Minijob und Steuern: Einfach Geld sparen!

Auch der Verdienst aus einem Minijob muss versteuert werden. Aber welche Möglichkeiten der Besteuerung gibt es und wer muss die Steuern zahlen? Und ist der Minijob in der Steuererklärung zu berücksichtigen? Wir haben Antworten auf diese Fragen und geben einen Überblick über die Besteuerung von 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs.

Die Besteuerung von 450-Euro-Minijobs

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Verdienst aus einem 450-Euro-Minijob zu versteuern. Der Arbeitgeber entscheidet, ob die Lohnsteuer pauschal oder nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen („Lohnsteuerklassen“) des Minijobbers berechnet wird:

  • Einheitliche Pauschsteuer von 2 % an die Minijob-Zentrale

Der größte Teil der Arbeitgeber entscheidet sich für die einheitliche Pauschsteuer in Höhe von 2 %. Damit wird der Verdienst endgültig besteuert und muss auch bei der Einkommensteuererklärung des Minijobbers nicht berücksichtigt werden.

Die einheitliche Pauschsteuer beinhaltet neben der Lohnsteuer auch die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag. Sie kann immer dann gewählt werden, wenn für den Minijob der Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung gezahlt wird.

Der Arbeitgeber ist Steuerschuldner und zahlt die einheitliche Pauschsteuer an die Minijob-Zentrale. Er hat prinzipiell die Möglichkeit, die Pauschsteuer vom Verdienst des Minijobbers abzuziehen, sofern ein Bruttolohn vereinbart wurde. Die Zahlung der Steuer an die Minijob-Zentrale führt auch dann der Arbeitgeber durch.

Mit der Zahlung der einheitlichen Pauschsteuer muss der Verdienst nicht mehr in der Steuererklärung des Minijobbers berücksichtigt werden. Sie ist die endgültige Besteuerung des Verdienstes.

Anmerkung:

In den seltenen Fällen, in denen kein Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung gezahlt wird, kann der Verdienst mit einer pauschalen Lohnsteuer in Höhe von 20 % versteuert werden. Mehr Infos auf unserer Website.

  • Individuelle Besteuerung an das Finanzamt

Wählt der Arbeitgeber die individuelle Besteuerung, wird die Steuer vom Verdienst nach den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (kurz: ELStAM) des Minijobbers erhoben. Die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer hängt somit von der Steuerklasse des Minijobbers ab. In diesem Fall muss der Verdienst auch bei der Einkommensteuererklärung des Minijobbers berücksichtigt werden.

Wie hoch die Steuerbelastung in den einzelnen Lohnsteuerklassen im Vergleich zu der einheitlichen Pauschsteuer ist, kann dem folgenden Beispiel entnommen werden:

Beispiel

Ein nach 1954 geborener Minijobber verdient monatlich 200 Euro. Er hat sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Die zu zahlenden Steuern berechnen sich wie folgt:

Jahr 2019

Steuerklassen

Pauschsteuer

I bis IV

V

VI

2 %

Lohnsteuer für 200 €

0,00 €

12,50 €

24,58 €

4,00 €

Solidaritätszuschlag

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

Kirchensteuer (9 %)

0,00 €

1,12 €

2,21 €

0,00 €

Steuerabzüge insgesamt

0,00 €

13,62 €

26,79 €

4,00 €

Nettolohn

200,00 €

186,38 €

173,21 €

196,00 €

Hinweis: Ein 1954 oder davor geborener Minijobber, zahlt im obigen Beispiel weniger Steuern, da er von einem Altersentlastungsbetrag profitiert.

Die Besteuerung von kurzfristigen Minijobs

Bei kurzfristigen Minijobs gibt es zwei Arten den Verdienst zu versteuern:

  • Pauschale Lohnsteuer von 25 % an das Finanzamt

Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgeber eine pauschale Lohnsteuer von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer an das Finanzamt abführen. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die pauschale Lohnsteuer wählen zu können:

  • Der Minijobber ist gelegentlich – nicht regelmäßig wiederkehrend – beschäftigt.
  • Die Beschäftigung dauert nicht länger als 18 zusammenhängende Arbeitstage.
  • Der maximale Verdienst liegt durchschnittlich bei 72 Euro pro Arbeitstag.
    Oder:
    Der kurzfristige Minijob wird zu einem Zeitpunkt, der nicht vorhersehbar war, sofort erforderlich.
  • Der durchschnittliche Stundenlohn beträgt maximal zwölf Euro.

