Können mehrere Minijobs gleichzeitig ausgeübt werden?

In Deutschland gibt es viele Arbeitnehmer, die neben ihrer Hauptbeschäftigung einen Minijob ausüben. Aktuell sind rund 2,8 Millionen Minijobber in einem solchen Nebenjob beschäftigt. Aber ist es eigentlich erlaubt, mehrere Minijobs gleichzeitig auszuüben?

Unabhängig davon, ob Minijobs im gewerblichen Bereich oder im Privathaushalt ausgeübt werden, gelten für Mehrfachbeschäftigungen bestimmte Regeln.

Unter welchen Voraussetzungen darf man mehrere Minijobs gleichzeitig ausüben?

Wer keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung hat, darf mehr als einen Minijob ausüben, wenn der Gesamtverdienst der Minijobs im Monat die 450-Euro-Grenze nicht überschreitet.

Beispiel:

Karin erhält als Haushaltshilfe bei Familie Meier im Monat 260 Euro. Da sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung ausübt, darf sie bei Frau Perez zusätzlich bis zu 190 Euro im Monat verdienen. Denn mit beiden Minijobs zusammen verdient sie nicht mehr als 450 Euro.

Sollte Karin mit dem Verdienst aus ihrem zweiten Minijob diese Verdiensthöchstgrenze überschreiten, sind beide Beschäftigungen keine Minijobs mehr, sondern sozialversicherungspflichtig.

Ist ein Arbeitnehmer dagegen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darf er nebenher nur einen Minijob ausüben.

Beispiel:

Stefan ist in Teilzeit als Grafikdesigner beschäftigt. Er darf zusätzlich einen Minijob ausüben und bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen. Ein weiterer Minijob wäre aber mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung versicherungspflichtig.

Immer mehr Minijobber arbeiten im Privathaushalt. Über 300.000 sind bereits bei der Minijob-Zentrale angemeldet. Was für diese Minijobber bei mehreren Nebenjobs zu beachten ist, erfahren Sie im Radio-Interview mit Thomas Methler von der Minijob-Zentrale. Hören Sie rein!

 

Weitere Informationen rund um die Mehrfachbeschäftigung zeigt unser neuer Erklärfilm:

198 Kommentare zu “Können mehrere Minijobs gleichzeitig ausgeübt werden?

  1. Hallo, ich habe eine sozialversicherungspflichte Hauptbeschäftigung. Aktuell bin ich bei einer Reinigungsfirma angemeldet bei der ich aber nur 22 € pro Monat verdiene.

    Jetzt wurde mich noch ein Minijob angeboten, bei welchem ich im Monat 450 € verdiene.

    Kann ich beide Jobs gleichzeitig ausüben?

    Vielen Dank für die Rückinfos.
    Gruß Mama 2006

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    • Hallo Mama 2006,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei.

      Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge in diesem zweiten Minijob an.

      Neben Ihrer Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob könnten Sie jedoch parallel noch einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“: http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  2. Ich bin seit Ende April Vollrentner, möchte ich aber bei meiner jetzigen Firma gelegentlich auf 72-Tage Basis weiter arbeiten. Unser HR meinte, es wäre nicht möglich. Stimmt es?

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    • Hallo IT-ler,

      auch wenn Ihre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung beendet ist, können Sie grundsätzlich bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber weiter im Minijob beschäftigt sein. Einen 450-Euro-Minijob können Sie sofort im Anschluss an Ihre Hauptbeschäftigung weiterführen. Eine kurzfristige Beschäftigung wäre grundsätzlich möglich, wenn zwischen dem Ende der versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und dem Beginn einer kurzfristigen Beschäftigung beim gleichen Arbeitgeber ein Zeitraum von mindestens zwei Monaten liegt. Anderenfalls würde davon ausgegangen, dass es sich bei Ihrer neuen Tätigkeit um die Fortführung der früheren Hauptbeschäftigung handelt.

      Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass eine kurzfristige Beschäftigung nur dann vorliegt, wenn der Zeitraum 70 Arbeitstage oder 3 Monate nicht überschritten wird. Eine Beschäftigung an 72 Arbeitstagen erfüllt von vornherein nicht die Bedingungen eines kurzfristigen Minijobs.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  3. Wenn ich zwei Minijobs 450 Euro annehme, werde ich dann automatisch ohne das ich was mache bei der Krankenversicherung gemeldet und Beiträge abgeführt. Ansonsten muss ich was tun um meine Abgaben zu bezahlen ?

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    • Hallo Daniel,

      üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten.

      Verdienen Sie insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, müssen alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet werden.

      Für Sie als Arbeitnehmer ist wichtig, dass Sie beide Arbeitgeber jeweils über das weitere Beschäftigungsverhältnis informieren, denn nur so kann der Arbeitgeber eine korrekte versicherungsrechtliche Beurteilung durchführen. Die Melde- und Beitragspflicht innerhalb einer Beschäftigung obliegt dann Ihrem Arbeitgeber.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  4. Hallo,

    Ich bin mit der Schule fertig, aber fange erst im Herbst an zu studieren, also bin ich weder Schüler, noch Student. Ich will diesen Monat zwei Minijobs anfangen. Ab Mai würde ich dann ca. 700€, also mehr als 450€, im Monat verdienen. Jedoch will ich nur bis Ende September arbeiten, daher überschreite ich nicht die 5400€ für dieses Jahr und verdiene durchschnittlich nicht mehr als 450€ monatlich im Jahr 2019.
    Bleibe ich damit frei von der Sozialversicherungspflicht?

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    • Hallo Johanna,

      üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten.

      Verdienen Sie insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.

