Minijob-Wissen komplett: Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da

Alles, was man über gewerbliche Minijobs wissen muss, steht Minijobbern und ihren Arbeitgebern jetzt in aktualisierter Version zur Verfügung. In den sogenannten „Geringfügigkeits-Richtlinien“ informieren die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung rund um die gesetzlichen Regelungen.

Das sind die Geringfügigkeits-Richtlinien:

Die Geringfügigkeits-Richtlinien enthalten detaillierte Infos zum Versicherungs-, Beitrags- und Melderecht. Arbeitgeber von kurzfristigen und 450-Euro-Minijobbern erfahren zudem, was in die Entgeltunterlagen gehört oder wie Minijobs steuerlich zu behandeln sind. Zahlreiche Beispiele runden das Ganze ab.

Als Extra-Service für Arbeitgeber gibt es einen Musterantrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht und ein Merkblatt über die möglichen Folgen der Befreiung.

Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien zum Download

Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien gelten ab dem 1. Januar 2019 und lösen die Version aus dem Jahr 2014 ab. Sie können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Übersicht der wichtigsten Änderungen

Die wesentlichen Änderungen haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst:

  • Die als Übergangsregel eingeführte Ausweitung von kurzfristigen Minijobs auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Jahr wird zur Dauerlösung.

    Lesetipp: 3 Monate oder 70 Tage: Was für kurzfristige Minijobs ab 2019 gilt

  • Eine Zeitgrenze von 3 Monaten gilt nun ebenfalls dauerhaft, wenn die Verdienstgrenze von 450-Euro-Minijobs unvorhergesehen überschritten wird.

  • Auch wenn ein 450-Euro-Minijobber nicht während des gesamten Kalendermonats arbeitet, gilt die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro. Der Arbeitnehmer ist auch dann ein Minijobber, wenn er beispielsweise 450 Euro in nur einer Woche verdient.

  • Einnahmen aus bestimmten nebenberuflichen Tätigkeiten sind steuerfrei und damit auch beitragsfrei in der Sozialversicherung. Hierzu zählen die Steuerfreibeträge für Übungsleiter und Ehrenamtliche. Die Art der steuerlichen Behandlung (pro rata oder en bloc) der steuerfreien Aufwandsentschädigungen hat keine Auswirkungen mehr auf die versicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung. Arbeitgeber ziehen bei ihrer Prognose zur Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts für den Beurteilungszeitraum immer den jährlichen Steuerfreibetrag vom zu erwartenden Gesamtverdienst ab und teilen diese Summe durch die Anzahl der Monate des Beurteilungszeitraums. Ein Minijob liegt nur dann vor, wenn der sich ergebende Betrag 450 Euro nicht übersteigt.

  • Ein kurzfristiger Minijob darf nicht berufsmäßig ausgeübt werden. Die Berufsmäßigkeit muss nur dann geprüft werden, wenn der zu erwartende Gesamtverdienst im Kalendermonatsdurchschnitt mehr als 450 Euro beträgt.

  • Für einen 450-Euro-Minijobber aus dem Ausland, der nach deutschem Sozialversicherungsrecht zu versichern ist, sind in der Regel Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung zu zahlen.

Hinweis:
Die besonderen Regelungen zu den Minijobs in Privathaushalten haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung in einem gesonderten Gemeinsamen Rundschreiben zum „Haushaltsscheck-Verfahren“ veröffentlicht.

 

55 Kommentare zu “Minijob-Wissen komplett: Die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien sind da

  1. Hallo,
    mein Enkel ist 17, kein Schüler mehr und evtl. Azubi ab 03/20. In der Übergangszeit würde er gern als Aushilfe in unserer Firma arbeiten. Er hat also keinen Hauptjob. Ist es möglich, ihn als Minijobber anzumelden?
    Vielen Dank

    • Hallo Heike,

      eine Beschäftigung im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs ist für Ihren Enkel durchaus möglich. Bitte beachten jedoch, dass aufgrund des Alters Ihres Enkels die besonderen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten sind. Allgemeine Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Jugendarbeitsschutz

