Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

An vielen gesetzlichen und kirchlichen Feiertagen ruht in Deutschland in der Regel die Arbeit. Das gilt natürlich auch für Minijobs. Aber was passiert mit der ausgefallenen Arbeitszeit? Müssen Arbeitgeber diese bezahlen? Was gilt, wenn Minijobber in Branchen arbeiten, in denen die Arbeit an Feiertagen nicht stillstehen kann? Wir zeigen, welche Regelungen für Minijobber gelten.

Minijobber haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte

Für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Bedeutet: Fällt ein Arbeitstag auf einen Feiertag, müssen Minijobber wie alle anderen Beschäftigten auch, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt. Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.

Beispiel

Minijobberin Julia arbeitet donnerstag- und freitagnachmittags in einem Supermarkt in Dortmund an der Kasse. An Fronleichnam, der in Nordrhein-Westfalen ein kirchlicher Feiertag ist und immer auf einen Donnerstag fällt, bleibt der Supermarkt geschlossen und Julia hat, wie alle anderen Beschäftigten auch, frei. Ihr Lohn muss für diesen Tag vom Supermarkt weitergezahlt werden.

So muss Arbeit an Feiertagen bezahlt werden

Nicht alle Betriebe haben an Feiertagen geschlossen. Gerade im Gaststättenbereich sind an Sonn- und Feiertagen viele Beschäftigte im Einsatz – darunter auch Minijobber -.

An einem Feiertag zu arbeiten, bedeutet oft mehr Geld im Portemonnaie. Viele Arbeitgeber zahlen an diesen Tagen sogar einen Feiertagszuschlag. Einen Anspruch auf einen Zuschlag für Feiertagsarbeit gibt es dann, wenn dieser vorher vertraglich vereinbart wurde – zum Beispiel in einem Tarifvertrag, durch eine Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag.

Werden Minijobbern Feiertagszuschläge gezahlt, sind diese steuer- und beitragsfrei. Dies gilt jedoch nur, wenn der Stundenlohn auf dem die zusätzlichen Zuschläge berechnet werden nicht mehr als 25 Euro beträgt. Arbeitgeber müssen in diesem Fall von den Feiertagszuschlägen keine Abgaben an die Minijob-Zentrale zahlen.

Feiertagszuschläge können bis zu folgenden Höchstgrenzen steuer- und beitragsfrei gezahlt werden:

  • Feiertagsarbeit: 125 % des Stundenlohns
  • Arbeit an Heiligabend ab 14 Uhr sowie am 25., 26. Dezember und am 1. Mai: 150 % des Stundenlohns
  • Arbeit an Silvester ab 14 Uhr: 125 % des Stundenlohns

Beispiel

Minijobber Kurt arbeitet an einer Autobahnraststätte und verdient 14 Euro pro Stunde. Am Tag der Deutschen Einheit, ein gesetzlicher Feiertag, ist er von 2:00 Uhr bis 10:00 Uhr eingeteilt. Im Rahmen der Feiertagsarbeit erhält er einen Zuschlag von 125 Prozent, also 17,50 Euro pro Stunde mehr. Da sich der Zuschlag im Rahmen der Höchstgrenze befindet, ist er steuer- und beitragsfrei. Das bedeutet für den Arbeitgeber, dass vom Feiertagszuschuss keine Abgaben an die Minijob-Zentrale zu zahlen sind.

Gut zu wissen:

Steuer- und beitragsfreie Feiertagszuschläge sind für die Beurteilung der Einhaltung der monatlichen 450-Euro-Verdienstgrenze im Minijob nicht zu berücksichtigen.

Gesetze zum Nachlesen

§ 9 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Sonn- und Feiertagsruhe

§ 10 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

§ 11 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Ausgleich für Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

§ 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) Entgeltzahlung an Feiertagen

§ 3b Einkommensteuergesetz (EStG) Steuerfreiheit von Zuschlägen für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit

§ 1 Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) Dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnende Zuwendungen

16 Kommentare zu “Arbeit an Feiertagen – was gilt für Minijobber?

  1. Ich möchte einen Studenten für die Nachhilfe von Schülern als Minijobber einstellen. Natürlich bezahle ich ihn an gesetzlichen Feiertagen. Was aber mache ich in den Schulferien, wenn für ihn keine Arbeit vorhanden ist? Kann ich seine regelmäßigen Arbeitszeiten vertraglich auf die Schulzeit einschränken?