      Ihre Annahme, dass Sie den „Verdienstpuffer“ aus den bisherigen Monaten zum Zeitpunkt der beiden Minijobs mehr verdienen dürfen und es sich dann immer noch um 450-Euro-Minijobs handelt, ist nicht korrekt.
      Die Grenze von 5.400 Euro gilt für das Zeitjahr. Beide Arbeitgeber müssen diese Grenze ab Aufnahme eines zweiten Minijobs für die Zukunft betrachten, um zu entscheiden, ob Minijobs vorliegen. In Ihrem konkreten Fall würden Sie die zulässige Verdienstgrenze mit 700 Euro überschreiten. Beide Arbeitgeber müssen Sie für den Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung versicherungspflichtig bei Ihrer Krankenkasse abrechnen

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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        • Hallo Johanna,

          bezüglich Ihrer Frage zum Kindergeld wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Familienkasse.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  5. Liebes Blog-Team der Minijob-Zentrale,

    ich habe bei den bisherigen Kommentaren keine vergleichbare Situation wie meine gefunden.
    Ich übe seit Februar 2018 2 Minijobs aus: Den einen übe ich ständig aus und verdiene unterschiedlich viel, im Durchschnitt 200-300€ pro Monat ; beim anderen an einer Schule habe ich ein Festgehalt von 235€ Netto (abzüglich 17€ freiwilligem Rentenversicherungsbeitrag). Den Minijob an der Schule habe ich im vergangenen Jahr 7 Monate lang ausgeübt, dieses Jahr werden es 6 Monate sein.
    Ich bin letztes Jahr in 2 Monaten um etwa 150€ über die 450€-Grenze gekommen, dieses Jahr werden es ca 4 Monate mit Überschreitung sein.
    Meine Fragen:
    1) Gilt für meinen Fall auch die Jahresverdienstgrenze von 5.400€?
    2) Inwiefern waren beide Minijobs steuer- und abgabenpflichtig und werden es dieses Jahr sein, wenn ich nicht in allen Monaten eines Jahres über 450€ und damit auch nicht über die 5.400€-Grenze komme?
    3) Ist es richtig, dass die eventuell verursachten Steuern durch eine Steuererklärung wieder zurückgeholt werden können?

    Vielen Dank für die Antwort,
    Katja

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    • Hallo Katja,

      ohne sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben, der monatliche durchschnittliche Verdienst darf jedoch 450 Euro in Summe nicht überschreiten.

      zu Ihrer 1. Frage:
      Ihre Annahme, dass Sie den „Verdienstpuffer“ aus den bisherigen Monaten im Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung mehr verdienen dürfen und es sich dann immer noch um 450-Euro-Minijobs handelt, ist nicht korrekt. Die Grenze von 5.400 Euro gilt, wenn beide Beschäftigungen für volle 12 Monate ausgeübt wurden.

      zu Ihrer 2. Frage:
      Beide Arbeitgeber müssen die Beschäftigungen ab Aufnahme des zweiten Minijobs für die Zukunft neu betrachten. In Ihrem konkreten Fall überschreiten Sie bis zur Beendigung Ihres zweiten Minijobs die zulässige Verdienstgrenze. Beide Arbeitgeber müssen Sie für den Zeitraum der Mehrfachbeschäftigung versicherungspflichtig bei Ihrer Krankenkasse abrechnen oder das erzielte Arbeitsentgelt anpassen.

      zu Ihrer 3. Frage:
      Wurde Ihr Verdienst individuell anhand Ihrer individuellen Lohnsteuermerkmale versteuert, besteht die Möglichkeit zu viel gezahlte Steuern im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleiches zurück zu bekommen. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  6. Hallo,

    bei uns ist es so, dass mein Freund und ich bis letzten Monat beide Hartz 4 ohne zusätzliches Einkommen bekamen – also beide den normalen Regelsatz.
    Ab diesen Monat hat mein Freund eine geringfügige Beschäftigung als Blogger in Anstellung aufgenommen, in der er genau 450,-€ bekommt.
    Er hat jetzt ein Angebot für einen zweiten Minijob bekommen, in dem er ebenfalls 450,-€ als angestellter Verkäufer und Kundenberater dazu bekommen würde.
    Diesen würde er auch gerne annehmen.

    Sind beide Jobs dadurch versicherungspflichtig?
    Fallen wir dann beim Jobcenter komplett raus?
    Denn wir erreichen trotzdem damit nicht unseren monatlichen Bedarf, welcher vom Jobcenter berechnet wurde.
    Und wenn beide Jobs versicherungspflichtig sind, wie viel müssen wir dann für welche Versicherung und Ähnliches selbst zahlen?

    Liebe Grüße

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    • Guten Tag,

      übt Ihr Freund keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, darf er auch mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten. Verdient Ihr Freund insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu seiner Krankenkasse gemeldet.

      Die Höhe der Beiträge richtet sich dann zum einen nach seinem gesamten Verdienst und zum anderen danach, ob seine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt und wenn ja, in welcher Höhe dieser gezahlt werden muss. Für die Berechnung der Beiträge empfehlen wir Ihnen daher, mit der zuständigen Krankenkasse Rücksprache zu halten. Auch die Versteuerung der Einkommen kann im Fall der Überschreitung der Verdienstgrenze nicht mehr pauschal mit 2 Prozent wie im Minijob erfolgen. Vielmehr wird das Einkommen dann in der Regel nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen vorgenommen.

      Ob neben diesem Einkommen noch zusätzliche Leistungen durch das Jobcenter gezahlt werden können bitten wir Sie, bei dem für Sie zuständigen Ansprechpartner zu hinterfragen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  7. Hallo, ich habe eine Frage.
    Ich habe eine Vollzeit Hauptbeschäftigung (38 Std.) Dazu habe ich eine 450€ Job in einer Bäckerei. Ich würde zusätzlich eine Kurzzeit Beschäftigung (70-Tage Regelung) anfangen. Ist das möglich, ohne das mir irgendetwas zusammengerechnet wird?