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  2. Guten Tag,
    wie muss ein kurzfristiger Minijob angemeldet werden bez. der Betrags- und Personengruppe?
    Beispiel: Mitarbeiter arbeitet beim Arbeitgeber A Vollzeit und wird bei Arbeitgeber B für 2 Tage befristet (24.-25.07.) eingestellt, Verdienst 150 Euro.
    Wird die Beschäftigung mit geringfügig – Personengruppe 109, Beitragsgruppe 6500 bzw. 6100 angemeldet oder als kurzfristige Beschäftigung – Personengruppe 110, Beitragsgruppe 0000 angemeldet? Bei letzterem müsste der Mitarbeiter jedoch mit Lohnsteuerklasse 6 abgerechnet werden?
    Vielen Dank

    • Hallo Marina,

      die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung obliegt dem Arbeitgeber. In Ihrem Beispiel ist die Beschäftigung bei Arbeitgeber B grundsätzlich als 450-Euro-Minijob oder kurzfristiger Minijob möglich.

      Kurzfristige Minijobs werden bei der Minijob-Zentrale mit der Personengruppe 110 und dem Beitragsgruppenschlüssel 0000 angemeldet.

      Bei einem kurzfristigen Minijob erfolgt die Versteuerung direkt über das zuständige Finanzamt entweder über die Pauschalsteuer in Höhe von 25 Prozent oder über die Lohnsteuermerkmale des Arbeitnehmers.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  3. Habe seit vielen Jahren mit meinem Partner einen Hausmeistervertrag und zahlen daher 175,00€ weniger Miete. Nun möchte der Hausbesitzer, dass ich einen Minijob-Vertrag mit ihm mache. Ist das so in Ordnung, denn ich habe bereits einen Minijob. Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    • Sehr geehrte Frau Pfister,

      üben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben. Zu beachten ist hierbei, dass Sie die monatliche Grenze von 450 Euro in Summe nicht überschreiten.

      Laut Ihren Angaben und unserer Einschätzung haben Sie und Ihr Partner bereits einen 450-Euro-Minijob. Bei der Mietminderung in Höhe von 175 Euro handelt es sich um einen geldwerten Vorteil. Dieser wiederum wird als Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung gewertet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Danke für die schnelle Antwort. Mein Problem ist, dass ich Erwerbsminderungsrente beziehe und dann über die 450,oo€ Grenze komme

        • Hallo,

          auch neben dem Bezug einer Erwerbsminderungsrente können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs ausüben. Sollte es zu einer Überschreitung der 450 Euro kommen, kann dies zu Kürzungen Ihrer Erwerbsminderungsrente führen.

          Bezüglich der Hinzuverdienstgrenze zu Ihrer Erwerbsminderungsrente, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  4. Bitte senden Sie uns einen Antrag auf Befreiung in der RV zu bei einem Minijob, da meine Frau Max. 5 Std. Im Monat geringfügig neben ihrem Hauptjob arbeitet. Danke

  5. Hallo, können Sie mir kurz Rückinfo geben, ob es nach wie vor in Ordnung ist GfB-Verträge mit Monatsstunden zu schreiben, oder sind nun wirklich Wochenstunden vorgeschrieben?? wenn ja, müssen wir dann alle aktuellen GfB-Verträge mit Monatsstunden auf Wochenstunden ändern? Freue mich über Infos:-)

    • Hallo Steffi,

      die Regelungen des § 12 Teilzeit- und Befristungsgesetz sind nicht neu. In 2019 wurde lediglich die wöchentliche Stundenzahl – wenn keine vertragliche Festlegung getroffen wurde – von bisher 10 auf 20 Stunden erhöht. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Arbeit auf Abruf – Worauf Minijob-Arbeitgeber seit 2019 achten müssen“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Arbeit-auf-Abruf

      Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.

      Wie eine rechtssichere arbeitsvertragliche Vereinbarung aussehen muss, erfahren Sie zum Beispiel bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  6. Hallo,
    Ich brauche zukünftig Hilfe in meinem Garten.
    Die Arbeiten sind nicht regelmäßig , nur stundenweise und vorher nicht festlegbar.
    Bitte teilen Sie mir mit,was ich zu tun habe.

    mfg

    • Hallo,

      wir freuen uns, dass Sie einen Arbeitnehmer im Minijob beschäftigen möchten und haben Ihnen die notwendigen Informationen inklusive der benötigten Formulare per E-Mail zugesendet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  7. Hallo, ich habe mich etwas durchgelesen aber manches verwirrt mich deshalb frage ich einfach direkt. Ich habe einen vollzeit Job und möchte mir noch etwas aus Haushalts Hilfe dazu verdienen es handelt sich um einen Mini Job für 150€ im Monat. Bekomme ich das Geld voll oder wird mir davon etwas abgezogen?

