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Zuletzt aktualisiert am 29. Juni 2020

Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft – Fortgezahlter Verdienst wird erstattet

Schwangere, die ihren 450-Euro-Minijob wegen eines Beschäftigungsverbots nicht ausüben dürfen, erhalten weiterhin ihren Verdienst. Dem Arbeitgeber werden die Kosten hierfür erstattet. Wir erklären Ihnen, wie das geht.

Was ist ein Beschäftigungsverbot?

Werdende Mütter dürfen nicht mehr beschäftigt werden, wenn für die ausgeübte Beschäftigung ganz oder teilweise ein Beschäftigungsverbot vorliegt. Das Mutterschutzgesetz regelt nicht nur das allgemeine Verbot der Beschäftigung während der normalen Mutterschutzfristen sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung.

Generelle Beschäftigungsverbote werden im Mutterschutzgesetz genau aufgeführt. So dürfen werdende Mütter keine schweren körperlichen Arbeiten ausüben oder Schadstoffen ausgesetzt werden. 

Neben dem generellen Beschäftigungsverbot enthält das Mutterschutzgesetz auch ein individuelles Beschäftigungsverbot. Danach dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, sofern Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der bisherigen Beschäftigung gefährdet ist. Voraussetzung für dieses individuelle Beschäftigungsverbot ist ein entsprechendes ärztliches Zeugnis.

Arbeitsunfähigkeit versus Beschäftigungsverbot

Die Minijobberin hat nur dann Anspruch auf den Mutterschutzlohn, wenn das Beschäftigungsverbot alleinige Ursache dafür ist, dass die Mitarbeiterin mit ihrer Arbeit aussetzt. Schreibt der Arzt die Minijobberin infolge einer Krankheit arbeitsunfähig, hat die Mitarbeiterin zunächst für sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies gilt selbst dann, wenn diese Arbeitsunfähigkeit schwangerschaftsbedingt ist.

Hinweis: Ist die werdende Mutter arbeitsunfähig krank, löst auch ein für denselben Zeitraum angeordnetes Beschäftigungsverbot keinen Anspruch auf Mutterschutzlohn aus.

Höhe des Verdienstes während des Beschäftigungsverbots

Setzt eine Frau wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, hat sie keine finanziellen Nachteile. Sie behält ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt.

Der Mutterschutzlohn entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.

Arbeitgeberversicherung Umlage 2 entlastet Arbeitgeber

Für den Ausgleich von Aufwendungen bei Mutterschaft zahlen Arbeitgeber die Umlage 2 in Höhe von 0,19 Prozent an die Minijob-Zentrale. Damit erwerben Sie einen Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen bei Beschäftigungsverbot.

Umfang der Kostenerstattung für Arbeitgeber

Frau schaut auf Münzen

Die Arbeitgeberversicherung erstattet Arbeitgebern auf Antrag

  • 100 Prozent des fortgezahlten Verdienstes und
  • die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge (ohne Umlagen und Pauschsteuer).

So erreichen Sie die Arbeitgeberversicherung

Die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See ist die zuständige Ausgleichskasse für alle Minijobber, unabhängig davon, ob und bei welcher Krankenkasse die Minijobber versichert sind. Bei Rückfragen erreichen Sie das Service-Telefon der Arbeitgeberversicherung von montags bis donnerstags von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr unter 0234 304 43990.

Wenn Sie an weiteren Informationen für schwangere Minijobberinnen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unsere Blogs Mutterschaftsgeld bei Minijobs und Minijob trotz Elternzeit – wie das geht.

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DITO
DITO
13 Tage zuvor

Hallo ich arbeite Hauptberuflich als exam Altenpflegerin, bin mit meinem 3. Kind schwanger und habe ein Beschäftigungsverbot von meinem AG erhalten. Außerdem befinde ich mich noch in der Elternzeit meines 2. Kindes. Ich habe einen unbefristeten Vollzeitvertrag, arbeite aber seid ich meine Kinder bekommen habe auf minijob Basis. Neben meinem Hauptvertag haben wir quasi einen Nebenvertrag wegen des Minijobs angelegt. Meine Frage jetzt
Setzt sich die Lohnfortzahlung aus dem Vollzeitvertrag zusammen oder aus dem Minijob? Es heißt ja immer Durchschnittsgehalt der letzten 13 Wochen.
LG D.T.

Alicja
Alicja
24 Tage zuvor

Hallo ich habe im Mitte Juni dieses Jahres meinem minijob angefangen, und nun durch die Schwangerschaft hat mir meine Frauenärztin ein beschäftigungsverbot gegeben, bin jetut seit mitte August nicht arbeiten, wie sieht das jetzt aus mit diesem Mutterschaftsgeld, sowie ich es verstanden habe, bekomme ich weiterhin mein Geld von meinem Arbeitgeber ja?
Ich habe also jetzt 3mal mein Gehalt bekommen und da war das höchste von ca. 394,-€
Und das niedrigste gehalt lag bei 202,50€
Was heißt dann jetzt mit dem Durchschnittsgehalt?

Danke schon im voraus für ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen.

Maria
Maria
25 Tage zuvor

Hallo,
ich hab da eine kleine Frage vielleicht können Sie mir da weiter helfen.
Durch meine Schwangerschaft hat mein Hauptarbeitgeber mich ins Beschäftigungsverbot geschickt ( Corona bedingt).
Ich habe jedoch noch einen Minijob.
Daher meine Frage wissen Sie ob ich meinen Nebenjob noch ausführen darf, da ich ja das Verbot von meiner Hauptarbeit und nicht von meiner Ärztin bekommen habe.

Lg Maria

Mamani79
Mamani79
1 Monat zuvor

Hallo, ich war bis Mai in Elternzeit. Im Juni habe ich als Aushilfe wieder bei einem Pflegedienst zwei Dienste geleistet bis ich dann direkt wieder ein Beschäftigungsverbot bedingt durch Schwangerschaft erhalten habe. Was steht mir denn jetzt zu? Zählt jetzt, dass ich zwei Dienste geleistet habe und der durchschnittliche Verdienst der 3 Monate vor Bekanntgabe der 2. SChwangerschaft oder zählen die 3 Monate der ersten Schwangerschaft?

Intensivpflege
Intensivpflege
Reply to  Mamani79
2 Tage zuvor

Und die anderen Dienste, die im Dienstplan standen und geplant waren, aber wegen Beschäftigungsverbot nicht angetreten werden konnten, stehen diese mir zu. Also vorausgeplante Dienste?

Last edited 2 Tage zuvor by Intensivpflege
Nici
Nici
3 Monate zuvor

Hallo,
ich arbeite auf minijob (360€) als Reinigungskraft und möchte mich im Vorfeld erkundigen, wenn man dann Schwanger ist und man einen Beschäftigungsverbot bekommt ob man das monatliche Gehalt (360€) weiterhin bezahlt bekommt? Und wie lange wird das dann gezahlt?