    Ich danke Ihnen vorab, vielmals.

    Liebe Grüße

    Liya

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    • Hallo Lisa,

      ja, das ist möglich. Sie können neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung einen 450-Euro-Minijob und auch einen kurzfristigen Minijob parallel ausüben. Ihr Verdienst aus allen drei Beschäftigungen wird nicht zusammengerechnet.
      Vielleicht interessiert Sie hierzu auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“

      http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  8. Hallo!
    Ich bin Mutter und Hausfrau und habe seit einem Jahr einen Minijob. Ich bin nicht in Elternzeit und habe keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung. Jetzt habe ich einen zweiten Minijob angenommen und komme ausnahmsweise diesen Monat über 450€. Habe ich jetzt Abzüge? Muss ich es irgendwo melden?
    Mit freundlichen Grüßen Steffi

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    • Hallo Steffi,

      üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten. Hierbei darf Ihr Verdienst auch durchaus in einigen Monaten über 450 Euro liegen, wenn dieser höhere Verdienst in einem der anderen Monate wieder ausgeglichen wird.

      Verdienen Sie insgesamt monatlich mehr als 450 Euro im Durchschnitt, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  9. Ich hätte auch mal eine Frage, die ich mir trotz vielen Lesen nicht beantworten konnte.
    Ich habe 2 Minijobs zu je 450 €, die ich neben dem Studium (kein Bafög) mache.
    Das die Sozialversicherungspflicht damit eintritt, ist mir bewusst.
    Wird der zweite Job der Lohsteuerklasse VI zugeordnet?
    Kann meine Krankenkasse mir den Versicherungsstatus als Student entziehen, wenn beide Beschäftigungen in Summe über 70 Tage/Jahr ergeben?

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    • Hallo Lukas,

      da Sie mit Ihrem Verdienst aus beiden Beschäftigungen in Summe über der 450-Euro-Grenze liegen, ist eine Versteuerung des Einkommens mit der 2-prozentigen Pauschsteuer nicht mehr möglich. Die Versteuerung erfolgt daher anhand Ihrer individuellen Lohnsteuermerkmale. Alternativ hat der Arbeitgeber auch die Möglichkeit für diese Beschäftigung eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 20 Prozent zu entrichten. In beiden Fällen berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Ob für Sie das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann ist unter anderem davon abhängig, ob Sie als „ordentlich Studierender“ gelten. Das beinhaltet, dass Sie nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten und die wöchentliche Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden nur durch befristete Mehrarbeit in den Abend- und Nachtstunden, am Wochenende oder in den Semesterferien überschreiten.

      Wenn Sie die 20-Stunden-Grenze unbefristet überschreiten, sind Sie kein ordentlich Studierender. Die Prüfung, ob für Sie das Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann, obliegt jedoch Ihrer zuständigen Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Ich danke für die aufschlussreiche Antwort.
        Dann würde eine Besteuerung beider Jobs nach der individuellen Lohnsteuerklasse erfolgen.

        Ich habe aber noch eine Frage zum Status, um als „ordentlicher Studierender“ zu gelten.
        Derzeit ist es so, dass ich die 20-Stunden-Grenze nur überschreite, wenn die Arbeit im Zweitjob – ausschließlich am Wochenende (befristete Mehrarbeit, Arbeit auf Abruf) – erforderlich ist.
        Liegt dann eine der oben genannten Ausnahmen vor?

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        • Hallo Lukas,

          bei einem Werkstudenten handelt es sich nicht mehr um einen Minijob.

          Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Sie hierzu nicht im Detail beraten können.

          Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Krankenkasse.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  10. Hallo,

    folgende Situation: Bin Azubi, von meinem Azubi-Gehalt werden also Sozialversicherungsbeiträge abgeführt.
    Nebenbei gehe ich noch einem Minijob nach, da ich bei diesem jedoch nicht auf den benötigten Verdienst komme, habe ich mich entschieden, einen zweiten Nebenjob anzunehmen, um die 450-Euro „aufzufüllen“.

    Was muss ich nun beachten? Muss ich an die Minijob-Zentrale etwas melden – oder bin ich verpflichtet, die Arbeitgeber untereinander zu informieren? Fallen Abzüge an, und falls ja, sind diese so hoch, dass sich die zweite Beschäftigung gar nicht lohnt?
    Sollten Abzüge anfallen: Wäre es dann möglich, mit dem zweiten Nebenjob auch mehr Stunden zu machen, so dass bei beiden Nebenjobs eine Summe von sagen wir mal 600-700 Euro zusammenkäme?

    Wäre für eine Antwort sehr dankbar!

    Mit freundlichen Grüßen
    Philipp

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    • Hallo Philipp,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung – in Ihrem Fall Ihrer Ausbildung – dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Hierbei ist die zeitliche Reihenfolge maßgebend, in welcher beide Minijobs aufgenommen werden. Der zeitlich zuerst gemeldete 450-Euro-Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei. Jeder weitere – ggf. auch höher entlohnte – 450-Euro-Minijob wird zusammen mit der Hauptbeschäftigung sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob die Verdienste aus beiden Minijobs zusammen 450 Euro überschreiten. Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen dann auch für Sie als Arbeitnehmer Sozialversicherungsbeiträge in diesem zweiten Minijob an. Zur Höhe der Abgaben kann Sie Ihre Krankenkasse beraten. Versteuert wird das Einkommen anhand Ihrer Lohnsteuermerkmale oder pauschal mit 20 Prozent. Hierzu berät Sie das Finanzamt.

      Die Meldepflicht für eine Beschäftigung obliegt immer dem Arbeitgeber. Sie müssen daher nicht selbst Ihre Minijobs oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen bei der zuständigen Einzugsstelle melden.

      Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich oder tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. Anzeigepflichten können in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen und Tarifverträgen geregelt werden. Verstöße gegen solche Vereinbarungen können ggf. arbeitsrechtliche Schritte Ihres Hauptarbeitgebers nach sich ziehen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  11. Hallo,
    ich bin Studentin, kein BAföG, und hatte letztes Jahr zwei Minijobs von „zusammen unter“ 450€.
    Bei einem Arbeitgeber wurde das Einkommen nach Steuerklasse 6 versteuert.

    Ist dies grundätzlich korrekt, da die Einkommensgrenze von 450€ nicht überschritten wurde?
    Gruß

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    • Hallo,

      haben Sie keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr.

      Versteuerung in einem Minijob

      Bei 450-Euro-Minijobs bestimmt der Arbeitgeber die Art der Besteuerung. Er entscheidet, ob der Minijob pauschal mit 2 % (Pauschsteuer) versteuert wird oder individuell nach der Lohnsteuerklasse des Arbeitnehmers.
      Die Pauschsteuer von 2 % meldet und zahlt der Arbeitgeber zusammen mit den übrigen Abgaben an die Minijob-Zentrale. Sie stellt die endgültige Besteuerung des Arbeitslohns dar. Hat der Arbeitgeber sich dagegen für die individuelle Lohnsteuer entschieden, zahlt er diese direkt an das Finanzamt. Die Höhe des Lohnsteuerabzugs hängt dabei von der Lohnsteuerklasse des Minijobbers ab. So fällt bei den Lohnsteuerklassen I bis IV für den Arbeitnehmer keine Lohnsteuer an. Bei den Lohnsteuerklassen V bis VI ergeben sich bereits bei einem geringen Verdienst Lohnsteuerabzüge.

      Wir gehen davon aus, dass Ihre beiden Arbeitgeber sich für die individuelle Lohnsteuer entschieden haben. Wie bereits erwähnt, zahlen Sie bei Lohnsteuerklasse I (erster Arbeitgeber) keine Lohnsteuer und bei Lohnsteuerklasse VI (zweiter Arbeitgeber) fällt entsprechend die Lohnsteuer an.

      Abschließend empfehlen wir Ihnen mit Ihrem zuständigen Finanzamt zu sprechen, ob durch einen Lohnsteuerjahresausgleich die bereits gezahlte Lohnsteuer erstattet werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  12. Hallo liebes Blog-Team!
    Ich bin Studentin und übe derzeit einen 450-€-Minijob aus, bei dem ich allerdings selten an den Grenzwert herankomme. Nun werde ich im März / April einen auf vier Wochen befristeten weiteren Minijob bei einem anderen Arbeitgeber aufnehmen (zählt nicht als kurzfristige Beschäftigung, da ich Beitrag zur Rentenversicherung zahlen soll). Meine Frage ist, ob ich in diesen zwei Monaten deutlich über die 450-€-Grenze kommen darf, wenn ich im Jahr trotzdem weniger als 5400€ verdienen werde. Und muss ich das andere Beschäftigungsverhätnis den Arbeitgebern jeweils melden?

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      • Hallo Hanna,

        die Einkommensgrenze von 5.400 Euro bezieht sich auf eine 12 Monate durchgängig bestehende Beschäftigung. Wird ein Minijob beispielsweise nur für zwei Monate ausgeübt, muss die Einkommensgrenze anteilig ermittelt werden. Im Fall von einer 2 Monaten dauernden Beschäftigung sind das dann entsprechend nur 900 Euro.

        Wichtig für die Beurteilung wäre daher zunächst, wie hoch der monatliche Verdienst in der neu geplanten Beschäftigung ist. Liegt das Einkommen hier für sich betrachtet bereits über 450 Euro im Monat, liegt eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor. Diese wird nicht mit Ihrem bestehenden Minijob zusammengerechnet. Vielmehr können beide parallel nebeneinander laufen – der Minijob sozialversicherungsfrei und die Hauptbeschäftigung mit Sozialversicherungsbeiträgen.

        Anders wäre zu beurteilen, wenn der Verdienst aus beiden Beschäftigungen für sich betrachtet im Bereich bis 450 Euro liegen. Nehmen Sie die geplante neue Beschäftigung im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs auf, wird damit zusammen mit Ihrem jetzigen Minijob vermutlich die durchschnittliche Grenze von 450 Euro im Monat überschritten. Beide Beschäftigungen sind dann sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse zu melden. Ob das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann entscheidet in beiden Fällen Ihre zuständige Krankenkasse.

        Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das? “ http://t1p.de/MJZE-Blogbeitrag-kurzfristig-Minijob-Hauptjob

        Freundliche Grüße

        Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Alexandra,

      sprechen Sie hierzu am Besten mit Ihrem Arbeitgeber. Er erstellt Ihre Anmeldung im Minijob und sendet hierzu eine „Meldung zur Sozialversicherung“ an die Minijob-Zentrale.
      Ihr Arbeitgeber muss Ihnen den Inhalt der Meldung in Textform mitteilen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  13. Hallo,
    zu aller erst die Fakten:
    – ich gehe einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nach
    – Minijob A zum 31.03.2019 gekündigt und für März keine Beschäftigung
    – Minijob B beginnt zum 01.03.2019

    Normal müsste ich jetzt für Minijob B Abgaben abführen. Gilt dies auch, wenn ich nur noch theoretisch beim Minijob A gemeldet bin (entsprechend der Kündigungsfrist) und dort keiner praktischen Beschäftigung mehr im Monat März nachgehe und somit auch kein Geld erhalte, bzw. die Minijob-Zentrale keine Abgaben erhält?