    • Hallo Nanette,

      im Minijob zahlen Sie grundsätzlich keine eigenen Beiträge – mit Ausnahme der Rentenversicherung. Hier unterliegen Sie der Versicherungspflicht und zahlen bei einer Beschäftigung in einem Privathaushalt einen Eigenanteil von 13,6 Prozent Ihres Lohnes in die Rentenkasse. Von der Rentenversicherungspflicht können Sie sich jedoch befreien lassen, indem Sie auf dem Haushaltsscheck (Anmeldeformular) den Punkt 11 mit „nein“ beantworten. Diese Erklärung gilt wie ein Befreiungsantrag. Versteuert der Arbeitgeber Ihr Einkommen pauschal mit 2 %, bekommen Sie Ihren Lohn in voller Höhe ausgezahlt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  8. Guten Tag,

    auch ich musste eine Zusatzvereinbarung zum Minijob Vertrag unterzeichnen. Laut dem Steuerberater, dürfen wir Minijobbler nur noch 10 Std. in der Woche arbeiten?
    Wie soll das gehen und warum? Nirgendwo im Netz finde ich etwas darüber.
    So kommt man ja nicht mehr auf die 450 Euro im Monat. Und was ist wenn sich Monate in einer Woche überschneiden? Wie jetzt erst letzte Woche? da hatte ich ja dann deutlich über 10 Std. gearbeitet.
    Was für einen Zweck soll die Eingrenzung auf wöchentlich 10 Std. Arbeit haben? Ich bin verwirrt.
    Es gab doch immer die Jährliche Grenze von 5.400 Euro, so dass man auch mal 1-2 Monate mehr verdienen durfte und dann mal wieder weniger wenn man z.B. in den Urlaub fährt und es so „ausgleichen“ konnte.
    Können Sie mir bitte weiterhelfen? Vielen Dank.

    • Guten Tag Frau Probst,

      die Minijob-Zentrale legt keine Stundengrenzen fest. Es ist darauf zu achten, dass die durchschnittliche monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro unter Berücksichtigung des aktuellen Mindestlohn nicht überschritten wird. Schwankungen im monatlichen Verdienst sind möglich, insofern die Jahresentgeltgrenze von 5.400 Euro eingehalten wird.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen ein klärendes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu führen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  9. Wehrte Minijobzentrale,
    ich bin seit 2005 in einem Minijob beschäftigt. Leider habe ich mich überzeugen lassen auf die Rentenversicherungsfreiheit nicht zu verzichten. Gern würde ich nun eigene Beiträge zahlen . Gibt es da eine Möglichkeit außer mich für 2 Monate kündigen zu lassen ?
    Danke

    • Guten Tag Frau Hübner,

      unsere Antwort ist darauf abgestellt, dass Sie einen Minijob ausüben. Bei weiteren Minijobs kann sich eine andere Sachlage ergeben.

      Grundsätzliches:

      In einem vor dem 1. Januar 2013 aufgenommenen Minijob bestand für den Minijobber Rentenversicherungsfreiheit. Auf Antrag konnte der Minijobber auf diese Rentenversicherungsfreiheit verzichten und damit selbst Beiträge in seine Rentenversicherung zahlen. Der Arbeitnehmer wurde damit rentenversicherungspflichtig. Sie geben an seit 2005 in einem Minijob tätig zu sein. Sofern Sie im Rahmen Ihres Minijobs in den letzten Jahren bis heute noch keine Erhöhung des monatlichen Verdienstes auf über 400 Euro hatten, so gilt für Sie noch das alte Recht. Das heißt, Sie sind in Ihrem Minijob rentenversicherungsfrei und können auf Antrag rentenversicherungspflichtig werden.