Mit freundlichen Grüßen

Hülya Toguz
Hülya Toguz
4 Monate zuvor

Hallo bin grade in der 7 Wochen SSW
Habe eine Vollzeit und Minijob Arbeit
Habe eine Beschäftigung Verbot bekommen von meine Arbeitgeber wegen corona.
Meine Vollzeit Arbeit meinte mein Chef das er mich 6 Wochen weiterhin bezahlt und ab der 6 Woche das es die aok übernehmt.
Wollte fragen wie ist es bei Minijob verdiene da 360 Euro netto monatlich wird es auch weiter hin bezahlt ?? Wie läuft es bei Minijob wen man auch da ein arbeitsverbot wegen corona bekommt.
LG hülya tosun

Hülya Toguz
Hülya Toguz
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
4 Monate zuvor

Danke
Den Beschäftigung Verbot von mein minijobe habe ich bekommen von mein Chef.er meinte kann sie nicht mehr beschäftigen lassen wegen corona da ich da als Verkäuferin arbeite.also Beschäftigung Verbot haben die ausgestellt.
Aber was Zahlung betrifft ob die mich weiter hin zahlen wüsste er selber noch nicht wie es weiter geht.
LG hülya

Vanessa
Vanessa
4 Monate zuvor

Hallo!! ich habe ein Minijob und bekomme pro Monat 450. ich bin schwanger( 6tewoche) und arbeite als Putzfrau. Hätte ich die Möglichkeit wegen mein Beschäftigungsverbot nicht mehr zu arbeiten , aber mein normales Gehalt weiterhin zu kriege. Außerdem wollte ich fragen ,ob ich in und auch nach der Schwangerschaft weiterhin mein Gehalt normal bekomme oder nicht.
liebe Grüße :)

Matea Matesic
Matea Matesic
4 Monate zuvor

Hallo! Ich mache Minijobs, 450 € im Monat. Ich bin schwanger und habe Beschäftigungsverbot. In den ersten 6 Wochen habe ich 450 € Gehalt bekommen, jetzt bekomme ich 62 € oder 2 € pro Tag. Die Frage ist, habe ich noch Anspruch auf ein Gehalt von 450 € oder?
Grüße

Last edited 4 Monate zuvor by Matea Matesic
Raindra
Raindra
4 Monate zuvor

Hallo, ich habe in meinem Hauptjob eine Beschäftigungsverbot wegen Schwangerschaft wegen Publikumsverkehrs bei Corona und bekommen deshalb Muterschutzlohn vom Arbeitgeber. Wenn ich jetzt zusätzlich woanders einen ungefährlichen Minijob annehme, den die Ärztin erlaubt, darf mir dann das Minjobgehalt von dem Mutterschutzlohn abgezogen werden?

Bianca Bulling
Bianca Bulling
4 Monate zuvor

Hallo ich arbeite seit 3 Jahren bei einer Container Firma als Reinigingskraft auf Minijob Basis.

Bei meiner 100% Stelle als Medizinische Fachangestellte bin ich seit letzter Woche im Beschäftigungsverbot.
Jetzt meine Frage, bin ich dann automatisch bei meinem Minijob auch im Beschäftigungsverbot oder muss man das bei der Firma dann neu beantragen?
Weil man muss ja die Gefärdungsbeurteilung machen und darauf hin wird entschieden ob ich arbeiten darf oder nicht.

Liebe Grüße.
B. Bulling

Kaja
Kaja
5 Monate zuvor

Hallo,
Ich arbeite seit 15 Monaten Minijob in Edeka. Die Arbeit ist nachts ab 20 Uhr ein mal in der Woche und besteht darin, die Paletten mit der Ware auszupacken.
Ich bin 6 Wochen Schwanger. Werde ich ein bezaltes Arbeitsverbot erhalten?

Pierre Hesse
Pierre Hesse
5 Monate zuvor

Wir haben eine Mitarbeiterin die einen Minijob bei uns Ausübt und jetzt ein Berufsverbot wegen Schwangerschaft hat, Frage wie viel Steht ihr monatlich zu ?
Vertrag : Bis zu 30 Stunden Monatlich im Schnitt arbeitete sie immer nur 15 Stunden da mehr zeit ihrer Seite nicht bestand.

Veronica
Veronica
5 Monate zuvor

Guten Tag,
Ich bin eine Physiotherapeutin und arbeite ich mit Teilzeitvertrag in eine Praxis, und Minijob in eine andere. Ich hatte bis 9.04.21 ein Arbeitsverbot von meine Frauenärtztin bekommen weil ich schwanger bin, und darf ich nicht mehr, wegen Coronaregelungen, beschäftig werden. Von mein Hauptarbeit habe ich kein Problem mit den Lohn, aber beim Minijob sag meine Arbeitgeberin dass, Sie kann mich weiter zahlen nur wenn ich eine weitere Arbeitsverbot bekomme. Meine Frauenärztin sag mir aber, dass Sie keine weitere verschreiben darf. Mein Verbot gibt es nur weil, als Physiotherapeutin, ich kann nicht arbeiten und die ganze Coronaregelungen respektieren. Die Frage ist: was soll ich machen, um meine Minijoblohn weiter zu bekommen?
Danke

Patience
Patience
5 Monate zuvor

Guten Tag ich habe mal eine frage
Ich habe eine Nebenjob und teilzeit 80procent Hauptjob. Ich habe eine Bestätigung verboten von meine Hauptjob bekommen und ebenso von Nebenjob aber von meine Nebenjob bekomme kein Lohn meine Arbeitgeber sagte da ich nur eine minijober bin bekommen ich kein Lohn.
Meine Frage ist habe recht auf Lohn?

Evelyn Szilagyi-Palko
Evelyn Szilagyi-Palko
6 Monate zuvor

Hallöchen, ich hätte auch mal eine Frage. Ich war bis jetzt im Beschäftigungsverbot, ab 11.04. Beginnt der Mutterschutz. Ich bin auf 450 Euro angestellt. Jetzt hatte ich dieses mutterschaftsgeld bei der kk beantragt und bekam eine Ablehnung aufgrund dessen das ich eine Erwerbsminderungsrente beziehe. Ist denn das rechtens? Hab ich jetzt einfach Pech und bekomme garkein Geld außer die Rente bis das elterngeld gezahlt wird?

Jochanna
Jochanna
7 Monate zuvor

Hallo
Mein Frage ist: ich habe einen Nebenjob Anfang März angefangen und habe heute erfahren das ich schwanger bin ich bin grade mal 2 Wochen arbeiten gegangen für 450€, jetzt ist meine Frage kriege ich Geld vom Nebenjob wen ich einen Beschäftigungsverbot bekomme vom Arzt …
da ich keine 3 Lohnabrechnunugen habe, und noch in Probezeit bin.
Ich danke im Voraus

Natasa
Natasa
7 Monate zuvor

Guten Tag, ich bin seit dem 13.06.2019 mit meinem Sohn in Elternzeit bis einschließlich 14.06.2021.
Im August. 2020 habe ich einen Mini-Job angenommen wo ich nur am Wochende arbeite (Samstag-Sonntag) wegen der Betreuung meines Kindes. Jetzt bin ich erneut schwanger und mein Arbeitgeber weiß nicht wie es weiter gehen soll, alleine im Geschäft darf ich nicht mehr stehen da die gefahr zu groß ist das mir was passiert. Meine Frage wäre, dürfte mein Arbeitgeber mich freistellen und würde ich meinen Gehalt dann weiter bezahlt bekommen? Hat dies einen finanziellen Nachteil für meinen Arbeitgeber?
Mfg

Maria
Maria
7 Monate zuvor

Hallo, ich bin Krankenschwester in Teilzeit in der Klinik und habe einen Minijob bei einem Besatmunsgpatienten. Für beides habe ich ein Beschäftigungsverbot bekommen. Der Arbeitgeber vom Minijob meinte ich würde dafür keine Lohnfortzahlung bekommen. Ist das rechtens? Was kann ich tun?

Anna-Lisa
Anna-Lisa
8 Monate zuvor

Guten Tag,

auch ich habe eine Frage bezüglich dem Beschäftigungsverbot zu Haupt- & Nebenjob:

Ich bin in der 15. SSW, arbeite Vollzeit in einem Hotel und erhalte diesbezüglich nun ein Beschäftigungsverbot bezüglich Publikumsverkehr & Corona (der Abstand kann nicht eingehalten werden etc.).
Aufgrund der vielen “Freizeit” in den vergangenen Monaten habe ich im Januar einen Aushilfsjob als Lieferantin angenommen, beide Arbeitgeber sind natürlich über die SSW informiert.