    • Hallo Anke,

      mit dem Arbeitsvertrag stellt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegen Bezahlung seine Arbeitskraft zur Verfügung. Gibt es keine Arbeit, ist das das Problem des Arbeitgebers. Er trägt das rechtliche und finanzielle Risiko, keine Verwendung für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers zu haben. Dann befindet er sich im Annahmeverzug und muss den Lohn ohne Gegenleistung zahlen.

      Damit Sie als Arbeitgeber flexibel auf anfallende Arbeitsmengen reagieren können, besteht auch im Minijob grundsätzlich die Möglichkeit ein Arbeitszeitkonto zu führen. Sie vereinbaren mit Ihrem Minijobber ein festes monatliches Arbeitsentgelt und berücksichtigen dabei die Verdienstgrenze von 5.400 Euro im Jahr. Ihr Minijobber muss dafür eine bestimmte Gesamtstundenanzahl leisten – beispielsweise 540 Stunden bei 10 Euro Stundenlohn – ohne Einmalzahlungen. Diese Stunden können Sie flexibel auf die einzelnen Monate verteilen. Falls erforderlich, können Sie Ihren Minijobber sogar bis zu drei Monate ganz von seiner Arbeitsleistung freistellen. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Link: http://t1p.de/MJZE-flexible-Arbeitszeitregelungen

      Selbstverständlich sind auch im Minijob befristete Arbeitsverträge möglich. Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu diesen arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Ich arbeite nun schon seid 12 Jahren auf 450 € in einem Betrieb und habe in den 12 Jahren keinen Urlaub, Feiertag oder Krankentag bezahlt bekommen. Habe mehrfach versucht die Chefin von meinen Rechten zu überzeugen, sie hat es aber immer ignoriert. Dieses Jahr habe ich dann einen Beitrag von der Minijob-Zentrale ausgedruckt und auf meine Rechte bestanden. Sie können sich vorstellen, das ich nicht der Mitarbeiter des Monats war. Danach hatte ich einiges auszuhalten, meine Tage in dem Betrieb sind wohl auch gezählt. Ich habe Glück das so schnell kein Ersatz für mich zu finden ist. Ich muss jedoch jede Lohnabrechnung reklamieren und regelrecht um mein Geld betteln. Warum gibt es keine Kontrolle in Betrieben mit Minijobber?

    • Hallo Cinda,

      die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs.

      Uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.

      Die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden durch das Arbeitsrecht geregelt. Im Individual-Arbeitsrecht werden Arbeitsbedingungen geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche bei Ihrem zuständigen Arbeitsgericht selbst durchsetzen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Guten Tag,

    meine Ehefrau arbeitet im Gesundheitswesen (Krankenhaus/Ambulatorium). Sie arbeitet in der Regel nur an einem Tag der Woche. Und zu 98% arbeitet sie an einem Montag. Sie wird über Ihren Dienstplan aber nie an einem Ostermontag und Pfingstmontag eingeplant und macht daher an solchen Tagen Minusstunden. Das Ambulatorium arbeite an solchen Tagen grundsätzlich nicht. Ihre Vollzeitkollegen erhalten vollen Lohnausgleich; meine Frau erhält für diesen Tag nur rd. 2 Stunden gutgeschrieben.

    Das kann doch nicht richtig sein, oder?

    Viele Grüße

    • Hallo Uwe,

      für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
      Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die der Arbeitgeber mit dem Minijobber trifft. Arbeitgeber müssen dem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.
      Der Minijobber hat dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem er sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeitet werden muss.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Leider lassen sich die evtl. für einzelne Mandanten wichtigen Artikel nicht drucken;
    nicht jeder Kleinbetrieb ist am Internet oder Frake von diesem.

    • Sehr geehrter Herr Albrecht,

      am Ende unseres Blog-Beitrags haben Sie verschiedene Symbole (Facebook, Twitter, WhatsApp, E-Mail, Drucken, Rebloggen und Gefällt mir), anhand derer Sie den Artikel teilen oder ausdrucken können.

      Sollte dies in Ausnahmefällen nicht funktionieren, kann das an individuellen Einstellungen liegen. Probieren Sie es in diesem Fall bitte über einen anderen Internet-Browser.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Hallo, ich arbeite als Küchenhilfe und muss somit auch an dem ein oder anderen Feiertag arbeiten, bekomme dafür dann auch einen kleinen Feiertagszuschlag was soweit alles Ok ist nur wie sieht das mit dem Ersatzruhetag aus? Gibt es den für jeden gearbeiteten Feiertag oder nur für bestimmt und wird oder sollte dieser Ersatzruhetag dann bezahlt werden?
    Freu mich auf Antwort!

    • Hallo,

      der vorgeschriebene Ersatzruhetag für die Arbeit an einem Wochenfeiertag kann an jedem Werktag und damit auch an einem arbeitsfreien Samstag oder einem schichtplanmäßig freien sonstigen Werktag gewährt werden. Arbeitnehmer können keine bezahlte Freistellung an einem üblichen Beschäftigungstag verlangen. Diese Auslegung entspricht dem Zweck des Arbeitszeitgesetz, dass dabei von einer 6-Tage-Woche ausgeht. Es dient in erster Linie dem Gesundheitsschutz und soll sicherstellen, dass Arbeitnehmer innerhalb des 7-Tage-Zeitraumes regelmäßig mindestens einen Ruhetag haben. Die Vorschrift soll damit lediglich das gesetzliche Minimum an arbeitsfreien Tagen sicherstellen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Wenn ein/e Minijobber/in imHaushalt nicht immer am gleichen Tag arbeitet – gilt dann auch das Feiertagsrecht – wenn sie gerade in dieser Woche auf diesen fällt

    • Hallo,

      als Arbeitgeber müssen Sie Ihrem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das dieser ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.

      Minijobber haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem dieser sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann in diesem Fall der Arbeitgeber anordnen, dass die Arbeitszeit an einen anderen Tagen erbracht werden muss. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Ihr Minijobber arbeitet und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.

      Wird keine Regelung getroffen, kann man eine Durchschnittsbetrachtung der Vergangenheit vornehmen. Wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt, häufig gearbeitet, kann dies für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen. Diese Vermutung hätte Sie als Arbeitgeber zu widerlegen.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
      Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Was ich jetzt in diesem Beitrag nicht verstanden habe ist :
    Wenn ich sonntags und/oder Feiertags arbeite,bekomme ich dann einen Zuschlag auf den Stundenlohn oder nicht ?
    Habe ich ,auch ohne einen Arbeitsvertrag ,rechtlich einen Anspruch drauf ?

    • „Einen Anspruch auf einen Zuschlag für Feiertagsarbeit gibt es dann, wenn dieser vorher vertraglich vereinbart wurde – zum Beispiel in einem Tarifvertrag, durch eine Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag.“

      So steht es oben im Beitrag.

    • Hallo Ines,

      Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.

      Der Arbeitgeber hat dem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. Die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage darf nicht dadurch umgangen werden, dass der Arbeitnehmer die ausgefallene Arbeitszeit an einem anderen Tag vor- oder nacharbeitet.

      In bestimmten Branchen ist es jedoch üblich, dass auch an Feiertagen und Sonntagen gearbeitet wird. Welche Branchen dies betrifft, ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Fällt die Arbeitszeit infolge eines Feiertages aus, besteht der Anspruch auf Fortzahlung des Verdienstes. Jedoch besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages. Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben. Werden so zum Beispiel vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern Ihres Arbeitgebers üblicherweise Feiertags- und Sonntagszuschläge gewährt, so dürfen Minijobber ohne sachlichen Grund nach dem oben beschriebenen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht schlechter gestellt werden. Entscheidend ist, auf welcher Grundlage die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer Ihres Arbeitgebers einen Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag erhalten.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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