      Haben Sie jedoch nach dem 1. Januar 2013 eine Erhöhung Ihres Verdienstes auf über 400 Euro erhalten, ist für Sie zu diesem Zeitpunkt Rentenversicherungspflicht nach dem ab 1. Januar 2013 geltendem Recht eingetreten. Auf Antrag haben oder hatten Sie die Möglichkeit sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist dann für die gesamte Dauer der geringfügig entlohnten Beschäftigung bindend und verliert erst mit dem Ende des Minijobs ihre Wirkung.

      zu Ihrer Fragestellung:

      Wird der Minijob für länger als zwei Monate beendet, wird davon ausgegangen, dass es sich um einen neuen und damit rentenversicherungspflichtigen Minijob handelt.

      Die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob endet aber auch durch den Wechsel des Arbeitnehmers in eine voll versicherungspflichtige Beschäftigung bei demselben Arbeitgeber. Wechselt der Arbeitnehmer anschließend in den Minijob zurück ist er ebenfalls damit rentenversicherungspflichtig.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  10. Liebe Mitarbeiter der Mini-‚Job-Zentrale,
    ich übe als Rentner (Regelaltersgrenze erreicht) einen 450 € Job aus. Wird ein eventuell gezahlter monatl. Sachbezug von 44 € angerechnet? Wenn ich bei der anstehenden Kommunalwahl zusätzlich noch eine Tätigkeit mit einer Ehrenamtspauschale annehme, wird mir diese auf meinen 450€ Job angerechnet?

    Freundliche Grüße

    • Hallo Klaus,

      ein Sachbezug, der zusätzlich zu Ihrem Arbeitsentgelt gezahlt wird, bleibt in der Regel bis zur Freigrenze von 44 Euro monatlich steuer-und sozialversicherungsfrei. Ob der Freibetrag angewendet werden kann, klärt Ihr Arbeitgeber mit seinem zuständigen Finanzamt.

      Für Ehrenamtliche gibt es die sogenannte Ehrenamtspauschale in Höhe von insgesamt 720 Euro im Jahr. Diese gilt nicht als Arbeitsentgelt und ist sowohl steuer- als auch sozialversicherungsfrei. Sie wird somit nicht zu Ihrem bestehenden Minijob hinzugerechnet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  11. Hallo Team!

    ich habe ein Arbeits-Angebot für Februar und März bekommen.
    Eckdaten: > 450€ im Monat, aber insgesamt liege ich unter der 70-Tage-Grenze / Jahr. Ich bin arbeitssuchend gemeldet, aber für diese Zeit ist die Zahlung des Arbeitslosengeldes aufgehoben worden, da „i. S. des §138 SGBIII Arbeitslosigkeit nicht vorliegt“.

    Kann ich das Angebot als kurzfristiger Minijobber annehmen oder muss mir der Arbeitgeber einen festen Vertrag (sozialversicherungspflichtig) anbieten?

    Beste Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara,

      eine kurzfristige Beschäftigung ist unter den genannten Bedingungen grundsätzlich möglich – wir gehen davon aus, dass Sie in diesem Jahr noch keine weitere kurzfristige Beschäftigung ausgeübt haben.

      Da Ihr Verdienst monatlich unter 450 Euro liegt, muss keine Berufsmäßigkeit geprüft werden. Die abschließende versicherungsrechtliche Beurteilung Ihrer Beschäftigung obliegt jedoch Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  12. Sehr geehrtes Team,
    ich habe Pfegegrad 1 beantrag. Wenn ich dies genehmigt bekomme würde mich eine Bekannte Hauswirtschaftlich unterstützen. Sie würde 125€ im Monat für die Unterstützung bekommen. Sie Arbeitet in Vollzeit in einer Druckerei und würde mich ca. 4 Stunden in der Woche helfen mit Putzen und Einkaufen. Sagen Sie mir bitte was ich zu tun habe um meine Bekannte richtig anzumelden und was Sie für Nachweise von mir benötigen. Eventuell eine Quittung. Was müßte auf der Quittung stehen? Wohin müssen die Quittungen geschickt werden?
    Danke im voraus für Ihre Mühe
    MfG Michaela Adler

    • Hallo Frau Adler,

      wir gehen davon aus, dass Sie mit den 125 Euro den Entlastungsbetrag nach § 45 b Sozialgesetzbuch -Elftes Buch- (SGB XI) meinen.