Nun meine Frage/n:
Darf ich den Aushilfsjob weiter ausüben, sofern natürlich die Vorgaben & Abstandsregeln eingehalten werden können?

Sollte dem nicht so sein & sollte das Beschäftigungsverbot auch für den Aushilfsjob gelten:
– erhalte ich für beide Tätigkeiten den “Mutterschutzlohn”?
– wie wird der Mutterschutzlohn für den Minijob berechnet (Arbeitszeiten sind flexibel) ?
-gibt es bezüglich der “Start-Zeit” etwas zu beachten, da das Arbeitsverhältnis während der SSW aufgenommen wurde?

Ich freue mich auf eine Rückmeldung.
Viele Grüße

Anna-Lisa

Lisa
Lisa
8 Monate zuvor

Guten Abend. Ich habe auch mal eine Frage.

Ich habe einen Hauptjob und einen Nebenjob (450€ Basis) In meinem Nebenjob muss ich schwere Kisten tragen. Im Falle einer Schwangerschaft würde ich diese Tätigkeit sicherlich nicht mehr ausüben dürfen und müsste ins Beschäftigungsverbot.

Bekomme ich trotz dessen eine Lohnfortzahlung für den Nebenjob ? Wie verhält sich das Ganze während einer Probezeit?

Ich habe einen Arbeitsvertrag bekommen, wo folgendes drin steht:

Der Arbeitnehmer erklärt ausdrücklich, dass er bei Eintritt der Beschäftigung keine besonderen Ansprüche oder Schutzrechte, z.b. Mutterschutzgesetz, hat oder beantragt hat, die er gesetzlich dem AG offenbaren müsste. Spätere Veränderungen sind dem AG unaufgefordert so früh wie möglich mitzuteilen.

Ist das eine sogenannte Klausel ? Würde ich damit auf alle Gesetze verzichten wenn ich dieses so unterschreiben würde ?

Ich wäre sehr sehr dankbar für eine Rückmeldung.

Viele Grüße

Lisa

Bernadett Pajer-Fajtha
Bernadett Pajer-Fajtha
8 Monate zuvor

Hallo.

Ich heiße Bernadett Pajre-Fajtha. Mir habe eine Frage. Ich arbeite in einem Gesundheitszentrum im Minijob, aber es ist auch ein Fitnessstudio, aber es ist geschlossen. Derzeit muss ich nur 4 Stunden pro Woche arebiten. Nicht 10,5 Stunden pro Woche. Derzeit ich habe nicht 450 € bekomme, aber ich bin schwanger. Und ich kann dort nur Nacht arbeiten, sodass ich diesen Job nicht mehr machen kann. Jetzt von den Fitnesstudio muss ich bekomme das Verbot und die vollen 450€?
Vielen Dank

Okal
Okal
8 Monate zuvor

Hallo, ich bin in der 13ssw ,ich habe voller Beschäftigungsverbot,ich arbeite als geringfügig beschäftigung, meine Frage ist,ob ich das Recht habe,um der Mutterschutzlohn zu bekommen.
Danke

Okal
Okal
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
8 Monate zuvor

Obwohl der Grund für das Arbeitsverbot corona ist?

Michaela
Michaela
8 Monate zuvor

Hallo, ich bin in der 14 ssw und bekomme ein partielles Beschäftigungsverbot. Ich frage mich ob es beid er Zeitreduzierung eine Mindest Studnenanzahl gibt? Momentan arbeite ich 30h/Woche und laut Arzt sollte ich nicht mehr als 10h/die Woche arbeiten, nun lese ich aber überall von 4 h täglich.

jaka
jaka
8 Monate zuvor

Hallo zusammen. Ich bin momentan Schwanger und der errechnete Entbindungstermin ist am 27.7. Der Mutterschutz beginnt am 15 Juni und endet am 22.9.

Wievele Urlaubstage stehen mir für dieses Jahr noch zu ?
( zuvor waren es 10 Tage pro Jahr)

Palfi
Palfi
8 Monate zuvor

Hallo Leute, Bin schwanger und ich bin seit 6 Wochen krankgeschrieben von der Frauenarzt.Habe ein Hauptjob und ein Nebenjob beide als krankenschwester. Meine Frage ist ich werde nach 6 Wochen krankengeld von die Krankenkasse bekommen.Danach,habe ich gehört,von der Minijob habe ich kein Anspruch weiter auf Krankengeld.Wenn mein Frauenarzt sich doch für ein Beschäftigungverbot entschieden ,w ie wird weiter laufen?Hauptjob ist mir klar aber wie das mit Nebenjob würde mich gerne interessieren.Werde ich mit ein Beschäftigungverbot von der Minijob auch Geld bekommen oder nicht?

Caro
Caro
9 Monate zuvor

Hallo,
Ich bin in der Pflege tätig und bin jetzt mit dem 2. Kind schwanger. Beim hauptjob 35 Std habe ich ein bv bekommen. Zusätzlich habe ich einen minijob ebenfalls in der Pflege. Dieser hat am 1.12021 begonnen. Ich habe dort noch keine Tage gearbeitet. Wenn ich dafür ebenfalls ein bv bekomme, wie werde ich dann bei minijob vergütet? Ich habe bei der neuen Firma noch keine Leistungen erhalten. Habe ich trotzdem Anspruch auf 450€?

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Caro
9 Monate zuvor

Hallo Caro,

unseren herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft.
Das Mutterschutzgesetz sagt, dass ein schwangere Frau ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen soll, sobald sie weiß, dass sie schwanger ist. Erst dann kann ein Arbeitgeber seinen mutterschutzrechtlichen Pflichten nachkommen und der Schwangeren ggfs. eine andere Tätigkeit zuweisen oder ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber. Die Regelungen des Mutterschutzgesetzes gelten auch im Minijob.

Weitere Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen, beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Aleksandar Barbulovic
Aleksandar Barbulovic
10 Monate zuvor

hallöchen

Ich trage zeitungen aus,also von 3 bis 6h. und jetzt bin icg schwanger im 8w. Habe noch nix zum arbeitgeber gesagt den habe angst dass er wegen schwengerschafst nachts verbot mir keine leistungen weiter zahlt. habe ich anspruch auf die 450 euro und wie lang wenn ich dem arbeitgeber jetz sage dass ich schwanger bin?

Grüssen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Aleksandar Barbulovic
10 Monate zuvor

Hallo Aleksandar,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt. Sollte das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sein, kann ein sogenanntes Beschäftigungsverbot ausgesprochen werden.
Die Schwangere darf vom Arbeitgeber nicht weiter mit diesen Arbeiten beschäftigt werden. Dabei ermisst allein der Arzt, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welche Dauer eine Gefährdung darstellen können. Das Beschäftigungsverbot sollte vom Arzt schriftlich erteilt werden und die individuellen Einschränkungen darlegen, damit sie nach Vorlage beim Arbeitgeber beachtet werden können.

Bitte beachten Sie, dass Sie als Arbeitnehmerin die Pflicht haben, die Schwangerschaft schnellstmöglich gegenüber Ihrem Arbeitgeber anzuzeigen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Michaela
Michaela
10 Monate zuvor

Hallo ich habe gestern meinen mutterpass erhalten und bin in der 11 ssw …dies habe ich meinen Arbeitgeber mitgeteilt und sie meinte sie dürfe mich in der Zeitarbeitfirma nicht schwanger beschädigen und ich solle sofort eine Kündigung ( 2 Zeiler ) an ihrer email schicken …ist das rechtens ?