    Viele Grüße
    Nicolas

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    • Hallo Nicolas,

      haben Sie eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie daneben nur einen 450-Euro ausüben. Nehmen Sie später noch einen 450-Euro-Job auf, wird dieser mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und ist mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungspflichtig, solange der erste Minijob noch besteht. Dabei ist es nicht relevant, dass Sie im ersten Minijob für den Monat März kein Arbeitsentgelt mehr erhalten.
      Wir empfehlen Ihnen daher mit beiden Arbeitgeber zu sprechen, ob eine Überschneidung der beiden Beschäftigungen verhindert werden kann.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  14. Hallo, ich bin Studentin und übe neben dem Studium einen 450€-Job aus, bei dem ich aber im Schnitt nur 150€ im Monat verdiene. Nun möchte ich einem vierwöchigen Ferienjob nachkommen, bei dem ich ca. 1500€ verdienen werde, aufgeteilt auf zwei Monate. Nun meine Frage: Kann ich meinen Mehrverdienst in diesen beiden Monaten über das Jahr hinweg wieder ausgleichen, sodass ich trotzdem im Minijobverhältnis bleibe? Und könnte ich zusätzlich im Sommer noch einen 6-wöchigen Ferienjob machen (oder überschreitet das dann die Grenze für kurzfristige Minijobs)?

    Vielen Dank!
    Johanna

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    • Hallo Johanna,

      bei Ihrem angestrebten vierwöchigen Ferienjob und dem geplanten Ferienjob im Sommer handelt es sich nicht um 450-Euro-Minijobs. Vielmehr sind dies kurzfristige Beschäftigungen. Eine kurzfristige Beschäftigung liegt dabei vor, wenn sie im Laufe des Kalenderjahres auf nicht mehr als 3 Monate oder insgesamt 70 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt, oder im Voraus vertraglich begrenzt ist. Es sind natürlich im Kalenderjahr auch mehrere kurzfristige Beschäftigungen möglich, sofern die insgesamt vorgegebene Zeitgrenze in Summe nicht überschritten wird. Auf die Höhe des Einkommens kommt es nicht an. Auch fallen für kurzfristige Minijobs keine Sozialversicherungsbeiträge an.

      Zusätzlich zu einer kurzfristigen Beschäftigung können Sie zeitgleich auch einen 450-Euro-Minijob ausüben. Diese beiden Beschäftigungsformen werden nicht zusammenaddiert.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Guten Tag Frau Tückmantek,

      eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung liegt immer dann vor, wenn Ihr Verdienst aus dieser Tätigkeit mehr als 450 Euro im Monat beträgt. Hierbei spielt es keine Rolle, wie viele Stunden Sie in der Hauptbeschäftigung arbeiten.

      Neben einer sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder weitere, später aufgenommene Minijob wird dann sozialversicherungs- und steuerpflichtig an Ihre Krankenkasse gemeldet.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  15. Hallo,

    ich bin Studentin und habe momentan zwei Minijobs. Ich habe letztes Jahr durchgehend nicht mehr (oft weniger) als 450€ mit beiden Jobs verdient, bin lediglich in einem Monat aus Versehen über diese Grenze gekommen. Werden meine beiden Minijobs jetzt automatisch sozialversicherungspflichtig?

    Danke für Ihre Antwort

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    • Hallo Anna,

      nein, das werden sie nicht zwingend.

      Der monatliche Verdienst im Minijob darf im Durchschnitt 450 Euro nicht übersteigen. Sind Sie 12 Monate lang ununterbrochen im Minijob beschäftigt, ergibt sich ein Jahresverdienst von 5.400 Euro, welcher nicht überschritten werden darf. Der monatliche Verdienst kann hierbei auch schwanken. Es dürfen also durchaus auch Beschäftigungsmonate mit einem Verdienst von mehr als 450 Euro in diesem Zeitraum liegen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Frau Dunker,

      wir hoffen wir haben Sie richtig verstanden: Sie haben eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung und möchten daneben einen Minijob ausüben?
      Ja, das ist möglich. Neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie genau einen Minijob sozialversicherungsfrei ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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        • Guten Tag,

          wir gehen davon aus, dass es sich bei Ihrer Teilzeitbeschäftigung um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt (regelmäßiger Verdienst über 450 Euro im Monat).

          Neben einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis dürfen Sie genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder Weitere würde versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.

          Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“ http://t1p.de/Blogbeitrag-Hauptjob-Minijob-kurzfristig

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  16. Hallo, wir sind in Verhandlungen mit einer selbstständigen Reinigungskraft. Sie ist wie gesagt selbstständig und möchte nun zusätzlich einen Minijob bei uns für 180 EUR im Monat annehmen. Sie hat aber bereits einen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber für 200 EUR- überschreitet die 450 also nicht. Ist es möglich als Selbstständige ZWEI Minijobs anzunehmen?

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    • Hallo,

      ja, das ist möglich. Eine selbständige Tätigkeit zählt nicht als sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung.
      Ihre Reinigungskraft kann damit neben Ihrer selbständigen Tätigkeit auch mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben. Die Summe aller Verdienste darf dabei 450 Euro monatlich im Durchschnitt nicht überschreiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  17. Hallo,
    ich möchte gerne zu meinem aktuellen Minijob einen weiteren ausüben. Beim aktuellen beträgt die monatliche Zahlung ca. 180 Euro, beim neuen ca. 410. Der neue Minijob (410 Euro) ist jedoch lediglich auf 2 1/2 Monate ausgeschrieben. Wird dies schon sozialversicherungspflichtig oder gilt das als kurzfristige Beschäftigung? Bzw. auf was genau habe ich hier zu achten?
    Vielen Dank.
    Freundlichen Gruß
    Geralt

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    • Hallo Geralt,

      ein kurzfristiger Minijob liegt grundsätzlich dann vor, wenn die Beschäftigung von vornherein auf eine Dauer von maximal 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Berufsmäßigkeit ist jedoch nur dann zu prüfen, wenn Ihr monatliches Entgelt aus der kurzfristigen Beschäftigung mehr als 450 Euro beträgt.