      Diesen Betrag können Sie gern für die Unterstützung im Haushalt nutzen. Zu beachten ist allerdings, dass der Entlastungsbetrag nicht an Sie ausgezahlt wird, sondern der Pflegekasse aussagefähige Quittungen der jeweiligen Dienstleister vorgelegt werden müssen. Die Leistungen kann aber auch Ihre Bekannte erbringen. In welcher Form Sie die Hilfe Ihrer Bekannten gegenüber der Pflegekasse nachweisen müssen erfragen Sie bitte bei Ihrer Pflegekasse.

      Sofern Sie nur diesen Entlastungsbetrag an Ihre Bekannte zahlen, liegt keine Beschäftigung vor und Sie regeln alles mit der Pflegekasse.

      Nur in dem Fall, dass Sie mehr als den Entlastungsbetrag und ggf. das Pflegegeld zahlen wenden Sie sich bitte erneut an uns, um zu prüfen ob eine Beschäftigung anzumelden ist.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  13. Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    Ist der monatliche maximale Betrag von 450 Euro fest? D.h. darf man bspw. in einem Monat für 400 Euro und im folgenden Monat für 500 Euro arbeiten, sodass der Jahresbetrag nicht aber der monatliche Betrag einmalig überschritten wird?

    Freundliche Grüße

    • Hallo Billy,

      bei der monatlichen Entgeltgrenze von 450 Euro handelt es sich um einen Durchschnittswert. Solange die zulässige Entgeltgrenze für 12 Monate in Höhe von 5.400 Euro nicht überschritten wird, können in einzelnen Monaten auch Arbeitsentgelte oberhalb von 450 Euro erzielt werden.

      Zu beachten ist jedoch, dass das Entgelt keinen erheblichen Schwankungen unterliegen darf, sodass beispielsweise eine nur wenige Monate andauernde sozialversicherungspflichtige Beschäftigung durch die Durchschnittsberechnung zum Minijob wird.

      Erhebliche Schwankungen liegen in dem von Ihnen dargelegten Sachverhalt nicht vor.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  14. Hallo Mini Job Zentrale, ich arbeite als Zusteller im MiniJob.
    Leider stehen mir nur 20 Tage Urlaub zu.
    Dummerweise werden davon schon 4 Betriebsurlaubstage abgezogen, wo nicht gearbeitet werden kann, da keine Briefe sortiert werden.
    Kann ich nichts dafür, aber ist wohl gesetzlich so geregelt, dass sie abgezogen werden können.
    Nun benötige ich meisten für Weihnachten 3 Tage Urlaub.
    Also sind nur noch 13 Tage übrige. Davon nehme ich 10 Tage für den Sommerurlaub.
    Und mit den restlichen 3 Tagen kann ich meisten nicht mehr viel anfangen, da es kein Woche ist.
    Also wenn Arbeit, dann sollten es auch mind. 25 Tage oder am Besten 30 Tage sein.
    Schließlich sollte man doch von der Arbeit Abschalten können, und da ist es egal, wie lange ich arbeite.
    Das hat mit Gleichstellung nichts zu tun.
    Meiner Ansicht ist Arbeit gleich Arbeit und sollte auch so behandelt werden.
    Alle Anderen können 3 Wochen Sommerurlaub machen und haben noch 3 Wochen zur freien Verfügung.
    Ich fühle mich da schon sehr benachteiligt.
    Schöne Grüße
    J. Gross

    • Hallo Herr Gross,

      das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer in Deutschland jährlich mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub zu. Als Werktage gelten alle Kalendertage die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber.

      Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben somit Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten (montags bis samstags). Wird nur an fünf Tagen in der Woche gearbeitet (z.B. montags bis freitags) beträgt der Mindesturlaubsanspruch 20 Tage im Jahr.