Lg Michaela

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Michaela
10 Monate zuvor

Hallo Michaela,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind. Ihr Arbeitgeber muss Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes wirkungsvoll mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen schützen und dabei die gesetzlichen Mutterschutzvorgaben zum Gesundheitsschutz, Kündigungsschutz und Leistungsrecht beachten und umsetzen.
Sie selbst können Ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, lassen Sie sich unbedingt vorab beraten. Fragen hierzu richten Sie bitte an die zuständige Mutterschutz-Aufsichtsbehörde. http://www.bmfsfj.de
Tel.: 030 201 791 30 Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Michaela
10 Monate zuvor

Hallo Michaela,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind. Ihr Arbeitgeber muss Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes wirkungsvoll mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen schützen und dabei die gesetzlichen Mutterschutzvorgaben zum Gesundheitsschutz, Kündigungsschutz und Leistungsrecht beachten und umsetzen.
Sie selbst können Ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, lassen Sie sich unbedingt vorab beraten. Fragen hierzu richten Sie bitte an die zuständige Mutterschutz-Aufsichtsbehörde. http://www.bmfsfj.de
Tel.: 030 201 791 30 Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Youle
Youle
Reply to  Team der Minijob-Zentrale
10 Monate zuvor

Guten Tag,

ich befinde mich derzeit in der 15. SSW und reinige 1x die Woche das Treppenhaus eines Mehrparteienhaus.

Ich bin auf Minijob-Basis eingestellt. Wie sieht es bei dieser Tätigkeit mit einem Beschäftigtigungsverbot aus? Im Moment kann ich die Tätigkeiten gut verrichten, allerdings habe ich Angst, dass ich al auf den Treppen oder generellen ausrutsche.

Danke im Voraus!

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Youle
10 Monate zuvor

Hallo Youle,

vorab: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Schwangere dürfen keine schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten durchführen und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen usw. ausgesetzt sind.
Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mit. Ihr Arbeitgeber muss dann, auch bei einem Minijob, eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen und die erforderlichen Schutzmaßnahmen ergreifen. Ergibt die Beurteilung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber, dass Teile oder die gesamte Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot betroffen ist, darf der Arbeitgeber Sie mit diesen Arbeiten nicht beschäftigen.

Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo ihr Lieben,

Ich habe einen Teilzeit und einen Minijob. Werden im Fall eines Allgemeinen Beschäftigungsverbots beide Jobs weiter gezahlt?

Anonym
Anonym
Reply to  Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

Das individuelle Beschäftigungsverbot bedeutet, dass das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet sind. Die Schwangere darf vom Arbeitgeber nicht weiter mit diesen Arbeiten beschäftigt werden. Dabei ermisst allein der Arzt, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welche Dauer eine Gefährdung darstellen können.

Hat Ihr Arbeitgeber Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns oder zum Ausgleichsverfahren bei Mutterschaft kann er uns einfach anrufen. Unser Service-Team ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Amayi Rux
Amayi Rux
1 Jahr zuvor

Hallo,

Gilt diese Verordnung auch für Werkstudent*innen, die ja keine Sozialversicherung zahlen und ihre Krankenkasse selbst leisten, und keinen Anspruch damit auf Krankengeld haben?

Liebe Grüße

Anonym
Anonym
Reply to  Amayi Rux
1 Jahr zuvor

Hallo Amayi,

Frauen, die im Rahmen eines sogenannten Werkstudentenvertrages arbeiten, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Minijob.

Hat Ihr Arbeitgeber beispielsweise Fragen zum Erstattungsanspruch bei einer Lohnfortzahlung im Rahmen des Mutterschutzgesetzes, hilft ihm sicher die Arbeitgeberversicherung Ihrer Krankenkasse gern weiter.
Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail:
info@bmfsfjservice.bund.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
Reply to  Amayi Rux
11 Monate zuvor

Hallo zusammen ich habe eine Frage ich bin schwanger in der 14 ssw und arbeite bei eine Fitness Center als 450€ Basis in der Reinigung , und immer wenn ich arbeiten gehen werde mir schlecht wegen denn ganze putzenmittel und wegen die dizinfiktions Mittel ,was soll ich machen ich brauche mein Geld da ich schwanger bin aso kann ich auch die Beschäftigungverboten beantragen bei Frauen Arzt oder wo denn.

Liebe Grüße
Amelie

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
11 Monate zuvor

Hallo Amelie,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.
Schwangere dürfen keine schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten durchführen und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen usw. ausgesetzt sind.
Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mit. Ihr Arbeitgeber muss dann, auch bei einem Minijob, die erforderlichen Schutzmaßnahmen ergreifen. Dabei kann er sich durch Betriebsärztinnen und -ärzte sowie die Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen lassen. Ergibt die Beurteilung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber, dass Teile oder die gesamte Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot betroffen ist, darf der Arbeitgeber Sie mit diesen Arbeiten nicht beschäftigen.
Das betriebliche / generelle Beschäftigungsverbot wird von Ihrem Arbeitgeber ausgestellt. Ein ärztliches / individuelles Beschäftigungsverbot wird ausgestellt, wenn Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt Ihre Gesundheit oder die Ihres Kindes aufgrund Ihres individuellen Gesundheitszustandes bei einer Weiterbeschäftigung als gefährdet einstuft. Das ärztliche Attest sollte möglichst genaue und allgemein verständliche Angaben enthalten, insbesondere auch darüber, ob leichtere Arbeiten oder verkürzte Arbeitszeiten zulässig bleiben. Es sollte so formuliert werden, dass die Art und Weise und der Umfang der Gefährdung für Sie und Ihr Kind bei der Fortdauer der Beschäftigung für Ihren Arbeitgeber erkennbar sind.
Gründe und medizinische Diagnosen gehören nicht in dieses Attest.
Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonymous
Anonymous
1 Jahr zuvor

Guten Tag. Ich habe diese Situation.
Ich bin 16 Wochen schwanger. Ich arbeite nur Minijob.
Ich informiere meinen Arbeitgeber über die Schwangerschaft, und fragte nach den Regeln, die mich und meine Arbeit betreffen,
aber der gab mir keine Antwort.

Ich möchte wissen, was meine Rechte sind.
Wenn ich jetzt meinen Kündigung schreibe, ob und wie sich dies auf mein Mutterschaftsgeld auswirkt oder nicht.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonymous
1 Jahr zuvor

Guten Tag,

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind. Ihr Arbeitgeber muss Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes wirkungsvoll mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen schützen und dabei die gesetzlichen Mutterschutzvorgaben zum Gesundheitsschutz, Kündigungsschutz und Leistungsrecht beachten und umsetzen.
Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von betrieblichen und ärztlichen Beschäftigungsverboten nicht beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesen Fällen nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn), wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von teilweisen oder vollständigen Beschäftigungsverboten nicht mehr beschäftigen darf. Als Mutterschutzlohn wird in der Regel das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Ist das nicht möglich, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen. Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
Sie selbst können Ihr Beschäftigungsverhältnis während Ihres Mutterschutzes durch Eigenkündigung oder Abschluss eines Aufhebungsvertrages beenden. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, lassen Sie sich unbedingt vorab beraten. Fragen hierzu richten Sie bitte an die zuständige Mutterschutz-Aufsichtsbehörde.
Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonym
Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo Zusammen :)

Ich bin ganz frisch schwanger und kellner nebenbei 1x die Woche. Meine Frage ist…Darf ich den Nebenjob (Corona – publikumsverkehr) überhaupt noch ausüben?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Anonym
1 Jahr zuvor

Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Schwangere dürfen keine schweren und gesundheitsgefährdenden Arbeiten durchführen und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen usw. ausgesetzt sind.
Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mit. Ihr Arbeitgeber muss dann, auch bei einem Minijob, die erforderlichen Schutzmaßnahmen ergreifen. Dabei kann er sich durch Betriebsärztinnen und -ärzte sowie die Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen lassen. Ergibt die Beurteilung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber, dass Teile oder die gesamte Arbeit durch ein Beschäftigungsverbot betroffen ist, darf der Arbeitgeber Sie mit diesen Arbeiten nicht beschäftigen.