      Berufsmäßigkeit ist in Ihrem geschilderten Fall nicht zu prüfen, da das monatliche Entgelt in dieser Beschäftigung weniger als 450 Euro beträgt. Ihre geplante Beschäftigung ist von vornherein auf weniger als 3 Monate begrenzt. Sie kann damit grundsätzlich als kurzfristiger Minijob ausgeübt werden. Wir gehen hierbei davon aus, dass sie in diesem Jahr keine weiteren kurzfristigen oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen ausgeübt haben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Dies bedeutet also in diesem Fall, dass die Beschäftigung inkl. der Auszahlung des Gehalts problemlos möglich ist und ich nichts weiter beachten muss?
        Geralt

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        • Hallo Geralt,

          anhand des von Ihnen mitgeteilten Sachverhaltes ist eine Beschäftigung im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs grundsätzlich möglich – vorausgesetzt es bestehen, wie bereits erwähnt, keine anrechenbaren Vorbeschäftigungszeiten.

          Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir eine umfassende sozialversicherungsrechtliche Beurteilung einzelner Fälle in unserem öffentlichen Blog nicht vornehmen können, Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung obliegt grundsätzlich Ihrem Arbeitgeber. Er kennt alle Fakten, welche für die Beurteilung relevant sind.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  18. Guten Tag,
    ich über derzeit einen Minijob aus und möchte noch zwei weitere Minijobs dazunehmen, wie gehe ich dabei vor? Kann ich die Sozialabgaben auch selbst zahlen. Bei meinem ersten Minijob verdiene ich 370 €. Dazu möchte ich als Kinderbetreuerin arbeiten mit monatlich 450 €. Dazu kommt noch eine andere Beschäftigung mit 450 € monatlich. Was kann ich tun? Wie gehe ich vor? Ich möchte die Arbeitgeber nicht mit Sozialabgaben belasten und diese gerne einfach selberzahlen. Geht das? Danke für eine Antwort.

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    • Hallo Ela Virginia,

      für die Meldungen zur Sozialversicherung oder Ihre Abgaben kümmert sich Ihr Arbeitgeber.
      Sie können das nicht „übernehmen“, da es klare gesetzliche Regelungen für die Beurteilung von Beschäftigungen und deren Meldungen gibt.

      Verdienen Sie nun mit allen Minijobs zusammen mehr als 450 Euro und haben keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, muss jeder Ihrer Minijob-Arbeitgeber die Meldung zu Ihrer Krankenkasse geben. Somit sind die Minijobs bei der Minijob-Zentrale abzumelden.

      Neben einer versicherungspflichtigen Beschäftigung bleibt der daneben zuerst aufgenommene Minijob bei der Minijob-Zentrale gemeldet und jeder weitere Minijob ist von den Arbeitgebern auch an die Krankenkasse zu melden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Vielen Dank für Ihre Antwort!
        „…jeder weitere Minijob ist von den Arbeitgebern auch an die Krankenkasse zu melden…“
        Müssen die Arbeitgeber dann anteilig die Sozialabgaben bezahlen? Sonst wären die Sozialabgaben ja dann überhöht und doppelt gezahlt.

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        • Hallo Ela Virginia,

          ja, jeder Arbeitgeber zahlt die Sozialversicherungsbeiträge auf der Grundlage des von ihm gezahlten Verdienstes.
          Arbeitgeber 1 berechnet damit die Beiträge prozentual von 370 Euro, Arbeitgeber 2 prozentual von 450 Euro.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  19. Hallo,
    ich arbeite zur Zeit als Minijober für ca 300€ monatlich.Ich bin Studentin und möchte nun zusätzlich einen Tag die Woche arbeiten und komme (beide Jobs zusammengerechnet) auf 800€ im Monat. Ist es möglich, den zweiten Job als Werkstudent und den anderen Job als Minijob auszuüben? Ist die Werkstudententätigkeit dann eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung?
    Freundliche Grüße

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    • Hallo Tom,

      bei einer Werkstudententätigkeit handelt es sich immer um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Entgelt über 450 Euro im Monat.

      Ihre neu geplante Beschäftigung erfüllt diese Bedingung mit einem Entgelt in Höhe von 500 Euro im Monat. Ob für Sie das sogenannte Werkstudentenprivileg Anwendung finden kann (Beschäftigungen in der Vorlesungszeit nur maximal 20 Stunden pro Woche), entscheidet Ihre zuständige Krankenkasse. Die Beschäftigung bleibt jedoch, unabhängig von dieser Entscheidung, eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung.

      Neben einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis können Sie einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Ihren bisherigen Minijob könnten Sie daher zu den gleichen Bedingungen weiter ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Herr Schober,

      gehen Sie keiner sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nach, können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten.

      Verdienen Sie insgesamt jedoch mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet. Auch die Versteuerung der Einkommen kann dann im Fall der Überschreitung der Verdienstgrenze nicht mehr pauschal mit 2 Prozent wie im Minijob erfolgen. Vielmehr wird das Einkommen nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen vorgenommen. Alternativ können Sie auch eine pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent wählen. Hierzu berät Sie Ihr zuständiges Finanzamt.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  20. Hallo,

    Ich habe einen Vollzeitjob, den ich gern auf 70 % reduzieren würde. Zusätzlich habe ich einen Minijob, bei dem ich die 450 EUro aber nicht erreiche. Wenn ich nun noch einen Minijob anmelde, wird dann alles versteuert?

    Viele Grüße

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    • Hallo Jenny,

      neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben.