      Das Bundesurlaubsgesetz regelt den Mindesturlaubsanspruch für alle Arbeitnehmer (Minijobber und versicherungspflichtig Beschäftigte) und sichert somit die Gleichbehandlung.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  15. Ich bin Regelaltersrentnerin und arbeite in einem 450-Euro-Job und habe mich NICHT befreien lassen von der Versicherungspflicht. Ich bin als Rentner in der Techniker Krankenkasse pflichtversichert. Was wird mir vom Gehalt abgezogen neben dem Rentenbeiträgen von 3,6%? Muss ich Beiträge zur Krankenversicherung an die TK und die Pflegeversicherung selbst überweisen oder werden mir die Beiträge für die Knappschaft und die Pflegeversicherung vom Gehalt abgezogen oder brauche ich diese beiden Sozialversicherungsbeiträge nicht zahlen?

    • Guten Tag Frau Oschütz,

      wir gehen davon aus, dass Sie vor Erreichen der Regelaltersgrenze und nach dem 31. Dezember 2012 einen 450-Euro-Minijob aufgenommen haben und somit rentenversicherungspflichtig sind bzw. waren.

      Die Rentenversicherungspflicht besteht bis zum Ablauf des Monats, in dem Sie die Regelaltersgrenze erreicht haben.

      Seit dem 1. Januar 2017 kann ein Altersvollrentner, der seine Regelaltersgrenze erreicht hat, in seinem Minijob auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten und eigene Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. So wird der Rentenbeitrag des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers rentensteigernd berücksichtigt. Die Altersvollrente erhöht sich dadurch zusätzlich zur jährlichen Rentenanpassung zum 1. Juli des Folgejahres um die neu erworbenen Entgeltpunkte aus dem Minijob.

      Die „Erklärung zum Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit bei Bezug einer Vollrente wegen Alters“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/gewerblich/verzichtserklaerung_altersvollrentner.pdf?__blob=publicationFile&v=3.

      Im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs zahlen Sie in der Rentenversicherung, wenn Sie sich dafür entschieden haben, einen Eigenanteil in Höhe von 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt. Dieser Beitrag wird Ihnen vom Arbeitgeber direkt vom Arbeitsentgelt abgezogen. Weitere Sozialversicherungsbeiträge fallen nicht an.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  16. Sind die Sozialabgaben für Rentner Gleich .Wenn mann von einem Mini Job in einen Midi Job Kommt ? Rentner mit 63. Und bei Rentner die die Altersgrenze erreicht haben.

    • Guten Tag,

      die Abgaben für einen 450-Euro-Minijob werden zum Großteil vom Arbeitgeber getragen. Dazu gehören pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, zur gesetzlichen Unfallversicherung, Umlagen und Steuern. 450-Euro-Minijobber zahlen in der Regel nur Rentenversicherungsbeiträge, die der Arbeitgeber zusammen mit seinen Abgaben an die Minijob-Zentrale abführt.

      Bei einem Midijob handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Ansprechpartner hierfür ist Ihre gesetzliche Krankenkasse. Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrer Frage zum Midijob und der Berechnung der Beiträge an Ihre Krankenkasse zu wenden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  17. Sehr geehrte Damen und Herren,

    gilt diese neue Vereinbarung (siehe unten) auch für solche Arbeitsverhältnisse, die nur beispielsweise auf 5 Tage befristet sind und das Entgelt dabei unter 450€ liegt? Gearbeitet wird bspw. an 5 Tagen mit jeweils 7h und einem Stundenlohn von 9,49€.

    Mein bisheriger Kenntnisstand war, dass eine Beschäftigung, die auf weniger als einen Zeitmonat befristet ist, die 450€-Grenze auf die tatsächliche Beschäftigungsdauer umzurechnen ist. Für die Umrechnung gibt es eine Formel. Ist dies dann mit der neuen Regelung hinfällig geworden?

    Neue Vereinbarung:
    „Auch wenn ein 450-Euro-Minijobber nicht während des gesamten Kalendermonats arbeitet, gilt die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro. Der Arbeitnehmer ist auch dann ein Minijobber, wenn er beispielsweise 450 Euro in nur einer Woche verdient.“

    Mit freundlichen Grüßen

    • Guten Tag Frau Müller,

      die Umrechnung ist mit der neuen Regelung hinfällig geworden.