Fragen zu mutterschutzrechtlichen Leistungsansprüchen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Tel.: 030 20179130 (Montag bis Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Joanna Wagner
Joanna Wagner
1 Jahr zuvor

Hallo, ich bin in 12 ssw. Ich habe Teilzeit Job und bin ab morgen in BV.
Darf ich jetzt ein leichtes Minijob machen?
Ich fühle mich super und möchte nicht noch 5 Monate zu Hause sitzen.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Joanna Wagner
1 Jahr zuvor

Hallo Johanna,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Ein ärztliches Beschäftigungsverbot bedeutet, dass das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet ist. Nur der Arzt kann entscheiden, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welcher Dauer eine Gefährdung darstellen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Gray
Gray
1 Jahr zuvor

Hallo,
habe gerade ein Problem mit der Abrechnung einer Mitarbeiterin.

Der Geburtstermin war der 03.09.2020. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand ein BV. D.h. ich müsste für den Zeitraum 01.09-02.09.2020 noch ein Entgelt erfassen (sagen wir z.B. ihr standen 40 Euro für diese beiden Tage zu) erfasse ich dies in unserem Lohnprogramm wird mir allerdings bei der Regelung 1/30 nur eine Erstattung von 2,98 Euro. Ich verstehe die Berrechnung nicht… da wen ich die wie sonst immer festen 450 Euro als Entgelt angebe korrekterweise die 30 Euro erstattet werden aber auf der Gehaltsabrechnung die 450 Euro erscheinen würden die ja aber für diesen Monat gar nicht gezahlt wird. Ich hoffe es ist verständlich und bitte um Hilfe.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Gray
1 Jahr zuvor

Hallo Gray,

wir gehen davon aus, dass es bei Ihrer Frage um den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld geht. Als Arbeitgeber leisten Sie diesen innerhalb der gesetzlichen Schutzfrist für Ihre Minijobberin – also in der Regel 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung.
Der Zuschuss errechnet sich aus der Differenz des kalendertäglichen Mutterschaftsgeldes in Höhe von 13 Euro und dem tatsächlichen Verdienst. Erhält Ihre Minijobberin im Monat volle 450 Euro, beträgt die Differenz pro Kalendertag zum Beispiel 2 Euro (450 Euro ./. 30 Tage = 15 Euro pro Tag – abzüglich 13 Euro kalendertägliches Mutterschaftsgeld = 2 Euro Zuschuss des Arbeitgebers). Für zwei Beschäftigungstage im September (1. und 2. September) beträgt der Zuschuss also maximal 4 Euro.
Wird die Berechnung trotz korrekt erfasster Daten durch das Lohnprogramm nicht richtig umgesetzt empfehlen wir Ihnen ggf. Ihren Softwareanbieter zu kontaktieren.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Maike
Maike
1 Jahr zuvor

Hallo meine Frage: Ich habe meinen 450€ Job im August begonnen und bin im September Schwanger geworden. Nun also meine Frage, habe ich ein Anrecht auf Lohnfortzahlung? Und wenn ja wie rechnet sich dieser dann wenn ich keine drei Monate vorher gearbeitet habe?
Vielen Dank schonmal für die Antwort
Lg Maike

Maike
Maike
Reply to  Maike
1 Jahr zuvor

PS: habe ein BV von meinem Arzt bekommen

Amit
Amit
Reply to  Maike
1 Jahr zuvor

Hallo Maike,

Lustigerweise befinden sich meine Frau und ich in gleicher Lage und wissen nicht ob wir Anrecht haben auf Lohnfortzahlung.
Hast du zufällig was herausgefunden ?

Wäre super wenn Team der Minijob-Zentrale hierrauf antworten könnte.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Amit
1 Jahr zuvor

Hallo Maike,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.
Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

AnonyS
AnonyS
1 Jahr zuvor

Ich beginne zum 01.08.2020 einen Minijob von eigentlich 8 Std. die Woche. Ich arbeite noch 40 Std. in meinem Hauptjob. Nun habe ich gelesen, dass ich höchstens 8,5 h am Tag und 90 h in der Doppelwoche arbeiten darf. Gibt es hier die Möglichkeit mit meiner Zustimmung diese Stundenzahl auszuweiten. Und wenn nicht, habe ich überhaupt Anspruch auf eine Zahlung? Die ärztliche Bescheinigung bekomme ich erst Ende 08/2020, da hier die 12 SSW rum sind.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  AnonyS
1 Jahr zuvor

Hallo,

seitens der Minijob-Zentrale gibt es keine Beschränkung im Rahmen der wöchentlichen Arbeitszeit.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende rechtliche Beurteilung vornehmen können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage http://t1p.de/MJZE-Arbeitsrecht . Ausführliche Informationen zum Thema Arbeitsrecht erhalten Sie bei dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales telefonisch unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

babsi
babsi
1 Jahr zuvor

hallo
wie verhält es sich denn, wenn ich zu Beginn meiner Schwangerschaft einen Minijob neben meiner Vollzeitstelle antrete und mich dann direkt krank melde oder ein BV für den Nebenjob erhalte? Ich habe ja dann noch kein Gehalt für diese Stelle erhalten. Wir mir der Lohn weitergezahlt und wird dieser beim Elterngeld berücksichtigt?
Besteht hier außerdem Kündigungsschutz?

Vielen Dank.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  babsi
1 Jahr zuvor

Hallo Babsi,

der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall entsteht frühestens nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses bei demselben Arbeitgeber. Der Anspruch setzt voraus, dass die Arbeitsunfähigkeit nach dem Abschluss des Arbeitsvertrags eintritt.

Für den Fall eines Beschäftigungsverbotes haben Sie in der Regel auch gegenüber Ihrem Minijob-Arbeitgeber Anspruch auf den Mutterschutzlohn. Als Mutterschutzlohn wird bei einem Beschäftigungsverbot das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dabei bleiben die Monate unberücksichtigt, in denen infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt wurde.

Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar. Als Arbeitnehmerin haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren arbeitsrechtlichen Fragen ( z.B. Kündigungsschutz) an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit uns Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Ihre Fragen zum Elterngeld und zur Elternzeit beantworten die Mitarbeiter Ihrer Elterngeldstelle. Oder nutzen Sie vorab die Informationsangebote des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unter der Rufnummer 030 20179130.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anonymous
Anonymous
1 Jahr zuvor

Hallo,
darf ich während der Schwangerschaft im 450€ Job als Kellnerin nach 20 Uhr arbeiten?
Bisher habe ich meistens am Sonntag das Mittagsgeschäft und am Dienstagabend bis 22 Uhr gearbeitet.
Kann ich die Zeiten weiterhin arbeiten, wenn ich selbst damit einverstanden bin?
Mir geht es sehr gut und ich habe keine Risikoschwangerschaft.

Monica
Monica
1 Jahr zuvor

Guten Tag. Ich bin 15 Wochen schwanger, ich habe ein Arbeitsverbot von meinem Arbeitgeber bekommen. Ich bin daran interessiert, ob ich einige Dokumente ausfüllen muss oder mein Gehalt automatisch fortgesetzt wird?
Vielen Dank

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Monica
1 Jahr zuvor

Hallo Monica,

unsere herzlichsten Glückwünsche zu Ihrer Schwangerschaft.

Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von betrieblichen und ärztlichen Beschäftigungsverboten nicht beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesen Fällen nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn), wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von teilweisen oder vollständigen Beschäftigungsverboten nicht mehr beschäftigen darf.

