hat im Jahr 2015 mehr als eine Million Menschen aufgenommen – vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, aber auch aus Nordafrika und dem Balkan. Eine Migration, die sich auch in aktuellen Zahlen der Minijob-Zentrale widerspiegelt. Von Juni 2015 bis Juni 2016 erhöhte sich der Anteil von gewerblichen Minijobbern mit ausländischer Staatsangehörigkeit um 30.162 beziehungsweise 3,8 Prozent auf 829.665. Der Anteil der gewerblichen Minijobber mit deutscher Staatsangehörigkeit sank hingegen um 57.016 beziehungsweise ein Prozent auf 5.875.589.

 

minijobber-staatsangehorigkeit-abs-entwicklungInnerhalb eines Jahres erhöhte sich prozentual vor allem die Anzahl der gewerblichen Minijobber mit syrischer Staatsangehörigkeit (+ 89,3 Prozent), gefolgt von rumänischen und bulgarischen Staatsangehörigen (21,6 und 20,0 Prozent). Ebenfalls über dem Durchschnittswert von 3,8 Prozent liegen Nationen wie Kroatien (+19,2 Prozent) und Ungarn (+12,7 Prozent), aber auch Afghanistan (+10,1 Prozent) und der Irak (+ 5,5 Prozent).

Absolut stiegen die Zahlen der Minijobber mit rumänischer, syrischer und kroatischer Staatsangehörigkeit am stärksten. Sie liegen zwischen rund 5.000 und 7.000 zusätzlichen Minijobbern. Dagegen nahm beispielsweise die Zahl der Minijobber mit türkischer Staatsangehörigkeit um mehr als 6.000 ab.

Die meisten Minijobber mit ausländischer Staatsangehörigkeit minijobber-staatsangehorigkeit-proz-entwicklungkommen weiterhin aus der Türkei, Italien und Polen.

„Der Anstieg gerade bei den Menschen mit syrischer, afghanischer und irakischer Herkunft zeigt, dass gewerbliche Minijobs ein möglicher erster Schritt für eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt sein können“, sagt Dr. Erik Thomsen, Leiter der Minijob-Zentrale in Essen.