      Jetzt gilt: Bei der Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro handelt es sich um einen Monatswert, der auch dann gilt, wenn die Beschäftigung nicht während des gesamten Kalendermonats besteht.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  18. Ich arbeite im minijob als Kassiererin .ab januar19mussten die pauschalkräfte einen Zusatz zum Arbeitsvertrag unterschreiben.darin ist festgelegt dass die Wochen arbeits Zeit künftig nur noch zwei Tage und zehn Stunden betragen darf.das wäre jetzt gesetzlich so festgelegt.stimmt das?somit erreichen wir nie mehr die verdienstgrenze von monatlich 450 Euro…..

  19. Werden Feiertagszuschläge und Überstundenvergütung zum Lohn dazugezählt (tatsächlich geleistet) und werden dann mit Abgaben belastet. Welcher Betrag wird gemeldet, Beispiel: Ausbezahlt EURO 470,– incl. 20,– Feiertagszuschlag.

    • Hallo Herr Mall,

      Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitzuschläge, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt werden, sind dann nicht dem Arbeitsentgelt zuzurechnen, wenn sie lohnsteuerfrei sind. Sie unterliegen damit auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung und sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt auch nicht zuzurechnen.
      Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit sind jedoch Arbeitsentgelt und somit beitragspflichtig, wenn das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt.

      Sofern Sie also einen Stundenlohn bis zu 25 Euro erzielen und die Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit auch tatsächlich leisten, zählen die Zuschläge nicht zum Arbeitsentgelt. Bezogen auf Ihr Beispiel werden somit 450 Euro
      (470 Euro – 20 Euro Feiertagszuschlag) als Arbeitsentgelt gemeldet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  20. Kann auch ein Privathaushalt einen kurzfristigen Minijob per Haushaltsscheckverfahren anmelden? Wie muss man die Kurzfristigkeit der Beschäftigung auf dem Haushaltsscheck vermerken? Und wie läuft das dann mit der Pauschalversteuerung?
    Angenommen die eingesetzte Person hat bereits einen Hauptjob und einen regulären Minijob: kann trotzdem für eine kurzfristige Beschäftigung ein sozialversicherungsfreier kurzfristiger Job vereinbart und angemeldet werden?

    • Hallo Herr Keller,

      ja, ein kurzfristiger Minijob kann natürlich auch im Privathaushalt ausgeübt werden. Auf dem Haushaltsscheck vermerken Sie in diesem Fall nur „kurzfristige Beschäftigung“. Das Beitrags- und Meldeverfahren sowie auch die Meldung zur Unfallversicherung wird – wie auch im 450-Euro-Minijob – durch die Minijob-Zentrale ausgeführt.

      Die Versteuerung in einem kurzfristigen Minijob ist jedoch nicht über die zweiprozentige Pauschsteuer möglich, sondern muss direkt mit dem Finanzamt abgewickelt werden. Sie haben hier die Wahl zwischen der Versteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen oder aber einer Pauschalsteuer in Höhe von 25 Prozent. Weitere Informationen zur Steuer erteilt Ihnen das Finanzamt.

      Der kurzfristige Minijob kann auch neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und einem bereits bestehenden 450-Euro-Minijob ausgeübt werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Und wie macht ein Privathaushalt das dann mit dem Finanzamt? Viele Familien haben ja keinen Steuerberater, der das dann übernimmt. Gibts da ein spezielles Formular des Finanzamts, das man ausfüllt oder was muss Privathaushalt tun? Oder bekommt Privathaushalt nach Anmeldung als kurzfristigerJob automatisch eine Anforderung vom Finanzamt?

        VG Christian Keller

  21. Hallo

    Wie ist eine Tutortätigkeit an zwei Lehrstühlen an einem Fachbereich nur während der Vorlesungszeit zu beurteilen.
    Beginn 15.10.2018 für wenige Monate, ab November zweimal 250 EUR, im Jahr 2018 unter 5400 EUR und nicht dauerhaft, da Geldmittel kurzfristig eingeworben werden müssen nicht planbar.

    • Hallo Chris,

      anhand Ihrer Angaben ist uns keine abschließende Beurteilung möglich.

      Vorab wäre zu klären, ob es sich bei den Tutorentätigkeiten um abhängige Beschäftigungsverhältnisse im Sinne der Sozialversicherung handelt. Ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis ist durch das Direktions-/Weisungsrecht des Arbeitgebers gekennzeichnet. Unter Direktions-/Weisungsrecht versteht man die Vorgabe
      · des Arbeitsortes,
      · der Arbeitszeit,
      · der Arbeitsdauer und/oder
      · der Art der Arbeit
      durch den Arbeitgeber.