      Hierbei zählt die zeitliche Reihenfolge, in welcher Sie diese Minijobs aufnehmen. Der erste Minijob bleibt für Sie sozialversicherungsfrei, jeder weitere wird sozialversicherungs- und steuerpflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.

      Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung fallen für diese Beschäftigung auch eigene Beiträge und Steuern an.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  21. Hallo,

    ich habe einen Werkstudentenvertrag mit etwa 12h pro Woche mit dem ich in der Gleitzone 450-850€ liege.
    Nun würde ich gerne noch einen kurzfristigen Minijob annehmen mit etwa 6h pro Woche. Damit liege ich noch innerhalb der 20h-Regelung und insgesamt auch innerhalb der Gleitzone.
    Ist das möglich? Was muss ich hierbei beachten? Muss ich beiden Arbeitgebern mitteilen, dass ich noch einen zweiten Job ausübe?

    Vielen Dank schonmal :)

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    • Hallo Sina,

      grundsätzlich dürfen Sie neben Ihrer Werkstudententätigkeit eine kurzfristige Beschäftigung sozialversicherungsfrei ausüben. Ob und wie sich diese Tätigkeit auf die 20-Stunden-Grenze eines Werkstudenten auswirkt bitten wir Sie jedoch, bei Ihrer zuständigen Krankenkasse zu erfragen. Als Arbeitnehmer sind Sie verpflichtet Ihrem Arbeitgeber alle erforderlichen Angaben zu machen. Hierunter fällt auch die Information von weiteren Beschäftigungen.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Frau Ellmann,

      wir gehen davon aus, dass es sich bei der geplanten Beschäftigung nicht nur um eine kurzfristige Beschäftigung handelt.
      Üben Sie keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, können Sie auch mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Der Verdienst aus allen Beschäftigungen darf aber im Durchschnitt 450 Euro monatlich nicht überschreiten. Wird diese Grenze nicht eingehalten, werden alle Beschäftigungen sozialversicherungspflichtig.
      Erhalten Sie bei der neu geplanten Beschäftigung mit 20 Stunden bereits ein Entgelt von mehr als 450 Euro monatlich, handelt es sich hierbei um eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung. Ihren jetzigen Minijob könnte dann weiterhin zusätzlich versicherungsfrei ausüben.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  22. Hallo

    Ich übe einen Minijob aus mit einem Verdienst von ca.350,- Euro im Monat aus.
    Nun möchte ich eine weitere Beschäftigung (Teilzeit/ Minijob) mit einem Verdienst von ca. 600,- Euro im Monat ausüben. Was muss ich beachten und was müssen die beiden Arbeitgeber beachten bzw. wie werden die Sozialabgaben geregelt? Arbeitgeber 1 (350,-) zahlt aktuell nur die Pauschalen, wie würden sich seine/ meine Abgaben verändern bei der Ausübung einer weiteren Beschäftigung?
    Ich über KEINE Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit als Hauptbeschäftigung aus.
    Danke für ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

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    • Hallo,

      neben einer Hauptbeschäftigung (Verdienst ab 450,01 Euro) dürfen Sie einen 450-Euro-Minijob ausüben.

      In Ihrem Fall bedeutet das, dass die Hauptbeschäftigung (mit ca. 600 Euro) zu Ihrer gesetzlichen Krankenkasse gemeldet wird und bei Ihrem Minijob alles unverändert bleibt.

      Fragen zu den Abgaben für Ihre Hauptbeschäftigung klären Sie bitte mit Ihrer Krankenkasse und bezüglich der Versteuerung wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt .

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Adalbert,

      gehen Sie keiner versicherungspflichtigen (Haupt)Beschäftigung nach, können Sie auch mehrere verschiedene 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben – wenn Sie insgesamt durchschnittlich nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen.

      Überschreiten Sie diese Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs keine Minijobs mehr und damit versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse zu melden.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  23. Pingback: Urlaub, Elternzeit, Rente – die beliebtesten Blogbeiträge im Jahr 2018 | Die Minijob-Zentrale

    • Guten Tag,

      wir gehen davon aus, dass Sie keiner sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nachgehen. Ist dies der Fall, können Sie grundsätzlich auch mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben – vorausgesetzt, das gesamte durchschnittliche monatliche Entgelt aus diesen Beschäftigungen beträgt nicht mehr als 450 Euro.

      Da wir annehmen, dass Sie momentan bei Ihrem Arbeitgeber nicht mehr beschäftigt sind, ist die Ausübung eines neuen Minijobs grundsätzlich möglich.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  24. Hallo,
    wie werden die Sozialversicherungsbeiträge bei zwei Jobs zu 200 € und 300 € berechnet – wird hier bei beiden die Gleitzone angewendet oder muss der AN jeweils die vollen Beiträge zahlen?
    Vielen Dank für die Info!

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    • Hallo Annika,

      üben Sie neben diesen beiden 450-Euro-Minijobs keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung aus, werden die Verdienste aus beiden Beschäftigungen addiert. Liegt die Summe der Einnahmen im Bereich von 450,01 und derzeit noch 850 Euro, liegt ein so genannter Midijob bzw. eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Rahmen der Gleitzone vor. Um den Arbeitnehmeranteil bei den Sozialversicherungen gering zu halten, wird beim Berechnen der Beiträge eine reduzierte Beitragsbemessungsgrundlage herangezogen. 

      Am 1. Juli 2019 wird die bisherige Gleitzone durch den sogenannten Übergangsbereich ersetzt. So sollen Geringverdiener finanziell entlastet werden. Für Beschäftigte mit einem regelmäßigen monatlichen Entgelt innerhalb des Übergangsbereichs (450,01 bis 1.300 Euro) gelten in allen Sozialversicherungszweigen für die Beitragsberechnung besondere Regelungen. Ansprechpartner hierbei ist Ihre gesetzliche Krankenkasse.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      ja, das ist möglich.