Hat Ihr Arbeitgeber Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohns oder zum Ausgleichsverfahren bei Mutterschaft kann er uns einfach anrufen. Unser Service-Team ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Janina
Janina
Reply to  Monica
6 Monate zuvor

Huhu wie lief das bei dir jetzt mit der Lohnfortzahlung? Lief das automatisch oder mußtest du was dazu beitragen? Lg

Simone
Simone
1 Jahr zuvor

Hallo, ich bin jetzt im 8. Monat schwanger. Habe seit 30.03. ein BV für Haupt- und Nebenjob. Ich kellner seit letztem Jahr März auf 450 Euro Basis auf einem Campingplatz und bin auch immer auf 450 Euro gekommen. Da die Saison von November bis Februar rum ist, hab ich nur um die 100 bis 200 Euro pro Monat verdient verdient. März war durch Corona auch nix mehr. Der Steuerberater vom Campingplatz hat mich jetzt auf durchschnittlich 160,00 Euro eingestuft. Wenn der Durchschnitt der letzten 12 Monate genommen worden wären, wären es aber 300 Euro. Bzw. Wenn letztes Jahr 1 zu 1 angenommen werden würde, wären es die vollen 450 Euro. Was stimmt den jetzt? Ich versteh auch nicht die Aussage #vor der Schwangerschaft. Das war bei mir Oktober 2019 (450 Euro) vor Bv Februar (130 Euro) Herzlichen Dank im Voraus für die hoffentliche Erleuchtung. Gruß Simone

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Simone
1 Jahr zuvor

Hallo Simone,

unseren herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Für den Fall eines Beschäftigungsverbotes haben Sie in der Regel auch gegenüber Ihrem Minijob-Arbeitgeber Anspruch auf den Mutterschutzlohn. Als Mutterschutzlohn wird bei einem Beschäftigungsverbot das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dabei bleiben die Monate unberücksichtigt, in denen infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt wurde.

Antworten auf weitere Fragen und Informationsangebote zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie und Ihr Arbeitgeber auf der Website des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben https://www.bafza.de/programme-und-foerderungen/unterstuetzung-von-gremien/ausschuss-fuer-mutterschutz-geschaeftsstelle/faq-zu-mutterschutz-und-sars-cov-2/

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

J.S.
J.S.
1 Jahr zuvor

Guten Tag.
Ich hatte letztes Jahr einen Mini Job angefangen und binn familienversichert über meinen Mann. Wegen Risikoschwangerschaft musste ich ins BV. Ich bekam dann Mutterschutzlohn. Worüber ich mich sehr gefreut habe, mir war es nicht bewusst Anrecht darauf zu haben. Meine Tochter kam dann am 26.07.2019 8 Wochen zu früh auf die Welt. Ich bekam dann noch im Juli und anteilig August Geld. Ca 400 Euro. Im September riefen meine Arbeitgeber an und forderten das Geld zurück. Da sie nur bis zur Geburt zahlen müssten ? Stimmt da so? Ich habe mich bislang geweigert es zurückzuzahlen da ich es nichtsahnend weiterhin im Alltag ausgegeben habe. Und mich daran nicht bereichert habe… (so steht es im Internet im Bezug auf zu viel gezahltes Gehalt) Und mal eben 400 Euro zurückzuzahlen nicht gerade schön war. Nun die Frage an Sie wie es da rechtlich aussieht ? Werd ich es zurück zahlen müssen oder soll ich einen Anwalt einschalten ? Mit freundlichen Grüßen

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  J.S.
1 Jahr zuvor

Hallo,

der Anspruch auf den Mutterschutzlohn endet mit dem Beginn der Schutzfristzeit. Das können Sie im § 18 Mutterschutzgesetz nachlesen.

Die Schutzfristzeit beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem mutmaßlichen Tag der Entbindung. Liegt der tatsächlich Entbindungstag vor der errechneten Schutzfristzeit, beginnt die Schutzfristzeit mit dem Tag der Entbindung.

Während dieser Schutzfristzeit erhalten Frauen von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, sofern das kalendertägliche Nettoentgelt der letzten drei
abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfristzeit über 13,00 Euro liegt. Ein Zuschuss kommt somit nur zustande, wenn die Nettoarbeitsentgelte der letzten drei Monate im Durchschnitt über 390,00 Euro liegen.

Familienversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten auf Antrag ein Mutterschaftsgeld von bis 210,00 Euro für die Zeit der Schutzfristen vom Bundesamt für Soziale Sicherung. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld und alle wichtigen Informationen zum Mutterschaftsgeld vom Bundesamt für Soziale Sicherung finden Sie unter https://www.bundesamtsozialesicherung.de/de/mutterschaftsgeld/ueberblick/.

Ob Sie den Mutterschutzlohn zurückzahlen oder einen Anwalt einschalten, können wir natürlich nicht für Sie entscheiden. Brauchen Sie dazu noch arbeitsrechtlichen Auskünfte? Dann stellen Sie Ihre Frage den Mitarbeitern des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Lisa Sch.
Lisa Sch.
1 Jahr zuvor

Hallo ich erbitte ein Auskunft.
Ich befinde mich aktuell in der 7. SSW und rechne mit einem BV für meinen Minijob (bin aktuell Studentin), da dieser ein Nachtdienstjob zzgl. Putzen ist. Nun konnte ich aufgrund von Corona seit Mitte März nicht mehr arbeiten und habe im April meine Urlaubstage und Überstunden ausgezahlt bekommen. Diese sind als normal geleistete Stunden auf dem Lohnzettel vermerkt.
Welche Zeiten werden denn nun für die Berechnung des Mutterschutzlohns herangezogen? Da ich ja für die schlechte Auftragslage und der fehlenden Stunden nicht zuständig bin, frage ich mich, ob 3x das normale Gehalt herangezogen wird oder 1x normal, 1x weniger aufgrund Corona und 1x eine “Nullmonat”? Dadurch würden mich immense finanzielle Einbußen treffen, was ja laut Gesetzgeber nicht sein dürfte?

Vielen Ddank für Ihre Mühe.

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Lisa Sch.
1 Jahr zuvor

Hallo Lisa,

unseren herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihre Frage nicht konkret beantworten können. Uns fehlen einfach die Informationen Ihres Arbeitgebers.

Für den Fall eines betrieblichen Beschäftigungsverbotes haben Sie in der Regel auch gegenüber Ihrem Minijob-Arbeitgeber Anspruch auf den Mutterschutzlohn. Als Mutterschutzlohn wird bei einem Beschäftigungsverbot das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dabei bleiben die Monate unberücksichtigt, in denen infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt wurde.

Antworten auf weitere Fragen und Informationsangebote zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie und Ihr Arbeitgeber auf der Website des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben https://www.bafza.de/programme-und-foerderungen/unterstuetzung-von-gremien/ausschuss-fuer-mutterschutz-geschaeftsstelle/faq-zu-mutterschutz-und-sars-cov-2/

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Ana Ferreira
Ana Ferreira
1 Jahr zuvor

Hallo,
Bin 9 Wochen Schwanger und hab ein Beschäftigungsverbot bekommen für mein Vollzeitjob und ein weiteren für mein Mini-Job ( putze ein Büro).
Aber leider sagte mein Arbeitgeber von Mini-Job das er mir nicht bezahlen muss wenn ich in Beschäftigungsverbot gehe.
Ist das Richtig ?
Ich bedanke mich schon mehrmals für die Antwort

Team der Minijob-Zentrale
Team der Minijob-Zentrale
Reply to  Ana Ferreira
1 Jahr zuvor

Hallo Ana,

unsere herzlichen Glückwünsche zur Schwangerschaft.

Durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob.

Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

Übrigens – Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!
Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Tina
Tina
1 Jahr zuvor

Guten Tag,

ich habe einen Teilzeit-Job am Empfang (sitzend und leichte Arbeit) und einen Mini-Job im Verkauf, wo ich ausschließlich steht und häufig heben und tragen muss. Da ich alleine bin, kann mir hier auch niemand helfen. Mein Arzt wollte mir jetzt ein Beschäftigungsverbot ausstellen. Dieses soll aber nur für den Mini-Job gelten – den anderen Job kann ich problemlos weiterführen. Wie ist hier vorzugehen? Bzw. was genau soll dann auf dem Beschäftigungsverbot stehen. Kann da auch der Name des Arbeitgebers aufgeführt sein? Danke für eine Info – ich möchte nichts falsch machen.

Viele Grüße von Tina

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Tina
1 Jahr zuvor

Hallo Tina,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Das ärztliche Beschäftigungsverbot bedeutet, dass das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der jeweiligen Beschäftigungen gefährdet ist. Nur der Arzt kann entscheiden, welche beruflichen Tätigkeiten in welchem Umfang und welcher Dauer eine Gefährdung darstellen.

Das Beschäftigungsverbot soll Ihr Arzt schriftlich erteilen. Je genauer die Angaben im Attest zu Tätigkeiten, Arbeitszeit und Laufzeit des Beschäftigungsverbots, umso besser. Dann kann der Arbeitgeber diese beachten. Oder schauen, ob er Ihnen eine Beschäftigung zuweisen kann, die durch das Beschäftigungsverbot nicht ausgeschlossen ist.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Laura E.
Laura E.
1 Jahr zuvor

Hallo zusammen,
Ich arbeite seit dem 15.11.2019 bei einem neuen Arbeitgeber in TZ und bin seit dem 07.02. Wegen der Bekanntgabe meiner Schwangerschaft zuerst durch eine AU 3 Wochen arbeitsunfähig gewesen und nun in eine generelles Beschäftigungsverbot durch meinen Arbeitgeber gekommen. Erhalte ich trotzdem mein durchschnittliches Monatsgehalt, obwohl ich noch keine 3 Monate dort gearbeitet habe oder muss ich mit einer Kürzung rechnen?

Liebe Grüße und vielen Dank!

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Laura E.
1 Jahr zuvor

Hallo Laura,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Für die Zeit des Beschäftigungsverbotes zahlt Ihr Arbeitgeber Ihren Verdienst weiter (Mutterschutzlohn), unabhängig davon, wann Sie Ihre Beschäftigung aufgenommen haben. Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt. Dauert das Beschäftigungsverhältnis kürzer an als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen.

Sollte es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handeln bitten Sie, sich mit Ihrer Anfrage an Ihre zuständige Krankenkasse zu wenden.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anna Lilischkis
Anna Lilischkis
1 Jahr zuvor

Schönen guten Tag,
Ich Arbeite an einer Tankstelle und gehe von einem Beschaftigungsverbot aus.

Wie muss ich oder mein Arbeitgeber vorgehen um das gelddas er dann an mich weiter zählt zurück bekommt?

Oder geht das dann gar nicht über meinen Arbeitgeber?

Was sind die notwendigen Schritte?

Mit freundlichen Grüßen
Anna L.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anna Lilischkis
1 Jahr zuvor

Hallo Anna,

unseren herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft.

Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, werden wie Vollbeschäftigte umfassend durch das Mutterschutzgesetz geschützt. Das gilt selbstverständlich auch für Frauen, die in einem Minijob arbeiten. Der Mutterschutz beginnt, sobald Sie schwanger sind.

Das betriebliche / generelle Beschäftigungsverbot wird von Ihrem Arbeitgeber ausgestellt. Ein ärztliches / individuelles Beschäftigungsverbot wird ausgestellt, wenn Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt Ihre Gesundheit oder die Ihres Kindes aufgrund Ihres individuellen Gesundheitszustandes bei einer Weiterbeschäftigung als gefährdet einstuft. Das ärztliche Attest sollte möglichst genaue und allgemein verständliche Angaben enthalten, insbesondere auch darüber, ob leichtere Arbeiten oder verkürzte Arbeitszeiten zulässig bleiben. Es sollte so formuliert werden, dass die Art und Weise und der Umfang der Gefährdung für Sie und Ihr Kind bei der Fortdauer der Beschäftigung für Ihren Arbeitgeber erkennbar sind. Gründe und medizinische Diagnosen gehören nicht in dieses Attest.

Im Fall von Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz bekommt Ihr Arbeitgeber durch das Umlageverfahren U2 den fortgezahlten Lohn zu 100 Prozent erstattet!

Bei Fragen zur Berechnung bzw. dem Erstattungsverfahren unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Anna Lilischkis
Anna Lilischkis
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Ist denn jeder in einer Knappschaft?
Grüße und danke

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Anna Lilischkis
1 Jahr zuvor

Hallo Anna,

die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist für Sie bzw. Ihren Arbeitgeber zuständig, wenn Sie entweder einen Minijob ausüben oder knappschaftlich krankenversichert sind.

Sind Sie Mitglied einer anderen Krankenkasse und üben eine mehr als geringfügige Beschäftigung aus, ist Ihre Krankenkasse der richtige Ansprechpartner.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sarah
Sarah
1 Jahr zuvor

Guten Tag!

Ist es richtig, dass ich durch diese Formulierung in meinem Arbeitsvertrag keinen Anspruch auf Mutterschutzlohn habe?

§ 4 Arbeitsvergütung
Die Arbeitnehmerin erhält eine Bruttovergütung von 16,00 Euro je Stunde. Eine bestimmte Mindeststundenzahl je Monat oder Kalenderjahr ist nicht vorgesehen. Die Arbeitnehmerin führt einen Stundennachweis, in dem mit Datum das Zeitvolumen den jeweiligen Projekten zugeordnet ist.

Herzliche Grüße!

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Sarah
1 Jahr zuvor

Hallo Sarah,

als Minijobberin haben Sie Anspruch auf finanzielle Absicherung bei Mutterschaft.

Setzen Sie wegen eines generellen oder individuellen Beschäftigungsverbots mit der Arbeit aus, dürfen Sie keine finanziellen Nachteile haben. Sie haben Anspruch auf Ihren Durchschnittsverdienst, den sogenannten „Mutterschutzlohn“. Der Mutterschutzlohn wird bis zum Beginn der normalen Mutterschutzfrist gezahlt. Er entspricht in der Regel wenigstens dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder bei monatlicher Entlohnung der letzten 3 Monate vor Eintritt der Schwangerschaft.

Wird die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt, gilt zum Schutz der Arbeitnehmer eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche als vereinbart. Zu weiteren Fragen zur Arbeitszeitvereinbarung empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sarah
Sarah
1 Jahr zuvor

Hallo, ich habe einen Minijob bei dem ich 1,75 Stunden Täglich von 5.00-6.45 Uhr arbeite.
Da die Zeit von 5-6 Uhr in die Nachtschicht fällt darf ich in dieser Zeit nicht mehr Arbeiten seit ich Schwanger bin.
Und bekomme nur noch die Zeit von 6.00 Uhr bis 6.45 Uhr gezahlt.

Da also ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wurde von dem Betrieb, erhalten ich dann als Arbeitnehmerin den Verdienst bis zum Beginn der Schutzfrist als sogenannten Mutterschutzlohn weitergezahlt?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Sarah
1 Jahr zuvor

Hallo Sarah,

unseren herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft.