Der Arbeitgeber hat auch hier die Möglichkeit, die pauschale Lohnsteuer vom Verdienst des Minijobbers abzuziehen, sofern ein Bruttolohn vereinbart wurde. Bei dieser Variante muss der Minijobber den versteuerten Lohn nicht mehr in der Einkommensteuererklärung berücksichtigen.

  • Individuelle Besteuerung an das Finanzamt

Auch bei kurzfristigen Minijobs kann der Verdienst individuell nach den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen versteuert werden. In diesem Fall ist der Verdienst bei der Einkommensteuererklärung des Minijobbers zu berücksichtigen.

Beispiel

Ein Schüler übt in den Sommerferien für sechs Wochen einen kurzfristigen Minijob aus. Er verdient in dieser Zeit insgesamt 1.000 Euro. Die zu zahlenden Steuern berechnen sich wie folgt:

Jahr 2019

Steuerklassen

Pauschsteuer

I bis IV

V

VI

25 %

Lohnsteuer für 1.000 €

      0,00 €

      0,00 €

  113,00 €

  250,00 €

Solidaritätszuschlag

      0,00 €

      0,00 €

     0,00 €

      0,00 €

Kirchensteuer (9 %)

      0,00 €

      0,00 €

   10,17 €

    90,00 €

Steuerabzüge insgesamt

      0,00 €

      0,00 €

  123,17 €

  340,00 €

Nettolohn

1.000,00 €

1.000,00 €

  876,83 €

  660,00 €

Was sonst noch wichtig ist

  • Höhe der individuellen Besteuerung ist abhängig von sonstigen Einkünften

Die Höhe der individuellen Besteuerung ist immer abhängig von den sonstigen Einkünften.

Beispielsweise fällt bei einem 450-Euro-Minijob keine Lohnsteuer an, wenn die Lohnsteuerklassen I – IV vorliegen und daneben keine weiteren Einkünfte erzielt werden. In diesem Fall kann eine individuelle Besteuerung finanziell vorteilhafter sein als eine Pauschalversteuerung. Mit den Lohnsteuerklassen V oder VI ergeben sich bereits bei einem geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

Für einen Minijobber, der steuerlich mit dem Ehepartner zusammen veranlagt wird, können sich ebenfalls höhere Lohnsteuerabzüge ergeben.

Geringverdiener zahlen keinen Solidaritätszuschlag. Wenn die Lohnsteuer eines Singles nicht höher als 972 Euro im Jahr ist, fällt kein Solidaritätszuschlag an. Für Ehepaare gilt der doppelte Wert, also 1.944 Euro (2019).

Tipp: Die Höhe des Steuerabzugs bei einer individuellen Besteuerung kann mit dem Lohn- und Einkommensteuerrechner des Bundesministeriums für Finanzen in wenigen Schritten berechnet werden.

  • Neuer Abgabetermin für die Steuererklärung

Die Einkommensteuererklärung musste in der Vergangenheit immer bis zum 31. Mai abgegeben sein. Jetzt haben Arbeitnehmer zwei Monate länger Zeit. Spätester Abgabetermin für die Einkommensteuererklärung ist seit dem Steuerjahr 2018 der 31. Juli. Fällt der 31. Juli auf einen Sonntag, muss die Steuererklärung spätestens am folgenden Werktag beim Finanzamt sein.

Ausführlich erklären wir viele Fragen rund um das Steuerrecht bei Minijobs auch in unserer Broschüre „Minijobs im gewerblichen Bereich“.

18 Kommentare zu “Minijob und Steuern: Einfach Geld sparen!

  1. Pingback: Kurzfristige Minijobs: Neue Verdienstgrenzen für die Pauschalbesteuerung | Die Minijob-Zentrale

  2. Hallo, ich habe eine Frage zu der Beschreibung „Die Beschäftigung dauert nicht länger als 18 zusammenhängende Arbeitstage.“ Wie ist dies zu verstehen, 18 Tage am Stück darf ja sowieso nichemand arbeiten.
    Heißt dass insgesamt 18 Tage während der Beschäftigungsdauer?

    • Hallo Sabine,

      da es sich bei Ihrer Anfrage um eine steuerrechtliche Frage handelt, bitten wir Sie diese an Ihr zuständiges Finanzamt zu richten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. In einer Hauseigentümergemeinschaft (24 Familien) übt ein Eigentümer die Hausmeister Tätigkeit auf 450 € Basis aus (Gartenarbeit und Putzarbeiten).
    Fallen hier Steuern und SV für die Hauseigentümer an, wenn ja wieviel €
    uns Ist der Hausmeister anzumelden?

    • Hallo,

      wird ein Wohnungseigentümer als Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) für diese tätig, so kann die Tätigkeit unentgeltlich oder entgeltlich erfolgen. Tätigkeiten, die unentgeltlich für die Eigentümergemeinschaft ausgeführt werden, sind sozialversicherungsrechtlich unbedeutend.

      Überträgt die Wohnungseigentümergemeinschaft dem Miteigentümer (gegebenenfalls per Beschluss) lediglich Einzelaufgaben wie etwa Gartenpflege, Rasen mähen oder Reinigungsarbeiten, so liegt in der Regel kein Beschäftigungsverhältnis im sozialversicherungsrechtlichen Sinne vor, da die übertragenen Arbeiten Ausfluss der Pflichten nach sind. Ferner wird sich der betreffende Wohnungseigentümer regelmäßig keine Weisungen erteilen lassen. Absprachen unter den Eigentümern oder mit dem Verwalter können grundsätzlich nicht als Weisungsgebundenheit ausgelegt werden. Wird die Tätigkeit des Wohnungseigentümers durch die übrigen Wohnungseigentümer (in der Regel ohne vertraglichen Anspruch) in Form einer finanziellen Zuwendung honoriert, stellt die Zahlung generell kein Arbeitsentgelt dar.

      Vorstehende Ausführungen gelten jedoch dann nicht, wenn der Miteigentümer von der Wohnungseigentümergemeinschaft offiziell als Hausmeister angestellt wird. Indizien sind hierfür, wenn dem Miteigentümer zum Beispiel ein (bezahlter) Urlaubsanspruch vertraglich zugesichert ist oder die vereinbarten Bezüge im Krankheitsfall fortgezahlt werden.

      Eine Arbeitnehmertätigkeit kann auch vorliegen, wenn der Verwalter eine Person, die auch Wohnungseigentümer sein kann, anstellt, um Arbeiten für ihn zu erledigen, zu deren Erfüllung er von der Wohnungseigentümergemeinschaft beauftragt wurde und deren Kosten der Verwalter auch mit der Wohnungseigentümergemeinschaft abrechnet.

      Die Beurteilung, ob es sich bei der Tätigkeit um eine Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherung handelt, obliegt zunächst dem Arbeitgeber bzw. Auftraggeber. Sofern sich der Arbeitgeber bzw. Auftraggeber unsicher über den Status des Auftragnehmers bzw. Arbeitnehmers ist, kann die zuständige Einzugsstelle bzw. die Clearingstelle der DRV Bund um eine versicherungsrechtliche Beurteilung gebeten werden. Die Beurteilung hat dann im Einzelfall zu erfolgen.

      Stellt sich nach der Beurteilung heraus, dass eine Beschäftigung im sozialversicherungsrechtlichem Sinn vorliegt ist der Hausmeister bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Für Sie als Arbeitgeber fallen Pauschalabgaben in Höhe von 31,15 Prozent an.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Ich habe in 2016 als Minijobs gearbeitet und jetz brauche ich die Einkommensteuererlärung wegen die Forderung Anfrage was sollte ich mache und wo

    • Hallo Valentina,

      wir verstehen Ihre Frage nicht, bzw. sind uns nicht sicher, wie wir Ihnen helfen können. Gern beraten wir Sie telefonisch. Unsere Mitarbeiter im Service-Center sind montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0355 2902-70799 für Sie da.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  5. Ich bin erwerbsunfähig und übe einen Minijob bei einem gemeinnützigen Verein – 2h täglich – aus. Meine EU-Rente wird versteuert. Steuerklärung gebe ich gemeinsam mit meinem Mann ab. Durch Umzug habe ich ca 6-mal im Jahr einen Arbeitsweg von 130 km.
    Fahrtkosten werden mir nicht erstattet. Ist es möglich, dass ich die Fahrtkosten in der Steuererklärung einreichen kann, obwohl mein Arbeitgeber meine Lohnsteuer pauschal abführt?

    • Hallo,

      für ausführliche Informationen zum Steuerrecht wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt.

      Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. In diesem Zusammenhang informieren wir zu allgemeinen Fragen zum Thema Steuerrecht. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihre konkrete Frage nicht beantworten können. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage http://t1p.de/MJZE-Steuerrecht-450-Euro-Minijob.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Ich war während meines gesamten Berufslebens Beamter und bin seit fünf Jahren im Ruhestand. Nebenbei habe ich eine Beschäftigung als Minijob angenommen.
    Ich frage an, ob mein neuer Arbeitgeber 15 % pauschal für die Rentenversicherung abführen muss, wenn ich mich von der Rentenversicherungspflicht befreien lasse.
    Vorab herzlichen Dank!

    • Guten Tag Herr Baumgartl,

      in einem 450-Euro-Minijob besteht für Sie als Arbeitnehmer Rentenversicherungspflicht. Auf Antrag können Sie sich davon befreien lassen. Durch die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht entfällt für Sie der Abzug in Höhe von 3,6 % vom Arbeitsentgelt. Ihr Arbeitgeber muss seinen Beitragsanteil zur Rentenversicherung in Höhe von 15 % jedoch immer leisten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Ein Minijobber ist Beamter und zahlt über seine Bezüge in die Pensionskasse der Landesbediensteten. Sind hierfür dennoch Beiträge an die Rentenversicherung abzuführen?

    • Guten Tag,

      übt ein Beamter einen Minijob aus, fallen für diese Beschäftigung auch Pflichtbeiträge zur Rentenversicherungspflicht an. Der Beamte kann sich jedoch auf Antrag von dieser Versicherungspflicht befreien lassen.

      Auch der Arbeitgeber zahlt für einen im Minijob beschäftigten Beamten Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung.

      Lediglich für Beamte, die neben ihrer Beamtenbeschäftigung einen Minijob ausüben, auf den die Gewährleistung einer Versorgungsanwartschaft erstreckt worden ist, zahlt der Arbeitgeber keinen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Ihr Beispiel :
    „Ein Schüler übt in den Sommerferien für sechs Wochen einen kurzfristigen Minijob aus.“

    Jugendarbeitsschutz bei Schülern:
    Mit Einwilligung der Eltern dürfen vollzeitschulpflichtige Jugendliche grundsätzlich zwei Stunden am Tag unter altersgerechten Bedingungen arbeiten.
    Darüber hinaus können sie während der Schulferien bis zu vier Wochen im Kalenderjahr jobben.
    http://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/01_basiswissen/02_infos_kompakt_zu/
    02_schuelern/node.html

    Welche Dauer eines kurzfristigen Minijobs bei Schülern ist jetzt richtig?

    • Hallo,

      ein kurzfristiger Minijob liegt im sozialversicherungsrechtlichem Sinn vor, wenn eine Beschäftigung von vornherein auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage befristet ist.

      Wenn Sie einen Schüler beschäftigen möchten, müssen Sie als Arbeitgeber parallel das Jugendschutzgesetz beachten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

    • Das Limit von 4 Wochen gilt für 15 bis 17,99 jährige SchülerInnen.
      Für 18 Jährige SchülerInnen und ältere gilt das Jugendarbeitschutzgesetzt nicht (mehr).

  9. Bin Rentner 69 Jahre alt Verdiene ca 600 Euro im Monat, Gewerbe habe ich Angemeldet. Das Geld wird als Provison ausbezahlt. Sollte ich mich Anmelden ?

    Danke

    • Guten Tag Herr Schmidl,

      eine selbständige Tätigkeit stellt im sozialversicherungsrechtlichem Sinn keine Beschäftigung dar. Bei einer abhängigen Beschäftigung arbeitet der Arbeitnehmer in persönlicher Abhängigkeit und gegen Arbeitsentgelt. Es besteht ein Arbeitsvertrag, der zumeist Anwesenheitszeiten, Kündigungsfristen, Urlaubsanspruch sowie die Höhe des Arbeitsentgelts regelt. Der Arbeitgeber bestimmt Arbeitsort, -zeit, -dauer und Art der Tätigkeit. Der Arbeitnehmer unterliegt damit dem umfassenden Weisungsrecht seines Arbeitsgebers.

      Konkret ein 450-Euro-Minijob liegt vor, wenn die Kriterien einer abhängigen Beschäftigung erfüllt sind und das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro nicht übersteigt. Ab einem durchschnittlichen Verdienst von 450,01 Euro liegt eine versicherungspflichtige Beschäftigung vor, die an die zuständige Krankenkasse des Arbeitnehmers zu melden ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

Schreibe eine Antwort zu valentina troiano Antwort abbrechen