      In einer selbständigen Tätigkeit unterliegen Sie nicht der Sozialversicherungspflicht – somit gehen Sie keiner sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nach. Sie können daher mehrere Minijobs parallel ausüben. Die Summe aller Verdienste aus diesen Beschäftigungen darf durchschnittlich 450 Euro im Monat nicht überschreiten.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      im Rahmen Ihrer Ausbildung sind Sie in der Regel sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

      Neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung können Sie nur genau einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben. Jeder weitere Minijob wird zu Ihrem Hauptjob hinzugerechnet und bei der zuständigen Krankenkasse als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gemeldet.
      Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung sind hierfür dann auch von Ihnen als Arbeitnehmer eigene Beiträge zur Sozialversicherung zu zahlen.

      Sie haben jedoch die Möglichkeit, neben Ihrer Hauptbeschäftigung und Ihrem 450-Euro-Minijob einen kurzfristigen Minijob sozialversicherungsfrei auszuüben.

      Vielleicht interessiert Sie dazu auch unser Blog-Beitrag „Hauptjob, 450-Euro-Minijob und kurzfristiger Minijob! Geht das?“: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/09/20/hauptjob-450-euro-minijob-und-kurzfristiger-minijob-geht-das-nachgefragt-30/

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo Cem,

      als Altersrentner oder Erwerbsminderungsrentner können Sie mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausführen, wenn Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Überschreiten Sie die Verdienstgrenze insgesamt, sind alle Jobs versicherungspflichtig und damit keine Minijobs mehr.

      Freundliche Grüße

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  25. Hallo anonym
    Warum muß man,wenn man beim Haushaltscheckrechner die Frage :
    ist nicht gesetzlich krankenversichert mit ja beantwortet (ankreuzt)
    keine 5% zahlen
    und beantwortet man die Frage mit ja ( nicht angekreuzt) muß
    man 5% bezahlen
    Das verstehe ich nicht.
    Gruß

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    • Hallo,

      den Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung in Höhe von 5 Prozent (im gewerblichen Bereich 15 Prozent) ist vom Arbeitgeber nur dann zu zahlen, wenn der Minijobber gesetzlich krankenversichert ist. Ist der Minijobber zum Beispiel privat krankenversichert, entfällt dieser Pauschalbeitrag des Arbeitgebers.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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      • Hallo Team, lest die Frage nochmal richtig durch. Eure Antwort ist offensichtlich falsch, oder es ist ein Fehler im Rechner!
        Frage im Rechner:
        Die Haushaltshilfe ist NICHT gesetzlich krankenversichert.
        – nicht angekreuzt > ist also versichert = es werden im Rechner 5% fällig.
        – angekreuzt > ist also NICHT versichert = es werden im Rechner KEINE 5% fällig.

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        • Infokasten zur Frage:

          Die Haushaltshilfe ist nicht gesetzlich krankenversichert
          Es besteht keine Pflichtversicherung, freiwillige Versicherung oder Familienversicherung.

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        • Hallo Peter,

          so ist es. Ist die Haushaltshilfe zum Beispiel privat krankenversichert (Haken wird im Rechner bei der Auswahl „Die Haushaltshilfe ist nicht gesetzlich krankenversichert.“ gesetzt), werden keine Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung fällig und der Haushaltsscheck Rechner berechnet diese nicht.

          Ist die Haushaltshilfe gesetzlich krankenversichert, aufgrund einer Hauptbeschäftigung, Familienversicherung oder freiwilligen Versicherung (kein Haken bei der Auswahl „Die Haushaltshilfe ist nicht gesetzlich krankenversichert.“ gesetzt), fallen 5 Prozent Pauschalabgaben für die Krankenversicherung an und werden vom Rechner ausgewiesen.

          Freundliche Grüße

          Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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    • Hallo,

      Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung (Minijob oder Hauptbeschäftigung) unterliegt stets der Beitrags- und Steuerpflicht.

      Haben Sie als Minijobber eine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung können Sie daneben nur einen 450-Euro-Minijob ausüben. Nehmen Sie später noch einen oder mehrere 450-Euro-Jobs auf, werden diese mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und sind mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung in der Regel versicherungs- und steuerpflichtig.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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  26. Ede,
    Hallo
    Ein gutes neues Jahr
    Muß ich einer Putzfee, die Witwenrente bezieht, und 90 € im Monat bekommt als Minijoper anmelden? Sie wird die monatliche Verdienstgrenze (450€) und somit auch den Renten- Freibetrag nicht überschreiten.
    Gibt es zur Sicherheit eine Unfallversicherungspauschale für Sie , und welche !??
    Gruß Ede

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  27. Ich beziehe ALG und kann jetzt 2 Minijobs in verschiedenen Haushalten ausüben. Die Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat wird dabei überschritten. Was ist jetzt zu beachten?

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    • Hallo,

      gehen Sie keiner sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nach, können Sie grundsätzlich mehrere 450-Euro-Minijobs nebeneinander ausüben. Wird hierbei jedoch die durchschnittliche monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten, werden alle Minijobs sozialversicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet. Somit fallen für Sie in beiden Beschäftigungen auch eigene Sozialversicherungsbeiträge und Steuern an. In welcher Höhe diese zu zahlen sind empfehlen wir Ihnen bei Ihrer zuständigen Krankenkasse bzw. beim Finanzamt zu hinterfragen.

      Bitte beachten Sie auch, dass die Einkommen beim Bezug von Arbeitslosengeld Anrechnung finden. Hierfür ist die Agentur für Arbeit Ihr zuständiger Ansprechpartner.

      Freundliche Grüße

      Ihr Blog-Team der Minijob-Zentrale

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