      Ist das der Fall obliegt die versicherungsrechtliche Beurteilung grundsätzlich Ihrem Arbeitgeber. Werden sowohl die Bedingungen eines kurzfristigen als auch eines geringfügig entlohnten Minijobs erfüllt, kann der Arbeitgeber sich zwischen beiden Minijobarten entscheiden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

      • Der „Arbeitgeber“ hat sich für Minijob plus sozialversicherungspflichtig entschieden. Ich meine, da die Lohnabrechnungen über DATEV verarbeitet werden, hat sich niemand bezüglich Einordnung Gedanken gemacht.

        Wir als Eltern haben nun das Problem bezüglich der Familienversicherung.

        • Guten Tag,

          zu dem genannten Fall hätte ich bitte folgende Frage:
          Hat denn der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf zu bestimmen, wie der Arbeitgeber das Beschäftigungsverhältnis einzuordnen hat?

          In unserem Fall hatte unsere Tochter eine Ferienbeschäftigung mit dem Arbeitgeber als Minijob ohne Verzicht auf die Leistung des vollen RV-Beitrags vereinbart. Der Steuerberater der Firma hat sie aber als kurzfristig Beschäftigte abgerechnet.

          Ihr Hintergrund war es, eine unmittelbare Zulageberechtigung für die Riester-Förderung zu erhalten.

          Beste Grüße
          Schäfer

        • Hallo Herr Schäfer,

          die versicherungsrechtliche Beurteilung einer Beschäftigung obliegt immer dem Arbeitgeber. Er entscheidet grundsätzlich, welche Art der Beschäftigung vorliegt.

          Wir empfehlen Ihnen daher, das Gespräch mit dem Arbeitgeber Ihrer Tochter zu suchen.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

  22. Pingback: Minijobs 2019: Das ändert sich für Arbeitgeber und Minijobber im neuen Jahr | Die Minijob-Zentrale

  23. Liebe Mitarbeiter der Mini-Job-Zentrale,

    Wie verhält es sich: Abi 2018, kurzfristig 1.10-21.12.2018, freiwilliges Praktikum 1.2-31.3.2019, geht dann nochmals kfr. 1.6-30.8. wenn ab September Unistudium folgt?
    Danke schon im voraus.

    • Hallo Gabi,

      die Zeitgrenze von 70 Arbeitstagen oder 3 Monaten bezieht sich grundsätzlich auf das Kalenderjahr. Neben der Einhaltung der Zeitgrenze wäre jedoch auch zu prüfen, ob die Beschäftigung berufsmäßig und somit sozialversicherungspflichtig ausgeübt wird. Hierbei spielen neben Ihrem Status als Person auch die gezahlten Entgelte eine Rolle. Berufsmäßigkeit wäre demnach nur zu prüfen, wenn in Ihrer kurzfristigen Beschäftigung ein Entgelt von mehr als 450 Euro gezahlt wird. Unter Umständen ist Ihr freiwilliges Praktikum ebenso als Vorbeschäftigungszeit anzurechnen, wenn ein entsprechendes Entgelt gezahlt wurde. Weiterhin wäre für die Beurteilung wichtig, ob alle genannten Beschäftigungen bei ein und demselben Arbeitgeber geleistet werden oder ob es sich um unterschiedliche Arbeitgeber handelt.

      Bei diesen Angaben handelt es sich um sensible persönliche Daten. Um vertraulich mit uns per E-Mail zu kommunizieren, bieten wir das Online-Kontaktformular an, dass Sie über http://www.minijob-zentrale.de/Kontaktformular aufrufen können. Mit diesem Kontaktformular können Sie uns ganz bequem eine Nachricht und auch Dateianhänge auf sicherem Weg zukommen lassen. Diese Daten werden automatisch verschlüsselt an uns gesendet. Wir empfehlen Ihnen daher Ihre Anfrage unter Angabe der genannten Punkte erneut über unser Kontaktformular zu stellen. So können wir Ihren individuellen Einzelfall versicherungsrechtlich beurteilen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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