Mutterschutzbedingte Arbeitsunterbrechungen ergeben sich, wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von betrieblichen und ärztlichen Beschäftigungsverboten nicht beschäftigen darf. Lohneinbußen müssen Sie in diesen Fällen nicht befürchten. Sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung (Mutterschutzlohn), wenn Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von teilweisen oder vollständigen Beschäftigungsverboten nicht mehr beschäftigen darf.

Bei Fragen zur Berechnung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Sarah
Sarah
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Hallo liebes Team,

Danke für die schnelle Antwort.
Da ich wie oben geschrieben vor 6.00 Uhr nicht mehr arbeiten darf, verlangt mein Minijob-Arbeitgeber das ich jetzt von 6.00 Uhr bis 7.45 Uhr arbeiten soll, da vertraglich keine Uhrzeit sondern die täglichen Stunden festgelegt sind.

Da ich aber mein anderes Kind in die Kita bringen muss kann ich nur bis 7.30 Uhr arbeiten und mir fehlt jetzt täglich 15 min die mir auch nicht gezahlt werden.

Gruß
Sarah

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Sarah
1 Jahr zuvor

Hallo Sarah,

nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist eine Nachtarbeitsbeschäftigung von schwangeren und stillenden Frauen grundsätzlich in der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr verboten. Der Arbeitgeber darf sie bis 22 Uhr beschäftigen, wenn die Voraussetzungen des § 28 MuSchG erfüllt sind.

Kann der Arbeitgeber eine schwangere Frau wegen des Nachtarbeitsverbots nicht oder nicht während der vereinbarten bzw. bisherigen Lage der Arbeitszeit beschäftigen, kann er die betreffende Frau ersatzweise auf einen anderen Tagesarbeitsplatz in demselben oder einem anderen Betrieb umsetzen oder ihr ersatzweise eine andere Tätigkeit oder andere Arbeitszeiten zuweisen. Die Frau ist in diesem Fall verpflichtet, hieran mitzuwirken und diese geänderte Tätigkeit auszuüben. Dies gilt selbst dann, wenn diese Ersatztätigkeit nicht dem im Arbeits- bzw. Beschäftigungsvertrag festgelegten Tätigkeitsbereich entspricht und der Arbeitgeber der Frau eine solche Tätigkeit normalerweise nicht im Rahmen des ihm zustehenden Direktionsrecht zuweisen könnte.

Voraussetzung ist nur, das die geänderte Tätigkeit der Frau auch zumutbar ist. Die Ersatztätigkeit muss der Frau sowohl objektiv wie subjektiv zumutbar sein. Ein Arbeitsplatzwechsel ist bei Unzumutbarkeit für die schwangere Frau ausgeschlossen. Aus diesem Grund muss der Arbeitgeber die Verhältnisse des Einzelfalls umfassend prüfen. Eine Unzumutbarkeit kann sich auch aus privaten Verpflichtungen der Frau (z.B. erforderliche Kinderbetreuung) ergeben.

Abschließend empfehlen wir Ihnen bei weiteren Fragen sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dominique
Dominique
1 Jahr zuvor

Hallo, ich bin jetzt in der 9 Ssw, meinem Arbeitgeber habe ich direkt als ich davon erfahren habe darüber informiert. Das war bei mir Anfang der 5 Ssw, Sprich er hat mir ein Beschäftigungsverbot erteilt das ab dem 27.9.2019 gilt.
So jetzt ist mir bekannt das der Arbeitgeber weiter bezahlen muss und zwar das Durchschnittsgehalt der letzten 3 Kalendermonate. Mein Vertrag beläuft sich auf 37,5 Stunden und darin steht das sich diese Zeit auf Montag bis Freitag bezieht. Nun ist es aber so das ich in den letzten 3 Monaten aber auch Sonntage, Feiertage und Nachtarbeit geleistet habe, die ja so im Grunde nicht im Vertag festgehalten sind aber eben dennoch geleistet wurden und auch bezahlt mit Zuschlägen. Muss der Arbeitgeber diese Zuschläge jetzt berücksichtigen bei den letzten 3 Monaten der Lohnabrechnungen oder wird hier mein Stundensatz, der ja bei 37,5 Stunden liegt allein gezähl. Laut meiner Information dürfen keine Nachteile entstehen und da ich immer mehr Geld hatte als mein reiner Stundensatz mir erlaubt, bin ich jetzt nun ein wenig verwirrt. Ich hatte eben jeden Monat mal einen Sonntag oder eine Nachtschicht oder einen Feiertag. Das heisst wenn man rein von meinen Stunden ausginge würden mir im Gegensatz zum normalen Arbeiten ca 200 Euro fehlen.
Im schnitt habe ich in den letzten 3 Monaten nämlich 1360 Gehalt bekommen dieses Gehalt ist aber auch mit Zuschlägen berechnet, wären diese nicht wäre ich bei weitaus weniger.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Dominique
1 Jahr zuvor

Hallo Dominique,

werden Sonn-, Feiertags oder Nachtzuschläge (SFN) gezahlt, sind diese in Ihrer Lohnfortzahlung im Rahmen des Beschäftigungsverbotes zu berücksichtigen. Überschreitet der fortgezahlte Verdienst inklusive SFN die 450 Euro-Grenzen bleiben Sie weiterhin eine Minijobberin.

Lesetipp für Sie: Unser Blog-Beitrag vom 15. August 2019: “Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge – wenn Minijobber aufgrund von Krankheit oder Mutterschutz ausfallen” – https://t1p.de/Blogbeitrag-SFN-Zuschlaege

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Dominique
Dominique
Reply to  dieminijobzentrale
1 Jahr zuvor

Hallo und danke für die schnelle Antwort, gilt das auch bei Vollzeitbeschäftigung?

Dominique
Dominique
Reply to  Dominique
1 Jahr zuvor

Die 37,5 Stunden sind nämlich meine Vertraglichen Wochenstunden, das habe ich vergessen zu erwähnen.

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Dominique
1 Jahr zuvor

Hallo Dominique,

das gilt auch in einer Vollzeitbeschäftigung.

Die Lohnfortzahlung wird im Minijob genau so berechnet wie bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, allerdings ist bei einer Vollzeitbeschäftigung Ihre Krankenkasse der richtige Ansprechpartner.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Monika
Monika
1 Jahr zuvor

Hallo mein Arzt hat mir ein prophylaktisches Arbeitsverbot ausgestellt. Wird mein Gehalt an mich gezahlt oder werde ich nicht mehr von meinem Arbeitgeber erhalten?

dieminijobzentrale
dieminijobzentrale
Editor
Reply to  Monika
1 Jahr zuvor

Hallo Monika,

durch die Schwangerschaft dürfen Ihnen keine finanziellen Nachteile entstehen – auch nicht im Minijob. Der Anspruch auf Mutterschutzlohn ist auch für Minijobberinnen im Mutterschutzgesetz geregelt.

Wurde ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, erhalten Sie als Arbeitnehmerin Ihren Verdienst bis zum Beginn der Schutzfrist als sogenannten Mutterschutzlohn weitergezahlt. Der Arbeitgeber ist zur Zahlung des Mutterschutzlohnes gesetzlich verpflichtet. Den Mutterschutzlohn ermittelt Ihr Arbeitgeber aus dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft.

Die Arbeitgeberversicherung erstattet Ihrem Arbeitgeber den Mutterschutzlohn auf Antrag zu 100 Prozent – zuzüglich der darauf anfallenden pauschalen Beiträge zur Sozialversicherung.

Bei Fragen zur Berechnung des Mutterschutzlohnes bzw. der Antragsstellung der Erstattung unterstützt die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft Ihren Arbeitgeber gerne. Das Service-Team der Arbeitgeberversicherung der Knappschaft ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 14:00 unter 0234 304-43990 erreichbar.

Freundliche Grüße

Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale